Titel: Sunshine
after the rain
Autor: STOAKY
Kategorie: DGR
Rating: NC-17
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Bemerkung:
Also, für alle Téa-Hasser, die sicher freuen werden, ich habe
nix gegen Téa und solange David glücklich ist, bin ich auch glücklich.
Ich schreibe diese FF nur, weil ich finde das Gillian und David
ein super Ppaar sind und je öfter ich Bilder von den beiden
sehe, desto besser passen sie zusammen. Und da es nur eine FF
ist, wollte ich darüber schreiben. Ich weiß das sie ein bissel
fies ist, aber ich meine es ja nicht so wie es schreibe. Das
wollte ich erst mal feststellen. Also bitte nicht lynchen.
P.S.: Ich habe noch keinen Titel für diese FF und bin für
Vorschläge offen. Also bitte Helfen.
Zur besseren Lesbarkeit Einteilung in Kapitel, Beta-Read erfolgt
demnächst
Kapitel 1
London 6.12 p.m.
Gillian sitzt vor dem Fernseher und schaut sich Nachrichten an,
als Sie plötzlich aufschreckt. Julian, der gerade in der Küche
war, lief sofort zu Gillian und fragte was denn los sei. Gillian
erwiderte:
"Téa ist bei einem Autounfall gestorben."
(Bitte nicht böse nehmen ich wünsche ihr wirklich nicht den
Tod). Julian konnte dazu nur sagen:
"Heißt das, dass du jetzt nach L.A. zu David fliegst?"
Gillian erwiderte mit einer etwas lauteren Stimme:
"Was soll denn das heißen? Natürlich, werde ich zu ihm
hinfliegen."
"Schön", konnte er nur sagen. Das machte Gillian aber
nur noch wütender.
"Wie darf ich dieses `Schön` denn bitte auffassen?"
"Was willst du denn da machen? Du kannst doch eh nichts mehr
für ihn tun."
"Was?", schrie sie "Ich bin seine Freundin und ich
werde für ihn da sein. Er ist auch für mich da wenn ich einen
Freund brauche."
"Ach, `Freunde` das seit ihr also!" sagte er
sarkastisch.
"Sag mal, drehst du jetzt vollkommen durch?", schrie
sie noch lauter.
"Wieso musst du denn jetzt nach LA fliegen? Nur weil seine
Frau gestorben ist? Du kannst ihn doch anrufen und eine Karte
schicken."
"Bitte? Ich werde zu ihm fliegen, er braucht jetzt einen
Freund mit dem er sprechen kann, ich kann ihn doch nicht anrufen
und eine Karte schicken und dann ist alles vergessen!",
schrie sie mit rotem Gesicht.
"Doch du kannst, du willst nur nicht."
"Was?"
"Ihr habt doch nur darauf gewartet, dass sie stirbt damit
ihr wieder zusammen kommen könnt."
"Was?", schrie sie wieder, "Du bist doch
vollkommen durchgedreht."
"Wieso, ist es denn nicht so?"
"Bist du eigentlich noch ganz bei Sinnen? Ich habe Téa
nicht den Tod gewünscht. Und mit Sicherheit David auch nicht. Er
hat sie geliebt. Oder warum hat er sie denn sonst
geheiratet?"
"Das musst du ihn schon selber fragen. Ich bin der falsche
den du fragst."
"Du bist aber derjenige der auf so einen scheiß kommt. Seit
wann stört es dich eigentlich das ich mit David befreundet
bin?"
"Seit jetzt!", erwiderte er kurz und bündig.
"Ich glaub es ist besser das Thema auf ein anderes mal zu
verlegen. Ich gehe jetzt meine Sachen packen und wenn du dich
beruhigt hast, kannst du ja nach kommen."
"Nein, das Thema ist noch nicht abgehakt, und ich beruhige
mich auch nicht. Wenn du nach LA fliegst kannst du mich
vergessen."
"Was würdest du denn machen, wenn ein Freund von dir
sterben sollte?", fragte sie ihn.
"Das wäre was anderes!"
"Wieso wäre das was anderes?"
"Weil es nicht meine EX wäre!", erwiderte er
daraufhin.
"Ich fasse es nicht, du bist tatsächlich auf David eifersüchtig."
"Ja, und wenn, ist das so schlimm?"
"Ja, ich habe dir doch schon mal gesagt, warum wir uns
wieder getrennt hatten!"
"Ja, weil ihr eure `Freundschaft nicht zerstören wolltet`.
Das ändert doch nichts an der Tatsache das ihr etwas für
einander empfunden habt."
"Ja, wir haben etwas für einander empfunden und zwar
`Freundschaft`."
"Wenn du zu ihm hin fliegst, dann ist es aus zwischen
uns."
"Du verstehst mich also doch nicht."
"Doch ich verstehe dich. Aber du musst mich auch verstehen
ich kann es nicht ertragen, dass ihr beiden zusammen seid."
"Gut, wenn du das so siehst, kann ich wohl nichts anderes
machen als deine Entscheidung zu respektieren."
"Das oder du bleibst hier bei mir." Nach etwas längerem
zögern sagte Gillian mit Tränen im Gesicht:
"Ich muss zu ihm hin, er würde das gleiche auch für mich
tun."
"Ich gehe jetzt lieber.", sagte er während er seinen
Schlüssel für die Wohnung, den Gillian ihm gegeben hatte auf
dem Tisch legte. Er ging und hinterließ eine weinende Gillian.
Eine Stunde später hatte sich Gillian wieder beruhigt und ging
ins Schlafzimmer und fing an ihre Sachen zu packen und anschließend
versuchte sie, David zu erreichen. Beim ihm zu Hause beantwortete
niemand das Telefon, also versuchte sie es auf seinem Handy. Und
sie hatte Glück. "Duchovny.", antwortete er mit leiser
und trauriger Stimme.
"Hallo, Dave ich bin es Gill.", sagte Gillian und David
fing dann an sofort zu weinen und sagte nichts.
"Es tut mir leid.", versuchte sie David zu beruhigen
und ihr lief selbst eine Träne über die Wange.
"Danke.", konnte er nur erwidern.
"Wie geht es dir denn?", fragte sie ihn.
"Wie soll es mir denn schon gehen?", erwiderte er.
"Tut mir leid, falsche Frage."
"Ist in Ordnung."
"Eigentlich wollte ich dir nur sagen, dass ich den nächsten
Flieger nach LA nehmen werde.", informierte sie ihn.
"Das musst du nicht."
"Ich weiß, ich will aber.", sagte sie.
"Es sei denn, du willst mich nicht bei dir haben, dann komme
ich natürlich nicht.", erwiderte sie traurig.
"Nein, um ehrlich zu sein, bist du nach meinen Kindern die
einzige Person die ich sehen möchte. Soll ich dich vom Flughafen
abholen?", fragte er.
"Nein, dass ist nicht notwendig. Ich komme schon
zurecht."
"Gut bis dann."
"Ja, bis dann.", und legten auf.
Bevor Gillian zum Flughafen fuhr, rief sie noch mal bei Ihrer
Tochter in Vancouver an. "Hallo?", antwortete die
kleine Piper.
"Hallo, meine Süße. Wie geht es dir denn?"
"Mir geht es gut. Wann kommst du endlich?", fragte sie
betrübt.
"Ich komme übermorgen, Schatz."
"Super", freute sich die kleine, "dann gehen wir
aber in den Zoo, okay?"
"Mal, sehen. Ist Daddy zu Hause?", fragte sie mit
leiser Stimme.
"Ja, Daddy ist..."
"Kann ich mal mit ihm sprechen?"
"Ja, ich geh ihn holen."
"Ja, mach das bitte."
"Daddy, Daddy! Mommy möchte gern mit dir sprechen."
"Okay. Geh du weiter spielen, ja?", sagte er zu seiner
Tochter.
"Hi. Wie geht es dir?", erkündigte er sich bei
Gillian.
"Mir geht es den Umständen entsprechend."
"Ich habe das mit Dave erfahren."
"Darüber wollte ich mit dir sprechen."
"Ich werde gleich den nächsten Flieger nach L.A. nehmen und
wollte dich Fragen ob du auch kommen könntest, damit ich die
Kleine sehen kann."
"Das ist doch selbstverständlich. Hast du mit Dave
gesprochen?"
"Ja, habe ich. Ihm geht es ziemlich mies."
"Kann ich mir vorstellen. Kommst du mit Julian?",
fragte er neugierig.
"Das bezweifle ich.", erwiderte sie schluchzend.
"Gill? Weinst du? Was ist denn passiert?", fragte er.
"Ach, nur das Julian und ich Schluss gemacht haben."
"Wieso denn das?"
"Weil er nicht wollte, dass ich zu Dave fliege."
"Was?", sagte er mit lauterer Stimme, "Dieser Mann
spinnt doch total! Wieso wollte er denn das nicht?"
"Weil ich mal was mit Dave hatte."
"Der Mann ist doch irre. Sei froh das du ihn los bist. Der
hat dich wirklich nicht verdient."
"Danke.", sagte sie mit einen kleinen lLächeln, was
Errol mitbekam.
"War das etwa ein Lächeln?"
"Also sehen wir uns morgen?", wechselte sie das Thema.
"Ja, bis morgen."
"Gut bis dann und gib der kleinen einen Kuss von mir."
"Mach ich, Ciao."
Gillian legte auf.
Kapitel 2
Vancouver 10.12 a.m.
"Piper!", rief er durchs Haus.
"Was ist?", fragte sie.
"Wo bist du?"
"Ich bin im Wohnzimmer." Er ging ins Wohnzimmer und
schaltete den Fernseher aus was Piper wütend machte.
"Eh was soll das? Da lief gerade Winnie Pooh.",
informierte sie ihn mit einen Schmollmund. "Okay, wenn du
lieber Winnie Pooh sehen willst als deine Mum
", sagte
er scherzhaft und Piper unterbrach ihn.
"Gehen wir etwa zu Mum?", fragte sie ganz aufgeregt.
"Nein, nicht ganz. Wir fliegen nach LA. Mum wird morgen dort
sein."
"Kommt dieser blöder Julian etwa auch?", fragte sie
ihn.
"Nein, Julian kommt nicht mit."
"Juhuuuu!", schrie sie vor Freude. "Wieso kommt
Mum eigentlich nicht hier her?", wollte sie wissen.
"Weil was ganz schlimmes passiert ist.", versuchte er
ihr zu erklären.
"Was ist denn passiert?", fragte sie ihren Vater
neugierig.
"Du kennst doch Tante Téa
"
"Die Frau von Onkel Dave?", unterbrach sie ihren Vater.
"Ja. Sie hatte einen Autounfall und
", wusste
nicht was er weiter sagen sollte. `Sie ist doch so unschuldig',
dachte er sich.`
"Das ist aber ganz schlimm. Ist sie jetzt im
Krankenhaus?", wollte sie wissen.
"Nicht ganz mein Schatz. Der Autounfall war ziemlich schlimm
und als sie im Krankenhaus war, haben die Ärzte alles versucht
aber sie ist trotzdem gestorben."
"Das ist doch ganz schlimm, was machen denn jetzt Madelaine
und der kleine Kydd Miller? Die haben jetzt doch keine Mami
mehr."
"Ja, mein Kleines das ist ganz schlimm.", und nahm
Piper in die Arme und drückte sie an sich.
"Komm dann gehen wir mal unsere Koffer packen, wenn wir Mum
sehen wollen."
Flughafen 11.20 p.m.
Gillian war gerade dabei einzuchecken und dabei zerbrach sie sich
den Kopf wegen Julian. Sie hatte sich immer wieder gefragt `wieso
vertraut er mir denn nicht. Ich hab ihm doch nie einen Grund
gegeben und er wusste doch, dass ich mal mit Dave zusammen war.
Er wusste doch über alles Bescheid, wieso vertraut er mir auf
einmal nicht mehr? Er kann doch nicht verlangen, dass ich ihn
jetzt alleine lasse. Dave braucht eine Freundin und ich bin eine
Freundin von ihm und ich kann ihn doch nicht einfach alleine mit
seinen Qualen lassen. Immerhin war er auch für mich da, als ich
mich von Eroll getrennt habe und er war auch da, als ich mit
Piper schwanger war, also wieso sollte ich jetzt nicht auch mal für
ihn da sein?` Sie machte sich verrückt und am Ende dachte sie
sich nur noch: `Was soll`s Errol hat recht, ich hab wirklich was
besseres verdient.`
Los Angeles 8.03 p.m.
David war inzwischen Zuhause und seine Mutter versuchte den
weinenden David zu trösten was aber nicht ganz klappte, da der
kleine Kydd immer zu weinte und sie ihn beruhigen musste. Die
kleine Madelaine war in den Armen von David eingeschlafen. David
sah sie immer zu an und dachte sich, dass sie ihrer Mutter ähnlich
sah, er streichelte ihr einmal zärtlich über das Köpfchen und
legte sie dann schließlich in ihr Bett. Der kleine Kydd war auch
wieder eingeschlafen und so legte Margaret den kleinen ins Bett
und ging dann zu David, der auf dem Sofa lag und die Decke
anstarrte.
"Dave?", rief sie. Da dieser aber nicht antwortete ging
sie zu ihm und wurde wütend.
"Du kannst dich doch nicht so hängen lassen. Du hast zwei
Kinder um die du dich kümmern musst. Sie brauchen dich jetzt
mehr denn je. Du kannst
"
"Meine Frau ist gestorben,", unterbrach er sie.
"was soll ich denn machen soll ich jetzt vor Freude in die
Luft springen? Oder wie hast du dir das gedacht?"
"Du sollst dich lediglich nicht so hängen lassen, du kannst
doch traurig sein, aber du kannst doch nicht einfach so deine
Kinder vernachlässigen. Du musst jetzt für sie sowohl Mutter
als auch Vater sein und wenn du dich auf die Decke konzentrierst,
bezweckst du nichts damit. Das Leben geht weiter, auch wenn es
schwer fällt. Deine Kinder haben ihr Leben noch vor sich und du
musst versuchen das Tea in ihnen weiter lebt." Das einzige
was David dazu sagen konnte war:
"Lass mich bitte alleine.", und weinte dabei. Sie ging
auch anschließend.
Los Angeles 9.14 am
David war inzwischen eingeschlafen, als er durch Kydd Miller
Geschrei wach wurde. Er ging ins Kinderzimmer und holte den
Kleinen aus dem Kinderbettchen.
"Na, was ist hast du schon wieder Hunger oder wolltest du
dich nur bei Papi aufmerksam machen?", wobei der Kleine nur
lächelte was auch bei David ein kleines Lächeln ins Gesicht
zauberte. Er schaute auf die Uhr und sagte zum Kleinen in
Babysprache: "Na komm lass uns Madelaine wecken und dann
machen wir was ganz leckereres zum Frühstück. OK?", wobei
der Kleine nur lachte und David ein noch größeres lachen als
zuvor im Gesicht hatte. Sie gingen ins Kinderzimmer von Madelaine
und weckten diese auf.
"Madelaine. Madelaine.", wiederholte David ständig in
Babysprache. Als plötzlich die kleine von einen bösen Traum erzählte.
"Daddy!", sagte sie weinend, "Ich hatte einen ganz
schlimmen Traum ich habe geträumt, dass Mum gestorben
ist.", und drückte sich an David. Er fing ebenfalls an zu
weinen und sagte zu seiner Tochter:
"Schatz, dass war leider kein Traum, deine Mum ist wirklich
gestorben." Madelaine fing dann nur noch an zu schreien.
"Das ist nicht wahr ich will zu Mami.", schrie sie
weinend, und David versuchte die Kleine zu beruhigen und
versuchte gleichzeitig stark zu bleiben. Er legte den kleinen hin
und nahm Madelaine in seine Arme.
"Ist schon gut kleines. Beruhige dich. Du bist doch ein großes
Mädchen.", sagte er schluchzend.
"Ich will aber zu Mami."
"Mum ist hier, wir können sie nur nicht sehen. Mami ist ein
Engel und passt jetzt auf uns auf."
"Stimmt das?", fragte sie.
"Ich würde dich doch nie anlügen.", versuchte er
weinend klarzustellen.
"Aber warum können wir sie denn nicht mehr sehen?",
wollte sie wissen.
"Weil
weil Gott das so wollte.", schluchzte er.
"Warum denn?"
"Weil Gott einen neuen Engel brauchte."
"Aber Gott hätte einen anderen nehmen sollen."
"Aber er wollte deine Mum haben."
"Ich hasse Gott."
"Sag das nicht,", schimpfte er, "sonst wird deine
Mutter böse. Sie kann dich nämlich hören und sehen."
"Ich will sie aber auch sehen."
"Das geht aber nicht.", schluchzte er.
"Daddy?"
"Ja, mein Schatz."
"Verspricht du mir, dass wenn Gott dich als Engel haben will
du zu ihm nein sagst?"
"Ja, das mache ich.", versprach er ihr weinend.
"Daddy?"
"Ja, kleines."
"Ich habe Hunger.", informierte sie ihn.
"Deswegen hatten wir dich eigentlich geweckt. Wie wollten Frühstück
machen."
"Du willst Frühstück machen?"
"Nein, wir drei machen das Frühstück", grinste er.
"Ja, klar", sagte sie.
"Komm schon, wir drei schaffen das."
"Na gut." Er nahm den Kleinen auf den Arm und die
kleine Westy an der Hand und sie gingen in die Küche. Danach
setzte er den kleinen in den Hochstuhl und sagte zu seiner
Tochter:
"Überleg` dir schon mal was du gerne essen würdest. Ich
komme gleich wieder." "OK!".
Er ging ins Wohnzimmer, nahm das Telefon und rief seine Mutter
an.
"Duchovny!", antwortete sie.
"Dankeschön!", sagte er.
"Nichts zu danken."
"Ich hab dich lieb!"
"Ich hab dich auch lieb. Was machen die kleinen?",
erkundigte sie sich.
"Die sind gerade in der Küche, wir wollen das Frühstück
machen."
"Soll ich vorbeikommen?", fragte sie vorsichtig.
"Nein, danke das schaffen wir schon."
"Gib den kleinen einen Kuss von mir."
"Ja, mach ich. *muah*"
"Du kriegst natürlich auch einen. Bis dann."
"Ja, bis dann."
Flughafen von Los Angeles 12.05 am
Gillian war gerade dabei aus dem Flieger auszusteigen und hatte
in den letzten Stunden nicht mehr an Julian gedacht und freute
sich nur noch auf Piper.
Piper wartete schon ganz ungeduldig am Flughafen auf ihre Mutter.
"Daddy, wann kommt denn endlich Mami?"
"Gleich mein Schatz. Der Flieger ist doch erst eben gelandet
und du weißt ja das es ein bißchen dauert bis man seine Koffer
wieder bekommt."
"Ja, ich weiß aber wir warten schon ewig."
"Es dauert ja nicht mehr lange und dann hast du deine Mami
ganz für dich alleine." Plötzlich sah Piper ihre Mutter,
die ungeduldig auf ihre Koffer wartete.
"Mami, Mami hier bin ich!", fing Piper an zuschreien.
Gillian hatte sie dann auch gesehen und schickte ihr einen Kuss.
"Da ist Mami, Daddy."
"Ich sehe sie auch mein Schatz. Jetzt dauert es nicht mehr
lange dann kannst du Mami in den Armen halten." Es dauerte
auch nicht lange bis Gillian ihren Koffer bekam und zu ihrer
Tochter ging. Piper riss sich aus der Hand von ihrem Vater und
rannte zu ihrer Mutter. Gillian rannte ebenfalls auf sie zu und
nahm sie in ihre Arme.
"Mami, ich hab dich so vermisst."
"Ich hab dich auch vermisst mein Schatz. Wo ist
Daddy?", fragte sie.
"Hier bin ich!"
"Hi!", und umarmte ihn dann zur Begrüßung.
"Wie war dein Flug?", erkundigte er sich.
"Wie immer, zu lang."
"Tja, das liegt wohl daran das London so weit weg
ist.", scherzte er.
"Ha ha."
"Wann fliegst du wieder zurück?", wollte Errol wissen.
"Du kannst es kaum erwarten mich wieder los zu werden,
eh?", grinste sie.
"Das war nicht so gemeint."
"Ich weiß doch wie du es gemeint hast. Um deine Frage zu
beantworten, ich weiß noch nicht ob ich wieder zurück
fliege."
"Wegen Julian?", fragte er neugierig.
"Nicht nur, ich will meine Tochter in meiner Nähe
haben."
"Heißt das, dass du wieder nach Vancouver ziehst?"
"So ungefähr."
"Mami wohnst du jetzt auch mit bei Daddy?"
"Nein, mein Schatz ich wohne nicht mit Daddy sondern nur in
der Nähe von euch, damit wir uns öfter sehen. Wie findest du
das?"
"Das ist super. Und Julian? Kommt der etwa auch mit?"
"Nein, Schätzchen der kommt nicht mit."
"Juhuu!"
"Piper!", ermahnte Errol seine Tochter.
"Was?", erwiderte sie bockig.
"Nichts, mein Schatz.", sagte sie zu ihrer Tochter,
"Sie hat doch recht.", sagte sie zu Errol und lächelte
ihn an.
Sie kamen am Wagen an und Errol packte den Koffer in den
Kofferraum, während Gillian Piper den Sicherheitsgurt anlegte
und kurz danach fuhren sie los. Als Gillian sich in den Wagen
setze dauerte es nicht mehr lange bis sie einschlief.
-"Wollen Sie Gillian Leigh Anderson Julian Ozanne, zu Ihrem
rechtmäßigen Ehemann nehmen, ihn lieben und Ehren, in guten wie
in schlechten Zeiten bis das der Tod euch scheidet?"
-"Ja, ich will!"
-" Wollen Sie Julian Ozanne, Gillian Leigh Anderson zu Ihrer
rechtmäßigen Ehefrau nehmen, sie lieben und Ehren, in guten wie
in schlechten Zeiten bis das der Tod euch scheidet?"
-"Das sollten Sie lieber Ihn fragen." antwortete Julian
und deutete dabei auf David.
Gillian wurde wach und schrak auf.
"Alles in Ordnung?", wollte Errol wissen.
"Ja, alles in Ordnung."
"Schlecht geträumt?"
"Wie lange habe ich geschlafen?"
"So lange, das wir da sind.", grinste er.
Gillian drehte sich zu Piper um, und sah sie, wie sie fröhlich
schlief.
"Wann ist sie gestern in Bett gegangen?", fragte sie
ihn.
"Äh, äh gestern?", lief dabei rot an.
"Ja, genau gestern."
"Weißt du sie war gestern so aufgeregt das du kommst, dass
sie nicht schlafen konnte."
"Aha, und die Abende davor?"
"Äh, ich glaub so gegen 9.00 abends.", log er, was
Gillian natürlich wusste.
"Ja, klar. Du bist ein schlechter Lügner. Du verwöhnst sie
zu sehr."
"Ich hab doch nur eine Tochter."
"Stimmt ja. Ich dachte das du auch schon 11 hast. Wie konnte
ich das nur vergessen?", schmunzelte sie.
"Wow, schon 11? Hast dich aber gut gehalten!",
schmeichelte er ihr.
"Lass mich raten: Ich wette das sie auch noch lauter so ein
süßes Zeug zu essen bekam."
"Ja, aber nicht von mir."
"Und von wem dann?"
"Na von meiner Mutter." Gillian sah ihn ganz skeptisch
an.
"Du kannst ihr nicht immer alles erlauben. Sie ist ein
Einzelkind und schon verwöhnt genug. Du musst sie nicht noch
mehr verwöhnen. Du musst mal lernen nein zu sagen."
"Heißt das, dass du noch ein Kind willst?", wechselte
er das Thema.
"Errol!", ermahnte sie ihn.
"Ich sage doch 'Nein'..."
"Ja aber nicht zu deiner Tochter."
"Tja, wenn wir noch ein Kind bekommen dann wird sich mit
Sicherheit alles ändern.", grinste er.
"Noch ein Kind mit dir? Damit die verwöhnte Prinzessin noch
einen verwöhnten Prinz bekommt, äh?"
"Ja, so ungefähr hatte ich es mir gedacht.", Gillian
lachte nur und gab ihm ein Klaps am Arm.
"Komm lass uns rein gehen."
"Denk aber nicht dass, das Thema hiermit erledigt ist."
"Wie kommst du denn darauf? Sobald es soweit ist komm ich
auf dich zurück und dann können wir noch mal über den verwöhnten
Prinzen sprechen.", lachte er und rannte ins Haus.
"Na, warte bis ich dich kriege.", erwiderte Gillian.
Anschließend nahm sie die schlafende Piper, trug sie ins Haus
und legte sie behutsam sie auf ihr Bett.
Kapitel 3
Gillians Haus
Errol war in der Küche und auf der Suche nach etwas Essbarem.
"Was suchst du?", fragte sie ihn.
"Ich hab Hunger!"
"Da suchst du aber am falschen Ort."
"Ach ja? Wo lagerst du denn dein Essen?", fragte er
skeptisch.
"Normalerweise in der Küche, aber wenn ich über längeren
Zeitraum nicht im Haus bin lagere ich meine Sachen in dem
Supermarkt um die Ecke oder beim Italiener.", scherzte sie.
"Sehr witzig. Ich muss sagen deine Argumente werden immer
besser."
"Danke!", lachte sie, "Wenn du Hunger hast, neben
dem Kühlschrank ist die Nummer vom besten Italiener der
Stadt."
"Ja, in Ordnung. Ich warte aber lieber bis Piper wieder wach
geworden ist."
"So wie sie schläft, wirst du erst morgen früh satt."
"Ach was, sie wird in spätestens einer Stunde wach.",
informierter er sie.
"Du musst es ja wissen."
"Was willst du?"
"Eine Pizza 'Frutti di Mare'."
"Wie konnte ich das nur vergessen?"
"Weiß ich nicht. Was sollen wir für Piper nehmen?",
bevor Errol antworten konnte, fragte Piper schon: "Was wollt
ihr für mich?"
"Hallo Spätzchen. Was willst du für eine Pizza?"
"Äh, Pizza 'Frutti di Mare'."
"Ganz die Mama."
"Wie hast du geschlafen?", wollte Gillian wissen.
"Gut. Mami!"
"Ja, kleines."
"Gehen wir heute Onkel David besuchen?"
"Äh
"
"Nein, Piper nur Mami wird heute zu Onkel David hingehen wir
gehen ein anderes mal hin, OK?", unterbrach er Gillian.
"Na schön. Mami wenn ich ein Bild für Onkel David male,
bringst du es ihm?"
"Sicher mache ich das. Er wird sich bestimmt freuen."
"Gut dann gehe ich nach oben und male ein schönes Bild für
ihn."
"Ok, mach das Schatz. Was machen die Pizzen?", wendete
sie sich zu Errol.
"Ich kann mich noch nicht entscheiden."
"Schön, ich wäre dir sehr dankbar wenn das noch in diesem
Jahr passieren könnte."
"Das ist er wieder."
"Wer?"
"Was! Dein britischer Humor." Gillian nahm ein Handtuch
und schlug ihn damit. "Aua!", schrie er.
"Hast du dich entschieden?"
"Nein, ich kann unter Druck nicht arbeiten.", grinste
er, während Gillian sich wieder bereit zum Angriff machte.
"Ist gut. Ich hab mich ja schon entschieden. Ich will eine
Thunfisch Pizza.", und konnte sich sein Lachen nicht
verkneifen.
"Wieso denn nicht gleich so? Schaffst du es denn da auch
anzurufen?"
"Ich weiß nicht ich kann es ja mal versuchen."
"Wenn das zu schwer ist dann sag es ruhig."
"Ich werde bestimmt noch mal darauf zurückkommen."
Während Errol die Pizzen bestellte, ging Gillian ins Bad um zu
duschen. Anschließend rief Gillian bei David an.
"Duchovny!"
"Dave, ich bin es Gill."
"Hi. Wie gehst?"
"Mir gut und Dir?"
"Mir geht es auch gut."
"Wollte dir nur sagen das ich in LA angekommen bin und das
ich in ungefähr einer Stunde bei dir sein kann. Wenn du nichts
dagegen hast natürlich."
"Nein, ich habe natürlich nichts dagegen." *ding-dong*
Unterbrach sie die Klingel. "Gill? Da ist jemand an der Tür.
Wir sehen uns dann in einer Stunde, OK?"
"Ja, bis dann."
"Mami, Essen ist da.", schrie Piper durchs Haus.
"Ich bin gleich da, ich zieh mich nur an."
"Man hab ich ein Hunger.", sagte Errol während er an
einem Stück Pizza biß.
"Hier bin ich.", informierte Gillian.
"Schatz
"
"Ja, Liebling?" "Ja, Mum?"*, erwiderten diese
gleichzeitig.
"Ich glaube Mum hat mich damit gemeint.", teilte sie
ihm mit.
"Genau."
"Ist ja gut. Schatzi.", sagte er sah dabei in Gillians
Augen und lachte, Gillian und Piper konnten sich ein Lachen auch
nicht verkneifen.
"Jetzt habe ich vergessen was ich sagen wollte.", sagte
Gillian verwirrt.
"Mami, kannst du meine Pizza schneiden?"
"Ja mein Schatz."
Nachdem Gillian und Errol mit dem essen fertig waren und Piper an
ihrem letzten Stück Pizza saß, wollte Gillian zu David gehen.
"So ich mach mich mal auf den Weg. Wo sind die Autoschlüssel?"
"Mami, du kannst noch nicht gehen ich habe das Bild noch
nicht fertig. Du musst warten.", und schon war sie
verschwunden.
"Piper.", rief Gillian hinterher.
"Na, warte noch ein Weilchen. Willst du ein Kaffee?"
"Ja, gerne."
"Gut ich auch.", grinste er.
"Dankeschön."
"Hast du zufälligerweise auch eine Cafeteria?"
"Zufällig schon. Aber ich glaub ich habe keinen
Italienischen Café hier."
Nach ungefähr 10 Minuten kam Piper in die Küche und gab Gillian
das selbst gemalte Bild für David.
"Hier, es ist fertig. Aber nicht aufmachen."
"Gut mein Schatz. Onkel David wird sich bestimmt
freuen."
Gillian griff nach ihrer Jacke und ging auf die Tür zu.
"Grüß ihn lieb von mir.", sagte Errol noch bevor sie
ging.
"Ja, mach ich. Ciao."
Bevor Gillian zu David fuhr ging sie in den Supermarkt, der in
der Nähe von ihr war, um David noch eine Kleinigkeit zu kaufen.
Bevor sie in den Supermarkt rein kam musste sie erst mal ein paar
Autogramme unterzeichnen. Als sie dann fertig war, ging sie in
den Laden und kaufte eine Packung Pralinen, drei Packung
Kinderschokolade und noch drei Kinderüberraschungen für die
kleinen von David und für Piper. Nachdem sie alles bezahlt
hatte, ging sie noch in den Blumenladen der sich im Supermarkt
befand und kaufte noch einen Strauß Blumen für David.
Den ganzen Weg zu David hin überlegte sie sich, was sie David
sagen sollte. Sie wollte nichts falsches sagen. Als sie endlich
vor Davids Haus stand wartete sie ein Weilchen im Auto und
versuchte zu überlegen was sie ihm sagen könnte. Sie konnte
sich aber nicht konzentrieren und ging somit zum Haus und
klingelte. *ding-dong*
David öffnete die Tür und Gillian konnte in seinem
Gesichtsausdruck die Trauer ablesen.
"Das wäre doch nicht nötig gewesen.", sagte er,
beugte sich dabei zu Gillian umarmte sie und gab ihr einen Kuss
auf der Wange.
"Das ist noch für deine Kleinen.", und überreichte
die Sachen für Davids Kinder. "Ich soll dich ganz lieb von
Errol grüßen und von Piper soll ich dir das geben."
"Danke.", er öffnete den Briefumschlag und nahm das
Bild raus. Es war ein Engel die Téa darstellen sollte. Dazu
schrieb sie noch `Tante Téa ist im Himmel bei Gott und wird
immer auf euch aufpassen`. Als David das las fiel ihm eine Träne
vom Gesicht.
"Deine Tochter ist was ganz Besonderes."
"Danke.", sie umarmte David und versuchte ihn zu trösten.
"Das gleiche habe ich Madelaine heut morgen erzählt als sie
zu ihrer Mutter wollte.", schluchzte er und Gillian fing
ebenfalls an zu weinen.
"Ist ja schon gut.", versuchte sie ihn zu beruhigen.
Nach einer Weile hatte sich David beruhigt.
"Ich werde das Bild in Madelaine`s Zimmer aufhängen."
"Wo sind die Kleinen eigentlich?"
"Meine Mum hat sie abgeholt."
"Wie geht es ihnen denn?"
"Kydd sucht zwar seine Mutter aber zum Glück gibt er sich
auch mit mir zufrieden und Madelaine ist gerade in dem Alter in
dem sie versteht was passiert ist aber Fragen stellt auf die ich
selber keine Antwort weiß?"
"Kinder sind nun mal so. Sie wollen alles wissen."
"Entschuldigung ich habe dir noch gar nichts zum Trinken
angeboten."
"Mach dir keine Mühe ich will momentan nichts. Danke!"
"Ehrlich nicht?", vergewisserte sich David.
"Ehrlich nicht.", wiederholte Gillian. "Wann ist
die Beerdigung?"
"Morgen früh.", informierte er sie. "Darf ich
dich was fragen?"
"Klar darfst du."
"Würdest du mich morgen zur Beerdigung begleiten?"
"Selbstverständlich mache ich das."
"Danke schön."
"Nichts zu danken."
"Ich weiß jetzt nur nicht bei wem ich die Kleinen abgeben
soll."
"Du willst sie nicht mitnehmen?"
"Ich schon aber meine Mum sagte das ich sie lieber nicht
mitnehmen sollte."
"Ich will deiner Mutter nicht zu nahe treten aber ich denke
es ist besser wenn sich Madelaine zumindest bei ihrer Mutter
verabschiedet. Das bist du ihr schuldig."
"Denkst du?"
"Ja, ich meine sie ist alt genug um es zu verstehen und sie
sollte schon dabei sei."
"Ich glaub du hast recht. Dann bleibt noch Kydd."
"Er kann mit Piper bei meinem Kindermädchen bleiben wenn es
dir recht ist."
"Das wäre schön."
"Piper wird sich sicher freuen."
"Warum hast du sie denn nicht mitgebracht, ich hätte mich
auch auf sie gefreut."
"Wieso denn wohl?", und gab ein kleines lächeln von
sich.
"Ist sie bei Julian?"
"Äh, nein sie ist zu Hause mit Errol. Er war so lieb
hierher zukommen."
"Ist Julian denn nicht hier?"
"Nein. Könnten wir bitte das Thema wechseln?", fragte
sie mit trauriger Stimme.
"Was ist denn passiert?", fragte er neugierig.
"Das ist nichts schlimmes."
"Es bedrückt dich aber."
"Kann sein aber es
ist nicht
Vergiss es
bitte.", stotterte sie.
"Du hast mir doch immer alles erzählt, wieso denn nicht
auch das?"
"Du hast deine eigenen Probleme und das letzte was du
brauchst sind meine Probleme.", und lächelte ihn an.
"Ich bin aber immer noch der selbe David. Komm schon
`Scully`.", scherzte er.
"Ich dachte ich werde dieses Lachen nie mehr sehen."
"Das verdanke ich dir."
"Tut es sehr weh?"
"Ja sehr. Aber meine Kinder geben mir Kraft."
"Sie sind oft stärker als wir."
"Sie fehlt mir so sehr.", er fing an zu weinen und
legte sich auf Gillians Schoß.
"Ich weiß.", und streichelte dabei Davids Kopf.
"*schsch* Es wird wieder, du wirst sehen.", versuchte
sie ihn zu beruhigen.
"Wie lange dauert es denn, ich kann diesen Schmerz nicht
ertragen."
"Ich weiß es nicht wie lange es dauern wird.",
schluchzte sie. "Du musst nur vor deinen Kindern stark
bleiben. Dann wirst du sehen das es schnell gehen wird."
"Ich versuche es ja. Ich weiß nur nicht für wie lange ich
das durchhalte."
"Das schaffst du schon.", versicherte sie ihm. "Du
darfst traurig sein wann immer du willst, du musst nur versuchen
es nicht deinen Kindern zu zeigen."
"Ich werde mir mühe geben.", weinte er.
"Du musst dir mühe geben. Wenn du morgens aufstehst und dir
nach Weinen zumute ist, dann Weine. Weine aber nicht länger als
10 Minuten und den Rest des Tages unternehme was mit deinen
Kinder oder unternimm was mit deinen Freunden, wenn du an Tea
denken willst dann denke nur an schöne Momente verdränge den
Gedanken das sie Tod ist und am abend bevor du ins Bett gehst
wird es dir schon besser gehen. Und wenn du das täglich machst
dann wirst du sehen das dein Schmerz nachlässt, ich weiß er
wird nie ganz weggehen aber du wirst lernen wie man damit
umgeht."
"Und du glaubst dass, das klappt."
"Ich weiß das."
David lag immer noch auf Gillians Beinen wenig später schliefen
die beiden ein.
Eine Stunde später kamen die Kinder mit Ihrer Großmutter ins
Haus und sahen David und Gillian auf dem Sofa schlafen. Madelaine
rannte sofort zu ihrem Vater und weckte ihn auf, während die
Mutter von David nur stutzig schaute.
"Daddy, Daddy wach auf."
David und Gillian erschraken als sie Madelaine aufweckte.
"Madelaine, mein Schatz was ist denn los?", fragte
David sie noch verschlafen.
"Hallo süße.", sagte Gillian ebenfalls verschlafen.
"Hallo Tante Gillian. Daddy, wir waren
"
"Madelaine geh in dein Zimmer.", unterbrach sie ihre
Enkelin.
"Aber ich wollte doch
"
"Geh!", ermahnte sie Madelaine.
"Was ist denn mit dir los?", wollte David wissen.
"Ich glaub ich geh lieber."
"Nein, ich glaube es ist besser wenn Sie hier
bleiben.", sagte Magaret wütend.
"Mum, was soll das?"
"Was das soll, fragst du mich? Deine Frau ist gerade
gestorben und du nimmst dir nächste beste Frau die dir über den
Weg läuft?"
"Das muss ich mir nicht gefallen lassen. Ich gehe.",
sagte Gillian.
"Gillian geh bitte nicht.", bat er sie. "Was
denkst du dir eigentlich wer du bist? So kannst du sie doch nicht
behandeln.", schimpfte er mit seiner Mutter und lief Gillian
hinterher.
"Gillian, warte doch bitte."
"Sie mag mich wohl nicht. Was?"
"Wie kann man dich denn nicht mögen?", lachte er.
"Willst du wirklich gehen?"
"Ja, ich will noch zu Piper."
"Wir sehen uns doch morgen, oder?"
"Ja, ich komme morgen vorbei. Wann ist die Beerdigung
morgen?"
"Um 12.00 Uhr."
"Ich bin rechtzeitig da."
"Gut bis morgen." David nahm Gillian in die Arme und
sie gab ihm einen Kuss auf die Wange.
"Machs gut und denk daran was ich gesagt habe."
"Mache ich und Entschuldigung wegen meiner Mutter sie hat es
nicht so gemeint."
"Ich weiß. Ciao."
Als er sich umdrehte um zurück ins Haus zu gehen, sah er seine
Mutter an der Tür die alles mitangesehen hatte.
"Das hat mir auch noch gefehlt.", sagte er sich leise
und grinste dabei seine Mutter an.
"Was sollte das?", wollte seine Mutter wissen.
"Mum, es ist nichts passiert."
"Ach nein? Und was sollte dann der Kuss da eben
bedeuten?"
"Mum! Es hatte nichts zu bedeuten. Wir sind nur Freunde. Was
soll das?"
"Ihr lagt zusammen auf dem Sofa."
"Mum, wir haben nur geschlafen... NUR geschlafen.",
wiederholte er.
"Hat sie denn kein eigenes Zuhause?"
"Mum, mir ging es eben richtig mies. Sie war da und war mir
eine Freundin. Ich bin anschließend eingeschlafen und sie auch,
weil sie einen langen Flug hinter sich hatte und ich fand das
nicht fair von dir wie du mit ihr gesprochen hast."
"Sie ist doch nicht etwa nur wegen dir hier her
gekommen?"
"Worauf willst du hinaus?"
"Also doch.", nach einem kleinen zögern fragte sie:
"Hast du sie gern?"
"Mum, sie ist meine beste Freundin, natürlich habe ich sie
gern."
"Wird sie morgen mitkommen?"
"Ja, wird sie."
"Gut, dann kann ich mich bei ihr entschuldigen."
"Danke."
"Eine Nachbarin von mir hat sich bereit erklärt morgen auf
die kleinen aufzupassen."
"Mum, ich will das Madelaine mitkommt."
"Dave, sie ist noch zu jung um
"
"Mum sie ist alt genug. Sie hat das Recht sich von ihrer
Mutter zu verabschieden.", unterbrach er sie.
"Aber
"
"Mum, kein aber. Ich bin es ihr schuldig."
"Du bist ihr Vater und wenn du das so siehst muss ich deine
Entscheidung wohl akzeptieren."
"Danke."
"Ich gehe jetzt." Sie verabschiedete sich noch von
ihren Enkeln und ging anschließend.
"Bis morgen.", rief David ihr noch nach.
Kapitel 4
Gillians Haus
"Hallo Mami. Hat Onkel David mein Bild gefallen?",
wollte Piper wissen.
"Ja, mein Schatz er hat sich gefreut. Er will das Bild in
Madelaines Zimmer aufhängen. Wo ist Daddy?"
"Der ist im Wohnzimmer, der telefoniert seit du weg
bist."
"Mit wem denn?"
"Weiß ich nicht."
Plötzlich kam Errol mit schlechter Laune in die Küche.
"Wieder da?"
"Was ist denn mit dir los?", fragte Gillian neugierig.
"Ach ich muss heut noch wieder nach Vancouver."
"Wieso?"
"Weil die nicht weiterkommen und wir den Drehplan einhalten
müssen."
"Hast du ihnen denn gesagt das du morgen auf eine Beerdigung
gehen musst?"
"Hab ich, aber es geht wohl nicht anders."
"Kann man das denn nicht anders regeln?"
"Anscheinend nicht."
"Wann fliegst du zurück?"
"Ich nehme den nächsten Flieger."
"Schaffst du es denn bis morgen hier zu sein?"
"Wann ist denn die Beerdigung?"
"Um 12.00 Uhr."
"Mal sehen. Wenn wir heute die Nacht durchmachen wäre das
zu schaffen."
"Na dann versuch dein bestes. David würde sich sicher
freuen dich da zu sehen."
"Dann mach ich mich mal auf den Weg. Wenn ich es nicht
schaffen sollte bis morgen bringst du dann Piper nach
Vancouver?"
"Klar mach ich das. Aber beeil dich."
"Ich verabschiede mich nur noch von Piper und dann bin ich
weg."
Er ging in Pipers Zimmer
"Piper mein Schatz.", rief er sie und setzte sich neben
sie an den Schreitisch.
"Ja, Daddy!?"
"Ich fliege wieder nach Vancouver ich versuche morgen wieder
hier zu sein, wenn nicht bringt dich Mami am Sonntag wieder nach
Hause. Einverstanden?"
"Bleibt Mami dann bei uns?"
"Ich glaube nicht mein Schatz."
"Kann ich dann nicht länger hier bleiben?"
"Piper du musst am Montag doch in die Schule."
"Ach, Mann ich will nicht zur Schule." Gillian stand
gerade an Pipers Zimmertür.
"Na, na da fangen wir aber gut an."
"Ich will aber nicht zur Schule. Ich will mit euch hier
bleiben."
"Piper das hatten wir doch schon alles.", erwiderte
Gillian. "Du musst zur Schule."
"Guck mein Schatz am Sonntag kommst du wieder nach Vancouver
und ich verspreche dir das ich dich dann nächstes Wochenende
wieder nach Los Angeles bringe."
"Versprochen?", wollte sie sich noch mal vergewissern.
"Versprochen.", erwiderten Gillian und Errol gemeinsam.
"Gut dann gib mir jetzt einen Abschiedskuss.", Errol
umarmte seine Tochter, verabschiedete sich noch von Gillian und
ging.
"Wolltest du nicht in den Zoo?"
"Gehen wir in den Zoo?"
"Na wenn du willst gehen wir."
"Uhuu."
"Gut dann mach dich fertig."
"Mami!"
"Ja, kleines."
"Wo ist eigentlich Julian?"
"Ähm
der ist in London."
"Wieso kommt er denn nicht? Tut es ihm nicht Leid das Tante
Tea gestorben ist?"
"Doch mein Schatz es tut ihm auch leid."
"Willst du ihn eigentlich immer noch heiraten?"
"Ähm
Julian und ich werden nicht mehr heiraten, mein
Schatz."
"Wieso?"
"Was sollen denn alle diese Fragen heute?"
"Ich bin nur neugierig. Also wieso wollt ihr nicht mehr
heiraten?"
"Weil uns klar geworden ist das wir uns nicht lieben.",
sagte sie mit Tränen in den Augen.
"Mami weine doch nicht.", sie wischte ihrer Mutter die
Tränen vom Gesicht und nahm sie in die Arme. "Der war eh blöd.
Du wirst ganz bald jemand anderen haben."
"Danke mein Schatz. Jetzt komm aber sonst wird es zu spät für
den Zoo."
*Telefon klingelt*
"Mach dich fertig ich gehe runter und sehe wer das
ist."
"Ok."
"Anderson."
"Gill ich bin`s Dave."
"Ach hy."
"Wollte dir nur sagen das die Beerdigung morgen um 13.00 Uhr
statt findet."
"Ok danke. Was machen deine Kleinen?"
"Die spielen. Und was macht deine?"
"Sie ist gerade dabei sich fertig zu machen wir wollen in
den Zoo." Plötzlich unterbrach Piper die beiden.
"Mami, können wir nicht Onkel David fragen ob er mit
Madelaine und Kydd mit kommen?"
"Piper geh dich bitte fertig machen."
"Na gut."
"Dankeschön.", wendet sich wieder zu David: "Wo
sind wir stehen geblieben?"
"Das du mit Piper in den Zoo gehst."
"Ach ja. Piper will das du mit deinen Kindern
mitkommst."
"Sag ihr, vielleicht ein anderes mal."
"Ja, mach ich. Bis morgen dann."
"Danke."
"Wofür?"
"Dafür das du für mich da bist."
"Das ist doch selbstverständlich."
"Trotzdem Danke."
"Nichts zu Danken."
"Bis dann."
"Piper, bist du fertig.", schrie Gillian durch das
Haus.
"Ich kann meinen Schuh nicht finden."
"Wo hast du ihn den hingetan?"
"Ich weiß es nicht. Hast du Onkel David gefragt ob er
mitkommt?"
"Piper, Tante Tea ist gestorben sie sind Traurig sie wollen
momentan nicht in den Zoo."
"Schuldigung das hatte ich schon wieder vergessen."
"Gut dann komm zieh ein anderes Paar Schuhe an."
"Ich will doch nicht mehr in den Zoo, Mami."
"Wieso denn nicht?"
"Ja, weil ich auch traurig wegen Tante Tea bin, du
nicht?"
"Natürlich bin ich traurig mein Schatz."
"Dann gehen wir also nicht?"
"Schatz, ich zwinge dich doch zu nichts wenn du nicht willst
dann bleiben wir eben zu hause."
"Ich will aber nicht zu hause bleiben."
"Sondern?", fragte sie skeptisch.
"Ich will zu Onkel David."
"Ach mein Schatz. David braucht jetzt seine Ruhe. Ich
verspreche dir wenn du nächstes Wochenende nach Los Angeles
kommst gehen wir David besuchen, ok?"
"Versprochen?"
"Indianer Ehrenwort."
"Wie lange wird denn Onkel David noch traurig sein?"
"Das kann ich dir nicht sagen."
Gillian nahm Piper in die Arme und drückte sie ganz fest an
sich.
Kapitel 5
David Haus
David versuchte verzweifelt den kleinen Kydd zu beruhigen der die
ganze Zeit über nach seiner Mutter schrie. Er sah den Kleinen an
und wusste nicht mehr was er machen sollte. Er versuchte alles.
Aber nichts funktionierte. Bis David das Bild von Madelaines
Zimmer nahm, was Piper für ihn gemalt hatte, er legte den
kleinen in seinem Bettchen und brachte das Bild so an das der
kleine Kydd es sehen konnte. Und tatsächlich, es half. Er konnte
es kaum glauben, der Kleine sah das Bild an und lachte friedlich.
Als David das sah konnte er nur weinen. Er wusste aber nicht ob
er aus Trauer oder aus Freude weinte.
"Daddy, was ist denn los?", fragte sie und umarmte
ihren Vater.
"Nichts, mein Schatz. Nichts."
"Aber warum weinst du denn?"
"Ich weiß es nicht."
"Denkst du Kydd versteht das Mami tot ist?"
"Ich glaube schon mein Schatz."
"Sie fehlt mir so sehr."
"Ich weiß. Sie fehlt mir doch auch mein."
David hielt seine Tochter fest und ihm liefen weiter die Tränen,
obwohl er nicht vor seinen Kindern weinen wollte, konnte er es
nicht unterdrücken. Schließlich weinte auch seine Tochter er
wollte versuchen sie zu beruhigen aber es klappte nicht, er war
zu schwach.
"Psssst, weine nicht meine Kleine. Es wird wieder alles gut.
Psssst."
"Ich will zu Mami."
"Psssst. Sei ein großes Mädchen."
"Ich will aber kein großes Mädchen sein, ich will
Mami."
Als Madelaine dies sagte konnte David nur noch mehr weinen.
"Bitte, hör auf zu weinen mein Schatz wenn wir so weiter
machen wird es nur schlimmer."
"Ich höre auf du auch aufhörst."
"Gut ich höre auf."
Kurze Zeit später beruhigten sie sich und Madelaine schlief in
Davids Armen ein. David legte sie auf ihr Bett und ging anschließend
ins Wohnzimmer setzte sich aufs Sofa und bohrte Löcher in die
Luft. Er wusste nicht was er machte sollte er war sauer und wütend
auf Tea, weil sie ihn mit den Kindern alleine ließ doch er war
auch traurig, weil er sie so sehr vermisste und das schlimme war,
dass er nicht stark genug war um seinen Kindern den Schmerz zu
nehmen. Er war schwach und er konnte nichts dagegen tun. Er
versuchte immer wieder an Gillians Worte zu denken. Aber er hatte
doch nicht so viel Kraft wie er glaubte. Er starrte immer noch in
die Luft, er schien gar nichts mehr wahrzunehmen. Es schien so
als ob der Tod von Tea ihn seelisch getötet hatte. Plötzlich
weinte Kydd. Er sprang auf und ging zu ihm. Er sah ihn an und
schon hatte er wieder ein lächeln im Gesicht und dachte sich,
was für ein großes Geschenk Tea ihm gemacht hatte. Sie hatte
zwei wundervolle Kinder zur Welt gebracht. Er gab Kydd einen Kuss
und kurze zeit später war dieser wieder eingeschlafen. David
ging zur Küche und machte was zu Essen. Er hatte sich
vorgenommen nicht wieder vor seinen Kindern so schwach zu sein.
Er muss jetzt stärker denn je sein, sonst würde sein Schmerz
und der Schmerz seiner Kinder nie vorbei gehen. Während David in
der Küche war und Essen machte kam Madelaine in Küche.
"Was machst du denn leckeres?" David hatte sie nicht
bemerkt und schrak auf.
"Hast du mich erschrocken. Ich mache gerade dein
Lieblingsessen."
"Spaghetti?", fragte Madelaine neugierig.
"Ja, mein Schatz."
"Dauert es noch lange ich habe nämlich ganz großen
Hunger?", fragte Madelaine während David die Spaghetti`s in
den kochenden Topft tat.
"Sie müssen jetzt nur noch gekocht werden, mein
Schatz.", informierte er sie. "Schätzchen möchtest du
morgen zur Beerdigung mitkommen?"
"Kann ich denn dann Mum sehen?"
"Ja, dass kannst du, aber nur für eine kurze zeit und
danach wird sie wieder weg sein.", erklärte er ihr
vorsichtig.
"Also darf ich sie Morgen sehen?"
"Ja, wenn du willst. Denk aber daran das es das letzte mal
sein wird."
"Ich weiß."
"Das heißt das du ganz stark sein musst."
"Das werde ich. Du musst aber auch stark sein."
"Versprochen."
"Kommt Kydd auch mit?"
"Nein, mein Schatz er ist noch zu klein."
"Und wer passt auf ihn auf?"
"Äh..", stottert er. Ihm war eingefallen das seine
Mutter eine Nachbarin von ihr gebeten hatte auf Kydd aufzupassen
und das Gillian ihr ebenfalls gesagt hatte das er Kyd bei ihr
vorbei bringt und ging zum Telefon um seine Mutter anzurufen.
"Ich bin gleich wieder da mein Schatz. Fass nichts an.
OK?"
"Mach ich nicht."
David wählte die Nummer von seiner Mutter.
"Duchovny."
"Mum, ich bin es David. Ich wollte dir nur sagen, dass deine
Nachbarin sich nicht die Mühe machen muss Morgen auf Kydd
aufzupassen..."
"Willst du ihn auch mitnehmen.", unterbrach sie ihn mit
einer etwas wütenden Stimme.
"Nein, ich hab nur Gillian heute gesagt das ich den kleinen
bei ihr vorb..."
"Ich dachte sie kommt mit auf die Beerdigung?",
unterbrach sie ihn wieder.
"Mum, kann ich endlich mal einen Satz zu Ende
sprechen?", sagte er fast zornig.
"Ja.", erwiderte sie beleidigt.
"Dankeschön. Kydd bleibt mit Gillians Tochter Piper und
deren Kindermädchen bei Gillian. Ich hatte vergessen es dir zu
sagen."
"Ist schon gut. Soll ich Morgen vorher bei dir
vorbeikommen?"
"Nein, ist nicht nötig, danke."
"Ok dann bis morgen."
Er legte auf und ging wieder in die Küche. Kydd war in der
Zwischenzeit wach geworden. David holte ihn aus seinem Bett und
ging mit ihm in die Küche. Madelaine hatte während er am
telefonieren war den Tisch gedeckt. Er setzte Kydd in den
Hochstuhl und machte ihm sein Fläschchen danach nahm er die
Nudeln vom Herd und machte die Teller und setzte sich mit
Madelaine an den Tisch.
Bevor David anfangen konnte sagte Madelaine das sie zuerst beten
sollten. Was sie auch taten. Madelaine sagte einen Gebet auf:
"Lieber Gott, du musst jetzt auf meine Mum aufpassen und sag
meiner Mami dass sie uns nicht vergessen soll und dass wir sie
furchtbar vermissen und liebhaben. Amen."
David sah sie an und lächelte. Er wusste nicht wie stark seine
Tochter war. Sie war stärker, viel stärker als er.
"Das hast du schön gesagt."
Gillians Haus 18.00 Uhr
Piper war in Wohnzimmer und schaute ein bißchen Fernsehen.
"Was sieht du dir denn an?", wollte Gillian wissen die
es gar nicht so gern hat wenn Piper lange fern sieht.
"Donald Duck. Wieso?", wandte aber nicht die Augen vom
Fernseher.
"Nur so. Kannst du denn kurz den Fernseher abschalten?"
"Wieso denn?"
"Weil, du schon den halben Nachmittag Fern siehst."
"Aber...",
"Kein aber.", unterbrach sie Ihre Tochter.
"Was soll ich denn sonst machen?"
"Wir können doch eins deiner Spiele spielen."
"Kann ich in den Swimming Pool?"
"Von mir aus aber nicht länger als eine Stunde."
"Ok.", und rannte in ihrem Zimmer um sich ihren
Badeanzug zu holen.
Gillian lächelte und doch war ihr nicht so ganz nach lachen
zumute. Sie konnte immer noch nicht verstehen wieso Julian auf
David so eifersüchtig war. Er wusste doch das sie Freunde sind
und sich gut verstehen und sie füreinander da waren wenn sie
sich brauchten. Das war doch nichts was vorher zwischen ihnen
stand und auf einmal steht alles über Kopf. Wie hätte sie in so
einem Moment David im Stich lassen können? Und wieso verlangte
er dass überhaupt von ihr?
Gillian war so mit ihren Gedanken dass sie das Telefonklingel
erschrak.
"Anderson.", sagte sie noch in Gedanken bei Julian.
"Hallo? Wer ist da?", sagte Gillian ins Telefon.
"Hallo?"
"Hallo.", erwiderte jemand plötzlich doch Gillian
wusste noch immer nicht wer es war.
"Wer ist da?"
"Julian.", Gillian traf fast der Schlag als sie das hörte
und auf einmal hatte sie ein lächeln im Gesicht. "Wie gehts
Dir?"
"Gut, mir gehts gut und wie gehts dir?"
"Mir, mir geht es mies. Du fehlst mir.", Gillian wusste
nicht was sie darauf antworten sollte und sagte daher nichts.
"Gill, bist du noch da?"
"Ähm, ja ich bin noch dran.", antwortete sie verwirrt.
"Können wir alles vergessen? Ich weiß ich hab einen Fehler
gemacht, aber kannst du mir noch mal verzeihen?", Gillian
war immer noch verwirrt.
"Ja ich kann dir verzeihen.", Gillian hörte das sie
das sagte doch sie meinte es nicht wirklich.
"Gott sei dank ich hab dich so vermisst. Wann kommst du denn
wieder?"
"Nein, ich glaub du hast das was falsch verstanden. Ich
verzeihe dir, aber ich werde nicht wieder zurückkommen. Ich
bleibe hier in LA."
"Was? Wieso?", fragte er mit lauter Stimme.
"Ich bleibe hier wegen meine Tochter wenn ich in LA bin kann
ich sie öfter sehen. Und außerdem hatte ich ihr das
versprochen."
"Gut dann komme ich zu dir. Wenn dir das lieber ist?"
"Einverstanden.", Gillian stand neben sich, sie wollte
das nicht und doch sagte sie ja.
"Gut ich kann aber erst in drei Tagen kommen."
"Gut ich warte auf dich."
"Ich liebe dich."
"Bis dann.", anschließend legte sie auf. Piper hatte
ein Teil des Gespräches mitbekommen und war neugierig.
"Wer war das?"
"Ähm... dein Vater.", log sie ihre Tochter an.
"Was wollte er denn?"
"Nichts er sagte nur das er ein bißchen später
kommt."
"Ok. Können wir jetzt zum Pool?"
"Geh schon vor ich muss noch mal telefonieren. Geh nicht ins
Wasser ehe ich da bin."
"Buhh. Na gut, beeile dich aber, bitte."
"Mach ich.", erwiderte sie immer noch verwirrt.
Sie wusste nicht was sie machen sollte und also rief sie Errol
an.
"Klotz."
"Ich ... ich ... ich hab Mist gebaut.", erwidert sie
stotternd.
"Was ist denn passiert?", fragte Errol schockiert.
"Julian hat angerufen und ich hab ihm gesagt das er hier
herkommen kann. Aber ich will das gar nicht."
"Und was willst du jetzt machen?"
"Ich weiß es nicht. Deswegen ruf ich dich doch an."
"Was soll ich dir denn sagen? Wenn du ihn willst dann klärt
alles und wenn nicht dann klärt auch alles."
"Du bist mir ja eine Hilfe.", sagte sie lächelnd.
"Was willst du denn machen? Du musst das mit ihm klären und
da er zu dir kommt ist das doch gut. Besser als am Telefon."
"Ich habe mit ihm alles geklärt bevor ich nach LA gekommen
bin."
"Tja, dann musst du es halt noch mal klären."
"Danke. Schaffst du es bis morgen?"
"Ich glaub schon. Wir sind schon weit gekommen."
"Gut dann bis morgen. Ach bevor ich es noch vergesse die
Beerdigung ist morgen auf 13.00 Uhr verlegt worden."
"Gut dann hab ich noch mehr Zeit. Bis morgen dann."
"Gut bis dann."
"Gib Piper einen Kuss von mir."
"Mach ich.", dann legte sie auf und ging zu Piper die
sehnsüchtig darauf wartete ins Wasser springen zu dürfen. Als
Piper ihre Mutter raus sehen kam sprang sie sofort ins Wasser.
Davids Haus 21.00 Uhr
David hatte Kydd auf seinen Armen und wollte ihn einschlafen
lassen. Doch er war überhaupt nicht müde. Er legte Kydd in sein
Bett und hoffte das er bald müde sein würde. Was auch klappte
nach einer viertel Stunde war er eingeschlafen. David ging zu
Madelaine und sah wie sie in ihren Kleiderschrank kramte.
"Was machst du denn da?", wollte David wissen.
"Ich suche was für die Beerdigung morgen."
"Da musst du doch nicht gleich deinen Schrank auf den Kopf
stellen."
"Ich suche aber das Kleid was Mum so schön fand. Ich will
doch morgen hübsch aussehen.", sagte sie schluchzend.
"Welches Kleid ist es denn?",
"Das lila Kleid was Mum mir gekauft hat."
David sah in dem ganzen durcheinander ein lila farbenes Kleid auf
Madelaine`s Bett und wies sie darauf hin.
"Ist es das Kleid was da auf deinem Bett liegt?"
"Welches?", und drehte sich dabei zu ihrem Bett um.
"Ja, das ist das Kleid. Danke!"
"Willst du das morgen wirklich anziehen?",
vergewisserte sich David bei seiner Tochter.
"Ja, wieso?"
"Weil morgen alle ganz in schwarz angezogen sein
werden."
"Ich will aber dieses Kleid anziehen. Das war Mums
Lieblingskleid."
"Du kannst es ruhig anziehen, ich hab dich nur drauf
hingewiesen. Komm jetzt lass uns alles wieder aufräumen."
"Ok. Was ziehst du denn morgen an?", fragte sie ihren
Vater während sie ihren Schrank in Ordnung brachte.
"Ich ziehe den Anzug an, der auf den Bett liegt."
"War das auch Mums Lieblingsanzug?"
"Ähm... ja.", sagte er.
Es war tatsächlich Teas Lieblingsanzug von ihm. Das hatte er
schon fast vergessen.
Sie räumten das Zimmer auf und anschließend gingen sie ins
Bett.
David konnte die ganze Nacht nicht schlafen er ging von einem
Zimmer ins andere. Er dachte nur an den darauf kommenden Tag und
er wollte es immer noch nicht wahrhaben das seine Frau gestorben
ist. Irgendwann legte er sich auf seinen Sofa und schlief
seelenruhig.
Kapitel 6
Gillians Haus 9.30 Uhr
Gillian sah auf Pipers Bett und versuchte sie wach zu küssen.
"Piper, aufstehen.", sagte sie leise.
"Ich will aber noch nicht aufstehen.", erwiderte sie
verschlafen.
"Du musst aber gleich kommt Michelle."
"Ich will aber nicht."
"Onkel David kommt auch."
Als Gillian dies sagte sprang sie sofort auf und wurde Hellwach.
"Onkel David?", fragte sie stutzig.
"Ja, er bringt Kydd hier her. Du und Michelle sollt auf ihn
aufpassen."
"Ich?"
"Und Michelle."
"Kommt er denn nicht mit auf die Beerdigung?"
"Nein, mein Schatz er ist noch zu klein. Steh jetzt aber auf
und mach dich fertig."
"Na gut."
Davids Haus
Madelaine war schon wach während David noch schlief. Sie
versuchte ihren Vater auf zu wecken.
"Daddy, Daddy aufstehen. Du musst dich fertig machen."
David machte die Augen auf und sah seine Tochter die schon
angezogen war.
"Morgen Prinzessin. Wie viel Uhr ist es denn?"
"Viertel vor 10!", erwiderte seine Mutter die dabei war
Kydd sein Fläschen zu geben.
David hatte so tief geschlafen das er nicht mitbekommen hatte das
seine Mutter gekommen war.
"Mum? Seit wann bist du denn schon hier?"
"Seit ungefähr einer Stunde. Und wie hast du
geschlafen?"
"Nicht besonders gut."
"Warum musst du denn auch auf dem Sofa schlafen?"
"Hatte ich nicht vor. Ich konnte nur nicht schlafen und dann
bin ich irgendwann auf dem Sofa eingeschlafen."
"Geh dich fertig machen. Du musst doch noch Kydd
wegbringen."
David ging wortlos aus dem Zimmer. Er ging ins Badezimmer um zu
Duschen.
Unter der Dusche begann er zu weinen und konnte nicht mehr aufhören.
Er denk immer noch das es nur einer Alptraum ist und er hoffte
das er bald aus diesem Traum wach wird und dass seine Frau
schlafend in seinen Armen liegt.
"David, ist alles in Ordnung?", rief ihn seine Mutter
in die Realität zurück.
"Ähm... ja ... mir gehst gut.", stotterte er.
"Beeile dich. Ich hab Kydd fertig gemacht."
"Ich bin gleich fertig."
Anschließend stieg David aus der Dusche, zog sich an und ging in
die Küche.
"Na, wie gehts meinem Baby?", sagte er zu Kydd während
er ihn auf seinen Arm nahm und ihm einen Kuss gab.
"Hier ist seine Wickeltasche da ist alles drin was er
braucht. Und jetzt beeile dich sonst schaffst du es nicht
mehr."
"Ist ja schon gut. Wie kommt es das du vorbei gekommen
bist?"
"Ich hab mir schon fast gedacht das du es heute nicht
alleine schaffst.", erwiderte sie lächelnd.
"Danke!", und gab seiner Mutter einen Kuss auf die
Stirn.
"Nun geh aber schon. Wir sehen uns dann vor der
Kirche."
"Einverstanden. Nimmst du Madelaine bei dir mit?"
"Klar mache ich das."
"Gut bis dann."
Anschließend stieg er ins Auto und machte sich auf den Weg zu
Gillian.
Gillians Haus
Gillian war dabei sich fertig zu machen. Plötzlich klingelte es
an der Tür. Es klingelte mehrmals aber niemand öffnete die Tür.
"Piper, machst du bitte die Tür auf.", schrie sie
durchs Haus. Doch sie bekam keine Antwort. "Piper, wo
bist?" Gillian zog sich ein Handtuch über und rannte in
Pipers Zimmer. Sie hatte sich Kopfhörer aufgesetzt und hatte die
Musik so laut aufgedreht das sie nichts mehr mitbekommen hatte.
Gillian ging auf Piper zu und zog ihr die Kopfhörer weg. Piper
erschrak.
"Musst du so laut Musik hören? Es klingelt an der Tür.",
schrie sie Piper an.
In der Zwischenzeit war Michelle angekommen. Sie hatte einen
Hausschlüssel und so ließ sie David und Kydd rein. Man konnte
Gillian bis draußen schreien hören.
Gillian ging runter zur Tür und wollte sie öffnen.
"Hy.", sagte Gillian zu David. "Wie bist du denn
rein gekommen?"
"Tja da du zu sehr beschäftigt warst zu schreien habe ich
einfach die Tür aufgebrochen."
"Aha."
"Morgen, Miss Anderson.", sagte Michelle.
"Morgen."
"Entschuldigung wenn ich zu spät komme. Ich stand im
Stau."
"Kein Problem. Könntest du heute auch auf Kydd
aufpassen?"
"Ja das mache ich gerne.", erwiderte sie, nahm Kydd auf
den Arm und ging in Pipers Zimmer.
"Willst du dich nicht anziehen?"
"Das hatte ich eigentlich vor.", grinste sie. "Wo
ist eigentlich Madelaine?", wollte Gillian wissen.
"Sie fährt mit meiner Mutter."
"Gut ich gehe mich jetzt mal anziehen. Ach bevor ich es
vergesse, Piper würde dich gerne sehen."
"Wo ist sie?"
"Ich denke mal das sie in ihrem Zimmer ist."
"Gut. Dann geh ich mal zu ihr hoch."
David ging zu Piper und Gillian ging in ihr Schlafzimmer um sich
anzuziehen. Als David in Pipers Zimmer kam, war da niemand und so
ging er wieder runter. Auf dem Weg nach unten ging er an Gillians
Zimmer vorbei. Sie hatte die Tür nicht richtig geschlossen
gehabt und so konnte er durch den kleinen Spalt Gillian sehen,
die nur ihre Unterwäsche trug. Plötzlich hörte er Pipers
Stimme und er folgte ihr. Sie waren alle im Garten.
"Ach hier seid ihr.", sagte David.
"Onkel David.", schrie Piper, rannte auf ihn zu und
umarmte ihn.
"Hallo, Piper. Na wie geht es dir?"
"Gut und wie geht es dir?"
"Mir geht es auch gut."
"Es tut mir Leid was mit Tante Tea passiert."
"Danke.", sagte er und umarmte sie dann.
Er sprach noch ein wenig mit Piper.
"Ich bin fertig. Wenn du willst können wir jetzt
gehen.", sagte Gillian.
David stand auf, er hatte Tränen in den Augen, gab Kydd einen
Kuss. Gillian verabschiedete sich von Piper und anschließend
gingen beide zu Gillians Auto. Als sie beide am Auto ankamen nahm
Gillian David in die Arme und gab ihm einen Kuss.
"Es tut mir leid.", wiederholte Gillian immer wieder.
"Es tut mir leid."
"Laß uns jetzt gehen, sonst kommen wir zu spät."
Vor der Kirche
Alle Freunde und Verwandte von Tea und David waren da. Es waren
auch noch ein paar Fans da und ein paar Reporter anwesend.
Als David und Gillian ankamen kamen sie nicht weit, weil sie von
Reportern aufgehalten wurden. Die von ihnen und den anderen Gästen
ein Interview wollten. David wurde wütend.
"Lasst uns doch in Ruhe. Verpisst euch. Das ist eine
Trauerfeier und keine Pressekonferenz. Verschwindet bevor ich die
Polizei rufe!", schrie David in die Menge. Ein paar gingen
anschließend aber ein anderer Teil blieb stur und rührte sich
nicht vom Fleck sie machten Fotos und versuchten immer noch von
den Gästen ein Interview zu bekommen. Ein Fan rastete aus und
fing an zu schreien:
"Habt ihr denn nicht zugehört? Ihr sollt verschwinden! Das
ist eine Beerdigung, verschwindet doch endlich."
Kurze Zeit später kamen noch ein paar Polizisten die, die
Reporter wegbrachten.
In der Kirche
David hatte versucht nicht zu weinen aber es ging nicht. Er hatte
Madelaine auf seinem Arm. Sie weinte ebenfalls. Sie drückte
David ganz fest an sich doch das brachte David dazu das er immer
weiter weinte. Teas Eltern saßen neben ihm. Sie weinten
ebenfalls. Davids Eltern saßen hinter ihnen. Nach der Messe ging
David mit Madelaine zu Teas Sarg. David gab ihr noch einen Kuss
auf die Stirn. Madelaine gab ihr auch einen Kuss. Anschließend
sollte Madelaine mit seiner Mutter gehen doch sie wollte nicht.
"Du hast mir doch versprochen ein großes Mädchen zu
sein.", sagte David schluchzend.
"Ja, aber ich will noch mit dir hier bleiben.", schrie
sie.
"Ich komme doch gleich nach. Die Gäste wollen sich von Mami
auch noch verabschieden.", sagte er weinend.
"Komm, ich zeig dir was.", sagte Gillian zu Madelaine
die ebenfalls Tränen in den Augen hatte.
"Was denn?", wollte sie wissen.
"Das wirst du gleich sehen." David ging auf seine
Tochter zu.
"Komm sei ein großes Mädchen und geh mit."
"Na gut.", schluchzte sie.
"Danke.", sagte David zu Gillian.
"Nichts zu danken.", erwiderte sie, dann umarmte sie
ihn und gab ihm einen Kuss.
Gillian brachte Madelaine zu einem Florist & kaufte einen
riesigen Strauß Blumen.
"Für wen ist der denn?", wollte Madelaine wissen.
"Das wirst du gleich sehen."
Gillian brachte Madelaine zum Friedhof auf dem Tea begraben
werden sollte.
"Wird hier Mami begraben?"
"Ja, mein Schatz. Sie wird gleich da hinten begraben.",
zeigte auf Teas Grabstein und ging mit Madelaine dorthin.
"Wenn sie gleich den Sarg deiner Mutter hier rein legen,
nimmst du eine Hand voll mit Erde und diese Blume [zog eine weiße
Rose aus dem Strauß und gab sie ihr] und wirfst es auf ihren
Sarg, anschließend, wenn sie das Grab mit Erde zu gemacht haben
legst du ihr den Blumenstrauß hin. Ok?"
Sie nickte und nahm Gillian in den Arm. Gillian liefen ein paar
Tränen als Madelaine sie umarmte.
"Nicht, weinen.", erwiderte sie und wischte ihr die Tränen
vom Gesicht. "Wann bringen sie denn endlich Mami hier
her."
"Gleich mein Schatz. Es dauert bestimmt nicht mehr
lange."
Es dauerte auch nicht lange bis die ersten kamen. Kurz danach kam
auch David an. Teas Sarg wurde auch hingebracht. Madelaine rannte
zu ihrem Vater, er nahm sie auf den Arm und gab ihr einen Kuss.
Nachdem sie den Sarg in die Erde legten tat Madelaine das was ihr
Gillian zuvor gesagt hatte. Den großen Blumenstrauß hatte
Gillian noch. Madelaine suchte in der Menge nach ihr. David
bemerkte das seine Tochter jemanden suchte.
"Schatz wen sucht du denn?", flüsterte er.
"Ich suche Tante Gillian. Wo ist sie denn?", sagte sie
leise.
"Sie ist...", schaute sich kurz um "sie ist da
hinten siehst du sie?"
"Ja ich muss zu ihr hin."
"Das geht nicht."
"Doch das geht."
"Was ist denn mit ihr?"
"Sie hat meinen Blumenstrauß. Den ich gleich Mami hinlegen
will."
"Dafür ist doch noch Zeit. Du kannst gleich gehen. Jetzt
sei bitte leise."
"Sicher?"
"Ja, mein Kleines."
David hatte Gillian angesehen, dass sie etwas bedrückte. Sie
starrte in die Luft und hatte Tränen im Gesicht. Er dachte, das
es wahrscheinlich etwas mit Julian zu tun hatte.
Neben ihr stand Errol. Der ebenfalls bemerkt hatte das sie ein
wenig durcheinander war. Er nahm sie am Arm und fragte:
"Was ist? Ist es immer noch wegen Julian?"
Gillian nickte nur. Anschließend zog Errol sie an sich und
umarmte sie.
"Komm, vergiss ihn einfach. Er ist es doch nicht Wert."
Nachdem das Grab geschlossen wurde ging Madelaine auf Gillian zu.
"Tante Gillian. Den Blumenstrauß."
"Hier mein Schatz."
Dann lief sie zu ihrem Vater, er hatte eine Kerze bei sich die er
mit seiner Tochter an zündete und sie auf Teas Grab stellte.
Anschließend gingen alle zu Teas Eltern.
Kapitel 7
Leonis Haus
Errol suchte Gillian. Er musste wieder zurück nach Vancouver und
wollte sich noch von ihr verabschieden.
"Gil ... äh Dave. Es tut mir leid."
"Ist schon in Ordnung. Soll ich euch alleine lassen?"
"Nein, ist schon gut ich wollte mich nur von Gillian
verabschieden."
"Willst du jetzt schon gehen?", fragte Gillian.
"Ich komme gleich wieder.", flüsterte David.
"Ja, ich muss weiter arbeiten."
"Aber ich hab mich noch nicht von Piper verabschiedet."
"Was nun?"
"Kannst du nicht später fliegen?"
"Nein das geht nicht ich kann aber Piper abholen und sie
hier her bringen."
"Das ist lieb." Errol wollte gerade gehen "Ach,
Errol warte noch ein Moment Kydd ist auch bei mir ich frag Dave
ob du ihn hier her bringen kannst."
"Ja, ok beeil dich aber."
Gillian ging und suchte David.
"Dave!"
"Ja."
"Errol, will gleich wieder zurück nach Vancouver. Er bringt
Piper noch kurz vorbei damit ich mich von ihr verabschieden kann.
Soll er auch Kydd mitbringen oder ..."
"Ja, das wäre nett von ihm.", unterbrach er Gillian.
"Gut ich sag ihm Bescheid."
"Danke."
Anschließend ging sie zu Errol.
"Na, wie geht es Dir?", fragte Margaret ihren Sohn.
"Wie soll es mir denn schon gehen? Ich würde am liebsten
von hier verschwinden. Ich kann dieses `Wie geht es dir?` oder
`Es tut mir leid` nicht mehr ertragen."
"Dann geh doch."
"Ja das mache ich auch gleich."
"Wann holst du Kydd ab?"
"Errol bringt ihn gleich vorbei."
"Errol? Wer ist Errol?"
"Gillians Ex-Mann."
"Ach so."
"Wo ist eigentlich Dad?"
"Ich glaub er ist draußen."
"Seit wann ist er eigentlich hier?"
"Seit heute morgen."
"Wusstet du das er kommt?"
"Ich hab es mir gedacht aber sicher war ich mir nicht. Hast
du noch nicht mit ihm gesprochen?"
"Nein, ich hatte ihn kurz in der Kirche gesehen, danach
nicht mehr. Ich geh ihn mal suchen."
"Ja mach das."
David ging raus um nach seinem Vater zu schauen. Als er ihn fand
sprach er gerade mit Gillian. Er ging auf sie zu.
"Hör auf mit meiner Kollegin zu Flirten." , scherzte
er.
"Wieso ich tue doch nur das wozu du zu feige bist."
"Schön das du hier bist.", sagte er und umarmte ihn.
"Wie geht es dir?"
"Mir geht es gut. Wie ich sehe hast du meinen Vater schon
kennengelernt.", stellte David fest.
"Dein Vater?", sagte sie stutzig.
"Ja, wieso?"
"Nur, so. Ich gehe lieber."
"Sie müssen nicht gehen."
"Ich weiß ich will nur nachsehen ob meine Tochter schon da
ist."
"Sagst du mir dann Bescheid."
"Ja, mach ich."
"Was soll sie dir denn Bescheid sagen?", fragte Davids
Vater neugierig.
"Ich habe Kydd bei ihrer Babysitterin und ihrer Tochter
gelassen. Ihr Ex-Mann ist auf dem Weg die beiden hier her zu
bringen. Hast du Madelaine schon gesehen?"
"Ja, sie versteckt sich."
"Ach ja. Und weißt du zufälliger weise wo sie sich
versteckt?"
"Ich hab versprochen sie nicht zu verraten.", erwiderte
er, zeigte dabei aber auf das Gartenhaus.
"Danke."
David ging in das Gartenhaus.
"Was machst du denn hier?"
"Ich verstecke mich."
"Das sehe ich auch aber wieso?"
"Weil die alten Frauen und Männer mich immerzu in den
Backen kneifen und mich küssen wollen."
David lachte
"Komm schon." Nahm sie an die Hand und ging mit ihr
raus.
"Du hast mich verraten.", sagte sie zu ihrem Großvater.
"Ich hab nichts gesagt, ich schwör`s.", grinste er.
"Und wer war es dann?", erwiderte sie frech.
"Ey, junge Dame jetzt reichst."
"Lass sie doch."
"Wo bleibst du heute Nacht?"
"Im Hotel."
"Das kommt nicht in Frage, du kannst heute bei uns
bleiben."
"Das ist nicht nötig."
"Doch du bleibst heute bei mir."
"Ich muss morgen früh raus."
"Kannst du nicht länger bleiben? Dann könntest du deine
Enkelkinder wenigstens besser kennenlernen."
"Ich muss arbeiten ich kann nicht länger bleiben."
"Ja was sonst.", darauf hin ging David sauer ins Haus.
"Was ist denn mit dir los?", wollte seine Mutter
wissen.
"Ach nichts."
"Nach nichts sieht das aber nicht aus."
"Dad, er will morgen wieder zurück. Ich dachte das er
wenigstens noch morgen bleibt. Aber er ändert sich wohl nie,
was?"
Seine Mutter antworte nicht auf seine Frage. Sie wusste nur zu
gut wie er war und wie sich ihr Sohn momentan fühlte.
"Ich wollte nur sagen, dass Gillian und dieser Errol nach
dir suchen. Die stehen draußen vor der Einfahrt. Und Kydd liegt
oben."
"Danke."
Dann ging er nach draußen um sich von Errol zu verabschieden.
"Ciao meine Süße und sei artig."
"Ja mache ich."
"Ey Dave."
"Ey ihr.", er ging auf Errol zu.
"Pass auf dich auf."
"Ich werds versuchen.", David wendete sich zu Piper.
"Ciao meine Kleine.", sagte er und nahm Piper in die
Arme.
"Ciao Onkel David."
Anschließend stiegen Errol und Piper ins Auto und fuhren zum
Flughafen. Gillian winkte ihnen noch nach. Sie hatte Tränen in
den Augen. David bemerkte dies und legte seinen Arm um ihre
Schultern.
"Gehts?"
"Ja, ich sehe sie ja nächstes Wochenende wieder.", lächelte
sie. "Komm lass uns wieder rein gehen."
"Ich geh da nicht mehr rein."
"Wieso denn?"
"Weil ich diese Mitleidsmine nicht mehr sehen kann."
"Komm schon. Die sind doch bald weg."
"Wenn die weg gehen komme ich."
"Dave. Komm schon. Die suchen bestimmt schon nach dir."
"Das denkst du."
"Ich denke das nicht nur, es ist so. Also komm schon. Du
wirst doch noch die letzte Stunde noch aushalten können?"
"Gut ich gebe dir eine Stunde, danach bin ich weg."
"Okay abgemacht. Jetzt geh schon rein."
"Ja, aber du darfst nicht von meiner Seite weichen."
"Na gut dann geh jetzt aber rein.", sie reichte ihm die
Hand.
"Eine Stunde!", betonte er und gab Gillian seine Hand.
Die letzte Stunde wich Gillian, wie versprochen, nicht von
David`s Seite. Er versuchte die ganze Zeit über kein genervtes
Gesicht zu machen. Er wollte um seine Frau trauern doch er wollte
auf seine Art trauern. Er wollte gehen, alleine sein aber er
hatte es Gillian versprochen und mit ihr an seiner Seite empfand
er es nur noch halb so schlimm.
Die ersten Gäste gingen schon und es dauerte nicht mehr lange
bis alle weg waren.
"Zum Glück sind die weg, länger hätte ich es bestimmt
nicht mehr ausgehalten."
"Na dann mache ich mich auch mal auf den Weg."
"Du musst noch nicht gehen."
"Doch ich gehe lieber. Pass auf!"
"Ja, mach ich." Daraufhin gab David Gillian einen Kuss
auf die Wange.
"Wie kommst du nach Hause?"
"Ich fahre mit meiner Mutter mit. Den Wagen komme ich morgen
holen."
"Gut bis dann."
Teas Mutter hatte dies gesehen und wurde wütend. Als Gillian
ging näherte sie sich David.
"Was sollte das eben?", fragte sie.
"Was sollte was eben?"
"Wieso hast du sie geküsst?"
"Weil sie meine Freundin ist und sie für mich da war."
"Deswegen musstest du sie doch nicht küssen."
"Was soll das? Sie ist meine Freundin und ich habe ihr einen
Freundschaftskuss gegeben. Wieso stört dich das so?"
"Meine Tochter ist gerade mal einen Tag unter der Erde und
du küsst schon andere Frauen."
"Was hat das denn mit Tea zu tun? Wir waren alle miteinander
befreundet. Tea und Gillian haben sich blendend verstanden. Und
das hatte Tea nie gestört. Sie wusste das Gillian nur eine
Freundin ist und sie wusste auch dass ich sie über alles geliebt
habe."
Darauf wusste sie keine Antwort und so ging sie. Anschließend
ging David zu seiner Mutter, die im Garten saß.
"Mum?"
"Ja?!"
"Was ist wollen wir gehen?"
"Ja, von mir aus."
"Ich werde Kydd holen. Suchst du Madelaine?"
"Ja, ok."
Nachdem David Kydd geholt, seine Mutter Madelaine hatte und sich
die kleinen von Teas Eltern verabschiedeten gingen sie zum Auto.
"Geht`s dir gut?", wollte seine Mutter wissen.
"Äh.. ja. Mir gehts gut.", erwiderte er. Nach langem zögern
fragte er seine Mutter: "Können die Kinder heute bei dir
bleiben?"
"Das ist kein Problem. Aber geht es dir wirklich gut?"
"Ja, ich will nur alleine sein. Du kannst mich hier raus
lassen."
"Was willst du denn hier machen?"
"Gillian wohnt nicht weit von hier. Ich will mein Auto
holen."
"Wenn es sein muss.", antwortete sie launisch und fuhr
rechts an. "Soll ich dich denn nicht vor ihre Haustür
bringen?"
"Nein, dass ist nicht nötig du müsstest einen Umweg
fahren, außerdem ist es nicht weit von hier."
"Pass auf dich auf."
David kam darauf keine Antwort, er schlug die Autotür zu und
ging. Margaret blieb noch ein Weilchen stehen und schaute ihrem
Sohn hinterher. Nachdem David in eine Straße abbog und Margaret
ihn nicht mehr sah fuhr sie weiter.
"Omi wo geht Daddy hin?", fragte Madelaine verschlafen.
"Ich weiß es nicht."
"Wann kommt er denn wieder?"
"Morgen früh kommt er euch abholen, ihr bleibt heute bei
mir."
Nachdem David endlich alleine war weinte er und er konnte nicht
mehr aufhören. Er hatte sich den ganzen Tag mühe gegeben seinen
Schmerz zu unterdrücken, doch jetzt konnte er nicht mehr. Er
ging in eine Bar und trank einen Drink nach dem anderen bis ihn
der Wirt rauswarf.
Gillian war alleine sie trank ein Glas Wein und dachte über ihre
BEZIEHUNG nach die sie mit Julian hatte/hat. Er würde morgen
kommen und sie wußte nicht wie sie ihm klarmachen sollte das sie
mit ihm nichts mehr zu tun haben wollte. `Ich liebe ihn zwar
immer noch aber ich will nicht immer zwischen David und Julian
entscheiden`. Julian war eindeutig zu weit gegangen. David war
ihr Freund und sie will nicht wegen einer Beziehung diese
Freundschaft aufs Spiel setzen und wenn sie Julian noch eine
Chance geben würde, würde es diese Freundschaft nicht mehr
lange geben. Gillian war kurz eingeschlafen bis sie die Türklingel
erschrak. Sie ging zur Tür und fragte sich wer das sein konnte.
"David? Was machst du denn hier?"
"Ich wollte nur mein Auto holen.", sagte er ihr doch
Gillian bemerkte seine Alkoholfahne.
"So fährst du mir aber kein Auto."
"Wieso? Mir geht es doch gut."
"Ja, dass sehe ich. Komm rein."
David ging ins Wohnzimmer und Gillian folgte ihm.
"Oh Wein.", sagte er und war dabei sich ein Glas zu
nehmen.
"Nein, für heute hast du genug.", erwiderte sie und
nahm ihm die Flasche weg.
Plötzlich weinte David wieder. Gillian wusste nicht was sie
machen sollte, er weinte und wollte nicht mehr aufhören, sie
hatte versucht ihn zu beruhigen aber es klappte nicht. Gillian
hatte David noch nie so fertig erlebt. Plötzlich stand David auf
und rannte weg.
"Wo willst du hin?", wollte sie wissen, doch sie bekam
keine Antwort. Sie rannte ihm nach.
Er rannte auf die Toilette. Er hat sich übergeben. Gillian
wartete vor der Tür darauf das David raus kam.
"Na, gehst wieder?"
"Ja.", und nickte dabei.
"Komm ich mach dir erst mal ein Kaffee."
"Einen starken bitte."
Gillian grinste. "Wo sind eigentlich deine Kinder?"
"Die sind bei meiner Mutter."
"Wo wolltest du eigentlich hin?"
"Ich wollte eigentlich nur alleine sein..."
"Und dich volllaufen lassen, äh?", unterbrach sie ihn.
"Nein, ich will heut Nacht nicht Zuhause sein."
"Ich kann dir ein Zimmer anbieten in dem du alleine
bist."
"Danke."
"Hier drink dein Kaffee aus, ich gehe in der Zwischenzeit
das Gästezimmer fertigmachen."
"Das ist nicht nötig, ich brauche nur eine Decke und ein
Kissen dann schlafe ich auf dem Sofa."
"Ich geh das Zimmer fertigmachen. Wenn du dein Kaffee
ausgetrunken hast kannst du nach oben gehen und dich
Duschen."
"Ja, mach ich." Nahm Gillian am Arm "Danke."
"Nichts zu danken.", grinste sie.
Während David sein Kaffee trank machte Gillian das Gästezimmer
für David fertig. Dann ging sie ins Badezimmer und legte ihm
Handtücher bereit.
Gillian und David trafen sich auf der Treppe.
"Ich hab dir auf das Bett ein Schlafanzug hingelegt."
"Einen für Männer?", grinste er und fragte sich von
wem der wohl sein könnte.
"Nein, einen für Aliens."
"Oh, wie aufregend."
"Hast du schon gegessen?"
"Nein aber getrunken wieso?"
"Aha. Soll ich uns was bestellen?"
"Ja, das wäre nett."
"Chinesisch?"
"Nein, Amerikaner.", scherzte er wieder.
"Egal was du heute getrunken hast, es tat dir nicht
gut."
"Chinesisch ist super."
"Gut, dann mach das du unter die Dusche kommst. Ich hab dir
alles hingelegt was du brauchst."
"Danke."
David ging Duschen während Gillian das Essen bestellte. Nachdem
David mit Duschen fertig war ging er in die Küche.
"Und, fühlst du dich jetzt besser?", wollte Gillian
wissen.
"Nicht wirklich, ich habe jetzt höllische
Kopfschmerzen."
"Das kommt davon."
"Ja, Mami. Ich werde nie wieder Alkohol trinken."
"Aha. Hier nimm ein Aspirin."
"Danke Mami." Als David sie wieder Mami nannte nahm
Gillian ein Küchentuch und schlug ihn mehrmals hintereinander
damit. "Ist ja schon gut hör jetzt aber auf damit.",
flehte er Gillian an und versuchte sich vor ihr zu ducken.
"Tja das hast du davon." Plötzlich klingelte es an der
Tür.
"Es hat geklingelt. Willst du nicht aufmachen gehen?",
Gillian lachte ihn an.
"Denk aber nicht das ich mit dir fertig bin." Sie öffnete
die Tür. Der Lieferant war da.
Sie nahm das Essen an sich und gab dem Lieferanten Geld anschließend
ging sie zu David in die Küche.
Kapitel 8
Gillians Haus 3.00 am
Gillian und David schliefen tief und fest bis sie die Türklingel
und das laute Türklopfen hörten. Gillian erschrak fast zu Tode.
David schlief immer noch und Gillian wollte ihn nicht wecken so
entschloss sie sich alleine runter zu gehen. Sie zog ihren
Morgenmantel über und ging halb verschlafen zur Tür.
"Ich komm ja schon.", sagte sie verschlafen und öffnete
die Tür. Als sie die Tür öffnete traf sie der Schlag.
"Julian, was machst du ..." Julian ließ sie nicht zu
ende sprechen und küsste sie.
"Du hast mir so gefehlt."
"Weißt du eigentlich wieviel Uhr es ist?", fragte sie
schockiert.
"Es ist mir egal wieviel Uhr es ist ich bin bei dir und das
ist wichtig.", küsste sie wieder doch diesmal stieß
Gillian ihn weg.
"Du kannst hier nicht einfach so ankommen und so tun als ob
nichts passiert ist."
"Ich hatte dir doch gesagt das ich heute kommen werde."
"Ja, aber ich hab nicht damit gerechnet das du mitten in der
Nacht hier auftauchst."
"Ich dachte es freut dich mich wieder zu sehen."
"Falls du dich erinnern kannst hatten wir Schluss
gemacht.", schrie sie.
"Und falls du dich erinnern kannst haben wir telephoniert
und alles geklärt.", sagte er.
"Nein, du hast alles geklärt.", schrie sie noch
lauter.
David erschrak als er Gillian schreien hörte er dachte das was
passiert sei. Er zog sich was an und ging runter.
"Soll das heißen das du mir keine Chance mehr gibst."
"Es geht nicht." David kam runter er stand auf der
Treppe und als er sah das Julian da war ging er wieder noch oben
in der Hoffnung das er ihn nicht gesehen hat. Doch Julian hatte
ihn gesehen. "Ich will..."
"Nur Freunde, äh?", unterbrach er sie und merkte auf
einmal das Gillian unter ihrem Morgenmantel nichts an hatte.
"Was soll das heißen?" Gillian hatte nicht gemerkt das
David auf der Treppe war.
"Das soll heißen das du und David nur Freunde seit."
"Genau.", antwortete sie verwirrt.
"Und das er hier ist hat nichts zu bedeuten, stimmt`s?"
"Äh..", wusste nicht was sie darauf antworten sollte.
"Er ist nicht hier wie kommst du denn auf die Idee?",
log sie ihn an.
"Achso das heißt das der Mann der eben auf der Treppe war
nur jemand war der David ziemlich ähnlich sieht, äh?"
"Das ist doch lächerlich.", sagte sie verlegen.
"Wie haben miteinander Schluss gemacht, und das David hier
ist hat nichts zu bedeuten und wenn doch geht dich das nichts
mehr an."
"Wenn das nichts zu bedeuten hat wieso lügst du mich denn
an?"
"Es ist jetzt besser wenn du gehst.", forderte sie ihn
auf.
"Sag mir nur eins ist zwischen dir und ihm heute wirklich
nichts passiert?"
Gillian wurde wieder verlegen und wollte diese Frage nicht
beantworten.
"Das sagt wohl alles. Leb wohl." Drehte sich um und
ging raus.
David hatte alles von der Treppe aus mitbekommen und als Julian
ging, ging er runter zu Gillian.
"Es tut mir leid. Ich dachte nur das was schlimmes passiert
ist als du geschrien hast."
"Ist schon gut. Ich wollte eh mit ihm Schluss machen und ich
glaube auch das, wenn du nicht gekommen wärst, dass er nicht so
schnell gegangen wäre."
"Ich dachte du wolltest nicht mit ihm Schluss machen."
"Wollte ich erst auch nicht aber dann habe ich darüber
nachgedacht."
David ging auf sie zu umarmte sie und gab ihr einen Kuss.
"Ich bin müde und du?", fragte sie David.
"Eigentlich nicht."
"Und was willst du machen?"
"Zusehen wie du schläfst.", grinste er. Er wusste das
sie das nicht ausstehen konnte.
"Das hättest du wohl gerne.", lachte sie und ging auf
die Treppen zu. David zog sie am Arm und küsste sie wieder
leidenschaftlich. Dann verschwanden sie nach oben.
Der nächste Morgen
David war schon wach. Er ging in die Küche, machte Kaffee und
brachte ihn nach oben. Gillian schlief noch seelenruhig, so
beobachtete David Gillian wie sie schlief. Das hatte er, als sie
noch zusammen waren, öfters gemacht. Sie konnte das noch nie
leiden aber gerade deswegen machte er es gerne und außerdem fand
er immer das sie wie ein Engel aussah wenn sie schlief. Gillian
war in der Zwischenzeit wach geworden und merkte das David sie
beobachtete. Sie nahm sich ein Kissen und legte es auf sein
Gesicht.
"Du weißt ganz genau das ich das hasse."
"Und da du es hasst, liebe ich es." Gillian nahm das
Kissen wieder von seinem Gesicht und legte es an seinen Platz zurück.
"Ich hasse dich."
"Ich dich auch. Willst du Kaffee?"
"Ja bitte."
"Hier ist dein Kaffee."
"Wo ist der Zucker?"
"Schon drin. 3 Stück, ganz wie du es magst."
"Danke."
David beobachtete die halb verschlafene Gillian die ihren Kaffee
trank.
"Was ist?"
"Nichts, was soll denn sein?"
"Wieso sieht du mich so an?"
"Darf ich das denn nicht?"
"Du weißt das ich das nicht leiden kann."
"Ja das ist mir bekannt.", Gillian legte ihre Tasse weg
und griff David wieder mit einem Kissen an.
"Hörst du damit auf?"
"Nein.", erwiderte David. Er nahm ihr das Kissen weg
und legte sich auf Gillian so das sie sich nicht mehr wehren
konnte und schaute sie wieder an. Gillian versuchte sich zu
entfesseln doch David war stärker.
"Ich gebe auf, lass mich aber los, bitte."
"Mir gefällt das aber so.", sagte er und küsste sie.
Während sie sich küssten löste sich Gillian und legte sich
anschließend auf ihn und hielt ihn dann fest.
"Das ist fies.", schmollte er.
Gillian beugte sich über ihn und küsste ihn wieder. David setzt
sich so hin, dass Gillian auf ihm saß und sie küssten sich
wieder leidenschaftlich bis sie das Telefon unterbrach.
Gillian riß sich von David, um an das Telefon zu gehen.
"Nein, geh nicht.", flehte er mit seinem Hundeblick.
"Ich muss gehen es ist sicher Piper." Sie zog ihren
Morgenmantel an und ging runter in die Küche.
"Anderson."
"Morgen, Mami."
"Morgen, mein Schatz. Hast du gut geschlafen?"
"Ja, habe ich und du?"
"Ich habe auch gut geschlafen. Musst du nicht zur
Schule?"
"Ich habe heute ein bißchen später Schule, weil Mathe ausfällt."
"Ist Daddy schon weg?"
"Nein, er duscht sich gerade. Willst du mit ihm
sprechen?"
"Nein, das ist nicht nötig. Bringt er dich zur
Schule?"
"Ja, ich würde aber lieber zur dir kommen."
"Ich weiß mein Schatz, ich fände es auch besser wenn du
hier wärst aber du weißt ja das, dass nicht geht."
"Ich weiß.", sagte sie traurig.
"Mit wem telefonierst du, Piper?", fragte Clyde im
Hintergrund
"Mit Mami."
"Leg nicht auf wenn du fertig bist."
"Ok.", Piper wendet sich wieder ihrer Mutter zu.
"Wir sehen uns aber am Wochenende."
"Versprochen mein Schatz."
"Gut ich muss jetzt aber auflegen, ich muss mich noch fertig
machen."
"Ja mach das. Hab dich lieb."
"Ich dich auch. Ach Mami, Daddy will noch mit dir
sprechen."
"Ok." Piper gab ihrem Vater den Hörer.
"Morgen!"
"Morgen.", gähnte sie.
"Lange Nacht gehabt?"
"Ja, so ungefähr.", erwiderte sie verlegen.
"Warst du gestern noch lange auf der Beerdigung?"
"Nein eigentlich nicht und wie war euer Flug?"
"Angenehm, wie immer. Wie geht es Dave?"
"Besser..., glaub ich zumindest."
"Dann ist ja gut. Und wie gehts dir?"
"Bestens. Was sollen eigentlich all diese Fragen?",
grinste sie verlegen.
"Nichts, ich wollte nur höflich sein.", lachte er.
"Ich muss mich beeilen. Machs gut und grüß Dave von
mir."
"Wenn ich ihn heute sehe werde ich ihn von dir Grüßen.
Machs gut.", und legte auf.
Nachdem Gillian mit Erol auflegte ging sie wieder nach oben.
"Und wer war am Telefon?", wollte David neugierig
wissen.
"Piper. Ich geh jetzt duschen."
David zog Gillian am Arm und setzte sie aufs Bett.
"Warte!"
"Was ist?"
"Ich will mit dir über letzte Nacht sprechen."
"Dave es gibt da nichts zu besprechen, wir haben zu viel
getrunken und wir haben uns einsam gefühlt. Oder siehst du das
anders?"
"Nein, ich sehe das nicht anders."
"Dann ist doch alles OK."
"Wir hatten noch nie das perfekte Timing, nicht?",
lachte er.
"Nein, das hatten wir wirklich noch nie.", sie lachte
ebenfalls.
David nahm Gillian in seine Arme und gab ihr einen Kuss auf die
Stirn.
"Danke."
"Wofür?"
"Dafür das du immer da bist. Auch wenn ich manchmal nicht
einfach bin."
"Manchmal?" David sah sie an und fing an sie zu
kitzeln.
"Nah warte."
"Hör auf du weißt das ich super kitzelig bin. Bitte hör
auf.", flehte sie ihn lachend.
Gillian wehrte sich und schlug mit Kissen um sich. David knallte
mit dem Kopf an Gillians Bett.
"Aua.", schrie David.
"Es tut mir leid. Es tut mir sooo leid.", wiederholte
sie und hielt Davids Kopf fest und gab ihm einem Kuss auf die
Beule. "Tut`s immer noch weh?"
"Was glaubst du denn?", grinste er.
"Bei Piper klappt es immer.", lachte sie.
"Aha."
"Ich gehe Eis holen."
"Nein ist nicht nötig. Es geht schon."
"Bist du dir Sicher? Die Beule sieht ganz schön groß
aus... Ach tut mir leid das ist nur dein Kopf der so groß
ist.", neckte sie ihn.
"Du kannst es wohl nie lassen, eh?"
"Tut mir leid. Aber da bist du selber Schuld. Du hättest
mich halt eben nicht kitzeln sollen."
"Ich geh jetzt lieber sonst komme ich hier wohl nicht mehr
heil raus."
"Ja, bring dich in Sicherheit.", grinste sie. "Wir
sehen uns.", fügte sie noch hinzu.
"Und ob wir uns sehen. Beim nächsten mal gibt es eine
Revanche.", grinste er.
Er zog sich an und bevor er ging gab er Gillian noch einen
Abschiedskuss.
"Bis dann.", sagte Gillian und machte sich auf den Weg
ins Badezimmer um zu duschen.
Kapitel 9
Davids Haus
Als David zu hause angekommen war ging er erst mal duschen, unter
der Dusche fing er wieder an zu weinen. Sein Schmerz den er
gestern verdrängt hatte, hatte ihn wieder eingeholt. Er dachte
sich wieder, dass alles nur ein schlimmer Alptraum war. Nachdem
er sich ausgeweint hatte und sich eingestand das alles real war,
beruhigte er sich und ging aus der Dusche. Kurz darauf klingelte
sein Telephon.
"Duchovny.", antwortete er.
"Wo warst du letzte Nacht?"
"Ich... ich war in einer Bar."
"Die ganze Nacht?"
"Ja, die ganze Nacht.", log er. "Wieso fragst
du?"
"Ich hab gestern Nacht versucht bei dir anzurufen und keiner
nahm ab.", log sie, sie wusste das David sie angelogen hatte
und so versuchte sie ihn auszufragen.
"Ja, weil ich ja auch nicht zu hause war."
"Seit wann bist du denn Zuhause?"
"Ich weiß es nicht mehr genau es war so ungefähr 3 oder 4
Uhr. Ich bin mir nicht ganz sicher."
"Ich hab ungefähr um diese Uhrzeit wieder bei dir
angerufen. Ich hab auch vor ungefähr einer Stunde versucht bei
dir anzurufen.", log sie teilweise. "Also wo warst
du?"
"Ich... ich... Sag mal schläfst du Nachts nicht?"
"Lenk nicht vom Thema ab. Wo warst du letzte Nacht?"
"Hab ich dir doch gesagt."
"Ich habe letzte Nacht ungefähr zur selben Zeit angerufen
an dem du angeblich zu Hause warst. Also wo warst du?"
"Kann sein das ich doch erst später Zuhause war und vor
einer Stunde habe ich noch geschlafen.", versuchte er sich
auszureden.
"Du warst bei Gillian, stimmt`s"
"Ja, um mein Auto abzuholen."
"Und dann?"
"Ich... ich.", stotterte er. "Wie schaffst du das
bloß immer?", gab er nach.
"Ich bin deine Mutter. Also wo warst du letzte Nacht?"
"Bevor ich zu Gillian gefahren bin, war ich in einer Bar und
ich glaub ich hab ein bissel zu viel getrunken. Anschließend bin
ich sturzbetrunken zu Gil gefahren um mein Auto abzuholen. Sie
wollte mich aber nicht fahren lassen da ich betrunken war und da
sie auch ein paar Gläser Wein getrunken hatte konnte sie mich
nicht nach Hause fahren so blieb ich gestern Nacht bei ihr."
"Ist das die Wahrheit?"
"Ja, Mum das ist die Wahrheit. Du hast nicht gestern Nacht
angerufen stimmt`s?"
"Magst du sie wirklich?", wechselte sie das Thema.
"Wenn ich bei ihr bin kommt es mir so vor als ob alles in
Ordnung ist. Sie ist für mich da."
"Wenn das so ist lass sie dir nicht wieder entkommen."
"Was soll das heißen?"
"Nichts! Kommst du heute zum Essen?"
"Wenn du mir sagst was das eben heißen sollte."
"Wenn du willst kannst du Gillian mitbringen."
"Ich kann sie ja fragen aber ich glaube nicht das sie
mitkommen wird, und wieso wechselst du immer das Thema."
"Wieso sollte sie denn nicht mitkommen wollen?"
"Mum du weißt wieso. Also sagst du mir jetzt was das
sollte?"
"Wegen dem letzten Mal?"
"Denk ich mir mal. Also?"
"Wenn sie mitkommt dann entschuldige ich mich bei ihr. Das
kannst du ihr ruhig sagen."
"Mum?", schrie er.
"Was ist?"
"Was hast du denn damit gemeint?"
"Nichts. Was soll ich denn damit gemeint haben?"
"Das frag ich ja dich."
"Ich dachte nur nachdem ihr Schluss gemacht
."
"Mum, wir sind nur Freunde. Was war, war und ist
vergessen."
"Ich hab doch gesehen wie ihr euch angesehen habt."
"Ich hab sie gern und ich will diese Freundschaft nicht
zerstören. Als wir es versucht haben und gescheitert sind, wäre
unsere Freundschaft fast daran kaputt gegangen. Es ist gut so wie
ist es ist. Außerdem ist es das letzte was wir wollen eine neue
Beziehung."
"Wer redet denn von Beziehung?"
"Du. Oder habe ich das was mißverstanden?"
"Offensichtlich. Ich meine nur, da ihr nicht mehr
zusammenarbeitet und sie ihren Freund hat, ihr nicht mehr so oft
zusammen wart."
"Wir waren doch öfters alle vier zusammen weg."
"Ja kann sein aber war es denn das gleiche als ihr alleine
wart?"
"Aber so was ist doch normal. Ich war verheiratet und sie
wollte heiraten."
"Nur weil man verheiratet ist heißt das nicht, dass man
seinen besten Freund vergisst. Ihr hab euch angesehen als ob ihr
euch ein Leben lang nicht mehr gesehen hättet gib es doch zu du
hast die Zeit die du mit ihr hattest vermisst?"
"Ja habe ich dafür hatte ich eine Familie."
"Das ist nicht das gleiche. Man braucht einen Freund."
"Tea war mein Freund."
"Das dachte ich auch von deinem Vater. Aber es ist nicht das
selbe man braucht einen Freund außerhalb der Familie. Sonst kann
man viel zerstören."
"Ich versteh das, aber was hätte ich denn machen sollen, hätte
ich meine Ehe aufs Spiel setzen sollen um meine Freundschaft mit
Gil nicht zu zerstören?"
"Hatte Tea denn was gegen deine Freundschaft mit
Gillian?"
"Nein, hatte sie nicht?"
"Aber du hast dich trotz alle dem von Gillian
distanziert?"
David gab darauf keine Antwort.
"Bis gleich."
"Ja bis gleich." Und legte auf.
David fing langsam an zu verstehen was seine Mutter damit meinte.
Tea war seine Frau die er über alles geliebt hat und Gillian war
seine Freundin von der er sich mehr und mehr distanziert hatte.
Und jetzt, wo Tea gestorben ist, bereut er das. Obwohl Gillian für
ihn da ist. Er hatte sich von seinem besten Freund entfernt der
ihm aber trotzdem zur Seite steht. Sie hat ihre Beziehung aufs
Spiel gesetzt und ich konnte nicht einmal ihr Freund sein obwohl
Tea nie was gesagt hätte. Sie hatte diese Freundschaft
akzeptiert und doch hab ich sie fast zerstört. Es war schon fast
ein Jahr her das ich sie das letzte Mal gesehen hatte, wir hatten
zwar miteinander telefoniert, aber es war nicht wie vorher. Wir
hatten nur 10 min lang telefoniert und danach monatelang nicht
mehr gehört.
Daraufhin rief David bei Gillian an.
"Anderson."
"Hy ich bin`s Dave."
"Wow, wir haben ja lange nichts mehr von einander gehört.
Was machst du denn so?", scherzte sie.
"Haha. Ich hab eben mit meiner Mutter telefoniert sie hat
mich zum Essen eingeladen und du sollst mitkommen."
"Und dass soll ich dir glauben?"
"Ja du kannst mir ruhig glauben."
"Bist du dir sicher, dass sie mich dabei haben will?"
"Ja sie hat mich gefragt und abgesehen davon will sie sich
bei dir entschuldigen wegen letztens."
"Ich weiß nicht."
"Bitte, komm mit."
"Ich hab doch noch so viel zu tun."
"Ach ja und was?"
"Ähm, ähm ... ", stotterte sie.
"Bitte komm mit. Die Kleinen werden sich bestimmt auch
freuen dich wiederzusehen."
"Na gut."
"Du bist die beste, Danke. Ich komm dich so gegen 12.00 Uhr
abholen."
"Ich hasse dich."
"Ich hasse dich doch auch, Liebes.", lachte er.
"Ja, bis dann."
Gillian grübelte darüber nach was zwischen ihr und David letzte
Nacht passiert war. Sie versuchte sich einzugestehen das es
nichts zu bedeuten hatte doch sie wusste es besser. Sie empfand
was für ihn doch sie konnte es ihm nicht sagen, jetzt wo Tea tot
ist. Sie dachte das sie über ihn hinweg sei, doch seit letzter
Nacht wusste sie nicht mehr was sie fühlte. Sie hatte seine Wärme
so sehr vermisst, sie hatte sich schon lange nicht mehr so
geborgen gefühlt wie letzte Nacht. Ich muss versuchen diese Gefühle
zu unterdrücken. Ich muss mich beherrschen. Wir sind Freunde und
das kann ich einfach nicht aufs Spielen setzen, nicht schon
wieder. Dachte sie sich. Danach machte sie sich fertig. Sie
wollte vorher noch was einkaufen da sie immer noch nichts zu
Essen im Haus hatte und außerdem wollte sie dadurch auf andere
Gedanken kommt.
Als sie vom Einkaufen nach Hause kam stand Julian wieder vor
ihrer Haustür.
"Der schon wieder.", sagte sie sich leise. Julian sah
das Gillian den Kofferraum voller Einkaufstüten hatte und ging
auf sie zu um ihr zu helfen.
"Hast du etwa den ganzen laden ausgeräumt?"
"Wieso bist du hier?"
"Können wir denn nicht warten bis wir im Haus sind?"
Gillian schaut ihn nur stutzig an und griff nach ein paar Tüten.
"Komm ich helf dir.", sagte er und nahm ihr ein paar Tüten
aus der Hand und trugen die Sachen ins Haus.
"Also was willst du?"
"Ich wollte mich nur noch mal entschuldigen."
"Ich hab dir doch schon verziehen. Also was willst du?"
"Ich will wieder mit dir zusammen sein."
"Julian, das geht nicht."
"Wieso denn nicht?"
"Julian lass und doch einfach freunde bleiben, bitte. Es
geht einfach nicht mehr."
"Bitte gib uns doch noch eine Chance, bitte."
"Es geht nicht."
"Nur weil ich ein bissel eifersüchtig war willst du alles
wegwerfen? Ich hab mich doch schon entschuldigt was soll denn
noch machen?"
"Julian, es ist nicht nur deswegen."
"Sondern?"
"Da fragst du auch noch? Du weißt wie es in der letzter
Zeit zwischen uns gewesen ist. Wir haben und uns nur noch
gestritten."
"Aber das gehört doch in einer Beziehung."
"Ja, aber nicht so. Das war einfach zuviel."
Julian sagte nichts er wollte es nicht wahrhaben das es endgültig
aus ist zwischen ihnen.
"Lass uns aber Freunde bleiben."
"Ich liebe dich ich will dich als meine Frau und nicht als
Freundin."
"Mehr kann ich dir aber nicht geben. Es tut mir leid."
"Ja, mir auch.", sagte er bedrückt und ging zur Tür.
Nachdem Julian weg war Packte sie ihre Einkaufstüten aus und räumte
sie weinend in die Regale ein. Gillian war jetzt noch
Durcheinander als zuvor. Sie wusste nicht mehr weiter. Erst
stellte sie heraus das sie noch was für David empfindet und dann
schickt sie Julian weg, für den sie eigentlich auch noch was
empfindet. Sie würde am liebsten abhauen und von allen Problemen
flüchten um endlich einen klaren Kopf zu bekommen. Plötzlich
klingelte es an der Tür. Sie ging auf die Tür zu und öffnete
diese.
"Bist du schon... Was ist denn mit dir los?", sagte er
als er die weinende Gillian sah.
"Nichts. Bist du nicht zu früh?"
"Nein, es ist schon fünf nach zwölf. Also was ist mit dir
los?"
"Julian war wieder hier."
"Was wollte er denn?"
"Er wollte das ich wieder mit ihm zusammen komme."
"Und du hast nein gesagt, oder?"
"Ja habe ich."
"Und jetzt bereust du es?"
"Ich weiß es nicht ob ich es bereue. Ich weiß nicht was
ich will.", sagte sie verwirrt.
"Wenn du es nicht weiß, wer soll es denn sonst
wissen?"
Gillian schwieg, daraufhin nahm David sie in den Armen und
Gillian beruhigte sich wieder.
"Entschuldigung."
"Wofür denn?"
"Das ich dich mit meinen Probleme belästige du hast genug
mit deinen zu tun."
"Sind denn deine Probleme nicht auch meine und umgekehrt
auch so?" Gillian gab ein kleines lächeln von sich.
"Komm lass uns gehen, sonst kommen wir zu Spät."
"Ich glaub ich komm doch nicht mit."
"Wieso denn nicht?"
"Ich war eben einkaufen und ich muss die Sache in den
Regalen einsortieren."
"Wie denn nach dem Alphabet?"
"Nein.", schaute leicht verwirrt aus. "Wieso
sollte ich denn meine Sachen nach dem Alphabet sortieren?"
"Und wieso willst du nicht mehr mitkommen?"
"Weil ich die Sachen einsortieren will."
"Und dafür brauchst du den ganzen Tag."
"Nein aber du sagtest das wir zu spät kommen wenn wir uns
nicht beeilen."
"Dann kommen wir halt etwas später. Komm lass uns die
Sachen einräumen. Wenn ich dir helfe dann sind wir
schneller."
David half Gillian ihre Einkäufe in die Regale einzuräumen
nachdem Sie fertig waren gingen sie zu Davids Mutter.
David versuchte Gillian ein bißchen abzulenken.
"Kommt Piper dieses Wochenende nach LA?"
"Ähm..., ich weiß es noch nicht, vielleicht Fliege ich ja
zu ihr hin."
"Wieso?"
"Ich will nicht das sie von einer Stadt zur andere
Fliegt."
"Daran ist sie doch bestimmt schon gewöhnt."
"Leider. Aber wenn ich es vermeiden kann dann vermeide ich
es lieber."
"Ich hatte mich schon so sehr auf sie gefreut."
Gillian sah David an und lächelte.
"Warum lachst du?"
"Einfach nur so.", lächelte immer noch.
Die Rest der Fahrt sagten sie nichts mehr Gillian lächelte und
David musste zwangsläufig auch Lächeln, da er fand das ihr
Lachen ansteckend ist. David schaltete das Radio an so hörten
sie den Rest der Fahrt lächelnd Music.
"Ich hoffe für dich das deine Mutter weiß das ich auch da
bin und das sie mich eingeladen hat und nicht du es ihr
aufgezwungen hast"
Sie sind gerade an der Einfahrt von Davids Mutter.
"Glaubst du mir etwa nicht?"
"Um ehrlich zu sein? Nein, ich glaube dir nicht."
"Na, dann kannst du ja gleich meine Mutter fragen."
"Das muss ich nicht ich werde es schon herausfinden."
David sah sie an und lachte. Er fand sie so süß wenn sie sich
aufregte.
Davids Mutter hatte die beiden schon vom Fenster aus gesehen und
ging zur Tür um sie rein zulassen.
"Hallo, Mum.", umarmte sie.
"Hy."
"Hallo, Mrs. Duchovny.", sagte sie verlegen und reichte
ihr die Hand.
"Hallo. Nun kommt schon rein."
"Wo sind die kleinen?"
"Kyd, schläft und Madelaine ist im Garten."
David wollte zum Garten.
"Dave, warte bitte ich komme mit.", sagte sie immer
noch verlegen.
"Du brauchst keine Angst zu haben, sie wird dich schon nicht
auffressen.", flüsterte er ihr ins Ohr.
"Ha, ha. Ich sag dir nur eins wenn du mich mit ihr heute
alleine lässt dann werden sich die Löwen im Zoo heute sehr,
sehr freuen."
David lachte und fragte: "Was ist wenn ich mal für kleine
Jungs muss?"
"Versuch heute einfach nicht zu trinken."
"Autsch."
Im Garten angekommen lief Madelaine auf ihren Vater zu und
umarmte ihn.
"Hallo mein Engel. Warst du gestern auch schön brav?"
"Ja war ich. Darf ich heute wieder hier schlafen? Es macht
so einen Spaß hier bei Omi zu sein."
"Mal sehen."
"Hallo Tante Gillian.", ging auf sie zu. "Ist
Piper nicht da?"
"Nein sie ist bei ihrem Vater."
"Wann kommt sie denn?"
"Vielleicht kommt sie ja dieses Wochenende."
"Kommst du dann mit ihr zu uns?"
"Klar kommen die zu uns.", mischte sich David ein.
"Erstmal musst du den heutigen Tag überleben und wenn du
ihn überlebst dann können wir noch mal darüber sprechen."
"Ha, ha.", und wollte zu Kyd gehen.
"Wo willst du hin?"
"Zu Kyd!"
"Hast du etwa nicht zugehört?"
"Madelaine wird schon auf dich aufpassen."
Gillian nahm einen Ball und warf damit auf David.
"Aua. Das tat weh."
"Beeil dich lieber statt zu nörgeln."
"Ich bin ja schon weg."
Madelaine zog an Gillians arm. Sie wollte ihr was zeigen.
"Komm mal mit ich muss dir was zeigen. Du musst mir aber
versprechen es niemanden zu sagen."
"Versprochen."
Sie gingen zum Gartenhaus und Madelaine zeigte ihr einen kleinen
Babyhund.
"Der ist aber süß.", sagte sie. "Woher hast du
ihn denn?"
"Er ist gestern hier her gekommen. Ich weiß nicht
wie."
"Du musst ihn aber untersuchen lassen. Er kann Krank
sein."
"Aber ich will niemanden was davon erzählen. Die bringen
ihn sonst zum Tierheim."
"Ich glaube wenn du deinen Vater fragen würdest, ob du ihn
behalten darfst würde er bestimmt nicht nein sagen."
"Und was ist wenn er nein sagt?"
"Dann, dann nehme ich ihn, dann kannst du ihn so oft sehen
wie du willst."
"Das würdest du für mich machen?"
"Klar würde ich. Ich wollte eh einen neuen Hund
haben.", lachte dabei Madelaine an. "Also wie heißt
er?"
"Ringo."
"Ringo wie `Ringo Starr`?"
"Wer?"
"Ach niemand. Ich bin nur schon ganz alt.", sagte sie
und verzog ihr Gesicht.
"Stimmt doch gar nicht."
"Na komm lass uns zu deinem Vater gehen."
"Müssen wir es ihm heute sagen?"
"Wann willst du es ihm denn sonst sagen?"
"Morgen?", machte ihren Hundeblick. Den gleichen
Ausdruck machte David immer und David konnte sie auch nicht
widerstehen wenn er diesen Blick hatte.
"Na gut. Aber du musst es ihm sagen. Der Hund muss zum
Arzt."
"Madelaine! Madelaine, wo bist du?", schrie ihre Großmutter.
"Komm lass und jetzt gehen."
"Tschüs Ringo ich komme gleich wieder.", dann legte
sie den Hund weg und ging mit Gillian wieder zurück ins Haus.
"Wo wart ihr?", wollte Davids Mutter wissen.
"Wir waren im ...", Madelaine unterbrach sie.
"Ich habe Tante Gillian die Blumen gezeigt die im Garten
sind."
"Ich war eben im Garten und da habe ich euch nicht
gesehen."
"Die Blumen die im Gartenhaus sind.", schoß Gillian
obwohl sie nicht wusste ob es im Gartenhaus überhaupt Blumen
gibt.
"Und haben sie ihnen Gefallen?"
"Ja die sind wunderschön."
"Guck mal wen ich mitgebracht habe!", sagte David während
er Kyd zeigte.
"Hallo mein Engelchen.", sagte sie und nahm ihren Enkel
auf dem Arm. David näherte sich an Gillian.
"Was hast du so lange gemacht?", fragte sie leise und
grinste dabei damit Margareth nichts davon mitbekommt.
"Ich musste mal und dann habe ich Kyd geholt er war
hellwach.", grinste er vor Schadenfreude.
"Das zahl ich dir Heim.", flüsterte sie.
"Kommt ihr, das Essen ist fertig."
"Ja Mutter wir kommen.", erwiderte David der immer noch
sein fieses Grinsen im Gesicht hatte. David nahm Madelaine über
seine Schulter und ging ins Eßzimmer.
Gillian ging vorher noch in die Küche um zu sehen ob Davids Mum
noch Hilfe braucht.
"Kann ich Ihnen Helfen?", fragte Gillian höflich.
"Nein Danke. Ich schaff das schon." Gillian wollte
gerade wieder gehen aber Margareth rief sie noch.
"Äh Gillian!"
"Ja!", drehte sich wieder zu ihr hin.
"Ich wollte Ihnen nur sagen das es mir leid tut wie ich mich
das letzte mal Ihnen gegenüber benommen habe."
"Ist schon gut."
"Mögen Sie ihn?"
"Wen David?"
"Ja."
"Wir kennen uns schon so lange, da ist es doch selbstverständlich
das ich ihn gerne habe. Er ist mein bester Freund."
"Was haben Sie eigentlich vorhin mit meiner Enkelin im
Gartenhaus gemacht?"
"Sie hat mir Bl... . Sie haben gar keine Blumen im
Gartenhaus, stimmt`s?"
"Nein, dafür habe ich eigentlich den Garten
vorgesehen.", lächelte sie.
"Ich hab versprochen noch nichts zu sagen sie wird es morgen
selber sagen."
"Danke."
"Wofür?"
"Die kleine mag Sie."
"Ich mag sie auch. Sie ist wundervoll."
"Mum ich hab Hunger.", schrie David aus dem Esszimmer.
"Wie haben Sie es mit ihm ausgehalten?"
"Ich hab täglich neue Kochlöffel kaufen müssen.",
lachte sie.
Plötzlich kam David in die Küche rein und sah die beiden
Lachen.
"Schafft Ihr es heute noch? Ich habe Hunger und die kleinen
auch."
"Trag schon mal die Teller rein statt rum zu nörgeln."
David trug die Teller und das Besteck ins Esszimmer und Gillian
trug die Gläser, David saß sich anschließend am Tisch, Gillian
aber wollte noch mal in die Küche. Sie kam aber nicht denn
Margaret kam ihr entgegen. Sie hatte zwei große Gefäße in der
Hand Gillian nahm ihr eines ab.
"Komm ich helfe Ihnen."
"Danke."
Sie trugen die Gefäße ins Eßzimmer, legten sie auf den Tisch
und Margareth servierte. Im einem der Gefäße waren gegrillte Hühnchen
und in dem anderen waren Kartoffel.
"Gibt es auch Ketchup?", fragte Madelaine.
"Im Kühlschrank müsste noch eine Flasche sein. Ich gehe
mal schauen."
"Ist schon ok Omi ich geh schon."
Madelaine ging in die Küche und suchte den Ketchup den sie auch
fand danach ging sie wieder ins Eßzimmer, Madelaine setzte sich
wieder an ihrem Platz und alle fingen an zu essen.
Sie saßen an einem runden Tisch. Gillian saß zwischen Madelaine
und David. Neben David saß seine Mutter und der kleine Kyd saß
im Hochstuhl zwischen Madelaine und Margareth.
"Schatz pass auf, dass du Knochen richtig entfernst vom Hühnchen.",
sagte Margareth besorgt.
"Ich weiß Omi."
"Soll ich ..."
"Wollen Sie lieber neben Madelaine sitzen?"
"Nein ist nicht nötig."
"Sicher?"
"Ganz sicher."
Kapitel 10
Margareth schälte etwas Hühnchen für Kyd und fütterte ihn.
Nachdem sie mit dem Essen fertig waren ging Margareth in die Küche,
holte den Nachtisch und machte noch etwas Kaffee. Während
Margareth in der Küche war räumte Gillian den Tisch ab.
"Es würde nicht schaden wenn du etwas helfen würdest.",
informierte sie David.
"Äh... meinst du mich?"
"Nein, eigentlich meine ich den Mann der hinter dir. Aber
wenn du dich angesprochen fühlst, kannst du ja auch gleich
mithelfen."
David half Gillian schließlich. Sie brachten das Geschirr in die
Küche, Margareth machte in der Zwischenzeit Kaffee. Nachdem der
Kaffee fertig war gingen sie wieder ins Wohnzimmer, David musste
diesmal die Teller und den Kuchen tragen. Sie unterhielten sich
alle, tranken Kaffee bzw. Kakao und aßen Kuchen. Nachdem sie
fertig waren ging David mit Madelaine und Kyd zum Garten.
Madelaine und David spielten Fußball und Kyd amüsierte sich auf
seiner Decke.
Gillian und Margareth waren in der Küche, räumten das Geschirr
in die Spülmaschine ein und unterhielten sich. Nachdem sie
fertig waren gingen sie ebenfalls in den Garten. Margareth nahm
Kyd und setzte sich mit ihm an den Tisch und spielte mit ihm.
Gillian wollte sich ebenfalls setzen aber Madelaine und David
flehten sie an das sie mitspielen sollte.
"Tante Gillian spielst du mit uns?"
"Äh.. später vielleicht."
"Bitte Tante Gillian Spiel bitte mit, ich verliere
sonst."
"Ja, Tante Gillian spiel mit ihr, damit ich euch beide
fertig machen kann.", äffte David.
"Na wollen wir mal sehen wer hier wen fertig machen
will.", gab sie nach und rannte auf die beiden zu.
Kurze Zeit nachdem Gillian im Feld stand, stand es schon 4 zu 2 für
sie und Madelaine.
"Na, wolltest du uns nicht fertig machen?", machte sie
sich über David lustig während sie noch ein Tor schoß.
"TOOOOOR.", schrie Madelaine.
"5 zu 2, für uns."
"Das ist ja auch nicht gerade fair ihr seit zu zweit und ich
bin alleine."
"Ich schlag dich auch ganz alleine."
"Das wollen wir doch mal sehen. Madelaine komm jetzt spielen
wir zusammen."
"Ich will aber gewinnen."
"Wir werden doch auch gewinnen."
"Ja, klar."
"Was ist nun, kommst du oder nicht?"
"Na gut. Aber wenn wir verlieren gehen wir Eis essen."
"Wir werden gewinnen und Tante Gillian wird uns dann zum Eis
essen einladen."
"Da musst du erst mal das Tor finden." Gillian hatte
einen Moment nicht aufgepasst und so schoss David ein Tor.
"TOOOOOR!", schrie David. "Was ist kannst du nicht
mehr?"
"Na warte nur ab."
Margareth amüsierte sich von der Terrasse aus. Sie fand das sie
sich wie kleine Kinder benahmen. Sie spielten und Gillian schoss
ein Tor nachdem anderen und David bzw. Madelaine waren im Rückstand.
Gillian hatte schon 6 Tore und David und Madelaine hatte gerade
erst 3 Tore.
"Was ist, gebt ihr auf?"
"Das hättest du wohl gerne, nicht?"
"Ich bin nicht die am verlieren ist.", sagte sie und
schoss noch ein Tor. "Also! Was ist? Gibst du auf?"
"Nein. Wir geben nicht auf."
"Na gut dann lass uns weiter spielen." David hatte den
Ball im Besitzt und wollte den Ball zu Madelaine schießen da sie
näher am Tor war, aber David kam nicht zum werfen Gillian nahm
den Ball in ihren Besitz und schoss noch ein Tor.
"TOOOOOR."
"Daddy. Du hast gesagt das wir gewinnen werden."
"Schatz, mach dir nichts daraus dein Daddy ist alt und außerdem
hat er überhaupt keine Ahnung von Fußball.", sagte sie während
sie den Ball trippelte und noch ein Tor schoss.
"Aha.", sagte er sarkastisch und außer Puste.
"Daddy, lass uns aufhören. Wir werde eh nicht mehr gewinnen
können. Lass uns jetzt Eis essen gehen."
"Na von mir aus.", gab er dann doch schließlich auf.
"Lass und jetzt Eis essen gehen."
"Na schön dann geh dich fertig machen."
"Gut."
"Mum machst du Kydd fertig oder soll ich das machen?"
"Ich mach das schon ruh du dich erst mal aus."
"Ich bin ausgeruht."
"Ja da hört man."
"Sehr witzig. Das verlangt eine Revanche."
"Wenn du wieder verlieren willst.", grinste sie fies.
"Ich werde nicht verlieren denn beim nächsten mal spielen
wir Basketball und da wirst du mich nicht schlagen können."
"Wir werden ja sehen."
"Ich bin fertig, wir können gehen.", schrie Madelaine.
"Wir warten noch Großmutter und Kydd."
Während David dies sagte wollte Gillian gehen.
"Wo willst du hin?", fragte David.
"Nach hause?"
"Kommst du nicht mit?"
"Äh, nein ich muss jetzt wirklich gehen."
"Bitte Tante Gillian komm doch mit. Daddy bezahlt auch dein
Eis."
"Komm doch nur auf einen Eis und dann lassen wir dich
frei."
"Na gut.", gab sie wieder mal nach.
"Hier Kydd ist fertig, ihr könnt gehen."
"Und wieso willst du nicht mitkommen?"
"Ich bekomme gleich Besuch von einer Freundin."
"Wann wollte sie denn kommen?"
"Sie müsste in ungefähr einer halben Stunde hier
sein."
"Kannst du denn nicht absagen?"
"Nein kann ich nicht. Jetzt geht schon."
"Na gut wir sehen uns.", sagte er und umarmte seine
Mutter noch. "Madelaine hast du dein Teddy
eingesteckt?"
"Nein, wieso?"
"Weil ich heute Nacht nicht noch mal hier her kommen will,
weil du deinen haben willst."
"Aso. Ich wollte aber heute wieder bei Omi schlafen und da
muss ich ihn ja nicht wieder mitnehmen."
"Hast du denn Großmutter überhaupt gefragt ob du hier
schlafen kannst?"
"Omi darf ich?" Gillian konnte sich dabei ihr lachen
nicht verkneifen.
"Klar mein Schatz."
"Gehen wir jetzt?" Gillian musste wieder lachen.
"Das findest du lustig nicht?", lachte David.
"Es ist doch auch lustig."
"Ist das wirklich OK für dich Mum?"
"Klar doch. Ich freue mich doch immer wenn die Kleinen hier
sind."
"Gut dann bringe ich sie dir nachher wieder vorbei."
"Gut bis gleich dann."
Gillian verabschiedete sich noch von Davids Mutter. David nahm
Kydd zu sich und sie gingen zum Auto. David setzte Kydd in den
Kindersitz und Gillian schnallte Madelaine in ihrem Sitz an.
"In welche Eisdiele willst du?", fragte Gillian David.
"Ich dachte an die Verona`s, oder was sagst du?"
"Ich hab nichts dagegen."
David fuhr zur Eisdiele. Die nicht weit weg war. Gillian und
David unterhielten sich, während Madelaine Grimassen für ihre
Bruder machte der darüber lachen mussten. An der Eisdiele
angekommen schnallte Gillian Madelaine ab und nahm Kydd aus dem
Sitz heraus. David blieb im Auto sitzen, da es in der Nähe
keinen freien Parkplatz gab.
"Geht schon mal rein. Ich fahre noch mal um den Block und
suche einen Parkplatz."
"Gut wir warten auf dich."
Gillian ging mit den kleinen in die Eisdiele. Sie setzten sich an
einen freien Tisch und warteten auf David um zu bestellen. Der
kurze zeit später auch kam.
"Da bist du ja endlich.", sagte Madelaine mit einer
etwas lauteren Stimme.
"Wo soll ich denn sonst sein?", grinste er. "Wißt
ihr schon was ihr nehmt?"
"Ein Kindereisbecher." "Schokobecher",
erwiderten Madelaine und Gillian gleichzeitig.
Kapitel 11
"Na und was nimmt Kydd?"
"Eine Schokokugel.", antwortete Madelaine für ihren
Bruder in Babysprache.
Anschließend bestellte David die gewünschten Eisbecher bei der
Kellnerin. Gillian und David unterhielten sich die ganze Zeit über
die vergangenen Jahre, in der sie miteinander gearbeitet haben,
und mussten immerzu lachen. Sie dachten sich wie schön die Zeit
war und dass sie es vermissen würden. Nachdem sie über 1 ½
stunden geredet, gelacht und Eis gegessen hatten gingen sie noch
eine Weile spazieren. Kydd, der inzwischen schon eingeschlafen
war lag im Kinderwagen den Gillian schob. Madelaine jagte die
Tauben im Park. David hatte seinen Arm um Gillians Schultern
gelegt. Gillian fühlte sich unwohl dabei wollte es ihm aber
nicht sagen und somit gingen sie die ganze zeit über so. Nach
einer weile langweilte sich Madelaine und wollte wieder zu ihrer
Omi.
"Daddy ich habe keine Lust mehr können wir wieder zurück
fahren?", fragte sie ihn ganz lieb.
"Klar mein Schatz. Spring drauf.", sagte er. Er hatte
sich gebückt um seine Tochter auf den Schultern zum Auto zu
tragen. Als sie am Auto angekommen sind nahm Gillian Kydd
vorsichtig aus dem Wagen raus um ihn in den Kindersitz des Autos
zu setzen. David klappte den Wagen zusammen und verstauchte ihn
im Kofferraum. Nachdem alle im Auto saßen fuhr David zu seiner
Mutter um seine Tochter dort abzusetzen. Als sie dort ankamen
blieb Gillian mit dem schlafenden Kydd im Wagen und David stieg
mit Madelaine aus.
"Bye Tante Gillian.", sagte sie während sie auf
Gillians Seite ging und ihr einen Kuss gab.
"Bye, kleine."
Madelaine rannte zur Haustür. Sie klingelte und rannte sofort
zum Garten ihrer Großmutter. Sie war so schnell, dass ihre Großmutter
sich erschrak.
"Was ist denn mit der los?", fragte sie verwundert.
"Ich weiß es nicht. Da musst du sie schon selbst
fragen.", gab ihr einen Kuss auf die Stirn und wollte wieder
gehen.
"Komm doch rein.", forderte sie ihn auf.
"Nein, ich muss nach Hause Kydd ist im Auto, er schläft."
"Er bleibt nicht hier?", fragte sie etwas enttäuscht.
"Nein, ich bringe ihn heute mit."
"Ich hatte mich schon so auf ihn gefreut.", erwiderte
sie, immer noch enttäuscht.
"Ich bring ihn ein anderes mal wieder vorbei. OK?", drückte
seine Mutter und gab ihr wieder einen Kuss auf die Stirn.
"Bis dann."
"Nun aber los.", sagte er und bog schon in die Kreuzung
ein.
Sie unterhielten sich die ganze fahrt über, über ihre Kinder.
Sie lachten und scherzten und bemerkten gar nicht das David
Gillians ausfahrt verpaßt hatte, sodass sie zu David fuhren,
ohne es wirklich wahrzunehmen. Bei David angekommen.
"Das ist aber nicht mein Haus." Lachte sie und schaute
David dabei an. Der es noch immer nicht gemerkt hatte das er zu
sich nach Hause gefahren ist.
"Wem gehört es dann?", fragte er leicht verwirrt.
"Ich weiß nicht, ich würde sage das es dein Haus ist. Aber
wenn du was anderes siehst...", scherzte sie und bemerkte
das David immer verwirrter wird. David schaute aus dem Auto und
bemerkte erst jetzt das er zu sich nach Hause gefahren ist ohne
es zu bemerken.
"Was ist willst du mir das Haus überlassen, oder bringst du
mich nach Hause?", grinste sie.
"Weder noch. Da du ja schon hier bist kannst du ja noch mit
rein kommen.", sagte er grinsend und kam wieder in
Wirklichkeit zurück.
"Von mir aus. Aber nur ganz kurz dann muss ich wirklich nach
Hause.", sagte sie.
Sie gingen ins Haus und David brachte Kydd in seinem Zimmer und
legte ihn in seinem Bett. Als er wieder runter kam, beobachtet er
Gillian vom Treppengelände, sie war gerade dabei Kaffee zu
machen.
"Wie konntest du dir so eine Frau bloß entgehen
lassen?", fragte er sich leise.
"Wie konntest du dir so eine Frau bloß entgehen
lassen?", fragte er sich leise, während er sie weiter
beobachtete. Er stand ganze weile so. Er konnte nicht genug von
ihr kriegen. Er war froh das sie jetzt für ihn da ist, jetzt wo
er sie mehr als je brauchte. Nach einer weile ging er endlich
runter in die Küche. Gillian hatte ihn nicht bemerkt und so
erschrak sie sich umdrehte und er plötzlich hinter ihr stand.
"Hast du mir einen schreck eingejagt.", sagte sie
erleichtert.
"Entschuldigung das wollte ich nicht.", sagte er mitfühlend
und nahm sie in die Arme und wollte sie nie wieder los lassen.
Gillian versuchte sich langsam von ihm zu lösen.
"Komm Kaffee ist fertig.", sagte sie während sie sich
von seinen armen löste. Plötzlich trafen sich ihre Augen. Sie
schauten sich eine weile nur an, es schien so als ob sich die
Welt sich nur noch um sie drehen würde und sonst nichts. Plötzlich
näherte sich David zu Gillian um sie zu küssen. Doch sie wurden
von Gillian`s klingenden Handy gestört. Gillian rannte, fast
erleichert, zu ihrer Tasche und suchte ihr Handy, als sie es
endlich hatte und dran gehen wollte ging ihr Handy aus, ihr Akku
war leer.
"Scheiße!", fluchte sie.
"Was ist denn los?", wollte David wissen.
"Mein Akku ist leer.", sagte sie während sie versuchte
ihr Handy wieder einzuschalten, um wenigstens zu wissen wer es
war, was aber nicht klappte denn es ging immer wieder aus.
"Hast du noch gesehen wer es war?"
"Nein!", erwiderte sie halb genervt.
"Wenn es wichtig ist wird er sich wieder Melden."
"Du hast recht."
"Nun komm schon lass und dein Kaffee trinken bevor er kalt
wird." Er nahm das Tablett mit den Tassen und der
Kaffeekanne und ging mit Gillian ins Wohnzimmer. Gillian warf
sich auf dem Sofa, David legte das Tablett auf den
Wohnzimmertisch, machte die Tasse mit Kaffee voll und saß sich
neben Gillian hin. David konnte die Augen nicht von Gillian
nehmen, er sah sie die ganze zeit an und grinste dabei. `Sie ist
so wundervoll.`, dachte er sich. Plötzlich bemerkte Gillian das
David sie anstarrte und dabei grinste.
"Hy warum grinst du so?", riß sie David aus seinen
Gedanken und setzte sich dabei aufrichtig hin, sodass sie mit
David in gleicher Augenhöhe war.
"Ähm...", stotterte er und wusste nicht was er ihr
jetzt sagen sollte. "Ähm..., ich habe nicht
gegrinst.", schoss er und hoffte das Gillian ihm das
abnehmen würde. Gillian grinste nun auch.
"Ach du lachst also nicht über mich?"
"So was würde ich doch im leben nicht tun. Willst du dein
Kaffee nicht endlich trinken.", lenkte er vom Thema ab und bückte
sich um Gillian Tasse zu holen und sie ihr zu geben.
Gillian schaute ihn nur baff an. Sie fand ihn so süß wie er
lachte. Sie nahm die Tasse die ihm David gab und trank ein
Schluck. Während sie versuchte ihren Kaffee zu trinken sah sie
David wieder an, doch diesmal grinste er nicht, diesmal sah er
sie als ob er sie zum erste mal sehen würde. Er überlegte immer
wieder wie er nur so dumm sein konnte sie gehen zu lassen. Sie
war das beste, nach seinen Kinder, was ihn in seinem leben je
passiert ist. Gillian holte David wieder aus seinen Gedanken
raus.
"Hallo. Ist da jemand?"
Hallo. Ist da jemand?"
"Ja ich bin hier wieso?", scherzte er, wich aber nicht
von Gillian ab. Er beugte sich zu ihr ganz langsam hin. Gillian
schaute ihn an und wusste nicht was sie machen sollte. Sie rührte
sie sich, was sie auch nicht brauchte, denn David näherte ihr
immer mehr. Als dann David Gillians Lippen berührte zuckte
Gillian nach hinten, aber David näherte ihr sich wieder und küsste
sie. Gillian, die ein merkwürdiges Gefühl im Bauch hatte, legte
ihre arme um seinen Hals. Sie küssten sie minutenlang
leidenschaftlich, sie wollten nicht mehr aufhören. Doch plötzlich
riß sich Gillian von David weg und schaute David in seine Augen.
Sie sahen sich eine ganze weile schweigen an, bis David das
Schweigen brach: "Ich liebe dich." Gillian sagte
nichts. Aber ihre Augen sagten alles. Mit tränen in den Augen
ging sie auf David zu und küsste ihn wieder. Dann zog David
Gillians Pullover aus und küsste sich über Gillians Hals,
vorbei an ihren Brüsten bis zu ihrem Bauchnabel und wieder hoch
zu ihren Lippen. Dann nahm Gillian auf seinen Armen, hörte aber
nicht damit auf sie zu küssen, und ging in sein Schlafzimmer. An
seinem Zimmer angekommen, setzte er Gillian auf seinen Bett ab.
Er beugte sich über ihr und sah ihr tief in ihre blauen Augen. Küsste
ihre Nasenspitze und dann wieder ihre Lippen. Währenddessen knöpfte
Gillian Davids Hemd auf und zog sie ihm aus. David küsste
Gillians Hals und ging wieder runter bis zu ihrem Baunabel. Er öffnete
ihr die Hose und zog ihr diese aus. David küsste sich wieder zu
Gillians Lippen. Gillian öffnete Davids Hose und zog sie ihm,
mit Davids Hilfe, aus. Gillian legte ihre Arme um Davids Hals und
zog ihn zu sich und küsste ihn, während er in ihr eindring. ...
Nächster Morgen
Gillian wurde wach und lag eine ganze weile nur da und sah David
an und dachte über das nach was gestern Nacht passiert ist. Und
kam zu dem Entschluß das es ein Fehler war, da Tea doch erst vor
kurzen gestorben ist. So sehr sie ihn liebte und so gerne sie mit
ihm zusammen sein wollte, dachte sie sich das es noch zu früh für
David wäre und weil sie denkt das er doch bereuen würden und
ihr wieder das Herz brechen würde. `Nein, nicht jetzt, es ist
noch zu früh.`, dachte sie sich. Anschließend gab sie David
einen Kuss auf die Stirn und sagte leise: "Ich liebe dich
auch." Danach stand sie auf, zog sich leise an und ging ohne
David zu wecken in die Küche und rief ein Taxi an. Sie ging nach
draußen und wartete dort auf ihren bestellten Taxi der nach
kurze zeit auch da war. Sie wusste nicht was sie machen sollte.
`Ich hätte doch lieber auf Julian gehört und hätte nicht hier
her kommen sollen.`, dachte sich. Doch dann bereute sie ihre
Gedanken und war nur noch verwirrt. Sie liebte ihn aber sie fand
es sei nicht richtig, auch wenn er ihr gesagt hatte, dass er sie
liebt glaubt sie ihm nicht ganz. Sie denkt das es nur aus Frust
gesagt hatte und aus Angst, Angst dass er wieder alleine ist.
Denn sie wusste das er schon immer davor Angst hatte. Plötzlich
riß der Fahrer sie aus ihren Gedanken.
"Miss, Miss", wiederholte er. "Wir sind
angekommen."
"Ah..., Ok. Wie viel macht das?", fragte sie leicht
verwirrt.
"$23,30." Gillian gab ihm $ 30,00.
"Sie können den Rest behalten.", sagte sie während
sie ausstieg und die Türe zuknallte noch bevor der Fahrer ihr
danken konnte. Sie ging mit schnellen Tempo zu ihrem Haus und
ging sofort zum Telephon. Sie versuchte Erol anzurufen, doch er
ging nicht an sein Handy ran und zu hause schien er auch nicht zu
sein. Sie wollte ihm Bescheid sagen das sie nach Vancouver will.
Nachdem sie ihn nicht erreichte entschloss sie sich, ihre Sache
zu packen und es später noch mal zu versuchen.
Währenddessen bei David
David wurde wach, hatte die Augen aber noch geschlossen. Er hatte
ein lächeln im Gesicht. Er eröffnete die Augen und hoffte das
Gillian vor ihm lag. Doch er irrte sich. Er dachte sich das sie
vielleicht im Badezimmer oder in der Küche sein und so ging er
auf suche nach Gillian. Er zog sich noch seine Boxer an und rief
nach ihr. "Gillian, Gil? Wo bist du?", rufte er
verzweifelt. Doch sie antwortete nicht. Nur Kydd fing an zu
weinen. David ging sofort zu ihm hin. "Na, mein kleiner hast
du Hunger?", fragte er ihn und nahm ihm seinem Armen und
ging mit ihm in die Küche und hoffte das Gillian doch noch im
Haus ist. Er setzte Kydd in seinem Hochstuhl und setze für ihn
die Milch auf. Danach versuchte er Gillian zu erreichen. Er
versuchte es auf ihrem Handy doch das war aus. Danach versuchte
er es bei ihr zu Hause. Es klingelte eine weile und als David
gerade wieder auflegen wollte nahm Gillian den Hörer ab.
"Anderson." David wusste nicht was er sagen sollte und
so blieb es leise. "Wer ist da?", fragte Gillian.
"Piper bist du es. Piper was ist los." Danach hörte
sie nur noch ein Tüten. David hatte aufgelegt. David enttäuscht
zum Herd um nach der Milch zu schauen. `Was habe ich denn nun
schon wieder falsch gemacht?`, fragte er sich. Er nahm die Milch
vom Herd und ging zu Kydd um sie ihm zu geben.
Ungefähr zur gleichen Zeit bei Gillian
Gillian wählte wieder die Nummer von Erol. Doch es meldete sich
immer noch keiner. "Wer war es denn?", fragte sie sich
leise und ging wieder nach oben um weiter zu packen. Nachdem sie
fertig mit packen war ging sie noch schnell unter die Dusche.
Unter der Dusche fing Gillian an zu weinen. Nachdem sie sich
wieder beruhigt hatte ging sie in ihrem Schlafzimmer und zog sich
an. Danach versuchte sie noch mal Erol anzurufen, aber es ging
immer noch niemand ans Telephon.
"Wieso hat er eigentlich ein Handy wenn es doch sowieso
immer aus hat?", meckerte Gillian. Anschließend trug sie
ihren Koffer runter als sie unten angekommen ist. Sie machte ihre
Haare zu einem Pferdeschwanz zusammen nahm ihre Handtasche, zog
ihre Jacke an, nahm ihre Koffer und ging auf die Türe zu. Als
sie diese öffnete stand er auf einmal da.
"Was willst du denn hier?", fragte Gillian schon fast
zornig.
Als sie diese öffnete stand er auf einmal da.
"Was willst du denn hier?", fragte Gillian schon fast
zornig.
"Willst du etwa wieder nach London zurück?", wollte er
wissen.
"Das geht dich überhaupt nicht an wohin ich gehe.",
erwiderte Gillian genervt. "Wenn du jetzt bitte gehen würdest.
Ich verpasse noch mein Flieger.", sagte sie weiter. Sie
wollte ihren Koffer aus dem Haus ziehen und die Türe schließen.
"Flieger? Wo willst du denn hin?", fragte er stutzig
und hielt die Türe auf.
"Das interessiert dich nicht und jetzt las mich raus.",
schrie sie zickig.
"Was ist denn mit dir los?"
"Julian verschwinde aus meinem leben und lass mich in ruhe.
Ich will dich nie wiedersehen.", schrie sie wütend,
schubste ihn von der Türe weg schloss die Türe ab, nahm ihren
Koffer und ging zu ihrem Auto. Julian war leicht verwirrt, er
wusste nicht so recht was da gerade passiert ist. Er wollte sich
doch nur von ihr verabschieden. `Wieso will sie denn so plötzlich
von hier weg? Ich hoffe, dass nicht schlimmes passiert ist.`,
dachte er sich. Er sah nur noch wie Gillian wie eine verrückte
fuhr. Nachdem er sie nicht mehr sehen konnte ging er zu seinem
Auto und fuhr weg.
Bei David
David hatte Kydd seine Milch gegeben und anschließend hatte er
ihn gebadet. Nachdem er ihn angezogen hatte legte er ihn wieder
in seinem Bett damit er Duschen konnte. Nachdem er raus kam, ging
er sofort wieder zu Kydd, der inzwischen schon wieder
eingeschlafen war. Danach ging er in seinem Zimmer und zog seine
Hose an und setzte sich wieder auf sein Bett. Er legte seine Hände
in seinem Gesicht und strich sie bis zu über seine Haare, dann
stand er auf und starrte auf sein Telephon. Nach einer weile nahm
er es und rief noch mal Gillian an. Doch zu hause nahm niemand ab
und so versuchte er es auf ihrem Handy.
"Anderson.", antwortet sie. "Flug Nr. 235 nach
London...tüt tüt.", hörte David im Hintergrund bevor er
nichts mehr hörte. "Scheiß Handy." Gillians Akku
hatte wieder mal versagt. "Wieso will sie denn wieder zurück,
ohne sich von mir zu verabschieden?", fragte er sich. Ohne
weiter zu überlegen zog er ein Hemd nahm Kydd und fuhr erst mal
zu seiner Mutter. Bei seiner Mutter angekommen klingelte er
Sturm. Seine Mutter rannte nach unten und dachte das was nicht in
Ordnung sei.
"Dave was ist denn passiert?", sagte sie erschrocken.
"Nichts kannst du bitte auf Kydd aufpassen ich muss was
erledigen.", erwiderte er, gab ihr Kydd und küsste sie auf
die Stirn. "Danke." Und schon war er auch weg. Seine
Mutter war leicht verwirrt und verstand nichts, sie sah ihrem
Sohn hinterher und ging dann wieder rein als sie ihn nicht mehr
sah. David raste und hoffte das er Gillian noch erwischen würde.
Er machte sich immer noch Gedanken darüber wieso sie so plötzlich
wieder verschwinden will und warum sie ohne sich vom ihm zu
verabschieden geht.
"Was haben ich denn gemacht? Wieso ist sie denn so sauer auf
mich?", sagte er zu sich und machte sich Vorwürfe. "Könnte
es vielleicht sein, dass was ich ihr gesagt habe? Nein, ich hoffe
nicht.", zerbrach er sich den Kopf. Schließlich kam er am
Flughafen von LA an. Er suchte einen Parkplatz als einen fand
parkte er, stieg aus seinem Auto und rannte zum Flughafen.
Gillian am einer der Schalter
"Ich hätte gerne einen Ticket für Vancouver, für
sofort.", fügte sie schon fast genervt hinzu.
"In 10 Minuten wäre der nächste, aber den schaffen Sie
nicht mehr. Die sind schon für den Start bereit."
"Gibt es denn keine Möglichkeit da noch rein
zukommen?"
"Tut mir leid M`am. Aber in zwei Stunden fliegt der nächste.",
informierte sie Gillian.
"Gut dann nehme ich ...", wurde vom Geschrei
unterbrochen: "Gillian, Gillian wo bist du?", drehte
sich um. Als sie David sah drehte sie sich wieder zum Schalten
um.
"Ich nehme diesen Flug.", hetze sie.
"Bezahlen Sie bar?", fragte sie Gillian. "Gillian,
Gillian.", schrie David gleichzeitig. Gillian fiel eine Träne
von den Augen, drehte sich aber nicht wieder zu David um und
holte ihre Kreditkarte raus. "Nein, ich bezahle mit der
Kreditkarte."
"Gut dann benötige ich aber noch einen Ausweis."
Gillian holte ihren Reisepass raus und reichte es ihr.
"Danke." Sie öffnete ihn sah den Namen, sah Gillian an
und dann sah sie David der immer noch verzweifelt nach Gillian
suchte. Gillian bemerkte dies und schüttelte nur den Kopf.
Anschließend gab sie Gillian wortlos ihr Ticket, ihren Pass und
ihre Kreditkarte zurück.
"Danke schön." Gillian wollte gerade wieder gehen.
"Tun Sie nichts was Sie später bereuen könnten.",
sagte sie zu Gillian. Gillian lächelte sie an und ging. Sie
versuchte unbemerkt zum Wartesaal zu gehen, doch David hatte sie
gesehen und rannte auf Sie zu.
"Gillian, Gillian nun warte doch mal bitte.", rufte er
ihr hinterher. Doch sie drehte sich weder um noch blieb sie
stehen. David nahm ihren arm um hielt sie fest.
"Wo willst du hin?", fragte er sie, doch Gillian wollte
nicht Antworten. "Kann ich fragen was mit dir los ist? Wieso
benimmst du dich so?"
"Wie benehme ich mich denn?", gab sie zickig eine
Gegenfrage und dabei fiel ihr wieder eine Träne. David wollte
sie in seinen Armen nehmen doch sie ließ dies nicht zu.
"Dave du musst dich entscheiden entweder sind wir Freunde
oder ... ", sie konnte den Satz nicht zu ende aussprechen,
weil sie nicht wusste wie sie es sagen sollte. "Ich halt das
nicht aus. du kommst mitten in der Nacht zu mir und dann sagst du
mir das du nur mit mir befreundet sein willst und gestern sagst
du plötzlich, dass ...", sie hörte plötzlich auf da sie
bemerkte das sie Publikum hatten und da Gillian so laut schrie
das man sie bestimmt noch bis draußen hätte hören können.
David nahm sie in den Armen und flüsterte ihr ins Ohr: "Ich
liebe dich.", und küsste sie anschließend auf die Stirn.
"Komm lass uns ein Kaffee trinken gehen." Gillian ging
wortlos mit. David legte seinen Arm um Gillian und gingen zu
einem Café das im Flughafen war und setzten sich an einem Tisch.
Gillian bestellte einen Espresso und David nahm eine Tasse
Kaffee. Nachdem sie bestellt hatte und die Kellnerin wieder ging,
sprachen Gillian und David sich aus.
"Woher wußtest du eigentlich das ich hier bin?"
"Ich hab dich auf dein Handy angerufen."
"Hast du auch heute morgen bei mir zu hause angerufen und
nichts gesagt?"
"Ja. Das war auch ich und nicht Piper.", lächelte er
und Gillian musste auch lächeln.
"Ey ist das ein lächeln?", sagte er und streichelte
Gillians Gesicht.
"Hier ist ihr Espresso und ihr Kaffee.", unterbrach sie
die Kellnerin.
"Danke!", erwiderten Gillian und David gemeinsam.
"Dave ich will nicht..", setzte seinen Zeigefinger auf
Gillians Lippen und unterbrach sie mit einem: "Pssst.",
anschließend beugte er sich zu ihr rüber und Küsste sie.
"Lass uns noch mal von vorne anfangen."
"Bist du dir denn sicher das du das willst und dass du das
nicht einfach so sagst, weil du nicht alleine sein willst?",
wollte sich Gillian nur noch mal vergewissern.
"Ich bin mir sicher ich liebe dich und ich will nicht auch
noch dich verlieren."
Gillian sagte nichts sie sah ihn nur in seinen Augen. Danach näherte
sich Gillian wieder vorsichtig zu David und küsste ihn. Während
sie sich küssten fiel Gillian vor Glück wieder eine Träne,
anschließend löste sie sich wieder von ihm und sagte nach etwas
längerem zögern: "Ich liebe dich auch."
The End