Janis Ian

At seventeen (Video)

I learned the truth at seventeen,
that love was meant for beauty queens
and high school girls with clear skinned smiles
who married young and then retired.*

The Valentines I never knew
The Friday night charades of youth
were spent on one more beautiful
At seventeen I learned the truth.

And those of us with ravaged faces,
lacking in the social graces,
desperately remained at home,
inventing lovers on the phone,
who called to say, come dance with me,
and murmured vague obscenities
It isn't all it seems -- at seventeen.

A brown-eyed girl in hand-me-downs
whose name I never could pronounce,
said, pity please the ones who serve,
they only get what they deserve.

The rich relationed hometown queen
marries into what she needs
with a guarantee of company,
and haven for the elderly.

So remember those who win the game
lose the love they sought to gain
in debentures of quality,
and dubious integity
Their small-town eyes will gape at you
in dull surprise when payment due
exceeds accounts received -- at seventeen.

Instrumental

To those of us who knew the pain
of Valentines that never came,
and those whose names were never called
when choosing sides for basketball.**

It was long ago and far away
The world was younger than today,
when dreams were all they gave for free
to ugly duckling girls like me.

We all play the game, and when we dare,
we cheat ourselves at solitaire,
inventing lovers on the phone,
repenting other lives unknown,
that call and say: come, dance with me,
and mutter vague obscenities
at ugly girls like me -- at seventeen.


*Welch ein dummes - und falsches - Vorurteil: Eine Frau, die heiratet und eine Familie gründet, setzt sich nicht zur Ruhe, vielmehr fängt für sie das Arbeitsleben erst richtig an. (Das echte Arbeitsleben, nicht das Schwärzen von Papier in irgendeinem Büro oder das Trällern von Liedchen auf irgendeiner Bühne!) Kinderkriegen und aufziehen, einen Haushalt managen - selbst wenn in den USA anno 1975 schon vieles automatisiert war, was in Deutschland noch von Hand getan werden mußte -, je nach Beruf des Mannes auch noch Gesellschaften geben und repräsentieren... Das ist kein Pappenstil, jedenfalls dann nicht, wenn frau diesen ihren Beruf als Berufung versteht und ernst nimmt!
**Diese Zeile paßt nun garnicht: Ich bin zwar auf eine reine Jungenschule gegangen; aber auch auf einer gemischten Schule hätte bei der Auswahl der Basketballspieler[innen] "Schönheit" wohl kaum eine Rolle gespielt - im Gegenteil: Gute Sportlerinnen achten in der Regel mehr auf Fitness und Robustheit denn auf Äußeres. (Oder sie definieren "Schönheit" einfach anders, nämlich zeitlos: Wer gesund, fit und robust ist, der/die steht über allen "Schönheitsidealen", die mit der Zeit wechseln wie die Mode, und auch über allen persönlichen Geschmäckern - irgendjemand wird sich schon finden, der das zu schätzen weiß.) Ich kann ein Lied davon singen, denn ich wurde anfangs auch nie in die 1. Basketball-Mannschaft gewählt, weil ich wenig robust war. (Durch ärztlichen Pfusch war ich 15 Jahre lang körperlich behindert, bis dann ein - US-amerikanischer - Militärarzt den Schaden kurz und schmerzhaft behoben hat.) Dennoch war ich ein leidlich guter Sportler, denn die Regeln waren damals noch andere: Heute ist Basketball zum beinharten Raufball degeneriert; zu meinen Schulzeiten war es noch ein "körperloses" Spiel, d.h. jede Berührung des Gegenspielers galt schon als Foul, ja sogar das Berühren des Balls, wenn er ihn fest in beiden Händen hielt. Und wenn man Attacken geschickt auswich, kam man auch ohne "impact" durch. (At seventeen Mit 17 spielte ich - schnell, lang und sprungstark, so daß ich jeden "rebound" bekam - dann doch in der Auswahlmannschaft, die fast mal deutscher Schülermeister geworden wäre.) Ich spielte auch [Hallen-]Handballtorwart (eine ganz junge Sportart, normalerweise spielte man damals Feldhandball), was ebenfalls noch möglich war, denn der Strafraum war ein Schutzraum - übertreten war verboten, und sei es nur bei der Landung. Heute springen die Gegenspieler dem Torwart buchstäblich ins Gesicht - das ist erlaubt, so sie beim Absprung nur außerhalb des Strafraums waren; nach dieser Regelauslegung hätte ich keine 2 Minuten auf dem Platz gestanden, sondern flach am Spielfeldrand gelegen...
Kurzum: Was J.I. da singt ist Blödsinn.

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