Kurze Einführung

Weiach liegt in der nordwestlichen Ecke des Zürcher Unterlandes und gehört zum Bezirk Dielsdorf. Es stösst an den Kanton Aargau und erhebt sich rund 60 Meter über dem Rhein, der in einer Entfernung von knapp 15 Minuten vorbeiströmt und die Grenze gegen die badische Ortschaft Hohentengen bildet. Beim Verlassen unseres Gemeindebannes stellt er zugleich den tiefsten Punkt des Kantons Zürich dar, rund 330 Meter über Meer. Die Bahnstation Weiach-Kaiserstuhl liegt 368.15, das Dorf selber rund 390 Meter über Meer. Dieses ist in eine liebliche, obstbaumreiche Mulde gebettet, zwischen Stein und Fastnachtfluh einerseits, Sanzenberg und Haggenberg anderseits. Dem Sägebach entlang reihen sich die Häuser der Chälen, während Oberdorf und Bühl sich den Mühlebach zum Begleiter erwählt haben. Im Westen, gegen Fisibach und Kaiserstuhl hin, liegt das Hasli, gegen Norden bis an die Rheinhalde hinab dehnt sich das weite Hard aus; beides fruchtbare, mit Wiesen und Äckern belegte Ebenen. Die umliegenden Höhenzüge tragen ausgedehnte Waldungen, die zu herrlichen Spaziergängen einladen. Der gesamte Gemeindebann Weiach umfasst eine Fläche von 964 ha, wovon beinahe die Hälfte, nämlich rund 450 ha, Wald sind. Das Wiesland misst ungefähr 220 ha, das Ackerland 150 ha und der Rebberg noch etwa 1,5 ha. Industrie fehlt, einzig das seit 1962 in Betrieb stehende Kieswerk beschäftigt eine grössere Anzahl Einheimischer. Eine noch grössere Schar sucht ihren Verdienst täglich auswärts. Weiach zählt gegenwärtig rund 700 Einwohner. Das Wappen der Gemeinde zeigt einen achtstrahligen Stern im blau-weissen Zürcherschild. Es geht wohl auf die alte Taverne «Zum Sternen» zurück.

Abb.: Weiach, Gesamtansicht mit Blick nach Norden

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