Kapitel Donau-Arme
Wasserbau: Karten von der Regulierung


Wasserbau:
Karten der Donau in Wien
1867 weitgehend ursprünglicher Zustand
1884 nach Regulierung
1996 nach Bau der Neuen Donau

Die Karten dieser Seite stammen (auszugsweise und meist stark verkleinert) aus der Broschüre "Alte Donau - Gewässersanierung in der Großstadt" der Stadt Wien (MA 53 Wasserbau).
 

Donau in Wien, 1867
Karte der Donau in Wien um 1867 (Wiener Wasserbau)
Die Route für Schiffe führte am rechten Ufer (unten) durch den heutigen Donaukanal bis an die Stadtmauern.
Der stark verzweigte Hauptstrom führte durch die heutige Alte Donau, in der Mitte die Insel "Prater".
InhaltRechts nahe Grossenzersdorf der Bogen des Donauarms "Lob", der die Lobau (Teil des Nationalparks Donau-Auen) umschliesst.
 

Donau in Wien, 1884
Karte der Donau in Wien um 1884 (Wiener Wasserbau)
Als Ergebnis der ersten grossen "Regulierung" der Donau wurde der Strom begradigt und eingedämmt. Etwa gleichzeitig wurden die Stadtmauern zerstört und die InhaltRingstrasse errichtet. Nordöstlich entlang der begradigten Donau erstreckte sich das Überschwemmungsgebiet, eine lange niedrig gelegene Wiese zur Aufnahme und Ableitung von Hochwasser, dahinter der Hubertusdamm.
 

Donau in Wien, 1996
Karte der Donau in Wien um 1967 (Wiener Wasserbau)
In einem Teil des Überschwemmungsgebietes wurde ein künstlicher Abflusskanal ausgehoben, die Neue Donau. Das Material wurde zwischen Donau und Neuer Donau aufgeschüttet und bildet heute die über 20km lange Donauinsel, ein Freizeit- und Erholungsgebiet mitten in Wien.
Wegen der Anhebung des Donau-Wasserspiegels durch das Kraftwerk Freudenau und als zusätzlicher Hochwasserschutz wurde auch am rechtsseitigen Donauufer ein Damm entlang des Handels-Kais errichtet.
InhaltDas Hochwasser von 2002 zeigte, dass durch diese Wasserbauten auch große Wassermengen (wenn auch knapp) ohne Überschwemmung der Stadt abgeleitet werden können.
 

 

 

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