::part 12::

�Kr�melchen! Wach auf!�
�Was is�n los?� Fragte ich noch v�llig schlaftrunken, und �ffnete ich vorsichtig die Augen.
�Ich hab Fr�hst�ck gemacht!� grinste Orlando, und auch ich musste grinsen.
Ich hatte nicht getr�umt! Vor meinem Bett stand Orlando nur in Boxershorts und einem Tablett in der Hand. Wir hatten die letzte Nacht zusammen verbracht, und es war unbeschreiblich sch�n gewesen (nat�rlich war es nicht mein erstes mal gewesen, aber es war etwas ganz Besonderes!), mir war als k�nnte ich Orlandos k�sse noch immer �berall sp�ren.
�Guten Morgen!� grinste ich ihn breit an und er stellte das Tablett auf dem Nachtisch ab.
�Guten Morgen! Na, gut geschlafen?� fragte er und beugte er sich �ber mich und gab mir einen Kuss.
�Ja! Und wie hast du geschlafen?�
Jetzt grinste er noch mehr! �Gut, bis auf die Tatsache das du schnarchst.�
�Ich schnarche nicht!� Schrie ich und zog ihm mit dem Kissen eins �ber. Jetzt lachte er erst richtig los.
�Ah das Kr�melchen spielt Buffy!� Schrie er und schmiss sich auf mich.
�Ah �berfall!� Schrie ich daraufhin und schmiss ihn von mir runter. Er kicherte immer noch und grinste mich sehr d�mlich an.
�Aber jetzt mal ernst! Schnarch ich wirklich?�
�Ach so ein Quatsch! Du schl�fst so sanft und so s�� wie ein Engel!� antwortete er mir ernst und gab mir wieder einen Kuss.
�Dann ist ja gut!� und ich zog ihn an mich ich sp�rte seinen Nackten Oberk�rper auf meinem, ich schlang meine Arme um seinen Hals und k�sste ihn noch leidenschaftlicher.
�Lass uns Fr�hst�cken, bevor der Tee ganz kalt wird� schlug er vor, und wollte sich aufrichten, doch ich hielt ihn fest.
Er sah mich �berrascht an und ich grinste d�mlich.
�Wie du willst!� grinst er zur�ck und zog mich mit sich. Ich schnappte mir sein Hemd das ich gestern Abend achtlos auf den Boden geworfen hatte und zog es an.
�So Madam heute extra f�r sie, Fr�hst�ck im Bett!� schleimte er und reichte mir einen Teller und eine Tasse mit dampfendem Tee.

Im Bett zu Fr�hst�cken stellte sich als schwieriger heraus als angenommen, den ich stie� zweimal fast den Tee um, und Orlando bekleckerte sich mit Marmelade.

�Nein nicht wegwischen!� grinste ich ihn so Verf�hrerisch wie m�glich an. Er musste diesen Wink verstanden habe, den er r�hrte sich nicht. Nach einiger Zeit waren wir sehr zufrieden, denn wir hatten heraus gefunden was man(n) oder Frau mit Marmelade und Honig noch alles anstellen konnte!

Denn Rest des Fr�hst�cks lie�en wir ausfallen, und ich kuschelte mich ganz nah an ihn. � Oh Kr�melchen, ich genie�e wirklich jeden Augenblick mit dir!� Ich konnte ihn l�cheln sehen, und auch ich l�chelte ihn an, und beugte mich �ber ihn. �Ich auch! Ich war schon lange nicht mehr so gl�cklich!� Fl�sterte ich und gab ihm einen Kuss auf die Nasenspitze. L�chelnd zog er mich an sich, und k�sste mich leidenschaftlich. Unsere traute Zweisamkeit wurde abrupt durch das Klingeln des Telefons unterbrochen. Ich l�ste mich schlecht gelaunt und griff zum Telefon (das dummerweise neben dem Bett lag).

�Nein geh nicht ran!� Bettelte er.
�Und wenn es wichtig ist?� Fragte ich ihn ungl�ubig.
�Ist doch egal!� schnurrte er wie ein K�tzchen und ich konnte nicht wiederstehen, gab ihm schnell noch einen Kuss und nahm das Gespr�ch entgegen.
�Wer st�rt?� fragte ich muffig in den H�rer.
�Hallo du! Das ist ja eine nette Begr��ung!� h�rte ich Sandys stimme am Ende der Leitung.
�Oh! Hi! Na wie geht es dir?� antwortete ich ihr �berrascht, und schwups war da wieder diese schlechte Gewissen, denn sie machte sich sorgen das sie Orlando nicht mehr in die Augen sehen k�nnte und ich vergn�gte mich mit ihm in meinem Bett.
�Ganz gut! Ich soll dir sch�ne Gr��e von deiner Familie sagen�
�Oh hast du sie schon besucht?� fragte ich mit d�nner stimme.
�Ja! Ich und deine Schwester schmieden an einem neuen Plan wie ich mir Orlando schnappen kann� antwortete sie mir gutgelaunt.
Und zack! Meine stimme war weg und ich musste ernsthaft mit mir selbst ringen jetzt keine Dummheiten zu machen.
�Dan ist ja gut! Gr�� meine Familie.�
�Ja Mach ich! Und ich w�nsch dir ganz sch�ne Weihnachten!�
�Ja werde ich haben!� Antwortete ich ihr knapp.�Du auch! Machs gut!� Und Schwups hatte ich aufgelegt.

Ich sank in die Kissen, zog mir die Decke �ber den Kopf und st�hnte. Erst als Orlando die Decke anhob und darunter spikelte bewegte ich mich wieder, und zog die Decke weiter nach unten.
Orlando sah mich besorgt an. � Ist was passiert?� Fragte er mich, und ich �berlegte was ich jetzt am besten sagen w�rde.
�Sandy! Nach deiner Abfuhr von gestern Abend war sie ziemlich nieder geschlagen. Und jetzt sitzt sie in Deutschland und schmiedet mit meiner Schwester neue Eroberungspl�ne!� antwortete ich im und zog mir wieder die Decke �ber den Kopf.
Orlando tauchte pl�tzlich neben mir auf. �Ach ja? Da k�nnen sie sich lange Gedanken machen! Ich will sie n�mlich nicht!� antwortete er mir ernst, und wie um seinen Worten Nachdruck zu verleihen k�sste er mich.
�Das hoffe ich doch!� antwortete ich ihm zischen zwei k�ssen, und so verbrachten wir noch den ganzen Vormittag und die h�lfte des nachmittags.

Ich g�hnte ausgiebig, es war schon viertel nach f�nf als ich aus dem Bett stieg. Orlando war nicht mehr da, er war nach Hause gegangen um etwas zu holen. Ich schlappte lustlos ins Bad, und kroch unter die Dusche. Ich drehte das kalte Wasser auf, ein kurzer Schrei und ich war wieder wach. Oh man so ein sch�ner Tag! So k�nnte es immer sein, das letzte was ich vor dem Einschlafen sah war Orlando und das erste was ich beim Aufwachen sah war auch er. Doch schnell verwarf ich diesen Gedanken, denn es war klar das nach Neujahr wieder alles ganz anders seinen w�rde. Sandy w�rde wieder da sein, irgendwann war auch die Arbeit mit Orlando zu Ende. Und was w�rde dann sein? Was f�r L�gen m�sste ich mir dann ausdenken, oder welche stressige Diskussionen m�sste ich f�hren? �Vergiss es! Noch ist es nicht soweit!� Ermahnte ich mich selber. Und frisch gewaschen und erfrischt hoppelte ich in ein Handtuch gewickelt in mein Zimmer.

Pl�tzlich klingelte es an der T�re. Nanu war Orlando so schnell zur�ck? Ich rannte an die Sprechanlage und �ffnete einfach die T�re, ich h�rte wie jemand die Treppen hochging, und eilte in mein Zimmer um mir wenigstens einen Bademantel anzuziehen.

�Hallo? Ist jemand da?� �Ich komm gleich!� Rief ich in den Flur. In meinen Bademantel gewickelt ging ich wieder in den Flur, doch es war nicht Orlando der da vor mir stand und grinste sondern Andr�.
�Oh! Du bist es!� Sagte ich �berrascht, �dann kann ich dir ja gleich dein Weihnachtsgeschenk geben.�
�Na du freust dich ja mich zu sehen!� Antwortete er mir beleidigt, und zog eine Schnute.
�Sorry! Ich hatte nur nicht damit gerechnet das du dass bist!�
Jetzt grinste er noch mehr. �Ich wei�, aber wenn du es gewusst h�ttest w�re es ja keine �berraschung mehr gewesen!�
Ich schaute ihn wirklich �berrascht an.
Doch er achtete gar nicht darauf. �Du ziehst dich jetzt an, machst dich ein bisschen h�bsch und dann kommst du mit!� beschloss er und schlenderte durch denn Flur.
�Ach ja tue ich dass?� Fragte ich ihn �berrascht, � denn eigentlich dachte ich Orlando w�rde nachher wieder vorbei kommen!� Maulte ich.
�Ich wei�!� Lachte er, und grinste mich sehr h�misch an.
�Ok ich gebe es auf!� Sch�ttelte ich den Kopf, �das kann jetzt aber ein bisschen dauern!�
�Stell dir vor das wei� ich auch!� grinste er und ich schob ihn in die K�che.
�Kann ich dir was anbieten?� Fragte ich ihn, und sah mich suchend in den K�che um.
�Ja das w�re klasse! Ein Wasser bitte!� Bestellte er und machte es sich am Tisch gem�tlich.

Ich stellte das Glas auf den Tisch und huschte in mein Zimmer. Ich schnappte mir meinen Lieblings Pullover und eine frische Jeans, und hoppelte zur�ck ins Bad. Nachdem ich mir die Haare gemacht hatte und ein ganz dezentes Make-up aufgelegt hatte schlich ich wieder zur�ck zu Andr� in die K�che.

�So da bin ich!� Gr�lte ich und Andr� l�chelte mich sch�chtern an. Er stand auf und wir schnappten uns unsere Jacken bzw. ich meinen Mantel, und wollten gerade die Wohnung verlassen als es mir wieder einfiel. �Eure Geschenke!� Schrie ich und rannte zur�ck in mein Zimmer. Ich packte die zwei P�ckchen in meine Tasche und ging zur�ck zu Andr� der noch immer im Flur stand. �Na nimmst du mich so mit?� Fragte ich ihn grinsend und schloss die T�re ab. �Muss ich ja wohl, Kr�melchen!� Lachte er, � ich wusste gar nicht das du noch einen Spitznamen hast.�

Andr� hatte direkt vor dem Haus geparkt, und wir fuhren los.
�Sag mal wohin fahren wir eigentlich?� Fragte ich ihn und sah ihn von der Seite an.
�Tja das wird nicht verraten!� Grinste er w�hrend wir um eine Kurve fuhren.
�Nein jetzt sag es mir doch!� Bettelte ich, doch Andr� blieb hart, er verriet mir kein Wort.
�Sag mal, was war neulich mit dir im Theater los?� Fragte Andr� mich ernst.
�Ich hatte total Stress, wegen Sandy, wegen Orlando, wegen Mike, wegen meinen Freunden die sich auf Sandys Seite schlagen und mich als die Ausgeburt der H�lle sehen, und was es sonst noch alles geben kann� antwortete ich und konzentrierte mich auf die Stra�e die vor uns lag. Aus dem Augenwinkel konnte ich erkennen das Andr� mich kurz ansah, dann aber doch wieder auf die Stra�e achtete.
�Ich kann dir eins Versprechen. Das wird nicht leicht f�r euch! Nicht f�r dich genauso wenig wie f�r ihn.�
�Aber ich w�nschte es w�re so! Wenn wir zusammen sind ist alles so sch�n, aber dann immer diese schlechte Gewissen, weil ich Sandy immer anl�ge. Die Angst jemand k�nnte uns zusammen sehen. Wenn wir zusammen sind habe ich das Gef�hlt, dass es alles Sinn macht, das es sich lohnt alle diese Strapazen auf mich zu nehmen, das es Sinn macht. Aber wenn Sandy dann mit den anderen auf der Couch sitzt und irgendwas labert: diese kleine Schlampe! Habe ich das Gef�hl das es besser w�hre dass alles am besten zu beenden, um mich und ihn zu sch�tzen.�
Ich war �berrascht was ich da sagte, nicht mal Orlando hatte ich mich so anvertraut.
Andr� sah mich traurig an. �Ich verstehe was du meinst! Es ist nicht einfach, weil du es nicht mal Sandy erz�hlen kannst. Und ich will dir nicht sagen was du zu tun hast! Aber ich kann wenn ich dich ansehe merken das du gl�cklich bist. Und ich sehe OB an und sehe ihn so gl�cklich wie schon lange nicht mehr. Wenn ich an deiner Stelle w�re w�rde ich daf�r K�mpfen! Er tut es auch! Es ist die Sache wert. Kennst du das Sprichwort: Mal bist du oben, mal bist du es nicht.
Verlieren kann man. Nur Aufgeben nicht! Und wenn dir wirklich was an ihm liegt darfst du jetzt nicht aufgeben.�

Ich war ihm so dankbar. Ich war mir sicher das er mich bei meinem Kampf unterst�tzen w�rde wenn ich ihn darum bitten w�rde. Wir wurden langsamer und Andr� parkte das Auto ein.

�Wo sind wir den jetzt bittesch�n?� Fragte ich ihn und sah mich um. Blockh�user, wo ich hin sah, diese Gegend sah �belst anonym aus.
�Komm mit wir sind da!� grinste er und wir liefen zusammen in Richtung Eingang eines sehr wenig bewohnten Hauses zu.
Wir fuhren in einem Fahrstuhl der die ganze Zeit leicht ruckelte, und langsam wurde mir echt schlecht. Endlich kam der Aufzug zum Stillstand und Andr� �ffnete die T�re.
�So und jetzt gibt es die �berraschung!� grinste er, und schloss die T�re auf. Ich betrat einen schwach beleuchteten Flur, und sah mich um. Ein paar Schuhe eine Jacke, Andr� schloss die T�re und schob mich den Flur herunter. Er deutete mir an die T�re, vor der ich stand zu �ffnen. Was ich sah konnte ich nicht glauben. 1
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