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Kommentar zu den Botschaften
20. November 1981
Die christlichen Propheten nehmen an der Prophetie von Jesu teil. Nach dem heiligen Paulus, in seiner ersten Epistel an die Korinther, “ Wer aber prophetisch redet, redet zu den Menschen: Er baut auf, ermutigt, spendet Trost”. (1 Kor 14,3). um sie zur Bekehrung aufzurufen (V.24); und durch sie, enthüllt Gott seine Geheimnisse (1 Kor 13,12). Dasselbe vollzieht sich seit Jahren durch Luz Amparo.
In den ersten Zeilen dieser Botschaft, formuliert der Herr einige konditionale, prophetische Offenbarungen, das heißt, für ihre Erfüllung sind sie von der menschlichen Antwort auf die realisierte Bitte abhängig. In den ersten Jahren vom Prado Nuevo, sind diese Arten von prophetischen Enthüllungen häufiger. Er sagt: “Wenn sie sich nicht ändern und weiterhin meine Barmherzigkeit mißbrauchen, wird sich die Welt in einen großen Krieg verwickelt sehen, es werden mehrere Nationen zerstört werden, es wird viele Tote geben, Feuerwolken werden herabfallen und die Erde verbrennen; dies alles wird das Schrecklichste sein, was die Menschheit je gekannt hat”.
Wir könnten sagen, die vorhergehenden Worte umschreibend: “Wenn sie sich ändern und meine Barmherzigkeit nicht mißbrauchen, wird die Welt einen großen Krieg verhindern und mehrere Nationen werden nicht zerstört werden, etc”. Nach dem mehr als 20 Jahre vergangen sind und besagte Worte mitgeteilt wurden, können wir behaupten, daß sich die Situation seit damals regeneriert hat? Bedauerlicherweise, nicht. Die Menschheit hat sich nicht zum Besseren verändert, sondern dringt immer mehr in Wege ein, die sich von dem Gesetz Gottes entfernen. Der Sinn der Sünde hat sich fortschreitend verschlechtert; die Unsittlichkeit ist immer mehr akzentuiert und das soziale Netz wird sozusagen brandig. Gewiße Verhalten, die noch vor einigen Jahren von der größeren Mehrheit als negativ und denunzierbar betrachtet wurden, erfreuen sich heute einer sozialen Akzeptierung und sind sogar durch die Legalität beschützt. Gott wurde von der Gesellschaft ausgestoßen und wir sind dabei die Konsequenzen zu bezahlen.
Fortsetzend äußert der Herr einerseits Freude und andererseits Schmerz. “Ja, meine Tochter, viele Seelen retten sich, aber es gibt viele, die in der Todsünde sind; opfere deine Schmerzen für sie alle auf; hilf auch Mir sie zu ertragen, Mich zu trösten; hilf auch meiner Mutter (. . .); es ist notwendig, daß sich wenigstens ein Drittel der Menschheit rettet”.
Die Rettung der Seelen; welche wichtige und transzendete Aufgabe! Für uns soll es eine selbstverständliche, elementare Beschäftigung sein; die eigene Rettung und mit konstantem Eifer die ewige Rettung unserer Brüder und Schwestern zu suchen. Wie wunderschön sagt es die klassische Poesie, die Campoamor zugeschrieben wird! Die vollendeste Wissenschaft ist, / daß der Mensch gut endet, / denn am Ende der Tage, / der sich rettet, weiß, / und der sich nicht rettet, weiß nichts”. Ein anderer Poet, dieser heilige Franziskus von Assisi, beim Sprechen vom “Bruder Tod”, in seinem erhabenen “Lobgesang der Geschöpfe”, schreibt er: “Kein Lebender entrinnt seiner Verfolgung; / Wehe, wenn er den Sünder in Todsünde überrascht!”, vor der großen Gefahr warnend nicht in Gnade zu leben. Deshalb, empfiehlt er selbst: “Ich bitte alle, daß sie den Inhalt und Sinn der Dinge lernen, die in diesem Leben aufgeschrieben sind, für die Rettung unserer Seele, und daß sie sich häufig daran erinnern.
Sich an Luz Amparo wendend, bietet uns der Herr, in der Botschaft, einige Richtlinien an, um auf dem geraden Weg zu gehen, auf diesem Weg, der zum Ewigen Leben führt: “ Sage es allen, meine Tochter, daß sie sich bereuen, daß sie viele Opfer machen, daß sie Buße tun. Es ist sehr wichtig den heiligen Rosenkranz jeden Tag zu beten. Vor allem, sage ihnen, daß sie ihn sehr andächtig beten, meine Tochter, die Welt ist sehr schlecht, denn mit ihrem Gebet retten sich viele Seelen”.
Wollen wir uns wirklich retten? Tun wir alles Mögliche um die so außergewöhnliche Gnade zu erreichen? Leben wir in diesem Leben an das Ewige denkend die niemals endet? Beziehen wir uns aufs Neue der poetischen Ader, die wir begonnen haben, wenden wir uns an die heilige Therese von Avila, die in einer ihrer bekannten Versen ausruft: “Ich lebe ohne in mir zu leben / und auf ein hohes Leben warte ich / daß ich sterbe, um nicht zu sterben (. . .). / Schau,wie stark die Liebe ist; / Leben störe mich nicht, / schau, was mir noch fehlt, / dich zu gewinnen, zu verlieren; / komm auf mich du süßer Tod, / komm, du leichtes Sterben, / weil ich sterbe, ohne zu sterben”. Die großen Seelen erfahren diese Abwesenheit Gottes, die man in diesem Leben nicht vollkommen besitzen kann, deshalb erlangt, das zeitliche Leben nur seinen authentischen Wert und Dimension vor der Perspektive der Ewigkeit.
Es sagte schon der Göttliche Meister: “Er rief die Volksmenge und seine Jünger zu sich und sagte: Wer mein Jünger sein will, der verleugne sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach. Denn wer sein Leben retten will, wird es verlieren; wer aber sein Leben um meinetwillen und um des Evangeliums willen verliert, wird es retten. Was nützt es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, dabei aber sein Leben einbüßt?” (Mk 8, 34-36).
(Fortsetzung folgt)
Übt das Apostolat in allen Teilen der Welt aus, meine Kinder,
verbreitet die Botschaften, meine Kinder.
Wie viele lachen über meine Botschaften!
Bringt sie in alle Winkel der Erde.
(Muttergottes, 1.10.1983)
* * *
SEGNUNG VOM 6. SEPTEMBER 2003, ERSTER SAMSTAG IM MONAT,
IM PRADO NUEVO, EL ESCORIAL, (MADRID)
Übersetzung aus dem Spanischen
MUTTERGOTTES:
Hebt alle Gegenstände hoch, alle werden gesegnet mit besonderen Segnungen für die Familien.
Ich segne euch, wie der Vater euch segnet, durch den Sohn und mit dem Heiligen Geist..
Kommentar zu den Botschaften
20. November 1981
(Fortsetzung)
Im zweiten Teil der Botschaft, interveniert die heiligste Jungfrau, und sie macht es um Luz Amparo zu trösten, bewegt durch ihr mütterliches Herz:
“Meine Tochter, meine Tochter, hier bin Ich, um dich zu trösten; hier bin Ich, werde bis zum letzten Augenblick bei dir sein, meine Tochter. Opfere diese Schmerzen für alle meine Kinder auf, für alle Sünder”.
Anschließend bezieht sich die Jungfrau in schönen Bildnissen auf jene die schon die himmlischen Wohnungen erreicht haben “mittels -erklärt sie- euerer Gebete; als leuchtende Menschenmenge aufsteigend in leuchtenden Scharen zum Himmel; dies bereitet mir viel Freude”.
“Ehre sei Gott in der Höhe und Frieden den Menschen auf Erden die guten Willens sind”, stimmte das himmlische Heer jubelvoll zur Ehre des fleischgewordenen Wortes an. Diese Höhen oder himmlischen Regionen, sind von einem wunderbaren Licht überflutet, während die Finsternis den Schuldigen gehört, die keine Reue zeigten, die die Dunkelheit vorzogen. Die Seele des Gerechten, der die irdischen Dinge verachtete und durch diese Welt ging, das Unverderbliche suchend, wird über die Sterne erhoben, wo es Ewiges Leben gibt, so wie man es in einer anderen Botschaft anzeigt. Andererseits ist es so, daß der fleischliche Mensch dem Vergänglichen angetan ist und Sklave des Hedonismus, unwillig seine Laster zu korrigieren, so geschieht es, daß er in die allertiefsten Abgründe sinkt, wo er es vorzieht zu leben, Gott und seine Verzeihung zurückweisend.
Wie wenig spricht und meditiert man über die Ewigen Wahrheiten und unter ihnen gibt es selten Gelegenheiten wo sich die Gedanken in die Höhe erheben, wo Gott wohnt! Jedoch, keine andere Betrachtung, sollte dem wahren Christen vertrauter sein, denn sie würde ihm Illusion und Atem verschaffen um standhaft auf dem Weg zu gehen, der zum Ewigen Leben führt. Deshalb, behauptet der heilige Paulus mit Sicherheit in seinem Brief an die Philipper: “Unsere Heimat aber ist im Himmel. Von dorther erwarten wir auch Jesus Christus, den Herrn, als Retter, der unseren armseligen Leib verwandeln wird in die Gestalt seines verherrlichten Leibes, in der Kraft, mit der er sich alles unterwerfen kann. (Phil 3, 20-21).
Man erzählt vom heiligen Ignatio von Loyola, daß er während seines Aufenthaltes in Rom, viele Male auf eine Dachterasse stieg und dort den Himmel beobachtete, seinen Blick auf den unermeßlichen Horizont richtend; auf diese Weise, verband sich seine Seele mit der Gottheit. So auffallend war seine Gewohnheit, so daß sie anfingen ihn als Mensch der zum Himmel schaut und immer von Gott spricht zu bezeichnen”. Der wahre Himmel der Seligen besteht in dem vollkommenen und perfekten Besitz einer grenzenlosen Glückseligkeit, wie es Boecio definierte: “Die Vereinigung alles Gutem im perfekten und vollendeten Zustand”.
Die Jungfrau spricht danach von den geweihten Seelen, deren Sünden – sagt sie – “schreien zum Himmel”; sie bemerkt, einzeln aufführend, die von den Priestern begangenen, die von besonderer Schwere sind, denn “weil sie eine noch größere Veranwwortung haben als andere”; das alles, weil “sie das Gebet und die Buße vernachläßigt haben, und der Dämon ihre Intelligenz verdunkelt hat”.
Für einen Moment, führt sich die Botschaft in die prophetische Ausdrucksweise ein und erwähnt den Vikar Christi, “daß er viel zu leiden haben wird”; die Kirche, daß “sie großen Verfolgungen ausgeliefert sein wird” und “eine schreckliche Krise haben wird”. Der Zustand der Dinge wird so sein, daß “man die die zivile und die kirchliche Macht abschaffen wird”. Jede Einzelperson muß sich selbst leiten und sich gegenüber den Gleichgestellten durchsetzen. Alle Justiz wird niedergetreten und bald wird man überall nichts anderes sehen als Mord, Haß, Zwietracht, ohne Liebe in der Menschheit und in den Familien”. Eine wirklich trostlose Beschreibung; dies alles, ohne Zweifel, es sind die bitteren Früchte der Sünde. Gleichsam finden wir diese Ausdrucksweise und ihre Prophezeiungen in den Enthüllungen bei anderen auserwählten Seelen unter ihnen heilig gesprochene durch die Kirche (Heilige Hildegard, Heilige Katharina von Siena, Heiliger Gaspar Bufalo, Selige Anna Maria Taigi, Heiliger Juan Bosco etc., wenn sie Bezug nehmen auf diese Etappe der allgemeinen Verwirrung, die mit dem Ende der Zeiten zusammentreffen wird. Die Realität der besagten Vorhersagen werden einzig allein im Laufe der Zeit bestätigt werden.
In dem letzten Abschnitt gibt es eine Einladung das Kreuz und das Leiden zu akzeptieren, meditierend über seine heilsame Wirkung für die Rettung der Seele und um eine glückliche Ewigkeit genießen zu können: “Es soll euch nichts ausmachen zu leiden, meine Kinder, schau was euch erwartet; wie wunderschön ist das alles. Hier gibt es keinen Neid, meine Kinder; hier gibt es keine Schlechtigkeiten, alles ist Liebe, alles ist Glückseligkeit, alles ist Reinheit. Leidet, meine Kinder, es lohnt sich zu leiden um dies alles zu erreichen”.
Sie insistiert zum Schluß, zur Tugend der Demut, sie ist “die wichtigste Hauptgrundlage von allem”; genauso wie “der Hochmut alle Menschen verdammt, denn die Hölle ist voll von Hochmütigen und Satan hat sein Heer mit den Hochmütigen gebildet”.
Übt das Apostolat in allen Teilen der Welt aus, meine Kinder,
verbreitet die Botschaften, meine Kinder.
Wie viele lachen über meine Botschaften!
Bringt sie in alle Winkel der Erde.
(Muttergottes, 1.10.1983)
Kostenloses Exempar
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SEGNUNG VOM 4. OKTOBER 2003, ERSTER SAMSTAG IM MONAT,
IM PRADO NUEVO, EL ESCORIAL, (MADRID)
Übersetzung aus dem Spanischen
MUTTERGOTTES:
Hebt alle Gegenstände hoch; alle werden gesegnet mit besonderen Segnungen für die Sterbenden.
Ich segne euch, meine Kinder, wie der Vater euch segnet, mit dem Sohn und mit dem Heiligen Geist..
Kommentar zu den Botschaften
25. November 1981
Während sie arbeitete, Luz Amparo fällt - in Extase -, leidet die Passion von Christus, man übermittelt ihr die Botschaft die wir hier kommentieren. Am Anfang erklärt der Herr ihr was am Tag zuvor geschah, während des Rosenkranzgebetes im Prado Nuevo erlitt sie gleichfalls die Schmerzen der Passion mit den Wunden, aber ohne zu bluten:
"Meine Tochter, du weißt ja, was Ich dir gestern antat; glaube nicht, daß es eine Prüfung ist; nein es ist keine Prüfung, es ist so, als wenn du die Passion durchgemacht hättest. Von nun an wirst du die Schmerzen erleiden; auch Ich werde sie mit dir durchstehen, aber Ich werde mein Blut vergießen, damit du dich mit diesem meinem Blut reinigst, meine Tochter, und dich stärkst". Er versichert ihr die Liebe die Er und seine Mutter für sie haben, auch wenn sie sich so vielen Prüfungen und Schmerzen unterziehen muß. "Meine Tochter, sei stark; glaube nicht, daß meine Mutter und Ich dich nicht lieben, wir haben dich immer in unseren Herzen gegenwärtig". Der Herr behandelt so seine Lieblinge: Er gewährt ihnen das mysteriöse Privileg mit Ihm gekreuzigt zu sein; zweifelloses Zeichen seiner Liebe, obwohl man viele Male nicht erreicht, es zu verstehen. Die auserwählten Seelen akzeptieren es, sogar mit Freude, wenn sie sich intim vereint bei Gott befinden.
Einmal rief die heilige Therese von Avila, vor einer neuen Widrigkeit die auftrat, aus: "Herr, das fehlte mir gerade noch!". Die Antwort war: "So ist es, wie Ich meine Freunde behandle". Die heilige Doktorin, mit Spontanität und Witz fügte hinzu: "Jetzt verstehe ich, warum Ihr so wenige habt!".
"Meine Tochter, suche die Demütigung; dies ist was Ich dir hauptsächlich auftrage. Suche deine Schlichtheit; es ist das Einzige was dich vor der Hinterlist des Teufels retten wird. Meine Tochter, sei demütig und schlicht". Anspruchsvolle Worte vom Herrn, aber sehr geeignet für denjenigen, der die evangelische Perfektion sucht; sie beziehen sich auf die Demut und die Schlichtheit, Tugenden die vereint sind, unentbehrlich, um die Heiligkeit zu erreichen, und hier benannt als Gegenmittel gegen "die Hinterlist des Teufels"; gerade deshalb, weil sie sich dem üblichen Stil des Bösen entgegensetzen, der sich durch Hochmut, Falschheit, Lüge, Dunkelheit und Finsternis auszeichnet. "Ihr habt den Teufel zum Vater – schreibt der heilige Johannes in seinem Evangelium – und ihr wollt das tun, wonach es eueren Vater verlangt. Er war ein Mörder von Anfang an. Und er steht nicht in der Wahrheit; denn es ist keine Wahrheit in ihm. Wenn er lügt, sagt er das, was aus ihm selbst kommt; denn er ist ein Lügner und ist der Vater der Lüge" (Joh 8, 42).
Nachher macht die Jungfrau, in der Botschaft eine Erläuterung für den "Seelenführer" von Luz Amparo. Am Schluß der Botschaft leidet Sie wegen dem spirituellen Zustand jener Priester, die nicht konform ihrer Berufung leben: "Manchmal kann es sein, daß sich der Leib meines geliebten Jesus nicht konsekriert, weil der Priester, mit seinen befleckten Händen, durch die Sünde, den Glauben an meinen sehr geliebten Sohn verloren hat und keine Absicht hat zu konsekrieren".
Welche Anmerkung können wir zu dem vorherigen Text machen? Sich auf die Doktrine der Kirche beschränkend, muß man bemerken: Es ist wahr, daß der Diener, als Priester und Stellvertreter von Jesus Christus, seinem Gewissen verpflichtet ist, die Sakramente würdig zu spenden, das heißt: Im Stand der Gnade. Wir schlagen einige Zitate der heiligen Schrift vor, die diese Idee bestätigen, die Distanz zwischen dem Priestertum des Neuen Testamentes und des Alten Testamentes berücksichtigend, beziehen sie sich auf das zuletzt genannte. "Auch die Priester, die sich dem Herrn nähern, müssen sich geheiligt haben, damit der Herr in ihre Reihen keine Bresche reißt". (Ex 19, 22). "Die Priester ( . . . ) ; sollen ihrem Gott geheiligt sein und den Namen ihres Gottes nicht entweihen . . . .". (Lev 21, 5-6). Welche Wunder kann der tugendhafte Priester in den Herzen der Menschen bewirken, wenn er sich vom Hauch des Heiligen Geistes führen läßt! Unberechenbar ist der provozierte Schaden in den Seelen, durch einen Diener, der seinen priesterlichen Verpflichtungen untreu ist!
Deshalb ist es ein Sakrileg, die heiligen Mysterien im Stande der Todsünde zu spenden. "Das Heilige – wir hören nicht auf es zu beteuern – soll man behandeln mit Heiligkeit und Respekt" (1). Trotzdem hängen die Gültigkeit und Wirksamkeit der Sakramente nicht vom Stand der Gnade des Dieners ab, denn Christus ist der erste Diener in seiner Sendung; deshalb wirkt der Priester durch die Kraft von Jesus Christus; so hängt die Wirkung des Sakramentes nicht von der moralischen Situation desjenigen ab, der sie verwirklicht. Hören wir die Stimme des Lehramtes, die auf diese Weise jene beurteilt, die das Gegenteil behaupten. "Wenn jemand sagen würde, daß der Diener, der in der Todsünde ist, beim alleinigen Bewahren alles Wesentlichen das die Verwirklichung oder Verleihung des Sakramentes betrifft, das Sakrament nicht verwirklicht oder erteilt, sei Anathem" (2).
Und über die"Intention der Konsekration", auf welche die Jungfrau in der Botschaft hinweist, was ist dazu zu sagen? Die kirchliche Doktrine lehrt uns auch, um die Sakramente gültig zu erteilen, ist es notwendig, daß der Diener sie übereinstimmend mit den sakramentalen Zeichen verwirklicht, außerdem muß er die Intention haben, sie zu vollziehen, zumindest so wie es die Kirche macht (3). Daher wird gesagte Konsekration in der Messe sich nicht ereignen, in der der Priester nicht die Intention hat, zu konsekrieren.
Beten wir mit Beharrlichkeit für die geweihten Seelen, ganz besonders für die Priester, damit sie jedes Mal mehr dem priesterlichen Herzen Jesu Christi ähnlicher werden, ihrem Meister und Vorbild. Mit dem Gebet das von der Jungfrau in der gleichen Botschaft vorgeschlagen wurde, enden wir: "Mein Jesus, durch euer so liebevolles Herz, flehe ich Euch an, daß Ihr im Eifer von Euerer Liebe und von Euerer Glorie alle Priester der Welt entflammt, alle Missionare, alle beauftragten Personen, die Dein göttliches Wort predigen, damit sie im heiligen Eifer entzündet die Seelen erobern und sie zur Zufluchtstätte Eures Herzens führen, wo sie Euch ohne Unterlaß verherrlichen".
_________________
(1) Römischer Katechismus II 1, 20, 2. vergleiche Heiliger Thomas von Aquin, "Suma Teológica" III 64, 6.
(2) Konzil von Trient, Sek. VII, Can. 12.
(3) Ibíd., Can. 11.
Übt das Apostolat in allen Teilen der Welt aus, meine Kinder,
verbreitet die Botschaften, meine Kinder.
Wie viele lachen über meine Botschaften!
Bringt sie in alle Winkel der Erde.
(Muttergottes, 1.10.1983)
Kostenloses Exempar
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SEGNUNG VOM 1. NOVEMBER 2003, ERSTER SAMSTAG IM MONAT,
IM PRADO NUEVO, EL ESCORIAL (MADRID)
Übersetzung aus dem Spanischen
MUTTERGOTTES:
Eine sehr besondere Segnung für alle euere Verstorbenen, um die Leiden im Fegefeuer abzukürzen.
Ich segne euch, meine Kinder, wie der Vater euch segnet, durch den Sohn und mit dem Heiligen Geist.
Kommentar zu den Botschaften
11. Dezember 1981
Aufgrund des Leidens das Luz Amparo erträgt, sagt ihr der Herr in den ersten Zeilen dieser Botschaft: "Empfange dieses Kreuz mit allem Respekt und Liebe, für die Rettung von so vielen Seelen, die in der Todsünde sind". Wie schrecklich ist die Sünde und wie fatal sind ihre Konsequenzen!: Aller körperlicher und moralischer Schmerz, die Krankheiten, der Tod, der Haß, die Kriege, die Katastrophen aller Art, etc., sind die traurige Erbschaft von der Erbsünde und von den Sünden, die das menschliche Wesen im Laufe der Geschichte begangen hat. Sich auf Jesus Christus beziehend und auf seine intimen Kenntnisse des Menschen, erklärt Johannes Paul II: "Er war sich auch vollkommen bewußt, der Konsequenzen der Sünde von jenem "Mysterium der Ungerechtigkeit" das in den menschlichen Herzen wirkt, als bittere Frucht der Verblendung, von dem göttlichen Ebenbild" (1).
Wir wurden als Ebenbild und Gleichnis erschaffen, doch die Sünde entstellt unsere Seelen in solchem Grade, daß wir nicht fähig sind es uns vorzustellen. Hören wir die Stimme der Heiligen; ihre aneifernden Worte werden uns dazu bewegen, die Sünde zu verabscheuen:
° "In den Wunden Christi lesen wir die Bosheit der Sünde" (S. Alfonso Maria de Ligorio).
° "Wenn die Engel weinen könnten, würden sie weinen, beim Anblick des Schadens, den sie der Seele verursacht, welche eine Todsünde begeht" (Heiliger Franziskus von Sales).
° "Bemerkt und gebt acht, es ist sehr wichtig: Daß ihr euch vorseht mit sehr großer Entschlossenheit den Herrn nicht zu beleidigen, lieber tausendmal das Leben verlieren, als eine Todsünde zu begehen, und gebt sehr acht, keine Läßlichen zu begehen" (Heilige Therese von Jesús, Avila) (2).
° Wenn wir Glauben hätten und wir eine Seele im Stande der Todsünde sehen könnten, würden wir vor Entsetzen sterben" (Heiliger Pfarrer von Ars) (3).
° "Wenn wir aufmerksam sind, werden wir verstehen, daß es noch schrecklichere Tode gibt, als der von Lazarus: Jeder Mensch der sündigt, stirbt. Jeder Mensch fürchtet den körperlichen Tod; aber es gibt wenige, die den Tod der Seele fürchten ( . . . ). Der sterbliche Mensch strengt sich an, nicht zu sterben, und der Mensch,der bestimmt ist ewig zu leben, muß er sich nicht anstrengen um nicht zu sündigen?" (Heiliger Augustinus) (4).
Wenn wir schwer sündigen beleidigen wir Gott, wir schaden uns selbst und schädigen den Nächsten durch die Rückwirkungen, die die Sünde in den anderen verursacht, weil sie alle Glieder des gleichen Körpers sind. Die Sünde läßt uns den Kurs verlieren und den Sinn des Lebens, verdunkelt das Gewissen und trübt die Vernunft, läßt die Seele schutzlos und der Willkür ihrer Feinde ausgesetzt; es ist ohne Zweifel die größte Tragödie, die einem Christen geschehen kann.
Das II. Vatikanische Konzil, in seiner Konstitution "Gaudium et spes" lehrt: "Vor sich hat die Kirche nun im Hinblick auf die Welt, das ist es, die ganze menschliche Familie in der allgemeinen Einheit der Wirklichkeit zwischen der sie lebt; die Welt, Theater der menschlichen Geschichte, mit ihrem Streben, Mißerfolgen und Siegen, die Welt, die die Christen gegründet und erhalten glauben durch die Liebe des Schöpfers, versklavt unter der Dienerschaft der Sünde, aber befreit durch Christus, welcher gekreuzigt und auferstanden, die Macht des Teufels entzweit, damit die Welt sich verwandle nach der göttlichen Absicht und erreiche ihre Vollendung". (Nr.2).
Während der Botschaft, übermittelt der Herr Luz Amparo ein Gebet von großer Schönheit, das zur gleichen Zeit Anerbieten und Akzeptierung ist und einlädt für die Seelen zu bitten, es bewegt zur Buße als Tugend und animiert das Sakrament der Versöhnung zu empfangen, für die Priester und alle Seelen zu bitten . . . . Wir reproduzieren es, denn es handlet sich um das ausführlichste und kompletteste Gebet, das vom Himmel im Prado Nuevo gelehrt wurde:
"Ewiger Vater, durch die Passion von deinem Sohn, für alles was Er litt, für dieseso unermesslichen Schmerzen, vereine ich mich mit diesem Kreuz. Oh, meinVater! Oh, himmlischer Vater!. Schau, die Wunden Eueres Sohnes, und würdige Dich sie zu empfangen, damit die Seelen sich den Berührungen der Gnade öffnen. Daß die Nägel, die seine Hände und seine Füße durchbohrten, die durch die Sünde verhärteten Herzen durchdringen. Daß sein Blut sie erweiche und sie bewege, Buße zu tun. Das Gewicht des Kreuzes auf den Schultern Eueres Göttlichen Sohnes die Seelen bewege, das Gewicht ihrer Delikte in dem Bußgericht abzuladen. Ich bitte Dich, Ewiger Vater, für alle diese Seelen. Durch die Passion deines Sohnes, opfere ich Dir alle meine Schmerzen auf. Auch opfere ich Dir, oh, himmlischer Vater, diese Dornenkrone von euerem geliebten Sohn auf; wegen diesen Schmerzen bitte ich Euch für die Priester; daß ihre Berufung größer sei, daß sie rein seien, daß sie gute Kinder Gottes seien, würdig die heiligen Mysterien der heiligen Messe zu konsekrieren. Auch opfere ich Dir auf, was Dein Sohn an diesem Kreuz angenagelt litt, sein brennender Durst und alle anderen Qualen seiner Agonie für alle Sünder, damit sie ihre Schuld bereuen und für diese Beharrlichkeit, um die Euer Sohn Euch bat, für diejenigen, die Ihn kreuzigten und mit dieser Demut Euch bat: "Verzeihe ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun".
Ich bitte Euch, daß Ihr allen Seelen eine große Liebe zum Nächsten gewährt und daß sie Euerem Sohn treu seien. Ja, mein Jesus, ich bitte Euch darum, weil Jesus es von mir verlangt.
In einem anderen Fragment der Botschaft, lehrt Er ihr außerdem ein neues Gebet, wenn sie sich bedrückt fühlt:
"Mach einen Sühneakt und wiederhole in jedem Moment:Oh Gott, unendlich heilig! Ich knie demütig vor Euerer Göttlichen Majestät nieder; ich bete Euch an, ich bitte Euch durch Eueren Göttlichen Sohn, ich bitte Euch für den Papst; auch bitte ich Euch, daß ihr den vielen Sündern vergebt, die Euch beleidigen".
(Fortsetzung folgt).
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"Mulieris dignitatem", 12.
"Weg der Vollkommenheit", siehe 41, 3 (Códice de Valladolid).
"Zitat von Johannes XXIII, Brief "Sacerdoti nostri primordia".
"Trat. Evang. Hl. Johannes", 49.
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Übt das Apostolat in allen Teilen der Welt aus, meine Kinder,
Verbreitet die Botschaften, meine Kinder.
Wie viele lachen über meine Botschaften!
Bringt sie in alle Winkel der Erde.
(Muttergottes, 1.10.1983)
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SEGNUNG VOM 6. DEZEMBER 2008,
ERSTER SAMSTAG IM MONAT,
IM PRADO NUEVO, EL ESCORIAL (MADRID)
Übersetzung aus dem Spanischen
MUTTER GOTTES:
Hebt alle Gegenstände hoch . . . Alle werden gesegnet für die Sterbenden . . .
Ich segne euch, meine Kinder, wie der Vater euch segnet durch den Sohn und mit dem Heiligen Geist.
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BOTSCHAFT VOM 11. JUNI 1983
IM PRADO NUEVO, EL ESCORIAL (MADRID)
MUTTER GOTTES:
Meine Tochter . . . (Sie spricht in einer unbekannten Sprache). Ja, meine Tochter, Ich will, daß ihr in allen Teilen der Welt, meine Kinder, die Andacht zu meinem Unbefleckten Herzen verbreitet; alle diejenigen, die die Andacht zu meinem Unbefleckten Herzen verbreiten, Ich verspreche ihnen die notwendigen Gnaden während ihres ganzen Lebens zu geben und sie auch vor den Höllenqualen zu bewahren, meine Kinder. Verbreitet die Andacht zu meinem Unbefleckten Herzen; mein Unbeflecktes Herz wird über die ganze Menschheit herrschen. Ja, meine Kinder, es gefällt Mir so sehr, wie ihr mein Lieblingsgebet betet! Es ist der heilige Rosenkranz, meine Kinder. Euch macht es viel Mühe, aber Mir gefällt er so sehr!
Seid demütig, meine Kinder. Auch bitte Ich euch: Liebt eueren Nächsten. Wer den Nächsten nicht liebt, liebt meinen Sohn nicht.
Verbreitet die Botschaften überall auf der Welt, meine Kinder. Nähert euch dem Sakrament der Beichte, um dann den Heiligsten Leib meines Sohnes zu empfangen, meine Kinder. Ich wiederhole es euch wieder: Wie viele der hier Anwesenden, ihr habt euch noch nicht diesem Sakrament genähert!
Küsse den Boden, meine Tochter, zur Wiedergutmachung von allen Sünden der Welt . . . . Dieser Akt der Demut, meine Tochter, dient zur Wiedergutmachung von allen Sündern der Welt, für alle diejenigen, die sich über meine Botschaften lustig machen, meine Tochter. Wie viele der hier Anwesenden, in diesem Moment, lachen darüber, meine Tochter! Arme Seelen! An dem Tag, an dem sie sich vor dem Himmlischen Vater präsentieren, arme Seelen, meine Tochter!; bitte für sie, meine Tochter, bitte für alle diejenigen, die während ihres ganzen Lebens nicht gebetet haben. Wie viele Seelen verdammen sich, meine Tochter, weil niemand ein Gebet für sie betet!
Schau, meine Tochter, schau nochmal, wie mein Herz aussieht, wie es blutet wegen allen meinen Kindern, wegen allen, ohne Unterschied der Rassen, meine Tochter.
Nimm zwei Dornen weg. Es sind nur zwei gereinigt worden . . . Berühre keine mehr, sie sind nicht gereinigt. Schau, meine Tochter, wie mein Herz aussieht, von Schmerz durchbohrt, wegen allen meinen Kindern.
Schreibe noch einen Namen, meine Tochter, in das Buch des Lebens . . . Nun gibt es noch einen Namen mehr, meine Tochter, in dem Buch des Lebens. Diese Namen werden nie ausgelöscht werden.
Ja, meine Tochter, du mußt sehr leiden; es ist notwendig für die Rettung der Seelen. Daher nehme Ich, meine Tochter, viele Seelen als Opferseelen zur Wiedergutmachung für alle die Sünden der Welt.
Sei wachsam, meine Tochter, es werden viele falsche Propheten kommen. Sei wachsam, vermische nichts von meinen Botschaften, mit diesen Propheten, meine Tochter.
Ja, meine Tochter, solange es Seelen gibt die Wiedergutmachung leisten für die Sünden der anderen, werden sie sich retten. Arme Seelen!
Küsse nochmal den Boden für die geweihten Seelen, meine Tochter. . . . Dieser Akt der Demut, meine Tochter, für die geweihten Seelen, Ich liebe sie so sehr, meine Tochter! Aber wie viele geweihten Seelen erwidern es Mir nicht, meine Tochter!
Betet weiterhin den heiligen Rosenkranz, meine Kinder. Die Zeit nähert sich und die Menschen hören nicht damit auf, Gott zu beleidigen.
Bittet mein Unbeflecktes Herz um Gnaden. Mein Unbeflecktes Herz wird über die ganze Menschheit triumphieren, meine Kinder.
Ich segne euch, wie der Vater euch segnet im Namen des Sohnes und mit dem Heiligen Geist.
Hebt alle Gegenstände hoch, meine Kinder, sie werden gesegnet.
Ich segne alle die Gegenstände, meine Kinder . . .
Auf Wiedersehen, meine Kinder. Auf Wiedersehen!
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KOMMENTAR ZU DEN BOTSCHAFTEN
11. Juni 1983
„Ja, meine Tochter, Ich will, daß ihr in allen Teilen der Welt, meine Kinder, die Andacht zu meinem Unbefleckten Herzen verbreitet; alle diejenigen, die die Andacht zu meinem Unbefleckten Herzen verbreiten, Ich verspreche ihnen die notwendigen Gnaden während ihres ganzen Lebens zu geben und sie vor den Höllenqualen zu bewahren, meine Kinder. Verbreitet die Andacht zu meinem Unbefleckten Herzen, mein Unbeflecktes Herz wird über die ganze Menschheit herrschen“. (Die Jungfrau).
Den Keim der wertvollen Andacht zum Unbefleckten Herzen von Maria findet man selbst in dem Evangelium. Die Kirche, für die Messe dieses Tages, die am darauffolgenden Samstag nach der Feierlichkeit des Herzen Jesu gefeiert wird, schlägt uns das Evanglium vom Heiligen Lukas vor, wo der Verlust des Jesuskindes erzählt wird und sein Wiederauffinden in dem Tempel, und beschreibt alle diese Tatsachen. Seine Mutter bewahrte alles, was geschehen war, in ihrem Herzen (cf. Lk 2, 51). Das Herz Mariens ist ein betendes und kontemplatives Herz, ein Herz das immer mit großer Tiefe meditierte. Es ist das Herz das vom Herzen Jesus am meisten geliebt wird, und gleichzeitig so voll von Liebe zu Gott und dem Nächsten, das ständig in den Flammen der reinsten Liebe brannte. Es ist für uns, die Männer und Frauen von diesen Zeiten, ein mütterliches Herz, das nicht gleichgültig ist, gegenüber den Freuden und Leiden der jetzigen Menschheit.
In den Botschaften vom Prado Nuevo, die Jungfrau hat sich oft unter dieser Advokation präsentiert. Schon am Anfang dieser himmlischen Offenbarungen, am 23. November 1980, sagt der Herr zu Luz Amparo: „Meine Tochter, bete viel für den Frieden von Spanien und der ganzen Welt; tue viele Opfer und bitte alle, daß sie es tun, bitte, daß sie das Göttliche Herz von Jesus nicht beleidigen und daß sie um die Fürsprache meiner göttlichen und reinsten Mutter bitten, Ihr Herz ist von Schmerz durchbohrt, wegen der so vielen. vielen Beleidigungen für ihren Sohn“.
Außer dem beinhalteten Versprechen in der Botschaft, Objekt unseres Kommentars – „alle diejnigen, die die Andacht zu meinem Unbefleckten Herzen verbreiten; Ich verspreche ihnen die notwendigen Gnaden während ihres ganzen Lebens zu geben und sie auch vor den Höllenqualen zu bewahren“ - sich auf Ihr Herz beziehend, die Heiligste Maria hat verschiedene Versprechen im Prado Nuevo gemacht. Erinnern wir uns an einige:
· „Ich verspreche, all demjenigen der an meine Reinheit glaubt und sich meinem Unbefleckten Herzen empfohlen hat, ihm alle notwendigen Gnaden zu geben, um in das Reich des Himmels einzutreten“ (8-12-1982).
· „ Alle diejenigen, die Zuflucht zu meinem Unbefleckten Herzen nehmen, die an jedem ersten Samstag des Monats zur Kommunion gehen, ich verspreche ihnen, sie werden ihre Belohnung im Himmel empfangen“ (23-4-1983).
· „. . . Alle jene, die dieses Unbefleckte Herz andächtig verehren, Ich verspreche ihnen, daß Ich sie retten werde“, meine Tochter; Ich werde meinen Sohn anflehen, damit mein Sohn beim Vater bittet“. (3-8-1985).
Genauso, wie Sie es in Fatima tat, hier im Prado Nuevo, die Jungfrau hat versichert, eines Tages wird ihr Triumph in der Welt kommen, nach dem Plan Gottes, wie in der Botschaft, die wir kommentieren und anderen:
· „Verbreitet die Andacht zu meinem Unbefleckten Herzen, mein Unbeflecktes Herz wird über die ganze Menschheit herrschen“ ( 11-6-83).
· „Bittet mein Unbeflecktes Herz um Gnaden. Mein Unbeflecktes Herz wird über die ganze Menschheit triumphieren“. (11-6-83).
· „Meine Tochter, bitte mein Unbeflecktes Herz, es wird es sein, das dir hilft und das über die ganze Menschheit triumphieren wird“. (19-11-83).
· Meine Kinder, liebt euere Mutter sehr, damit euere Mutter euch aus ganzem Herzen liebt! Und denkt daran, daß mein Herz, dieses Unbefleckte Herz über die ganze Menschheit triumphieren wird“ (1-11-1986).
„Seid demütig, meine Kinder. Auch bitte Ich euch; liebt eueren Nächsten.
Wer den Nächsten nicht liebt, liebt meinen Sohn nicht“ (Die Jungfrau).
In den Botschaften vom Prado Nuevo erscheinen zusammen bei verschiedenen Gelegenheiten die Nächstenliebe und die Demut. Die Demut ist das Fundament der Nächstenliebe, nur wer seine eigene Misere erkennt, die Schätze Gottes sucht, das die Liebe ist, und auf Fels das Gebäude des geistigen Lebens baut.
Es weist der heilige Ambrosius mit Präzision darauf hin: „Diese beiden Tugenden, das heißt, die Demut und die Nächstenliebe sind so unteilbar und so untrennbar, wer sich in einer von ihnen etabliert, die andere sich zwangsläufig aneignet, so wie die Demut ein Teil der Nächstenliebe ist, so ist die Nächstenliebe ein Teil der Demut“ (1). Die Zentralität von beiden Tugenden hervorhebend, erklärt Teófano de Recluso: „Ihr sagt mir, daß ihr weder Demut noch Nächstenliebe habt. Während diese abwesend sind, ist alles Spirituelle abwesend. Das Spirituelle wird geboren, wenn sie geboren werden und wächst wenn sie wachsen. Sie sind für die Seele was der Bereich des Fleisches für den Körper ist. Die Demut erwirbt man durch Akte der Demut, die Nächstenliebe durch Akte der Nächstenliebe“ (2).
In der Botschaft vom 15. August 1986, Fest der Aufnahme Mariens in den Himmel, Luz Amparo betrachtet die Jungfrau Maria in einen der kurzen Momente bei ihrer Himmelfahrt; es ist kurios, die Jungfrau ermahnt die Apostel in der Ausübung von den gesagten Tugenden auszuharren, die fundamental für das Priesterleben sind. „ . . . seid beharrlich in der Nächstenliebe und beharrlich in der Demut“. bittet Sie sie. Auf identische Weise, Papst Benedikt XVI. betonte sie als unentbehrlich für die Priester, hervorhebend, daß ihr Leben eine „ernste Verpflichtung der persönlichen Heiligkeit und der Übung der Tugenden fordert, ganz besonders die der Demut und der Nächstenliebe“ (3).
(1) Epistel an Demetrius, 10.
(2) Consejos a los ascetas (Buenos Aires, 1979) p. 133
(3) Discurso a la comunidad del “Almo Colegio Capránica”, 20-1-2006.
Macht Apostolat in allen Teilen der Welt, meine Kinder.
Verbreitet die Botschaften, meine Kinder.
Wie viele lachen über meine Botschaften!
Bringt sie in alle Winkel der Erde.
(Mutter Gottes, 1.10.1983)
* * *
SEGNUNGVOM 3. JANUAR 2.004, ERSTER SAMSTAG IM MONAT,
IM PRADO NUEVO, EL ESCORIAL (MADRID)
Übersetzung aus dem Spanischen
MUTTERGOTTES:
Hebt alle Gegenstände hoch; alle werden gesegnet und werden für alle Heime dienen, von denen die zu diesem Ort kommen.
Ich segne euch, meine Kinder, wie der Vater euch segnet, durch den Sohn und mit dem Heiligen Geist.
KOMMENTAR ZU DEN BOTSCHAFTEN
18. Dezember 1981
Zu den ersten Zeilen bietet der Herr Luz Amparo Trost an und ermutigt sie, den Schmerz zu ertragen: “Ja, meine Tochter, hier bin Ich, wie alle Tage, gegenwärtig in deinen Schmerzen, in diesem Leiden; aber hier bin Ich heute auch um dich zu trösten, um dich zu erleichtern, sie zu ertragen”. Wenn wir fähig wären die Leiden zu akzeptieren, die das gewöhnliche Leben und andere mit sich bringt, um aus ihnen eine Opfergabe für Gott zu machen, wie viele Früchte der Heiligkeit würden wir ernten!
Johannes Paul II schreibt in seiner Enzyklika über den christlichen Sinn des menschlichen Leidens: “Die heilbringende Kraft des Leidens erklärend sagt der Apostel Paulus: “Für den Leib Christi, die Kirche, ergänze ich in meinem irdischen Leben, was an den Leiden Christi noch fehlt” (1) (. . . ) . Diese Worte (. . .) es kommt ihnen fast die Bedeutung einer endgültigen Entdeckung zu, die von Freude begleitet ist; daher schreibt der Apostel: “Jetzt freue ich mich in den Leiden, die ich für euch ertrage (2). Die Freude kommt aus der Entdeckung des Sinnes des Leidens. Eine solche Entdeckung ist, obwohl Paulus von Tarsus, der diese Worte schreibt, ganz persönlich davon betroffen ist, zugleich auch gültig für andere” (3).
Anschließend denunziert der Herr das Böse, das es in der Welt gibt: “Es werden Verbrechen, Sünden gegen die Reinheit, Sakrilegien . . . begangen, die Welt ist von der Sünde befallen”. Und bezieht sich auf einen zukünftigen Tatbestand der in verschiedenen Botschaften prophezeit wurde: “Die Strafe ist sehr nahe”. Mit der eigenen “Nähe” von Gottes Zeit, dessen Maße anders sind als unsere: “Das eine aber, liebe Brüder, dürft ihr nicht übersehen; daß beim Herrn ein Tag wie tausend Jahre und tausend Jahre wie ein Tag sind” (4). In Mitten der Sätze vom starken prophetischen Inhalt, fehlen nicht Worte der Hoffnung in der Botschaft, beim Ankündigen, am Ende wird es “eine wunderbare Renaissance für den Triumpf” der Barmherzigkeit Gottes geben.
In dieser Etappe, für uns unbekannt, spricht man auch von der Wahl eines neuen Papstes, so vollzieht sich gleichfalls, gemäß der Botschaft, die Intervention von zwei großen Heiligen: “Der heilige Petrus und der heilige Paulus werden intervenieren um einen neuen Papst zu wählen”. Auf welche Art werden sie in diesem Moment teilhalben? Handelt es sich um eine geistige Gegenwart, die Säulen der ursprünglichen Kirche waren und wir gemeinsam am Hochfest des 29. Juni feiern? Die Auslegung von den gesagten Worten bleibt, im Moment außerhalb unserer Reichweite. Wir können hinzufügen, für unsere Illustration, in der Geschichte der Päpste, der Erste von ihnen, der heilige Petrus, erhielt die Ernennung direkt von Gott: “ . . . : Du bist Petrus, - sagt ihm Jesus - , und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen ( . . . ). Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreichs geben; was du auf Erden binden wirst, das wird auch im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, das wird auch im Himmel gelöst sein” (5). Seit dieser Zeit hat man die Person des neuen Papstes auf verschiedene Weise gewählt:
- Durch die Wahl, ausgeführt von Priestern und Diakonen von den Kirchen aus Rom, ähnlich einem
päpstlichen Senat, aus dem mit der Zeit das Kollegium der Kardinäle hervorging.
- Ausschließlich durch den römischen Klerus.
- Durch Ernennung des vorhergehenden Papstes in seinem Testament.
- Seit Gregorio VI (1073-1085) durch die im Konklave versammelten Kardinäle, genau so wie es in
der Aktualität geschieht.
“Es gibt keinen Glauben in der Kirche. Deshalb werde Ich kommen im Auftrag meines himmlischen Vaters, und werde einen Akt der Gerechtigkeit und Barmherzigkeit gegenüber den Gerechten ausführen”. Erinnern uns diese Worte nicht an jene von Christus im Evangelium? Nach der Erzählung der Parabel vom ungerechten Richter, erklärt Er es so: “Und der Herr fügte hinzu: Bedenkt, was der ungerechte Richter sagt. Sollte Gott seinen Auserwählten, die Tag und Nacht zu ihm schreien, nicht zu ihrem Recht verhelfen, sondern zögern? Ich sage euch: Er wird ihnen unverzüglich ihr Recht verschaffen. Wird jedoch der Menschensohn, wenn er kommt, auf der Erde (noch) Glauben vorfinden?” (6). Lk 18, 6-8. Charakterisiert sich nicht unsere heutige Welt durch die Ungläubigkeit der Massen, einschließlich der Nationen mit christlicher Tradition? . . . Darauf bezieht Er sich, wenn Er auf das Fehlen des Glaubens bei einer großen Zahl von Gläubigen hinweist, die dem christlichen Glauben den Rücken gekehrt haben; sie sind getauft, aber in der Praxis haben sie den Glauben aufgegeben. Im Gegensatz, die Kirche, als solche, ist die Bewahrerin eines Glaubens, den sie von den Aposteln geerbt hat, und in diesem Sinn, hat sie einen wunderbaren Reichtum, der durch Jahrhunderte andauert.
In einer anderen späteren Botschaft, sagte der Herr mit lapidaren Sätzen: “Was für eine Klasse von Katholiken seid ihr, meine Kinder, wenn ihr meine Gesetze nicht praktiziert? Ich sage euch, meine Kinder: Bereut und bekehrt euch, denn die Zeit ist ernst und ihr Menschen habt nicht erreicht die Gerechtigkeit Gottes zu sehen, weil ihr nur in meiner Barmherzigkeit verbleibt, meine Kinder. Ich werde meine Gerechtigkeit für die Ungerechten anwenden und meine Barmherzigkeit für die Gerechten”. (6.April 1996). Natürlich, wenn wir schon hier Freunde des Herzen Jesu sind und die Jungfrau Maria als Mutter haben, wird uns der Herr, im Moment des Todes, eine ewige Umarmung geben und wird uns in die himmlischen Wohnungen aufnehmen. Wunderbar sind die Worte die eine harmonische Etappe ankündigen, wenn die Drangsal vorbei ist: “Dann wird der Frieden und die Versöhnung zwischen Gott und den Menschen sein. Ich werde bedient, angebetet und verherrlicht sein; christliche Nächstenliebe wird überall strahlen; die neuen Könige werden der rechte Arm der Kirche sein, diese wird stark, demütig, fromm, arm, eifrig sein, Jesus Christus nachahmend. Das Evangelium wird überall gepredigt und die Menschen werden in der Furcht Gottes leben. Meine heilige Kirche wird stark, demütig, fromm, arm, eifrig sein, Nachahmerin der Tugenden von Jesus Christus”.
Während der Extase, betrachtet Luz Amparo auch einige Szenen von der Passion des Herrn, die wir nicht beschreiben werden. Es bittet sie der Herr, wie bei anderen Gelegenheiten, daß sie für die Bekehrung von Rußland bete. Er erinnert sie wieder an ihre Opferrolle vereint mit dem göttlichen Opfer, Jesus Christus: Dieser Schmerz den du fühlst, ist nur ein kleiner Funken des Herzens, das Ich durchbohrt habe von der Undankbarkeit von so vielen Sündern. Wenn du es sehr stark fühlst, denke daran, es für diese Seelen aufzuopfern, die nichts wissen wollen, die sich durch ihren eigenen Willen verdammen wollen. Tochter, opfere alles meinem Ewigen Vater auf, in Vereinigung mit meinen Leiden, meinen Tod am Kreuz, mit den Schmerzen meiner Mutter; opfere alles auf für die Rettung der Welt”. Die Jungfrau zum Schluß, ermutigt und tröstet sie, stärkt sie mit Liebesäußerungen und Vorliebe zu Luz Amparo: “Meine Tochter, meine Tochter, glaube mir, Ich bin immer bei dir. Meine Tochter, ja, tue alles was mein Sohn dir befehlt; liebe Ihn, bedanke dich für alles, was Er dir gesagt hat, die Gunst, die Er dir gezeigt hat, dich rufend und dich auserwählend als seine bevorzugte Tochter. Liebe ihn sehr. Bemerke, daß auch Er mit dir leidet. Verlaß dich nicht auf deine eigenen Kräfte, sondern ganz und gar auf Jesus. Er wird dir die nötige Kraft geben und Ich werde dir helfen. Dies tun wir ständig mit den privilegierten Seelen”.
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(1) Kol 1, 24
(2) Ibid.
(3) “Salvifici Doloris”, 1.
(4) 2 Petr 3, 8
(5) Mt 16, 18-19.
(6) Lk, 18, 6-8.
Übt das Apostolat in allen Teilen der Welt aus, meine Kinder,
verbreitet die Botschaften, meine Kinder.
Wie viele lachen über meine Botschaften!
Bringt sie in alle Winkel der Erde.
(Muttergottes, 1.10.1983)
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SEGNUNG VOM 7. FEBRUAR 2.004, ERSTER SAMSTAG IM MONAT,
IM PRADO NUEVO, EL ESCORIAL (MADRID)
Übersetzung aus dem Spanischen
MUTTERGOTTES:
Hebt alle Gegenstände hoch; alle werden gesegnet mit besonderen Segnungen für die Heime.
Ich segne euch, meine Kinder, wie der Vater euch segnet durch den Sohn und mit dem Heiligen Geist.
KOMMENTAR ZU DEN BOTSCHAFTEN
25. Dezember 1981
Nach einigen Momenten, in denen Luz Amparo sich beklagt über den tiefen Schmerz, den sie erleidet, beginnt die Botschaft mit der Vermittlung des Herrn, der sie tröstet, und Er sucht auch, Er - der Allmächtige Gott – Tröstung:
"Ja, meine Tochter, hier bin Ich, Ich komme um Dir Gesellschaft zu leisten; wir beide sind mit dem Kreuz; lege dich an meine Brust ( . . . ) um dich vor dem Feind zu schützen; aber du verteidige Mich auch vor den Beleidigungen und Beschimpfungen derer Ich Opfer war im Hofe des Herodes. Betrachte die Scham und die Verwirrung die Ich dort erlitt beim Hören der Gelächter, der Spötterei, die dieser Mann gegen Mich schleuderte. Opfere ohne Unterlaß deine Werke der Anbetung und der Wiedergutmachung und der Liebe für die Rettung der Seelen auf. Heute wirst du mich trösten".
Es ist nicht das einzige Mal, daß der Herr sich so ausdrückt; auf die eine oder andere Art, werden Er und seine Mutter, die Jungfrau, es tun im Laufe der Jahre in den folgenden Botschaften: Erinnern wir uns an einige:
— Ich will, daß ihr Opfer vollbringt, daß ihr zum Beichtsakrament geht und daß ihr das Allerheiligste besucht; mein Sohn ist traurig und einsam, mit offenen Armen euch alle erwartend, meine Kinder; widmet Ihm eine halbe Stunde, meine Kinder; Er ist so traurig und allein. ( Die Jungfrau, 30.7. 1983)
— "Besucht das Allerheiligste, meine Kinder; mein Sohn wartet auf euch. Er ist traurig und einsam; tröstet Ihn, meine Kinder, tröstet Ihn". (Die Jungfrau, 15.8.1983)
— "Kommt zu Mir - schreie Ich ihnen zu - . Kommt alle zu Mir, die ihr beladen seid. Ich werde euch entlasten. Kommt alle zu Mir, die ihr Hunger habt, Ich werde euch zu Essen geben". Auch schreie Ich; "Kommt alle zu Mir, die ihr dürstig seid, Ich werde euch zu trinken geben. Kommt alle zu Mir, die ihr traurig seid, Ich werde euch trösten". Aber ihr verschließt die Ohren, meine Kinder, diesen Aufrufen. Mein Herz ist trostlos". (Der Herr 1.2.1986)
— "Welche Traurigkeit fühlt mein Herz, meine Tochter! Ich will auch, daß du an dieser Traurigkeit teilnimmst, meine Tochter. Ich war unschuldig, Ich habe es dir viele Male gesagt; daß Ich für die Schuldigen bezahlte. Die Menschen sagen, sie lieben Gott und wie wenig Trost erhalte Ich von ihnen, meine Tochter". (Der Herr, 1.7.1995)
Angesichts dieser tief empfundenen Klagen der Heiligen Herzen, sollten wir uns fragen, wie wir Kreaturen, Gott trösten können.
Eine eucharistische Poesie, von Luz Amparo selbst gedichtet, wendet sich an den im Altarsakrament gegenwärtigen Jesus: "Du schreist zu den Seelen, / kommt doch zu trösten, / diesen armen Gefangenen, / aus Liebe sterbend ( . . . ) . / Habt ihr kein Mitleid mit Mir? / - sagte Mir der Gefangene -. / Gebt Mir ein bißchen Liebe, / hier befinde Ich mich dürstend". / Wer ist fähig Ihm zu verweigern dieses bißchen von Liebe?".
Sie sind der Heiligen Schrift nicht fremd, ähnliche Manifestationen von Leid und Schmerz. Der Psalm 68, 69 (1) ist ein prophetischer Psalm, dessen Inhalt sich Wort für Wort in der Passion Christi erfüllte; seine Bibelverse passen perfekt zu Jesus, der grundlos gehaßt wurde (Vers 5). Denn der Eifer für dein Haus verzehrte mich, und die Schmähungen aller, die dich schmähen, fielen auf mich. (Vers.10). Sie gaben mir Galle zur Speise, in meinem Durste Essig zum Trank! (Vers 22) und über dessen Feinde fielen die Verwünschungen von diesem (Vers 23) und nachfolgende. Der Vers 21 sagt als Ausdruck des größten Schmerzes: " Das Herz ist mir gebrochen vor Schmach, ich bin am Erlöschen; ich harrte, ob einer Mitleid habe mit mir, doch keiner war da; ob einer mich tröste, doch es war keiner zu finden". Welch ein Abgrund von Demut und Zerknirschung in dieser Klage, es scheint von einem Schwachen zu sein, doch im Gegenteil, ist es für Jenen, durch welchen und für welchen alle Dinge gemacht wurden.
Die gleiche Botschaft gibt uns die Antwort, wie man Christus trösten kann; seine Worte bewegen jede sensible Seele. Fassen wir diesen Modus auf, einige von ihnen können wir praktizieren, um Ihn diesen Trost anzubieten:
Ihm Gesellschaft leisten. Es gefällt Ihm besonders, wenn wir Ihn in den Kirchen besuchen, wo Er lebendig und wirklich in dem Allerheiligsten Sakrament ist: "Laßt mich nicht allein, bedenke, daß es viele Seelen gibt, die Mich vergessen haben".
Die Zeit über die wir verfügen, gut ausnützen und sie nicht mit Banalitäten verlieren: "Es gibt so viele, die sich nur sorgen, wie sie sich vergnügen können, und sich nicht um ihre Seele kümmern".
Das Loslassen von zeitlichen Gütern: "Sie wollen nicht auf Mich hören, weil ihr Herz zu sehr an den Dingen der Erde hängt".
Aufrichtige Reue und Beichte der eigenen Sünden im Sakrament der Buße: "Welche Freude, wenn diese Seelen ihre Schuld beichten und was für eine Erleichterung spüre Ich über meine Leiden, wenn Ich sehe, daß sie sich bereuen!".
Die Annahme des Kreuzes als Zeichen der wahren Liebe: "Es gibt Seelen die große Sünder sind, aber sie bereuen sich und diese Seelen sind es, die wahrhaft mein Kreuz tragen. Diese Seelen, die sehr gesündigt haben, viele sind es die aufrichtig lieben! Ja, meine Tochter, welchen Schmerz habe Ich, wenn Ich sehe, daß es viele Seelen gibt die mein Kreuz nicht akzeptieren wollen!".
Der Herr lehrt außerdem Luz Amparo ein Aufopferungsgebet, für die Momente der Schmerzen: "Oh, mein Vater, himmlischer Vater, ich opfere euch diese Schmerzen und diese Leiden und diese Einsamkeit auf, damit Du die Güte hast, diesen Seelen zu verzeihen und sie zu stützen, wenn sie von der Zeit zur Ewigkeit übergehen". Nachher während einiger Minuten beschreibt Amparo mit Lebhaftigkeit einige Szenen der Passion des Herrn, die zu den Augenblicken gehören, wo Christus mit dem Kreuz beladen wurde auf dem Weg zum Kalvarienberg. Es fällt auf, daß während dieser Extase und der Botschaft am Tag der Geburt des Herrn ihr Inhalt nicht einer der freudenreichen Geheimnisse aus dem Leben Jesus entspricht . . . Die Antwort bietet die gleiche Botschaft: "Heute will Ich, daß du Mich tröstest, weil sich in diesen Tagen viele Seelen verdammen; Ich will, daß du dich nicht von Mir trennst. Bitte ihn, meinen Vater, daß Er so vielen undankbaren Seelen verzeihe, die Ihn beleidigen". Hier in diesen Worten befindet sich der Schlüssel: Weihnachten, Fest des Jubels und der Freude, wird von vielen ausgenützt um zu sündigen und Gott zu beleidigen!; es ist nicht verwunderlich, die Klage des Herrn. Die sündigende Menschheit respektiert weder die religiösen Feste noch die heiligen Tage und übertritt ständig die göttlichen Gesetze.
Am 25. Dezember 2002 predigte der Papst Johannes Paul II mit großer Schönheit:
"Weihnachten ist ein Geheimnis der Liebe! Es war die Liebe des Vaters, die seinen einzigen Sohn in die Welt gesandt hat, damit dieser sein Leben für uns hingebe (vgl. 1 Joh 4, 8-9). Die Liebe des "Gott mit uns", des Immanuel, ist auf die Erde gekommen, um am Kreuz zu sterben. Schon im kalten Stall und umgeben vom Schweigen kostet die jungfräuliche Mutter mit ihrem ahnenden Herzen das blutige Drama von Golgatha voraus. Dies wird ein erschütternder Kampf zwischen Licht und Finsternis sein, zwischen dem Tod und dem Leben, zwischen Haß und Liebe". (2)
__________________
Ziff. J. Straubinger "Bibel Kommentar".
Botschaft "Urbi et Orbi", 25.Dez. 2002.
Übt das Apostolat in allen Teilen der Welt aus, meine Kinder,
verbreitet die Botschaften, meine Kinder.
Wie viele lachen über meine Botschaften!
Bringt sie in alle Winkel der Erde.
(Muttergottes, 1.10.1983)
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SEGNUNG VOM 6. MÄRZ 2004, ERSTER SAMSTAG IM MONAT,
IM PRADO NUEVO, EL ESCORIAL (MADRID)
Übersetzung aus dem Spanischen
MUTTERGOTTES:
Hebt alle Gegenstände hoch; alle werden gesegnet zum Schutz der Heime und für die armen Sünder.
Ich segne euch, wie der Vater euch segnet durch den Sohn und mit dem Heiligen Geist.
KOMMENTAR ZU DEN BOTSCHAFTEN
1. Januar 1982
In dieser Botschaft spricht die Jungfrau und beginnt so: "Meine Kinder, Ich bringe Frieden auf die Erde, Ich will, daß es Frieden auf der Erde gibt. Ich will, daß ihr euch untereinander liebt; auf diese Weise könnt ihr die Himmelreiche erlangen. Betet viel für die Rettung der Welt".
Eine kostbare Gabe die des Friedens, die unsere Mutter, die Königin des Friedens für die Menschheit wünscht, aber den die Menschen nicht nach dem Plan Gottes suchen. Jesus hatte es schon gesagt: "Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch, nicht einen Frieden, wie die Welt ihn gibt, gebe ich euch. Euer Herz beunruhige sich nicht und verzage nicht". (Joh 14, 27). Das heißt, daß der wahre Frieden, von dem hier gesprochen wird, nicht nur äußerlich, sondern es handelt sich dabei um den messianischen Frieden, der durch die Erlösung durch Christus kommt. Deshalb ist das Evangelium: "Die gute Nachricht vom Frieden". "Er hat das Wort den Israeliten gesandt, indem er den Frieden verkündete durch Jesus Christus; dieser ist der Herr aller" (Apg 10, 36). Jene, die den Frieden im Herzen tragen und den anderen mitteilen – die Friedvollen – sie werden in den Seligpreisungen "Söhne Gottes" genannt werden. (vgl. Mt 5, 9). "Friede sei mit euch", sagte der Herr auch zu den Aposteln nach der Auferstehung. (vgl. Lk 24, 36).
Der heilige Beda, in einer seiner Predigten, erklärt mit Klarheit den authentischen Sinn dieser Gabe des Himmels; "Der wahre, der einzige Frieden der Seelen in dieser Welt besteht darin, daß sie voll von der Liebe Gottes sind und ermutigt von der Hoffnung des Himmels, bis zu dem Punkt, den Erfolgen oder Mißerfolgen dieser Welt wenig Beachtung zu gewähren ( . . . ). Es täuscht sich, wer glaubt, er könnte den Frieden finden in dem Genuß der Güter dieser Welt und in den Reichtümern". (1).
Dieser von allen so ersehnte Frieden erreicht man nur in der Einheit mit Jesus Christus, in der Annahme des göttlichen Willens und in der Ausübung der Nächstenliebe. Wir haben soeben drei Konzepte zitiert, die verschiedene Male vereint in den Botschaften vom Prado Nuevo erscheinen und die das Motto bilden, von denen, die versuchen, den ausströmenden Geist zu leben, von diesem Ort der Gnade und Segnungen: LIEBE, EINHEIT und FRIEDEN. Diese so enge Verbindung reflektiert sich gleichsam in einigen Zitaten vom heiligen Paulus; zum Beispiel schreibt er in seinem Brief an die Epheser: "Ich, der ich um des Herrn willen im Gefängnis bin, ermahne ich euch, ein Leben zu führen, das des Rufes würdig ist, der an euch erging. Seid demütig, friedfertig und geduldig, ertragt einander in Liebe, und bemüht euch, die Einheit des Geistes zu wahren durch den Frieden, der euch zusammenhält".(2) (Eph 4, 1-3). Zitieren wir verschiedene Botschaften wo sich die drei erwähnten Worte vereinen:
° "Deshalb bitte Ich euch um: Liebe, Einheit und Frieden unter euch" (Der Herr, 5.10.1985).
° "Betet, meine Kinder; bildet große Gemeinschaften wo die Liebe, die Einheit und der Frieden regiert. (Die Jungfrau 3.2.1990).
° "Es sind Zeiten von Liebe, von Einheit und von Frieden, meine Kinder. Erfüllt meine Gebote". (Der Herr 2.2.1991).
° "Um Demut bitte Ich, und euer Werk sei im Namen der "Einheit, Liebe und des Friedens" (Die Jungfrau, 6.6.1992).
Sie insistiert weiter unten in dem schon erwähnten Konzept: "Meine Tochter, sage zu meinen Kindern, Ich bin gekommen um den Frieden zu bringen" und bittet wieder einmal um die Kapelle, einer ihrer Zwecke anzeigend: "Ich will, daß sie eine Kapelle zur Ehre meines Namens bauen, als Ort der Zurückgezogenheit und Exerzitien. Was für eine mächtige Hilfe für den geistigen Wachstum, sind diese beiden angezeigten Mittel! Die Kirche hat sie häufig empfohlen, sowie für die geweihten Seelen als auch für die Laien. Der heilige Ignatius von Loyola schrieb mit großer Inspiration das berühmte Buch von den "Exerzitien", dessen Lehren seit dieser Zeit mit großem Nutzen für die Seelen angewendet werden. Der gleiche Heilige, beim Einladen eines Priesters, die genannten Exerzitien zu praktizieren, macht er es mit sehr eindringlichen Sätzen, "das Beste was ich" – sagte der heilige Ignatius – in diesem Leben denken, fühlen und verstehen kann, auch zum Eigennutzen des Menschen, sowie auch zum Stärken, Helfen und Nutzen anderer (3). Was die Päpste über dieses Thema geschrieben haben, einschließlich Johannes Paul II, könnte man reichliche Zeugnisse vorweisen; es genügt was Leo XIII in einer seiner Briefe ausdrückte: "Diese Exerzitien erfreuen sich einer wunderbaren Wirkung für eine Verbesserung des Lebens, um die Beharrlichkeit in dem Guten zu erlangen und um der Seele neue Kraft zu geben, inmitten der Gefahren von so vielen Anläßen der Zerstreuung wie die Welt anbietet" (4). Fügen wir zu dieser eigenen Wirksamkeit der Exerzitien und Zurückgezogenheit die ausströmende Kraft vom Prado Nuevo dazu, als Quelle der Geistigkeit, kann man exzellente Resultate vermuten, wenn man diese gesagten Erfahrungen in der geforderten Kapelle und in ihrer priviligierten Umgebung ausführen könnte.
Die Jungfrau bezieht sich in den folgenden Absätzen, gewöhnlich in anderen Botschaften enthalten, die schon erklärt oder noch erklärt werden in anderen Kommentaren. "Meine Tochter – sagt sie zum Schluß zu Luz Amparo -, um den Himmel zu erreichen, muß es auf dem Weg des Schmerzes sein. Es lohnt sich hier auf der Erde zu leiden, um den Lohn im Himmel zu empfangen". Wieviel Aufmunterung erhält man beim Denken an das andere Leben; nicht um den zeitlichen Verpflichtungen auszuweichen, sondern um mit Enthusiasmus die täglichen Arbeiten zu begegnen. Der wahre Christ übernimmt mit Freude und Entschlossenheit seine Pflicht, nach seiner Bestimmung innerhalb der Kirche und in der Gesellschaft in der er lebt. Er lebt in der Welt, aber ohne ihr anzugehören; deshalb ermutigt ihn die Hoffnung den Himmel zu erreichen als endgültiges Ziel der Seele, geschaffen nach dem Ebenbild und Gleichnis Gottes. Auf diesem Weg der Rettung ist fundamental die Präsenz der Jungfrau, unsere Mutter.
"Diese Mutterschaft Mariens in der Gnadenökonomie – wie sich das II.Vatikanische Konzil ausdrückt - dauert unaufhörlich an, von der Zustimmung, die sie bei der Verkündigung gläubig gab und unter dem Kreuz ohne Zögern festhielt, bis zur ewigen Vollendung aller Auserwählten. In den Himmel aufgenommen, hat sie diese heilbringende Aufgabe nicht niedergelegt, sondern fährt durch ihre vielfältige Fürbitte fort, uns die Gaben des ewigen Heils zu erwirken. In ihrer mütterlichen Liebe trägt sie Sorge für die Brüder und Schwestern ihres Sohnes, die noch auf der Pilgerschaft sind und in Gefahren und Bedrängnissen weilen, bis sie zum seligen Vaterland gelangen". (5).
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"Predigt Nr.12 in der Pfingst-Vigil".
Eph 4, 1-3 vgl. 2 Kor 13, 11; Kol 3, 14 –15; 2 Tim 2 , 22.
"Monumenta Ignatiana", 1, 1 111-113.
"Inter. multas", 18.12.1889.
Johannes Paul II, "Dives in misericordia", 9.
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Übt das Apostolat in allen Teilen der Welt aus, meine Kinder,
verbreitet die Botschaften, meine Kinder.
Wie viele lachen über meine Botschaften!
Bringt sie in alle Winkel der Erde.
(Muttergottes, 1.10.1983)
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SEGNUNG VOM 3.APRIL 2004, ERSTER SAMSTAG IM MONAT,
IM PRADO NUEVO, EL ESCORIAL (MADRID)
Übersetzung aus dem Spanischen
MUTTER GOTTES:
Hebt alle Gegenstände hoch; alle werden gesegnet mit einer besonderen Segnung um euch vor dem Feind zu schützen.
Ich segne euch, wie der Vater euch segnet durch den Sohn und mit dem Heiligen Geist.
KOMMENTAR ZU DEN BOTSCHAFTEN
8. Januar 1982
Wir bieten einige Fragmente von dieser Botschaft mit ihrem dazugehörigen Kommentar. Zuerst spricht der Herr: Ich geben ihnen ständig Gelegenheit sich zu retten, und sende meine Mutter als Botschafterin, weil Ich weiß, daß sie schwach sind und sie immer wieder in die gleiche Sünde fallen".
Die Rolle der Jungfrau in den aktuellen Zeiten ist fundamental; so war es immer; obwohl in der ersten Etappe der Kirche die Funktion von Maria sich auf verborgene Weise realisierte. Weise und treffend erklärt es der heilige Luis Maria Grignion de Montfort: "In den letzten Zeiten wird Gott Maria eine besondere Aufgabe übertragen. Durch Maria hat das Heil der Welt begonnen, durch Maria muß es auch vollendet werden. Beim ersten Kommen Jesu Christi ist Maria fast gar nicht in Erscheinung getreten, damit die Menschen, die über die Person ihres Sohnes nur wenig unterrichtet und aufgeklärt waren, sich nicht von der Wahrheit entfernten, imdem sie sich stark und grob an sie klammerten, was vielleicht geschehen wäre, wenn sie damals schon bekannt gewesen wäre, auf Grund der wunderbaren Vorzüge, mit denen der Allerhöchste auch ihr Äußeres ausgestattet hatte. Tatsächlich war dies der Fall, denn Dionysius de Aeropagite beschreibt in seinen Schriften, daß er sie, als er sie sah, wegen ihrer geheimnisvollen Reize und ihrer Schönheit für eine Göttin gehalten hätte, wenn nicht der Glaube, in dem er sehr gefestigt war, ihn eines anderen belehrt hätte. Beim zweiten Kommen Jesu jedoch muß Maria erkannt und durch den Heiligen Geist geoffenbart werden, damit durch sie Jesus Christus erkannt und geliebt werde und man ihm diene. Denn die Gründe, die den Heiligen Geist veranlaßt haben, seine Braut während ihres sterblichen Lebens verborgen zu halten und sie auch nach der Verkündigung des Evangeliums nur sehr wenig zu offenbaren, bestehen nicht mehr". (1)
"Liebt euch gegenseitig, so wie Ich euch geliebt habe, bis zu dem Punkt den Willen meines Vaters zu erfüllen. Ich erfüllte den Willen meines Vaters und Ich vergoß den letzten Tropfen meines Blutes, um euch von allen Sünden zu erlösen" (Der Herr). Anschließend zeigt Er der Seherin einen Ausschnitt von seiner Passion . . .
Bevor wir diese Szenen präsentieren, die Luz Amparo beschreibt, können wir es nicht unterlassen, wegen der Aktualität, uns auf den soeben aufgeführten Film "Die Passion" zu beziehen. Als menschliches Werk ist es vervollkommnungsfähig, doch wir zweifeln nicht, es als exzellent und empfehlenswert zu beurteilen. So bestätigte der Präfekt der Kongreation für den Klerus, Kardinal Dario Castrillón: "Es ist ein Film, der den Zuschauer zum Gebet und zum Nachdenken führt, zu einer aufrichtigen und tief empfundenen Kontemplation (. . .). Diesen Film zu sehen provoziert Liebe und Mitleid. Er macht, daß der Zuschauer mehr zu lieben sucht, es macht ihm nichts aus, er will stark und gut sein, genauso wie es Christus machte gegenüber seinem horriblen Leiden (. . .). Alle Priester der Welt sollten "Die Passion" sehen. Es ist ein Triumpf der Kunst und des Glaubens" Juan Orellana, Direktor vom Film-Department der spanischen bischöflichen Konferenz, betrachtet den Film "kinematographisch und christlich als impresionabel". Eine andere wertvolle Meinung ist die vom Präsident des Päpstlichen Rates für soziale Kommunikationen, John P. Foley, der erklärte: " Der Streifen wird ein Monument der authentischen Meditation" sein für den, der ihn sieht". Und der Direktor selbst, Mel Gibson, hat seine Intention erklärt, beim Realisieren dieses kinematographischen Werkes, mit den folgenden Worten: "Ich wollte die Erhabenheit des Opfers zum Ausdruck bringen und gleichzeitig seinen Horror. Aber ich wollte auch einen Film der Momente von wahrer Lyrik und Schönheit hätte und ein andauerndes Gefühl der Liebe, denn letztlich ist es eine Geschichte von Glauben, Hoffnung und Liebe. Nach meiner Meinung ist dies die allergrößte Geschichte die wir erzählen können".
Wir haben uns erlaubt, in einen nicht gewöhnlichen Bereich für die Kommentare zu den Botschaften einzutreten, weil der erwähnte Film ein fundamentales Thema der Spiritualität von Prado Nuevo umfaßt. Auf diese Weise offenbarte es die Jungfrau von Anfang an: "Ich bin die Schmerzhafte Jungfrau. Ich will, daß man an diesem Ort eine Kapelle zur Ehre meines Namens erbaue. Man komme von allen Teilen der Welt, die Passion meines Sohnes zu meditieren, sie ist vollkommen vergessen". (14. Juni 1981). Wir schätzen, daß das Werk des australianischen Direktors ohne Zweifel dazubeitragen wird, diesen Wunsch der Jungfrau zu verwirklichen, die natürlich eine entscheidende Rolle in diesem Film ausübt.
Umschreiben wir nun einige der betrachteten Szenen von Luz Amparo; sie werden sich an Bilder des Films erinnern, diejenigen die an der Vorführung teilgenommen haben.
"Ich sehe wie eine Frau aus der Menge tritt, sie nimmt ein Tuch, sie gibt es dem Herrn, der das ganze Gesicht mit Blut befleckt hat, der Herr reinigt das ganze Gesicht mit diesem Tuch;Er hat sich das ganze Gesicht getrocknet. Er gibt es dieser Frau wieder zurück (. . . ).
Der Herr geht müde, Er kann nicht mehr; Er geht bergauf, über die Steine stolpernd, sie kommen am Berg an; dort hat Er das Kreuz am Boden liegen. (. . . ). Jetzt nageln sie ihm die rechte Hand an; sie fangen an den linken Arm zu strecken, aber der Balken ist länger als der Arm und er reicht nicht bis zu der Stelle, wo sie das Loch gemacht haben (. . . ) sie strecken den Arm sehr gewalttätig; der Herr krümmt sich vor Schmerzen (. . . ). Oh, mein Gott!
Als sie ihn annageln, hört man den Lärm der Hammerschläge, aus den Händen fließt Blut. Oh! Der Herr krümmt sich vor lauter Schmerzen (. . . ). Die Füße binden sie ihn mit einem Seil an den Balken. Er spürt erneut die Hämmerschläge an den Füßen; der Herr schaut nach oben, zum Himmel; das ganze Gesicht blutet; der Herr spricht und schaut zum Himmel und bittet seinen Vater daß Er ihm helfe".
Fortsetzend, erklärt der Herr Luz Amparo den Sinn dieser Bilder:
"Ja, meine Tochter, diese Qual die du fühlst, ist die, die Ich alle Tage fühle, wegen dieser Seelen, die mich beleidigen mit so vielen Sünden der Unreinheit. Und wie schänden sie meinen Körper! Dies tun sie täglich; sie nageln mich alle Tage an; deshalb bitte Ich dich, meine Tochter, daß du ein Opfer meiner Passion seist, weil Ich mit Resignation den letzten Willen meines Vaters akzeptierte, das war leiden, leiden bis zum Ende; und all das tat Ich um die Sünde von so vielen Sündern zu löschen, damit alle mein Reich erlangen könnten".
Und Er bietet ihr die Rolle des Simon von Cyrene an, um mit ihr die Last des Kreuzes zu teilen:
"Ich will, daß du so bist, wie jener gute Mann der mir half das Kreuz zu tragen; er war ein großer Sünder; aber, mit wie viel Liebe half er mir dieses Kreuz zu tragen, dieses Kreuz der Liebe!".
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"Traktat von der wahren Verehrung der Heiligen Jungfrau", 49.
Übt das Apostolat in allen Teilen der Welt aus, meine Kinder,
verbreitet die Botschaften, meine Kinder.
Wie viele lachen über meine Botschaften!
Bringt sie in alle Winkel der Erde.
(Mutter Gottes, 1.10.1983)
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SEGNUNG VOM 1. MAI 2004, ERSTER SAMSTAG IM MONAT,
IM PRADO NUEVO, EL ESCORIAL (MADRID)
Übersetzung aus dem Spanischen
MUTTER GOTTES:
Hebt alle Gegenstände hoch; alle werden gesegnet mit einer besonderen Segnung für die armen Sünder.
Euere Stirne werden besiegelt; eine ganz besondere Gnade gebe Ich euch. (1).
Ich segne euch, wie der Vater euch segnet durch den Sohn und mit dem Heiligen Geist.
KOMMENTAR ZU DEN BOTSCHAFTEN
15. Januar 1982
„Ja, meine Tochter, hier bin Ich. Sag nicht, daß du nicht mehr kannst. Nimm mein Kreuz und folge mit mir diesen Schmerzen. Ich weiß ja, daß du sehr leidest, aber es ist notwendig, daß du leidest; leide mit Zuversicht und Mut. Bedenke, dank dieses Leidens, sich viele Seelen retten werden. So, meine Tochter, empfange mit Freude und mit Demut alle diese Schmerzen.
Nehmen wir beide an diesen Leiden teil; es ist sehr wichtig sie mit Demut und mit Liebe anzunehmen" (Der Herr).
Mit diesen Worten stellt sich der Herr Luz Amparo vor, und Er sagt ihr, daß die Prüfung wenn sie von Gott kommt, nie die eigenen Kräfte übersteigt. Es ist das gleiche, das der heilige Paulus behauptet, wenn er an die Korinther schreibt: „Noch ist keine Versuchung über euch gekommen, die den Menschen überfordert. Gott ist treu; er wird nicht zulassen, daß ihr über euere Kraft hinaus versucht werdet. Er wird euch in der Versuchung einen Ausweg schaffen, so daß ihr sie bestehen könnt" ( 1 Kor 10, 13).
Es ist klar, der Fall, der uns beschäftigt, die Erwählung Luz Amparo als Sühneseele; deshalb, sagt ihr der Herr, es ist nötig, daß sie leidet; Er teilt sein Kreuz mit ihr als Zeichen der Vorliebe zu ihr und Er ermutigt sie zu leiden – wie wir gesehen haben – mit Zuversicht, Mut, Freude, Demut und Liebe.
„Ich weiß, daß du schwer an diesem Kreuz des Leidens trägst; aber es ist nötig, weil es viele Seelen gibt, die die Göttliche Majestät meines Vaters beleidigen und mein Blut mit Füßen treten".
Wie wenig schätzen wir die Passion von Jesus und sein kostbarstes Blut, vergoßen aus Liebe zu uns! Wie verschieden ist das Verhalten der Heiligen! . . . Es war im Jahr 1533, als die heilige Therese von Jesus, das Oratorium durchschreitend, eine Büste von „Ecce Home" sah, die sie gerade dort hingestellt hatten. „Es war der sehr verwundete Christus – erzählt sie uns selbst -, und dann sehr andächtig die Statue betrachtend, war ich so bestürzt Ihn so zu sehen, weil sie genau repräsentierte, was Er für uns durchgestanden hatte. Es war so viel, daß ich fühlte, wie schlecht ich Ihm für diese Wunden gedankt hatte, daß ich glaubte, mein Herz würde zerspringen und ich lag wie zerschmettert am Boden mit großem Tränenvergießen, Ihn anflehend, daß Er mich ein für allemal stärke um Ihn nicht zu beleidigen".
Es ist auch der Meditation würdig der folgende Satz: „Bemerke, daß alles hier von der Erde vergehen wird; doch der Himmel wird nie und nimmer vergehen".
Wie hängen wir uns an die Güter der Erde, an Kreaturen und Dinge! Wie oft durch einen ungeordneten Affekt auf etwas Zeitliches, verachten wir die ewigen Güter, mit dem Risiko, sie für immer zu verlieren! Wenn wir mehr an die Vergänglichkeit des Lebens denken würden, ohne Zweifel, würden sich unser Leben und unsere Interessen ändern. Es versichert uns Jesus in dem Evangelium: „Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen" (2). Und an einer Stelle beim heiligen Lukas, zur evangelischen Armut einladend, äußert Er sich mit Klarheit: „Verkauft euere Habe, und gebt den Erlös den Armen! Macht euch Geldbeutel, die nicht zerreißen. Verschafft euch einen Schatz, der nicht abnimmt, droben im Himmel, wo kein Dieb ihn findet und keine Motte ihn frißt. Denn wo euer Schatz ist, da ist auch euer Herz" (3). Wo ist nun euer Herz? In den Dingen des Himmels oder in den zeitlichen Dingen der Welt? Denken wir häufig an die Werte des Geistes, oder lassen wir uns verführen von den Anziehungen der Welt und ihren Vergnügungen? Wir riskieren, liebe Brüder und Schwestern, die Ewigkeit: Ewig glücklich oder ewig unglücklich! In Verbindung bringend, mit dem was wir darlegen, fügt der Herr in der Botschaft hinzu: „Es werden sich nicht jene Seelen verdammen, die mich nicht kennen; aber jene, die mich kennen, obwohl mich erkennend, haben sie mich verachtet um ein Leben der Vergnügungen, der Sünden zu führen; diese Seelen wissen nicht, was sie erwartet. Ich spreche dir nicht nur von den Seelen der Welt, sondern auch von meinen auserwählten Seelen. Weil es viele gibt, obwohl sie auserwählt sind, sie wünschen die Vergnügungen des Lebens zu genießen und sie gehen verloren". Deshalb versichert die Jungfrau in ihrer Intervention: „Ich bin ihre Mutter und Ich will, daß sich alle retten; Ich habe viele Male wegen ihnen allen geweint und Ich weine weiterhin und bitte nur für die Rettung ihrer Seelen".
Im letzten Teil, bezieht sich die Heiligste Jungfrau immer wieder und empfiehlt den Rosenkranz, es ist eine der Botschaften, wo Sie noch mehr auf das Beten dieses marianischen Bittgebetes insistiert, das so geliebt ist von den Heiligsten Herzen. Wir wissen, daß er jetzige Papst Johannes Paul II. ein konstanter Verbreiter von diesem exzellenten Gebet ist, und betrachtet es – wie die Jungfrau – als sein „Lieblings-Gebet". Er selbst schenkt denjenigen Rosenkränze, die er in seinen Audienzen empfängt. Wir fügen am Schluß genannte Zitate hinzu, zur Ehre Mariens im Monat Mai, der ganz besonders Ihr gewidmet ist und mit der Absicht, eine inbrünstige Andacht dieses himmlischen Gebetes zu erreichen:
° „Jeden Tag den Rosenkranz beten, ich bitte um meinen Rosenkranz an allen Orten der Welt. Der Rosenkranz kann die Welt retten".
° „Der heilige Rosenkranz gefällt mir am besten; mein Rosenkranz, meine Tochter. Ich will, daß sie mein Lieblings-Bittgebet beten".
° „Daß sie konstant bleiben um diesen so wichtigen Werk zu folgen, das der heilige Rosenkranz ist. Es ist das, was mir am meisten gefällt, meine Tochter; was am meisten Macht und Kraft für die Rettung der Welt hat: Der heilige Rosenkranz. Sie sollen konstant bleiben, Ich werde ihnen allen Kräfte geben um den heiligen Rosenkranz in allen Teilen der Welt verbreiten zu können".
° „Sie sollen weiter den heiligen Rosenkranz beten, denn er ist sehr wichtig! Mit dem heiligen Rosenkranz kann man die ganze Menschheit retten und einen großen Krieg vermeiden!".
° „Was euch am schwersten fällt, ist das Beten des heiligen Rosenkranzes. Was euch am meisten Mühe macht, ist, was mir am meisten gefällt".
° „Betet weiterhin alle Tage den heiligen Rosenkranz und sage ihnen die es können, sollen die 15 Geheimnisse beten".
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(1) In diesem Monat, außer der Segnung, wurde eine besondere Gnade gewährt, ein Siegel auf die Stirn, nach der letzten Botschaft im Prado Nuevo: „Es wird keine Botschaften mehr geben, aber es wird ganz besondere Segnungen geben und Markierungen die dauerhaft auf die Stirne eingeprägt werden". (4.Mai 2002)
(2) Mt 24, 35; vergl. Mk 13, 31; Lk 21, 33.
(3) Lk 12, 33-34.
Übt das Apostolat in allen Teilen der Welt aus, meine Kinder,
verbreitet die Botschaften, meine Kinder.
Wie viele lachen über meine Botschaften!
Bringt sie in alle Winkel der Erde.
(Mutter Gottes, 1.10.1983)
Kostenloses Exemplar
* * *
SEGNUNG VOM 5. JUNI 2004, ERSTER SAMSTAG IM MONAT,
IM PRADO NUEVO, EL ESCORIAL (MADRID)
Übersetzung aus dem Spanischen
MUTTER GOTTES:
Hebt alle Gegenstände hoch. Alle werden gesegnet mit einer besonderen Segnung für die Einheit der Familien. (Pause)
Ich segne euch, wie der Vater euch segnet durch den Sohn und mit dem Heiligen Geist.
BOTSCHAFT VOM 22. JANUAR 1982
Es spricht der Herr:
„ Ja, hier bin Ich, fürchte dich nicht. Warum fürchtest du dich, warum hast du Angst? Wenn Ich es bin, der es dir sendet. Ich sende es dir, aber Ich helfe dir dieses Kreuz zu tragen. Bemerke, daß es notwendig ist, die Menschen ändern sich nicht, von Tag zu Tag begehen sie mehr Sünden; sie sollen sich bereuen, denn die Strafe ist sehr nahe; sie leben die letzten Sekunden vor der Katastrophe; für Mich sind es Sekunden; deshalb schickt euch euere Mutter die Botschaften und ihr beachtet sie nicht.
Die Strafe wird 2/3 der Menschheit erreichen und vernichten, trotz aller Warnungen hören sie nicht darauf, sie sollen sich bereuen, und sollen auf die Botschaften ihrer Mutter hören. Denn Ich setze meine Mutter als Botschafterin ein, als Botschafterin für die ganze Menschheit.
Die Welt, meine Tochter, geht zum Abgrund wegen der Bosheit der Menschen, wegen ihrer Sünden; nahe ist der Tag des Endgerichtes der Nationen und das Urteil des Vaters. Ich will alle retten. Wenn sie die anderen mit ihren Gebeten retten wollten, mit ihren guten Beispielen, aber sie tun nichts.
Vielen Seelen genauso wie dir, offenbare Ich meine Agonie, meine Liebe; auch offenbare Ich ihnen die Prophezeiung des Unglückes, das die Welt über sich anzieht, und Ich offenbare ihnen auch die unermeßliche Liebe meines Herzens; aber sie verschließen ihre Ohren, sie wollen nicht hören. Wie zu dir, auch zu vielen anderen Seelen habe Ich dies alles offenbart, Ich habe meine Botschaften für die Welt gegeben, damit sie Zeit hätten sich zu bekehren, aber sie stellen sich taub. Satan zeigt sich unter fingierten Erscheinungen; mit dem Anschein, um viele zu verführen; und ihm glauben sie. Aber du, meine Tochter, sage es, sage es der ganzen Welt; bestätige ihnen, daß Ich es bin, der zu dir spricht; auch wenn sie dir nicht glauben, auch wenn sie dich verleumden, auch wenn sie dich Schwindlerin nennen, auch wenn du viel leiden mußt. Sage ihnen, daß die Zeit sich nähert, und wenn sie sich nicht bereuen, wird die Strafe schrecklich sein. Sage es ihnen allen, Tochter.
Heute ist für dich diese Botschaft sehr kurz. Ich bitte dich um Demut, auch wenn sie dich demütigen, opfere es dem Vater auf, auch wenn sie dich verleumden, opfere alles auf.
Auf Wiedersehen, Tochter. Auf Wiedersehen".
KOMMENTAR ZU DEN BOTSCHAFTEN
vom 22. Januar 1982
In dieser kurzen Botschaft erscheinen allgemeine Ideen und andere schon kommentierte; deshalb fügen wir nur die Zeilen hinzu die von Interesse für das Thema sind, auf das sie sich beziehen.
„Wie zu dir, vielen Seelen habe Ich all dies offenbart. Ich habe meine Botschaften für die Welt gegeben, damit sie Zeit haben sich zu bekehren; aber sie stellen sich taub, weil Satan sich unter fingierten Erscheinungen zeigt; mit dem Anschein, um viele zu verführen; und ihm glauben sie. Aber du, meine Tochter, sage es, sage es der ganzen Welt, bestätige es, daß Ich es bin der zu dir spricht; auch wenn sie dir nicht glauben, auch wenn sie dich verleumden, auch wenn sie dich Schwindlerin nennen, auch wenn du viel zu leiden haben wirst" (Der Herr).
Mit diesen Worten bestätigt der Herr, daß Er sich offenbart, wann Er will, wo Er will und zu wem er will . . . ; daß es wirklich eine begrenzte Anzahl von Seelen gibt, die Verwahrer einer Botschaft sind mit einem allgemeinen Inhalt für diese Etappe der Menschheit, denominiert, in den Botschaften vom Prado Nuevo, die „Letzten Zeiten", „Endzeit", „Ende der Zeiten", unterschiedlich vom Ende der Welt, Wir sprechen von privaten oder persönlichen Offenbarungen, die, um authentisch zu sein, einige Bedingungen zu erfüllen haben. Man muß davor warnen, daß der Teufel, der Vater der Lüge (siehe Joh 8, 44) sich manchmal als Lichtengel zeigt, um Verwirrung zu sähen, und benützt menschliche Wesen in seinem Dienst für diesen Zweck: „Denn es wird mancher falsche Messias und mancher falsche Prophet auftreten, und sie werden große Zeichen und Wunder tun, um wenn möglich, auch die Auserwählten irrezuführen". (Mt 24, 24). Deshalb warnt der heilige Johannes in seinem Ersten Brief: „Liebe Brüder, traut nicht jedem Geist, sondern prüft die Geister, ob sie aus Gott sind; denn viele falsche Propheten sind in die Welt hinausgezogen" (1 Joh 4, 1).
Bevor wir fortfahren, ist es angebracht zu erinnern, daß diese Art von Offenbarungen nicht irgend einer Person erteilt werden, sondern einer Anzahl von Auserwählten; doch sie sind nicht so unhäufig wie man manchmal denkt. Passend sind die Worte, die der Papst Paul VI in einer General-Audienz aussprach: Wir wissen ganz genau „Der Wind weht, wo er will; du hörst sein Brausen, weißt aber nicht, woher er kommt und wohin er geht. So ist es mit jedem, der aus dem Geist geboren ist" (Joh 3, 8), und wir wissen, daß die Kirche sehr anspruchsvoll ist im Hinblick auf die wahren Gläubigen in ihren bestimmten Aufgaben und sie sich häufig vorsichtig und mißtrauisch zeigt, gegenüber den möglichen spirituellen Illusionen, bei demjenigen, der einzigartige Phänomene präsentiert. Sie ist und will außerordentlich respektvoll sein mit den übernatürlichen Erfahrungen, die einigen Seelen gewährt werden oder von wunderbaren Tatsachen bei denen Gott sich manchmal würdigt, sie wundertätig in den Plan der natürlichen Wechselfälle einzufügen" (29.11.1972). Wir schreiben ab, was der Kathechismus der katholischen Kirche hinsichtlich lehrt: „Im Laufe der Jahrhunderte gab es sogenannte „Privatoffenbarungen" von denen einige durch die kirchliche Autorität anerkannt wurden. Sie gehören jedoch nicht zum Glaubensgut. Sie sind nicht dazu da, die endgültige Offenbarung Christi zu „vervollkommnen", oder zu „vervollständigen", sondern sollen helfen, in einem bestimmten Zeitalter tiefer aus ihr zu leben. Unter der Leitung des Lehramtes der Kirche weiß der Glaubenssinn der Gläubiger zu unterscheiden und wahrzunehmen, was in solchen Offenbarungen ein echter Ruf Christi oder seiner Heiligen an die Kirche ist" (Nr. 67).
Am 5. April 1997 zeigte der Herr im Prado Nuevo einige Regeln an, um die Unterscheidung über die Herkunft von dieser Art der Enthüllungen zu erreichen. So sagte der Herr in der zitierten Botschaft: „Die falschen Propheten überfallen die Welt; lauft ihnen nicht nach, meine Kinder. Wißt ihr, wie man den Propheten erkennt, der nicht falsch ist?: Durch seinen Gehorsam zu der Heiligen Mutter-Kirche, durch seine universellen Botschaften für die Welt, und sich nicht den anderen überlegen glaubt; durch seine Demut.
Die Kongregation für die Glaubenslehre bereitet ein Dokument vor, um diese Art von Phänomene zu unterscheiden; während sie publiziert wird, stellen wir andere schon existierende vor, die die gleiche Kongregation vor Jahren ausgearbeitet hat (25.2.1978). Fassen wir seine Normen in den folgenden Punkten zusammen: (1)
Genügende Information: Dokumentation, in Schrift, Ton und Bild . . . , die den Verlauf des Geschehenen aufnimmt.
Orthodoxie: Die Übereinstimmung der Enthüllungen mit dem Glauben der Kirche, gleichzeitig in Einklang mit den Lehren des Evangeliums.
Transparenz: In der Person welche die angeblichen Botschaften und himmlischen Kundgebungen erhält, erprobte Ehrbarkeit, Aufrichtigkeit auch in dem Milieu das sie umgibt.
Reelle Zeichen des Finger Gottes: Es sind im allgemeinen die Früchte, Bekehrungen, Berufungen, Liebe zur Kirche, etc. Hier schließt man gleicherweise andere Zeichen von dem göttlichen Wirken ein (außergewöhnliche Phänomene, Heilungen etc.), trotzdem sind jene Ersten für die Kirche die meist geschätzten, um einige Privat-Offenbarungen positiv zu beurteilen.
Urteilsvermögen von den Experten, vor allem in den Momenten der Extase. Man muß in diesem Punkt auf die Gefahr der Anwendung unter rationalistischen Konzepten aufmerksam machen. Von den Dingen Gottes und seiner Größe sprechend rezitiert der Psalmist: „Zu wunderbar ist für mich dieses Wissen, / zu hoch, ich kann es nicht begreifen" Psalm 139 (138), 6).
Wir können von der vollkommenen Konformität von den Tatsachen vom Prado Nuevo sprechen und dem göttlichen Werkzeug, Luz Amparo, mit den vorhergenannten Kriterien, obwohl wir hier nicht in ihre Analyse eingehen, weil es umfangreicher wäre, als uns diese Zeilen erlauben. Es genügt uns die authorisierte Meinung von einem Theologen mit Prestige in diesen Themen, René Laurentin, der über Luz Amparo schrieb: „Ich lernte sie kennen im El Escorial, im Jahr 1985, in dem Haus der Familie, wo sie als Hausangestellte diente (. . . ). Sie ist eine einfache, stille, natürliche Frau, die sich nicht leidenschaftlich erregt, sie stellt keine Ansprüche, sie bewegt sich nicht durch Sentimentalität. Ihre Aufmachung ist bescheiden, sauber, gepflegt, trotz ihrer Armut. Sie erschrickt nicht vor schwierigen Fragen, und antwortet kurz auf das gestellte hauptsächliche Problem (. . . ). Es ist ein Zeugnis, dem man Ehre erweisen soll und uns wünschen läßt, daß diese Fälle von Heiligkeit mit mehr Schnelligkeit erkannt werden. Vor der Sicht des Evangeliums besteht kein Zweifel, daß man diese vorbildlichen Personen nicht mit Brauchbarkeit beurteilen kann, sondern nur mit Demut. Ich zumindest, hatte die Sensation sie riesengroß zu betrachten vor meiner Kleinheit". (2)
___________________
René Laurentin, „Apariciones actuales de la Virgen Maria" (Madrid, 1991).
spanische Ausgabe, Seite 62.
Siehe Seite 144-146
Übt das Apostolat in allen Teilen der Welt aus, meine Kinder,
verbreitet die Botschaften, meine Kinder.
Wie viele lachen über meine Botschaften!
Bringt sie in alle Winkel der Erde.
(Mutter Gottes 1.10.1983)
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Botschaften, Segnungen und Kommentare im Internet unter:
SEGNUNG VOM 3. JULI 2004, ERSTER SAMSTAG IM MONAT,
IM PRADO NUEVO, EL ESCORIAL (MADRID)
Übersetzung aus dem Spanischen
MUTTER GOTTES:
Hebt alle Gegenstände hoch; alle werden gesegnet für die Einheit der Familien.
Ich segne euch, wie der Vater euch segnet durch den Sohn und mit dem Heiligen Geist.
KOMMENTAR ZU DEN BOTSCHAFTEN
5. Februar 1982
Gleich nach Beginn der Botschaft, zeigt der Herr Luz Amparo einen Ausschnitt von der Passion, in der sich Bilder vom Kalvarienberg mischen die schon in den Evangelien reflektiert wurden und andere noch Unbekannte. Beschimpfungen, Gotteslästerungen, Spöttereien . . . , der Schmerz von Christus - mehr moralisch als körperlich -, seine Worte am Kreuz, die unendliche Liebe zu den Menschen bekundete . . .
Erneut insistiert Er in dem großen Wert des Leidens, seinen Ursachen und seinen Früchten: „Ja, meine Tochter, wir leiden viel für die Rettung von allen Seelen; es gibt viele undankbare Seelen, aber es gibt auch gute Seelen, die ihre Schuld bereuen, die ihren barmherzigen Vater um Verzeihung bitten. Und ihr barmherziger Vater wartet auf alle, um ihnen ihre Erbschaft zu geben, das sind die himmlischen Wohnungen. Dies ist die beste Erbschaft. Diese Erbschaft ist für alle Ewigkeit. Deshalb wiederhole Ich dir, daß sich dieses Leiden lohnt".
Er erinnert sie, daß der Jünger nicht über dem Meister steht (vergl. Mt 10, 24; Lk 6, 40): „Denke daran, daß du nicht mehr bist als Ich, und Mir taten sie es an. Sie verfolgten Mich, sie verleumdeten Mich. Was werden sie mit dir machen, meine Tochter? All dies werden sie mit dir machen, aufgrund meines Namens". Und Er übermittelt ihr eine Seligpreisung: „Selig, seid ihr, wenn ihr um meinetwillen beschimpft und auf alle mögliche Weise verleumdet werdet, ewig wird euer Lohn im Himmel sein".
Es fehlt nicht die Erwähnung an die geweihten Seelen – sehr geliebt von den Heiligen Herzen - , mit besonderen Worten für die Priester, den tiefen Schmerz ausdrückend die ihm jene bereiten, die vom geraden Weg des Evangeliums abweichen. Es ist notwendig, darauf hinzuweisen, auf die sehr große Verantwortung von jedem Priester, hervorgegangen aus seiner eigenen Berufung und von den erworbenen Verpflichtungen bei der Priesterweihe; und daher verletzt seine Untreue so sehr das Herz von Christus und hat deshalb so verhängnisvolle Konsequenzen für die priesterliche Seele. Hier kann man das berühmte Sprichwort anwenden: „Corruptio optimi pessima", denn wer berufen ist, diese so ausgezeichnete Berufung zu leben, wenn er sie mit einem ungeordneten Leben entkräftet, verrät er seine eigene Essenz. Wie oft haben sich Jesus und Maria im Prado Nuevo über ihre Priester beklagt! „Ach, Priester, die ihr von meinem Herzen und vom Herzen Jesus so geliebt seid - rief einmal die Jungfrau mit Liebe und Schmerz aus -, habt Mitleid mit diesen armen Herzen. Die euch so lieben, und die ihr (viele von ihnen) bezahlt ihr es mit Undankbarkeiten und mit Lieblosigkeit!" (7.10.1995).
Der Herr selbst, in der Botschaft, die wir hier kommentieren, erklärt Er wie es ihm gefallen würde, wie seine Diener sein sollten. „Für Mich, meine wahren Kinder sind meine wahren Nachahmer von meiner heiligen Kirche, sie müssen sich fühlen als Seelen Gottes und die Tugenden haben, die Mir am liebsten sind: Die Demut und die Liebe zu den anderen". Und in einer anderen späteren Botschaft – um noch ein Beispiel zu nennen – teilt Er Luz Amparo mit: „Ach, Priester von Christi, wendet eueren Blick zu der Göttlichen Majestät Gottes, daß Er die Gnade euerem Geist zurückgeben wird, damit ihr für seine Herde arbeitet! Es gibt viel Arbeit und wenige Arbeiter (. . . ). Der Priester . . . . Ja, schaue, meine Tochter, der Tag an dem der Priester sich Gott hingibt, Er bekleidet ihn mit seiner Gnade in einem göttlichen Glanz, schaue es an, meine Tochter . . . " (6.4.1996).
Er macht einen allgemeinen Aufruf an die Seelen, sie zum Vertrauen auf Gott einladend, niemanden zu fürchten, und daß sie Werke aufopfern, die dem Herrn gefällig seien: „Ich rufe alle jene auf, die meinetwegen gedemütigt und verleumdet werden. Die euch verleumden und die euch demütigen, habt keine Angst vor ihnen, Ich bin mit euch, und wenn Ich mit euch bin, vor wem müßt ihr Angst haben? Ihr müßt stark sein und daran denken, daß ihr euch mit vollen Händen vor dem Himmlischen Vater präsentieren müßt. Bereitet euch auf diesen Tag vor, gute Werke vollbracht zu haben; denn diese guten Werke sind aufgeschrieben".
Über das Erste, notiert das Buch von Jesus Sirach: „Denn im Feuer wird das Gold geprüft, / und jeder, der Gott gefällt, im Schmelzofen der Bedrängnis". (Sir 2, 5). Zitieren wir außerdem die Worte von Jesus in dem Evangelium: „Denn wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt, und wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden". (Mt 23, 12).
Auch zeigt es die Lehre vom heiligen Petrus klar in seinem ersten Brief: „Sodann, ihr Jünger: Ordnet euch den Ältesten unter! Alle aber begegnet einander in Demut! Denn Gott tritt den Stolzen entgegen, den Demütigen aber schenkt er seine Gnade. Beugt euch also in Demut unter die mächtige Hand Gottes, damit er euch erhöht, wenn die Zeit gekommen ist. Werft alle euere Sorge auf ihn, denn er kümmert sich um euch". ( 1 Petr 5, 5-7). Diese letzte Empfehlung, die zum Vertrauen auf Gott einlädt, ist im gleichen Sinne der Botschaft, wenn der Herr bittet, daß wir die Angst verbannen und auf Ihn vertrauen: „Ich bin mit euch und wenn Ich mit euch bin, vor wem solltet ihr Angst haben?". Christus verkündet seinen Aposteln, daß sie in keine günstige Umwelt gehen werden. „Seht, ich sende euch wie Schafe unter die Wölfe; (Mt 10, 16). Der Glaube in die göttliche Vorsehung besteht nicht auf Bedingungen, die dafür oder dagegen sprechen, sondern in der Gewißheit, daß Gott mit uns ist, und uns nicht verläßt. Der heilige Juan Climaco behauptete, wenn wir Gottesfurcht haben, verschwinden alle anderen Fürchte.
Hinsichtlich der Wichtigkeit der Werke, verbunden mit dem Glauben, lehrt uns die Epistel von Jakobus: „Meine Brüder, was nützt es, wenn einer sagt, er habe Glauben, aber es fehlen die Werke? Kann etwa der Glauben ihn retten? (. . . ). So ist auch der Glaube für sich allein tot, wenn er nicht Werke vorzuweisen hat. Nun könnte einer sagen: Du hast Glauben, und ich kann Werke vorweisen; zeig mir deinen Glauben ohne die Werke, und ich zeige dir meinen Glauben aufgrund der Werke. (. . . ). Willst du also einsehen du unvernünftiger Mensch, daß der Glaube ohne Werke nutzlos ist? Wurde unser Vater Abraham nicht aufgrund seiner Werke als gerecht anerkannt? Denn er hat seinen Sohn Isaak als Opfer auf den Altar gelegt. Du siehst, daß bei ihm der Glaube und die Werke zusammenwirkten und daß erst durch die Werke der Glaube vollendet wurde (. . . ). Ihr seht, daß der Mensch aufgrund seiner Werke gerecht wird, nicht durch den Glauben allein". (Jak 2, 14. 17 – 18. 20 – 22. 24). Dazu passen die Worte des heiligen Juan Crisóstomo: „Es wäre nicht notwendig die Doktrine darzulegen, wenn unser Leben so leuchtend wäre; es wäre auch nicht notwendig die Worte in Anspruch zu nehmen, wenn unsere Werke ein derartiges Zeugnis geben würden. Es würde keinen Heiden mehr geben, wenn wir uns wie wahre Christen verhalten würden". (1).
„Werke sind Liebe, nicht gute Gründe", sagt ein bekanntes Sprichwort. Tun wir das Gute; seien wir Verbreiter des Höchsten Gutes, seien wir gütig mit den Anderen; es werden keine Gelegenheiten fehlen um die Liebe zu „messen", die es in unserem Herzen gibt; hoffentlich steigt das Thermometer der Nächstenliebe von Tag zu Tag ein bißchen höher.
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1) Predigt 10 über die 1. Epistel von Timotheus.
Übt das Apostolat in allen Teilen der Welt aus, meine Kinder,
verbreitet die Botschaften, meine Kinder.
Wie viele lachen über meine Botschaften!
Bringt sie in alle Winkel der Erde.
(Mutter Gottes, 1.10.1983)
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SEGNUNG VOM 7. AUGUST 2004, ERSTER SAMSTAG IM MONAT,
IM PRADO NUEVO, EL ESCORIAL (MADRID)
Übersetzung aus dem Spanischen
MUTTER GOTTES:
Hebt alle Gegenstände hoch; alle werden gesegnet für den Tag der Finsternis.
Ich segne euch, meine Kinder, wie der Vater euch segnet durch den Sohn und mit dem Heiligen Geist.
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SEGNUNG VOM 4. SEPTEMBER 2004, ERSTER SAMSTAG IM MONAT,
IM PRADO NUEVO, EL ESCORIAL (MADRID)
Übersetzung aus dem Spanischen
MUTTER GOTTES:
Hebt alle Gegenstände hoch; alle werden gesegnet mit besonderen Segnungen zum Schutz der Heime.
Ich segne euch, wie der Vater euch segnet durch den Sohn und mit dem Heiligen Geist.
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Kommentar zu den Botschaften
11. Februar 1982
In dieser Botschaft ist es die Jungfrau, die sich offenbart. Sie bittet um Buße, Gebet, die Nächstenliebe zu üben, für diejenigen die es nicht tun . . .
Sie insistiert mehrere Male, daß man Gebete erhebt für die Hierarchie: Kardinäle, Erzbischöfe und Priester, jene Mitglieder der Kirche warnend, die ihre Berufung schlecht leben.
Sie kündigt wieder die Strafe an, die schon in anderen Botschaften erwähnt wurden. Sie erklärt Luz Amparo: „Die Strafe ist nahe; sie wird darin bestehen, meine Tochter, daß die Asteroiden über der Erde zusammenstoßen werden", und enthüllt ihr den Namen von einem von ihnen und seine Auswirkungen. „Der Asteroid Eros wird über die ganze Menschheit leuchten; es wird schrecklich sein, meine Tochter, es wird so aussehen als wenn die Welt in Flammen stehen würde, es wird nur einige Sekunden dauern; viele der Menschen möchten in diesem Moment tot sein. Sogar die Gerechten werden es sehen; aber sie werden absolut in keiner Weise betroffen. Auch viele Menschen werden aufgrund des großen Eindruckes sterben; es wird wie ein Feuerregen sein; die ganze Erde wird beben, meine Tochter, es wird schrecklich sein".
Als diese Botschaft übermittelt wurde, war der Name des gesagten Asteroids für die Menschheit unbekannt. Er wurde von einem Observatorium in Berlin im Jahre 1898 entdeckt, und er ist von großem Interesse für die Astronomen, weil er der Erde näher ist als irgendein anderer Körper von ähnlicher Größe, mit Ausnahme des Mondes. Wir befassen uns nicht mit mehr wissenschaftlichen Daten, sie entsprechen nicht diesen Kommentaren. Die Botschaften erwähnen nicht mehr den „Asteroid Eros", auch wenn sie mehrere Male von „Asteroiden" im Plural sprechen und von „einem Asteroid" im Singular bei zwei Gelegenheiten: „Ein Asteroid wird über der Erde leuchten. Es scheint als wäre sie in Flammen gehüllt, es wird 20 Minuten dauern". (Die Jungfrau, 26.2.1982). „ . . . die Strafe die über dieErde kommen wird. Es wird kein Wasser sein, meine Kinder, dieses Mal wird es Feuer sein, und es wird durch einen Asteroid hervorgerufen, der auf der Erde zerschellt. (Die Jungfrau, 10.6.1984). Von dem prophetischen Inhalt dieser Worte wird der Lauf der Zeit Zeugnis geben; wir limitieren uns, als einen weiteren Aspekt von den Botschaften vom Prado Nuevo zu konsignieren.
Die Jungfrau betont noch einmal den Wert der Demut: „Um Demut bitte Ich euch, seid demütig. Schau, wie demütig war mein Sohn bis zum Kreuz. Die Demut ist der gute Weg um zum Himmel zu gelangen. Immer hat mein Sohn gesagt: „Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig, und wer gütig und demütig ist, wird die Güter Gottes erreichen. Meine Kinder, nehmt immer euer Kreuz mit Demut auf". Es sind Worte des Evangeliums (siehe Mt 11, 29), in denen Jesus die Demut mit der Sanftmut vereint, Tugend per excellenz, die Er selbst in den Seligpreisungen lobt. „Selig, die keine Gewalt anwenden; / denn sie werden das Land erben (Mt 5, 5). Genauso steht geschrieben in dem Buch Jesus Sirach: „Gott stürzt den Thron der Stolzen und setzt an ihre Stelle die Demütigen". (Sir 10, 14).
Die Sanftheit ist eine Tugend, vereint mit der Kardinaltugend der Mäßigkeit. Man definiert sie als „die Tugend, die den Zorn mäßigt". So wie die Mäßigkeit den Wunsch der Dinge ordnet, die sich auf die Völlerei und die Sinnlichkeit beziehen, so mäßigt die Sanftmut den Zorn.
Die Sanftmut und die Demut sind wie zwei Schwestern die das gleiche Leben leben, wie zwei kostbare Edelmetalle, die sich bei dem Verschmelzen ergänzen: Mit der Demut erobern wir das göttliche Herz, und mit der Sanftmut ziehen wir die Herzen unserer Brüder und Schwestern an. Wir sollten unter denen die uns umgeben „Christi Wohlgeruch" sein, wie es der heilige Paulus in seinem zweiten Brief an die Korinther anzeigt (2 Kor 2, 15).
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12. Februar 1982
„Ja, meine Tochter, wir werden uns dem Ewigen Vater als Opfer anbieten, für die Rettung der Welt, für die Rettung dieser Seelen die sich jeden Tag von Mir zurückziehen, die Mich verachten, die Mich blasphemieren; die Mich sakrilegisch empfangen, sie haben kein Mitleid mit Mir" (Der Herr).
Wie viele Sakrilege werden begangen, ohne Zweifel, bei dem Empfang der Eucharistie! Man hat gesagt, daß man heute viel kommuniziert, aber man beichtet wenig und es ist wahr; vergleichen wir doch die zahlreichen Reihen der Gläubigen, die sich nähern um den Leib Christi in jeder Messe zu empfangen, und als Kontrast, die Einsamkeit der Beichtstühle, die so wenig besucht sind. Man muß an die Worte des heiligen Paulus erinnern, die uns erschaudern lassen: „Wer also unwürdig von dem Brot ißt und aus dem Kelch des Herrn trinkt, macht sich schuldig am Leib und am Blut des Herrn. Jeder soll sich selbst prüfen; erst dann soll er von dem Brot essen und aus dem Kelch trinken". (1 Kor 11, 27-28). Worte, die die erwähnten Zitate der Botschaft bestätigen und die folgenden derselben: „In wie viele befleckte Herzen muß Ich eintreten und wie sehe Ich meinen Körper und mein Blut entweiht! Wie sehe Ich alle Tage die Sakrilege, Beschimpfungen und schrecklichen Greuel die sie gegen Mich begehen!".
Sakrileg ist ein „Vergehen oder Schändigung von einer Sache, Person oder heiligen Stätte". Hier richtet man das Augenmerk konkret auf die Eucharistie, da sie das Zentrum des christlichen Lebens ist, der selbe Jesus Christus, der auferstanden ist, und der sich aus Liebe zu den Seelen in dem Allerheiligsten Sakrament hingibt. Er sagt in dieser selben Botschaft: „Es war eine Freude, seit meinem Letzten Abendmahl, Mich zum Begleiter der Menschen bis zum Ende der Welt zu machen und ihnen Nahrung von Wein mit meinem Körper zu geben". Die Kirche ist sich des Vorranges und der Größe der Eucharistie bewußt, sie ist sehr streng in den kanonischen Strafen, wenn es sich um eine Profanierung eucharistischer Spezien handelt: „Wer die eucharistischen Gestalten wegwirft oder in sakrilegischer Absicht entwendet oder zurückbehält, zieht sich die dem Apostolischen Stuhl vorbehaltene Exkommunikation „latae sententiae" als Tatstrafe zu . . . ". (Codex des Kanonischen Rechtes, Can. 1367). Außerdem muß man präzisieren, daß die Eucharistie profaniert wird, wenn eine Seele in Todsünde sich nähert um die Kommunion zu empfangen; die vorher zitierten Worte des Apostels sind in dieser Aussicht ganz klar.
Es beklagt sich auch der Herr über diejenigen die seine Mutter nicht lieben und angeben, daß sie Ihn lieben, falsche Lehren veröffentlichend: „Es nützt ihnen gar nichts, diese falsche Liebe, die sie Mir gegenüber haben, weil derjenige, der meine Mutter nicht liebt, auch Mich nicht liebt". Wer wahrhaft die Jungfrau liebt, liebt auch Gott zweifellos, denn Er selbst hat diese so tiefe Einheit in seinem Rettungsplan festgegründet. Haben wir eine echte Verehrung zu der Allerheiligsten Maria; so werden wir bessere Christen sein und werden dem Herrn gefallen.
Anschließend schlägt Er Luz Amparo in der Botschaft vor: „Opfern wir die Szene von der Passion auf für die Rettung von diesen undankbaren und mißfälligen Seelen", ihr einige eindrucksvolle Bilder zeigend, die sie beschreibt. Und nachdem sie die Szene betrachtet hat: „Dies alles wegen der Undankbarkeit der Menschen, für meine geweihten Seelen ( . . . ). Hilf Mir, meine Tochter, gib Mir Liebesbeweise mit deinem Schmerz, mit deinem Leid,,mit deiner Demut, für diese Seelen". Was tun wir für Jesus Christus um so viele Liebe zu erwidern?
Übt das Apostolat in allen Teilen der Welt aus, meine Kinder,
verbreitet die Botschaften, meine Kinder.
Wie viele lachen über meine Botschaften!
Bringt sie in alle Winkel der Erde.
(Muttergottes, 1.10.1983)
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SEGNUNG VOM 2. OKTOBER 2004, ERSTER SAMSTAG IM MONAT,
IM PRADO NUEVO, EL ESCORIAL, (MADRID)
Übersetzung aus dem Spanischen
MUTTER GOTTES:
Hebt alle Gegenstände hoch; alle werden gesegnet für den Schutz von eueren Schutzengeln (1). Alle Engel werden heute im Prado gegenwärtig sein.
Ich segne euch, wie der Vater euch segnet durch den Sohn und mit dem Heiligen Geist.
Kommentar zu den Botschaften
2. Juni 2001
In dem Monat der dem Rosenkranz gewidmet ist, bringen wir den Kommentar zu einer der letzten Botschaften, der sich auf diese so wertvolle Verehrung bezieht.
Wie schön ist das Gebet des Ave Maria und wie sehr gefällt es dem Herrn und der Jungfrau! Deshalb ist es nicht verwunderlich, daß Maria an jenem ersten Samstag im Juni mit einem goldenen Mantel bekleidet kam, Symbol der Freude, die Sie empfindet, wenn wir mit Audauer diesen so wunderschönen Marien-Gruß aussprechen: „Schau, meine Tochter, heute komme Ich mit dem goldenen Mantel von so vielen Ave Marias die Ich an diesem Ort empfangen habe" (12.6.2001). Der Herr selbst rezitiert es in der fortgeschrittenen Botschaft, als Er empfiehlt, den Rosenkranz in der Familie zu beten, als verdiente Huldigung zu seiner Mutter.
Das Ave Maria ist ein englischer Gruß und ein göttliches, himmlisches, evangelisches und kirchliches Gebet, denn sein Ursprung ist vom Himmel, sein Anfang wurde durch den heiligen Erzengel Gabriel ausgesprochen, es erscheint in den Evangelien und die Kirche schlug den letzten Teil vor, bei der Proklamation der Heiligen Maria als Mutter Gottes in dem Konzil von Ephesus (a. 431). Es sagt der selige Alano de la Rupe mit Schönheit und Feierlichkeit: „Durch den „Englischen Gruß", machte sich Gott zum Menschen, eine Jungfrau verwandelte sich in die Mutter Gottes, die Seelen der Gerechten wurden aus dem Limbus befreit, es wurden die Ruinen des Himmels repariert und die leeren Throne wurden aufs Neue besetzt, die Sünde wurde verziehen, die Gnade wurde uns zurückgegeben, die Krankheiten wurden geheilt, die Toten sind auferstanden, man rief die Verbannten, die Heilige Dreifaltigkeit besänftigte sich, und die Menschen bekamen das Ewige Leben. Zum Schluß ist der „Englische Gruß" der Regenbogen, das Zeichen der Milde und der Gnade, das der Welt durch Gott gegeben wurde" (2).
So wie das Ave Maria so viel Erhabenheit einschließt und so viele Früchte produziert, sollen wir beim Beten beharrlich sein, diese 50 Rosen zu einem Kranz binden, der der Rosenkranz ist. „Betet den Rosenkranz in der Familie, geht nicht eine einzige Nacht schlafen, ohne dieses so wunderschöne Gebet gebetet zu haben", empfahl der Herr in dieser Botschaft. Es ist natürlich, sein Lieblingsgebet, genauso wie das seiner Mutter, wie sie es in verschiedenen Botschaften bestätigt haben: „Der heilige Rosenkranz ist es, der Mir am meisten gefällt; mein Rosenkranz, meine Tochter. Ich will, daß sie Mein Lieblingsgebet beten" (Die Jungfrau, 15.1.1982). Ähnliche Worte haben in der Stimme des jetzigen Papstes erklungen, schon seit dem Anfang seines Pontifikats: „Der Rosenkranz ist mein Lieblingsgebet. Er ist ein wunderbares Gebet, wunderbar in seiner Schlichtheit und seiner Tiefe (. . . )" (3). Und jüngst in seinem apostolischen Schreiben „Rosarium Virginis Mariae" „Der Rosenkranz der Jungfrau Maria". Es schreibt der Papst: „Mit dem Rosenkranz geht das christliche Volk in die Schule Mariens, um sich in die Betrachtung der Schönheit des Antlitzes Christi und in die Erfahrung der Tiefe seiner Liebe einführen zu lassen. In der Betrachtung der Rosenkranzgeheimnisse schöpft der Gläubige Gnade in Fülle, die er gleichsam aus den Händen der Mutter des Erlösers selbst erhält" (4).
Dies alles stimmt überein mit einer kostbaren Offenbarung der Allerheiligsten Jungfrau zum heiligen Domingo de Guzman: „Mein Sohn - sagte Sie zu ihm - , wundere dich nicht, wenn du keinen Erfolg in deinen Predigten erreichst, weil du in einer Erde arbeitest, die vom Regen nicht begoßen wurde. Erinnere dich, als Gott die Welt erneuern wollte, sandte Er zuerst den Regen des „Englischen Grußes". So wurde die Welt erneuert. Ermahne deshalb die Leute in deinen Predigten den Rosenkranz zu beten, und so wirst du große Früchte für die Seelen ernten" (5). Daher die Wichtigkeit, den Herrn und seine Mutter in der Verehrung nicht zu trennen, was man nicht wenige Male unglücklicherweise versucht hat, dem einfachen Volk einzuprägen, seine marianischen Praktiken gering zu schätzen und lächerlich zu machen. Der Herr weist in dieser Botschaft darauf hin, nachdem Er selbst das Ave Maria rezitiert hat: „Dort ist die Mutter und der Sohn, die beiden nahmen an der Erlösung teil. Und wer Maria liebt, liebt Jesus. Maria und Jesus sind ein Herz".
Es ist andererseits interessant die dargelegte Doktrine in den ersten Absätzen der Botschaft über das Gebet und die Werke oder Taten, und das Gebet vereint mit der Nächstenliebe, die Übereinstimmungen, begründet in den Evangelien und anderen Büchern des Neuen Testamentes: „Das Gebet ohne Werke hat keinen Wert. Einer Seele die betet und haßt, ihr kann das Gebet nichts nützen (. . . ) jener, der sich viel auf die Brust klopft und dann seinen Bruder sieht, der hilflos und traurig ist, und zu ihm sagt: Gott schütze dich, wozu nützt dem Menschen das Gebet, wenn sein Herz gelähmt ist?". Das letzte ist eine klare Konkordanz mit dem was Jakobus in seinem Brief im 2. Kapitel darlegt, wo er mit lebendiger Beredsamkeit behauptet, daß der Glaube durch die Nächstenliebe wirkt, wie es auch der heilige Paulus im Brief an die Galater lehrt ( 5, 6). Deshalb müssen wir fähig sein unseren Herzen ein authentisches Gebet einzuflößen, das uns antreibt, mit den Brüdern und Schwestern Werke der Liebe und Barmherzigkeit zu üben, um uns nicht zunichte zu machen, gelähmt durch den Egoismus. Wir dürfen nicht vergessen, mit dem heiligen Johannes vom Kreuz, daß „wir am Abend des Lebens in der Liebe geprüft werden"; das heißt, wie unser Herz „funktioniert" hat, in der Ausübung der Nächstenliebe: Liebe zu Gott und Liebe zum Nächsten. Es passt dazu, hier die Worte der eschatologischen Rede von Christus zu erwähnen, wenn Er erklärt, wie die Menschen nach ihren Werken der Barmherzigkeit gerichtet werden, nicht nach ihren außergewöhnlichen Taten: „Denn ich war hungrig, und ihr habt mir zu essen gegeben; ich war durstig, und ihr habt mir zu trinken gegeben; ich war fremd und obdachlos, und ihr habt mich aufgenommen"; (Mt 25, 35), um mit den tröstlichen Worten zu enden, welche jene ergreifend hören werden, die sie in die Tat umgesetzt haben:"Darauf wird der König ihnen antworten: Amen, ich sage euch: Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan". (Mt 25,40).
Der Kathechismus hat immer die Werke der Barmherzigkeit aufgezählt (sieben leibliche und sieben geistliche): Den Hungernden zu speisen . . . den Kranken zu besuchen . . . der im Irrtum ist aufzuklären . . . zu beten für die Lebenden und die Toten . . . . Wie viele Werke der Barmherzigkeit praktizieren wir, liebe Brüder und Schwestern? Befinden wir uns unter jenen Seelen denen „der Reichtum ihrer Gebete zur Tat geführt hat", gemäß der Botschaft, die wir hier kommentieren? Fangen wir so früh wie möglich damit an; das Leben zerläuft uns durch die Finger und es kommt die Ewigkeit . . . . Werden wir vor Gott mit leeren Händen erscheinen? Der Rosenkranz mit Andacht und Tiefe gebetet, wird uns ohne Zweifel antreiben, die guten Werke zu üben.
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(1) Der Sinn des Satzes ist: Alle werden für eueren Schutz gesegnet, durch die Schutzengel.
(2) De dignitate psalterii, p. 4ª, c. 49; Antonino Thomas, Rosal místico, 1ª dec., c.3.
(3) Papst Johannes Paul II, 29.10.1978.
(4) Rosarium Virginis Mariae,( Der Rosenkranz der Jungfrau Maria)
( Kap. Einführung, Die Päpste und der Rosenkranz)
(5) P. A. Spinelli, Maria Deipara Tronus Dei, c. 29, n. 38.
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Übt das Apostolat in allen Teilen der Welt aus, meine Kinder,
verbreitet die Botschaften, meine Kinder.
Wie viele lachen über meine Botschaften!
Bringt sie in alle Winkel der Erde.
(Muttergottes, 1.10.1983)
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SEGNUNG VOM 6. NOVEMBER 2004, ERSTER SAMSTAG IM MONAT,
IM PRADO NUEVO, EL ESCORIAL (MADRID)
Übersetzung aus dem Spanischen
MUTTER GOTTES:
Hebt alle Gegenstände hoch; alle werden gesegnet um die Seelen im Glauben zu stärken.
Ich segne euch, wie der Vater euch segnet, durch den Sohn und mit dem Heiligen Geist.
Kommentar zu den Botschaften
26. Februar 1982
Am Anfang der Botschaft sagt der Herr zu Luz Amparo: „Ich weiß, daß du leidest, meine Tochter, aber durch deine Schmerzen und die Schmerzen von anderen Seelen, kehren viele verlorene Schafe zu meiner Herde zurück. Die Liebe ist so groß, die Ich fühle für alle die Seelen, die in der Sünde sind, sie tun Mir so leid, Ich suche sie und laufe hinter ihnen her, damit sie Mich finden und um ihnen zu verzeihen; aber sie wollen nicht sehen, sie wollen sich von der Sünde nicht trennen, sie suchen die Vergnügen des Lebens. Arme Seelen, wie leid tun sie Mir!“. Wie ist es möglich, daß man in diesen Worten die unendliche Liebe des Herzen Jesus nicht schätzen kann, der den Seelen nachgeht wie der Hirte hinter dem verlorenen Schaf? Können wir vergeßen, daß wir alle einmal dieses verlorene Schaf waren, das sich von der Herde entfernte und sich in Gefahr begab? „Ich bin verirrt wie ein verlorenes Schaf. Suche deinen Knecht!“, singt auf seine Weise der Psalmist (Ps 119, (118), 176). Wie wunderschön und bewegend die tiefe, wenn auch kurze Parabel die uns dies erzählt!:
„Was meint ihr? Wenn jemand hundert Schafe hat und eines von ihnen sich verirrt, läßt er dann nicht die neunundneunzig auf den Bergen zurück und sucht das Verirrte? Und wenn er es findet – amen, ich sage euch; er freut sich über dieses eine mehr als über die neunundneunzig, die sich nicht verirrt haben. So will auch euer himmlischer Vater nicht, daß einer von diesen Kleinen verlorengeht“ (Mt 18, 12- 14). Gott sucht jede einzelne Seele, und – an das Bild des “Guten Hirten” erinnernd -, würde Er die Grenzen der Erde und die gefährlichsten Zonen durchlaufen um das verirrte Schaf wieder für den Pferch zurück zu bekommen, welches den Sünder symbolisiert, der sich vom Herrn abgewendet hat mit seinen Beleidigungen. Wie sehr schmerzen Ihm die Seelen, die die vergänglichen Vergnügen den transzendenten Werten vorziehen, die nichts tun, um sich mit ihren Hirten wieder zu begegnen und es vorziehen, in den Lastern verwickelt zu verbleiben!
Eine andere Art von Seelen sind jene, die die Botschaft nachstehend spezifiziert, welche sich zuerst der Nachfolge des Meisters verpflichten, gemäß seiner Einladung: „Wer nicht sein Kreuz trägt und mir nachfolgt, der kann nicht mein Jünger sein“ (Lk 14, 27) (1); aber dann später, wenn das Kreuz schwer wird – im Ausdruck der Botschaft – „sie werfen es weg, treten darauf und schreien: „Ich will frei sein, weg mit dem Kreuz, ich will genießen!“Diese Seelen sind meine geweihten Seelen; um eine Sekunde zu genießen, verdammen sie sich für eine Ewigkeit“. Worte die ohne Zweifel beeindrucken, aber so wahr wie die Schriften der heiligen Therese von Jesus, als sie erzählt, was sie einmal verstehen konnte, als sie sich im Gebet befand: „Ich sah wie sehr man sich die Hölle verdient hat, aufgrund einer einzigen Todsünde; weil man es nicht verstehen kann, welche schwerwiegende Sache es ist, es vor seiner Göttlichen Majestät zu begehen, - und wie weit entfernt -, solche Dinge von Ihm sind“ (2).
Der Herr teilt Luz Amparo weiter mit: „Du, meine Tochter, vernachläßige dich nicht in deinen Gebeten; verlaße dich auf unsere Herzen, in das meiner allerreinsten Mutter und in das Meine“. Sich auf die Herzen Jesus und Maria zu verlassen, bedeutet voll auf sie zu vertrauen und zu versuchen ihren Willen zu tun. Diese Sicherheit in die Macht Gottes und in den Beistand seiner Gnade läßt den heiligen Paulus ausrufen: „Alles vermag ich durch ihn, der mir Kraft gibt“ (Phil 4, 13). So wichtig ist es, mit dem göttlichen Willen konform zu sein, „weil dies der Gipfel der Perfektion ist – versichert der heilige Alfonso Maria de Ligorio -, und zu ihm ( . . . ) sollen alle unsere Aktionen streben, alle unsere Wünsche, alle unsere Gebete“ (3). Die heilige Therese erklärt im gleichen Sinn: „Worin die höchste Perfektion besteht, das ist klar, sie besteht nicht in inneren Geschenken, nicht in großen Verzückungen (. . . ), sondern daß unser Wille konform ist mit dem Willen Gottes, daß keine Sache, die wir verstehen, die Er nicht will, wir mit all unserem Willen auch nicht wollen“ (4).
Im Schlußteil interveniert die allerheiligste Jungfrau, Sie macht eine Mahnung und berührt einen Punkt der eine doktrinelle Erklärung erfordert: „Sage allen jenen, die falsche Doktrinen veröffentlichen, daß sie in das Reich Gottes nicht eintreten werden; daß sie sich bereuen und es sein lassen, diese falschen Doktrinen zu veröffentlichen; daß sie sich dem Gesetz der Evangelien meines Sohnes unterordnen, welche die Heilige, Katholische und Apostolische Kirche gegeben hat. Außerhalb der Kirche Christi gibt es kein Heil“. Dieser letzte Satz stimmt mit dem klassischen Ausdruck überein, wiederholt von den Vätern der Kirche: „Extra Ecclesian nulla salus“ („Außerhalb der Kirche gibt es kein Heil“). Wie muß man diese Worte verstehen? Sie bedeuten, daß jedes Heil von Christus-Haupt durch die Kirche kommt, die sein Leib ist; jeder der sich rettet, rettet sich durch die unendlichen Verdienste von Jesus Christus. Der Kathechismus der Katholischen Kirche sagt im Text wörtlich: „Diese Feststellung bezieht sich nicht auf solche, die ohne ihre Schuld Christus und seine Kirche nicht kennen. „Wer nämlich das Evangelium Christi und seine Kirche ohne Schuld nicht kennt, Gott jedoch aufrichtigen Herzens sucht und seinen durch den Anruf des Gewissens erkannten Willen unter dem Einfluß der Gnade in den Taten zu erfüllen versucht, kann das ewige Heil erlangen“. (Lumen Gentium, 16) – (Nr. 847). In den folgenden Botschaften wird auch von dem selben Thema gesprochen: 6.11.1981; 15.1.1982; 16.4.1982.
Identischer doktrineller Inhalt deduziert man von anderen Botschaften, welche die Rettung von Mitgliedern anderer Religionen anerkennen: „Schau, meine Tochter, in dem Reich des Vaters gibt es viele Wohnungen; schau, heute wirst du eine von ihnen sehen. In dieser befinden sich, meine Tochter, obwohl in weniger Sichtbarkeit, diejenigen von anderen Doktrinen, die an einen einzigen Gott glauben und die Gesetze des Vaters respektieren, obwohl sie nicht an der Wohnung der wahren Christen teilnehmen, und leben in weniger Sichtbarkeit als die anderen. Aber schau, meine Tochter, sie sind auch glücklich; es leben Heere und Heere von flatternden Engeln über ihnen“. (Der Herr, 2.1.1993). Jesús sagt im Evangelium: “Im Hause meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, hätte ich euch dann gesagt: Ich gehe, um einen Platz für euch vorzubereiten? Wenn ich gegangen bin und einen Platz für euch vorbereitet habe, komme ich wieder und werde euch zu mir holen, damit auch ihr dort seid, wo ich bin“. (Joh 14, 2-3). Genauso, wie im zitierten Dokument des Kathechismus lehrt gleichfalls die Kirche: “Sie sollen Gott suchen, ob sie Ihn ertasten und finden könnten; denn keinem von uns ist er fern. Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir wie auch einige von euren Dichtern gesagt haben: Wir sind von seiner Art. (Apg 17, 25-28), . . . und er will, daß alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen. ( 1 Tim 2, 4) (. . . ). Die göttliche Vorsehung verweigert auch denen das zum Heil Notwendige nicht, die ohne Schuld noch nicht zur ausdrücklichen Anerkennung Gottes gekommen sind, jedoch, nicht ohne die göttliche Gnade, ein rechtes Leben zu führen sich bemühen“. (5).
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(1) Ziff. Mt 10, 38; 16, 24; Mk 8, 34.
(2) Buch des Lebens, Kap.. 40, 10.
(3) Práctica del amor a Jesucristo, 13.
(4) Gründungen, 5, 10.
(5) Lumen Gentium, 16.
Übt das Apostolat in allen Teilen der Welt aus, meine Kinder,
verbreitet die Botschaften, meine Kinder.
Wie viele lachen über meine Botschaften!
Bringt sie in alle Winkel der Erde.
(Mutter Gottes, 1.10.1983)
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SEGNUNG VOM 4. DEZEMBER 2004, ERSTER SAMSTAG IM MONAT,
IM PRADO NUEVO, EL ESCORIAL (MADRID)
Übersetzung aus dem Spanischen
MUTTER GOTTES:
Hebt alle Gegenstände hoch; alle werden gesegnet gegen die Versuchungen des Feindes. Nehmt immer den Rosenkranz in eueren Täschchen mit, meine Kinder.
Ich segne euch, wie der Vater euch segnet, durch den Sohn und mit dem Heiligen Geist.
Kommentar zu den Botschaften
5. März 1982
Bei Beginn der Botschaft, stärkt der Herr Luz Amparo, weil Er sieht, wie sie leidet. Er macht ihr Mut und zeigt ihr die Gründe und Früchte, die vereint sind mit diesen Leiden, die sie erduldet, vereint mit der Passion von Christus. Er erinnert sie auch, daß andere Seelen, so wie ihre auserwählt wurden, um mit Jesus die Opfergabe des Schmerzes zu teilen. Er offenbart ihr, wie Ihn ganz besonders die Verachtungen der geweihten Seelen verletzen.
„Ja, meine Tochter, viele Seelen so wie du leiden, um den anderen Seelen Kraft zu geben, um zu vermeiden, daß sie in die Sünde fallen. Opfere weiterhin deine Schmerzen für diese beiden Seelen auf, die dabei sind, sich zu verändern.
Meine Tochter, bitte weiterhin für sie. Für die Seelen, meine auserwählten Seelen, meine geweihten Seelen; Ich liebe sie so sehr, Ich wünsche brennend Mich mit ihnen zu vereinen. Je brennender mein Wunsch ist, umso mehr verachten sie Mich".
Mit eindringlichen Sätzen fährt Er fort sein Leid und seine Liebe zu erklären, und Er hofft, daß sie erwidert werden, vor allem von den gesagten Seelen:
„Ich wünsche, daß sie Mich jeden Tag in der Kommunion mit Demut und mit Liebe empfangen; Ich biete Mich ihnen an wie ein Reisender, vom Durst verzehrt, dem man einen Tropfen Wasser anbietet, und nachdem er ihn auf seinen Lippen aufgenommen hat, bleibt er noch durstiger als vorher. So, meine Tochter, seufze Ich ständig um diese Seelen, die Mich verachten. So leide Ich für alle meine Seelen. Wie leid sie Mir tun! Ich leide so sehr für sie! . . . ".
Anschließend, interveniert die Jungfrau und bestätigt ihre Mission der Evangelisation auf der ganzen Welt durch ihre Erscheinungen:
„Ich bin erschienen und erscheine heute noch an verschiedenen Orten der Welt, aber sie interessieren sich nicht für meine Erscheinungen. Die Menschheit ist in einer großen Gefahr. Sie korrigieren ihre Sünden nicht. Sie wenden ihre Augen nicht zu Gott. Betet täglich den Rosenkranz, meine Tochter, für die Bekehrung der Sünder, für den Frieden der Welt, wenn sie sich nicht bereuen, wird der Ewige Vater seinen Zorn über die ganze Menschheit ausschütten".
Diese Worte von der Allerheiligsten Maria, sollen uns jene nicht vergessen lassen, die uns vor falschen Marien-Erscheinungen warnen, wo der Dämon interveniert, getarnt als Engel des Lichts. Der gleiche Apostel, der heilige Paulus warnt uns vor dieser Gefahr, wenn er in seinem 2. Brief an die Korinther schreibt: „Denn diese Leute sind Lügenapostel, unehrliche Arbeiter; sie tarnen sich freilich als Apostel Christi. Kein Wunder, denn auch der Satan tarnt sich als Engel des Lichts". ( 2 Kor 11, 13-14). „Wie zu dir – erklärte der Herr Luz Amparo in einer schon meditierten Botschaft, in diesen Kommentaren – vielen Seelen habe Ich all dies enthüllt, Ich habe Meine Botschaften der Welt gegeben, damit sie Zeit haben sich zu bereuen; aber sie stellen sich taub, weil Satan sich unter vorgetäuschten Erscheinungen zeigt, Erscheinungen um viele zu verführen; und ihm glauben sie (22.1.1982).
Danach öffnet die Jungfrau ihr Herz voll von Liebe und von Schmerz: „Wie undankbar sie sind. Sie profanieren den Leib meines Sohnes; verachten das erlösende Blut von Christus. Sie leben ohne Angst in der Todsünde".
Wie wenig Bedeutung gibt man der Sünde! Wie viele Seelen verbleiben in der Todsünde, ohne die Schwere ihres Zustandes zu bedenken! Der Kathechismus der Kirche lehrt: Die Todsünde zerstört die Liebe im Herzen des Menschen durch einen schweren Verstoß gegen das Gesetz Gottes. In ihr wendet sich der Mensch von Gott, seinem letzten Ziel und seiner Seligkeit ab, und zieht ihm ein minderes Gut vor. Die läßliche Sünde läßt die Liebe bestehen, verstößt aber gegen sie und verletzt sie" (1). „Damit eine Tat eine Todsünde ist, müssen gleichzeitig drei Bedingungen erfüllt sein: "Eine Todsünde ist jene Sünde, die eine schwerwiegende Materie zum Gegenstand hat und die dazu mit vollem Bewußtsein und bedachter Zustimmung begangen wird" (2). Warum warnt die Jungfrau, mit tiefem Leid die Seelen, welche ohne irgendeine Furcht in der Todsünde leben? Der gleiche Kathechismus weist auf die tragischen Konsequenzen hin, und was es mit sich bringt, in diesem Zustand zu verbleiben: „Die Todsünde ist wie auch die Liebe eine radikale Möglichkeit, die der Mensch in Freiheit wählen kann. Sie zieht den Verlust der göttlichen Tugend der Liebe und der heiligmachenden Gnade, das heißt des Standes der Gnade, nach sich. Wenn sie nicht durch Reue und göttliche Vergebung wieder gutgemacht wird, verursacht sie den Ausschluß aus dem Reiche Christi, und den ewigen Tod in der Hölle, da es in der Macht unseres Willens steht, endgültige und unwiderrufliche Entscheidungen zu treffen. Doch wenn wir auch beurteilen können, daß eine Handlung in sich ein schweres Vergehen darstellt, müssen wir das Urteil über die Menschen der Gerechtigkeit und der Barmherzigkeit Gottes überlassen(3).
„Sage ihnen allen auch, daß es Mir sehr gefällt, wenn sie von Dorf zu Dorf gehen, und dabei den Rosenkranz betend. Der heilige Rosenkranz ist es, der die größte Macht hat. Mit dem heiligen Rosenkranz, meine Tochter, kann sich die ganze Menschheit retten".
Wie tiefgründig und einfach ist zugleich das Gebet des Rosenkranzes! Wie wirksam in jeder Hinsicht! Wie sehr erfreut das Herz von Maria dieses so wunderschöne Gebet! Die Jungfrau macht deshalb eine zusätzliche Versprechung, die eine Bestätigung ist, welche Sie in Tuy (Pontevedra) durch die Schwester Lucia verwirklichte und die Sie früher in Fatima den drei Hirtenkindern ankündigte: „ . . . . . werde Ich kommen, um die Weihe Rußlands an mein Unbeflecktes Herz und die Sühnekommunion an den ersten Samstagen zu fordern . . . . . " (13.7.1917);
„Ich verspreche jedem, der täglich den heiligen Rosenkranz betet und an den ersten Samstagen des Monats die heilige Kommunion empfängt, ihm in seiner Todesstunde beizustehen".
Was den Wert des Rosenkranzes betrifft, wenn es heißt: „Er ist es, der die größte Macht hat", versteht man es hinsichtlich auf die Andacht, als die wertvollste unter allen betrachtet. Außerdem bieten wir das immer aktuelle Kriterium des seligen Johannes XXIII an, der in seinem Moment darauf hinwies: „Der Rosenkranz, als Übung christlicher Andacht, folgt an Wichtigkeit der Heiligen Messe und dem Brevier; und folgt für die Laien an der Teilnahme der Sakramente" (4). Wirklich, der Rosenkranz besitzt eine besondere Tugend, um durch die Fürsprache von Maria, Gnaden des Himmels zu erlangen, und hat eine außerordentliche Macht, wenn es sich handelt gegen die Kräfte des Bösen zu kämpfen. Bewundernswerte Früchte des marianischen Gebetes per excellenz, einige von ihnen weisen in der gleichen Botschaft daraufhin:
„Er ist eine wertvolle Hilfe um die Gebote zu halten, mit Wirksamkeit die Sakramente zu empfangen, die Vervollkommnung zu suchen, den göttlichen Willen zu tun, zur Rettung der Seelen beizutragen, die Bekehrung der Sünder zu erreichen . . . " (Die Jungfrau).
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Kathechismus der Katholischen Kirche, Nr. 1855.
Ibid., Nr. 1857.
Ibid., Nr. 1861.
Über das Gebet des Heiligen Rosenkranzes, 29.9.1961.
Übt das Apostolat in allen Teilen der Welt aus, meine Kinder,
verbreitet die Botschaften, meine Kinder.
Wie viele lachen über meine Botschaften!
Bringt sie in alle Winkel der Erde.
(Mutter Gottes, 1.10.1983)
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SEGNUNG VOM 1. JANUAR 2005, ERSTER SAMSTAG IM MONAT,
IM PRADO NUEVO, EL ESCORIAL (MADRID)
Übersetzung aus dem Spanischen
MUTTER GOTTES:
Hebt alle Gegenstände hoch, alle werden gesegnet mit besonderen Segnungen für die armen Sterbenden.
Ich segne euch, meine Kinder, wie der Vater euch segnet durch den Sohn und mit dem Heiligen Geist.
Kommentar zu den Botschaften
12. März 1982
„Fürchte dich nicht, meine Tochter, hier bin Ich, fürchte nichts; denke an den göttlichen Willen Gottes" (Der Herr).
Wir haben schon in einem früheren Kommentar auf die Wichtigkeit den Willen Gottes zu suchen und zu erfüllen um die Heiligkeit zu erlangen, hingewiesen. Dieses Mal schlägt der Herr Luz Amparo vor, an diesen „göttlichen Willen" zu denken um jede Furcht fernzuhalten und zu akzeptieren, was Er schickt.
„Was ist die Heiligkeit?", fragte der Papst Johannes II. Und er antwortete: „Es ist genau die Freude den Willen Gottes zu tun" (1). Der heilige Pfarrer von Ars, seinerseits, bietet eine lichtreiche Lehre an über das selbe Thema und bringt es in Verbindung mit den Versuchungen. „Ich weiß nicht, ob ihr es zu verstehen erreicht, was die Versuchung ist. Es sind nicht nur Versuchungen die Gedanken der Unreinheit, des Haßes, der Rache, sondern außerdem alle die Beschwerden die über uns kommen, sowie eine Krankheit, in der wir uns gedrängt fühlen uns zu beklagen, eine Verleumdung die gegen uns erhoben wird, eine Ungerechtigkeit die man gegen uns macht, ein Verlust von Gütern, das Sterben des Vaters, der Mutter, eines Kindes. Wenn wir uns bereitwillig dem Willen Gottes unterordnen, dann unterliegen wir nicht der Versuchung, denn der Herr will, daß wir dieses aus Liebe zu Ihm erleiden, während der Dämon andererseits alles tut was er kann, um uns zu verleiten gegen Gott zu murren (2).
„Auch sage Ich dir, was Ich zu anderen Seelen gesagt habe: Ich habe Durst, Durst nach Seelen, die meinem Herzen einen Trost anbieten, angemessen dem Schmerz, den Mir so viele Sünder verursachen".
Es sagte die selige Therese von Kalkutta: „Jesus ist Gott; deshalb ist seine Liebe, sein Durst unendlich. Unser Ziel ist es diesen unendlichen Durst zu löschen, von einem Gott der Mensch geworden ist. Die Schwestern der Caridad, von ihr gegründet, haben in ihren Kapellen die Worte „Ich habe Durst" neben dem Antlitz des gekreuzigten Jesus angebracht.
„Ich habe ein großes Bedürfnis nach Opferseelen, aber von starken Opferseelen; um den gerechten und göttlichen Zorn des Ewigen Vaters zu besänftigen. Ich brauche Seelen deren Leiden, Drangsale, Unbequemlichkeiten des Lebens, die Bosheit und den Zorn und die Undankbarkeit von den Menschen ausgleichen".
Es wird wieder Bezug genommen auf die Opferseelen, dessen Erklärung wir schon in einem anderen Kommentar zu den Botschaften angeboten haben, (3) und welche der Herr braucht, um auszugleichen und abzugelten, von jenen anderen, die mit Bosheit und Zorn wirken und undankbar sind gegenüber den göttlichen Wohltaten. Man spricht in dem gleichen Absatz von dem „gerechten und göttlichen Zorn des Ewigen Vaters"; wie sollen wir das verstehen? In keinem Fall wie eine der Hauptsünden, denn bei Gott ist das undenkbar, auch nicht als Defekt oder ungezügelter Appetit von Rache. Dagegen, wenn wir es betrachten als Manifestation seiner Gerechtigkeit oder Eifer für seine Glorie, ist es ohne Zweifel in perfekter Konsonanz, z.B. mit der Heiligen Schrift: „Ihr wurdet verkauft an die Völker, doch nicht zur Vernichtung. Weil ihr Gott entzürnt habt, wurdet ihr den Feinden preisgegeben", sagt die Prophetie von Baruch (4, 6). „So spricht der Herr, dein Gott und Gebieter, / der für sein Volk kämpft: Schon nehme ich dir den betäubenden Becher aus der Hand, / den Kelch meines Zorns; / du sollst daraus nicht mehr trinken" (Jes 51, 22). Erinnern wir auch die erzählte Stelle durch den heiligen Johannes in seinem Evangelium, als Jesus die Händler aus dem Tempfel vertreibt: „Im Tempel fand er die Verkäufer von Rindern, Schafen und Tauben und die Goldwechsler, die dort saßen. Er machte eine Geißel aus Stricken und trieb sie alle aus dem Tempfel hinaus, dazu die Schafe und Rinder; das Geld der Wechsler schüttete er aus, und ihre Tische stieß er um. Zu dem Taubenhändlern sagte er: Schafft das hier weg, macht das Haus meines Vaters nicht zu einer Markthalle! Seine Jünger erinnerten sich an das Wort der Schrift: Der Eifer für dein Haus verzehrt mich". (Joh 2, 14 – 17).
Es predigte der heilige Antonio Maria Zacarias: „Unsere Feinde schaden sich selbst und tun uns einen Dienst, denn sie helfen uns, die Krone der ewigen Glorie zu erreichen, während sie über sich selbst sen Zorn Gottes provozieren und deshalb sollen wir sie bemitleiden und sie lieben, anstatt sie zu hassen und sie zu verabscheuen" (4).
Anschließend gibt es eine Serie von Sätzen die mit der Figur des Guten Hirten in Verbindung steht, und die übereinstimmen zu vielen anderen Stellen des Evangeliums, gemäß des heiligen Johannes:
„Alle diese sind es, die diese falsche Doktrine veröffentlichen, diese sind nicht meine Schafe! Meine Schafe hören auf meine Stimme und Ich kenne sie und sie folgen Mir. Ich gebe ihnen das ewige Leben und sie werden niemals zugrunde gehen. MeinVater wacht über sie, und da sie bei meinemVater sind, sind sie bei Mir. Ich und der Vater sind eins" (5).
In den letzten Zeilen bittet der Herr Luz Amparo: „Sei demütig, und laß nicht nach Mich zu empfangen. Empfange Mich alle Tage. Ich werde dir Kräfte geben um auszuharren und dich zu retten".
In dem transzendentalen Geschäft der ewigen Rettung genügt es nicht den Weg zu beginnen, sondern es ist notwendig, ihn zu vollenden bis zum Ziel - das der Himmel ist. „Und ihr werdet um meines Namens willen von ihnen gehaßt werden, wer aber bis zum Ende standhaft bleibt, der wird gerettet", sagt Christus in dem Evangelium (vergl. Mt 10, 22; Mt 24, 13; Mk 13, 13). Deshalb ist es fundamental die Tugend der Beharrlichkeit auszuüben, welche den Menschen dazu bringt bis zum Schluß zu kämpfen und mäßigt eine gewisse Art von Leidenschaften, wie: die Furcht vor der Strapaze oder die Ohnmacht, verursacht durch die lange Dauer (vergl. Der heilige Thomas von Aquino, Suma Teológica, II-II, q. 137, a. 2, ad 2). Man soll nicht die Beharrlichkeit mit der Ausdauer verwechseln; der heilige Thomas präsentiert beide der Kardinaltugend der Seelenstärke zugehörig und erklärt: „Die Beharrlichkeit und die Ausdauer sind kongruent hinsichtlich des Zieles, weil die eine und die andere sich vornehmen standhaft zu bleiben in der Ausübung von irgend einem guten Werk. Trotzdem differieren sie, in den Hindernissen, die es machen, daß die Ausdauer im guten Wirken schwierig erscheint, denn die Tugend der Beharrlichkeit, was sie eigentlich macht, ist, daß der Mensch im Guten verbleibt, trotz der Schwierigkeit, die von der langen Dauer der Tat herkommt; im Gegenteil, die Ausdauer macht es, daß er ausharrt fest im gleichen zu verbleiben, gegen die Schwierigkeit, die von allen anderen äußeren Hindernissen herkommt. (Suma Teológica, II-II, q. 137, a. 3).
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Homilía, 18.1.1981
Predigt über die Versuchungen
Siehe den Kommentar der Botschaft vom 13. November 1981,
erschien zusammen mit der Segnung vom 7. Juni 2003.
Predigt an seine Brüder der Religion.
Ziff. Joh 10, 14-16; 10, 3-4; 10, 30.
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Übt das Apostolat in allen Teilen der Welt aus, meine Kinder,
verbreitet die Botschaften, meine Kinder.
Wie viele lachen über meine Botschaften!
Bringt sie in alle Winkel der Erde.
(Mutter Gottes, 1.10.1983)
* * *
SEGNUNG VOM 5. FEBRUAR 2005, ERSTER SAMSTAG IM MONAT,
IM PRADO NUEVO, EL ESCORIAL, (MADRID)
Übersetzung aus dem Spanischen
MUTTER GOTTES:
Hebt alle Gegenstände hoch; alle werden gesegnet mit einer besonderen Segnung für den Tag der Finsternisse.
Ich segne euch, meine Kinder, wie der Vater euch segnet durch den Sohn und mit dem Heiligen Geist.
Kommentar zu den Botschaften
13. März 1982
„Buße, Buße, das ist es um das Ich bitte. Teile es ihnen mit, der Tag des Schöpfers ist nahe; daß sie versuchen auf der rechten Seite von meinen Auserwählten zu sein, um sie in das Verheißene Land zu bringen" (Der Herr).
An erster Stelle interveniert der Herr, und bittet um Buße, so wie bei so vielen anderen Gelegenheiten, an die Notwendigkeit erinnernd von diesem unentbehrlichen Element auf dem Weg zur Heiligung; als Bestandteil, außerdem, zur Wiedergutmachung für die eigenen und fremden Sünden; als Tugend die uns dazubringt, die begangene Schuld zu bereuen und sie zu verabscheuen. Johannes Paul II schrieb: „Buße ist also eine Umkehr, die vom Herzen hin zu den Taten geht und daher das gesamte Leben des Christen erfaßt" (1). „Bringt Frucht hervor, die euere Umkehr zeigt" (Mt 3, 8), schrie der heilige Johannes der Täufer denjenigen zu, die sich einfanden um ihre Taufe im Jordan zu empfangen.
Der Tag des Schöpfers ist äquivalent mit dem Ausdruck in dem Neuen Testament: „Tag des Herrn" (2) oder „Großer Tag des Allmächtigen Gottes (Offb 16, 14); oder auch der „Tag von Jahwe", wie es im Alten Testament erscheint (3). Wird dieser Tag zusammentreffen mit dem Gericht der Nationen, ähnlich dem persönlichen Gericht, dem sich jede Seele nach dem Tod zu unterwerfen hat? Man muß dazufügen, daß Luz Amparo den tiefen biblischen Sinn der Ausdrücke nicht kennen konnte, welche in den Botschaften verwendet wurden: Tag des Schöpfers, Gericht der Nationen, Ende der Zeiten, Letzte Zeiten, etc.; was eine Bestätigung mehr ist, unter anderen; des himmlischen Ursprungs der Enthüllungen die sie mitteilt.
„Schau, meine Tochter, siehst du diese leuchtenden Punkte, wie klein sie sind? Sie ähneln dem Licht einer Glühbirne; es sind Astros, über denen es ein ewiges Leben gibt. Das ist das Verheißene Land. Nie wird der Mensch die Größe von diesem Schatz entdecken, umringt von so viel Geheimnis".
Der Herr zeigt ihr einige leuchtende Punkte am Horizont des Himmels, und Er sagt ihr, daß es Astros sind über denen es ewiges Leben gibt. Ewiges Leben von menschlichen Wesen? Auf jeden Fall handelt es sich um ein Geheimnis mehr, das wir nur im anderen Leben besser zu verstehen erreichen. Aus was besteht das ewige Leben? Der heilige Tomás de Aquino erklärt es mit großer Meisterschaft und Tiefe, wie es bei dem Doktor Angelicus üblich ist:
„Das ewige Leben besteht:
An erster Stelle in der Union mit Gott. Gott selbst ist der Lohn und das Ende von allen unseren Arbeiten: „ . . . ich bin dein Schild; dein Lohn wird sehr groß sein (Gen 15, 1). Gleichzeitig, besteht diese Union in einer perfekten Vision: „ Jetzt schauen wir in einen Spiegel / und sehen nur rätselhafte Umrisse / dann aber schauen wir von Angesicht zu Angesicht /" ( 1 Kor 13, 12). Und auch in einem voll erhabenen Lob.
An zweiter Stelle besteht das ewige Leben in einer perfekten Gemeinschaft der Wünsche, weil in ihm alle Glückseligen mehr haben werden als sie sich ersehnen und erhoffen ( . . .).
An dritter Stelle besteht das ewige Leben in einer totalen Sicherheit ( . . . ).
An vierter Stelle, in der glücklichen Gesellschaft von allen Glückseligen, eine Gesellschaft die die angenehmste sein wird, weil die Güter von allen von jeden Einzelnen sein werden" (4).
Luz Amparo erklärt nach der Ekstase, bei ihrer Erscheinung die allerheiligste, schmerzhafte Jungfrau, wird vom heiligen Erzengel Michael begleitet, in mitten eines Glanzes von verschiedenen Farben, welcher von einigen Anwesenden im Prado Nuevo an jenem Tag wahrgenommen wurde.
Der Engel des Herrn (oder Jahwe) war im Alten Testament ein Gesandter, der erscheint und spricht im Namen Gottes, als sein Vertreter. Siehe, z.B. die Stelle vom Kapitel 16 von Genesis, wo man die Begriffe „Jahwe" und „Engel von Jahwe" untereinander austauschen kann (5). Hier, als etwas ungewöhnliches in den Botschaften vom Prado Nuevo, teilt sich der Herr durch den heiligen Erzengel Michael mit, und macht den Eindruck durch den Inhalt der Worte, daß es der Herr selbst ist, der spricht.
In einer anderen Botschaft vom Prado Nuevo (19.3.1982) manifestiert sich dieser mächtige Erzengel, der im ganzen acht mal in diesen Privatoffenbarungen erwähnt wird, und Luz Amparo betrachtet es in diesem Zusammenhang bei zwei weiteren Gelegenheiten. (In den span. Botschaften vom 29.9.1983; 23.12.1984; 25.12.1984; 1.11.1986; 1.8.1987).
Aufgrund einer Vision die Leo XIII erschauderte, verfasste dieser Papst ein kurzes Exorzismus-Gebet, damit jeder Priester es nach der Messe bete, das hat man bis zur liturgischen Post-Konzil Reform praktiziert und eine ihrer Versionen lautet:
Heiliger Erzengel Michael, du Fürst der himmlischen Heerscharen,
verteidige uns im Kampf gegen die Bosheit und die Nachstellungen des Teufels.
Sei du unser Schutz. Gott gebiete ihm, so bitten wir flehentlich;
du aber, Fürst der himmlischen Heerscharen, stürze den Satan und
die anderen bösen Geister, die zum Verderben der Seelen in der Welt
umherschleichen, durch die Kraft Gottes hinab in die Hölle. Amen.
Das erwähnte Ereignis passierte im Jahr 1884, als Leo XIII sich nach der Messe im Dankgebet befand. Es erzählt der Pater Domenico Peccherino (6), daß der Pontifex den Kopf erhob mit einem Ausdruck von Furcht und Verwunderung, und sein Gesicht veränderte die Farbe. Er stand auf, ging in sein Privatstudio und dort verfasste er das zitierte Gebet, das er dem Sekretär der Kongregation der Ritus-Kongregation übergab, damit er es veröffentliche und an alle Bischöfe der Katholischen Kirche sende. Johannes Paul II. bezog sich auf dieses Gebet, bei seinem Besuch im Heiligtum vom heiligen Michael in Foggia, am 24. Mai 987, er erinnerte dort an den Kampf der zwichen dem Teufel und dem heiligen Erzengel Michael begann und der heute noch andauert. Um siegreich aus der Hinterlist hervorzugehen, rufen wir diesen mächtigen Erzengel an. Wir vereinen uns mit dem selben Papst, der in einer Kathechese äußerte: „Der Christ, der sich zum Vater wendet mit dem Geist Jesus und sein Reich anruft, schreit mit der Kraft des Glaubens: Führe uns nicht in Versuchung, befreie uns von dem Bösen, des Bösen. Mach, oh Herr, daß wir nicht in die Untreue fallen zu der uns jener verführt, der seit dem Anfang an untreu gewesen ist" (8).
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Apostolisches Schreiben: Reconciliatio et poenitentia, 4.
Vergl. Apg 2, 20; 1 Kor 5, 5; 1 Thess 5, 2; 2 Thess 2, 2; 2 Petr 3, 10.
Vergl. Jes 2, 12; 13, 6. 9. 13; Jer 46, 10; Joel 1, 15; 2, 1. 11; 3, 4; 4, 14; Ez 7, 19; 13, 5; 30, 3; Sof 1, 7. 8. 14. 18; 2, 2,-3; Za 14, 1.
Santo Tomás de Aquino, Sobre el Credo, 1. c. , p. 110.
Vergl. Gn 22, 15 ss; 31, 11 ss; Za 1, 14 ss; 3, 6-7.
Vergl. G. Ferrari. La visione diavolica di Leone XIII (1984).
Vergl. Insegnamenti, X (1987) II, 1775. Siehe: J. A. Sayés, El Demonio. Realidad o mito? (Madrid, 1997) pp. 106-107.
General-Audienz, 13.8.1986.
Übt das Apostolat in allen Teilen der Welt aus, meine Kinder,
verbreitet die Botschaften, meine Kinder.
Wie viele lachen über meine Botschaften!
Bringt sie in alle Winkel der Erde.
(Mutter Gottes 1.10.1983)
* * *
SEGNUNG VOM 5. MÄRZ 2005, ERSTER SAMSTAG IM MONAT,
IM PRADO NUEVO, EL ESCORIAL (MADRID)
Übersetzung aus dem Spanischen
MUTTER GOTTES:
Hebt alle Gegenstände hoch; alle Gegenstände werden gesegnet für die armen Sünder.
Ich segne euch, meine Kinder, wie der Vater euch segnet durch den Sohn und mit dem Heiligen Geist.
Kommentar zu den Botschaften
25. März 1982
Wir wählen einige Fragmente von dieser Botschaft aus, in der nur die Allerheiligste Jungfrau interveniert:
„Meine Tochter, die Menschen hören nicht auf Gott zu beleidigen ( . . . ). Die Welt ist voll von Sünden (. . . ). Tut Buße für diejenigen, die es nicht tun, bittet den Ewigen Vater, daß Er seinen Arm aufhalte, daß Er Erbarmen mit allen Menschen habe.
Die Menschen unterlassen es nicht, Sünden der Unreinheit zu begehen und den Leib Christi zu profanieren".
Wie sehr muß die Sünde dem Herrn und dem Unbefleckten Herz seiner Mutter wehtun! Sie zeigt noch einmal, was es bedeutet, Gott zu beleidigen und schlägt wieder einmal das Mittel vor: Die Buße für die Sünden, ganz besonders für diejenigen, welche sie nicht sühnen. Sie weist bei dieser Gelegenheit auf zwei Arten von Sünden hin: Die Unreinheit und die Profanierung der Eucharistie.
Die Unreinheit ist, selbstverständlich, vor den Augen Gottes eine beklagenswerte Sünde; sie hat mehrere Aspekte: Unreinheit des Körpers, des Herzens, des Verstandes . . . ; dies alles bedeutet eine Beleidigung für Gott, wenn wir verstehen, daß es sich hier um die Sünden handelt, die gegen das 6. Gebot vom Gesetz Gottes begangen wurden, vor denen der heilige Paulus energisch warnt: „Darum tötet, was irdisch an euch ist: die Unzucht, die Schamlosigkeit, die Leidenschaft, die bösen Begierden und die Habsucht, die ein Götzendienst ist". ( Kol 3,5). Vor solchem Bösen mahnt der heilige Bernhard: „Wie die Augen der Knechte auf die Hand ihres Herrn, / wie die Augen der Magd auf die Hand ihrer Herrin, so schauen unsre Augen auf den Herrn, unseren Gott, / bis er uns gnädig ist". (Ps 123 ). Nur Er ist am Allerreinsten und nur Er kann denjenigen reinigen, der in Sünde empfangen wurde. Außerdem, gegen unsere Sünden führte Er das Mittel der Beichte ein, denn dieses Sakrament reinigt alles (1).
Die Profanierung der Eucharistie ist eine Sünde von besonderer Schwere, da es sich um den Herrn selbst handelt, Er ist gegenwärtig mit seinem Leib, Blut, Seele und Gottheit in jeder konsekrierten Hostie. Wenn man sich dessen bewußt wäre, daß in Gestalt von Brot und Wein sich Jesus Christus selbst befindet, lebendig, wirklich und auferstanden, würden wir das Heiligste Sakrament über alles schätzen; würden wir es mit größerer Hingabe und Andacht beim Kommunizieren empfangen und würden wir Ihm den Kult von Lob und Anbetung zollen, den Er verdient; es würden uns die begangenen Profanierungen gegen Ihn tiefes Leid verursachen und wir würden versuchen, sie auf irgendeine Weise zu sühnen. Wenn wir profanieren verstehen, gemäß der ersten Bedeutung von diesem Verb, es bezieht sich die Jungfrau auf die Behandlung der konsekrierten Sachen ohne den gebührenden Respekt; noch konkreter, es scheint, daß Sie vom Leib Christi, der Eucharistie spricht, wird sie profaniert, wenn sie in Todsünde empfangen wird.
„Die Wohnungen sind vorbereitet. Es ist euer Erbe und ihr werdet sie mit Gebet und Opfer erreichen".
Diese Wohnungen sind, ohne Zweifel, die verschiedenen Niveaus der Glorie die es im Himmel gibt; differieren, was die heilige Teresa de Jesus in ihrem Werk mit dem selben Namen erklärt: Die Wohnungen oder Die Innere Burg, wo sie die verschiedenen Grade benennt, die die Seele im inneren Leben erreicht, je nach ihrer Antwort auf die göttliche Handlung. Über die unterschiedlichen Grade der Glorie, schreibt der heilige Thomas von Aquin, das Evangelium des heiligen Johannes zitierend (14, 2): „Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen", welche, wie der heilige Augustinus hinweist, bedeuten unterschiedliche Würden von Verdiensten in dem ewigen Leben. Aber die Würde des ewigen Lebens, die man für die Verdienste gibt, es ist die Seligkeit selbst. Dann gibt es verschiedenartige Grade der Seligkeit und nicht alle haben die selbe Seligkeit" (2).
Jesus entdeckt uns die Weisheit, und lehrt uns, daß die Kenntnis von seinem Vater in dem Geheimnis der Liebe ist, welches eine unerläßliche Bedingung ist, um das perfekte Gesetz zu leben: Das Gesetz der Nächstenliebe. Der Vater liebt uns unendlich und Er hat uns seinen Sohn gegeben, nach den Worten des heiligen Johannes, die unter den schönsten und erhabensten der Heiligen Schrift sind: „Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, daß er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat" (Joh 3, 16). Jesus will das Haus seines Vaters nicht für sich allein behalten; Er läßt uns wissen, daß es dort viele Wohnungen gibt, eine für jeden von uns. In dieser Linie befindet sich das Gebet das am Schluß nach jedem Gesätz des Rosenkranzes im Prado Nuevo gebetet wird: „Oh, Ewiger Vater, Du bist der Schöpfer der Welt und des Menschen, durch deine unermeßliche Macht, erlaube nicht, daß die bösartige Schlange sich hinterlistig der Seelen, die Du geschaffen hast bemächtigt! Durch das Göttliche Herz Jesu, durch das Unbefleckte Herz Mariens, gib uns das Erbe, das Du uns vorbereitet hast in den himmlischen Wohnungen . . . ".
„Nehmt ein wenig von der Agonie meines Sohnes weg mit euerem Gebet un Buße. Wie undankbar seid ihr Menschen! Ihr erwidert nicht den Schmerz des Herzens von eurer Unbefleckten Mutter".
Jesus erlitt in Getsemani eine entsetzliche Agonie, die der Beginn von seiner Passion bedeutete. Während die Menschheit in allen Arten von Lastern und Sünden verbleibt, leidet der Herr weiter durch uns Sünder, wenn wir Ihn mit unseren Sünden beleidigen und wir sie auf seine gesegneten Schultern laden, auch können wir seine Leiden mildern, ganz besonders mit dem Gebet und der Buße, wie es die Jungfrau in der Botschaft vorschlägt.
Ein anderer Aspekt der sich hervorhebt in diesen letzten Zeilen ist die „Undankbarkeit", Vergessen oder Verachtung der empfangenen Wohltaten, nach der Akzeptation des Wortes, und das so sehr die Heiligen Herzen von Jesus und Maria betrüben. Sie steht im Gegensatz zur „Dankbarkeit", welche das „Gefühl ist, das uns dazu zwingt, die Wohltat oder den Gefallen zu schätzen, die man uns getan hat oder hat tun wollen und uns auf irgendeine Weise dankbar zu erweisen". Wie viele unzählige Wohltaten haben wir von Ihnen empfangen, welche Zeichen ihrer großen Liebe für die Seelen sind! Wie erwidern wir so viele Gnaden, die uns täglich durch den Herrn und seiner gesegneten Mutter gewährt werden? Unser Leben sollte ein immerwährender Dank zu Gott sein; tun wir es schließlich mit dem Gebet, besonders mit der Heiligen Messe, denn die Eucharistie will eigentlich sagen, „Danksagung", da es das Beste von allem ist das wir aufopfern können; auch mit dem eigenen Leben, uns hingebend an Leib und Seele zu unserer Berufung in der Kirche, irgendeine Sache aufopfernd um den Herrn zu verherrlichen, konform der Ermahnung des heiligen Paulus: „Ob ihr also eßt oder trinkt oder etwas anderes tut: tut alles, zur Verherrlichung Gottes!" ( 1 Kor 10, 31).
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Homilia am Fest von Allerheiligen 1, 13.
Suma Teológica, I-II, q. 5, a. 2, 3.
Übt das Apostolat in allen Teilen der Welt aus, meine Kinder,
verbreitet die Botschaften, meine Kinder.
Wie viele lachen über meine Botschaften!
Bringt sie in alle Winkel der Erde.
(Mutter Gottes, 1.10.1983)
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SEGNUNG VOM 2. APRIL 2005, ERSTER SAMSTAG IM MONAT,
IM PRADO NUEVO, EL ESCORIAL (MADRID)
Übersetzung aus dem Spanischen
MUTTER GOTTES:
Hebt alle Gegenstände hoch; alle werden gesegnet mit besonderen Segnungen für die armen Sünder und zum Schutz von eueren Heimen.
Ich segne euch, meine Kinder, wie der Vater euch segnet durch den Sohn und mit dem Heiligen Geist.
Kommentar zu den Botschaften
26. März 1982
„Ja, meine Tochter, hier bin Ich, Ich komme um mit dir diese Schmerzen zu teilen; wir werden beide leiden, wenn auch die Menschen glauben, daß Ich nicht leide. Ich leide weiterhin, meine Tochter. Ich leide weiterhin, weil die Welt weiter geht, und für Mich gibt es weder Vergangenheit noch Zukunft, für Mich ist alles Gegenwart; Ich leide weiterhin für die ganze Menschheit, Ich will nicht, daß sie sich verdammen" (Der Herr).
Es beklagt sich der Herr über diejenigen, die es verneinen, daß Er leidet; dasselbe wird Er tun, zum Beispiel, in einer anderen Botschaft mit dem lapidaren Satz: „Sie sagen, daß Ich nicht leide; warum sollte Ich nicht leiden, meine Tochter, die Situation der Menschheit sehend?" (7.11.2000). Und die Jungfrau erklärte bei einer anderen Gelegenheit: „Wie grausam sind die Menschen!; sie haben kein Mitleid mit Mir, meine Tochter. Sie sagen, daß Ich nicht leide; mein Herz leidet, weil Ich in diesem Moment nicht glorreich bin, meine Tochter . . . „ (25.11.1984). Die Jungfrau Maria, in die Himmel erhoben und glorreich, kann leiden, wie Jesus Christus leidet. Dem Allmächtigen Gott ist es möglich, in einem bestimmten Moment, sich dem Einfluß der Glorie zu entziehen. Wir haben die Leiden von Jesus und der Jungfrau Maria zu verstehen auf eine Weise analog zu unserer, die wir hier auf der Erde leiden; aber letzten Endes Leiden, die die Herzen von Jesus und Maria verletzen.
Die Bestätigung des Leidens von den Heiligen Herzen ist konstant in den Botschaften vom Prado Nuevo, übereinstimmend in diesem mit den Offenbarungen von anderen auserwählten Seelen, so wie selbst mit der Heiligen Schrift (sowohl in dem Alten als auch in dem Neuen Testament), beschreibt man den inneren Schmerz Gottes durch die Sünde und die Bosheit seines Volkes und des Menschen, der seine Liebe zurückweist. Dieses Gefühl zeigt uns einen Gott der nicht indifferent bleibt vor der Liebe oder Lieblosigkeit der Menschen; die Sünde erscheint in verschiedenen biblischen Texten als Untreue, die das Herz Gottes verletzt.
Ein christlicher Schriftsteller der Antike, Origenes, zweifelt nicht beim Ausrufen: „Der Vater selbst ist nicht gefühlslos; wenn man Ihn bittet, hat Er Mitleid und Erbarmen; Er leidet eine Passion der Liebe" (2). Gott ist wahrhaft affektiv verwundet durch den Menschen, der seine Liebe zurückweist. So haben es immer die heiligen Seelen verstanden, welche diese Realität wahrnehmen, dank einer tiefen spirituellen Sensibilität. Zum Beispiel, die heilige Teresa von Jesus, Kirchenlehrerin und Höhepunkt der Mystik, sie macht zahlreiche Referenzen zum Leiden Gottes in ihren Schriften, besonders in „Das Buch meines Lebens" ( Kap. 2, 4, 8, 15, 19, 30, 34, 37, 40) und im „Weg der Vollkommenheit" ( Kap. 7, 15, 22, 25, 26, 27, 34, 35). Und in jüngster Zeit - um ein anderes wertvolles Zeugnis zu erwähnen -, offenbart Jesus der heiligen Maria Faustina Kowalska: „Als König der Barmherzigkeit wünsche Ich die Seelen mit Gnaden zu überhäufen, aber sie wollen sie nicht annehmen ( . . . ).Oh, wie groß ist die Gleichgültigkeit der Seelen für so viel Güte, für so viele Liebesbeweise. Mein Herz wird nur mit Undankbarkeit belohnt, mit Vergessen seitens der Seelen, die in der Welt leben (. . . ). Was am schmerzlichsten mein Herz verletzt, ist die Untreue der von Mir insbesonders auserwählten Seele; diese Untreuen sind wie Schwerte die mein Herz durchbohren" (3).
Der bekannte französische Philosoph Jacques Maritain schrieb mit Logik und Geschicklichkeit: „Wenn man die Liebe verrät, gibt es bei jemanden der liebt, ein Leiden so groß wie seine Liebe? Gott ist die Liebe selbst. Und wir verraten ständig diese Liebe. Was bedeutet der Ausdruck „Gott zu beleidigen" nichts anderes, als daß unser Verrat in dem Herzen, dieselbe subsistente Liebe erreicht?" (4).
Anschließend lehrt die Jungfrau ein einfaches Stoßgebet um Barmherzigkeit des Himmels zu erflehen, zugunsten der Menschheit, die sich so entfernt von Gott befindet: „Ewiger Vater, durch deine unermeßliche Macht, hab Erbarmen mit allen Bewohnern der Erde". Und spricht weiter: „Meine Tochter, der Ewige Vater ist sehr zornig, weil die Menschen sich nicht ändern. Sie sorgen sich um nichts anderes, als nur für ihren Körper zu bitten. Aber wie wenig bitten sie um die Heilung ihrer Seele! Sie sollen für ihre Seele bitten. Sie sollen sich nicht so sehr um ihren Körper sorgen, denn ihr Körper wird nicht einmal für Mist taugen". Es warnt uns Jesus in dem Evangelium: „Euch aber, meinen Freunden, sage ich: Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, euch aber sonst nichts tun können. Ich will euch zeigen, wen ihr fürchten sollt: Fürchtet euch vor dem, der nicht nur töten kann, sondern die Macht hat, euch auch noch in die Hölle zu werfen. Ja, das sage ich euch: Ihn sollt ihr fürchten". (5). Gehenna ist der Name der Hölle; das Wort hat seinen Ursprung in dem Tal Ge Hinnom, südlich von Jerusalem, wo sich die Statue des Moloch befand, Stätte des Götzendienstes und des Abscheu.
Diese Bewertung des Körpers mit dem Mist vergleichend, gibt uns die Vergänglichkeit des Lebens zu verstehen, gestützt durch das materielle Element von jedem menschlichen Wesen, und uns dazubringt, die Seele gebührend zu schätzen, die man zu pflegen hat und in der Gnade zu erhalten, denn ihr Ziel ist ewig und transzendental. Es warnt deshalb die Heilige Schrift: „Habt keine Angst vor den Worten eines bösen Menschen! / Seine Herrlichkeit verfällt der Fäulnis und den Würmern. Heute noch reckt er sich hoch empor, / morgen schon ist er verschwunden; / denn er ist wieder zu Staub geworden, / und mit seinen Plänen ist`s aus". (1 Makk 2, 62-63) (6). Wie sehr pflegen wir den Körper, dem es bestimmt ist zu verfallen, und vergessen dabei die Pflege der Seele!; der sich im Dienst des geistlichen Lebens befinden sollte und wir haben ihn als Instrument der Seele zu betrachten, als Altar der Rettung und Heiligung. Empfehlt deshalb das Buch „ Nachfolge Christi", in Syntonie mit dem vorhergehenden Satz der Botschaft und mit dem folgenden, die wir weiter unten kommentieren. Wahrhaftig klug ist, wer „alles Irdische für Unrat hält, um Christus zu gewinnen"; vgl. (Phil 3,8) ein wirklicher Gelehrter ist, wer Gottes Willen tut und auf seinen eigenen Willen verzichtet (I, 3; 6).
„Es würde uns gefallen, wenn die geweihten Seelen sich mehr im Willen stärken würden, in den Prüfungen ehrlicher und treuer wären, sich mehr dem Gebet hingeben würden, ärmer seien und sich selbst abtöten würden" (Die Jungfrau). In wenigen Worten bieten sich einige exzellente Regeln an, die die geweihten Seelen folgen sollen, die in die Praxis umgesetzt, zur Heiligung beitragen würden: Anstrengung im Willen, versuchend ihn zu erziehen um die Tugenden zu erreichen, Treue und Ehrlichkeit zu Gott und zu den erworbenen Verpflichtungen mit der Priesterweihe, religiöse Gelübden etc.
Fast am Schluß, ermahnt die Jungfrau: „Habt keine Angst, meine Kinder, vor nichts. Kämpft weiter. Übt weiterhin das Apostolat aus, meine Kinder; Ich bin sehr zufrieden mit diesem Werk! . . . , es gefällt Mir so sehr! . . . Gebt Beispiel mit euerer Demut, mit euerer Demut und euerer Nächstenliebe". In den Botschaften vom Prado Nuevo erscheinen mehrere Male Nächstenliebe und Demut vereint; so erklärt der heilige Ambrosius diese gesagte Verbindung: „Diese beiden Tugenden, das heißt, die Demut und die Nächstenliebe, sind so unteilbar und so untrennbar, wer sich in einer von ihnen niederläßt, die andere sich zwangsläufig aneignet, weil die Demut ein Teil der Nächstenliebe ist, so ist die Nächstenliebe ein Teil der Demut". (7).
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Ziff. Jes 54, 6-8; 64, 7; Jer: Kap. 3; Ez: Kap. 16, 20, 23.
Homilia in Ezechiel. 6, 6.
Tagebuch, II, 367.
Approches sans entraves (Paris, 1973) S. 497. Ein interessante monographische Arbeit über das Leiden Gottes von dem französischen Theologen Jean Galot in seinem Werk: Dieu souffre-t-il? (Paris, 1976).
Lk 12, 4-5 ; Mt 10, 28.
Ziff 2 Kön 9, 37 ; Ps 83 (82), 11; Ps 113 (112), 7; Jer 8, 2; 16, 4; 25, 33. Andere spanische Botschaften die den selben Vergleich machen sind: 16-10-1981; 16-9-1982; 22-1-1983; 16-10-1983; 24-3-1984; 22-4-1984; 21-6-1984; 7-7-1984.
Epistel von Demetrius, 10.
Übt das Apostolat in allen Teilen der Welt aus, meine Kinder,
verbreitet die Botschaften, meine Kinder.
Wie viele lachen über meine Botschaften!
Bringt sie in alle Winkel der Erde.
(Mutter Gottes, 1.10.1983)
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SEGNUNG VOM 7. MAI 2005, ERSTER SAMSTAG IM MONAT,
IM PRADO NUEVO, EL ESCORIAL (MADRID)
Übersetzung aus dem Spanischen
LUZ AMPARO:
Oh . . . ! Was für eine Schönheit!
MUTTER GOTTES:
Heute komme Ich mit dem Mantel aus Gold um alle vom Prado zu segnen.
Hebt alle Gegenstände hoch; alle werden gesegnet für alle die Seelen, die zu diesem Ort kommen.
Ich segne euch, meine Kinder, wie der Vater euch segnet durch den Sohn und mit dem Heiligen Geist.
Kommentar zu den Botschaften
2. April 1982.
Am Anfang wendet sich der Herr an Luz Amparo und teilt ihr seine Betrübnis mit wegen der Situation der Unmoral unter den Menschen. „Ja, meine Tochter, sage der ganzen Menschheit (. . . ) daß sie ihr Leben korregieren; daß sie mit Scham ihre Körper bekleiden; daß sie nicht so viele Sünden der Unreinheit begehen; daß sie es unterlassen Gott zu beleidigen".
Wie sehr beleidigt den Herrn die Sünde der Unreinheit, die sich dem sechsten und neunten Gebot widersetzt! Es ist ein allgemeiner Spruch in dem asketischen Leben, daß „Gott den Hochmütigen straft mit der Erniedrigung der Unreinheit". Die Unreinheit an sich ist nicht die größte Sünde, sondern Wurzel und Quelle von vielen Sünden. Deshalb kann man im Gegensatz behaupten, was die Jungfrau in der Botschaft vom 8. Dezember 1982 sagt: „Meine Kinder, seid Nachahmer meiner Reinheit . . . . . Die wichtigste Tugend ist dieReinheit". Sie sagt nicht, daß es die größte und vortrefflichste sei, sondern die „wichtigste"; das heißt, ihre Wichtigkeit hervorhebend, wenn wir sie als Wurzel betrachten von vielen anderen Tugenden. Obwohl man in der Botschaft von der Scham oder sexuellen Sittsamkeit spricht, erscheint es uns interessant, von diesem Wort in seinen verschiedenen Bedeutungen zu sprechen (1). Die Scham von der hier gesprochen wird, hat eine Beziehung zu der Ehrbarkeit, der Sittsamkeit und der Zurückhaltung, nach den Bedeutungen, die das Wörterbuch der spanischen Sprache einschließt. Es ist eine natürliche Eigenschaft, die Gott in jedes menschliche Wesen beim Erschaffen legt, und die Aufgabe hat, seine körperliche Intimität zu bewahren, ihn dazu bewegt die Teile des Körpers zu bedecken, die man als intim betrachtet. Man könnte es physische oder körperliche Scham nennen, die einen unüberwindlichen Widerwillen mit sich bringt, unseren Körper total nackt zu lassen. Wenn wir es betrachten in Verbindung mit den Tugenden, können wir hinzufügen, daß die Scham eine besondere Eigenschaft ist, die zur Verteidigung gegen die Versuchungen dient, und von der wir vor Gott Rechenschaft ablegen müssen; unter diesem Aspekt kann man sie als Kind der Tugend von der Reinheit betrachten. Immer wurden die Angriffe auf die Scham durch die Gesetze bestraft; unglücklicherweise gibt es in diesem Bereich immer mehr Permissivität in der Gesetzgebung.
Genauso könnnen wir von einer übernatürlichen Scham sprechen, oder wir könnten es heilige Scham nennen, welche zur gleichen Zeit in der Seele Sittsamkeit und Demut hervorruft; diese Tugend ist den Herzen von Jesus und Maria über alle Maßen angenehm; und jene Seelen haben sie, die obwohl mit Tugenden überhäuft, suchen überhaupt keinerlei Anerkennung, sie besitzen die göttlichen Reichtümer und benehmen sich so als würden sie sie nicht besitzen, sie fühlen eine Art von Schamröte, wenn sie bemerken, daß sie auf persönliche Weise durch den Heiligen Geist berührt werden, der sie heiligt. War es nicht diese heilige und geistige Scham die die Allerheiligste Maria erröten ließ und angesichts derer Gott sich „ ergab"? Je mehr Sie sich in ihrer tiefsten Demut versenkte, umso mehr wurde Sie von Gott erhöht in sublime Tugenden. Die voll der Gnade, als Sie sich in ihrer arglosen Reinheit vor den Augen des Allerhöchsten in der Verkündigung entdeckt sah, erschrak Sie bei den Worten des heiligen Erzengel Gabriel, und der Allerhöchste, seinerseits, fand Trost in der Demut seiner Dienerin und fand in Ihr seine Ruhe (2).
Man kann genauso von einer intellektuellen Scham sprechen, die uns einschüchtert, unsere Gedanken preiszugeben, sei es aus Demut, andere Male aus Stolz, oder aus Furcht, daß andere unsere Kenntnisse ausnützen.
Es existiert auch eine Scham der Gefühle, die uns dazubringt unsere intimsten Emotionen und seine Manifestationen zurückzuhalten: Schmerz, Leid, Tränen, intensive Freude etc., die wir im allgemeinen vorziehen in Einsamkeit zu leben.
Die Gefühle die sich auf die Liebe beziehen, sind die uns am meisten erröten lassen, wenn sie offenbar bleiben, oder wir uns einbilden, daß sie entdeckt werden könnten.
Zuletzt können wir von einer Handlungweise der Scham sprechen, was die Handlungen betrifft, vor allem der Liebesakte; es verursacht uns Scham, wenn wir gesehen werden bei der Ausführung dieser oder jener Handlung, sogar ohne schlecht zu sein, provozieren sie dieses Gefühl der Zurückhaltung.
„Es würde Mir gefallen, wenn sie Mich kniend und mit Liebe empfangen würden; und wenn möglich, meinen Leib keine Hände berühren, die nicht geweiht sind".
Der Herr stellt zwei Wünsche vor, hinsichtlich der Eucharistie; daß man seinen Leib kniend empfängt und wenn möglich, direkt in den Mund. Er schlägt es vor, als Etwas das Ihm sehr gefallen würde, denn Er weiß, wie in der Kirche die Handkommunion im Stehen allgemein verbreitet wurde. Die Jungfrau spricht über das Gleiche in einer anderen folgenden Botschaft: „Wie wenig Respekt gibt es gegenüber der Eucharistie, meine Kinder! Wie viele Male habe Ich gesagt: Es gefällt weder Mir noch meinem Sohn, daß Hände, die nicht geweiht sind, seinen Leib berühren, meine Kinder!" (5. Juli 1986).
Der Verlauf, der zu der so verbreiteten aktuellen Praxis der Handkommunion geführt hat, verursacht nicht wenige Fragen, die man klären sollte; wir werden nicht weiter darauf eingehen durch den Umfang den sie benötigen würden. Es genügt daran zu erinnern, daß eines der fundamentalen Dokumente über dieses so heikle Thema die Instruktion Memoriale Domini (De modo Sanctam Communionem ministrandi) ist, verfaßt von der Heiligen Kongregation für den Göttlichen Kult (28.5.1969), und durch das besondere Mandat von Paulus VI. In gesagter Instruktion vorbereitet um die Art zu definieren die Kommunion zu spenden, bezieht sich auf (n. 15) die definitive Entscheidung des Papstes, über eine so delikate Angelegenheit mit diesen Worten: „Hinsichtlich der Warnungen und der Ratschläge von jenen, die „der Heilige Geist als Bischöfe in die Kirchen einberufen hat, um sie zu regieren", aufgrund der Schwere der Sache und die Kraft der angeführten Argumente. Dem Papst erschien es nicht angebracht, die vor langer Zeit erhaltene Art das Spenden der heiligen Kommunion an die Gläubigen zu ändern, (das heißt: In den Mund, bis zu diesem Moment). Deshalb schließt man in dem gleichen Text, das Privileg ein, die Kommunion in die Hand zu geben, als eine Art von Indult. (Nr. 17-18). Wir befinden uns vor einem Privileg, das dem Gesetz entgegengesetzt ist, durch das man die Nutznießer von dem Gesetz der Mundkommunion dispensiert und sie können die Kommunion in die Hand empfangen (3).
Über die Kommunion auf Knien können wir sagen, daß nach der aktuellen Regel der Kirche, die Eucharistie perfekt in dieser Haltung empfangen werden kann. „Die Kirche – bestätigte der Papst Johannes Paul II. – hat immer von den Gläubigen Respekt und Referenz vor der Eucharistie gefordert, in dem Moment beim Empfang. Was sich auf die Art bezieht, der Kommunion zu nähern, kann diese von den Gläubigen empfangen werden, sei es auf Knien, sei es im Stehen" (Inestimabile donum). Der heilige Paulus, genau wissend, was er sagte, inspiriert durch den Heiligen Geist, schreibt im imperativen Ton: „ . . . damit alle im Himmel, auf der Erde und unter der Erde / ihre Knie beugen vor dem Namen Jesu und jeder Mund bekennt: / „Jesus Christus ist der Herr" – / zur Ehre Gottes, des Vaters" ( Phil 2, 10-11). Übereinstimmend mit diesen Worten, jeder Christ wird sich bewegt und legitimiert fühlen um auf die Knie zu fallen, mit voller Andacht vor dem gegenwärtigen Jesus im Sakrament. Nach den Daten die wir soeben angeführt haben, sind danach am „falschen Wege" die Wünsche des Herrn und der Jungfrau im Prado Nuevo über die zwei aufgestellten Fragen?
Wir wollen weder Polemiken noch Streitigkeiten hervorrufen um unseren Standpunkt zu verteidigen, wenn wir uns der heiligen Kommunion nähern; aber es ist wahr, daß uns das Recht beisteht, die Kommunion im Mund zu empfangen, und wenn die Bedingungen es erlauben, kniend. Während dessen richten wir nicht über diejenigen, die es auf eine andere Art tun, wenn es in ihrer Diözese erlaubt ist auf diese Weise die Kommunion zu empfangen.
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Vgl. Voz pudor (Enc. Universal I., Espasa Calpe, S. A.).
Vgl. C. Cabrera de A., De las virtudes y de los vicios (México, 1976) Seite 54-56.
Vgl. Mons. Juan Rodolfo Laise, ob. de San Luis, Argentina, Comunión en la mano. Documentos e historia, San Luis, 1997.
Übt das Apostolat in allen Teilen der Welt aus, meine Kinder,
verbreitet die Botschaften, meine Kinder.
Wie viele lachen über meine Botschaften!
Bringt sie in alle Winkel der Erde.
(Mutter Gottes, 1.10.1983)
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SEGNUNG VOM 4.JUNI 2005, ERSTER SAMSTAG IM MONAT,
IM PRADO NUEVO, EL ESCORIAL (MADRID)
Übersetzung aus dem Spanischen
MUTTER GOTTES:
Hebt alle Gegenstände hoch; alle werden gesegnet mit einer ganz besonderen Segnung von meinem Göttlichen . . . und vom Unbefleckten Herzen von Maria; die beiden Herzen in einem.
Ich segne euch, wie der Vater euch segnet durch den Sohn und mit dem Heiligen Geist.
Kommentar zu den Botschaften
9. April 1982
In dieser Botschaft, wie bei so vielen Gelegenheiten, betrachtet Luz Amparo den Herrn beim Leiden der Passion:
Ja, meine Tochter, diese Marter akzeptierte Ich aus Liebe zu der ganzen Menschheit; aus Liebe zu den Menschen, akzeptierte Ich die Verspottungen, die Ohrfeigen, die Anspuckungen, die Verleumdungen; diese Leiden empfängt mein Leib täglich wegen der Perversität der Menschen" (Der Herr).
Wie groß ist die Liebe von Jesus Christus! Der Allmächtige Gott, der Verachtungen und der Perversitäten der Menschen unterworfen. Der Herr des Universums, der König der Könige, der Allmächtige von seinen Kreaturen beleidigt, wir vergelten Ihm Böses für Gutes, Lieblosigkeit für Liebe, Verrat für Treue . . . . Es ist das Herz von Jesus, das sich so beklagt, derselbe, der sich der heiligen Margarita María de Alacoque offenbarte und machte ihr die genannte „große Enthüllung"; in einer von seinen Mitteilungen, sagte Er zu der Heiligen mit Schmerz und Zärtlichkeit, während sie vor dem ausgestellten Allerheiligsten betete: „Hier ist dieses Herz, das so sehr die Menschen geliebt hat, Er hat alles auf sich genommen, bis zu dem sich Erschöpfen, zu dem sich Verzehren, um ihnen seine Liebe zu beweisen, und als Dank erhält Er von der Mehrheit nur Undankbarkeiten, durch ihre Unehrbietigkeiten und Sakrilegien, und durch die Bosheit und die Verachtung, die sie für Ihn haben in diesem Sakrament der Liebe. Aber noch mehr schmerzt es Mich, daß Herzen die Mir geweiht sind, sich so benehmen" (1) (Juni 1675 in der Oktave von „Fronleichnam").
Seien wir wahre Nachfolger von Christus, Freunde von dem „Freund der niemals versagt", weil Er treu und wahrhaft" ist (vergl. Offb 19, 11), und erwidern wir seine Nächstenliebe und Hingabe für uns mit einer erneuerten Treue und Liebe, die von Tag zu Tag zu seinem Göttlichen Herzen mehr entbrennt, daß sie effektiv wird, in den Werken der Barmherzigkeit mit dem Nächsten.
16. April 1982
Als Luz Amparo in Ekstase fällt, staunt sie verwundert vor einer Vision von Engeln, die ihr gezeigt wird. „Welche Schönheit, mein Gott! Oh, was für Engel! Oh, was für ein Licht, mein Gott! Oh, welche Schönheit, mein Gott! Oh, was für Engel!".
Danach offenbart sich der heilige Erzengel Michael, der sich zum Sprecher der Worte des Herrn macht, in seinem Namen sprechend: „Empfange diese Botschaft. Dies ist die letzte Botschaft, die Ich den Menschen geben werde. Aber sage zu allen, daß alle diese Botschaften, die Ich gegeben habe sich erfüllen werden, von der ersten bis zur letzten, und daß der Zorn von Gott Vater sich über die Menschheit ausschütten wird, über die Heuchler und Schwindler meiner Kirche, die Unkeuschen (. . . ), und sage zu allen, daß sie ihr Leben zum Bessern ändern sollen, daß sie die Gebote des Gesetzes Gottes erfüllen ( . . . ). Sie werden Verfolgungen haben, aber sie kommen vorwärts, so wie meine Jünger werden auch sie verfolgt werden; aber es lohnt sich das Apostolat auszuüben, um den ewigen Lohn zu erhalten".
Nur in einer anderen Botschaft vom Prado Nuevo (19.3.1982) offenbarte sich der heilige Erzengel Michael, der im ganzen acht mal in den Botschaften vom Prado Nuevo erwähnt wird, und Luz Amparo sieht ihn außerdem noch bei zwei weiteren Gelegenheiten; am 29.Januar 1982 betrachtet sie selbst den heiligen Michael zusammen mit noch zwei Erzengeln; den heiligen Gabriel und den heiligen Raphael. Es gab damals keine Botschaft; deshalb ist diese Vision nicht in der Zusammenfassung der Botschaften vom Prado Nuevo einbegriffen. Luz Amparo fragt die Jungfrau über einen gewissen Engel der mächtig ihre Aufmerksamkeit hervorruft: „Wer ist dieser Engel?" Die Jungfrau antwortet ihr: „Kennst du ihn nicht? Es ist der heilige Michael". Dann sieht sie einen Chor der Seraphine singend, und hinter ihnen, die drei für uns bekanntesten Erzengel: Der heilige Michael hielt in seiner rechten Hand ein Schwert am Griff; der heilige Raphael trug hängend über der Brust ein rechteckiges, sehr glänzendes Schild, auf dem sich das Antlitz von Gott Vater hervorhob; im Zentrum eine Taube und darunter, der strahlende Sohn; der heilige Gabriel trug zwischen seinen Händen ein wunderschönes Buch, mit einem Bild der allerheiligsten Jungfrau auf der Titelseite . . . . Es sind wahrhaftig wunderbare Beschreibungen, die uns die Existenz von einer übernatürlichen Welt bestätigen, unsichtbar für uns, aber genau so wirklich wie alles was uns umgibt, und die wir Tag für Tag mit den Augen des Fleisches betrachten.
Es ist die Welt der Engel.
Nach unserem katholischen Glauben bleibt die Existenz der Engel außer jedem Zweifel. Der heilige Gregorio Magno sagte es auf eine hyperbolische Weise: „Fast alle Seiten der heiligen Schrift beinhalten die Existenz der Engel", und wirklich erscheint sie in vielen von ihnen: Zwei Engel warnen Lot vor der Gefahr, die ihm und seiner Familie auflauert, vor der Strafe die sich nähert und sie antreibt Sodom zu verlassen (vergl. Gen 19, 12 und folg.); ein Engel steht Hagar und seinem Sohn bei, als sie dürstend durch die Wüste gehen (vergl. Gen 21, 17-18). Ein Engel hilft Elija und besorgt ihm Brot und Wasser für den Weg, als er vor der Verfolgung von Isebel flieht (vergl. 1 Kön 19, 5-7). Der Erzengel Raphael begleitet Tobias auf seinem Weg und überhäuft ihn und seine Familie mit Segnungen (vergl. Tob 11,11 u. folg). Wenn wir unseren Blick auf das Neue Testament richten, sehen wir, wie der Engel des Herrn den heiligen Petrus von den Ketten befreit und ihm die Türen des Gefängnisses öffnet (vergl. Apg 12, 7-10). Ein tröstender Engel stärkt Jesus in seiner Agonie am Ölberg (vergl. Lk 22, 43). In dem Buch der Offenbarung werden ständig die Engel erwähnt, die auf die Befehle Gottes wirken, sie sind Gesandte des Allerhöchsten und sie verherrlichen Ihn.
Den heiligen Thomas von Aquin nennt man Doctor Angelicus, durch seine exakte Doktrine über diese geistigen Wesen, in seiner Abhandlung über die Engel (2). Über die Hierarchie der Engel, kann man das Geschriebene von dem genannten Pseudo Dionysios der Areopagite lesen, dessen Werk: „Die himmlische Hierarchie" (3) sich hauptsächlich auf die Doktrine über die Engel bezieht.
In dem neuesten Lehramt, können wir den geliebten Papst Johannes II zitieren, der in einer Katechese bestätigte: „Die Kirche, erleuchtet durch das Licht, das die Heilige Schrift schenkt, durch die Jahrhunderte hindurch zur Wahrheit von der Existenz der Engel, dieser von Gott geschaffenen reinen Geistwesen bekannt hat. Im nicaeno-constantinopolitanischen Glaubensbekenntnis bekannte sie diese Wahrheit von Anfang an und bestätigte sie auf dem IV. Lateran-Konzil (1215), dessen Lehrentscheidung vom I. Vatikanischen Konzil wieder aufgegriffen wurde im Zusammenhang mit der Lehre von der Schöpfung". (6.8.1986).
Und der Katechismus der Katholischen Kirche lehrt: "Daß es geistige, körperlose Wesen gibt, die von der Heiligen Schrift für gewöhnlich „Engel" genannt werden, ist eine Glaubenswahrheit. Das bezeugt die Schrift ebenso klar wie die Einmütigkeit der Überlieferung". Nr. 328
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José Maria Sáenz de Tejada, S.J., Vida y obras principales de santa Margarita María de Alacoque (Madrid), 1977 Seite 28.
Summa Theologica I
Gesammelte Werke des Pseudo Dionysios der Areopagite (Madrid, 1995).
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Übt das Apostolat in allen Teilen der Welt aus, meine Kinder,
verbreitet die Botschaften, meine Kinder.
Wie viele lachen über meine Botschaften!
Bringt sie in alle Winkel der Erde.
(Mutter Gottes, 1.10.1983)
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SEGNUNG VOM 2. JULI 2005, ERSTER SAMSTAG IM MONAT,
IM PRADO NUEVO, EL ESCORIAL, (MADRID)
Übersetzung aus dem Spanischen
MUTTER GOTTES:
Hebt alle Gegenstände hoch, alle werden gesegnet zum Schutz der Familie (1).
Ich segne euch meine Kinder, wie der Vater euch segnet durch den Sohn und mit dem Heiligen Geist.
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Kommentar zu den Botschaften
6. August 1982
Wir befinden uns vor einer Botschaft von besonderem Interesse, wir beschränken uns in dem Kommentar auf einige ihrer Fragmente.
In dem kleinen Buch: Offenbart sich Gott immer noch den Demütigen?, Nr. 2.
Das Datum von dieser Botschaft ist ein Jahr später: 1983. Es handelt sich um einen Irrtum, dessen Gründe wir ignorieren; um ihn wiedergutzumachen und das korrekte Datum zu bestätigen, hat man die Zeugen von jener Extase befragt, sowie eine private Edition, über die Erzählung des Geschehnis(Der Finger Gottes?), welche der Seelenführer von Luz Amparo, Padre Alfonso Maria López Sendin O.C., vorbereitete. Beide Quellen bestätigen 1982 als das genaue Jahr.
„Ja, meine Tochter, du wirst viel leiden. Bitte für die geweihten Seelen. Der Dämon bemächtigt sich vieler Seelen und er führt sie hinein in diese Klöster. Meine Tochter, die Klöster die noch verbleiben, sollen dem Leben Christi nachfolgen mit dem Leben des Opfers, der Liebe, der Nächstenliebe, des Glaubens, der Reinheit; der Dämon will dieses Werk zerstören. Sie sollen wachsam sein, meine Tochter, um zu sehen, wen sie in diese Klöster einlassen“ (Die Jungfrau).
Es warnte schon Unsere Frau von La Salette in dem Geheimnis, das sie Mélanie mitteilte in Gegenwart von Maximin, dem anderen Seher: „Die Oberen der Ordensgemeinschaften mögen auf der Hut sein, wenn sie jemand in das Kloster aufzunehnen haben; denn der Teufel wird alle seine Bosheit aufwenden, um in den religiösen Orden Leute unterzubringen, die der Sünde ergeben sind“. (19. Sept. 1846)(2). Es ist in Übereinstimmung mit der Botschaft vom Prado Nuevo. Es gibt eine deutliche Gefahr in dieser Angelegenheit: Der Mangel an Berufungen macht es, daß man mit großer Leichtigkeit Kandidaten aufnimmt, ohne gebührend ihre Eignung zu überprüfen; das Milieu der moralischen Deformierung in der man lebt, besonders unter der Jugend, kommt bis zu den Klöstern und religiösen Häusern, aus der Hand von diesen möglichen Berufungen, den Keim des Bösen einführend mit weltlichen Gewohnheiten und Kriterien die sich dem Evangelium entgegenstellen.
„Mein Sohn, sandte zuerst seine Engel als Botschafter für die menschliche Rasse; und dann hat er seine Mutter als Botschafterin gesandt um kleine und demütige Werkzeuge auszuwählen, um es der menschlichen Rasse mitzuteilen“. (Die Jungfrau).
Die Engel, denen wir den Kommentar vom Monat Juni widmeten, sind Botschafter des Himmels. Der heilige Thomas behauptet in der Summa Theologica: „Engel bedeutet Botschafter, deshalb nennt man alle himmlischen Geister Engel, insofern sie die göttlichen Dinge offenbaren“ (3). Die Jungfrau Maria ist auch Botschafterin, noch mehr in den Zeiten in denen wir leben, wo Gott ihr eine fundamentale Rolle erteilt hat, um die Menschheit an das Evangelium zu erinnern, um vor den Gefahren zu warnen, in die sie läuft, und die geeigneten Mittel vorzuschlagen. Das verwirklicht sich durch „kleine und demütige Werkzeuge“, das sind die auserwählten Seelen, um Ihre Botschaften mitzuteilen, wie in dem Fall von Luz Amparo.
„Wir sind am Ende der Enden, am Ende der Zeiten, meine Tochter, und wir finden keine Seelen um Apostel der letzten Zeiten zu sein“. (Die Jungfrau).
Die Apostel der letzten Zeiten werden mehrere Male in den Botschaften vom Prado Nuevo zitiert; es ist die Erwähnung bekannt, die der heilige Luis María Grignion de Montfort von ihnen macht, der in seinem außergewöhnlichen Buch, von der wahren Verehrung zu der Allerheiligsten Jungfrau „DasGoldeneBuch“ der vollkommenen Hingabe an Jesus durch Maria, die Umrisse andeutet, die gesagte Apostel definieren werden. 1.Kapitel. Notwendigkeit der Marienverehrung, Absatz 59 versichert er:
Ihre Kraft: „Wir wissen schließlich, daß sie wahre Jünger Jesu Christi sein werden, die in den Spuren seiner Armut, Demut, Weltverachtung und Liebe handeln. In der reinen Wahrheit werden sie den schmalen Weg zu Gott weisen, nach dem heiligen Evangelium und nicht nach den Grundsätzen der Welt, ohne Menschenfurcht, ohne jemand zu bevorzugen. Kein Sterblicher, wie mächtig er auch sein mag, wird sie beeinflussen können, keinen werden sie verschonen, keinen fürchten. Das zweischneidige Schwert des Gotteswortes wird in ihrem Munde sein; die blutgetränkte Kreuzesfahne tragen sie auf ihren Schultern, das Kruzifix in der Rechten, den Rosenkranz in der Linken, die heiligen Namen Jesu und Mariens im Herzen und die Schlichtheit und Abtötung Jesu Christi in ihrem ganzen Gehaben. Das sind die großen Männer, die da kommen werden; doch Maria wird sie auf Befehl des Höchsten heranbringen, um sein Reich auszubereiten über die Ungläubigen und Gottlosen. Aber wann und wie wird dies geschehen? Gott allein weiß es: Wir können nichts tun als schweigen, flehen, warten und mit dem Psalmisten beten: „Mit Sehnsucht harre ich des Herrn“.
Anschließend wird Luz Amparo eine Szene gezeigt; konkret von Jesus vor Petrus, Jakobus und Johannes. „Meine Tochter, du wirst einen Moment die Verklärung von Christus sehen“, sagt ihr die Jungfrau und läßt sie an diesem Moment der Glorie teilnehmen, an diesem Mysterium des Lichtes.
Daraufhin, beschreibt die Seherin mit Erklärungen der Jungfrau die Bilder, die sie betrachtet und die das Geheimnis der Allerheiligsten Dreifaltigkeit zeigen: Gott Vater, Gott Sohn und Gott Heiliger Geist. Einer der Theologen beim Hören dieser Beschreibung aus dem Munde von Luz Amparo, kommentiert, daß er keine bessere Erklärung kenne, durch Bilder, von dem berichteten Mysterium. Die Details von dieser Szene schilderte sie ihrem Seelenführer, Padre Alfonso Maria López Sendin O.C., (vergl. Der Finger Gottes? private Edition) und sie sind auch zusammengefaßt mit einigen Varianten in dem Werk einer französischen Journalistin; auf die wir uns mit einer Fußnote beziehen.
Luz Amparo sieht zu ihrer Rechten, in den Höhen, Mose, Elijas mit Bart und langen, weißen Haaren. Etwas über ihnen, auch zu ihrer Rechten, ist die Allerheiligste Jungfrau in weiß, ohne Mantel, blauer Gürtel mit Rosen; unten rosa Streifen. Ihre Gesichtszüge sind sehr, sehr schön, ihr Haar ist lang und prächtig. Zu ihrer linken, die drei Apostel: Petrus, Jakobus und Johannes. Davor ein intensives und verklärtes Licht, aus dessen Strahlen eine menschliche Figur von großen Proportionen hervortritt, alles von diesem Licht gesättigt; in diesem Moment sieht sie, wenn auch undeutlich, auf -mysteriöse Weise – die Gesichtszüge des Vaters; mit langem Bart, langem Haar, weiß wie Schnee;„sein Antlitz- beschreibt Lupz Amparo -es erschien mir wie das des Herrn, das von Jesus(. . . ). Die Intensität war so stark, daß es mir erschien, daß ich verbrannte, daß es mir das Gesicht und die Augen verbrannte. Dann - fügt sie hinzu - begann es sich auszudehnen, als wollte es aus sich selbst herausgehen, aus dem Zentrum der Brust, andere Strahlen des Lichts, welche eine Person aus sich nahmen oder formten, am Schluß bildete es die Gestalt des Herrn, mit seinem unverwechselbaren Ausdruck. (. . . ), sah ich, daß andere kleinere Strahlen ausgingen, ebenfalls aus dem Zentrum die einem Körper die Form einer Taube gaben, aber es war keine Taube, die nur ihr Aussehen oder etwas ähnliches von ihr hatte. All dies kam aus der Brust heraus, aus dem Inneren. Dann sah ich, wie sich diese Gestalt mit Flügeln etwas unterhalb des Herrn einordnete in der Mitte der großen Silhouette“ (4)(). Nach der weiter oben erwähnten Arbeit, Der Finger Gottes?, die menschliche Figur aus der Brust hervorgegangen, die wir mit Gottes Sohn identifizieren, war von ähnlichen Gesichtszügen wie die erste (Gott Vater), obwohl von jüngeren Aussehen. Von beiden, in einer Einheit, begannen Lichtfunken auszutreten, die eine leuchtende Taube zeichneten (Gott Heiliger Geist). Um mehr Details über diese wertvolle Vision zu erfahren, lesen Sie die gleiche Botschaft.
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(1) Wenn die Familie, die Grundzelle der Gesellschaft auf so unverschämte Weise angegriffen wird, vor allem in Spanien, gewährt uns der Herr diesen Schutz-Segen für die Familien durch seine gebenedeite Mutter.
(2) Vergl. Abate Gouin, Profecias de Nuestra Senora de La Salette (Madrid, 1977).p. 73.
(3) I,q. 108,a.5, ad 1.
(4) Loyer-Krause, A.,Son verdad las apariciones de El Escorial? (Quito, Ecuador, 1996)p. 418.
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Macht Apostolat in allen Teilen der Welt, meine Kinder,
verbreitet die Botschaften, meine Kinder.
Wie viele lachen über meine Botschaften!
Bringt sie in alle Winkel der Erde.
(Mutter Gottes, 1.10.1983)
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BOTSCHAFT VOM 6. AUGUST 1983, ERSTER SAMSTAG IM MONAT,
IM PRADO NUEVO, EL ESCORIAL (MADRID)
Übersetzung aus dem Spanischen
MUTTER GOTTES:
Meine Tochter, Gott Vater hat noch Barmherzigkeit mit den Menschen; noch gibt Er ihnen die Möglichkeit ihre Seele zu retten, meine Tochter.
Bitte, meine Tochter, bitte für die geweihten Seelen. Bitte, meine Tochter und mache Opfer. Gott Vater gab schon vor langer Zeit Warnungen zuerst durch die Engel, meine Tochter; Er schickte sie zu Sodom und Gomorra, um sie zu warnen vor den vielen Sünden der Unreinheit und jeder Art von Lastern. Aber da sie auf ihre Botschaften nicht hörten, zerstörte Er sie mit der Feuerwolke. Er zerstörte zwei Städte, meine Tochter; nun hier wird dasselbe geschehen, meine Tochter. Die ganze menschliche Rasse rebelliert sich gegen Gott.
In den Klöstern, meine Tochter, gibt es Abscheulichkeiten und in den Kirchen, in vielen Kirchen ist die Abscheulichkeit mit der Sünde gekommen, meine Tochter; bitte für diese Seelen. Wo sind diese reinen und frischen Blumen die in den Klöstern waren, meine Tochter? Man findet keine Seelen! Ich bitte um Opfer, Opfer und Gebet.
Der schlaue Feind, meine Tochter, er ermächtigt sich dieser Seelen um die größtmöglichste Zahl auszuwählen, wenn der Moment kommt. Klar, meine Tochter, du mußt Opfer sein für die Wiedergutmachung der Sünden der Welt.
Ja, meine Tochter, du wirst viel leiden. Bitte für die geweihten Seelen. Der Dämon bemächtigt sich vieler Seelen und er führt sie hinein in diese Klöster. Meine Tochter, die Klöster die noch verbleiben, sollen dem Leben Christi nachfolgen mit dem Leben des Opfers, der Liebe, der Nächstenliebe, des Glaubens, der Reinheit; der Dämon will dieses Werk zerstören. Sie sollen wachsam sein, meine Tochter, um zu sehen, wen sie in diese Klöster einlassen, weil der Dämon sich zum König von diesen Herzen machen will, um das Werk meines Sohnes zu zerstören. Arme Seelen, meine Tochter, sie brauchen Gebet und Opfer! Die Seelen die mein Sohn will, müssen arm, demütig, rein und opferwillig sein, meine Tochter. Wo findet man das?
Der Feind, mit seiner Schlauheit, bemächtigt sich aller dieser Seelen; deshalb bitte Ich, meine Tochter - seit vielen Jahren bitte Ich um -Opfer und Gebet.
Mein Sohn sandte zuerst seine Engel als Botschafter für die menschliche Rasse; und dann hat Er seine Mutter als Botschafterin gesandt, um kleine und demütige Werkzeuge auszuwählen, um es der menschlichen Rasse mitzuteilen; daß sie aufpaßt, meine Tochter, denn die Welt ist ganz nahe daran zerstört zu werden.
Gott tut es leid diese Rasse zu zerstören; aber die Menschen vergelten es Ihm mit Verbrechen, meine Tochter, mit Sünden der Unreinheit und mit allen Arten von Lastern. Deshalb bitte Ich euch, meine Kinder; die Zeit nähert sich und die Menschen ändern sich nicht und Gott Vater wird seinen Zorn von einem Moment zum anderen ausschütten, meine Tochter. Sie sollen Opfer bringen, sie sollen sich bereuen, denn Gott Vater erwartet sie alle mit offenen Armen, meine Tochter. Sie sollen den Heiligen Geist um Licht bitten, daß Er sie erleuchten möge, um in der Gnade Gottes zu sein.
Meine Tochter, küsse den Boden als Opfer für die geweihten Seelen. Dieser Akt der Demut, meine Tochter, dient für die Rettung der armen Sünder; für die geweihten Seelen, Ich liebe sie sehr, meine Tochter, und wie schlecht sie es Mir erwidern! Deshalb bitte Ich euch, meine Kinder, daß ihr Opfer bringt für diejenigen die es nicht tun und Gebete darbringt für diejenigen, die nicht beten, meine Kinder.
Der Zorn des Vaters nähert sich und mein Herz ist von Schmerz durchdrungen. Die Prophezeiungen, die Ich vor langer Zeit Mélanie und Bernadette gegeben habe, meine Tochter, werden sich erfüllen. Wir sind am Ende der Enden, am Ende der Zeiten, meine Tochter, und wir finden keine Seelen um Apostel der letzten Zeiten zu sein. Allein, meine Tochter, wenn es zehn Seelen gäbe, zehn reine Seelen, mein Sohn würde seinen Vater anflehen, daß Er seinen Zorn nicht über diese Menschheit ausschütte. Aber wir finden keine Opferseelen, meine Tochter; wir finden keine Seelen, die die Sünden der anderen sühnen wollen. Was haben sie mit der Kirche meines Sohnes gemacht, was haben sie gemacht, meine Tochter? Was für jämmerliche Seelen! Bittet für sie, meine Kinder, weil Gott Vater sie zur Rechenschaft ziehen wird für ihre Sünden -und für dieanderen -die sie zum Abgrund mitgerissen haben.
Meine Tochter, du wirst einen Moment die Verklärung von Christus sehen. Du darfst ihn nicht berühren, meine Tochter.
LUZ AMPARO:
Oh, oh, oh . . . ! (Sie klagt wiederholte Male und spricht unter Schluchzen weiter) Oh, was für ein Licht! Oh, was für ein Licht! Oh, was für ein Licht! Oh, oh! Oh, was für ein Licht! Oh! Oh, was für ein Licht! Oh, oh, oh . . . ! Wer sind diese, die dort sind, wer sind sie . . . ? Mose, es ist Mose und Henoch. Oh! Aber, was geschieht mit dem Herrn? Oh, was für ein Gesicht! Was für ein Licht! Oh, was für ein Licht! Oh, oh, oh . . . was für ein Licht! (Angezogen von dem Mysterium streckt sie die Hand aus um es zu berühren). Oh, oh, oh,. . . was für ein dichtes Licht, oh, oh . . . ! Mein Gott! Oh, was für ein Licht! Oh, oh, oh . . .!
MUTTER GOTTES:
Dieses Licht, meine Tochter, ist die Verklärung Christi. Du hast sein Gesicht gesehen, meine Tochter, wie die Sonne so brillant, wie die Sonne. Niemand, niemand kann diese göttliche Energie erreichen. Niemand, meine Tochter! Versuche nicht, es zu berühren, versuche es nicht!
LUZ AMPARO:
Oh, was da herauskommt, oh, was da herauskommt, oh, von dem Licht des Körpers, oh, dieses so große von dem Körper! Oh, was da herauskommt! Hui! Es formt sich, es formt sich ein Arm! Es formt sich ein anderer Arm. Oh, es formt sich der Körper! Oh, es formt sich das Gesicht! Ein Fuß, der andere Fuß! Mit Strahlen die aus dem Körper kommen, von diesen so großen Körper! Vom Zentrum der Brust kommen die Strahlen; es hat sich ein Mensch geformt. Oh, dieser Mensch ist der Herr! Oh, es ist der Herr! Oh, mit Haar und allem hat Er sich geformt!
Jetzt gehen aus diesem Körper Strahlen heraus. Oh, es formt sich ein Flügel, noch ein Flügel! Oh, ein Kopf von ein . . ! Oh, eine Taube, eine Taube! Oh, es hat sich auch eine Taube gebildet! Oh, von diesen Strahlen von diesen so großen Körper! Was für ein Mensch, ich kann von Ihm nicht das Gesicht sehen!; das Haar und der Bart sehr lang; aber das Gesicht kann ich nicht sehen. Was für so große Füße, oh! Was für Arme Er hat, mein Gott! Oh, wer ist dieser so Große? Oh, deshalb kann ich Ihn nicht sehen!
MUTTER GOTTES:
Dieser, meine Tochter, ist Gott Vater: Niemand, niemand wird Ihn weder sehen noch berühren können, meine Tochter. Es ist das göttliche Licht, das Licht für die ganze Menschheit. Und jetzt, meine Tochter, wirst du sehen, wie diese Körper sich auflösen, genauso wie sie sich gebildet haben und sie begeben sich in diesen Körper hinein.
LUZ AMPARO:
Was werden sie jetzt machen? Oh! Aber wie machen sie das? Dieses Mal nehmen sie sich weg. Oh! Die Strahlen begeben sich wieder in diesen Körper. Oh! Alles löst sich wieder auf! Oh! Sie haben sich innen in diesen so großen Körper hineingesteckt. Auch die Taube hat sich innen in diesen Körper hineingesteckt. Aber, was ist dies, mein Gott, was ist das? Oh!
MUTTER GOTTES:
Dies, meine Tochter, sind die Drei Göttlichen Personen: Der Vater, den niemand sehen konnte, der Sohn und der Heilige Geist. Alles kommt vom Vater, meine Tochter; aus der göttlichen Energie des Vaters formt sich der Sohn und der Heilige Geist.
LUZ AMPARO:
Und diese so großen Arme?
MUTTER GOTTES:
Sie bedeuten, daß sie das ganze Universum umfassen wollen, meine Tochter; so groß ist Gott Vater. Aber manchmal, meine Tochter, die menschliche Rasse macht Ihn so klein, so klein, und Er ist so beleidigt, so daß Er seinen Zorn von einem Moment zum anderen ausschütten wird, meine Tochter.
LUZ AMPARO:
Oh, mein Gott, mein Gott! Oh, mein Gott; verzeihe ihnen, mein Gott! Habe Barmherzigkeit mit allen. Mein Gott! Oh, oh, oh, wenn sie nicht darauf hören wollen, mein Gott! Oh, oh, oh . . . !
MUTTER GOTTES:
Deshalb sage Ich dir, meine Tochter, und Ich habe es dir viele Male wiederholt, daß dieRasse die am meisten rebelliert, die„rebeladora“ (1) Rasse, die menschliche Rasse ist; die sich am meisten gegen Gott aufgelehnt hat. Und trotz allem, meine Tochter, Gott Vater hat Barmherzigkeit mit ihnen. Bittet, daß sie sich bekehren, meine Tochter, Ich will, daß sie sich rettet . . . (Sie spricht während einiger Sekunden in einer unbekannten Sprache).
LUZ AMPARO:
Oh, mein Gott! Oh, fehlt so wenig Herr, fehlt so wenig? Ich bitte, daß sich alle bekehren, mein Gott.
MUTTER GOTTES:
Du wirst eine andere Art von Strafe sehen, meine Tochter . . .(Luz Amparo beklagt sich unter Schluchzen mit abgehackter Stimme). Deshalb leidet mein Mutterherz so sehr, deshalb will Ich nicht, daß sie sich verdammen; deshalb hat Mich mein Sohn als Botschafterin für die Rettung der Menschheit eingesetzt.
Küsse noch einmal den Boden, meine Tochter, für die armen Sünder . . . . Für alle Sünder, für alle meine Kinder, meine Tochter, ohne Unterschied der Rassen. Ich bitte, meine Tochter, um Opfer und Gebet; mache Opfer und Buße mit dem Gebet, meine Tochter. Es lohnt sich dabeizubleiben, um eine Belohnung in den himmlischen Wohnungen zu erhalten.
Schau, wie mein Herz von Schmerz durchbohrt ist, wegen allen meinen Kindern, meine Tochter, wegen allen, wegen meinen geweihten Seelen. . . . Du kannst keinen Dorn herausziehen, meine Tochter, sie sind nicht geläutert. Aber Ich gebe dir eine Gelegenheit, daß du einen anderen Namen in das Buch des Lebens schreiben kannst, meine Tochter . . . . Nun gibt es einen Namen mehr, meine Tochter, in dem Buch des Lebens. Diese Namen werden sich niemals auslöschen, meine Tochter.
Noch gibt es einige Seelen, meine Tochter, die unsere Herzen lieben, meine Tochter. Sie sollen mein Unbeflecktes Herz um Gnaden bitten, daß Es Gnaden über die ganze Menschheit ausschütte. Bittet, daß sich die armen Sünder bekehren; sie tun Mir so leid, meine Tochter!
Ich segne euch, meine Kinder, wie der Vater euch segnet durch den Sohn und mit dem Heiligen Geist.
Hebt alle Gegenstände hoch, meine Kinder. Alle Gegenstände werden gesegnet, meine Kinder; viele von ihnen werden besondere Gnaden empfangen welche für die Bekehrung von vielen Seelen dienen werden, meine Tochter . . . .
Ich bitte euch um Opfer, meine Tochter, Opfer und Demut.
Auf Wiedersehen, meine Kinder. Auf Wiedersehen. Auf Wiedersehen!
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(1) Dieses Wort, so wie es geschrieben ist, existiert nicht, es ist dem Wort „rebelde“ gleichwertig, das heißt, wie weiter erklärt wird, „die am meisten gegen Gott rebelliert hat“.
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SEGNUNG VOM 6, AUGUST 2005, ERSTER SAMSTAG IM MONAT,
IM EL ESCORIAL, PRADO NUEVO, (MADRID)
Übersetzung aus dem Spanischen
MUTTER GOTTES:
Hebt alle Gegenstände hoch; alle werden gesegnet für die Bekehrung der Sünder.
Ich segne euch wie der Vater euch segnet durch den Sohn und mit dem Heiligen Geist.
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Kommentar zu den Botschaften
12. August 1982
Diese Botschaft wurde Luz Amparo an ihrem Arbeitsplatz durch die Allerheiligste Jungfrau mitgeteilt, nachdem sie stigmatisiert wurde. Es interveniert nur unsere gesegnete Mutter und ihre ersten Worte können wir nicht wiedergeben.
Am Anfang dieser Botschaft, die sich hauptsächlich auf die Kirche und ihre bevorzugten Seelen konzentriert, behauptet die Jungfrau mit Schmerz: „Tue Buße für meine geweihten Seelen; denn viele Klöster sind sehr entspannt, weil sie im Gebet und in der Buße nachgelassen haben“. Satan ist der Feind, der all dies umringt. Er führt sich in die Heilige Kirche von Christus ein“.
Die Worte der Jungfrau erinnern uns, was Sie in ihren Erscheinungen von La Salette zu dem Hirtenkind Mélanie am 19. September 1846 aussprach; die auch in dem Kommentar vom letzten Monat erwähnt wurden. In diesem Geheimnis, in welchem Sie bat, daß es 1858 veröffentlicht werde, warnte Sie: „In den Ordenshäusern werden die Blumen der Kirche in Fäulnis übergehen, und der Teufel wird sich als König der Herzen gebärden. Die Oberen der Ordensgemeinschaften mögen auf der Hut sein, wenn sie jemand in das Kloster aufzunehmen haben; denn der Teufel wird alle seine Bosheit aufwenden, um in den religiösen Orden Leute unterzubringen, die der Sünde ergeben sind. Denn die Unordnungen und die Liebe zu fleischlichen Genüssen werden auf der ganzen Welt verbreitet sein“.
„Seid nüchtern und wachsam! Euer Widersacher, der Teufel, geht wie ein brüllender Löwe umher und sucht, wen er verschlingen kann“, behauptet der heilige Apostel Petrus (1). Satan ruht weder Tag noch Nacht, denn er will die möglichst größte Zahl von Seelen vom Weg des Evangeliums wegziehen, um sie mit ihm in den Abgrund mitzureissen. Der König der Lüge verführt den Menschen auf vielfache betrügerische Weisen, sie gleichen sich alle, weil sie das Böse mit dem Anschein des Guten präsentieren, und wir so der Versuchung unterliegen und als Sklaven der Sünde enden. Auf diese Art, und sehr subtil, führt er sich auch in das religiöse Leben ein, durch die Vernachlässigung in dem Gebet, dem Opfer und der Buße und übt seinen diabolischen Einfluß aus, damit man das Erlebnis des ursprünglichen Charisma der Gründer verliert, mit dem falschen Vorwand, es an die aktuellen Zeiten anzupassen, um ihnen das weltliche Gift einzuimpfen. Viele Male besiegt uns der Böse, weil wir nicht darauf hören, was der Herr uns in seinem Evangelium sagt: „Wacht und betet, damit ihr nicht in Versuchung geratet. Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach“ (2). Deshalb leidet die Jungfrau so sehr in ihrem Unbefleckten Herzen voll von Dornen, durch die Sünden der geweihten Seelen und der Menschheit; Sie hört nicht auf, uns diese Übungen in ihren himmlischen Botschaften vom Prado Nuevo zu empfehlen.
Nachlassen im Gebet und in der Buße, wie es uns die Jungfrau berichtet, erleichtert dem Widersacher sich der Seelen zu bemächtigen. Diese Mittel die Gott uns anbietet sind unentbehrlich, damit alle, Laien und Geweihte, gegen die Feinde der Seele kämpfen können: Welt, Dämon und Fleisch. Nur so ist der Mensch fähig, auf der Erde zu wandeln mit dem festen Blick auf den Himmel und kann die Mission erfüllen, für die er erschaffen wurde und die der heilige Ignatius von Loyola mit diesen Worten zusammenfasst: „Der Mensch ist geschaffen um Gott unseren Herrn zu loben, sich vor Ihm zu verneigen, und Ihm zu dienen, und dadurch seine Seele zu retten“ (3). Folgen wir dem evangelischen Rat des Herrn: „Bittet, dann wird euch gegeben; sucht dann werdet ihr finden; klopft an, dann wird euch geöffnet“ (4). Bringen wir Gebete und Opfer dar für die geweihten Seelen, wie uns die Jungfrau bittet; Ihr Unbeflecktes Herz liebt sie so sehr! Beharren wir in dem Bitt-Gebet; es ist notwendig, „daß sie allzeit beten und darin nicht nachlassen sollten“ (5), sagt Jesus in dem Evangelium. Bei einer Gelegenheit – beschreibt die heilige Maria Faustina Kowalska – „Jesus gab mir zu erkennen, wie treu die Seele im Gebet zu sein hat, trotz Qualen, Dürre und Versuchungen, denn von solchem Gebet hängt vorwiegend die Verwirklichung manchmal großer Pläne Gottes ab“ (6). Das Gebet ist das Wichtigste, das Gebet kann alles.
„Was ist aus meiner Kirche geworden? Die Kirche meines Sohnes zerstört sich immer mehr; sie hat keine Demut“ (Die Jungfrau).
In diesem Fragment der Botschaft, erscheint die Jungfrau identifizierend; „den Feind der die Kirche zerstört: Das Fehlen der Demut in vielen seiner Mitglieder, die dem Opfer gar keinen Wert mehr zumessen, diese gute Münze von legalen Kurs im Himmel“ (7). Diese Situation ist im großen Maße die Frucht, weil wir das höchste Beispiel der Demut von Jesus vergessen und seine Doktrine verstümmelt haben. Niemand hatte jemals eine vergleichbare Würde, wie Seine, und niemand diente mit solcher Fürsorge den Menschen: „Bei euch aber soll es nicht so sein, sondern der Größte unter euch soll werden wie der Kleinste, und der Führende soll werden wie der Dienende. Welcher von beiden ist größer: Wer bei Tisch sitzt oder wer bedient? Natürlich der, der bei Tisch sitzt. Ich aber bin unter euch wie der, der bedient“ (8). Der große heilige Cyprian, der Leiter einer Gemeinschaft war, die sich aus demütigen und ungebildeten Leuten zusammensetzte, sagte vor langer Zeit: „Wir sind keine Philosophen in den Worten sondern in den Werken; wir sagen keine großen Dinge, aber wir leben sie“ (9). Nur mit Gebet und Opfer, erwirbt der Mensch die kostbare Perle der Demut, damit er zum Bewußtsein kommt, welchen Platz er vor Gott einnimmt und vor den Menschen, und das ihm hilft, die Wünsche des menschlichen Ruhmes zu mäßigen und die ihn antreibt, sich in der Nächstenliebe zu üben.
Das Kreuz ist das Allerwichtigste um in den Himmel zu kommen. Tragt es auf den Schultern. Mein Herz ist voller Schmerz. Mein Herz wird regieren, meine Tochter, auf der ganzen Welt; Es wird die Rettung der Menschheit sein, meine Tochter; Es ist von Schmerz erschöpft durch die Agonie und die Passion Christi. Meditiert die Passion, meine Kinder, sie ist vergessen. Wie viele Seelen würden sich retten, wenn sie sie meditieren würden“. (Die Jungfrau).
Zu allen sagte er: „Wer mein Jünger sein will, der verleugne sich selbst, nehme täglich sein Kreuz auf sich und folge mir nach“ (10). Die Leiden des unschuldigen Christus zu meditieren, der für unsere Sünden litt, hilft uns den Schmerz zu akzeptieren, das Kreuz welches das Leben begleitet, als ein Mittel das Gott uns schickt um den Himmel zu erreichen. Das Kreuz dient uns um die Unvollkommenheiten zu reinigen, um die Tugenden zu üben und zu stärken, und uns von dem Irdischen zu lösen, erreichen wir in der Ewigkeit die Vereinigung mit dem Auferstandenen Christus. Wenn wir uns in diesem Leben an die Allerheiligste Jungfrau wenden, die so intensiv an dem Kreuz ihres Sohnes teilnahm, wird uns helfen, das unsere zu tragen und wird uns mit ihrer mütterlichen Liebe beschützen vor dem Bösen der Welt; weil Ihr Herz regieren wird und die Rettung der Menschheit sein wird!
Berichtigung der spanischen Redaktion.
Die Redaktion hat zwei Erklärungen zu machen zu den Kommentaren der letzten Botschaften:
In der dazugehörigen Segnung vom Monat Juni, im dritten Absatz, steht eine Offenbarung vom Herzen Jesus zur heiligen Margarita María de Alacoque; wir fügen eine andere noch genauere Übersetzung von einer der Sätze bei: „Hier ist dieses Herz, das so sehr die Menschen geliebt hat, das nichts für sich zurückbehalten hat bis zum Sich-Erschöpfen . . .“.
Anhang zur Segnung vom Juli, es wird eine Botschaft kommentiert, die auf den 6. August 1982 datiert ist, die aber zum 6. August 1983 gehört. Wir möchten sagen, daß in beiden Jahren (1982 und 1983), an dem Fest der Verklärung des Herrn, Luz Amparo Ekstase und dazugehörige Vision hatte; deshalb der Fehler, wegen der Ähnlichkeit der Daten, das Jahr 1982 anzugeben. Die erste Ekstase (6-8-1982) und ihre Botschaft sind nicht aufgenommen in dem kleinen Buch mit dem Titel: Offenbart sich Gott immer noch den Demütigen?; die zweite betrifft die vom 6. August 1983, dessen Kommentar erscheint zusammen mit der Segnung vom 2. Juli 2005. Die Einzelheiten der Vision von Luz Amparo eingeschlossen in dem Kommentar den wir machten, gehören zu dem, was die Seherin am 6. August 1982 sah.
Wir hoffen, daß somit der Fehler aufgeklärt ist.
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1 Petr 5, 8.
Mt 26, 41.
San Ignacio de Loyola, Ejercicios Espirituales (Madrid, 1979) p. 25.
Mt 7, 7.
Lk 18,1.
Sta. Maria Faustina Kowalska, Diario, II, 872; La Divina Misericordia en mi alma (Stockbridge, Massachussets, 2000) p. 346.
Loyer-Krause, A., Son verdad las apariciones de El Escorial? (Quito, 1996) p. 299.
Lk 22, 26-27.
Henry de Lubac, Meditación sobre la Iglesia (Madrid, 1988) p. 236.
(10) Lk 9, 23.
Macht Apostolat in allen Teilen der Welt, meine Kinder,
verbreitet die Botschaften, meine Kinder.
Wie viele lachen über meine Botschaften!
Bringt sie in alle Winkel der Erde.
(Mutter Gottes, 1.10.1983)
* * *
SEGNUNG VOM 3. SEPTEMBER 2 005 ERSTER SAMSTAG IM MONAT.
IM PRADO NUEVO, EL ESCORIAL (MADRID)
Übersetzung aus dem Spanischen
MUTTER GOTTES:
Hebt alle Gegenstände hoch; alle sind gegen die Angriffe des Feindes gesegnet.
Ich segne euch, meine Kinder, wie der Vater euch segnet durch den Sohn und mit dem Heiligen Geist.
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Kommentar zu den Botschaften
15. August 1982
Maria Himmelfahrt
Diese Botschaft, die von kurzer Dauer ist, empfing Luz Amparo nach Mitternacht vom 14. August, während man in der Vigil der Maria Himmelfahrt betete; deshalb hatte der 15. August schon begonnen.
„Meine Kinder, meine Kinder - sagt die Jungfrau, als sie mit der Botschaft anfängt - , besucht das Allerheiligste, denn mein Sohn ist sehr traurig und allein“.
Das überrascht nicht – obwohl es sich in den Botschaften wiederholt – den Trost den der gegenwärtige Jesus empfängt, wenn man Ihn in der eucharistischen Aufbewahrung im Tabernakel besucht. Wie ist es möglich, Herr, so fragen wir uns, daß Du um die Krümel unserer Liebe bettelst, sich so begrenzend, sich so arm . . . ? Welches Geheimnis der unendlichen Liebe treibt dich an, zu den Seelen zu schreien, die unglaubliche und unerklärliche Einsamkeit des Allmächtigen Gottes der ständig und sehr geduldig wartet, von einigen armen Sündern besucht zu werden? Wir wissen, daß du den guten Willen siehst und die aufrichtigen Wünsche dich zu lieben, trotz unserer Miseren; wenn nicht, was würde aus uns werden?
Es ist wahr: Wie wenig besucht man heute Jesus in der Eucharistie! Wir verneinen nicht die aktuelle Schwierigkeit, daß viele Kirchen den größten Teil des Tages geschlossen bleiben (wir werden hier nicht die Motive analysieren die zu dieser Situation geführt haben); warum man diese Praxis der Anbetung nicht erleichtert. Mehr noch, haben wir wirklich Interesse? Ist es nicht wahr, daß bestimmte Hindernise, wenn es sich um andere Angelegenheiten handelt, wir eine Lösung finden? In jedem Fall wäre es die Frage, nach Lösungen zu suchen. Hinsichtlich tadelte schon zu seiner Zeit der heilige Alfonso Maria de Ligorio: „Viele Christen, setzen sich großen Gefahren aus und erdulden viele Strapazen, unternehmen lange Tagereisen zu dem einzigen Ziel, die Orte des Heiligen Landes zu besuchen, in dem unser Retter geboren wurde, litt und starb. Oh, und wie diese heiligen Übermaße unsere Nachlässigkeiten und unseren Undank anklagen! Denn wir unterlassen es viele Male den selben Herrn zu besuchen, der in den Kirchen wohnt, wenige Schritte von unseren Häusern entfernt“. (1). Johannes Paul II. auf einer seiner Reisen nach Spanien, sich auf Don Manuel González beziehend, „der Bischof der verlassenen Tabernakeln“, wies darauf hin, daß „er sich bemühte allen an die Gegenwart von Jesus in den Tabernakeln zu erinnern; die wir manchmal so ungenügend erwidern. Mit seinem Wort und mit seinem Beispiel wiederholte er unaufhörlich, daß wir in dem Tabernakel von jeder Kirche einen Leuchtturm besitzen, einen Kontakt, durch den sich unsere Leben erleuchten und transformieren können.
In einem der niedergeschriebenen Gedanken von Luz Amparo sagt sie mit ähnlichen Worten wie die des heiligen Alfonso Maria: „Herr, die Menschen, sie mühen sich ab um in das Heilige Land zu kommen. Sie fahren so weit um Dich zu suchen, wo Du doch in Leib, Seele, und Gottheit verlassen in den Tabernakeln anwesend bist!“.
Es insistiert die Jungfrau während der Botschaft auf Gebet und Buße und am Ende derselben, äußert Sie einige Warnungen die konditioniert sind über die Zukunft der Menschheit, sich auf die möglichen Konsequenzen in der Natur beziehend, mit Erwähnung der Strafe, die in einer Botschaft der Hoffnung endet: „Wenn die Menschheit sich nicht ändert, meine Kinder, sehe Ich Mich gezwungen, den Arm meines Sohnes fallen zu lassen ( . . . ). Die Kirche ist in einer großen Gefahr; macht Buße und Gebet, meine Kinder. Die Welt ist in großer Gefahr. Sie hören nicht auf Mich, meine Tochter. Wie undankbar sind alle meine Kinder! Die Strafe wird schrecklich sein, meine Kinder ( . . . ). Ich will, daß sich wenigstens ein Drittel der Menschheit rettet. Macht Buße und Gebet, meine Kinder“.
Der ausdrückliche Wunsch der Jungfrau, daß sich wenigstens ein Drittel der Menschheit rette,, findet man in mehreren Botschaften vom Prado Nuevo und stimmt überein mit der folgenden Stelle der Prophetie von Sacharja. „Im ganzen Land – Spruch des Herrn - werden zwei Drittel vernichtet, sie werden umkommen, nur der dritte Teil wird übrigbleiben. Dieses Drittel will ich ins Feuer werfen, um es zu läutern, wie man Silber läutert, um es zu prüfen, wie man Gold prüft. Sie werden meinen Namen anrufen, und ich werde sie erhören. Ja, ich werde sagen: Es ist mein Volk. Und das Volk wird sagen: Jahwe ist mein Gott“. (Sach 13, 8-9).
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19. August 1982
Es handelt sich ebenfalls um eine kurze Botschaft, genauso wie die vorhergehende. Luz Amparo empfing sie in Alicante, wo sie auf der Durchreise war. An dem erwähnten Tag fing sie an intensive Schmerzen zu erdulden und die Passion von Christi zu leiden, eine Botschaft empfangend, die mit der Intervention der Jungfrau Maria begann, die zweimal das Ave Maria betet, das marianische Gebet per exzellenz, das von großer Wirksamkeit ist, um die Menschheit vor vielfachen Gefahren zu befreien, in diesen so schweren Zeiten.
Es gibt einige Zeilen die Mut und Hoffnung einflößen, wenn die Jungfrau das Gebet erwähnt und ganz konkret das Gebet des Rosenkranzes, ihr Lieblingsgebet, laut den Botschaften und welches auch das Lieblingsgebet war von unseren geliebten Papst Johannes Paul II (3): „ . . . Gebet, Gebet und Buße, meine Tochter, aber daß dieses Gebet aus euerem Herzen komme; Ich werde es dir wiederholen, wie sehr es Mir gefällt, wenn ihr den heiligen Rosenkranz betet, mit dem Rosenkranz wird sich der größte Teil der Menschheit retten.
Bittet mein Unbeflecktes Herz, daß es die Welt ändere, daß mein Herz euch rette; macht Gebet und Buße“.
„Ich werde es dir wiederholen, meine Tochter – sagt die Jungfrau zu Luz Amparo fast am Schluß -, wie sehr es Mir gefällt, wenn ihr betet:
„Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade,
der Herr ist mit dir.
Du bist gebenedeit unter den Frauen,
und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes. Jesus“.
Wie freue Ich Mich jedes Mal, wenn Ich das Ave Maria höre!“.
Was hat das Ave Maria, das so viele Wunder bewirken kann? Hören wir den seligen Alano de la Rupe, der es so wunderschön erklärt: „Durch den englischen Gruß wurde Gott Mensch, eine Jungfrau verwandelte sich zur Mutter Gottes, die Seelen der Gerechten wurden aus dem Limbo befreit, die Ruinen des Himmels wurden ausgebessert und die leeren Throne wurden wieder besetzt, die Sünde wurde verziehen, man gab uns die Gnade zurück, die Krankheiten wurden geheilt, die Toten standen auf, die Verbannten wurden gerufen, die Allerheiligste Dreifaltigkeit besänftigte sich und die Menschen bekamen das Ewige Leben. Zu guter Letzt, ist der englische Gruß der Regenbogen, das Zeichen der Güte und der Gnade, das Gott der Welt gegeben hat“ (4).
Beten wir viele Ave Marias, aber tun wir es mit besonderer Andacht, daß das Gebet „aus dem Herzen komme“ nach der Botschaft die wir kommentieren und verflechten wir sie zu einer Krone aus Rosen die den Rosenkranz bildet.
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Besuche beim Allerheiligsten Tabernakel.
Homilía, Sevilla, (Spanien), 12.6.1993.
So erklärte er es klar bei einer Gelegenheit: “Der Rosenkranz ist mein Lieblingsgebet. Er ist ein wunderbares Gebet, wunderbar in seiner Schlichtheit und seiner Tiefe“. (Johannes Paul II, 29.10.1978).
De dignitate psalterrii, p. 4 a, c. 49 ; Antonio Thomas, Rosal místico, 1 a dec., c. 3.
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Macht Apostolat in allen Teilen der Welt, meine Kinder,
verbreitet die Botschaften, meine Kinder.
Wie viele lachen über meine Botschaften!
Bringt sie in alle Winkel der Erde.
(Mutter Gottes, 1.10. 1983)
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SEGNUNG VOM 1. OKTOBER 2005, ERSTER SAMSTAG IM MONAT.
IM PRADO NUEVO, EL ESCORIAL (MADRID
Übersetzung aus dem Spanischen
MUTTER GOTTES:
Hebt alle Gegenstände hoch; alle werden gesegnet für die armen Sterbenden.
Ich segne euch, meine Kinder, wie der Vater euch segnet durch den Sohn und mit dem Heiligen Geist.
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Kommentar zu den Botschaften
15. September 1982
Diese Botschaft übermittelte die Jungfrau Luz Amparo am Festtag der „Schmerzhaften Jungfrau“, ein sehr bedeutendes Datum für den Prado Nuevo und das Werk, das unter dem Schirm und Schutz der Schmerzhaften Jungfrau geboren wurde.
„Meine Tochter, meine Tochter, achtet auf meine Botschaften. Ihr werdet euch durch Maria retten, meine Kinder. Die Botschaften, meine Kinder, von der Ersten bis zur Letzten werden sich erfüllen, meine Kinder“ (Die Jungfrau).
Jesus Christus ist der einzige Erlöser, der uns vor der Sünde und vor dem Ewigen Tod retten kann; aber durch Maria erlangen wir auch die Rettung, als Vermittlerin aller Gnaden, als Miterlöserin. Noch mehr: Wir wissen, daß Gott in seinem Plan, der Jungfrau eine unvergleichliche Rolle erteilt hat, zu Gunsten der Seelen, und es ist sein Wunsch, daß Sie verehrt wird wie Sie es verdient und man Sie mit Vertrauen anruft. Dies hat ganz klar der Herr in den Botschaften ausgedrückt; Er offenbarte zum Beispiel am 4. Juli 1998: „ . . . Ich will, daß man meine Mutter verehre und man Ihr Kult erweist, weil die Menschen ihr nicht den Platz geben, der Ihr zusteht. Meine Mutter verdient etwas mehr; Sie ist die Gnadenvolle, das Instrument das mein Vater auserwählte, um an dem Mysterium der Fleischwerdung teilzunehmen. Wenn sie Maria verehren, werden die Menschen Jesus besser kennen lernen, und werden Ihn mehr ehren; wer Maria zurückweist, weist Jesus zurück. Mein Vater erhob Sie in die Himmel und ließ Sie teilnehmen an allen Mysterien. Er gab Sie den Menschen als Mutter, sie wurde zur Miterlöserin mit Christus“.
Obwohl der Titel „Miterlöserin der Menschheit“ dogmatisch nicht definiert ist, existieren nicht wenige Deklarationen von dem Lehramt der Päpste, die sich darauf beziehen. Außerdem kann man verteidigen, sich auf die Heilige Schrift stützend, daß auch wenn es nicht ausdrücklich erwähnt wird, Texte beinhalten, die uns zu der Gewißheit der marianischen Miterlösung führen; dasselbe können wir von der christlichen Tradition behaupten, dessen Zeugnisse sich wiederholen (seit dem heiligen Justin und dem heiligen Irenäus bis zu unseren Tagen) und der theologischen Vernunft; glauben wir, daß die Jungfrau Maria wirklich und wahrhaft Miterlöserin war:
1. Sie war Mutter des Erlösers, was die geistige Mutterschaft von allen Erlösten mit sich bringt.
2. Durch ihr Mitleid am Fuße des Kreuzes, innigst vereint mit dem Opfer vom Erlöser Jesus Christus.
Die volkstümliche Frömmigkeit hat ihren Glauben auf die Fürsprache von Maria in einer ihrer bekanntesten spanischen religiösen Lieder ausgedrückt: „Rette mich, Jungfrau Maria, höre mich an, ich flehe dich mit Glauben an. Mein Herz vertraut auf dich: Jungfrau Maria, rette mich. Jungfrau Maria, rette mich. Rette mich“.
Anschließend tadelt die Jungfrau diejenigen, die in den Unglauben fallen: Seid nicht ungläubig, meine Kinder; Ich offenbare mich den Demütigen und den Ungebildeten, um die Mächtigen zu verwirren. Diese Worte stimmen überein mit mehreren Zitaten des Neuen Testamentes:
. „Gott tritt den Stolzen entgegen, den Demütigen aber schenkt er seine Gnade“. (Jak 4,6).
. „ . . . . Alle aber begegnet einander in Demut: Denn Gott tritt den Stolzen entgegen, den Demütigen aber schenkt er seine Gnade“ (1 Petr 5,5).
. „ sondern das Törichte in der Welt hat Gott erwählt, um die Weisen zuschanden zu machen, und das Schwache in der Welt hat Gott erwählt, um das Starke zuschanden zu machen. Und das Niedrige in der Welt und das Verachtete hat Gott erwählt; das was nichts ist, um das was etwas ist, zu vernichten“ (Kor 1, 27-28).
„Ich bin die Schmerzhafte Jungfrau, meine Tochter. Schau, wie mein Herz aussieht (. . . ). Diese Dornen, meine Tochter, sind wegen der geweihten Seelen, meine Tochter. Nimm zwei weg . . . . Meine Tochter, dies ist der Kelch der Schmerzen ( . . . ). Schau, wie mein Herz blutet“.
Wie schmerzen der Jungfrau die Sünden und die Untreue der geweihten Seelen! Es überrascht uns nicht, wenn wir die priesterliche Berufung und das religiöse Leben betrachten und die großen Verpflichtungen, die sie mit sich bringen. Wir fügen unseren Zeilen eine der bittersten Klagen hinzu, die der Papst Paul II. während seines Pontifikates emitierte, beiläufig gesagt, für die Mehrheit der Text unbekannt sein wird, der gleichzeitig erschütternd ist: „Die Kirche leidet vor allem durch das aufständische, unruhige, kritisierende, widerspenstige und zerstörende Benehmen von so vielen ihrer Kindern, den Bevorzugten - Priestern, Lehrern, Laien, dem Dienst gewidmet um Zeugnis zu geben vom lebendigen Christus in der lebendigen Kirche - , gegen ihre innigste und unentbehrliche Kommunion, gegen ihre institutionelle Existenz, gegen ihre kanonische Norm, ihre Tradition, ihre innere Kohäsion, gegen ihre Autorität, was ein unauswechselbarer Grundsatz der Wahrheit ist, der Einheit und der Caritas, gegen seine eigenen Forderungen von Heiligkeit und von Opfer. Sie leidet durch die Abtrünnigkeit und durch den Skandal von einigen Geistlichen und Ordensleuten, die heute die Kirche kreuzigen“ (1). Sind sie übertrieben, die Klagen des Herrn und der Jungfrau im Prado Nuevo über die Seelen, wie es einigen erscheint, besonders für die geweihten Priester, Ordensleute - , nach den Worten des Papstes Paul VI.?
„Schau, die Strafe, meine Tochter . . . (Luz Amparo löst einen Schrei aus und weint als sie die Hölle sieht). Aber, meine Tochter, meine Tochter, jeder der da hinkommt ist dort, weil er es so will, meine Tochter, weil sie nicht auf meine Botschaften hören. Ich will nicht, daß sie sich verdammen“.
Die Meditation über die ewigen Wahrheiten, unter ihnen die Hölle, ist sehr nützlich für das Wohl der Seele, denn so wendet man die Übung der Tugend an, um die ewige Rettung und die Glorie zu erlangen. So drückte sich mit voller Klarheit der Papst Johannes Paul II. bei einer Gelegenheit aus. „Ich wünsche alle einzuladen, meine Worte zu hören, unser unsterbliches Ziel nicht zu vergeßen: Das Leben nach dem Tod, die ewige Glückseligkeit im Himmel, oder die schreckliche Möglichkeit der ewigen Strafe, die ewige Trennung von Gott, was die christliche Tradition die Hölle genannt hat (vergl. Mt 25, 41; 22, 13; 25, 30). Es kann kein wahrhaftes christliches Leben geben, ohne daß man sich dieser transzendenten Dimension in unseren Leben öffnet. „Im Leben und im Tod sind wir im Herrn“ (2).
Ein anderes Merkmal der Botschaft, das sich im Laufe der Enthüllungen im Prado Nuevo wiederholt, ist die Besorgnis um den Heiligen Vater (damals Johannes Paul II.), für den ständig eingeladen wird zu bitten, mehr als einmal warnend, daß er sich in großer Gefahr befindet, wie in der gegenwärtigen Botschaft: „Bittet für den Vikar Christi, er ist in großer Gefahr, meine Kinder“.
Am 2. April 2 005 der - geliebte Johannes Paul II., - wie Benedikt XVI., ihn gern nennt, er ging von diesem Zeitlichen zu dem Ewigen Leben; unter den vielen erschienenen Nachrichten aufgrund seines Todes, erinnerten sie an mehr als zwanzig gescheiterte Pläne, um seinem Leben ein Ende zu setzen; andere werden wohl nie entdeckt werden, aber die bekannten, beginnend mit dem Attentat von Alí Agca am 13. Mai 1981, zeigen uns Johannes Paul II. als den Pontifex, der vielleicht am meisten bedroht wurde in der Geschichte der Kirche. Wie gut kannten der Herr und die Jungfrau die Gefahr, die dem Heiligen Vater auflauerte! (3)
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Kathechese in der General-Audienz 2.4.1969.
Predigt in San Antonio, USA. 13.9.1987.
Spanische Zeitungen: ABC, 3.4.2 005, Seite 85; El Mundo (Dokumente), Íd., Seite 9.
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Macht Apostolat in allen Teilen der Welt, meine Kinder,
verbreitet die Botschaften, meine Kinder.
Wie viele lachen über meine Botschaften!
Bringt sie in alle Winkel der Erde.
(Mutter Gottes, 1.10.1983)
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SEGNUNG VOM 5. NOVEMBER 2 005, ERSTER SAMSTAG IM MONAT,
IM PRADO NUEVO, EL ESCORIAL (MADRID)
Übersetzung aus dem Spanischen
MUTTER GOTTES:
Hebt alle Gegenstände hoch; alle werden gesegnet für die armen Sterbenden.
Ich segne euch, meine Kinder, wie der Vater euch segnet durch den Sohn und mit dem Heiligen Geist.
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Kommentar zu den Botschaften
16. September 1982
An diesem Tag war Luz Amparo auf dem Weg zum Prado Nuevo, um dort den heiligen Rosenkranz zu beten, sie spürte intensive Schmerzen und blutete stark auf der Stirn, Händen und Füßen, gleichzeitig klagte sie sehr laut. Anschließend erhält sie von der Jungfrau die Botschaft die wir nun kommentieren.
„Die Rettung der Welt, meine Tochter, wird durch die Vermittlung von Maria sein, euere glorreiche Mutter. Macht Opfer und Buße.Bittet den Ewigen Vater. Die himmlischen Wohnungen sind vorbereitet, meine Tochter, für all die Menschheit, die sich retten will“.
Die Hauptrolle der Allerheiligsten Maria in dem Rettungplan Gottes, nimmt mit wertvollen Worten das II. Vatikanische Konzil in der Konstitution Lumen Gentium auf: „Diese Mutterschaft Marias in der Gnadenökonomie dauert unaufhörlich fort, von der Zustimmung an, die sie bei der Verkündigung gläubig gab und unter dem Kreuz ohne Zögern festhielt, bis zur ewigen Vollendung aller Auserwählten. In den Himmel aufgenommen, hat sie diesen heilbringenden Auftrag nicht aufgegeben, sondern fährt durch ihre vielfältige Fürbitte fort, uns die Gaben des ewigen Heils zu erwirken“ (Nr. 62). In der Botschaft bezieht sich diese Macht der Fürsprache von Maria auf die „Rettung der Welt“; das heißt, die Menschheit in ihrer Gesamtheit, die es nötig hat gerettet zu werden, vor der Situation in der sie lebt, in Unordnung, Unmoral, das Fehlen von Frieden, etc.
Von neuem erscheinen zwei der fundamentalen Achsen in den Botschaften vom Prado Nuevo: Das Gebet und die Buße. Es zeigt außerdem, in diesen Absatz, die Wichtigkeit des freien Willens von jedem menschlichen Wesen, um die Rettung zu erreichen; ohne diese Freiheit, die die göttliche Gnade akzeptiere, die Vergebung des Himmels, die Barmherzigkeit, ist es nicht möglich sich zu retten; das ist es, was die Jungfrau in der Botschaft ankündigt: „Die himmlischen Wohnungen sind vorbereitet, meine Tochter, für alle Menschheit die sich retten will“.
„Sage allen meinen Kindern, meine Tochter, wer den Weg von Christus nachfolgen will, muß das Kreuz auf sich nehmen. Die Zeit nähert sich, meine Tochter, und der Menschensohn wird kommen, um jeden Einzelnen die Belohnung zu geben, gemäß seinen Werken ( . . . ). Schau, was für eine Wohnung, meine Tochter; die himmlischen Wohnungen sind vorbereitet und sie sind die Belohnung, der denjenigen erwartet, der den Weg des Schmerzes folgen will“.
In dem gleichen Evangelium, Jesus Christus macht uns wunderbare Versprechungen, aber gemischt mit der Warnung des Schmerzes und des Kreuzes, die nie fehlen in dem Leben des wahren Jünger von Christus: „Jesus sagte: Jeder, der um meinetwillen und um des Evangeliums willen Haus oder Brüder, Schwestern, Mutter, Vater, Kinder oder Äcker verlassen hat, wird das Hundertfache dafür empfangen: Jetzt in dieser Zeit wird er Häuser, Brüder, Schwestern, Mütter und Äcker erhalten, wenn auch unter Verfolgungen, und in der kommenden Welt das ewige Leben“. (Mk 10, 29-30); siehe Mt 19, 28-29); Text der mit diesem anderen übereinstimmt; „Wer nicht sein Kreuz trägt und mir nachfolgt, der kann nicht mein Jünger sein“. (Lk 14, 27).
Anschließend spricht Sie von der Möglichkeit die der Mensch hat, für alle Ewigkeit verloren zu gehen, auch durch eine verrückte und schreckliche persönliche Wahl, durch die die Seele Gott zurückweist; die tragische Konsequenzen hat „die Kavernen des Feindes“, eine Art und Weise über die Hölle zu sprechen.
„Auch werde Ich dir die Kavernen des Feindes zeigen . . . . Dort hinzukommen, wird schrecklich sein. Meine Tochter, bitte, daß sie sich bekehren; Ich will, daß sich alle meine Kinder retten. Meine Tochter, das was du gesehen hast, ist nicht mit dem zu vergleichen, was alle diejenigen erwartet, die sich nicht retten wollen. Leide nicht, denn derjenige, der hier herkommt, ist dort, weil er es so wollte; Ich gebe Gelegenheiten um sich zu retten“.
Der Römische Kathechismus, wenn er über die Seelen spricht „die von der Glorie beraubt waren“ vor der Erlösung von Christus, erwähnt auch die „Kavernen“, vergleichbar mit den „Höhlen“ von dieser Botschaft, trotzdem müssen wir hinzufügen, wenn man Realitäten von der jenseitigen Welt erklärt, sind die Worte unzulänglich und gewisse Bildnisse werden benützt aufgrund ihrer Ähnlichkeit, die wir hier auf der Erde haben; andererseits ist es die übliche Sprache aus der Epoche des (XVI. Jahrhunderts), doch die Doktrine ist zeitlos:
„Jedoch sind diese Kavernen nicht von einziger und gleicher Art. Denn es existiert ein horrorerregendes Gefängnis und sehr dunkel, wo mit ewigen und unlöschbaren Feuer die Seelen der Verdammten gepeinigt werden, zusammen mit den teuflischen Geistern, was man auch Gehenna nennt oder Wohnsitz des Heulens, des Abgrunds, und genauer gesagt, Hölle nennt“. (1).
„Betet für meine geweihten Seelen. Die Kirche Christi zerstört sich. Satan drängt sich in die Kirche ein. Sie haben das Gebet verlassen. Viele geweihte Seelen, durch ihr schlechtes Leben, durch ihre Gottlosigkeit, haben das Gebet und das Opfer verlassen und der Feind hat sich ihrer bemächtigt“.
Die Kirche von Jesus Christus gegründet, wird bis zum Ende der Welt bestehen und keine menschliche oder teuflische Macht wird sie sie zerstören können - „ . . . und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen“. (Mt 16, 18) - ; aber sie ist gegangen und wird durch Momente der authentischen Agonie gehen, wie sein Haupt in Getsemani und am Kalvarienberg litt, bis es aussieht, als wenn sie tot wäre, wenn die Zeiten von einer großen Drangsal kommen (vergl. Mt 24, 21), das die Kirche auf dramatische Weise betreffen wird. Der Papst Paul VI. bezog sich während seines Pontifikates auf die Situation der Kirche den Terminus „Selbstzerstörung“ benützend und äußerte diesen erschütternden Satz, der heute noch nachklingt: Durch irgendeine Fissur ist der Rauch Satans in den Tempel Gottes eingedrungen“ (2). Unsererseits können wir nur zu der Hoffnung einladen, so wie es der erwähnte Papst bei mehr als einer Gelegenheit tat; auf die gleiche Weise wie der geliebte Papst Johannes Paul II., der ohne Unterlaß das Böse unserer Zeit anklagte, er machte es immer aus einer christlichen Perspektive, die jeden Augenblick zur Hoffnung ermutigt. Sein letztes Buch, ins Deutsche übersetzt mit den Titel: Erinnerung und Identität, editiert kurz vor seinem Heimgang in das Haus des Vaters wo er die „Ideologien des Bösen“ analysierte, brachte er im 3.Kapitel, Seite 30, eine positive und hoffnungsvolle Einladung aus dem Brief an die Römer: „Lass dich nicht vom Bösen besiegen, sondern besiege das Böse durch das Gute!“ (Röm 12, 21).
Die folgenden Zeilen der Botschaft regen an, mehr Themen zu behandlen. Doch genügt das bisher kommentierte, um unsere monatliche Übergabe zu beenden.
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Teil 1 a, Art. 5 °, Kap. VI, 3.
Homilie, 29.6.1972, Papst Paul VI.
Macht Apostolat in allen Teilen der Welt, meine Kinder,
verbreitet die Botschaften, meine Kinder.
Wie viele lachen über meine Botschaften!
Bringt sie in alle Winkel der Erde.
(Mutter Gottes, 1.10.1983)
* * *
SEGNUNG VOM 3. DEZEMBER 2 005, ERSTER SAMSTAG IM MONAT,
IM PRADO NUEVO, EL ESCORIAL, (MADRID)
Übersetzung aus dem Spanischen
MUTTER GOTTES:
Hebt alle Gegenstände hoch; alle werden gesegnet für die armen Sünder.
Ich segne euch, meine Kinder, wie der Vater euch segnet, durch den Sohn und mit dem Heiligen Geist.
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Kommentar zu den Botschaften
7. Oktober 1982
Am gleichen Tag, an dem die Kirche das Fest „Unsere Liebe Frau vom Rosenkranz“ feiert, betont die allerheiligste Jungfrau im Prado Nuevo – wie so oft – den Wert des Rosenkranzes: Um die Seelen im Fegefeuer zu erleichtern, um die Herzen der Menschen zu erleuchten, als unentbehrliches Gebet in der täglichen Andacht, als Anker der Rettung für die Menschheit.
„ . . . schau, welches Licht dringt in das Fegefeuer ein. Für jedes Ave Maria, schau wie es Seelen rettet ( . . . ). Schau, welches Licht die Perlen meines Rosenkranzes ausstrahlen ( . . . ). Ich will, meine Tochter, daß sich das Licht von deinem Rosenkranz auf der ganzen Welt verbreite. Der Rosenkranz wird euere Rettung sein. Sage es allen meinen Kindern; daß sie nicht schlafen gehen, ohne vorher täglich dieses Bittgebet zu beten, es gefällt Mir so sehr! . . . Meine Tochter, durch den Rosenkranz retten sich viele Seelen (. . . ). Betet den heiligen Rosenkranz, er ist der Anker für die Rettung der Menschheit“ (Die Jungfrau).
Wir imitieren die Jungfrau und werden nicht müde, die Werte von diesem herrlichen Gebet zu verkünden. Dieses Mal machen wir es an Hand der Heiligen, die unter anderem Lob zu diesem marianischen Bittgebet verkündigten.
„Der heilige Rosenkranz ist eine mächtige Waffe. Benütze ihn mit Vertrauen und du wirst dich über das Resultat wundern“ (S. Josemaría Escrivá de B., Der Weg, Nr. 558).
„ . . . . So wird das Rosenkranzgebet angesichts der gewöhnlichen und der außergewöhnlichen Bedürfnisse der heiligen Kirche, der Völker und der ganzen Welt zum großen öffentlichen und universalen Gebet erhoben“. (Seliger Johannes XXIII., Über das Gebet des heiligen Rosenkranzes, 29.9.1961).
„ Der Rosenkranz ist ein verkürztes Evangelium und wird denen. die ihn beten, Ströme von Frieden geben, von dem uns die Heilige Schrift sagt; es ist die wunderschönste Andacht, überreich an Gnade und am wohlgefälligsten den Herzen von Maria. Es sei dies, meine Kinder, mein Testament, damit ihr euch auf der Erde meiner erinnert“. (seliger Pio IX., an seinem Sterbebett, zu den Prälaten die ihn beistanden).
„ Die allerheiligste Jungfrau enthüllte eines Tages dem seligen Alano de Rupe (1), daß nach dem Heiligen Opfer der Messe – erstes und lebendiges Gedenken der Passion von Jesus Christus – es kein vortrefflicheres und verdienstvolleres Gebet gibt als den Rosenkranz, denn er ist wie eine zweite Erinnerung und Repräsentation des Lebens und der Passion von Jesus Christus“ (S. Luis María Grignion de Montfort, El secreto admirable del santísimo Rosario, 88).
In dem Buch, das wir soeben zitiert haben, erzählt der heilige Luis Maria: Der heilige Dominikus hatte in nichts anderem so viel Beharrlichkeit in seinem Leben, als die heiligste Jungfrau zu rühmen, ihre Erhabenheit zu predigen und alle Welt zu ermutigen, Sie zu ehren mit dem Rosenkranz. Die mächtige Königin des Himmels, ihrerseits ließ nicht nach, über den Heiligen mit vollen Händen Segnungen auszuschütten. Sie krönte seine Arbeiten mit tausend Wundern und er erreichte von Gott alles um was er bat, durch die Fürsprache der allerheiligsten Jungfrau“ (2) (Ibid., 26).
„Trink einen Schluck vom Schmerzenskelch . . . . Was für eine Bitterkeit spürst du!; es ist die Bitterkeit der Menschheit! Du mußt den Kelch bis zum letzten Tropfen leeren; leere ihn, meine Tochter. Dies ist der Weg, um zu Mir zu kommen: Der Weg des Schmerzes“ (Die Jungfrau).
In dem Verlauf von einigen Botschaften, wurde Luz Amparo angeboten vom Schmerzenskelch zu trinken, ein Kelch von sehr intensivem bitteren Geschmack. Wer von uns bei ihren Extasen anwesend war, direkt oder mit Bildaufnahmen, konnten wir beobachten wie – bei diesen Gelegenheiten – sie zwischen ihren Händen ein Gefäß umfaßt - für uns unsichtbar - und trinkt diese Flüssigkeit und man hört sie dabei schlucken. Manchmal blieben diese Bitterkeit und Übelsein im Hals sogar nach der Extase.
In der Botschaft vom 2. August 1986, erklärt die Jungfrau ausführlich die Effekte für die Seele von Amparo, von diesem außergewöhnlichen Getränk: Es stärkt vor dem Leiden und vereint sie mit dem Schmerz von Maria und vom ihrem Sohn Jesus. So sagte Sie ihr: „Es ist nötig, daß dich mein Sohn mit dieser Bitterkeit vorbereite, weil du sehr viel leiden mußt. Sie wird dich stärken, obwohl du die Bitterkeit spürst, meine Tochter. Sie wird dir Kraft geben für den Schmerz . . . Du musst helfen, meine Tochter, und es ist nötig diese Bitterkeit zu empfangen. Ohne sie könntest du weder das Leiden noch den Schmerz aushalten. Danach wirst du gestärkt sein, meine Tochter (. . . ). Die Seelen die mein Sohn auswählt, stärkt Er mit dem Schmerzenskelch und reinigt sie mit seinem Blut, damit sie ihren Schmerz mit Seinem vereinen.
Der Kelch oder die biblische Schale erscheinen an Stellen der heiligen Texte als Zeichen des Zornes von Yahweh (3). In dem ganzen Kapitel 16 der Offenbarungen sind die Effekte von „ den sieben Schalen mit dem Zorn Gottes beschrieben“ (Offb 16, 1). Die Figur des Kelches ist gegenwärtig in dem Leben von anderen auserwählten Seelen im Laufe der Geschichte der Kirche, und hat ebenfalls evangelische Reminiszenzen (Gebet von Jesus in Getsemaní) (4).
Abgesehen von den Wirkungen in ihrer Person, trinkt es Luz Amparo als Sühneseele, in Stellvertretung für diejenigen, die es einnehmen müßten, als Strafe für ihre Sünden; so kann man daraus folgern was der Psalmist sagt: „Ja, in der Hand des Herrn ist ein Becher, / herben, gärenden Wein reicht er dar; ihn müssen alle Frevler der Erde trinken, / müssen ihn samt der Hefe schlürfen“ (Ps 75 (74), 9).
Doch sind der Schmerz und die Sühne von Luz Amparo nicht nutzlos; seit sie vom Herrn auserwählt wurde, für seine mysteriösen Vorhaben der Rettung, ihr Schmerz, vereint mit dem von Christus hat reichliche Früchte hervorgebracht: Wenn das Weizenkorn stirbt, bringt es reiche Frucht (vergl. Joh 12, 24). Der Schmerz der Mutter bei der Geburt, bringt der Welt ein neues Leben . . . . Jesus sagt im Evangelium: „Wenn die Frau gebären soll, ist sie bekümmert, weil ihre Stunde da ist; aber wenn sie das Kind geboren hat, denkt sie nicht mehr an ihre Not über der Freude, daß ein Mensch zur Welt gekommen ist. So seid auch ihr jetzt bekümmert, aber ich werde euch wiedersehen; dann wird euer Herz sich freuen, und niemand nimmt euch euere Freude“ (Joh 16, 21-22). Häufig sind die Personen die von dem Schmerz besucht werden fröhlich, sogar daß in ihnen die gute Laune erblüht, weil das in Frieden akzeptierte Leiden Freude bereitet, welche ihnen niemand wegnehmen kann, weil sie von Gott kommt; es ist eine Gabe von Ihm, so wie eine der Früchte vom Heiligen Geist.
Einige dieser erwähnten Früchte werden Luz Amparo während der Botschaft präsentiert: „Schau, diese Seelen;mit deinen Gebeten kommen sie in die vorbereiteten Wohnungen. Schau, was für ein Licht ihre Körper ausstrahlen (5). (Sie versucht mit den Händen etwas zu erreichen). Du kannst sie nicht berühren; sie sehen dich nicht; die Erde ist voll von Sünde und Mord; eine glorreiche Seele kann auf der Erde nicht erscheinen“ (Die Jungfrau) (6).
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(1) De dignitate psalteríí, p. 2 ª, c. 17.
(2) Beato Alano de la Rupe, Apología, c. 22; Ros. Míst., 9 ª dec., c. 8.
(3) Vergl. Jes 51, 17. 22; Jer 25, 15. 17. 28; Offb 14, 10.
(4) Vergl. Mt 26, 39. 42; Mk 14, 36; Lk 22, 42; Joh 18, 11.
(5) Das heißt: Seelen mit körperlicher Figur. Die definitive Wiedervereinigung von Seele und Körper wird am Ende der Welt geschehen mit der Auferstehung des Fleisches.
(6) Man versteht darunter: Ohne besondere Erlaubnis von Gott, bei diesen Gelegenheiten, einige der Seelen offenbaren sich Personen auf der Erde mit irgend einer besonderen Mission.
Macht Apostolat in allen Teilen der Welt, meine Kinder,
verbreitet die Botschaften, meine Kinder.
Wie viele lachen über meine Botschaften!
Bringt sie in alle Winkel der Erde.
(Mutter Gottes, 1.10.1983)
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SEGNUNG VOM 7. JANUAR 2006, ERSTER SAMSTAG IM MONAT,
IM PRADO NUEVO, EL ESCORIAL, (MADRID)
Übersetzung aus dem Spanischen
MUTTER GOTTES:
Ich segne euch, meine Kinder, wie der Vater euch segnet durch den Sohn und mit dem Heiligen Geist.
Hebt alle Gegenstände hoch . . . . Alle werden gesegnet für eueren Schutz.
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Kommentar zu den Botschaften
6. November 1982
„Meine Tochter, Ich bin euere Mutter, nur euere Mutter kann euch retten, meine Kinder; Ich will euch retten, meine Kinder. Ich bitte euch, meine Kinder, daß ihr in allen Teilen der Welt mein Lieblingsgebet bekannt macht, meine Kinder, dieses Gebet vom heiligen Rosenkranz, meine Kinder; mit dem Licht von meinem Rosenkranz werdet ihr euch retten. Meine Kinder, mit dem heiligen Rosenkranz werdet ihr den Satan besiegen“ (Die Jungfrau).
Am Anfang dieser Botschaft, so wie in vielen anderen im Prado Nuevo, fällt dem ungewöhnten Leser auf, die Häufigkeit der Ausdrücke „meine Tochter“ und „meine Kinder“, mit welchen sich der Herr und die Jungfrau an Luz Amparo oder die Hörer im allgemeinen wenden. Wenn diese Wiederholungen nur vom linguistischen Standpunkt examiniert werden, erscheinen sie übermaßig und unnötig; doch wenn wir sie im tiefsten Sinne des Wortes betrachten, schließen wir daraus, daß es Beweise der unermeßlichen Liebe sind, der Herzen von Jesus und Maria zu den Seelen. Wir können als anekdotische Note hinzufügen, wenn man die Predigten vom Heiligen Pfarrer von Ars liest, stellt man die gleiche Wiederholung fest, als Zeichen, ohne Zweifel von dem Eifer um die Seelen den, diesen heiligen Priester bewegte (1).
Einen aufklärenden Text hinsichtlich dazu finden wir bei dem großen katholischen Denker unserer Zeit André Frossard, der in einem Werk (2), das dem heiligen Maximilian Maria Kolbe gewidmet ist, schreibt: „Der Mystiker hat die Eigenschaft alles mit einem Wort zu sagen, das ein Name ist: Der Name von einer Person, der in sich selbst alle möglichen Gedanken enthält (. . . ). Für die heilige Therese von Avila, dieser Name, der alles sagt, ist der von Jesus, der sie immer begleitet mit einem Zeichen der Bewunderung, graphisches Symbol der Extase. In ihren Verzückungen wiederholt die heilige Katharina von Siena auf unbestimmte Zeit: „Gott, Gott, oh Heiliger Gott . . .“ (. . . ). Für Kolbe ist dieses unerschöpfliche und aufschlußreiche Wort der Name von Maria und er spricht es aus am Anfang, inmitten und am Ende in allen seinen Briefen und in allen seinen Artikeln; und jedes Mal hat er den Eindruck eine Altarkerze anzuzünden, eine Lampe oder einen Stern und er wird nicht müde, mit ihnen Girlanden oder Milchstraßen zu machen. Die aufrichtigen Herzen hören auf ihn, weil die Heiligkeit sie immer bereit findet. Die anderen in ihrer Blindheit, klagen ihn an als albernen Menschen“. Fassen wir zusammen: Das Feuer der Liebe des Unbefleckten Herzens Mariens und des Herzens ihres Sohnes reflektieren sich in diesem ständigen Gedenken unserer Herkunft als Kinder Gottes und Mariens.
Es gibt eine Referenz mehr für den heiligen Rosenkranz, dieses Mal wird seine Kraft hervorgehoben um Satan zu besiegen. Mit Eifer ermahnt der heilige Luis María Grignion de Montfort: „Ergreife die Waffe Gottes, sie ist der heilige Rosenkranz! Mit ihm wirst du den Kopf des Dämonen zerstören und wirst allen Versuchungen widerstehen können. Von daher kommt es, daß der bloße Anblick des Rosenkranzes so schrecklich für den Teufel ist, und daß die Heiligen ihn benützt haben um ihn anzuketten und ihn vom Körper der Besessenen weg zu schleudern, wie so viele Geschichten bezeugen“ (3).
„Schau, meine Tochter, wie mein Unbeflecktes Herz für alle die Sünder leidet. Hilf Mir, meine Tochter, Seelen zu retten. Du bist auch Mutter, meine Tochter. Wenn eines von deinen Kindern, meine Tochter, in die Tiefe der Hölle kommen würde, denke an den Schmerz, den du wegen ihm spüren würdest ( . . . ). Schau mein Herz, meine Tochter, wie Ich leide . . . wegen aller meiner Kinder, ohne Unterschied der Rassen, meine Tochter. Für Mich existiert immer der Schmerz, meine Tochter; denke daran, daß Ich nicht nur litt am Fuße des Kreuzes, meine Tochter, sondern daß Ich Tag für Tag für alle Menschheit weiter leide“.
Wie viel Liebe sickert durch diese Worte der Jungfrau! Sie, als unsere Mutter, wacht immer über alle und jedem Einzelnen ihrer Kinder, und ihr Herz ist durchbohrt durch das Schwert des Schmerzes, wenn Sie sieht, daß die Seelen von diesen ihren Kindern sich auf Wegen der Verderbnis bewegen.
Wir sprachen von dem Mysterium des Leidens der Herzen von Jesus und Maria in dem zu der Segnung vom 2 April 2005 dazugehörigen Kommentar. Zur Bereicherung dieses Themas, präsentieren wir heute, was der Herr der heiligen Brigitte offenbarte (wir verweisen auf die Ähnlichkeit von Luz Amparo mit dieser Seligen, denn sie war auch verheiratet, Mutter von mehreren Kindern, sie erhielte ähnliche Charismen, sie war Gründerin und die Offenbarungen die sie hatte, zeigen auch Aspekte der Passion von Christus).
Es sagt dieser erschütternde Text:
„Mehr noch, welcher Schmerz ist dieser, den Mir der Mensch verursacht, obwohl Ich unveränderlich und gleichmütig bin und Gott der Ewig Lebende? Der Mensch verursacht Mir eine Art von Schmerz, wenn er sich durch die Sünde von Mir trennt und nicht deshalb, weil der Schmerz Mich betrifft, sondern wie es den Menschen geschieht, dem das Unglück des anderen wehtut. Der Mensch verursachte Mir Schmerz, als er ignorierte was die Sünde und ihre Schwere war, als er weder Propheten noch das Gesetz hatte, und noch nicht meine Worte gehört hatte. Aber jetzt verursacht er Mir einen Schmerz wie ein Weinen, obwohl Ich unsterblich bin, nachdem er meine Liebe und meinen Willen kennen gelernt hat, gegen meine Gebote handelt und dreistig gegen das Urteil seines Gewissens sündigt; und es betrübt Mich auch, weil aufgrund dessen, da sie meinen Willen kennen, viele in einen tieferen Abgrund der Hölle fallen, als in dem, den sie gekommen wären, wenn sie meine Gebote nicht empfangen hätten.
Es verursachte Mir der Mensch gewisse Wunden, auch wenn Ich als Gott unverwundbar bin, wenn er Sünden über Sünden anhäufte. Aber jetzt, verschlimmern die Menschen meine Wunden sehr, wenn sie nicht nur die Sünden vervielfältigen, sondern sich ihrer rühmen und sie nicht bereuen“ (4).
Der Schlußteil der Botschaft wird mit einer Erwähnung von Rußland ergänzt, um seine Bekehrung zu erreichen, wie es die Jungfrau in Fatima tat, um die Durchführung eines Weiheaktes der gesagten Nation dem Unbefleckten Herzen Maria bittend (wir erinnern daran, daß die Mauer von Berlin errichtet war und durch den Druck der Sowjetunion UdSSR stehen blieb. Eine Warnung über die Gefahren, die die Welt bedroht, die Anspielung auf Spanien, welche 20 mal in den Botschaften vom Prado Nuevo genannt wurde, und die Erscheinung des „Buches des Lebens“, wo die Jungfrau Luz Amparo einlädt, den Namen von einer Person einzutragen:
„Bittet, meine Kinder, meinem Unbefleckten Herzen; bittet, meine Kinder, für die Weihe von Rußland; meine Kinder, die Welt ist in großer Gefahr.
Spanien will sich nicht retten, meine Kinder, es will sich nicht retten.
Schreibe einen anderen Namen, meine Tochter . . . . Dieser Name, meine Tochter, wird nie gelöscht werden“.
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(1) Cf. Sermones escogidos. San Juan Bta. Ma. Vianney (Cura de Ars) (vols. I, II y III) (Sevilla, 1992).
(2) “No olvidéis el amor”. La pasión de Maximiliano Kolbe (Madrid, 2001).
(3) Das wunderbare Geheimnis des heiligen Rosenkranzes.
(4) Celestiales Revelaciones, lib. VI, XII (Madrid, 1901) pp. 322-323.
Macht Apostolat in allen Teilen der Welt, meine Kinder,
verbreitet die Botschaften, meine Kinder.
Wie viele lachen über meine Botschaften!
Bringt sie in alle Winkel der Erde.
(Mutter Gottes, 1.10.1983)
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SEGNUNG VOM 4. FEBRUAR 2006,
ERSTER SAMSTAG IM MONAT,
IM PRADO NUEVO, EL ESCORIAL (MADRID)
Übersetzung aus dem Spanischen
MUTTER GOTTES:
Hebt alle Gegenstände hoch; alle werden gesegnet mit besonderen Segnungen gegen die Angriffe Satans.
Ich segne euch, meine Kinder, wie der Vater euch segnet durch den Sohn und mit dem Heiligen Geist.
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Kommentar zu den Botschaften
9. November 1982
Luz Amparo erklärt die Umstände der Botschaft: „Gegen 10.00 Uhr morgens, war ich in meinem Zimmer das Tagewerk aufopfernd und hörte die Stimme des Herrn“.
„Meine Tochter, opfere dieses Opfer für den Klerus auf“ (Der Herr).
Sie hat nicht die Art des Opfers offenbart, um die sie der Herr bat. „Anschließend - erklärt die Seherin - Er zeigte mir an, einen Kugelschreiber zu nehmen und die Botschaft zu schreiben“.
Es ist eine Konstante in den Botschaften vom Prado Nuevo die Einladung zum Beten und sich aufzuopfern für die geweihten Seelen, und ganz besonders für die Priester. Es ist bekannt, welche Liebe Luz Amparo zu den Priestern zeigt und ganz besonders zum Heiligen Vater. Sie zeigte bei zahlreichen Gelegenheiten ihre Verehrung zu Johannes Paul II., und jetzt weiter zu dem jetzigen Papst Benedikt XVI.; von ihr stammen die folgenden Gedanken hinsichtlich des Papstes und der Priester: „Die drei Lieben meines Lebens sind: Jesus in der Eucharistie, der Heilige Vater und die Jungfrau Maria“; „Priester von Christus, sucht Gott und seine Glorie in euerem Priesteramt; wenn euer Blick fest auf Gott gerichtet ist, werden alle Mächte dagegen ohnmächtig sein und alle Kräfte des Bösen schwach sein“.
Es finden sich kaum welche, in den Botschaften vom Prado Nuevo, in denen nicht um Buße und Opfer, oder Bußen und Opfern, im Plural gebeten wird. Es erscheint nicht leicht diese Konzepte zu unterscheiden, denn manchmal können mehrere den gleichen Akt oder das gleiche Werk einschließen, dies ermöglicht es, sie zu identifizieren. Es ist nicht das Gleiche „Buße“ zu tun als Tugend, oder „Bußen“ zu tun welche den „Opfern“ und „Abtötungen“ gleichwertig wären. „Opfer“ im Singular, ist das Aufopfern von einer sensiblen Sache zu Gott um die Anerkennung seiner höchsten Herrschaft zu bezeugen und von unserer Unterwerfung zu Ihm. Durch diese gesagte Anerkennung, verzichtet man auf etwas Eigenes: Geld, bewegbare und unbewegbare Güter, eine Kerze als Opfergabe etc. Dies soll dazu führen zu verzichten, oder sich selbst zu verleugnen, wie es Jesus in dem Evangelium erbittet: „Wer mein Jünger sein will, der verleugne sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach“ (1). Durch die Tugend der „Buße“ schmerzt es uns, wir bereuen die begangenen Sünden, wir missbilligen sie „mit der Intention die Konsequenzen zu beseitigen, das heißt, die Beleidigung zu Gott und die Schuld der Strafe“ (2). Es beantwortet das Kompendium der Kathechismus der Kirche auf die Frage: „Was ist die innere Buße?“ „Die innere Buße ist die Regung eines „zerknirschten Geistes“ (Ps 51,19), der durch die göttliche Gnade dazu bewegt wird, auf die barmherzige Liebe Gottes zu antworten. Sie schließt den Schmerz und die Abscheu vor den begangenen Sünden, den festen Vorsatz, in Zukunft nicht mehr zu sündigen, und das Vertrauen auf die Hilfe Gottes ein. Sie wird von der Hoffnung auf die göttliche Barmherzigkeit genährt“ (Nr. 300).
Das exzellenteste Opfer ist die Heilige Messe, die das Kreuzesopfer aktualisiert; wir können es aufopfern - Opfer - und gleichzeitig dient es als Sühne für unsere Sünden - Buße - . Einer der Gründe, warum man die Messe jedes Mal weniger schätzt, ist genauer gesagt, daß man ihre aufopfernde Dimension vergessen und sogar verneint hat, sie zu einer Feier reduzierend, mit Charakter einer brüderlichen Begegnung zu einem einfachen Bankett, das Heilige zurücksetzend, das das Mysterium enthält. Dagegen ist die Doktrine der Kirche klar in diesem Punkt; so erklärt der Kathechismus der Katholischen Kirche, wenn er von der Eucharistie spricht als „Gedächtnis des Leidens und der Auferstehung des Herrn. Heiliges Opfer, denn es vergegenwärtigt das einzigartige Opfer Christi, des Erlösers, und schließt die Selbstdarbringung der Kirche mit ein. Oder auch heiliges Meßopfer, „Opfer des Lobes“ (Hebr 13, 15) (Vgl. Ps 116, 13. 17), geistiges Opfer (Vgl. 1 Petr 2,5), reines (Vgl. Mal 1.11) und heiliges Opfer, denn es vollendet und überragt alle Opfer des Alten Bundes“. (Nr. 1330).
Nachdem an die Realität des Kreuzes im Leben von jeder Person erinnert wird, macht der Herr eine interessante Enthüllung in der Botschaft:
„Ich verbinde dich mit Teresa, du mußt eine andere Mission erfüllen“.
Luz Amparo erklärt dann den Sinn des Satzes; andere spätere Botschaften bringen Licht über das Gleiche. Wir wissen jetzt, daß Sie sich auf die heilige Teresa von Jesus bezog; die Jungfrau bestätigte diese hier geäußerte Mission in noch zwei anderen Botschaften. (24.6.1983 und 25.6.1983); Sie selbst nennt die Heilige von Avila bei anderen drei Kundgebungen: 20.1.1983, 29.7.1984 und 15.8.1984). Durch private Instruktionen des Himmels, entdeckte Luz Amparo auch die Rolle, als Modell für das Werk vom El Escorial, der seligen Mutter Teresa von Kalkutta, so ein einzigartiges und attraktives Binom bildend, welches Amparo mit einigen Worten sinnbildlich ausgedrückt hat. „Der Geist der heiligen Teresa von Jesus und die Werke der Mutter Teresa von Kalkutta“, die doppelte Dimension von dem Werk El Escorial zusammenfassend, das sich zu inspirieren hat in der Spiritualität der heiligen Doktorin der Kirche, und in dem Beispiel der schon seligen Mutter Teresa von Kalkutta für das aktive Leben.
Die folgenden Zeilen sind Warnungen für Luz Amparo zur Vorbeugung vor möglichen Betrug und Schaden, einschließich schwerwiegende, von denen sie Objekt werden kann, und koinzidieren mit dem evangelischen Mandat: „Seht, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe; seid daher klug wie die Schlangen und arglos wie die Tauben!“ (Mt 10, 16):
„Ich warne dich, meine Tochter, du wirst zu dieser Verabredung hingehen, obwohl diese Personen versuchen werden, von den übernatürlichen Kenntnissen zu erfahren. Ich warne dich, meine Tochter, laß niemand in dein Haus hinein, niemand, der nicht zu deinem engsten Kreis zählt (. . . ). Akzeptiere keine Nahrungsmittel und keine Getränke außerhalb deines Hauses. Gehe mit deinen Familienangehörigen hin oder mit Personen deines Vertrauens. Bleibe in keinem Moment allein ohne deine Begleiter. Laß dir nichts einspritzen, lasse den Körper nicht intim untersuchen; sei sehr schlau, meine Tochter, weil es jene gibt, die sich Kinder Gottes nennen und sind Kinder der Bosheit und des Vergnügens“.
In einem anderen Moment erzählte Luz Amparo: „Einmal nach Beendigung der Botschaft, machte sich der Herr sichtbar, umgeben von Licht, sah sie ganz deutlich das Herz voll von Dornen den Oberkörper bedeckend. Er wiederholte es mir, daß ich sehr schlau sein sollte beim Antworten. Ich fragte Ihn nach dem Grund von so vielen Dornen in seinem Herzen und Er antwortete mir, daß alle diese Dornen dort waren wegen jenen, die sich seine geweihten Seelen nannten. Ich insistierte: „Alle?“. Der Herr machte eine bejahende Bewegung mit dem Kopf, und sein Gesicht zeigte einen Ausdruck von Schmerz. Danach gab Er mir die Segnung und Er zeichnete mir ein Kreuz auf die Stirn und verschwand“.
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(1) Mt 16, 24; vgl. Mk 8, 34; Lk 9, 23.
(2) Heiliger Thomás, Suma Teológica, III, q. 85, a.1, ad 3.
Macht Apostolat in allen Teilen der Welt, meine Kinder,
verbreitet die Botschaften, meine Kinder.
Wie viele lachen über meine Botschaften!
Bringt sie in alle Winkel der Erde.
(Mutter Gottes, 1.10.1983)
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SEGNUNG VOM 4. MÄRZ 2006,
ERSTER SAMSTAG IM MONAT,
IM PRADO NUEVO, EL ESCORIAL (MADRID)
Übersetzung aus dem Spanischen
MUTTER GOTTES:
Hebt alle Gegenstände hoch, alle werden gesegnet für den Tag der Finsternis.
Ich segne euch, meine Kinder, wie der Vater euch segnet durch den Sohn und mit dem Heiligen Geist.
Kommentar zu den Botschaften
21. November 1982
“ . . . Ich bin die Schmerzhafte Mutter, meine Tochter. Ich bringe euch das Licht, die Liebe und den Frieden, meine Kinder. Ich will, daß ihr für die Rettung der ganzen Welt bittet, meine Kinder. Die Schale, meine Kinder, der Barmherzigkeit ist voll, meine Kinder; die der Gerechtigkeit wird von einem Moment zum anderen kommen; macht Gebet, macht Buße” (Die Jungfrau).
Es offenbart sich dieses Mal die Jungfrau als “Schmerzhafte Mutter” und als Trägerin des “Lichtes, der Liebe und des Friedens”. Welch ein schönes Bildnis um sich vorzustellen! Die allerheiligste Maria ist wahrhaft dieses kostbare Gefäß, wenn Sie uns ihren Sohn Jesus anbietet, hat Sie mit Ihm das Licht gebracht für diese Welt in Finsternis; die fleischgewordene Liebe um die Menschen zu befreien vom Haß, der Erkaltung der Nächstenliebe; den Frieden auf die Erde die sich inmitten von Kriegen, Töten, Zwietracht erschüttert . . . .
Die Jungfrau, einige Jahre später, drückt wunderschön einige Worte aus die die Botschaft ergänzen, die wir hier kommentieren: “Im Inneren meines Leibes kam das Licht auf die Welt; warum wollen die Menschen die Mutter Gottes zum Verschwinden bringen, Sie die das Licht auf die Welt brachte zum Wohl der Menschheit?” (1). Und es ist der heilige Johannes der auf sublime Weise in seinem Evangelium bestätigt: “Das wahre Licht das jeden Menschen erleuchtet, / kam in die Welt” (2). Deshalb, erscheint unsere Mutter unter uns, um uns dieses Licht zu übertragen das ihr eigener Sohn Jesus Christus ist, der von sich selbst sagte: “Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis umhergehen, sondern wird das Licht des Lebens haben” (3).
In Koinzidenz, Benedikt XVI asoziert in seiner ersten Enzyklika, - DEUS CARITAS EST -, zwei Ausdrücke, mit denen sich die Jungfrau zur Überbringerin in dieser Botschaft macht und sie identifiziert: Liebe und Licht. Es behauptet der Papst: “Die Liebe. Sie ist das Licht – letztlich das einzige -, das eine dunkle Welt immer wieder erhellt und uns den Mut zum Leben und zum Handeln gibt” (Nr. 39).
Die Jungfrau behauptet: “Die Schale, meine Kinder, der Barmherzigkeit ist voll” Sie gibt uns zu verstehen, daß Gott uns seine ganze Barmherzigkeit übergibt, die unendlich ist, aber der Mensch verachtet sie und seine Mutter – um es so auszudrücken – Sie kann nicht mehr tun um uns die Liebe und die Vergebung ihres Sohnes anzubieten. Aus diesem Grund, wird die Schale der Gerechtigkeit “von einem Moment zum anderen kommen”; das heißt, sie wird angewendet werden, obwohl das nahe Bevorstehen, das Sie anzeigt, den gleichen Sinn hat, wie gewisse biblische Ausdrücke, wo die Zeit Gottes nicht unsere Zeit ist und man sie mit anderen Parametern mißt. Um die Anwendung der göttlichen Gerechtigkeit zu vermeiden, bietet man uns zwei Mittel an die so viele Male den gerechten Zorn Gottes besänftigt haben (erinnern Sie sich an den Fall von Ninive und den Propheten Jona (4), z.B.): Das Gebet und die Buße.
Es ist so weit, daß der Sohn Gottes, Christus, König der Könige, mit seinen Engeln auf einer Wolke kommen wird, mit großer Macht und großer Herrlichkeit” (Die Jungfrau).
Der vorhergehende Text hat verschiedene Konkordanzen, ganz konkret vom Neuen Testament. Der Titel “König der Könige” ist dem Sohn Gottes, Jesus gewährt sowie in der Offenbarung (5), als auch in den Briefen vom heiligen Paulus: “Ich gebiete dir bei Gott, von dem alles Leben kommt, und bei Jesus Christus, ( . . . ). Erfülle deinen Auftrag rein und ohne Tadel, bis zum Erscheinen Jesu Christi, unseren Herrn, das zur vorherbestimmten Zeit herbeiführen wird der selige und einzige Herrscher, der König der Könige und Herr der Herren” (6). Der andere Satz entspricht dem Evangelium. “Danach wird das Zeichen des Menschensohnes am Himmel erscheinen; dann werden alle Völker der Erde jammern und klagen, und sie werden den Menschensohn mit großer Macht und Herrlichkeit auf den Wolken des Himmels kommen sehen” (7).
“Diese Bitterkeit, meine Tochter, fühlt mein Herz für alle meine Kinder, meine Tochter; Ich will nicht, daß sie sich verdammen, Ich will wenigstens ein Drittel der Menschheit retten”. (Die Jungfrau).
Der Bezug auf den dritten Teil der Menschheit und ihrer Rettung ist in einigen Botschaften vom Prado Nuevo eingeschlossen, und hat Reminiszenzen in dem Buch von Sacharja: “Im ganzen Land – Spruch des Herrn – werden zwei Drittel vernichtet, sie werden umkommen, nur der dritte Teil wird übrigbleiben. Dieses Drittel will ich ins Feuer werden, um es zu läutern, wie man Silber läutert, um es zu prüfen, wie man Gold prüft” (8). Wir wenden uns an die Mutter Gottes in der grossen Mission die Seelen zur Glorie hinzuführen. Es ist wahr, der einzige Retter ist Jesus, aber die untergeordnete Vermittlung von Maria kennend, wenden wir uns vertrauensvoll an Sie, und können zu Ihr mit volkstümlicher Frömmigkeit singen: “Rette mich, Jungfrau Maria; höre mich, ich flehe dich mit Glauben an. Mein Herz vertraut auf dich; Jungfrau Maria, rette mich; rette mich; Jungfrau Maria, rette mich . . . . Rette mich”. (Spanisches Lied).
Der Inhalt von anderen Fragmenten der Botschaft wurde in früheren Kommentaren analysiert; wir achten nur auf das folgende: “Küsse den Boden, meine Tochter . . . . Für meine geweihten Seelen, meine Tochter. Stehe auf, meine Tochter. Knie dich hin, meine Tochter; es ist ein Akt der Demut für die Rettung der ganzen Menschheit. Küßt den Boden, meine Kinder . . . .” (Die Jungfrau).
Häufig bitten der Herr und die Jungfrau Luz Amparo den Boden zu küssen, hier geht die Bitte an alle diejenigen, die bei der Extase anwesend waren. Dieser Akt der freiwilligen Demütigung wird von der Welt als unannehmbar beurteilt; und einige davon die sich als Christen betrachten, werden es als Zeichen von Fanatismus beurteilen. Was für eine unterschiedliche Denkweise der demütigen Seelen! Die Jungfrau zeigt in dieser Botschaft den Sinn der besagten Aktion an: Es ist ein Akt der Demut und hat den Zweck die Rettung der Menschheit, mit besonderer Erwähnung der geweihten Seelen. Es ist die gleiche Frau die in Lourdes, in der Grotte von Massabielle, am 25. Februar 1858, etwas ähnliches der Bernadette Soubirous mitteilte, während einer ihrer Offenbarungen. Nach der Begegnung mit der Mutter Gottes wurde der folgende Dialog aufgezeichnet: - Was hat Sie dir gesagt? - Gehe zu der Quelle, trinke vom Wasser und wasche dich dort. Gehe zu der Quelle dort drüben, iß von den Pflanzen. Von den Pflanzen? – Und die Pflanzen hast du gegessen? – Sie sagte mir auch . . . . – Was hat Sie dir gesagt? – Esse diese Pflanzen die dort sind. – Die Tiere fressen Pflanzen! – Warum all diese Aufregung heute? Gestern “Aquero” (die Jungfrau) sagte mir, daß ich die Erde küssen soll, als Buße für die Sünder. – Weißt du, daß man glaubt, daß du verrückt bist, wenn du diese Sachen machst? – Für die Sünder . . . .
In dem ganzen Verlauf kniet ich das Mädchen hin, führt alles aus, was die Jungfrau ihr anzeigt und sie versteht außerdem, daß sie mit ihren Händen in der Erde graben soll auf der Suche nach der Quelle; und zuletzt ist sie mit Schlamm beschmutzt und vor den anderen gedemütigt, die sie für verrückt halten; aber uns bietet es ein Beispiel von Schlichtheit und Demut. Sie sucht keine Erklärung für den unverständlichen Befehl der Jungfrau, sondern mitgerissen von ihrer Liebe, folgt sie blind und unwillkürlich. Auf die gleiche Art verhält sich Luz Amparo und alle jene, die auf die Kritiken von den anderen keinen Wert legen und vorziehen Gott zu gefallen (9).
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(1) 6. 3.1993
(2) Jn 1, 9.
(3) Jn 8, 12.
(4) Vgl. Jon 3, 1-10.
(5) Vgl. Offb 17, 14; 19, 16.
(6) 1 Tim 6, 13 – 15.
(7) Mt 24, 30; vgl. Mk 13, 26; Lk 21, 27.
(8) Za 13, 8 – 9.
(9) Vgl. Franz Werfel, Das Lied der Bernadette, (Madrid, 1984) pp. 213-216.
Macht Apostolat in allen Teilen der Welt, meine Kinder,
verbreitet die Botschaften, meine Kinder.
Wie viele lachen über meine Botschaften!
Bringt sie in alle Winkel der Erde.
(Mutter Gottes, 1.10.1983)
* * *
SEGNUNG VOM 1. APRIL 2006,
ERSTER SAMSTAG IM MONAT,
IM PRADO NUEVO, EL ESCORIAL (MADRID)
Übersetzung aus dem Spanischen
MUTTER GOTTES:
Hebt alle Gegenstände hoch, alle werden gesegnet für die Union der Familien (1) . . .
Kommentar zu den Botschaften
4. Dezember 1982
“In diesen Momenten, meine Tochter, werde Ich einen sehr dringenden Aufruf machen, meine Tochter, Dieser Aufruf wird für alle Jünger Gottes sein; die Jünger Gottes des lebendigen Gottes, König der Könige in dem Himmel. Auch mache Ich diesen Aufruf an alle Nachfolger Christi auf der Erde, an alle jene, die in der Armut, in der Demut, im Opfer und in der Keuschheit gelebt haben, an alle diejenigen, die sich selbst und die Welt vergessen haben. Auch rufe Ich meine wahren Kinder und Verehrer meines Unbefleckten Herzens, alle jene, die Mir vertraut haben” (Die Jungfrau).
In dieser Botschaft macht die Jungfrau einen Aufruf an „alle Nachfolger Christi“, und erwähnt einige der Tugenden, die sie zu begleiten haben: Armut, Demut, Opfer, Keuschheit . . . In mehreren Interventionen weist Sie nochmals auf diese und andere Tugenden hin. Die sinnbildliche Botschaft vom 5. Sept. 1987, in der die Jungfrau einige Regeln vorschlägt in Form von Tugenden, für jene, die sich in Ihr Werk integrieren: „Ich will, daß alle diejenigen, die zu diesem Werk gehören wollen, diese Regeln beachten, meine Kinder:
Schweigen, Gehorsam, Demut, Nächstenliebe, Reinheit des Herzens, Geist der Armut unter euch. Die Keuschheit ist wichtig für dieses Werk. Auch möchte Ich, daß unter euch die Freude herrscht.
Ich will, meine Kinder, daß keiner von euch sich dem anderen überlegen fühlt: Wer sich überlegen fühlt, der soll sich zum Kleinsten machen.
Ich will Sanftheit in diesem Werk. Raus mit dem Stolz und der Hochmut.
In diesem Werk muß ein Geist der Demut sein; der Stolze, der Hochmütige ist unfähig die Gnade zu erhalten.
Ich will tiefes Gebet.
Auch will Ich, daß euere Gedanken den größten Teil des Tages mit dem Gebet beschäftigt sind, in der Arbeit. Das Vergnügen ist eine Gefahr für die Seele“
Danach erklärt die Jungfrau den Zweck des Aufrufes, „Ich will, meine Kinder, daß ihr hinausgeht, um das Licht in alle Teile der Erde zu bringen, dieses Licht des Glaubens, meine Kinder. Dies sind die Apostel der letzten Zeiten (. . . ). Schämt euch nicht, meine Kinder, in allen Winkeln der Erde das Wort Gottes zu verkünden (. . . ). Geht hinaus, meine Kinder, geht hinaus, das Licht und das Gebet zu verbreiten: Dieses Gebet ist der heilige Rosenkranz“.
In mehreren Botschaften gibt es Referenzen zu den Aposteln der letzten Zeiten. Der heilige Luis María Grignion de Montfort, ein großer marianischer Apostel, widmet ihnen mehrere Kapitel in seinem berühmten Traktat von der wahren Verehrung der heiligen Jungfrau, Werk das Johannes Paul II. mit authentischer, geistiger Frucht in seiner Jugend las. „Durch die Lektüre dieses Buches gelangte ich in meinem Leben an einen entscheidenden Wendepunkt“, vertraute er André Frossard an, in „ Fürchtet euch nicht!“, Buch-Interview, das dieser Autor 1982 veröffentlichte (2). Der heilige Luis María skizzierte in diesem außergewöhnlichen Büchlein, dessen Lektüre wir von Herzen empfehlen (so wie auch alle anderen Werke dieses Heiligen), die Wesenszüge die besagte Apostel definieren werden (3); heute erwähnen wir von dem Traktat folgendes: „Sie tragen in dem Herzen das Gold der Liebe, den Weihrauch der Anbetung in ihrem Geist und die Myrrhe der Abtötung im Leib..Überall werden sie für die Armen und Kleinen der Wohlgeruch Jesu Christi sein (vgl. 2 Kor 2, 15-16), (. . . ). Donnernde und beim geringsten Hauch des heiligen Geistes duch die Luft fliegende Wolken werden sie sein (vgl. Jes 60, 8), die den Regen des Wortes Gottes und des ewigen Lebens strömen lassen, ohne sich an irgend etwas zu klammern, noch sich über irgend etwas zu wundern oder sich vor irgend etwas zu erschrecken. Donnern werden sie gegen die Sünde, schreien werden sie gegen die Welt, den Dämon und seine Anhänger werden sie schlagen ( . . . ). Die wahren Apostel der Endzeit werden sie sein, denen der Herr aller Tugenden das Wort und die Kraft verleihen wird, Wundertaten zu tun und glänzende Siege über seine Feinde zu erringen“.
„Das Ende der Zeiten ist gekommen, das Ende der Enden, meine Kinder. Beeilt euch Seelen zu retten, meine Kinder, bittet für die geweihten Seelen“ (Die Jungfrau).
Zu der markierten Etappe durch die allgemeine Erschütterung und die Drangsal werden sie in in den Botschaften vom Prado Nuevo auf unterschiedliche Weise genannt: „Letzte Zeiten“, „Ende der Zeiten“, „Finale der Zeiten“, „Ende der Enden“. . ., zu unterscheiden vom Ende der Welt. Selbst die Jungfrau macht diese Unterscheidung in den Botschaften, wie am Tag des 20. Mai 1984, als sie von einer großen Gefahr spricht die über der Menschheit schwebt, ein atomarer Artefakt, bei denen „mehrere Nationen sich in Ruinen verwandeln werden“, Sie erklärt: Aber man kann nicht die ganze Welt zerstören, erst am Ende der Welt, meine Tochter . . .“.
Man soll nicht verwechseln, nun, die Reinigung der Welt, auf die wir uns beziehen oder das Gericht der Nationen, mit dem Jüngsten Gericht das am Ende der Welt kommen wird. Es ist nicht einfach die Unterschiede zwischen beiden Konzepten zu ergründen; ja wir können sagen, daß in der Heiligen Schrift gesprochen wird vom „Tag des Jahwe“ und die Konversion am Ende der Zeiten geschehen wird. (vgl. Jes 2, 2; Jer 30, 24; Ez 38, 16; Os 3, 5; Mi 4, 1). Das Buch vom Daniel erwähnt nicht den Tag „Jahwe“, aber spricht von der „Zeit des Endes“ (Dan 8, 17), „Ende der Empörung“ (. . . ), „letzten Zeit“ (Dan 8, 19). Zur „Zeit des Endes“ (Dan 11,40) Dann kommt eine Zeit der Not, wie noch keine da war. In dem Buch von Jesaja (6, 11-12) wird erklärt: „Ich fragte: Wie lange, Herr? / Er antwortete: Bis die Städte verödet sind und unbewohnt, / die Häuser menschenleer, / bis das Ackerland zur Wüste geworden ist. Der Herr wird die Menschen weit wegtreiben; / dann ist das Land leer und verlassen“. Von verschiedenen biblischen Stellen kann man entnehmen, daß es ein Gericht der Nationen geben wird (vgl. Jes 4, 3; 6, 12-13; 24, 6; Za 13, 8-9). Wenn nach diesem Gericht, das kommen wird über die Welt in den letzten Zeiten oder am Ende dieser, eine Zahl von Einwohnern übrig bleibt, die heiligmäßig auf der Erde leben, so folgt danach das Ende der Zeiten, es ist nicht das Ende der Welt, konform wie es in der Prophetie von Zefania geschrieben steht: Ich habe ganze Völker ausgerottet, / ihre Zinnen liegen zertrümmert am Boden. Ich habe ihre Straßen entvölkert, / keiner geht dort mehr umher; ihre Städte sind verwüstet. / ohne Menschen, ohne Bewohner. Darum wartet nur – Spruch des Herrn – auf den Tag, an dem ich autreten werde als Kläger. Denn ich habe beschlossen; / Völker will ich versammeln, / und Königreiche biete ich auf; dann schütte ich meinen Groll über sie aus, / die ganze Glut meines Zorns. Denn vom Feuer meines Eifers, / wird die ganze Erde verzehrt. Dann werde ich die Lippen der Völker verwandeln in reine Lippen, damit alle den Namen des Herrn anrufen / und ihm einmütig dienen. Und ich lasse in deiner Mitte übrig / ein demütiges und armes Volk, / das seine Zuflucht sucht beim Namen des Herrn. Der Rest von Israel wird kein Unrecht mehr tun / und wird nicht mehr lügen, / in ihrem Mund findet man kein unwahres Wort mehr. Ja, sie gehen friedlich auf die Weide, / und niemand schreckt sie auf, wenn sie ruhen. (Ze 3, 6. 8-9. 12-13) (4). Wann wird das Ende der Zeiten auf seinem Höhepunkt sein? Nur Gott allein weiß es. Wir können jedoch mit christlichen Kriterien die Zeichen examinieren um die Unterscheidung zu erreichen, in Übereinstimmung mit der Einladung Jesus in dem Evangelium. „Am Abend sagt ihr: Es kommt schönes Wetter, denn der Himmel ist rot. Und am Morgen: Heute gibt es Sturm, denn der Himmel ist rot und trüb. Das Aussehen des Himmels könnt ihr beurteilen, die Zeichen der Zeit aber nicht!“ (Mt 16, 2-3); vgl Lk 12, 54 -57).
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(1) Bei der Segnung dieses Monats, unterliess die Jungfrau die gewohnte Formel „Ich segne euch, meine Kinder, wie der Vater euch segnet durch den Sohn und mit dem Heiligen Geist“, obwohl sie die Objekte segnete, wie Luz Aaro versicherte als sie konsultiert wurde.
(2) Barcelona 1982;
(3) In dem Kommentar vom Juli 2005 haben wir schon einige dieser Fragmente dargelegt.
(4) Siehe B. Martín Sánchez, Los ultimos tiempos (Die letzten Zeiten) (Zaragoza, 1980).
Macht Apostolat in allen Teilen der Welt, meine Kinder,
verbreitet die Botschaften, meine Kinder.
Wie viele lachen über meine Botschaften!
Bringt sie in alle Winkel der Erde.
(Mutter Gottes, 1.10.1983)
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SEGNUNG VOM 6. MAI 2006, ERSTER SAMSTAG IM MONAT,
IM PRADO NUEVO, EL ESCORIAL (MADRID)
Übersetzung aus dem Spanischen:
MUTTER GOTTES:
Hebt alle Gegenstände hoch; alle werden gesegnet mit einer besonderen Segnung für die Heime.
Ich segne euch, meine Kinder, wie der Vater euch segnet durch den Sohn und mit dem Heiligen Geist.
25. JAHRESTAG DER ERSTEN „ERSCHEINUNG“
DER SCHMERZHAFTEN JUNGFRAU AN LUZ AMPARO CUEVAS
IM „PRADO NUEVO“, El ESCORIAL.
Am 14. Juni dieses Jahr 2006, sind es genau 25 Jahre seit der ersten „Erscheinung“ der Schmerzhaften Jungfrau zu einer einfachen, demütigen und arbeitsamen Frau, Ehefrau und Mutter von sieben Kindern, Luz Amparo Cuevas de Barderas.
Die räumlichen, zeitlichen Umstände von diesem Ereignis.
An jenem Tag ging die Familie Cuevas-Barderas in Begleitung eines Freundes um einige Stunden in einem Garten zu verbringen, der von ihnen kultiviert wurde und der Eigentum der Gemeinde vom El Escorial (Madrid) ist. Nach dem sie dort gefrühstückt hatten, kehrten einige von ihnen zu ihrer Wohnung zurück, und andere, ihr Ehemann Nicasio, ihr Sohn Pedro und Marcos, ein guter Freund der Familie blieben am gesagten Ort und entschieden sich, das benützte Geschirr in dem anliegenden Grundstück „Prado Nuevo“ abzuwaschen, wo eine Quelle war.
Als sie an der Quelle mit dem Wasserbecken standen – das bis heute erhalten ist -, fühlt sich Amparo stark von einem Baum angezogen, der einige Meter davon entfernt ist. Plötzlich nimmt sie einen starken Rosen- und Weihrauchduft wahr und sie beobachten mit Verwunderung, daß eine baumwollartige Wolke aus jenem Baum herauskommt und auf die Krone des Baumes aufsteigt.
Amparo fällt plötzlich vor dem priviligierten Baum auf die Knie; sie bleibt ungefähr eine halbe Stunde starr und unbeweglich. Während dieser Zeit sieht sie auf der Wolke die Jungfrau erscheinen. Sie erscheint mit einer granatfarbenen Tunika bekleidet; ein schwarzer Mantel mit Kapuze hüllt sie ein, ohne anzuliegen, ihren Kopf; und unter der Kapuze ein weißer Schleier aus Spitze. Einige Tränen fielen auf die Wangen ihres schönen, sanften, schmerzhaften Gesichtes. Sie hat die Hände in betender Haltung gefaltet.
Die Botschaft.
In diesen Augenblicken teilt die Jungfrau Luz Amparo die folgende Botschaft mit:
„Ich bin die Schmerzhafte Jungfrau. Ich will, daß man an diesem Ort eine Kapelle zu Ehren meines Namens erbaue. Man soll aus allen Teilen der Welt hierherkommen um die Passion meines Sohnes zu meditieren, die vollkommen vergessen ist. Wenn sie tun was Ich sage, wird es Heilungen geben. Dieses Wasser wird heilen. Jeder der kommt um hier täglich den heiligen Rosenkranz zu beten, wird von Mir gesegnet. Viele werden mit einem Kreuz auf die Stirn markiert. Tut Buße. Bringt Gebete dar“.
Die Aktualität der Botschaft.
Der Zweck der „Erscheinung“ ist die Konstruktion einer Kapelle zu Ehren der Schmerzhaften Jungfrau, damit man die Passion von Jesus Christus meditiere, „die vollkommen vergessen ist“. Und so ist es. Wir müssen es mit Schmerz und Demut bekennen.
Die Konsumgesellschaft in der wir seit Jahren leben, denkt und wünscht nichts anderes, als den sensitiven Appetit zufrieden zu stellen, materiell und sinnlich zu genießen. Das Auto, der Fernseher, Internet; die Wochenenden dienen nicht der Erquickung für den müden Geist durch die tägliche Arbeit, sondern um der Sinne freien Lauf zu lassen – und zu sättigen – wenn möglich – von angenehmen Sensationen für den Körper, die einen Bodensatz an Traurigkeit hinterlassen und das Herz austrocknen. Ein wenig geeignetes Ambiente um die Passion von Jesus zu meditieren.
Sogar in der Predigt und Kathechese wird häufig von der Auferstehung von Jesus Christus gesprochen – die fundamentale Wahrheit von unserer katholischen Religion –, aber die Passion und den Tod von Jesus vergeßend oder wenig schätzend, als wenn es eine Auferstehung geben könnte ohne Leiden und Tod. Man betont beharrlich, daß wir alle in Christus auferstanden sind, aber man übergeht, um dies zu erreichen, wir wirklich und übernatürlich zu sterben haben in Christus und mit Ihm.
Was das vorher erwähnte betrifft, die Meditation der Passion des Herrn, sie ist eine hauptsächliche Charakteristik in der Spiritalität vom Prado Nuevo, seit die Jungfrau zum ersten Mal an diesem 14. Juni 1981 darum bat. Es lohnt sich das Zitat eines klassischen Autors wiederzugeben, wenn er die Vorzüge dieser Andachtsübung erklärt:
„Die Meditation der Passion ist für alle Personen und in allen Situationen gut. Sie ist mächtig um den Menschen aus dem schlechten Leben herauszureißen und jene aufzuwecken, die anfangen Schmerz und Abscheu über ihre Sünden zu empfinden; sie ist Atem für diejenigen die sie nützen, und ein perfektes Muster für jede Tugend; und ist ein wirksamer Ansporn der Liebe ( . . . ). Alle die Beispiele der Tugenden von Christus, unserem Herrn, die sich durch sein Leben verteilen, erstrahlen am Höchsten in seiner Passion; alle Dokumente seiner Predigten, all seine Lehre und exzellenten Ratschläge sind in seiner Passion gepredigt; alle die Schwierigkeiten die einer ertragen kann, und das Äußerste der Miseren zu der es kommen kann um die Gerechtigkeit zu erreichen, befindet sich in der Passion; jede Enttäuschung und Kenntnis der Wahrheit befindet sich in der Passion; alle Wissenschaft und Verständnis und himmlische Weisheit ist in der Passion“ (1).
Auch die Buße, um die die Jungfrau bittet und das Sakrament der Buße sind der Vergessenheit anheimgegeben. Es werden Opfer akzeptiert und man erträgt Leiden um Reichtümer anzuhäufen, Macht zu gewinnen, Materielles zu genießen; aber wir weisen das Leiden zurück, um den abgesteckten Weg Jesus zu folgen und an den uns jetzt die Allerheiligste Jungfrau erinnert.
Später in anderen Botschaften, die Allerheiligste Jungfrau ergänzte den Zweck der Kapelle, bittend um die Anbetung des Allerheiligsten Altarsakramentes bei Tag und Nacht.
„Und daß das Allerheiligste bei Tag und Nacht ausgestellt sei für alle, die zu diesem Ort kommen wollen; aber daß Christus nie allein sei, meine Tochter“. (14-VII-1984).
Und am 7. Juni 1997 erinnerte Sie an diese Absicht mit den folgenden Worten:
„Deshalb wiederhole Ich es wieder, daß man eine Kapelle zu Ehren meines Namens erbaue, der reinen schmerzhaften Jungfrau, Mutter des Erlösers und Miterlöserin der Menschheit. Und daß in diesen Zeiten, in denen die Menschen Gott verlassen; daß sie Mich an die Seite des Thrones meines Sohnes stellen und meinen Sohn Tag und Nacht anbeten; darum habe Ich viele Male gebeten, meine Kinder, und Ich werde viele Gnaden über Euch ausschütten“.
Die Wahrheit der „Erscheinung“
Die Wahrheit der „Erscheinung“ hat sich offenbart im Verlauf dieser 25 Jahre durch die ununterbrochene Anwesenheit von Tausenden von Seelen, aller sozialen Schichten um den Rosenkranz im „Prado Nuevo“ zu beten, in Tagen der Kälte und der Hitze, regnend oder schneiend. Das Volk ertrug jahrelang die Verfolgung; hat ausgeharrt trotz des so lang andauernden Schweigens der Hierarchie und der ausgesetzten Schwierigkeiten und Hindernisse durch viele Priester und geweihte Seelen.
Und wenn der Herr in dem Evangelium sagt: „An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen“ (2), dort sind die Früchte: Tausende von bekehrten Seelen, von den verhärtesten Sündern, bis zur eifrigen Erneuerung der Seelen von schlaffen, geistigen Leben.
Trotzdem die Hierarchie von Madrid hat das letzte Wort. Wir hoffen vertrauensvoll, daß sich die Wahrheit bestätigen wird, die Tatsache der „Erscheinung“ der Schmerzhaften Jungfrau zu Luz Amparo Cuevas.
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Luis de la Palma, Historia de la Sagrada Pasión (Madrid, 1945)
Mt 7, 16.
Macht Apostolat in allen Teilen der Welt, meine Kinder,
verbreitet die Botschaften, meine Kinder.
Wie viele lachen über meine Botschaften!
Bringt sie in alle Winkel der Erde.
(Mutter Gottes, 1.10.1983)
* * *SEGNUNG VOM 3. JUNI 2006, ERSTER SAMSTAG IM MONAT,
IM PRADO NUEVO, EL ESCORIAL (MADRID)
Übersetzung aus dem Spanischen
MUTTER GOTTES:
Eine ganz besondere Segnung werde Ich geben: Alle Rosenkränze werden berührt von meinen jungfräulichen Händen und sie werden für den Tag der Finsternis dienen. Hebt alle Gegenstände hoch . . . . Alle wurden gesegnet.
Ich segne euch, meine Kinder, wie der Vater euch segnet durch den Sohn und mit dem Heiligen Geist.
Kommentar zu den Botschaften
8. Dezember 1982
Wie man durch das Datum feststellen kann, diese Botschaft empfing Luz Amparo in der Feierlichkeit der Unbefleckten Empfängnis; und sie bezieht sich auf das marianische Dogma.
„Der größte Titel in der Welt, meine Tochter, den mir mein Schöpfer und Herr erteilen konnte, war Rein und Unbefleckt zu sein (. . .). Auch hatte Ich das Privileg nach Unbefleckt und Rein zu sein, die Mutter meines Schöpfers und Herrn zu sein“ (Die Jungfrau).
Nach scheint hier als Adverb der Zeit zu wirken, auf Nachherigkeit hinweisend. Maria wurde erschaffen Rein und Unbefleckt um danach die Mutter Gottes zu sein, seit dem Moment als Sie mit ihrem „Ja“ einwilligt zum Herrn durch den heiligen Erzengel Gabriel. Alle die Privilegien unserer Frau sind im Dienst für ihre göttliche Mutterschaft. Man muß diese Erklärungen der Jungfrau Maria im Zusammenhang mit einer nachfolgenden Botschaft verstehen, die durch Sie selbst ausgesprochen sind, welche die ersten ergänzen und erklären:
„Ich habe dir bei einer anderen Gelegenheit gesagt, meine Tochter, daß das größte Privileg war . . . - verwirrt die Menschen nicht - , das Allergrößte war: Die Mutter Gottes meines Schöpfers zu sein; aber nach Mutter Gottes meines Schöpfers zu sein, die größte Gabe die Gott mein Schöpfer mir gewährte, war Rein und Unbefleckt zu sein“ (7-9-1985).
Die Allerheiligste Jungfrau ist die Reinste, die voll der Gnade, der Tugend und der Reinheit, gleichzeitig ist sie die Unbefleckte, sie war frei von jedem Makel der Sünde, einschließlich der Erbsünde und darauf bezieht sich das proklamierte Dogma durch den seligen Pio IX im Jahr 1854.
Wir schreiben weiter die angefangene Botschaft ab:
„Meine Kinder, seid Nachahmer meiner Reinheit . . . . Die wichtigste Tugend ist die Reinheit, meine Kinder. Danach folgt: Die Demut, die Armut und das Opfer, meine Kinder. Ich verspreche all jenen, die an meine Reinheit glauben und sich meinem Unbefleckten Herzen empfohlen haben, ihnen alle notwendigen Gnaden zu geben, um in das Himmelreich einzutreten“ (Die Jungfrau).
„Die wichtigste Tugend ist die Reinheit . . . . Sie sagt nicht, daß sie die Größte sei und Erhabenste; man kann ihre Wichtigkeit hervorheben, wenn wir sie als Wurzel von anderen vielen Tugenden betrachten. Der entgegengesetzte Pol, die Unreinheit, ist nicht die größte Sünde an sich, sondern Wurzel und Quelle von vielen Sünden. Es ist eine allgemeine Redensart in dem asketischen Leben, daß Gott den Stolzen straft mit der Erniedrigung der Unreinheit“. Es ist interessant, die Erklärung, die darüber der heilige Gregorio Magno anbietet: „(Die Unzucht verursacht) die Blindheit des Geistes, die Rücksichtslosigkeit, die Überstürzung, die Unbeständigkeit, den Egoismus, den Gotteshaß, die Anhänglichkeit an diese Welt, den Widerwillen für die zukünftige Welt“ (1).
„ . . . Ich verspreche, daß mein Unbeflecktes Herz alle jene retten wird, die um die notwendige Gnade bitten; genauso, meine Kinder, versprach Ich es an einem Tag, daß sich Rußland bekehren würde: Rußland wird sich bekehren. (Die Jungfrau).
In den Botschaften vom Prado Nuevo, unterläßt es die Jungfrau nicht, sich unter der Advokation ihres Unbefleckten Herzens zu präsentieren; dieses Mal macht Sie noch ein Versprechen unter vielen: Sie versichert die Rettung all jenen, die Sie um die notwendige Gnade sich zu retten, bitten. Die ewige Rettung ist eine Gnade von Gott, aber erfordert die Mitwirkung des Geschöpfes; die Seele kann das Angebot Gottes der ewigen Rettung annehmen oder zurückweisen; man sieht es sehr klar in dem bekannten Ausdruck vom heiligen Augustin: „ Er der dich ohne dich erschaffen hat, wird dich nicht ohne dich retten (2).
Die Jungfrau von Fatima versprach die Bekehrung von Rußland, wenn man ausführte um was Sie gebeten hatte: Die genannte Nation ihrem Unbefleckten Herzen zu weihen, durch den Papst und alle Bischöfe in Einheit mit ihm. Johannes Paul II. machte eine feierliche Weihe der Welt am 25. März 1984 in Rom, in Vereinigung der Bischöfe der katholischen Kirche, aber ohne ausdrücklicher Erwähnung von Rußland. Am Tag vorher, in ihrer Botschaft vom Prado Nuevo, sagte die Jungfrau, die Weihe für ausgeführt erklärend: „Der Statthalter Christi, mein geliebter Sohn, meine Tochter, dieser Mann hat den Erdball geweiht, meine Tochter; jetzt liegt es an den Menschen diese Gnaden anzunehmen . . .“ (24.3.1984).
„Bringt meine Botschaften in alle Winkel der Erde. Hört darauf, meine Kinder, die Zeit nähert sich, meine Kinder. Ich will euch alle retten“. (Die Jungfrau).
Die Botschaften vom Prado Nuevo wurden publiziert, während einiger Jahre zuerst in Taschenbüchern, dann in losen Blättern bis zur letzten von ihnen, das war am 4. Mai 2002. Von Spanien aus, haben sie sich verbreitet zu verschiedenen Orten der Welt. Jetzt sind sie übersetzt, teilweise oder vollständig in die wichtigsten Sprachen; besonders ins portugiesisch und französisch zum Nutzen der Pilger von beiden Sprachen, die am zahlreichsten aus dem Ausland vertreten sind; genauso wurden sie übersetzt in englisch, deutsch und italienisch. Es gibt mehrere Webseiten (3) wo man die Botschaften und andere Informationen und Bilder in Verbindung mit dem Prado Nuevo konsultieren kann.
Die Botschaften vom El Escorial haben einen Inhalt konform der Heiligen Schrift und der Tradition; ingesamt sind es 376. In ihnen werden die hauptsächlichen Wahrheiten des katholischen Glaubens berührt, auf einfache Weise, aber tiefgründig. Sie beinhalten Prophezeiungen, einige haben sich schon erfüllt und andere stehen noch bevor. Beim Ergründen von Bibel-Konkordanzen, findet man reichlich Fragmente von Botschaften die mit dem Wort Gottes übereinstimmen; im besonderen vom Evangelium, Briefe des heiligen Paulus und andere Bücher des Alten und Neuen Testamentes. Unter den Prophezeiungen die sich schon erfüllt haben, zitieren wir eine ganz klare; es verkündete die Jungfrau am 15. Mai 1984: „ . . . Ich habe es dir schon gesagt, daß nicht alle, nicht alle mein Herz lieben. Und wenn Ich mich nicht an diesem Ort offenbare, werde Ich mich an einem anderen Ort offenbaren, meine Tochter. Aber dieser Ort ist heilig, weil meine Füße diesen Ort betreten haben. Denk daran, bei anderen Gelegenheiten, es ihnen auch verweigert wurde, daß sie kommen um meine Offenbarungen zu sehen; aber sie haben es nicht erreicht, meine Tochter, wenn nicht drinnen, dann draußen. Aber Ich werde mich weiterhin offenbaren“ Es ist angekündigt, was Jahre später geschehen würde während der Verfolgung der Gemeindeverwaltung vom El Escorial (am Anfang der 90 er Jahre), die den Zutritt zu dem Grundstück vom Prado Nuevo verbot, und es unmöglich machte, sich dem Baum der Erscheinung zu nähern. „Und wenn Ich mich nicht an diesem Ort offenbare, werde Ich mich an einem anderen Ort offenbaren“; wie es in der Tat geschah, als man zu einen anderen Platz, „Nuevo Prado“ gehen mußte, zu einem Grundstück in der Nähe des alten, gegenüber des Gebäudes „Ave Maria“, wo die Jungfrau weiterhin die „Pilger“ segnete, die damals zum El Escorial kamen.
Weitere Botschaften, die sich auf jene Prophetie beziehen sind die folgenden: 29.7.1984; 4.9.1993; 1.1.1994.
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Moralia
Predigt 169
Wir erwähnen zwei, die weiter auf andere hinweisen:
Macht Apostolat in allen Teilen der Welt, meine Kinder,
verbreitet die Botschaften, meine Kinder.
Wie viele lachen über meine Botschaften!
Bringt sie in alle Winkel der Erde.
(Mutter Gottes, 1.10.1983)
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SEGNUNG VOM 1. JULI 2006, ERSTER SAMSTAG IM MONAT,
IM PRADO NUEVO, EL ESCORIAL (MADRID)
Übersetzung aus dem Spanischen
MUTTER GOTTES:
Hebt alle Gegenstände hoch. Alle werden gesegnet für die armen Sünder.
Ich segne euch, wie der Vater euch segnet durch den Sohn und mit dem Heiligen Geist.
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SEGNUNG VOM 5. AUGUST 2006, ERSTER SAMSTAG IM MONAT.
IM PRADO NUEVO, EL ESCORIAL (MADRID)
Übersetzung aus dem Spanischen
MUTTER GOTTES:
Hebt alle Gegenstände hoch. Alle sind gesegnet worden für den Tag der Finsternis.
Kommentar zu den Botschaften
25. Dezember 1982
„Ich will, meine Tochter, daß man Vigilien (Nachtwachen) hält, meine Tochter,zur Sühne der vielen Sünden, die in diesen Tagen begangen werden, von dieser Jugend, meine Tochter. (Die Jungfrau).
Es ist das erste Mal, daß in den Botschaften vom Prado Nuevo um „Vigilien“ gebeten wird oder Zeiten die dem Gebet gewidmet sind, ganz besonders in der Nacht, eine Petition die noch in anderen Botschaften erscheinen wird. Welchen Sinn haben diese nächtlichen Vigilien? Ohne Zweifel, sie werden als Gegengewicht erbeten zu den vielen Sünden, die in diesen Stunden begangen werden und die die Herzen von Jesus und Maria beleidigen, sie fühlen eine besondere Erleichterung durch diese Art von Gebet. Deshalb sagt die Jungfrau am 15. August 1983: „Ich bitte euch, daß ihr weiterhin Vigilien macht. Sie gefallen mir so sehr, meine Kinder! Und etwas später wiederholt Sie: „ . . . macht weiterhin Vigilien, sie gefallen mir so sehr, meine Kinder, sie gefallen mir so sehr“. (15.9.1983). Unter uns ist die Spanische Nächtliche Anbetung bekannt, die abwechselnde Nachtwachen im ganzen spanischen Territorium eingesetzt hat; die Anbeter versammeln sich einmal im Monat, während der ganzen Nacht, oder stundenweise und beten vor dem ausgesetzten Allerheiligsten Altarsakrament. Während andere ausruhen oder was schlechter ist, sie geben sich der Sünde hin, diese treuen Katholiken verharren in Vigil und beten den verborgenen Herrn in der Eucharistie an. Wir können nicht vergessen in diesem Punkt, die religiösen Gemeinschaften, die sich widmen Gott zu lobpreisen, während einiger Stunden in der Nacht, um das Göttliche Herz zu trösten, während andere Menschen Ihn beleidigen.
Es existieren verschiedene Formen um Akte der Sühne zu leisten, vor dem im Altarsakrament gegenwärtigen Jesus; wir fügen einige hinzu zum Nutzen die sie haben für die Leser dieses Kommentares:
Sühneakt vor dem Allerheiligsten Altarsakrament.
Herr Jesus, wir knien vor Dir, Deine reale Gegenwart in dem Allerheiligsten Altarsakrament anerkennend. Wir danken Dir unermeßlich für Deine dauernde Anwesenheit bei uns, und den Glauben, den Du uns gegeben hast.
Mit tiefen Schmerz fühlen wir, daß so viele Menschen, von Dir erlöst, Dich vergessen und beleidigen, daß Du in so vielen Tabernakeln allein bist, und in vielen Häusern nicht eingeladen bist.
Wir, unsere Sünden bereuend, wir möchten in dem Maße unserer Kräfte, Dir Gesellschaft leisten für die vielen, die Dich verlassen und wir verpflichten uns Dir, unser Leben als Opfergabe und Sühne Deinem Herzen, das voll von Liebe für uns ist.
Heilige Maria, unsere Mutter, wir vertrauen Deinem Unbefleckten Herzen, daß Du uns Gnaden gibst, um im Glauben auszuharren, wir ermutigen uns durch die Hoffnung und leben die Nächstenliebe, als Genugtuung für alle unsere Sünden und für die Rettung der Welt. Amen.
· Für alle Blasphemien, Sakrilegien, Entweihungen der Feste, die begangen werden gegen den Namen Gottes und seine Tempel . . .
Verzeih, Herr, Verzeih.
· Für alle die Angriffe gegen die Kirche, Verfolgungen und Propaganden der Gottlosigkeit . . .
· Für die Abtrünnigen, die das Lehramt der Päpste verachten und alle die falschen Propheten . . .
· Für alle die Unterdrückungen der Regierung, der Sklaverei, der Verbrechen und alle die Ungerechtigkeiten in der Arbeit, in den Familien und der Gesellschaft . . .
· Für alle unmenschlichen Akte der Gewalt, Mord, Abtreibungen, Torturen, Terrorismus, schlechte Behandlungen, Diebstähle, Betrügereien, Erpressungen . . .
· Für all die Unmoral und Korruption: In der Berufsarbeit, in den Beziehungen, Schauspielen, Fernsehen, Vergnügungen, Moden, Lektüren, Getränken, Drogen . . .
· Für alle die Sünden der Skandale und des menschlichen Respektes.
· Für alle die Sünden gegen die Heiligkeit der Familie und gegen die brüderliche Liebe.
· Für die unwürdigen Priester, für die begierigen Politiker, für alle die Mißbräuche der Autorität . . .
Jesus Christus, wir bitten ganz besonders Dein Herz, daß Du reichliche Gnaden denen gewährst, die ihrer am meisten bedürfen und daß Du nie erlaubst, daß wir uns von Dir entfernen, sondern von Deinem Herzen lernend, in unseren Gefühlen und Urteilen Dir jeden Tag immer ähnlicher werden. Amen.
Unglücklicherweise, diejenigen die nachts ausgehen und zurückkehren – wenn sie es tun - in den ersten Stunden in der Frühe, sind in der Mehrzahl die Jugendlichen, welche einer Vielzahl von Gefahren für den Körper ausgesetzt sind (Alkohol, Drogen, etc.) und vor allem für die Seele. Eine der Sorgen mit Häufigkeit vom Herrn und der Jungfrau in den Botschaften offenbart, ist die Jugend und die Gefahren die ihnen auflauern; zweifelslos, beziehen sie sich auf die Unordnung in dem Leben von vielen Jugendlichen, und erscheinen als eine Einladung zur Änderung des Lebens und zur Hoffnung. Es sind mehrere hoffnungsvolle Sätze, die an die Jugend gerichtet sind in den Botschaften vom Prado Nuevo; hören wir einige: „Ich will, daß sich der Weg in diesem Werk der Jugend öffnet, damit sie sich mit Körper und Seele diesem großen Werk hingeben ( . . .); mit tiefen Gebet, mit dem Geist des Opfers und der Buße“. (Die Jungfrau, 5-9-1987). „Ich will, daß die Jugend das Evangelium lernt, so wie es ist, und ihr von Dorf zu Dorf geht, den Menschen die Wahrheit und das Wort Christi lehrend“ (Die Jungfrau, 3-2-1990). Bei einer anderen Gelegenheit, sagt die Jungfrau zu Luz Amparo: „ . . . Ich werde dir für deinem Weg Seelen zuführen, die dein Werk voranbringen, meine Tochter. Siehst du nicht die Jugend, die alles aufgegeben hat um sich ganz deinem und Meinem Werk hinzugeben?“ (4-8-1990).
Es lohnt sich auf diesen Aspekt der Botschaft, den wir kommentieren aufmerksam zu machen, denn der Jugendliche von Heute, wird der Erwachsene von Morgen sein, und er wird in seinen Händen haben die Zügel der Geschichte; im sozialen, wirtschaftlichen, politischen . . . sowie im religiösen. Wie sehr liebte der Papst Johannes Paul II. die Jugend! An sie – Jungen und Mädchen – wandte er sich immer mit einer Botschaft der Liebe und Forderung gleichzeitig. In diesem Gebiet hat die Ablösung mit Enthusiasmus sein Nachfolger auf dem Stuhl von Petrus, Benedikt XVI. angenommen, der sich schon bei verschiedenen Gelegenheiten an die Jugend gewandt hat, vor einigen Monaten schlug er ihnen vor: „Das Leben auf Christus aufbauen, freudig Sein Wort annehmen und Seine Lehre in die Tat umsetzen; das, liebe Jugendliche des dritten Millenniums, muß euer Programm sein! ( . . .). Und wenn Jesus euch ruft, habt keine Angst Ihm großherzig zu antworten, besonders dann, wenn Er euch bittet, Ihm im geweihten oder im priesterlichen Leben zu folgen. Habt keine Angst; vertraut Ihm, und ihr werdet nicht enttäuscht werden“. (1)
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(1) Botschaft für den XXI. Weltjugendtag (9-4-2006).
Macht Apostolat in allen Teilen der Welt, meine Kinder,
verbreitet die Botschaften, meine Kinder.
Wie viele lachen über meine Botschaften!
Bringt sie in alle Winkel der Erde.
(Mutter Gottes, 1.10.1983)
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SEGNUNG VOM 2. SEPTEMBER 2006, ERSTER SAMSTAG IM MONAT,
IM PRADO NUEVO, El ESCORIAL, MADRID)
Übersetzung aus dem Spanischen
MUTTER GOTTES:
Hebt alle Gegenstände hoch. Alle werden gesegnet für den Tag der Finsternis.
Ich segne euch, meine Kinder, wie der Vater euch segnet durch den Sohn und mit dem Heiligen Geist.
Kommentar zu den Botschaften
26. Dezember 1982
„Daß alle Eltern ihre Kinder in der heiligen Gottesfurcht erziehen, meine Kinder. Arme Kinder, meine Tochter, wie viele begeben sich auf den Weg des Verderbens, meine Tochter, wie viele Sünden der Unreinheit werden täglich begangen, was für Beleidigungen für den Ewigen Vater“. (Die Jungfrau).
Die Botschaft die wir heute kommentieren, koinzidierte mit dem Fest der heiligen Familie; man merkt zu Beginn, daß die Jungfrau sie bereit hält, da sie sich auf die Mitglieder die eine Familie gründen bezieht: „Daß alle Eltern – Vater und Mutter – ihre Kinder erziehen“, an eine der Ziele der Ehe erinnernd; die Erziehung der Nachkommenschaft. Der Papst Johannes Paul II. war ein Verliebter der Familie, der sie ständig vor den Feinden verteidigte, die von verschiedenen Bereichen danach trachten, sie zu zerstören. Über dieses Thema, in seinem Lehramt ist fundamental der Brief an die Familien aus dem Jahr 1994, wo er die folgenden Präzisionen macht, sehr geeignet für die jetzige Zeit, besonders in Spanien, wo die Familie nicht wenige Angriffe erleidet:
„Die Ehe, die der Familie als Institution zugrunde liegt, wird durch den Bund hergestellt, mit dem „Mann und Frau unter sich die Gemeinschaft des ganzen Lebens begründen, welche durch ihre natürliche Eigenart auf das Wohl der Ehegatten und auf die Zeugung und die Erziehung von Nachkommenschaft hingeordnet ist“. Nur eine solche Verbindung kann als „Ehe“ in der Gesellschaft anerkannt und bestätigt werden. Nicht können dies die anderen zwischenmenschlichen Verbindungen, die den oben in Erinnerung gebrachten Bedingungen nicht entsprechen, auch wenn sich heute über diesen Punkt Tendenzen verbreiten, die für die Zukunft der Familie und selbst der Gesellschaft sehr gefährlich sind“ (1).
Vor kurzem besuchte der jetzige Papst Spanien; von Valencia intervenierte er in mehreren Momenten während des V. Welttreffens der Familien. Dort, Benedikt XVI. erinnerte erneut an die immerwährende Lehre, und unter anderen Worten, erklärte er in seiner Rede mit Eindringlichkeit:
„ . . . die Kirche lehrt uns die wunderbare Realität der unauflöslichen Ehe zwischen einem Mann und einer Frau, zu respektieren und zu fördern, die außerdem der Ursprung der Familie ist. Deshalb diese Institution anzuerkennen und ihr zu helfen, ist eine der größten Dienste die man heutzutage zum allgemeinen Wohl und zur wahren Entwicklung der Menschen und der Gesellschaften geben kann“. (2).
In den Botschaften vom Prado Nuevo, hat die Familie einen besonderen Platz, und es wird bei mehreren Gelegenheiten die Heilige Familie von Nazareth als Modell vorgeschlagen, selbst Luz Amparo hat die Gnade bekommen, Szenen aus dem Leben von Jesus, Maria und Joseph zu betrachten:
Am 15. August 1983, in der Feierlichkeit von Maria Himmelfahrt, erklärte die Jungfrau Luz Amparo: „Auch Joseph, meinem Mann, gewährte Gott Vater das Privileg, Adoptivvater vom Göttlichen Wort zu sein, das in meinem Leibe erzeugt wurde. Er erzog Ihn in der heiligen Gottesfurcht, meine Tochter, und gab Ihm alle seine Liebe. Deshalb bitte Ich alle christlichen Familien, daß sie ihre Kinder in der heiligen Gottesfurcht erziehen“.
In einem späteren Datum sagte Sie: „Ich bitte euch: Betet jeden Tag den Rosenkranz in der Familie! Erzieht euere Kinder in einem christlichen Zuhause“ (5-4-1986)
Bei einer anderen Gelegenheit klagte Sie: „Wenn die Menschen das Wissen Gottes imitieren würden, die Familien würden vereint bleiben. Die Menschen haben die Einheit des Ehesakramentes vergessen“ (2-1-1988).
Und der Herr sagte am 5. August 1995: „Die Familien lehren ihre Kinder nicht, sie haben eine heilige Aufgabe das Gesetz Gottes zu erfüllen; sie vergessen, ihnen den Glauben und die Moral zu lehren!“.
Im darauffolgenden Monat ruft die Jungfrau aus: „Oh, Väter und Mütter der Familien, geht auf dem festen und sicheren Weg! Bleibt nicht in der Zeit stehen“ (2-9-1995).
„Jeder, der den Heiligen Geist beleidigt, meine Tochter, wird auf keine Weise Verzeihung finden“ (Die Jungfrau).
Man versteht darunter, daß „wird auf keine Weise Verzeihung finden“ wer hartnäckig in dieser Beleidigung verbleibt. Die Sünde gegen den Heiligen Geist verhindert die Vergebung Gottes, wenn sich die Seele der Aktion der Gnade verschließt; deshalb sagt Christus in dem Evangelium: „Wer aber den Heiligen Geist lästert, der findet in Ewigkeit keine Vergebung, sondern seine Sünde wird ewig an ihm haften“ (3). Der Kathechismus der Katholischen Kirche erklärt so den vorhergehenden evangelischen Satz: „Die Barmherzigkeit Gottes ist grenzenlos; wer sich aber absichtlich weigert, durch Reue das Erbarmen Gottes anzunehmen, weist die Vergebung seiner Sünden und das vom Heiligen Geist angebotene Heil zurück. Eine solche Verhärtung kann zur Unbußfertigkeit bis zum Tod und zum ewigen Verderben führen“.(4).
Der Kathechismus des Heiligen Pius X. zählte diese Art von Sünden auf: „1° Die Verzweiflung sich zu retten. 2° Die Vermessenheit sich ohne Verdienste zu retten. 3° Die Bestreitung der erkannten Wahrheit. 4° Der Neid oder Bedauern der fremden Gnade. 5° Hartnäckig in den Sünden verbleiben. 6° Die Verstocktheit bis zum Schluß“ (Nr. 965). Und diese „sind insbesonders gegen den Heiligen Geist – nach dem selben Kathechismus – weil sie begangen werden aus reiner Bosheit, die das Gegenteil der Güte ist, die dem Heiligen Geist zugeschrieben wird“ (Nr. 966).
In einem Moment, rezitiert die Jungfrau das Ave Maria, merkwürdigerweise in umgekehrter Reihenfolge, von diesem marianischen Bitt-Gebetes; zuerst den zweiten Teil, dann den anderen. Und empfiehlt: „Macht es, meine Kinder, denkt an jedes Wort und welche Bedeutung das es hat“, schon ein Ave Maria gut gebetet hat mehr Wert, als viele, wenn diese unachtsam gebetet werden.
Danach, hat Luz Amparo das Glück eine himmlische Wohnung zu betrachten, die später von ihr beschrieben wurde. Dort strahlte viel Licht aus; ich begegnete den heiligen Joseph, der mit einer weißen Tunika bekleidet war. Ich sah auch viele Kinder mit identischer Bekleidung: unter ihnen befand sich das Jesuskind, von dessen Körper ein blauer Glanz ausströmte. Ich sah sie sich deplacieren, nach vorne und nach hinten, aber ohne die Füße zu bewegen, als ob sie schweben würden. Der Boden dieser Wohnung bedeckte eine Art von Rasen von preziöser weißer Farbe; all dies, wunderbar, der ewigen Realitäten zu eigen, wozu die menschliche Sprache unfähig ist, sie in seiner erhabenen Schönheit zu beschreiben.
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(1) Brief an die Familien, Nr. 17 (2-2-1994).
(2) Predigt, 9-7-2006.
(3) Mk 3, 29; vgl. Mt 12, 32; Lk 12, 10.
(4) Kathechismus der Kath.Kirche Nr. 1864;
vgl. Johannes Paul II. Dominum et vivificantem, 46.
Macht Apostolat in allen Teilen der Welt, meine Kinder,
verbreitet die Botschaften, meine Kinder.
Wie viele lachen über meine Botschaften!
Bringt sie in alle Winkel der Erde.
(Mutter Gottes, 1.10.1983)
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SEGNUNG VOM 7. OKTOBER 2006, ERSTER SAMSTAG IM MONAT,
IM PRADO NUEVO, EL ESCORIAL, (MADRID)
Übersetzung aus dem Spanischen
MUTTER GOTTES:
Hebt alle Gegenstände hoch. Alle werden gesegnet für die armen Sünder.
Ich segne euch, meine Kinder, wie der Vater euch segnet durch den Sohn und mit dem Heiligen Geist.
Kommentar zu den Botschaften
1. Januar 1983
„Meine Tochter, Ich bin euere Mutter, Ich bringe euch den Frieden auf die Erde; aber die Menschen, meineTochter, formieren den Krieg. Ich bin Mutter, meine Tochter, von allen Bewohnern der Erde. Ich komme, meine Tochter, voll von Schmerz, aber Ich komme auch voll von Barmherzigkeit und Liebe für alle meine Kinder. Ich schütte,, meine Tochter, Gnaden aus für die ganze Menschheit, meine Tochter, aber diese Menschheit, meine Tochter, erwidert es Mir mit jeder Art von Sünden,von Verbrechen und Spott, meine Tochter“ (Die Jungfrau).
Was für schöne Worte der Jungfrau zu Beginn dieser Botschaft! Es mischen sich in ihnen die lebendigsten Gefühle des Schmerzes, verursacht durch die Sünden der Menschen, und der Barmherzigkeit und Liebe für alle ihre Kinder, wir, die wir zu einer einzigen Menschheit gehören, und auf konkrete Weise, wir Mitglieder der Kirche sind.
Sie kommt um uns den Frieden zu bringen, aber dieser wird nicht auf der Erde instauriert werden, weil diese mütterliche Zärtlichkeit von Maria, Mutter der Menschheit, erwidert wird „mit allen Arten von Sünden, von Verbrechen und Spott“.
In verschiedenen Teilen des Planeten gibt es keinen Frieden und es vermehren sich die Kriege; vor dieser dramatischen Situation, kommt die Jungfrau um uns den Frieden zu bringen, welcher dem Evangelium folgend, sich sehr unterscheidet, wie die Welt ihn versteht. An erster Stelle, handelt es sich den Frieden in der Seele zu suchen, der innere Frieden in jedem Herzen, der sich ausbreiten wird, zuerst in unserem täglichen Leben, und dann zu anderen größeren Kreisen. Wie ist der Frieden, den Christus predigte und verbreitete in den Evangelien und die weitere biblische Stellen aufnehmen?:
· Unterscheidet sich vom menschlichen Konzept: „Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch; nicht einen Frieden, wie die Welt ihn gibt, gebe ich euch. Euer Herz beunruhige sich nicht und verzage nicht“ (Joh 14, 27).
· Notwendig ist für das Zusammenleben mit dem Nächsten und für die sozialen Beziehungen. „Wenn ihr in ein Haus kommt, so sagt als erstes: Friede diesem Haus! Und wenn dort ein Mann des Friedens wohnt, wird der Friede, den ihr ihm wünscht, auf ihm ruhen; andernfalls wird er zu euch zurückkehren“ (Lk 10, 5, 6).
· Übernatürlich und das Herz des Menschen bewahrt: „Und der Friede Gottes, der alles Verstehen übersteigt, wird eure Herzen und eure Gedanken in der Gemeinschaft mit Christus Jesus bewahren“ (Phil 4, 7).
· Frucht vom Respekt für das Gesetz Gottes: „Alle, die deine Weisung lieben, empfangen Heil in Fülle; / es trifft sie kein Unheil“ (Ps 118 (119), 165).
· Er ist einer der Früchte des Heiligen Geistes, die das Kompendium des Katechismus aufgenommen hat: „Die Überlieferung der Kirche zählt deren 12 auf: „Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Langmut, Sanftmut, Treue, Bescheidenheit, Enthaltsamkeit, Keuschheit“ (Gal 5,22-23 Vg.). (1).
· Ist ein Teil von den Seligpreisungen: „Selig, die Frieden stiften; / denn sie werden Söhne Gottes genannt werden“ ( Mt 5, 9).
· Ist vereint mit der Haupttugend der Nächstenliebe, ohne ihr kann man nicht in der Wahrheit sein. „Im übrigen, liebe Brüder, freut euch, kehrt zur Ordnung zurück, laßt euch ermahnen, seid eines Sinnes, und lebt in Frieden! Dann wird der Gott der Liebe und des Friedens mit euch sein“ (2 Kor 13, 11).
„Ich will, meine Tochter, daß sich alle retten; deshalb kam mein Sohn herab auf die Erde, damit sie über Ihn spotten und Ihm den Tod am Kreuze gaben,, damit ihr den Himmel erreichen könnt, meine Kinder. Aber, um den Himmel zu erlangen, muß man erfüllen, meine Kinder, die Regeln, die der Ewige Vater der ganzen Menschheit gegeben hat“ (Die Jungfrau).
Es ist die Doktrine, die der heilige Paulus lehrt in seinem ersten Brief an Timotheus, in der er sich auf die Rettung der Menschen bezieht, mit dem Leiden der Erlösung von Jesus Christus. „Vor allem fordere ich zu Bitten und Gebeten, zu Fürbitte und Danksagung auf, und zwar für alle Menschen ( . . . ), Das ist recht und gefällt Gott, unserem Retter; er will, daß alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen. Denn: Einer ist Gott, / Einer auch Mittler zwischen Gott und den Menschen: / der Mensch Christus Jesus, der sich als Lösegeld hingegeben hat für alle, / ein Zeugnis zur vorherbestimmten Zeit“ ( 1 Tim 2, 1. 3-6).
In der Botschaft offenbart sich uns die liebevolle und barmherzige Tiefe des Herzen von Maria, und damit das Herz Gottes, das wir soeben gesehen haben, reflektiert in dem vorhergehenden Zitat des Apostels.. Der rettende Wille des Herrn, für die ganze Menschheit, war ja seit dem Alten Testament bekannt (2); Jesus bestätigt es an verschiedenen evangelischen Stellen (3) und entdeckt uns, daß diese Rettung zu uns kommt, wie der heilige Paulus anzeigt, mittels der Kenntnis der Wahrheit, beinhaltet in dem Wort des Vaters, der sich uns durch den Sohn hingibt (4). Nur Jesus Christus ist Mittler durch eigenes Recht, durch eigene Verdienste; die Heiligen und einzigartig die Jungfrau Maria, sind es aufgrund ihrer Assoziation mit der einzigen Vermittlung von Christus.
„Ich liebe euch alle, meine Kinder, aber ich möchte euch ganz klein (5), ganz klein, damit Ich euch dann ganz hoch hinauftragen kann, in die Wohnungen meiner Auserwählten, meine Kinder“ (Die Jungfrau).
Der ausgedrückte Wunsch durch die Jungfrau Maria, bezieht sich auf die Tugend der Demut, der Einfachheit . . . ; sowie mit der benannten geistigen Kindschaft, gemäß dem Evangelium - „ . . . Wenn ihr nicht umkehrt und wie die Kinder werdet, könnt ihr nicht in das Himmelreich kommen“. (Mt 18, 3) – und wie der Psalm 130 (131) proklamiert: „ Herr, mein Herz ist nicht stolz, / nicht hochmütig blicken meine Augen. Ich gehe nicht um mit Dingen, / die mir zu wunderbar und zu hoch sind. Ich ließ meine Seele ruhig werden und still; / wie ein kleines Kind bei der Mutter ist meine Seele still in mir“ (siehe 1-2).
„Denkt daran, meine Kinder, daß die Höllen existieren, denkt auch daran, daß die Himmel existieren, und daß jeder nach seinen Werken empfangen wird, meine Kinder“ (Die Jungfrau).
Diese heilsamen Warnungen des Herrn und der Jungfrau in den Botschaften gehen immer auf der Linie der Kirche, die empfiehlt, daß man über die ewigen Wahrheiten predige und katechisiere. Es erinnerte der Papst Johannes Paul II. bei mehreren Gelegenheiten: „Die Allerseelenfeier läßt uns eintreten in das große Kapitel der „Letzten vier Dinge“ - Tod, Gericht, Hölle und Himmel -, Es ist die Perspektive, die wir ununterbrochen vor den Augen haben sollen, es ist das Geheimnis, damit das Leben immer seinen vollen Sinn habe und sich jeden Tag entfalte mit der Kraft der Hoffnung “ (6). Tod, Gericht, Hölle und Himmel, habe Christ in deiner Erinnerung“, rezitierten früher die treuen Christen, um so die vier letzten Dinge in gereimter und einfacher Form zu lernen..
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(1) Nr. 390; Kath. Katechismus Nr. 1832
(2) Vgl. Ez 18, 23; 33, 11.
(3) Vgl. Luk 19, 10; Mt 18, 11; 21, 31; Joh 3, 17.
(4) Vgl. Joh 15, 15: 17, 17.
(5) Vgl. Mt 18, 3-4; Mk 10, 14; Lk 18, 16.
(6) S General Audienz, 2-11-1983.
Macht Apostolat in allen Teilen der Welt, meine Kinder,
verbreitet die Botschaften, meine Kinder.
Wie viele lachen über meine Botschaften!
Bringt sie in alle Winkel der Erde.
(Mutter Gottes, 1.10.1983)
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SEGNUNG VOM 4. NOVEMBER 2006, ERSTER SAMSTAG IM MONAT,
IM PRADO NUEVO, EL ESCORIAL, (MADRID)
Übersetzung aus dem Spanischen
MUTTER GOTTES:
Hebt alle Gegenstände hoch. Alle werden gesegnet für die Bekehrung der Sünder. (Pause)
Ich segne euch, meine Kinder, wie der Vater euch segnet durch den Sohn und mit dem Heiligen Geist.
Kommentar zu den Botschaften
6. Januar 1983
„ . . . heute ist ein sehr wichtiger Tag, meine Tochter, und ganz besonders für die Kinder. Ich werde euch um ein Geschenk bitten, meine Kinder; daß alle diejenigen, die sich noch nicht der Eucharistie genähert haben, meine Kinder, daß sie sich vorbereiten und es tun“ (Die Jungfrau, 6-1-1983).
Am 6. Januar jedes Jahres zelebriert man die liturgische Feierlichkeit der Epiphanie des Herrn oder die Heiligen Drei Könige. In Spanien hat die genannte Feierlichkeit eine lange Tradition: es ist außerdem ein ganz besonderer Tag, an dem man Geschenke austauscht, vor allem für die Kinder. Aus diesem Grund erinnert die Jungfrau daran, und Sie bittet um ein Geschenk für sich und zur Freude ihres Sohnes:“Daß alle, die sichnicht der Eucharistie nähern, es tun; obgleich Sie spezifiziert: „Daß sie sich vorbereiten; das heißt, die Jungfrau wünscht, daß die Seelen sich dem eucharistischen Bankett nähern, aber vorbereitet, im Stand der Gnade. Wie viele Personen gehen zur Kommunion ohne im Stand der Gnade zu sein? Nur Gott allein weiß es, aber mit der Konfusion die unter nicht wenigen Katholiken herrscht, kann man vermuten, daß es genügend sind, die nicht vorbereitet die Hl. Kommunion empfangen.
In den Botschaften vom Prado Nuevo ist eindringlich der Aufruf sich der Eucharistie zu nähern, mehr als einmal, in Verbindung mit dem Sakrament der Buße.
· „Nähert euch dem Sakrament der Eucharistie, aber vorher reinigt euere Seele, meine Kinder, mit dem Sakrament der Buße“ ( Die Jungfrau, 3-11-1984).
· „Nähert euch dem Sakrament der Buße und dem Sakrament der Eucharistie“ (Der Herr, 2-10-1993).
· „Nähert euch der Eucharistie und geht vorher zum Bußsakrament, meine Kinder“ (Der Herr, 7-10-2000).
· „Geht zum Bußsakrament: Der Priester wird euch euere Schuld vergeben, und nähert euch der Eucharistie“ (Der Herr, 2-12-2000).
Auf der gleichen Linie sprach immer der Papst Johannes Paul II, z.B. während seiner ersten Reise nach Spanien: „Ich beende und ermutige euch, liebe Anbeter und alle Söhne und Töchter von Spanien, zu einer tiefen eucharistischen Frömmigkeit. Diese bringt euch jedes Mal näher zum Herrn. Und ich bitte euch um das angebrachte Hilfsmittel, das Sakrament der Beichte, das zur Eucharistie führt, wie die Eucharistie zur Beichte führt“ (1).
„Seid keine Herodes, meine Kinder, Ich will, daß ihr Zyrenes seid, damit euch mein Sohn das Kreuz übergeben kann. Auch will Ich von euch, daß ihr werdet wie die Kinder, um euch in den Garten der Auserwählten transplantieren zu können“ (Die Jungfrau, 6-1-1983).
„Seid keine Herodes“; das heißt, seid nicht grausam, und ganz besonders mit den Kindern, gemäß einer der Bedeutungen des Wortes „Herodes“. Im Gegenteil, die Jungfrau bittet uns, den Simón von Zyrene zu imitieren, der konform wie die Evangelien lehren, Jesus half das Kreuz zu tragen: „Auf dem Weg trafen sie einen Mann aus Zyrene namens Simon; ihn zwangen sie, Jesus das Kreuz zu tragen“ (2).
Anschließend bittet Sie, daß wir wie die Kinder werden, mit den selben Tugenden von ihnen: Die Einfachheit, die Unschuld, das Vertrauen . . . . Alles mit dem Ziel, um uns zu einem besseren Leben führen zu können. Das ist was Christus in dem Evangelium versichert: „ . . . Wenn ihr nicht umkehrt und wie die Kinder werdet, könnt ihr nicht in das Himmelreich kommen“ (3), auf diese Weise einladend zu einem einem Leben der spirituellen Kindheit, denn die sie praktizieren, werden leichter den Himmel erreichen.
Der „Garten der Auserwählten“ ist ein mysteriöser Ausdruck; wahrscheinlich handelt es sich um das „Paradies“, denn dieses letzte Wort, von persischen Ursprung, bedeutet, „ Aussichtspunkt, Garten“; in der religiösen Sprache wurde designiert der Ort, wo die Gerechten Gott genießen in dem anderen Leben, aufgrund der guten Taten des gegenwärtigen Lebens. Auch so noch, in den Botschaften vom Prado Nuevo, sich eine Unterscheidung etabliert zwischen dem Paradies und dem Himmel der Seligen. Was kann man über diese sagen? Wir werden versuchen es zu erklären, aber wir stellen klar, daß wir keine Kenntnis haben, wie die Kirche diese Frage definiert hat; trotzdem die Erklärung die wir anbieten, schließt die katholische Lehre ein.
In der Botschaft vom 2. Januar 1993, machte der Herr die folgende auffällige Enthüllung: „ Alle will die Divina Majestät Gottes, daß sie durch das Paradies gehen, das Gott für das erste Paar vorbereitete und alles genießen, das Er für sie erschaffen hat“
Merkwürdige und hoffnungsvolle Deklaration des Herrn, der wünscht, daß die Erlösten Beteiligte werden vom „Paradies das Gott für das erste Paar vorbereitete, und alles genießen, was Er für sie erschaffen hatte“; oder auch: das irdische Paradies, das sich vom himmlischen Paradies unterscheidet.. Auf welche Art und wann wird der Mensch teilhaben können an beiden glücklichen Realitäten? Wir wissen es nicht, die Unterscheidung bleibt aufgezeichnet, denn die Botschaften vom Prado Nuevo machen sie.
*Andere Stellen der Botschaften, die sich auf das irdische Paradies beziehen:
-„Die Auserwählten, meine Tochter, werden zurückkehren zum Edén des Paradieses. Ich werde mit meinem Sohn kommen für die Auserwählten ( . . . ). Die Auserwählten werden sich in dem Paradies der Liebe und der Glückseligkeit sehen“. (Die Jungfrau, 25-9-1981).
-„Dieses Paradies ist vorbereitet seit der Erschaffung der Welt, von Anfang an, für alle Menschen guten Willens. Schau, wie der Stier und die Kuh weiden; schau das Lamm und das Schaf, schau die giftigste Schlange, wie sie zwischen dem Menschen und dem Kind ist, ohne sie zu berühren, meine Tochter. Schau was für Bäche, schau was für eine Schönheit ( . . . ). Dies war, meine Tochter und bleibt immer noch was Gott für den Mensch vorbereitet hatte ( . . .). Schau, dies ist der positive Teil des Menschen und wo der Mensch hinkommen wird, wenn er mit Demut die Gesetze Gottes annimmt“ (Die Jungfrau, 5-1-1991).
-„Der Mensch verlor das Paradies durch den Hochmut, durch den Stolz, durch den Ungehorsam; und mit der Demut, mit der Einfachheit, mit der Armut und mit dem Gehorsam wird er es wiedergewinnen“ (Der Herr, 6-2-1993).
*Andere Botschaften die das himmlische Paradies erwähnen:
„Was für eine so große Freude, meine Tochter, zu sehen, daß Ich noch Seelen habe die den guten Samen säen und die dann die Frucht in dem himmlischen Paradies empfangen werden“ (Die Jungfrau, 15-1-1982).
Merkwürdigerwiese, eine deutsche Mystikerin aus dem XIII. Jahrhundert, Mathilde von Magdeburg, etabliert genauso die vorher genannte Unterscheidung in einem Kapitel ihrer Schriften, wo sie die Wunder bechreibt die ihr gezeigt wurden: „Ich sah die beiden Paradiese. Ich habe schon von dem Irdischen gesprochen. Das Himmlische ist höher und beschützt das Irdische vor jeder Art von Unwetter. . . “(4).
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(1) Rede zu den Mitgliedern der Spanischen Nächtlichen Anbetung
(Madrid, 31-10-1982
(2) Mt 27, 32; vgl. Mk 15, 21; Lk 23, 26.
(3) Mt 18, 3; vgl. Mt 19, 14; Mk 10, 14; Lk 18, 16.
(4) „Algunas cosas sobre el Paraíso“, c. LVII, La luz divina que ilumina los corazones (Burgos, 2004) pp. 423-425.
Macht Apostolat in allen Teilen der Welt, meine Kinder,
verbreitet die Botschaften, meine Kinder.
Wie viele lachen über meine Botschaften!
Bringt sie in alle Winkel der Erde.
(Mutter Gottes, 1.10.1983)
* * *
SEGNUNG VOM 2. DEZEMBER 2006, ERSTER SAMSTAG IM MONAT,
IM PRADO NUEVO, EL ESCORIAL, (MADRID)
Übersetzung aus dem Spanischen
MUTTER GOTTES:
Heute die Segnung wird für die armen Sünder sein. . . , Hebt alle Gegenstände hoch...
Ich segne euch, wie der Vater euch segnet durch den Sohn und mit dem Heiligen Geist.
Kommentar zu den Botschaften
14, Januar 1983
„ Wie undankbar meine Tochter, Ich will, daß du jeden Tag mehr Opfer machst. Ich will, daß dein Leiden dazu diene um die Menschheit zu ändern. Sieh mein Herz; es ist schmerzerfüllt durch die Undankbarkeit der Menschen.
Sprich mit den Menschen. Die Strafe ist sehr nahe. Sage ihnen, daß sie ihre Leben ändern, daß die Zeit sehr nahe ist. Mein Sohn wird herabkommen auf einer weißen Wolke (1) von Engel umgeben. Sie sollen die Gebote des Gesetzes Gottes halten. Sage ihnen, daß Gott Vater barmherzig ist, aber auch sehr streng“ (Die Jungfrau).
Zu Beginn dieser Botschaft, die Jungfrau beklagt sich über die Undankbarkeit der Menschen, und unverzüglich verbindet Sie es mit „der Strafe“, die auch in anderen Botschaften erwähnt wird und gleichzeitig macht Sie einen Aufruf zur Bekehrung: „Sage ihnen, daß sie ihre Leben ändern, denn die Zeit ist sehr nahe“; denn um diese angekündigte Strafe zu vermeiden ist es notwendig, daß sich die Menschheit ändert, der Mensch muss zu Gott zurückkehren. Dies ist die wirkliche Bekehrung: Sich von dem Fall aufrichten die jede Sünde mit sich bringt, reuevoll zum Herrn zurückkehren und auf dem Weg der Rettung gehen. Das ist es was in der „Parabel des verlorenen Sohnes“ bestätigt wird und der heilige Lukas erzählt: „Da ging er in sich und sagte: „Wie viele Tagelöhner meines Vaters haben mehr als genug zu essen, und ich komme hier vor Hunger um. Ich will aufbrechen und zu meinem Vater gehen und zu ihm sagen: Vater, ich habe mich gegen den Himmel und gegen dich versündigt (. . . )“. Dann brach er auf= und ging zu seinem Vater“. (2)
Diese Wurzel der Undankbarkeit Gott gegenüber, ist der Grund von vielem Bösen, darauf wies Lactancio hin, ein christlicher Schriftsteller aus dem IV. Jahrhundert: „Ihr sollt verstehen, wenn euch etwas an Kenntnis bleibt, daß alle Verbrechen und Ungerechtigkeit der Menschen hauptsächlich in dem Kult bestehen, den sie den Göttern erweisen und daß die Unglücke, die sie ständig heimsuchen, ihren Ursprung haben in der Undankbarkeit, den einzigen Gott verlassen zu haben um extravaganten Aberglauben zu folgen“. (3) Wenn wir das aktuelle spanische Panorama beobachten, werden wir feststellen, wie= sich auch heute diese Worte auf überraschende Weise erfüllen, denn die abergläubischen Praktiken in Programmen im Fernsehen, Radio, Zeitschriften, Internet . . . mittels Wahrsager, Kartenlegerinnen etc.. alle sind gegen das Wort Gottes, der sie verwirft: „Es soll bei dir ke= inen geben, ( . . . ) der aus dem Becher weissagt, zaubert, Gebetsbeschörungen hersagt oder Totengeister/ befragt, keinen Hellseher, keinen der Verstorbene um Rat fragt. Denn jeder, der so etwas tut, ist dem Herrn ein Greuel. Wegen dieser Greuel vertreibt sie der Herr, dein Gott, vor dir“. (4)
Weisen wir absolut gesagte Praktiken zurück, nähern wir uns ihnen nicht, nicht einmal aus Neugierde, sondern seien wir andererseits dem Herrn und seiner Allerheiligsten Mutter dankbar für so viele Gnadengeschenke die wir empfangen haben und berücksichtigen wir die liebevolle Klage von Ihr in dieser Botschaft: „Siehe mein Herz, es ist schmerzerfüllt durch die Undankbarkeit der Menschen“.
„Wie kann ich dem Herrn all das vergelten, / was er mir Gutes getan hat?“ fragt sich der Psalmist (5)
„Wie werden wir Gott all das vergelten, was Er uns bis heute gewährt hat? Wir würden die ganze Ewigkeit brauchen; in der Tat, in dem Himmel werden wir auf ewig seine Barmherzigkeiten lobpreisen. Unterdessen hier, in dem zeitlichen Leben, können wir Ihm viele Dinge aufopfern, als ständige Danksagung für Ihn.„Mache es dir zur Gewohnheit dein Herz jeden Tag viele Male zu Gott zu erheben zur Danksagung.. Weil Er dir dies und jenes gibt. Weil sie dich verachtet haben.- Weil du nicht hast was du brauchst oder weil du es hast. – Weil Er seine Mutter so wunderschön gemacht hat, und Sie auch deine Mutter ist. Weil Er die Sonne und den Mond erschuf, und jenes Tier und jene anderen Pflanzen. – Weil Er jenen Menschen so eloquent gemacht hat und dich machte Er schwerfällig . . . . Sage Ihm Dank für alles, weil alles gut ist“. (6)
Die heilige Theresa von Jesus richtete sich in „Das Buch meines Lebens" auf die vielen Wohltaten die uns der Herr schenkt: „Es ist wahr, daß wir eine Person mehr lieben, wenn wir uns an die guten Werke erinnern, die sie uns tat. Daher ist es gut und sehr verdienstvoll, daß wir uns immer daran erinnern, daß wir von Gott das Leben haben und Er uns aus dem Nichts erschuf und Er uns trägt und all die anderen Verdienste von seinem Tod und Arbeiten, die Er viel früher bevor wir erschaffen wurden vollbracht hatte, für jeden einzelnen die jetzt leben . . . .“ (7)
Näheres, wann die Ereignisse geschehen werden, bezüglich der erwähnten Strafe, die in dieser und in anderen Botschaften erwähnt werden, können wir und sollen wir keine Vermutungen über irgend ein Datum aufstellen, denn alles ist in den Händen Gottes; außerdem die positive Antwort des Gebetes und der Buße kann sie hinausschieben. Die Mutter Gottes, die bittende Allmacht, interveniert auch in entscheidender Form in der Verschiebung dieser Ereignisse; so bestätigen es mindestens 3 Botschaften: „ Daß es alle wissen, daß es auch meine Mutter ist, die diese Strafe aufhält, mit ihren Tränen, mit ihren Schmerzen“ (Der Herr, 20-11-1981). „Schau, meine Tochter, Ich bin gebückt um die Welt zu beschützen, meine Tochter; Ich halte den Arm meines Sohnes auf. All dies hätte schon geschehen müssen, aber wenn es Seelen gibt, die Gott bitten, Gott hält die Strafe auf, meine Tochter“ (Die Jungfrau, 7-12-1985). „Meine inständigen Bitten an die Divina Majestät Gottes, meine Kinder, ist es was ein wenig die Strafe hinausschiebt, meine Kinder“ (Die Jungfrau, 3-8-1991).
Genauso wie in dem apokalitischen Genre der Bibel, in den Visionen vom Prado Nuevo die Hoffnung nicht aufhört, auch wenn sie in gewissen Zeitpunkten bedrohlich sind, denn am Ende wird der Triumph von Jesus Christus und dem Unbefleckten Herzen von Maria sein. Einige Tage später nach der Botschaft die wir kommentieren, kündigte Sie in einer anderen an: „Und am Ende, dieses Unbefleckte Herz wird triumphieren, meine Tochter. Bittet dieses Herz, das euch voll von Barmherzigkeit und Liebe und Vergebung erwartet, meine Kinder“ (2= 2-1-1983).
Es wollen die Botschaften nicht erschrecken beim Offenbaren der Prophetien und ewigen Wahrheiten; stattdessen möchten sie die Seelen bewegen und = eine vorteilhafte Reaktion in vielen Männern und Frauen erreichen, welche auf verirrten Wegen gehen, fern der Wahrheit und der Rettung; aus dem selben Motiv, die Jungfrau Maria hielt es nicht für unangebracht die Hölle kleinen Kindern zu zeigen – den drei Schäferkindern von Fatima –, wenn auch gesagte Offenbarung besti= mmt war, vor allem denen, die sie später kennenlernen würden. Können wir daran zweifeln, daß die Jungfrau eine gute Katechetin war und ist? Sie wußte genau was Sie tat, wie jetzt, wenn sie die Seelen warnt vor den Gefahren für ihre ewige Rettung..
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(1) Vgl. Mt 24, 30-31; 26, 64; Mk 13, 26-27; 14, 62; Lk 21, 27;&nbs= p; Offb 1, 7; 14, 14.=
(2) Lk 15= , 17-18. 20.
(3) Lactancio,= Instituciones divinas, V= , 8; PL 6, 573.
(4) Dtn 18, 10-12.
(5) Vgl. Ps 116 (115), 12.
(6) San Josemaría Escrivá de B., Camino,= n. 268 ( 36 a ed. castell., Madrid, 1979).
(7) Kap. 10, 5.
Macht Apostolat in allen Teilen der Welt, meine Kinder,
verbreitet die Botschaften, meine Kinder.
Wie viele lachen über meine Botschaften!
Bringt sie in alle Winkel der Erde.
(Mutter Gottes, 1.10.1983)
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SEGNUNG VOM 6. JANUAR 2007, ERSTER SAMSTAG IM MONAT,
IM PRADO NUEVO, EL ESCORIAL (MADRID)
Übersetzung aus dem Spanischen
MUTTER GOTTES:
Hebt alle Gegenstände hoch, alle werden gesegnet für die Bekehrung der armen Sünder . . .
Ich segne euch wie der Vater euch segnet durch den Sohn und mit dem Heiligen Geist.
Kommentar zu den Botschaften
Am 4. Mai 2002, am ersten Samstag des Monats, empfing Luz Amparo im Prado Nuevo die letzte Botschaft..Seit diesem Zeitpunkt, anstelle der monatlichen Botschaften die gedruckt und auf losen Blättern verteilt wurden, begann man nun die jeweilige Segnung der Jungfrau mit einem Kommentar zu den Botschaften zu verteilen. So Gott will, erfüllen wir weiterhin die Bitte, die der Herr in jener abschließenden Botschaft äußerte; „Ich bitte nur, meine Kinder, daß ihr alle Botschaften meditiert, denn alles ist dabei sich zu erfüllen, meditiert sie von der ersten bis zur letzten“ in der Er verkündete: „Es wird keine Botschaften mehr geben, aber es wird ganz besondere Segnungen geben und Markierungen die dauerhaft auf die Stirne geprägt werden“, was seit dieser Zeit jeden ersten Samstag geschieht. Es gibt keinen Zweifel, daß der Prado Nuevo ein gesegneter Ort ist, durch die Gegenwart der Allerheiligsten Jungfrau, wo Sie ständig Gnaden ausschüttet:
· „Auch heute ist ein ganz besonderer Tag um euch eine heilige Segnung zu geben, mit einer besonderen Segnung, meine Kinder, und diese Segnungen werden den geweihten Seelen dienen“ (Die Jungfrau, 2-2-1985).
· „Alle jene, die ihr zu diesem Ort kommt, ihr werdet mit besonderen Segnungen gesegnet“ (Der Herr, 2-5-1992).
· „Kommt zu diesem Ort der Segnungen und der Gnaden; hier empfangt ihr die Gnade um zu den Sakramenten zu gehen, meine Kinder“ (Die Jungfrau 1-7-2000).
· „Kommt zu diesem Ort, ihr werdet körperliche und spirituelle Gnaden empfangen, meine Kinder“ (Die Jungfrau, 2-12-2000).
Nach dieser Einführung, bieten wir diesen Monat einen Kommentar über die Segnungen an (1) (Definition, etc.), denn sie sind so gegenwärtig in den Offenbarungen des Herrn und der Jungfrau im Prado Nuevo).
Es ist angebracht, an erster Stelle die Bedeutung von „Segnung“ oder „segnen“ gut zu verstehen. Das Wort „Segnen“ oder „segnen“ kommt vom lateinischen Wort „signare“ zu deutsch „bezeichnen“. Wenn wir segnen, bezeichnen wir uns mit dem Zeichen des Kreuzes. Aber das eigentliche Wort für Segnen im Lateinischen ist „benedicere“. Dieses letze Wort ist zusammen gesetzt von zwei anderen: „bene“ (gut) und „dicere“ (sagen). Wörtlich übersetzt: „Das Gute sagen, das Gute zu sprechen“, dem anderen Gutes sagen.“. Verschiedene Arten von Segnungen:
1. Die Segnug zu Gott gerichtet, ist zugleich Lobpreis, Anbetung, Danksagung, Anrufung etc.zu Ihm. Rezitieren wir den Psalm 103 (102): „Lobe den Herrn, meine Seele, und alles in mir seinen heiligen Namen! Lobe den Herrn, meine Seele, / und vergiß nicht, was er dir Gutes getan hat“ (Verse 1-2).
2. Die Segnung die von Gott zum Menschen und seinen Dingen kommt, bedeutet die göttliche Gunst, die Gaben und Wohltaten Gottes: „ . . . sondern jeder mit seiner Gabe, die dem Segen entspricht, den du vom Herrn, deinen Gott, erhalten hast“ (Dtn 16, 17). Wenn ein Boden den häufig herabströmenden Regen trinkt und denen, für die er bebaut wird, nützliche Gewächse hervorbringt, empfängt er Segen von Gott;“ (Hebr 6, 7).
3. Man nennt auch Segnung die Äußerung des Wunsches, diese Gunst, die Bitte zugunsten von jenem, dem wir wünschen, daß er gesegnet werde durch den Herrn. Dieser letzte Sinn wird allgemein in der Liturgie angewendet. Die liturgische Segnung ist ein Ritus, mittels welcher der Diener der Kirche, durch die Machtbefugnis, die ihm erteilt wurde Gott bittet, daß Er die Güte habe eine, Bitte oder Gnade den Personen zu gewähren, für die er betet.
Im genauen Sinn, nur Gott allein segnet; das heißt, Er ist der Einzige, der die Gunst und die Gnaden der Segnungen gewähren kann. Wenn wir unseren Blick auf das Alte Testament richten, nehmen wir wahr wie Gott erscheint die Schöpfung segnend (vgl. Gen 1,22), Adam und Eva segnete (vgl. Gen 5,2), auch Noach und seine Söhne (vgl. Gen 9,1), Abraham (vgl. Gen 12, 1-3; 24, 1), Isaak (vgl. Gen 25, 11), Jakob (vgl. Gen 32, 30; 35, 9), etc. Aber der Herr gewährt auch den Menschen diese Macht zu segnen, und ganz besonders den Dienern der Kirche, genauso den Engeln als seine Gesandten. Auf diese Weise, bat Jakob um die Segnung des Engels, der mit ihm kämpfte, wie es uns das Buch Genesis erzählt (vgl. Gen 32, 27-30). Die diesbezüglichen biblischen Patriarchen segneten ihre Kinder: Isaak segnet Jakob (vgl. Gen 28,1; Hebr 11, 20); „Aufgrund des Glaubens segnete Jakob sterbend jeden der Söhne Josefs“ (Hebr 11,21); „Das ist der Segen, mit dem Mose, der Mann Gottes, die Israeliten segnete, bevor er starb“ (Dtn 33,1); etc. Mit vollem Recht, durch ihre Würde, kann es die Allerheiligste Jungfrau tun, wie es im Prado Nuevo geschieht; Sie ist der Kanal, durch den die Segnungen Gottes herabkommen.
In den Evangelien stellen wir fest, wie Jesus Christus häufig die Personen und die Sachen segnet, was genauso seine unmittelbaren Nachfolger, die Apostel taten. Seit die Urkirche bestätigt hat, daß der Priester die Macht hat zu segnen, die Hände aufzulegen, mit gesegneten Öl zu salben . . .. Im Verlauf der Zeit, hat die Kirche festgelegt, wer bestimmte Segnungen erteilen konnte.
Klassen der Segnungen
1. Konstitutiv: Sie drücken den Dingen eine Art von Charakter auf, sie bleiben konstituiert als heilig und zum Gottesdienst bestimmt oder auch zu einem religiösen Gebrauch (Kelche, Altäre, geweihte Gläser, etc.).
2. Invokativ: Die Diener bitten den Herrn, daß Er die Güte habe, seine Bitte und irgendeine spirituelle oder körperliche Gnade den Personen und gesegneten Objekten zu gewähren; so segnet man die Kinder, die Häuser, die Ländereien, das Wasser, die Kerzen, etc.
Wirkungen der Segnungen: Sie stellen nicht die heiligmachende Gnade her, denn diese ist den Sakramenten zu eigen, aber 3 Klassen der Gnaden:
1. Erlangen von Gott gegenwärtige Gnaden von Inspirationen und Impulse um das Gute zu tun.
2. Verschaffen Hilfen und Schutz gegen das Böse, gegen den Dämon, die Versuchungen, gegen die läßliche Sünde, denn sie dienen dazu, daß sie verziehen wird, außerdem disponieren sie uns, die vollkommene Reue hinsichtlich der Todsünden zu erwecken.
3. Erlangen uns zeitliche Wohltaten und befreien uns vor Unglück; genauso wenn man die Kranken segnet, man gegen die Naturkatastrophen betet, die Plagen etc. Deshalb ist der Gebrauch von gesegneten Objekten und einige mit sich zu tragen, sehr angebracht, wie das Skapulier, Rosenkranz, Kreuze etc.
Unter den liturgischen Büchern, die in der Kirche benützt werden, existiert das benannte Bendicional, welches der Ritus der aktuellen Segnungen ist, welches vom Papst Johannes Paul II. im Jahr 1986 approbiert wurde. In ihm wird auf die „Allgemeinen Orientierungen“ hingewiesen (2).
„Gott in allen Dingen verherrlichend und insbesondere die Offenbarung seiner Herrlichkeit vor den Menschen suchend – so wie die Wiedergeborenen als auch diejenigen, die durch die Gnade wiedergeboren werden die Kirche, sich der Segnungen behelfend, und lobpreist den Herrn für sie und mit ihnen in den verschiedenen Umständen des Lebens, die göttliche Gnade über jeden einzelnen von ihnen anrufend.. Manchmal segnet die Kirche genauso die Dinge und die Orte, die in Beziehung stehen, mit der menschlichen Aktivität oder mit dem liturgischen Leben und auch mit der Frömmigkeit und Andacht, aber immer haben sie die Menschen gegenwärtig, welche jene Dinge benützen und an jenen Orten wirken. Der Mensch, in der Tat, zu dessen Gunsten es Gott so wollte und alles gut machte, ist der Empfänger seiner Weisheit und deshalb, mit den Riten der Segnung, der Mensch versucht zu manifestieren, daß er auf diese Weise die geschaffenen Dinge benützt, und er mit seinem Gebrauch, Gott sucht, Gott liebt und Ihm in Treue dient, als einziges Höchstes Wesen“.
Schließen wir mit ein, zwei einfache Gebete aus dem gesagten Bendicional (3), um die Segnung der Nahrungsmittel im Essen zu erbitten und danach zu danken. Wir hoffen so beizutragen, eine Gewohnheit wieder herzustellen, die so wenig praktiziert wird in den christlichen Häusern.
„VOR DEM ESSEN
918. Am Anfang, alle bekreuzigen sich und der Vorstehende ( macht das Kreuzzeichen, wenn er Priester oder Diakon ist) und sagt:
Segne uns, + Herr, uns und diese deine Gaben, die wir einnehmen werden und die wir von deiner Großzügigkeit empfangen haben. Durch Jesus Christus, unseren Herrn. (Alle) Amén“.
„NACH DEM ESSEN
923. Der Vorstehende sagt:
Wir danken dir, Allmächtiger Gott, für alle deine Wohltaten. Du, der du lebst und herrschst in alle Ewigkeit. (Alle) Amén“.
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(1) Vgl. R. Vilarino, S. J. , Puntos de Catecismo (Bilbao, 1943).
(2) Übersetzung vom spanischen Bendicional (Coeditores Litúrgicos, 1986)
(3) Ibíd.
Macht Apostolat in allen Teilen der Welt, meine Kinder,
verbreitet die Botschaften, meine Kinder.
Wie viele lachen über meine Botschaften!
Bringt sie in alle Winkel der Erde.
(Mutter Gottes, 1.10.1983)
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SEGNUNG VOM 3. FEBRUAR 2007, ERSTER SAMSTAG IM MONAT,
IM PRADO NUEVO, EL ESCORIAL (MADRID)
Übersetzung aus dem Spanischen
MUTTER GOTTES:
Hebt alle Gegenstände hoch; alle werden gesegnet für die armen Sünder . . .
Ich segne euch, meine Kinder, wie der Vater euch segnet durch den Sohn und mit dem Heiligen Geist.
Kommentar zu den Botschaften
20. Januar 1983
„Meine Tochter, du wirst viele Prüfungen in dieser Welt haben. Opfere dich als Sühneseele auf, für die Wiedergutmachung der Seelen.
In dieser Botschaft bestätigt die Jungfrau Luz Amparo was schon der Herr ihr in der zweiten Botschaft ankündete, vor der Zeit vom Prado Nuevo, in San Lorenzo, El Escorial (Madrid). Das war am 15. November 1980:
Am Vormittag, betrachtet Luz Amparo inmitten eines großen Glanzes den gekreuzigten Jesus Christus. Er blutet auf der Stirn, Seite, Knien, Füßen und Händen; das Haar verworren, verschmutzt, der Körper von Wunden bedeckt – Er erscheint – ganz und gar blutüberstromt; das rechte Auge geschwollen, dunkelviolett, blutbefleckt . . . . Sofort fängt auch sie auf der Stirn und den Händen zu bluten an. Es ist, um es so zu sagen, der Ausgangspunkt auf ihrem Weg zur Opferseele, als der Herr selbst sie bittet, ob sie freiwillig die Passion mit Ihm teilen will. Abgesehen davon, ja schon als Mädchen hatte sie verschiedene Prüfungen erlitten, die sie auf diese Etappe ihres Lebens vorbereiteten. Dieser historische Tag, durch seine Konsequenzen für Luz Amparo und die Mission die Gott ihr vorschlug, eröffnete sich folgender Dialog:
DER HERR:
„Meine Tochter, dies ist die Passion von Christus.. Es ist eine Prüfung. Du mußt sie voll durchmachen“.
LUZ AMPARO:
„Ich halte das nicht aus!“
DER HERR:
„Wenn du, es einige Sekunden nicht aushältst, wieviel habe Ich ausgehalten, volle Stunden am Kreuz, für diejenigen sterbend, die mich kreuzigten? Du kannst viele Seelen retten mit deinen Schmerzen ( . . . ). Nimmst du es an, meine Tochter?“
LUZ AMPARO:
„Ich weiß nicht, Herr . . . mit deiner Hilfe werde ich es ertragen“.
In verschiedenen Botschaften vom Prado Nuevo wird auf die Opferseelen und ihre wichtige Rolle im Plan Gottes zur Rettung hingewiesen; versuchen wir den Sinn von diesem Mysterium zu erklären:
Das Leiden in der Welt ist unvermeidlich; es ist eine Realität, das in unserem Leben gegenwärtig ist und eine Erfahrung, durch die jeder Mensch mit größerer oder weniger Intensität durchzugehen hat_In diesem Sinn sind Opfer des körperlichen oder moralischen Schmerzes diejenigen, die aufgrund der Gewalt leiden, diejenigen die an Krankheiten leiden, die getöteten Kinder in dem Mutterleib, die Unterdrückten, die Verachteten . . . . Sie alle sind auf irgendeine Weise am Kreuz Christi beteiligt, unter ihnen gibt es jene, die unter ihrem Joch der Schmerzen verzweifeln, sie rebellieren; andere resignieren einfach. Es gibt auch jene, die dieses unerbitterliche Gewicht akzeptieren mit den tröstenden Worten aus dem Evangelium: „Denn mein Joch drückt nicht, und meine Last ist leicht“ ( Mt 11,30). Wenn wir unsere Aufmerksamkeit auf den Fall von Luz Amparo richten, können wir sagen, daß sie zu den genannten Opferseelen gehört, die diese Kondition mit dem Unschuldigen Opfer Jesus Christus teilen, und mit ihrer Aufopferung und Leiden die Sünden der Menschheit sühnen.
„Bringe Opfer für den Vikar von Christus. Der Vikar ist in großer Gefahr. Bringe Opfer; armer Vikar! Er wird viel leiden, meine Tochter. Ich werde im letzten Moment bei ihm sein“ (Die Jungfrau).
Verschiedene Botschaften vom Prado Nuevo sprechen davon, daß der Vikar von Christus sich in „großer Gefahr“ befindet. Am 2. April 2005, Papst Johannes Paul II. ging von diesem zeitlichen Leben zum ewigen Leben hinüber; unter den zahlreich erschienenen Nachrichten zum Anlaß seines Todes, wurde an mehr als 20 frustrierte Pläne erinnert um sein Leben zu beenden. (1)
Andere werden vielleicht niemals entdeckt, aber die bekannten, angefangen von dem Attentat des Alí Agca am 13. Mai 1981, zeigen uns Johannes Paul II. als den Pontifex, der möglicherweise am meisten bedroht wurde in der Geschichte der Kirche. Wie gut kannte der Herr und die Jungfrau die Gefahr, die dem Heiligen Vater auflauerte! Auf sie bezog sich auch die Jungfrau von La Salette (19.9.1846) an Johannes Paul II. als Sie in ähnlicher Form prophezeite: „Der Heilige Vater wird viel leiden. Ich werde bei ihm sein bis zum Ende, um sein Opfer anzunehmen. Die Bösen werden viele Male nach seinem Leben trachten, ohne seinen Tagen ein Ende setzen zu können.“ (2).
„Wie sehr gefiel Mir das Leben der heiligen Theresa!: Ihre ständigen Gebete und Bußen für die Rettung der Seelen. Wenige Konvente leben die gleiche Regel. Es gibt Konvente die Gott beleidigen und in Erschlaffung leben. Einige Konvente sind keine Häuser des Gebetes, sondern Vergnügungsorte. Was haben sie aus ihren Regeln gemacht? Die Blumen dieser Konvente sind dabei, zu verwelken“ (Die Jungfrau).
Wie wichtig ist für das religiöse Leben, das treue Erfüllen der eigenen Normen! So hielt es die heilige Theresa von Jesus, die sogar noch im Sterbebett zu ihren Karmeliter Töchtern diese wertvollen Wörter sprach: „Meine Töchter und meine Frauen, aus Liebe zu Gott bitte ich euch getreu die Ordensregeln und Konstitutionen zu erfüllen, wenn ihr sie mit der Genauigkeit, wie es sich gehört beachtet, braucht es kein weiteres Wunder um euch zu kanonisieren“, gemäß dem Zeugnis von Maria de San Francisco (3).
Es wird außerdem die heilige Kirchenlehrerin in den folgenden Botschaften vom Prado Nuevo zitiert, in denen der Herr und die Jungfrau den Wunsch der Verbindung mit dem Werk des El Escorials zeigen: 9-11-1982) („Ich werde dich mit Theresa vereinigen, du mußt eine andere Mission erfüllen“, verkündete der Herr Luz Amparo in diesen Botschaften); 24.6.1983; 25.6.1983: 29.7.1984; 15.8.1984.
Sie sind hart, ohne Zweifel, die Worte was die Konvente betrifft; aber wenn wir die Realität der Mehrheit der Orden und religiösen Konvente betrachten, können wir feststellen, wieviel Wahrheit die Behauptungen der Botschaft wiederspiegeln: Erschlaffung in dem geweihten Leben, das Fehlen des Gebetes und der evangelischen Verpflichtung, der Mangel der Berufungen und Schließungen der Konvente, Abfall von Tausende von Ordensleuten, die ihre Verpflichtungen und Gelübde verlassen haben, etc. Leider sind es so deutliche Tatsachen, die man nicht verleugnen kann; vor allem aufgrund des II. Vatikanischen Konzils, nicht als Konsequenz dessen, sondern durch eine verfehlte Anwendung seiner Lehren, die bei mehr als einer Gelegenheit verdreht wurden für entgegengesetzte Gründe des wahren evangelischen Geistes und Kirche. Sehen Sie apropos die Klarheit der Konzilsdokumente, besonders das Dekret über die zeitgemäße Erneuerung des Ordenslebens, „Perfectae caritatis“ „. . . Sie möchte nun von der Lebensordnung der Institute handeln, in denen Keuschheit, Armut und Gehorsam gelobt werden, und für deren zeitbedingte Erfordernisse Vorsorge treffen“ (n.1).
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(1) Vgl. Spanische Tageszeitungen: ABC, 3.4. 2005, Seite. 85; El Mundo (Documentos), 3.4. 2005 Seite. 9
(2) Abate Gouin, Prophezeiungen von Unserer Frau von La Salette (Madrid, 1977) Seite 73.
(3) Vgl. P. Silverio de Santa Teresa, Santa Teresa, edición crítica de sus obras, Band II. Seite 242.
Macht Apostolat in allen Teilen der Welt, meine Kinder,
verbreitet die Botschaften, meine Kinder.
Wie viele lachen über meine Botschaften!
Bringt sie in alle Winkel der Erde.
(Mutter Gottes, 1.10.1983)