| Newsletter Januar 2008 |
| Hallo liebe Willi Igel Fans (und das ist man ja wie schon bekannt automatisch, wenn man einmal meine Webseite besucht hat!) , Ich hoffe, Sie haben die Feiertage und das Feiern im Kreise Ihrer Lieben gut �berstanden und sch�ne Geschenke erhalten. Mein M�zen z.B. bekam einen wundersch�nen aufblasbaren Plastikschneemann geschenkt, der unser Heim nun zuk�nftig zur Weihnachtszeit schm�cken wird. Ich selbst habe mir erlaubt, meinem M�zen und allen seinen Verwandten eine Basic Lifetime Membership im Willi Igel Fanclub zu schenken. Es war so wundervoll, ihre leuchtenden, von Dankbarkeit erf�llten Augen zu sehen! Sollten auch Sie Interesse an einer Mitgliedschaft haben, werden k�nnen Sie diese hier beantragen. Bitte vers�umen Sie auch nicht, sich Rosi, unser Playmate of the Month January n�her zu betrachten: Vielleicht wissen viele von Ihnen ja auch noch nicht, in welchem Umfang ich die deutsche Biathlon-Mannschaft unterst�tze. Ein anschauliches Bilddokument habe ich meiner Email an die Empf�nger dieses Newsletter beigef�gt - EXKLUSIV! - nur f�r die Bezieher des Newsletters. Hier auf der Homepage ist es noch nicht ver�ffentlicht! Ein Letztes noch: Durch ein redaktionelles Versehen haben ARD und ZDF statt meiner Rede auch in diesem Jahr wieder die Neujahrsansprache einer gewissen Frau Merkel ausgestrahlt. Im Namen der beiden Sender entschuldige ich mich bei allen treuen Fans und liefere den Wortlaut meiner Ansprache hier nach: �Liebe Mitb�rgerinnen und Mitb�rger, nicht ohne einen gewissen Abschiedsschmerz winken wir heute dem Jahr 2007 hinterher. Es war ein Jahr der Erfolge f�r uns alle, ein Jahr voller H�hepunkte, Gl�cksmomente und Jubelstunden. In meinen Augen verdient es dieses einmalige Jahr, dass wir uns alle miteinander noch einmal die zw�lf wichtigsten Ereignisse in and�chtiger Dankbarkeit vor Augen f�hren: 1. Wir verzeichneten zun�chst eine gro�artige Weichenstellung f�r alle Landwirte: Der trief�ugige rundbucklige Bauer von heute sucht seine Frau k�nftig nicht l�nger auf Phuket, sondern auf RTL. Das hat den weiteren Vorteil, dass man die Alte bei Bedarf schneller wieder los ist und nicht erst abwarten muss, bis die Einb�rgerung durch ist. Immerhin handelt es sich bei Frauen um nachwachsende Rohstoffe und m�chte RTL sicher noch viele weitere Staffeln abdrehen, so dass der lechzende Landwirt nach Ende jeder von RTL instigierten Kurzliaison jederzeit wieder beim Sender vorstellig werden darf. 2. Ein weiterer wichtiger Erfolg der zur�ckliegenden zw�lf Monate war die Reduzierung der deutschlandweiten Belastung mit Feinstoiber. Dieses Problem wird k�nftig in Br�ssel gel�st. Erstaunlich auch, wie schnell das Ganze �ber die B�hne gegangen ist. Eben erst hie� es noch �Bayer sucht Frau� � bei der Wahl der F�rther Landr�tin � schon wurde der Stammler in der Staatskanzlei durch einen asthmatischen Pressatmer mit Gesichtsl�hmung ersetzt. Wobei der Beckstein aus seiner Vergangenheit als Stoibersche Rektalapplikation her noch immer in so geb�ckt-devoter Haltung durch die Lande hechelt als suche er ein geeignetes Loch, um sich darin zu w�rmen. Oder als w�re er auf dem Weg ins S/M-Studio. Auch deswegen nennt man ihn in Bayern gerade um die Weihnachtszeit herum auch gerne den �Dominastein�. Die Land-r�tin hingegen ist nach Gebrauch sofort entsorgt worden. �Laptop und Latexhose� w�re selbst den Bayern noch zuviel gewesen. Wobei, Respekt!, auf die Idee, den R�cktritt in �Vanity Fair� bekannt zu geben und daf�r auch noch 30.000 Euro abzukassieren, w�re Ede sicher nicht gekommen. Vielleicht besteht ja Hoffnung, dass Vanity Fair mit ordentlichen Abl�sesummen noch andere zum R�cktritt ermuntert � den dicken Gabriel zum Beispiel, der w�re doch auch 60.000 Euro Stilllegungspr�mie wert. Oder Claudia Roth, f�r die w�rden wir sicher alle gerne zusammenlegen. Da k�men mindestens 4 Euro und ein paar Lakritzschnecken zusammen. 3. Machtwechsel auch in Russland! Dort ist die Macht vom Pr�sidenten auf den Premierminister �bergegangen. Immerhin beruhigend, dass in der einstigen Supermacht die Demokratie so gut funktioniert und die B�rger in freien Wahlen entscheiden k�nnen, von welchem Posten aus der Diktator sie drangsalieren soll. 4. Die andere Supermacht demonstriert derweil im Irak gelebte Demokratie. Auch im Jahr 2007 wurde die gute alte Tradition fortgesetzt, immer wieder einmal eine Hochzeitsgesellschaft zu bombardieren. Die Amis nennen das �Kirchenschiffe versenken�. Und das Ganze nur weil die Hochzeiter im Zweistromland gerne einmal Schrotflinten mit sich f�hren und in die Luft ballern � wie einst Saddam an F�hrers Geburtstag vom Balkon in Bagdad. 5. Inzwischen ist die selbsternannte dritte Supermacht im Liebestaumel. Ganz Frankreich fiebert mit und genie�t wie der Pr�sident und das reichlich abgenutzte Exmodel Carla Bruni im Eurodisneyland den Slogan Sarkozys aus dem Pr�sidentschaftswahlkampf nachspielen: �Ensemble tout devient possible�! Damit kann man sogar die Frau Bruni sarkotisieren. Das w�re doch auch etwas f�r die Deutschen. Man muss sich das nur richtig ausmalen. Angie l�sst sich scheiden und macht kurz darauf Bruce Darnell im Phantasialand einen Heiratsantrag... Das goldene Blatt k�nnte die Auflage verzehnfachen! Das Ganze br�chte uns allerdings gleich zwei Kollateralsch�den ein: Erstens m�sste Angie dann gleich anschlie�end Muammar al Gadaffi nach Berlin einladen. Und zweitens w�rde RTL sicher sofort ein neues Format auflegen. �Sauer sucht Frau�. 6. Die ehemalige Supermacht Gro�britannien hielt nicht nur sich selbst, sondern uns gleich mit in Atem. Wir alle waren ja 2007 wie verr�ckt auf der Suche nach Maddie. Wobei �wie verr�ckt� schon das richtige Stichwort ist, denn etymologisch kommt Maddie ja von Madness. �Kinderwahnsinn� nennt man das medizinisch korrekt � und der ist sehr ansteckend. Kaum verschwindet irgendwo ein G�r oder l�sst eine Zoneninsassin zwei oder drei ihrer perspektivlosen Bratzen verhungern, rollt die Betroffenheits-La-Ola durch Europa. W�hrend den hekatombenweise an die kanarischen K�sten schwappenden ersoffenen Schwarzen kaum ein mitleidiges L�cheln gew�hrt wird. Die sind ja aber auch alle schon so schrecklich erwachsen, die Ertrunkenen. Inzwischen hat der Afrikaner die Konsequenzen gezogen und beschlossen, einfach mal ein paar Kinder verhungern zu lassen, oder gleich ein paar Millionen. Irgendwie interessiert die Hungersnot du jour im Sahel aber im Verh�ltnis zu Maddie noch immer keinen so recht. Sind ja nur Neger, was ist das schon gegen Angeh�rige des britischen Unterschicht. Immerhin stellen die Maddie-Eltern sich kl�ger an als unsere Zonis und geben nicht gleich zu, dass sie ihr Balg selbst auf dem Gewissen haben, sondern spielen mit uns lieber ein europaweites Maddie-Topfschlagen. Was war das f�r ein Spa�! Wobei ich ja immer darauf gewartet habe, dass irgendwann der Elstner aus dem Geb�sch der Hotelanlage kommt, mit einem fr�hlichen �April, April, das war ein Scherz mit der versteckten Kamera, nat�rlich haben die Engl�nder Maddie selbst auf dem Gewissen und mit dem Leichnam einfach nur eine Liege am Pool bis zur n�chsten Saison freihalten wollen.� 7. Richtig lustig war auch das �Geheimtreffen� zwischen FDP und Union, das die Generalsekrete der Beteiligten passend zum Sommerloch veranstalteten. Nat�rlich nicht ohne die Presse zu informieren, man werde sich unter Ausschluss der Presse treffen. So hat man dann bei Nacht und Niebel zusammengesessen, noch einmal nachgez�hlt und festgestellt, dass die gemeinsamen Sitze im Parlament f�r eine Koalition noch immer nicht reichen. Der Westenwilli pers�nlich hat das dann den bereitstehenden Journalisten erz�hlt, noch ein paar weitere Niebelkerzen gez�ndet und �plopp� war der politische Rohrkrepierer des Jahres gelungen. 8. Ein Gesellschaftsspiel f�r die ganze Familie, das auch 2008 weitergespielt werden darf, haben inzwischen Bahn und GDL aufgef�hrt. �Wir basteln einen Tarifvertrag�. Realsatire in fast schon loriotischer Konsequenz. Wow! Wie bei der Echternacher Springprozession ging es immer wieder zwei Schritte voran, drei Schritte zur�ck. Es ist nur noch nicht ganz klar, ob Mehdorn oder Schell am Ende den gr��eren Sprung hat, also jetzt in der Sch�ssel. Fest steht allerdings: Solange Schell der Bahn an die B�rse will, wird die Bahn nicht an die B�rse gehen k�nnen. Au�er an die der Kunden nat�rlich, wie gehabt. Und solange die Ausbeutung der Mitarbeiter oberstes Gesch�ftsprinzip bleibt steht nicht zu erwarten, dass Motivation und Kundenorientierung bei der (auch finanziell) minderbemittelten Belegschaft der Bahn steigen werden. So wird die Bahn auch 2008 in ihrem Mehdornr�schenschlaf verharren. 9. Daf�r gab es einen Durchbruch in der gro�en Koalition. Vor der �ffentlichkeit bislang noch verheimlicht, ist es nach wochenlangen Mindestlohndiskussionen (Da hie� es bei der Post pl�tzlich: �Bitte Ihren PIN eingehen lassen!�) �ber die Feiertage tats�chlich zu einem Kompromiss gekommen. Auch die Union stimmt nun einer fl�chendeckenden Vorgehensweise zu, nachdem Kuddel Beck �berraschend vorgeschlagen hatte, nicht einen Mindestlohn, sondern eine Mindestlohnsteuer einzuf�hren.�2.000 Euro pro Mann und Monat seien ja wohl das Minimum, was der Staat von seinen B�rgern an Steuerleistung erwarten d�rfe, wird Kuddel von gew�hnlich gut unterrichteten Kreisen zitiert. Wer sich das nicht leisten k�nne, m�sse eben mit Kabel Eins und �Mein neues Leben XXL� auswandern. 10. Beachtlich auch, was � sich � Ulli Hoeness in diesem Jahr wieder geleistet hat. Seit Jahren der �Platzhirsch� beim FC Bayern, w�re der Mann bei seiner Publikumsbeschimpfung auf der Fanversammlung tats�chlich fast geplatzt. Immerhin bringt ihm sein dortiger Diskurs den Peter-Hintze-Preis in Gold f�r besondere Ehrlichkeit in Politik und Wirtschaft. Denn welcher Manager w�re sonst in der Lage den besten Kunden seines Unternehmens, d.h. in diesem Fall den Logenbesitzern in der Allianzarena, in aller �ffentlichkeit h�hnisch (ist das das Adjektiv zu Hoeness?) zu bescheinigen, er ziehe ihnen mit �berh�hten Preisen das Geld aus der Tasche um das intellektuelle Prekariat, d.h. in diesem Fall die Nordkurve, zu subventionieren? 11. Wo wir gerade von nutzlosen Prominenten mit bezeichnendem Namen sprechen: Beachtlich auch, in welcher Weise die Frau Winehouse in diesem Jahr ihrem Namen gerecht geworden ist. Voll wie Sarko beim G 8-Gipfel! Nur dass die Gipfel der Amy Winehouse auch noch schneebedeckt zu sein scheinen. A propos passende Namen: Auf welcher Droge ist eigentlich Peter Rohwein. Mindestens Rohopium, oder? Sonst kann er doch nicht wirklich glauben, die deutschen Skih�pfer aus dem Tief f�hren zu k�nnen? 12. Zum Ende des Jahres begl�ckte uns dann noch das ZDF mit seinem traditionellen Weihnachtsvierteiler. Der diesmal allerdings am St�ck hintereinanderweggesendet wurde. Als dreist�ndige Gala zum Abschied von Ditze Heck. Den r�stigen Hitparadenopi hatte der Sender p�nktlich zum siebzigsten Geburtstag ohne gro�en Heckmeck hinausgeschmissen, nachdem auch die h�rteste Calgonkur nicht mehr ausgereicht hatte, den Mann sendetauglich zu dopen. Kein Grund, ihm jetzt zum Abschied nicht noch scheinheilig stundenlang vorzuheucheln, wie unentbehrlich er doch eigentlich f�r die Anstalt sei. Letztlich war das alles wohl nicht viel mehr als eine Art Abschiedsabfindung. Denn die Gala zum 70. Geburtstag und zugleich zum television�ren Exitus hatte niemand anderes ausgeheckt als die bew�hrte Firma DiTo, bekanntlich im Eigentum einer gewissen Frau Ragnhild Heckscher, also der Frau Heck. Wahrscheinlich hat man sich beim ZDF gesagt: �Besser ein Ende mit Hecken, als ein Heck ohne Ende. Tags drauf hat es dann wirklich fast ein Ende genommen mit dem Heck. Der hatte vor der Sendung schon gekr�nkelt, hatte ein Grippe oder Lungenentz�ndung l�nger verschleppt als die Taliban die deutschen Ingenieure in Afghanistan. Und dann nach der Sendung in Berlin wohl noch so kr�ftig einen gepichelt, dass er am kommenden Morgen in Tegel noch einen solchen Pegel hatte, dass ihn die Flughafenverwaltung gleich ins Krankenhaus einliefern lie�. Immerhin hat der kranke Heck w�hrend der Sendung seine Bazillen noch gro�z�gig an die brigadenweise aufmarschierten Schlagerfuzzis verteilt, die von ihm alle reichlich auf den Mund gek�sst wurden. Knut so! Wenn wir Gl�ck haben, beginnt das neue Jahr mit einer Art Massensterben in der Branche! Kurz und Knut: Es besteht Hoffnung, dass auch 2008 wieder alles besser bleibt. Ich w�nschen Ihnen allen, liebe Mitb�rgerinnen und Mitb�rger, ein gutes neues Jahr Ihr Willi Igel |
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