Was k�nnte ich jetzt sagen um meinen Kopf aus der Schlinge zu ziehen? Am besten w�rde ich so tun als w�re nichts gewesen.
Ich holte meine Zigaretten z�ndete mir eine an und schlich ins Wohnzimmer.
Ich h�rte keine Stimmen aus dem Wohnzimmer, was da drin wohl vor sich ging?
Vielleicht hatte doch einer gemerkt was los war und stand mit dem Messer in der Hand hinter der T�re?
Ach was! So was w�rden sie nie tun!
Mutig �ffnete ich die T�re.
� Hallo alle zusammen!� Versuchte ich zaghaft mein eintrete zu �berspielen.
� Hallo� kam es knapp von Harry, der neben Sandy auf der Couch sa�. Was war hier los? Normaler wei�e waren sie nie so still.
Das erinnerte mich an das letzte mal als ich auch ins Wohnzimmer kam und mich die anderen zu Sau machten weil sie mich mit Orlando und Andr� zusammen im �Diamonds� war.
Ich hoffte inst�ndig das mir das dieses mal erspart blieb.
Ich setzte mich in den freien Sessel und zog an meiner Zigarette.
Ich sp�rte den Blick der anderen auf mir doch was sollte ich jetzt tun?
Und endlich h�rte dieses Schweigen auf, doch war auch das nicht gerade angenehm f�r mich.
� Ich dachte ihr seit nicht befreundet!� Platzte es aus Jack heraus, und ich zuckte innerlich zusammen. Was erwartete er jetzt von mir?
Das ich alles zugab? Das ich weinend zusammen brach und gestehen w�rde, das wir doch befreundet und noch etwas mehr waren?
Nein so einfach w�rde ich es ihm nicht machen.
� Was soll der Schei�?� Fragte ich ihn so ahnungslos ich konnte ohne �berm��ig w�tend zu klingen.
� Na ja du erz�hlst uns allen das ihr nicht befreundet seit, und keine halbe Stunde sp�ter ruft er hier an? Na das ist ja glaubw�rdig!� Fauchte er mich b�se an.
Auch die Blicke der anderen richteten sich auf mich als w�rden sie nur gerade einen Grund brauchen auf mich los zu gehen.
� Ihr seit witzig! Habt ihr schon vergessen? Ich arbeite bei einem Theater! Ich bin Regisseurin! Und er ist bei uns angestellt! Au�erdem m�sste sich Sandy daran erinnern das es in letzter Zeit genug Schwierigkeiten mit seinem Management gab! Und jetzt schon wieder!� Antwortete ich ihm patzig und hoffte das sie mir meine L�ge glauben w�rden.
Bis auf Jack gaben sich alle zufrieden gestellt doch er h�rte nicht auf zu fragen.
�Ach ja? Und was sind das f�hr Probleme? �
Oh! Jetzt hatte er mich. Schnell denk! Sonst ist die ganze Tarnung aufgeflogen!
�Sein Management findet die Bezahlung nicht hoch genug!�
Antwortete ich so locker ich konnte.
Und versuchte dieses schlechte Gef�hl aus meinem Bauch zu vertreiben. Den schlie�lich Log ich ja schon wieder!
Doch jetzt stellte keiner mehr dumme Fragen.
Offensichtlich hatte ich sie �berzeugt.
�Aber hier stimmt doch noch etwas nicht!� Versuchte ich nun entg�ltig auf ein anderes Thema zu wechseln.
� Sandy hat versucht den Bloom f�r sich zu gewinnen!� Antwortete Sophie f�r Sandy, denn sie nicht aus als ob sie jetzt gerne dar�ber reden wollte. �Und was hat er gesagt?� Fragte ich sie und hoffte das meine stimme nicht schon wieder aufgeben w�rde.
� Er hat gesagt das er sich mit jemanden trifft und sich daraus sehr gro�e Hoffnungen macht� antwortete Sandy schlie�lich und aus Gesichtsausdruck konnte ich erkennen das sie gekr�ngt war und sehr w�tend.
Ich musste mir ein l�cheln unterdr�cken, sonst w�re ich wahrscheinlich gleich sehr tot! Doch er hatte gesagt das er sich Hoffnungen machte! Das war ein gutes Zeichen.
Wir hatten eine richtige Beziehung. Keine Offizielle aber immerhin eine Beziehung.
Sandy riss mich unfreundlich aus meinen Gedanken.
� Wenn ich diese kleine Schlampe erwische!�
Oho! Wenn sie w�sste das diese �kleine Schlampe� mit ihr im gleichen Zimmer sa� w�rde sie wahrscheinlich durchdrehen!
�Mach mal halb lang� versuchte ich sie zu beruhigen,� er wird wissen was er tut! Funk ihm da nicht dazwischen. Wenn ihr wirklich zusammen geh�rt dann wird er es schon merken!� Versuchte ich es weiter.
Und komischer weise gab mir Harry recht.
�Buff hat recht, ihm wird noch ein Licht aufgehen�
Doch war ich �ber seinen Blick �berrascht den diesen Blick kannte ich nicht von ihm.
� Danke das ist lieb von euch! Aber wie soll ich ihm wieder in die Augen sehen ich hab mich voll blamiert!� gab sie verzweifelt von sich. � Ach was!� versuchte sie Josh wieder aufzubauen.
� Du fliegst doch morgen. Dan bist du erst mal ein paar Tage aus dem Blickfeld. Und bis du wieder da bist hat er die Sache bestimmt wieder vergessen.� Versuchte ich es so aufbauend wie m�glich.
� Ja! Ich glaube du hast Recht!� und das erste mal seit langer Zeit bekam ich ein ehrliches L�cheln von ihr.
�Ok Leutles ich muss ins Bett, macht�s gut!� Und Harry erhob sich vom Sofa.
�Ich bring dich noch zu T�re.� Antwortete ich ihm und wartete bis er sich von allen Verabschiedet hatte.
Ich folgte ihm in den Flur und schloss die Wohnzimmert�re hinter mir. � Die anderen kannst du vielleicht t�uschen, mich aber nicht!�
�Wie meinst du das?� fragte ich ihn �berrascht.
� Die Sache mit dir Bloom. Da ist doch was nicht so ganz richtig.�
Antwortete er mir und sah mich eindringlich an.
� Ach Quatsch! Das bildest du dir ein!� versuchte ich ihn davon abzubringen, denn langsam geriet ich in Panik.
� L�g mich nicht an! Ich bin doch nicht blind. Da l�uft was zwischen euch zwei! Hab ich recht?�
� Ja, verdammt du hast Recht!!� entfuhr es mir, und ich merkte wie erstaunt er war.
� Aber ich bitte dich es niemandem zu erz�hlen!!! Vor allem nicht Sandy!� flehte ich ihn an.
Er sah mich einen Moment lang an und sch�ttelte den Kopf.
� Aber irgendwann wird sie es erfahren und ich glaube es w�re besser sie w�rde es von die Erfahren!�
Ich wei�! Aber es ist nicht der Richtige Zeitpunkt!� gab ich kleinlaut von mir.
�Es ist nie der richtige Zeitpunkt!� l�chelte er, � Aber verlass dich auf mich! Ich werde es ihr nicht sagen!� Und schon hatte er die Haust�re hinter sich geschlossen.
Ich wusste ich konnte ihm Vertrauen, nur wenn sogar er es wei�, wie lange w�rden es dauern bis die anderen es bemerken w�rden?
Gegen zwei Uhr ging auch ich in mein Bett.
Ich war so m�de, und fertig mit den Nerven, ich w�rde dieses Spiel nicht mehr lange aushalten wenn es jedes Mal in so einer Diskussion enden w�rde.
Am n�chsten Morgen wachte ich erst gegen zehn Uhr auf, ich schlurfte in die K�che, das erste was ich fand war ein frisch gebackener Kuchen und das Weihnachtsgeschenk von Sandy. Neben dem Kuchen lag ein Brief von ihr.
Hallo Kr�mmelchen!
Ich w�nsch dir ganz sch�ne Weihnachten und nat�rlich ein sch�nes neues Jahr!
Ich hoffe du bist �ber die Weihnachtsfeiertage nicht so einsam,
Aber ich bin ja bald wieder da.
Ich hoffe du machst dir ein paar Stressfreie Tage.
Gr�� alle ganz Liebe Gr��e, viele liebe Gr��e
Sandy
PS: Lass dir den Kuchen schmecken!
PPS: Mach dein Geschenk erst an Weihnachten auf!!!!!
�Ui das ist ja lieb!� Sagte ich mehr zu mich selbst.
Ich machte mir einen Kaffe und setzte mich an den Tisch, schnitt mir ein St�ck Kuchen ab und schlug die Zeitung auf.
Freitag: 23.Dezember :Theater Termine verschoben
Das Royal Theatre muss den Termin f�r die Premiere von Shakespeares � Richard der dritte�
verschieben. Durch die Feiertage und den Jahreswechsel, wurden falsche Termine abgedruckt. Die Karten behalten ihre G�ltigkeit.
Ger�chten zu Folge sollen Orlando Bloom und Andr� Schneider gemeinsam auf der B�hne stehen.
Ja, ja! Damit hatten wir den Vogel echt abgeschossen.
Falsche Termine abzudrucken.
Zum Gl�ck viel uns das noch rechtzeitig auf, sonst w�re das wohl Mikes und meine letzte Arbeit gewesen.
Ich legte die Zeitung beiseite, a� noch ein St�ck Kuchen und hoppelte in mein Zimmer.
� Wo war doch gleich die Moulin Rouge Cd?�
Und schon h�pfte ich in die K�che zur�ck.
Z�ndete mir eine Zigarette an, legte die Cd ein und schon drang die stimme von Ewan McGregor aus den Boxen.
Suddenly, the world seems such a perfect place.
Suddenly it moves with such a perfect grace.
Suddenly my life doesn�t seem such a waste.
It all revolves around you.
And there�s no mountain to high no river to wide.
Sing out this song and I�ll be there by your side.
Storm clouds may gather and stars may collide.
But I love you
Until the end�
Of time.
Ich sang den Text mit, und tanzte durch die K�che,
Was wohl in dem packet von Sandy drin ist?
Ich r�ttelte leicht daran� aber ich konnte nichts h�ren.
Mhm ob ich es aufmachen soll?
Nein! Ich ermahnte mich selber meine Neugier zu Z�geln.
Schlie�lich war erst Morgen Weihnachten.
Ich warf einen Blick auf die Uhr.
Ui schon viertel nach elf! Ich musste mich beeilen den Orlando wollte mich ja schon um zw�lf abholen.
Ich stellte meinen Teller und meine Tasse in die Sp�le.
Immer noch lief die Mulin Rouge Cd.
My gift is my song and this one�s for you.
And you can tell everybody, that this is your song.
It may be quite simple, now that is done.
I hope you don�t minde.
I hope you don�t mind.
That I put down in words.
How wonderful life is, now you�re in the world!
Ich liebe diesen Song!
Und du kannst es allen sagen, das dass dein Lied ist.
Auch wenn es ganz einfach ist, nun da es fertig ist.
Hoffe ich das du nichts dagegen hast.
Hoffe ich das du nichts dagegen hast.
Das ich in Worte fasse wie sch�n das leben ist, seit es dich gibt.
Ja wie sch�n das Leben ist seit es Orlando gibt.
Ich warf noch einen letzten Blick auf die Uhr und rannte ins Bad.
Als es klingelte war ich gerade dabei meine Socken anzuziehen.
Ich rannte zur Sprechanlage.
�Wer ist da?� fragte ich ganz nichts ahnend in die Sprechanlage.
� Dreimal darfst du Raten!� h�rte ich Orlandos stimme.
�Komm kurz hoch ich muss noch meine Socken anziehen�
Keine Minute sp�ter stand Orlando bei mir in der T�re.
�Hallo!� grinste er mich frech an. Ich lies es zu das er mich an sich zog.
�Hallo Orlando!� fl�sterte ich.
Und endlich k�sste er mich, langsam schon er mich in die Wohnung und gab der T�re einen gezielten Tritt.
Die T�re schlug ger�uschvoll zu. Doch das war uns beiden Egal.
Nach einer Ewigkeit l�ste ich mich von ihm.
�Und was ist jetzt die �berraschung?� fragte ich neugierig, wie ein kleines Kind.
� Du musst dich noch ein bisschen gedulden!� grinste er und ich zog meine sch�nste Schmollschnute. Orlando fing an zu lachen, und sah sich im Flur um.
�So, so! So sieht es also in einem Frauenhaushalt aus!� Stellte er grinsend fest.
� Ja� grinste ich ihn frech an,� aber das meiste ist Sandys verdienst sie hat so einen Ordnungsfimmel� grinst ich noch immer. Ich lief in mein Zimmer um meine Schuhe zu holen, als ich zur�ck kam stand Orlando nicht mehr im Flur, also ging ich auf die Suche nach ihm.
Am Ende fand ich ihn in der K�che, wie er sich gerade k�stlich �ber Sandys Brief am�sierte.
�Was ist so lustig?� Fragte ich ihn und lehnte mich gegen den T�rrahmen.
� Kr�melchen?� Grinste er.
� Das ist ja s��!�
Doch bevor ich etwas antworten konnte war er schon aufgesprungen.
Aus den Boxen des Cd Spielers dr�hnte auf einmal die Musik des � El Tango de Roxanne�
Und eh ich mich�s versah hatte er mich auch schon gepackt und wirbelte mich durch die K�che.
�H�r auf! H�r auf!� Brachte ich zwischen Lachen und lufthohlen heraus.
� Ok, Ok Kr�melchen! Du hast gewonnen! Im improvisierten Tango tanzen bist du besser als ich!� lachte er und lehnte sich gegen den K�hlschrank
Er sah sich in der K�che um, und sein Blick blieb auf dem Spagettiso�en Fleck von gestern abend h�ngen.
� Sag mal warum die anderen dich Buffy nennen wei� ich ja jetzt! Aber kann es sein das du mir da was erz�hlen solltest?� Grinste er.
Ich sah ihn verwirt an.
�Kr�melchen! Ich meine den Fleck an der Wand�
�Oh! Ja! �hm�gestern abend war Sandys Abschiedsessen und einer von unseren Freunden meinte Sandy die Spagetti ins Gesicht zu schmieren, und als das ganze ausuferte hat leider die Tapete auch was abbekommen!�
Orlando sch�ttelte grinsend den Kopf.
� Solche Sachen macht ihr? Da w�re ich ja nur zu gerne dabei gewesen!�
Und schon lag ich wieder in seinen Armen.
� Oh Kr�mmelchen! Wenn ich dich nicht h�tte!� Und wieder k�ssten wir uns.
Ich schob Orlando in die Wohnung.
�Und geht es dir jetzt besser?� Fragte er mich grinsend.
Doch ich antwortete ihm gar nicht sondern zog ihn zu mir und k�sste ihn.
Orlando hatte mich erst in ein Schnuckeligen Restaurante in der n�he von Notthing Hill geschleppt und dann waren wir ein St�ck mit Andr�s Auto gefahren und hielten vor einem kleinen Massage Salon.
Als wir ihn wieder verlie�en f�hlte ich mich schon viel entspannter.
Langsam schob mich Orlando ins Wohnzimmer vorsichtig dr�ckte er mich aus Sofa.
�Und jetzt zu den heutigen Lottozahlen!�
Orlando und ich schreckten beide wieder vom Sofa auf.
Ich hatte mich auf die Fernbedienung gesetzt.
Beide fingen wir an zu lachen.
� Tja, das zum Thema Fernsehen!� Grinste er mich fordernd an.
Ich antwortete ihm gar nicht, sondern zog ihn wieder an mich.
Ich sp�rte wie er meinen Hals k�sste, wie er mir mit der Hand durchs Haar fuhr.
W�rde es soweit kommen? W�re heute der Tag an dem ich mit ihm schlafen w�rde?
Und ich sp�rte das er auch den selben Gedanken hatte wie ich.
� Kr�melchen woran denkst du?� fragte er mich ernst.
� Wahrscheinlich das gleiche wie du!� versuchte ich ihm genauso ernst zu antworten, doch konnte ich mir ein l�cheln nicht verkneifen.
Und wieder k�ssten wir uns, ich tastete nach den Kn�pfen seines Hemdes.
Und auch er schob mein T-Shirt h�her.
K�ssend erhoben wir uns vom Sofa und verschwanden in mein Zimmer.