Nick Igel in der Bretagne
Wir kennen das aus Deutschland: Da werden Millionen aufgewendet um sinnlose Radwege zu bauen, Milliarden, um Kopfsteinpflaster aus den Innenst�dten zu rei�en, es anschlie�end zur Verkehrsberuhigung wieder einzubauen und dann, nach den ersten Unf�llen, erneut gegen Asphalt auszutauschen. Da kann man die Steuergelder ebenso gut daf�r verschwenden, mannshohe Steine in kilometerlangen Reihen hintereinander zu stellen. Wie es der Kelte in der Bretagne vor f�nftausend Jahren zu tun pflegte. Sinn frei aber apart.
Nick Igel - Hinkelsteinigung
Ich habe mir das mal vor Ort angesehen. Da geht es immer nach dem Motto zu: Wenn schon nicht n�tzlicher und nicht weniger r�tselhaft als die Gewerbegebiete, mit denen die Bundesregierung die Zone zugeschissen hat, dann zumindest haltbarer.

Teilweise wird ja gemunkelt, dass an den Stelen fr�her Frauenopfer stattgefunden haben, um die G�tter milde zu stimmen. Immerhin ein kreativer Beitrag zum Abbau der, regelm��ig bei Frauen �berproportional hohen, Arbeitslosigkeit. Zugleich endlich mal ein Beispiel f�r einen volkswirtschaftlich sinnvollen Einsatz der Ressource Frau: hilfts, sind einem die G�tter hold, hilfts nicht, verlieren wir nicht viel.

Obwohl, meine Theorie ist eigentlich eine andere. Der Begriff Hinkelstein d�rfte sich im Rahmen der zweiten V�lkerwanderung durch onomatopoetische Lautverschiebungen aus dem altkeltischen Pinkelstein entwickelt haben. Denn in fr�heren Zeiten ist der Franzose, bzw. der Gallier, aus dem sich zu entwickeln der Franzose erst noch erw�gte, noch hundefreundlicher gewesen als heute. Weil die scharfen Winde der Bretagne ausreichenden Baumwuchs nicht zulie�en, stelte man Waldi einfach Steine in den Weg. Zum Beinheben. D�niken, warum biste da eigentlich nie drauf gekommen?
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