Titel:
Go away
Autor: Leya
Disclaimer: Ich habe keinerlei Anspruch auf
die in dieser Story verwendeten Charaktere.
Fandom:
Digimon
Charaktere: Sammy/Ken
Word Count: 574
Rating:
R
Diese Story ist aus der Sicht von Kens Bruder Sammy
geschrieben und ist nur eine kurze Überlegung, warum Ken sich
wünschte, sein Bruder möge für immer
verschwinden.
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Go away
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Es
tut mir so leid. Ich sitze neben dir auf dem Boden und beobachtete
das leichte Zucken deiner Schultern, deine zitternden Arme und
Beine.
Du hast immer noch nicht aufgehört zu weinen. Ich
wollte dir nicht weh tun, aber versteh doch, ich liebe dich! Ich
liebte dich vom ersten Tag an und meine Liebe zu dir wird niemals
enden. Ich habe nur den falschen Weg gewählt, dir meine Liebe zu
zeigen, aber du hast mich nie verstanden, hast es nie begriffen, wenn
ich deine Hand nahm, dich an mich drückte.
Es war der
falsche Weg, doch weißt du, was das schlimmste ist? Ich würde
es wieder tun.
Ich schließe die Augen und sehe dich vor
mir, so wie du heute Morgen zu mir gekommen bist. Du warst so voller
Vorfreude auf diesen Tag. Ich hatte versprochen, ihn mit dir zu
verbringen. Doch ich hatte keine Zeit. Du hast mich angebettelt und
ich habe mich von dir abgewandt.
Du bist in Tränen
ausgebrochen. Ich wollte dich trösten. Ich nahm dich in die Arme
und wollte, daß du glücklich bist. Dann hast du diesen
Satz gesagt, diesen einen Satz, der alles veränderte. Du
sagtest: Du liebst mich nicht!
Ich wollte dir beweisen, daß
du dich irrst. Wollte dir zeigen, wie sehr ich dich liebe, wieviel du
mir bedeutest. Erst warst du überrascht, aber nicht unangenehm.
Ich habe dich geküßt, ganz sanft zuerst. Doch als ich
meine Hand unter dein Hemd schob, da hast du mich weggestoßen.
Deine wunderschönen Augen waren immer noch voller Tränen.
Ich nahm dein Gesicht in beide Hände und küßte dich
noch einmal.
Vertrau mir, sagte ich und genau das hast du
getan. Ich wußte immer, daß du alles für mich tun
würdest, doch hast du gewußt, was ich dir antun, was ich
von dir verlangen würde? Nein, du hast es nicht gewußt,
konntest es nicht wissen.
Ich habe dir das Hemd von den
Schultern gestreift, dich in die Arme genommen. Versuchte, das
Zittern deines Körpers durch meine Küsse zu beruhigen. Ich
werde nie dieses Gefühl vergessen, deine seidige Haut unter
meinen Fingern, als ich über deine Brust strich, deinen Bauch
und deine Beine streichelte, um dich auf den Rest vorzubereiten, dir
die Angst zu nehmen.
Mit einer Hand öffnete ich deine
Hose, schob sie herunter, warf sie einfach hinter mich. In diesem
Augenblick hast du dich gegen mich gewehrt, doch es war zu spät.
Für mich war es so einfach, dich zu überwältigen, mir
zu nehmen was ich wollte.
Und jetzt sitze ich neben dir, sehe
deinen schlanken Körper immer noch zittern. Langsam verfolge ich
mit einem Finger die Tränenspuren auf deinen Wangen und der
erstickte Laut den du ausstößt, schneidet mir ins
Herz.
Deine Augen klagen mich an und ich sehe in ihnen einen
Ausdruck, der mich erschreckt. Was habe ich verloren? All die Liebe,
die früher zu sehen war ist ersetzt durch Hass und Abscheu. Ich
strecke die Hand nach dir aus, doch du siehst mich nur kalt an und
ich weiß, daß ich derjenige war, der dafür gesorgt
hat, dass auch das letzte Fünkchen Zuneigung zwischen uns
unwiederbringlich verloren ist.
ENDE