::part 10::

Gl�ckliche Tage


In den n�chsten Tagen sah man Vedurion und Lily h�ufig zusammen im Garten spazieren. Vertraut wandelten sie zwischen den B�umen umher, so als ob sie sich schon Jahre kennen w�rde. Mal sah man sie lachend auf einer Bank, mal tief in ein Gespr�ch vertieft im Gras sitzen.

Oft sa�en sie so beisammen und unterhielten sich �ber Il�vatar und die Welt. Mal leise tuschelnd, mal laut lachend. Aber jeder der sie sah, wusste was die beiden verband.

Auch T�ra und Legolas verbrachten viel Zeit miteinander. Begierig alles �ber D�sterwald und ihn zu erfahren, fragte T�ra dem Prinzen regelrecht ein Loch in den Bauch, was Legolas aber sehr freute. Gerne zeigt er ihr die sch�nsten Pl�tze D�sterwalds und nutzte jede freie Minute, um sie mit T�ra zu verbringen. Wobei die beiden einen kleinen, k�nstlich angelegten See mit Seerosen zu ihrem bevorzugten Lieblingsplatz erkl�rten.

Von dem Trubel um sie herum, bekamen die beiden Paare wenig mit. Waren sie doch mit den Gedanken ganz woanders.

Auch Gimli hatte eine, mehr oder weniger sinnvolle, Freizeitbesch�ftigung gefunden. So liebte er es in der Schatzkammer Thranduil�s zu schn�ffeln. All diese herrlichen Sch�tze lie�en das Herz des Zwergen vor Freude fast zerspringen. Fasziniert studierte er, wie die grazilen Ringe, Kolliers usw. gearbeitet waren, wobei ihm bei vielen die Machart unbekannt war. Was ihn jedoch etwas verstimmte war, dass sein Freund anscheinend kaum noch Zeit f�r ihn hatte. Aber je mehr er dar�ber nachdachte, desto weniger st�rte es ihn. Er war mit den Sch�tzen des K�nigs viel zu besch�ftigt um sich um diesen verr�ckten Elben Gedanken zu machen. Sehr erfreut war er dar�ber, dass Legolas� Schwester ihm des �fteren Gesellschaft leistete und ihrerseits sehr begierig war, alles �ber Zwerge zu erfahren und so erz�hlte Gimli ihr alles was er wusste und freute sich dar�ber, wenn Ergl�niel vor Staunen der Mund offen stand.

F�r K�nig Thranduil und seine Gemahlin Alcfalasien waren diese Tage nicht ganz so stressfrei wie f�r Ihre Kinder und den Zwergen; waren sie doch mit den Vorbereitungen f�r das bevorstehende Fest sehr eingespannt. Alles wollte genau geplant sein. Und dann war da noch die Sache mit Celenauriel, die den beiden gro�es Kopfzerbrechen bereitete. Was hatte diese alte Hexe vor? Wann wollte sie zuschlagen? Aber viel Zeit blieb nicht um dar�ber nachzudenken.

W�hrend sich Alcfalasien um die Einladungen und die Zimmerverteilung f�r die G�ste k�mmert, war Thranduil damit besch�ftigt darauf zu achten, dass der Palastgarten exakt so f�r das Fest hergerichtet wurde, wie er sich das vorstellte. Was bei Gott nicht einfach war, denn der K�nig war ein unverbesserlicher Perfektionist. �Nein, der kommt dar�ber!�, herrschte er einen Diener an, der gerade dabei war einen Tisch an einen nicht f�r ihn bestimmten Platz zu stellen. �Nicht hierhin, ich sagte das kommt unter die alte Eiche!�, fuhr er den n�chsten an. �Ich bekomme noch einen Nervenzusammenbruch! Bin ich denn nur von St�mpern umgeben?!�

Aber so langsam nahm alles Gestalt an. �berall im Garten standen kleine, zart gr�ne Pavillonzelt mit dazu passend dekorierten Tischen, in den B�umen und Str�uchern glitzerten winzige silberne Lichter, �ber den Wegen prangten gro�e, kristallene Leuchter, ein gro�er B�fetttisch wurde aufgebaut und unter den D�chern der Pavillons glitzerten durch einen Zauber kleine Sterne.

Thranduil war mit �seinem� Werk mehr als zufrieden und auf seinem Gesicht lag ein Honigkuchenpferd-Grinsen.

*~*

Aber nicht f�r alle waren das gl�ckliche Tage. Seit er sich aus seinem Verlie� gestohlen hatte, verbrachte Gollum die Zeit damit sich vor den Elben zu verstecken und nur nicht aufzufallen. Aber vorallem h�tete er sich davor Ghazk�r und seinen Truppen zu begegnen, die sich langsam um D�sterwald zusammen zogen. Er wollte ihnen nicht Bericht erstatten. Aber hatte er eine Wahl? Er wollte sich nicht ausmalen, was Globluk mit ihm anstellen w�rde, wenn er es nicht tat.

So hielt sich unser kleiner, lampen�ugiger Freund im Verborgenen und beobachtete das bunte Treiben aus weiter Entfernung.

Widerwillig ging er t�glich zu fortgeschrittener Stunde zu dem Orkhauptmann und berichtete, was sich in D�sterwald zugetragen hatte. �Wie sch�n, diese dummen Elben ahnen nichts von uns!�, grunzte Ghazk�r. �Und du Missgeburt mach dich wieder an die Arbeit und wehe dir, du tust nicht, was man dir sagt!�, blaffte er Gollum an. Ihm einen Tritt in den knochigen Hinter verpassend, schickt er ihn zur�ck.

�Alter Sack......wirsssst schon sehen, wassss du davon hassst....�, zischte Gollum, als er sich sicher war, dass der Ork ihn nicht h�ren w�rde. Geknickt ging er zur�ck und beobachtete betr�bt das fr�hliche Treiben. Wie gerne w�re er zu den Elben gegangen und h�tte mitgeholfen.... Wieder blitzten diese Bilder vor seinem inneren Auge auf. Bilder von Booten, Wasser und Hobbits. Doch was bedeuteten sie?

*~*

Die Tage vergingen wie im Flug und das lang erwartete Fest r�ckte immer n�her. Langsam trudelten die G�ste ein, die einen fr�h am Morgen, die anderen am sp�ten Nachmittag.

�Endlich hast du mal wieder Zeit f�r mich Blondie! Ich wei� schon langsam gar nicht mehr, wie du aussiehst!�, �rgerte Gimli seinen Freund. �Nun ja mein knubbelbeiniger Zwergenfreund... wir werden nicht ganz allein sein.�, grinste Legolas ihn an. �Sag nur, dass....�, weiter kam der Zwerg nicht, denn ein fr�hliches �Hallo� schnitt ihm das Wort ab. Doch als er sich umsah, um zu sehen wer dieser Hallo war, besserte sich seine Laune wieder und sein Gesicht hellte sich auf. Freundlich l�chelte er Ergl�niel an, der Vedurion, T�ra und Lily folgten.

�Hallo ihr vier.�, begr��te Legolas die Kommenden. �Wollen wir los?� �Klar, damit wir mal endlich unsere Ruhe haben!�, brach es aus Rion hervor. �Na dann los:�, lachte Legolas seinen kleinen Bruder an und nahm Lini den Korb ab, den sie trug. Gemeinsam machte sich die kleine Gruppe zu dem See auf, an dem f�r gew�hnlich T�ra und Lai ihre Zeit verbrachten. Dort angekommen lie�en sie sich ins Gras fallen und Lini begann den Korb auszupacken.

Gimli quollen beim Anblick von Kuchen, s��en Pfannkuchen, Pralinen und all den anderen K�stlichkeiten fast die Augen �ber. Ihm lief das Wasser im Mund zusammen und gen�sslich kaute er. �Na Fellball?! Kaust du schon vor?�, stichelte Legolas lachend. �Von dir lass ich mir heute nicht den Tag verderben langbeiniger Esel!�, konterte Gimli und schob ein riesiges St�ck Torte in seinen Mund. Legolas sch�ttelte lachend den Kopf und auch die anderen Elben mussten lachen, beim Anblick eins gen�sslich schmatzenden Gimli�s, dessen Bart mit Sahne verkleckert war. �Was guckt ihr so?�, schmatzte der Zwerg mit vollem Mund, erhielt aber keine Antwort, denn aus einem Busch hinter ihnen, erklangen pl�tzlich sehr vertraute Stimmen.

�Nein, nimm du ihn!� �Ich? Wieso ich? Du hast ihn doch stibitzt!� �Ja und wo soll ich jetzt damit hin?� �Woher soll ich das wissen! Tu�s weg, bevor�s einer sieht. Wenn Gandalf oder der K�nig das sieht, dann haben wir�s verschissen.�

Augenblicke sp�ter brachen Merry und Pippin, wobei dieser eine gro�en rundlichen Gegenstand in H�nden hielt, aus dem Busch und rannten an der kleinen Gruppe vorbei. Verwirrt schauten die sechs den Hobbits nach.

Legolas sprang auf, und hatte die beiden mit wenigen Schritten eingeholt und packte die sie im Knick. �Na die Herren, wohin des Weges?!� ��hm... nirgendwo hin.�, meinte Pippin mit Unschschuldsmiene und versuchte verzweifelt den Gegenstand hinter seinem R�cken zu verstecken, was ihm allerdings nicht so recht gelingen wollte. �Pip, was versteckst du denn da?�, wollte Lai wissen, wobei diese Frage den Hobbit wirklich nerv�s zu machen schien. ��hm....�hm... nix!�, versuchte sich Pippin herauszureden, doch der strenge Blick des Elben lies ein flaues Gef�hl in seinem Magen aufsteigen. Verlegen zu Boden schauend und mit hochrotem Kopf zog Pip schlie�lich einen riesigen Truthahn hinter seinem R�cken hervor und hielt ihn Lai unter die Nase. �Oh, wo habt ihr den denn her? Wollt ihr den alleine essen?�, fragte Legolas l�chelnd, wobei diese freundlichen Worte Pip und Merry aufatmen lie�en. Gemeinsam gingen die drei zur�ck zu den anderen und hockten sich zu ihnen.

�Wo ist der denn jetzt her?�, beharrte Legolas. �Na von drinnen... Haben den ganz alleine in einem Zimmer auf einem Tisch gefunden. Der war so einsam. Nur ein paar dumme Kerzenleuchter, Teller und Besteck waren da. Ok... �hm... Sch�sseln waren auch noch da...�, erkl�rte Merry. �Und vergiss nicht das Gem�se!�; warf Pippin ein. �Ihr habt ihn also aus dem Speisesaal stibitzt?!�, folgerte Legolas. �Ja mehr oder weniger.�, best�tigte Merry. �Ihr seid euch dar�ber im Klaren, dass der f�r das Bankett heute abend gedacht war?!� �Oh!�, sagten die beiden wie aus einem Mund. �Naja, wenn er jetzt schon mal hier ist...�, versuchte Lai sie zu beruhigen und schnitt die erste Scheibe ab.

Merry und Pippin tauschten vielsagende Blicke und waren sich vollkommen dar�ber im Klaren, dass sie, wenn es der K�nig erfahren w�rde, �rger bekommen w�rden. Aber das war den beiden im Moment so ziemlich egal. Stand doch da dieser herrliche Truthahn vor ihnen und �rief� nach ihnen, dass sie ihn essen sollten. Mit sich und der Welt zufrieden a�en die beiden ihre ersten St�cke vom Truthahn.



- Ende Kapitel 10 -



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So, nach einem sehr, sehr, sehr langen kreativen Tief, habe ich es endlich geschafft und dieses Kapitel fertiggestellt. OK man k�nnte die Schuld auch einem andern zu schieben... Gelle Heidi?!

Naja.. es wird weitergehen. Ich w�rd� mich mal �ber ein paar Reviews. Nur Mut, ich bei�e nicht. 1
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