Autor:           Venus
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Disclaimer:   Das übliche: sie gehören fast alle C.C., 1013 und Fox
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Story-Cut:      Eine Freundschaft die nicht ewig hält, aber lange im Herzen lebt. Lest einfach selber.
Kategorie:     Christiane Vignette, Trauer, Character Death

18 Summers

Nun es begann vor 18 Jahren. Es sollte eine Freundschaft sein, die ewig halten sollte.

Sommer 1984, Universität von Maryland

Ich kam gerade mit meinen Eltern hier an und bezog auch schon mein Zimmer auf dem Campus, als die Tür aufging und ein rothaariges Mädchen in meinem Alter eintrat. „Hallo, ich bin Dana Scully und du, wie ist dein Name.“ „Oh, entschuldige ich bin Christiane Franke und will Medizin studieren.“ „Ich auch. Aber der Name Franke höre ich das erste mal hier er klingt so Ausländisch.“ „Ja ist er auch, ich komme aus Deutschland und habe hier ein Stipendium bekommen, zum Fußball spielen.“ „Du spielst Fußball? Aber das ist doch was für Männer oder etwa nicht? Ist doch schwer, so ein Lederei zu fangen.“ Ich lachte. „Nein nicht Football sondern, Fußball bei dem Spiel ist der Ball rund und du darfst ihn auch nicht in die Hand holen. Aber du kannst mir beim Training zu schauen, wenn du willst?“, sagte ich zu Dana. „Mache ich doch gerne.“ Antwortete sie zu mir. Die ersten Tage vergingen wie im Flug, ich schrieb jeden Tag ein Brief an meine Eltern in Deutschland.

„He Chris wo hast du überall in Deutschland gelebt?“, fragte mich Dana eines abends als ich wieder Heimweh hatte. „Oh, Dana ich habe nur in Freiburg und in Saarbrücken gewohnt.“ „Du hattest es gut, ich weiß schon nicht mehr, wo ich überall gewohnt habe. Mein Daddy ist bei der Navy, deshalb sind wir immer so viel umgezogen.“

Eines Abends kam Dana ins Zimmer und meinte. „Chris, wieso warst du nicht beim Training?“ Ich sah sie mit verweinten Augen an und zeigte ihr den Brief, den ich von meiner Schwester bekommen hatte. „Oh Chris, das wusste ich nicht, mein Beileid.“ „Ich werde wieder nach Deutschland gehen und das machen, was ich gelernt habe nämlich Fußball spielen.“ „Nein, das wirst du nicht Chris, deine Eltern wären stolz auf dich, wenn du es durchziehst.“ „Dana, sie waren auf dem Weg hierher und dann die Explosion über Frankfurt für was soll ich noch leben? Für was Dana?“ schrie ich sie an und zerbrach an meiner eigenen Wut.

Ich ging Dana in den darauf folgenden Wochen aus dem Weg und sie respektierte es. Sie wusste, es war schwer für mich hier zu bleiben, aber ich fand eine neue Familie und ich war fort an die große Schwester für sie.

3 Tage vor der ersten Klausur

Ich hörte leise meine Musik, die ich von zuhause mit gebracht hatte und saß noch über den Büchern, als Dana wach wurde und mich fragte, was ich denn noch so spät mache. „Dana, ich verstehe einfach die Formel nicht, egal wie ich sie drehe und wende.“ „Sind das die aus dem Chemieunterricht? 2Ca5J1P6K10Mg3 Na, damit will er nur testen ob wir die Bezeichnungen kennen, die im menschlichen Körper sind.“ „Also hat die Formel keinen Sinn.“ „Genau so ist es Chris, sie hat kein Sinn. Was hörst du denn da wieder für Musik?“ „Och, das ist nur

E Nomine.“ „E Nomine das hört sich aber so kirchlich an, gar nicht so dein Stiel.“ „Du meinst, nur weil ich vor dem Training und den Spielen Böhse Onkelz höre, meinst du E Nomine ist nicht mein Stiel?“ „Komm, lass die Aufgaben und geh ins Bett. Morgen ist Physik dran. Gute Nacht, Chris.“ „Gute Nacht, Dana.“

Die Zeit verging schnell auf der Uni und ehe wir uns versahen war der Tag da für die Abschlussfeier. Wir waren die besten des Jahrgangs’ 84 und so hatten Dana´s Eltern beschlossen uns erst mal nach Deutschland zuschicken, um Urlaub zu machen. Wir besuchten das Grab meiner Eltern und meiner Großeltern. Ich zeigte ihr Saarbrücken, Freiburg und auch noch einige andere deutsche Städte, in denen ich schon Fußball gespielt hatte. Wir waren gerade in Frankfurt, als die Meldung einer Geiselnahme über das Radio unseres Autos zu hören war. Dana war entsetzt über das, was in Deutschland geschehen war und wollte wieder zurück nach D.C.. So sind wir am selben Tag wieder zurück geflogen. „Chris wie kann so was in Deutschland passieren?“ „Dana, das ist der Kalte Krieg der hier herrscht und das seit die BRD und die DDR getrennt sind. Ich bin damit groß geworden ich kenne es nicht anders. Das ist wie in Amerika nur sehen wir dort nicht, was hier in Deutschland so abgeht.“

Wir machten unser Anerkennungsjahr, in einem Krankenhaus, jeder in seinem Bereich ich als Pathologin und Dana als Ärztin, und kurz darauf wurden wir vom FBI angeworben und machten dort eine Ausbildung zum Special Agent.

Es war der 23.02.1990, ich weiß es noch so genau als wäre es gestern gewesen. Wir mussten bei A.D. Skinner antreten. „Agent Scully, Agent Franke, Sie werden einer neuen Abteilung zugeteilt.“ „Welcher Abteilung denn A.D. Skinner?“ „Kennen sie beide einen Agenten namens Mulder?“ „Oh der große Spooky Mulder!“ „Was wiesen Sie beide über Mulder?“

„Nun Sir, er hat einen Abschluss in Psychologie und arbeitet jetzt in der Abteilung für ungeklärte Fälle auch X-Akten genannt.“, gab ich zur Antwort. „Sie beide werden als Beobachter ihm zugeteilt. Sein Büro ist im Keller, Sie können jetzt gehen.“ „Danke Sir.“Am Abend gingen wir noch aus um Dana`s Geburtstag zu feiern.

Am Anfang fanden wir seine Theorien etwas seltsam, aber als Dana entführt worden war, gab ich nach und fing auch an daran zu glauben und es war mir egal was die anderen dachten, Mulder und ich hörten nicht auf, sie zu suchen. Es lag an mir, es ihrer Mutter zu sagen, dass ihre Tochter, die sie sehr liebte, entführt worden war. „Chris finde sie, tu es für uns alle, bitte.“ „Maggy, ich weiß, wie schlimm es für euch ist, das zu hören, aber wir suchen sie schon seit zwei Monaten.“ Doch dann klingelte das Handy. „Franke, oh Agent Mulder was ist? Ja ich bin noch dort, was? Ja ich bringe sie mit, wir kommen sofort. Maggy man hat sie gefunden, sie ist im Krankenhaus, du sollst mitkommen.“ Maggy und ich fuhren sofort zum Krankenhaus. Wir bangten noch mal ein Monat um Dana, sie erwachte aus ihrem Koma recht schnell und so gingen wir unsere Arbeit auch recht schnell wieder nach. „Chris ich war heute beim Arzt wegen dem Kopfweh und dem Nasenbluten.“ „Und was hat er gesagt?“ „Ich habe einen inoperablen Gehirntumor.“ „Dana, nein ich möchte dich nicht noch einmal verlieren.“ „Chris, ich werde kämpfen, das weißt du und Mulder weiß es auch.“ Auch das haben wir hinter uns gebracht. Es waren 12 Jahre, die wie drei zusammen gearbeitet haben und aus der Feindschaft wurde eine Freundschaft, die nicht sehr gerne gesehen wurde. Wir hatten Feinde und auch Freunde bei der Regierung, wir wurden getrennt und fanden auch wieder zusammen, die Arbeit an den Akten wurde ein Teil unseres Lebens. Und ein Leben wurde uns gestern Nacht genommen. Und zwar das von Dana. Wir hatten einen Einsatz der recht harmlos war. Mulder sagte, es sei nur eine Beschattung eines Hauses, die ganze Zeit war nichts von dem zu sehen was verdächtig sein könnte und es zog sich zwei Wochen hinaus. „Chris?“ „Ja.“ „Mulder und ich werden heute Nacht zum Haus fahren und es beschatten. Schlaf du dich erst einmal aus, wir sehen uns morgen bei der Ablösung.“ Das waren die letzten Worte, die ich noch von ihr hörte. Und jetzt sitze ich hier und schreibe meine Kündigung. Das hatten wir alle so beredet und Mulder liegt im Bett und schläft endlich, ihm hat es am schlimmsten getroffen. Nicht nur das er eine Arbeitskollegin verloren hat, nein sogar seine Verlobte, ja Dana und Fox wollten heiraten, es war das bestgehüteste Geheimnis von uns dreien. 18 Jahre waren Dana und ich beste Freunde, wir gingen durch dick und dünn. Es sollte ewig halten doch das Leben ist grausam. 18 Sommer immer glücklich und froh.

The End

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