Autor: Thetruestfan
Kategorie: MSR, Scully POV
Spoiler: vielleicht ein bissel Triangle
Rating: keins
Summary: Scullys Gefühle als sie eine alte Bekannte wiedertrifft...
Cover: folgt

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Moods

 

10.16 Uhr 


Oh je, so spät war ich noch nie. 
Innerlich machte ich mich schon auf Mulders Spitzeleien gefasst. 
["Ich kann es nur immer wieder sagen, Scully: Deine Beine, die sind einfach zu kurz!" Ha ha.] 
Wie immer war ich die einzig übriggebliebene im Aufzug, als ich im Keller ausstieg und zu Mulders Büro ging. 
In meinem Kopf setzte sich bereits ein schlagfertiges Gegenargument zusammen, mit dem ich Mulder überraschen wollte, nachdem er mich mal wieder runtergeputzt hatte. 
[Spooky-Mulder, was du kannst, kann ich schon lange.] 
Ich musste beinahe über mich selbst lachen. Wahrscheinlich aber auch, weil ich mich auf sein erstauntes Gesicht freute. Und wenn er dann nicht mehr weiß, was er sagen soll, und mich anschaut wie ein begossener Pudel.... 
Optimistisch betrat ich Mulders Büro. 
"Mulder, ich - " 
"Scully." 
Was war mit ihm los? 
Ich sah Mulder auf seinem Stuhl sitzen, Blick nach unten gerichtet. In der Hand drehte er unruhig einen seiner akkurat gespitzten Bleistifte. 
[Gott, hat er die immer noch...] 
"Mulder?" 
Keine Reaktion. Nur BleistiftinderHandrumdrehen. 
"Mulder." 
Nichts. 
Ich nahm mir einen Stuhl und setzte mich neben ihn. 
Mit einer gewissen Traurigkeit dachte ich an mein Gegenargument, was nun vergeblich auf seinen Einsatz wartete. 
Ich sah Mulder an und legte meine Hand auf seine, die soeben den Bleistift in die Ecke geworfen hatte. 
"Mulder, was ist - " 
Er wich meiner Hand aus und griff nach einem neuen Bleistift. 
"Heute früh. Ich stand im Aufzug. Gott, wie ich diese Tuscheleien hasse.. Ich wollte mich abwenden, damit habe ich nichts zu tun, aber dann hörte ich es... Gott, ich weiß bis jetzt nicht, ob ich lachen oder schreien soll...." 
"WAS hast du gehört, Mulder?" 
"Also – ich kann es bis jetzt noch nicht glauben. Du und.... mein Gott, dass es so enden würde..." 
"Mulder, WAS? Ich und...??" 
Ich und wer? Verdammt Mulder, was soll der Schwachsinn. Ich wusste nicht, worauf er hinaus wollte. Gott, ich dachte mittlerweile wusste er, wie ich denke. Nur er existiert doch in meinem Leben. Wir arbeiten zusammen, meistens Tag und Nacht. Und wenn nicht, dann bin entweder ich auf seiner oder er auf meiner Couch eingeschlafen. Himmel, wir waren ständig zusammen. Wie sollte da irgendwer anderes noch Platz in meinem Leben haben? Ganz abgesehen davon, dass ich niemand anders haben wollte. Woran lag es? Nur, weil ich diese drei magischen Worte nie über die Lippen brachte? Wie an dem einen Tag, wo mir Mulder ausgerechnet diese drei Worte von Angesicht zu Angesicht gestand und ich nur – 
Oh mein Gott. 
Die Queen Ann. 
Das Bermuda Dreieck. 
Mulder. Verschwunden. 
"Skinner." 
Ungewollt formte sich mein letzter Gedanke in ein laut ausgesprochenes Wort. 
Oh Mulder. 
"Du weißt also, wovon ich rede? Oh Gott, ich habe bis zuletzt gehofft es würde ein gottverdammtes Gerücht sein.... Skinner. Assistant Director Walter Skinner. Ausgerechnet er." 
Ich hörte, wie der Bleistift in Mulders Händen zerbrach und wie Nr. 2 in der Ecke landete. 
Bei allem Ernst musste ich über die Absurdität lachen. Ich und Skinner.... 
Dieser Kuss hatte nun wirklich nichts mit Zuneigung zu tun. 
Ich war noch nie so in Panik wie an diesem Tag. Mulder spurlos verschwunden. Ich verfluchte seine schreckliche Neugier. Ich hatte keine Ahnung wo er war. 
Die Situation schien ausweglos. Wer kümmert sich schon um Spooky-Mulder und seine nicht weniger durchgeknallte Partnerin. 
Der Gedanke, Mulder nie wieder zu sehen, brachte mich fast um den Verstand. 
Und dann Skinner. Der rettende Hinweis. Er machte mich zum glücklichsten Menschen der Welt. Ich würde Mulder wiederfinden. 
Deswegen der Kuss. Das war schlichtweg aus Dankbarkeit. Mehr nicht. Also ehrlich. 
"Ach Mulder, wenn du wüsstest..." 
[Mulder eifersüchtig. So smart.] 
"Weißt du was, Scully? Ich will es gar nicht wissen. Von mir aus mach mit diesem ... Skinner..was du willst! Ich nehme Urlaub, für ein paar Tage." 
Bleistift Nummer 3 flog in hohem Bogen in die Ecke und damit verließ Mulder das Büro. 
Sprachlos sah ich ihm nach. 
Damit hatte ich nicht gerechnet. 
Er tat mir so leid. 
Würde er überhaupt jegliche Erklärungen akzeptieren? Ich war mir nicht sicher. 
Oh je, wo sollte das hinführen. 
Wieso ließ er mich auch nicht ausreden? 
Ratlos und wütend schmetterte ich einen Bleistift in die Ecke und ging. 
-- 
Ich saß in meinem Auto und fuhr nach Georgetown. 
Nach hause. 
Nachdenken. 
Hätte ich gewusst, dass mir dieser schwachsinnige, so unbedeutende Kuss einmal so viel Ärger einbringt... 
Egal, änderte nichts an der Tatsache. 
Wenn ich mir vorstellte....Mulder. Diana Fowley. Oh Gott. Das ist noch viel widerlicher, als wie ich bisher gedacht habe. 
Mitten auf der 5. Avenue wendete ich den Wagen und fuhr nach Arlington. 
-- 
In der 4. Etage trat ich aus dem Aufzug. 
Was ich sah ließ mein Herz erstarren. 
"Agent Scully." 
So kam sie mir entgegen. Mit diesem falschen Lachen und diesem widerlichen, nichtssagenden Blick in den Augen. 
Diana Fowley kam direkt aus Mulders Apartment. 
-- 
Ich weiß nicht, ob ich noch atmete. 
Ich war schlichtweg sprachlos. 
Erst Mulders unfassbare Enttäuschung und dann...? Trost mit Diana Fowley? 
Mir wurde schlecht. 
Mehrmals lief ich in dem Flur auf und ab, mehrmals blieb ich am Fenster stehen und überlegte, wie viele Meter es wohl bis zum Boden waren. 
Nun, jetzt schuldeten wir uns wenigstens beide eine Erklärung. 
Ich atmete tief durch und klopfte an Mulders Tür.
--

"Scu...." 
Ich würde untertreiben, wenn ich sagte, Mulder war sehr überrascht. Ich jedoch war nicht weniger überrascht, als ich hinter Mulder einen Koffer stehen sah. Offenbar befand er sich im Aufbruch. 
Er fuhr tatsächlich. 
Mulders Verhalten erschrak mich zutiefst. Da war niemand, der mich mit einem Lächeln begrüßte, kein Arm, der mich in sein Apartment führte. Nur ein nichtreagierender, zu Kälte erstarrter Mulder. 
Noch nie habe ich ihn so gesehen. 
"Mulder, ich..." 
In dem Moment griff er seinen Koffer und seine Jacke, die über einem Stuhl hing. 
Er schob sich an mir vorbei und verließ sein Apartment. 
"Scully, mein Flug geht in einer Stunde. Was auch immer du mir zu sagen hast, ich fühle mich nicht in der Stimmung oder in der Lage, dir Glauben zu schenken oder dir überhaupt zuzuhören." 
Er drehte sich kurz zu mir um und sah mich an. Dann ging er. 
Zu spät begriff ich, was er sagte, zu spät begriff ich, was er tat. Als ich zu mir kam stand Mulder bereits im Aufzug und sah mich erneut an. Ich weiß nicht, was sein Blick zu bedeuten hatte, zu schnell schloss sich die Tür, zu spät rannte ich los. 
Ich beschloss, die Treppe zu nehmen. Vier Etagen. 
Ich weiß nicht, wie ich es schaffte, in so kurzer Zeit unten angelangt zu sein, als ich jedoch ankam, verließ Mulder gerade das Haus. 
Ich konnte ihn jetzt einfach nicht gehen lassen. Mein Gott, ich musste doch in der Lage sein, diese lächerliche Skinner-Sache endlich aus dem Weg zu räumen, sie Mulder erklären. 
"Mulder, bitte warte doch!" 
Er drehte sich nicht einmal um. 
Auf der Straße kam mir eine Frau entgegen, welche ich ansprach: "Können sie diesem Mann bitte sagen, dass es sich hier um ein riesen Missverständnis handelt und dass dieser Kuss NIE ernst gemeint war?!" 
Sowohl die Dame als auch Mulder sahen mich verwirrt und verständnislos an. 
[Wie verzweifelt muss man sein.] 
Kopfschüttelnd ging die Dame an mir vorbei, kopfschüttelnd stieg Mulder in sein Auto. 
Ich folgte ihm, klopfte an sein Fenster, rüttelte an der Tür, er solle mich hinein lassen – nichts. 
Er startete den Motor, ich trat gegen seine Tür. 
[Wie wütend muss man sein.] 
Dann war er weg. 
Nein, Mulder, so einfach kannst du es dir nicht machen. Und so einfach werde ich dich nicht gehen lassen. 
-- 
Mein Auto fand ich erst nach zehn Minuten, da ich es vor lauter Wut mehrmals mit einem anderen verwechselte. 
Weitere zehn Minuten verstrichen, da ich meinen Autoschlüssel nicht finden konnte. Ich durchsuchte alle Taschen und fand ihn schließlich in meiner linken Hand. 
Nachdem mein Auto nach dem dritten Versuch ansprang, fuhr ich zum Flughafen. 
Warum ich es überhaupt tat, weiß ich nicht. Auch wusste ich nicht, was ich ihm sagen sollte, wie ich es sagen sollte, damit mir Mulder glaubt. Würde ich ihn überhaupt finden? 
-- 
Ich kam am Flughafen an und rannte in die Halle. Zu spät bemerkte ich, dass mein Wagen im Halteverbot stand und er nun mehreren Taxis den Weg versperrte. 
Es war mir egal, es war mir völlig egal. 
Ich rannte durch die Halle und stellte erst jetzt fest, wie viele Menschen Mulder ähnlich sahen. 
Ich rannte und rannte. Es kam mir vor, als würde ich eine Art Schneise schlagen, denn jeder ging mir automatisch aus dem Weg. Immer weiter, immer weiter rannte ich, immer dort entlang, wohin mich der Weg führte. Plötzlich endete die Schneise und mit ihr die vielen Menschen. Ich stand in einer großen Aufenthaltshalle. Sie schien völlig leer. Ich sah nach links, dann nach rechts zu einem großen Fenster. Draußen sah man Flugzeuge starten und landen. 
Und dann sah ich ihn. 
Mulder stand mit dem Rücken zu mir und sah ebenfalls nach draußen. 
War es Mulder? War es wirklich er? Ich habe heute schon zu viele Mulders gesehen, zu viele Dinge, die mich verwirrten – Ich konnte mir einfach nicht mehr sicher sein. 
Ich ging näher an ihn heran, und dann sah ich, wie seine rechte Hand etwas aus der linke Hand griff und es daraufhin zum Mund führte. 
Sonnenblumenkerne. 
Mulder. 
Das konnte nur Mulder sein, gewiss. Nur er aß diese Dinger wo immer er war. 
Mit einer gewissen Erleichterung begann ich zu lachen, woraufhin sich Mulder umdrehte. 
Da war es wieder, dieses überraschte Mulder-Gesicht. 
"Oh Scully...." 
Nein Mulder, ich bin diesen Weg nicht umsonst gefahren. 
"Mulder, ich möchte dich bitten, mir zuzuhören. Ich werde es nicht zulassen, dass sich ein Netz aus Lügen und Missverständnissen zwischen uns spannt." 
Ich machte eine Pause, um festzustellen, wie Mulders Reaktion war. Doch er sah mich nur an und schwieg, was ich für ein gutes Zeichen hielt. 
Somit fuhr ich fort. 
"Mulder, als du auf dieser Queen Ann warst... – Gott, ich weiß bis heute nicht, wie du es geschafft hast... – du warst verschwunden. Einfach weg. Ich war in Panik, Mulder, noch nie war ich in solcher Panik. Weder ich noch die Lone Gunmen wussten, wo du warst. Niemand schien mir helfen zu können oder zu wollen, an wen sollte ich mich wenden? Ich traue weder Spender noch Kersh, und schon gar nicht dieser – " Mir schien es unmöglich, diesen Namen auszusprechen. – "dieser Fowley... Und dann war da Skinner mit dem rettenden Hinweis. Verstehst du? DER Hinweis, der mich zu dir führen würde! Ich würde dich wiedersehen, nichts anderes zählte für mich! In diesem Moment war ich so unendlich dankbar, er rettete dein Leben! Mein Leben. Unser Leben... Verstehst du? Dieser Kuss ... es war, als würdest du plötzlich vor mir stehen, du, den ich wiedergefunden hatte. Ich war so dankbar, so erleichtert... Mulder, es gäbe keinen anderen Grund, warum ich das tun würde! Das alles habe ich nur für dich getan...." 
Mulder sah mich an. 
Oh Mulder, so antworte doch. 
"Mulder, warum sonst würde ich das tun, wenn nicht für dich..." 
Ratlos sah ich ihn an. 
Und dann nahm er mich in seine Arme. Was soll ich sagen? Er hielt mich einfach, als wolle er mich trösten. 
Dann löste er sich von mir und gab mir einen Kuss auf die Stirn. 
Dieser Kuss, der Blick in seinen Augen, alles schien so anders als wie noch vor ein paar Stunden. Plötzlich erkannte ich wieder meinen Mulder, der so zärtlich, so liebevoll zu mir war. 
Sollte es so einfach sein? Sollte er mir so einfach verzeihen? 
"Scully, mein Flug geht in 20 Minuten. Ich fahre für ein paar Tage zu meiner Mutter nach Vancouver. Montag bin ich zurück." 
Ein letztes Mal küsste er mich auf die Wange, dann nahm er seinen Koffer und ging. 
Ich sah noch, wie er mich anlächelte, doch dann war er auch schon zwischen all den vielen Menschen verschwunden, die durch den Gang zum Flugzeug liefen. 
Ich hörte mich "Ich liebe dich" sagen, hatte aber keine Hoffnung, dass es Mulder gehört haben würde. 
Eine Weile blickte ich in die Masse, die Masse der vielen Mulders. Dann ging ich. 
-- 
Ich saß in meinem Auto und zählte die Strafzettel, die auf der Frontscheibe klemmten. 
Mulders Reaktion verwirrte mich. Sollte das seine Antwort sein? Hieß das, er verzieh mir? Warum fuhr er dann? 
Ich hatte so viele Fragen, und so wenig Antworten. 
All das machte keinen Sinn. 
Und nun war er weg. Er ging einfach. 
Über mir sah ich ein Flugzeug fliegen. Ob das Mulder`s war? 
-- 
Zu Hause angekommen betrat ich den Hausflur und leerte meinen Briefkasten von den vielen Werbeprospekten, mit denen er gefüllt war. 
Ich kam in meine Wohnung, schaltete das Radio an und setzte mich mit den Werbeprospekten an meinen Küchentisch, was ich sonst nie tat. 
[Man entwickelt seltsame Eigenschaften, wenn man einsam ist.] 
Mehr oder weniger aufmerksam blätterte ich von Hackfleisch zu Dosenthunfisch und von Dosenthunfisch zu Duschbad. 
Was mache ich hier eigentlich? 
"Und nun die Wettervorhersage für Freitag den 21. Juni: Aus Osten erreicht uns in den kommenden Tagen ein Tiefdruckgebiet, welches schwere Gewitter mit sich bringen kann." 
Ich hasse Regen. 
Mechanisch blätterte ich weiter. Sonnenblumenkerne. 1,98 $. Hätte ich gewusst, dass diese Kerne einmal eine solche Bedeutung für mich haben würden... 
Ich musste an Mulder denken. Wo er jetzt wohl war? Warum flog er, wenn er mir doch verzieh? Verzieh er mir tatsächlich? 
Erneut dachte ich an Agent Fowley. Warum war sie bei Mulder? Was wollte sie von ihm? – 
"Wir unterbrechen unsere Sendung für eine wichtige Durchsage. Auf dem Weg von Washington D.C. nach Vancouver ist ein Flugzeug abgestürzt. Wir gehen davon aus, dass es keine Überlebenden geben wird." 
Ich sah von meinem Werbeprospekt auf und traute meinen Ohren nicht. 
Flugzeug? Vancouver? Abgestürzt? 
MULDER! 
Mein Herz begann unaufhörlich schneller zu schlagen, ich atmete panikhaft. 
Ich konnte nicht glauben, was ich gehört habe. 
Ich begann am ganzen Körper zu zittern, meine Hände krallten sich krampfhaft in das Papier. 
War es möglich? Sollte Mulder tatsächlich... der Gedanke ließ mich erstarren. Mir wurde kalt, sehr kalt. 
Wie im Trance stand ich auf. Zum Flughafen, ich musste zum Flughafen. Ich weiß nicht, was ich mir erhoffte, dort zu finden, aber hier konnte ich nicht länger bleiben. 
Ich nahm meine Jacke und ging zur Tür. Als ich sie öffnete, schien mein Herz stehen zu bleiben. 
Vor der Tür stand Mulder. Völlig unversehrt. 
All dies erschien mir zu unrealistisch, nahezu zu absurd, um tatsächlich wahr zu sein. 
Ich dachte an Paranoia, Wahnvorstellungen, die im Schockzustand auftreten können. 
Ich sah zurück zur Tür. Mulder stand immer noch da. Er lächelte mich an. 
"Hi." 
"H..hi..." 
Ich war sprachlos. Ich konnte nicht glauben, dass Mulder tatsächlich vor mir stand, am Leben. 
"Mulder, das Flugzeug....ich habe gehört dass es abgestürzt ist. Und jetzt....ich dachte, du seiest....Mulder, ich kann nicht glauben, dass du tatsächlich hier bist." 
"Wie du siehst Scully – ich bin hier!" 
"Aber... warum? Ich verstehe nicht..." 
"Scully, als ich ging, dachte ich über das nach, was du gesagt hast. Du wirktest so traurig, so niedergeschlagen. Ich hätte mir etwas vorgemacht, wenn ich gedacht hätte, du würdest lügen. Du hast mich nie belogen. Gott, ich kam mir selbst lächerlich vor... Du hast recht, Scully, ich sollte dich besser kennen. Du und Skinner.... Es tut mir so leid, aber diese Vorstellung brachte mich fast um den Verstand. Doch dann hörte ich es, diese drei Worte. Sie kamen von dir. Ich kann nicht glauben, dass du sie gesagt hast..." 
"Du hast ganz recht, Mulder. Die Worte kamen von mir. Und heute, heute könnte ich sie immer und immer wieder sagen: Ich liebe dich, Ich liebe dich, Ich liebe dich!" 
Ich fiel ihm um den Hals und küsste ihn. 
-- 
"Und nun die Wettervorhersage für Samstag, den 22. Juni: Uns erwartet strahlender Sonnenschein und warme 28°C. Machen sie sich einen schöne Tag!" 
ENDE

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