Seit seinem Herzinfarkt tritt der ehemalige Werkselektriker Stanilaus Mikulski etwas k�rzer: kein Alkohol, kein Nikotin, dazu ein leichtes
Kardio-Training auf dem Ergometer. Am Ende nutzt dem sympathischen Rentner das alles gar nicht - er f�llt einem perfiden Mordanschlag zum Opfer. Die Tatwaffe ist ein
portabler Defibrilator, jenes aus Krankenhausserien hinl�nglich bekannte Elektroschockger�t, mit dem die Halbg�tter in Wei� ihre dramatischen Wiederbelebungsversuche
unternehmen. Bei einem Menschen mit Herzstillstand kann ein Elektroschock das Herz wieder zum Schlagen bringen. Stanilaus Mikulski bringt der heimt�ckisch verabreichte
Stromschlag um!
Jupp und Falk �bernehmen den Fall. Sie lernen den Enkel des Toten kennen, den Biologiestudenten Sascha MIkulski. Der junge Natursch�tzer scheint ersch�ttert �ber den Tod
seines Opas. Sein Verhalten ist jedoch entschieden merkw�rdig. Der STudent steht mit einem gro�en rheinischen Gl�hlampenhersteller in Verhandlung - der Rheinlicht AG.
Jupp und Falk finden heraus: Opa Mikulski hat anscheinend in den 70er Jahren eine von der Rheinlicht produzierte Gl�hbirne aus sienem Betrieb mitgehen lassen, die seither
ununterbrochen brennt - in Opa Mikulskis K�che! Seit �ber 30 Jahren. Was dem alten Herren erst kurz vor seinem Tod aufgefallen ist. Stanilaus und sein Enkel erkannten sofort:
Hier hatten sie es anscheinend mit einer ewig brennenden Gl�hlampe zu tun, einem Wunderwerk der Technik, das helfen k�nnte, tausende Tonnen Glas und Metall sowie
Strom und Arbeitszeit zu sparen - wenn es denn in die Serienproduktion ginge! Welch eine Entlasstung f�r die Natur - und f�r den Geldbeutel der Konsumenten!
Einige Tage vor seinem Tod hatte Mikulski der Rheinlicht AG von seinem denkw�rdigen Fund berichtet. Kurz darauf war der alte Herr tot. Und die Lampe lag zerbrochen auf dem
K�chenboden.