Gimli erwachte schon fr�h aus seinem Schlaf und das erste was ihm durch den Kopf schoss war, Hunger! Hatte er doch wenige Minuten zuvor noch so gut von gebratenem Wildschein und saftigem Rehbraten mit Preiselbeeren, ger�ucherter Forelle und gebeiztem Lachs getr�umt. Allein der Gedanke an diese K�stlichkeiten lie� ihm das Wasser im Mund zusammen laufen.
Der Zwerg g�hnte und blinzelte mit schlafverquollenen Augen ins Zimmer. Die ersten Morgenstrahlen fielen herein und lie�en die B�ume Schatten an die Wand und auf den Boden werfen, die sich dann lustig hin und her bewegten. �So gut habe ich schon lange nicht mehr geschlafen. Ob unser Blondie noch schl�ft? Nein, der ist bestimmt schon auf den Beinen�, dachte Gimli und rollte sich knurrend und murrend aus dem behaglichen Bett. Er zog seinen Morgenmantel an, wobei er nicht merkte, dass er ihn verkehrt herum an hatte, und stapfte schlaftrunken durch den Raum ins Badezimmer.
Er warf, mit zusammengekniffenen Augen, einen kritischen Blick in den Spiegel und sch�ttelte leicht den Kopf. �Ich kenne dich zwar nicht, aber waschen tu� ich dich trotzdem mal, nur so zur Vorsorge, rein platonisch.�, sagte er mit einem leichten Grinsen zu seinem Spiegelbild. Als er sich gewaschen, gek�mmt und den Bart zurechtgelegt hatte, ging er zur�ck und zog frische Kleidung an. �Hoffentlich gibt es hier ein gutes Fr�hst�ck. Bei diesen Elben wei� man nie, woran man ist. Seltsames Volk. R�hreier mit Speck und Bohnen w�ren nicht schlecht�, mit diesen Worten zu sich selbst, verlie� Gimli seine Gem�cher und machte sich auf die Suche nach Legolas und etwas essbarem.
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Die ersten goldenen Sonnenstrahlen trafen auf Legolas� K�rper und weckten ihn sanft auf. Verschlafen blickt er sich nach T�ra um, die noch friedlich auf seiner Brust schlummerte. Vorsichtig, um sie nicht zu wecken, schob er sie von sich runter und k�sste sie sanft auf die Schulter. �Wie wundersch�n sie ist.�, dachte er, sah sie z�rtlich an und strich ihr �ber den R�cken. Legolas rieb seine Nase an der ihren. Sanft hauchte er einen Kuss auf ihren Mund und streichelte ihr z�rtlich �ber die Haare und den R�cken.
Wie gebannt sah er sie an, er konnte sich einfach nicht von ihr losrei�en. Die Morgensonne tauchte ihren K�rper in ein goldenes Licht und lie� ihre Haut bronzefarben schimmern. Legolas legte seinen Arm um sie und k�sste sie ein letztes Mal auf den Mund und die Wange, wobei er ihr immer noch z�rtlich �ber den R�cken strich. Der Elb schwang die Beine aus dem Bett und zog sich seine Hosen an.
T�ra, durch die sanften K�sse von Legolas geweckt, blinzelte ins Zimmer und sah ihren Liebsten, wie er gerade im Begriff war zu gehen. Sie setzte sich auf und schlang die Arme um seinen Bauch. Z�rtlich hauchte sie einen Kuss auf seine Schulter und seine Wange. �Willst du schon gehen? Der Tag ist doch noch fern!�, murmelte sie verschlafen. �So eben rief die Lerche, die Botin des Morgens.�, gab Legolas zur�ck. �Nein, das war die Nachtigall, die du geh�rt hast, und nicht die Lerche. Bleib noch!�, bat T�ra und k�sste ihn auf den Hals. Legolas erwiderte ihre Z�rtlichkeit und k�sste sie auf den Mund. �Geh ich, dann leb ich, bleib ich, ist�s mein Tod.�, sagte er lachend. T�ra l�chelte ihn an und sah dann an ihm vorbei zum Fenster hinaus.
Ein leichter Wind lie� die Vorh�nge hochwehen und erm�glichte ihr den Blick auf einen wundersch�nen Morgen. Sanft dr�ckte sie ihn zur�ck in die Kissen. �Glaub mir, das Licht ist nicht das Tageslicht. Es ist der Vollmond, der uns die Nacht erhellt. Bleib noch, du brauchst noch nicht zu gehen.�, sagte T�ra, w�hrend sie sich wieder an ihn kuschelte und Legolas sie sanft in seine Arme schloss.
Er l�chelte sie an, drehte sich um, und beugte sich �ber sie, wobei er das seidene Betttuch �ber sie zog. �Sollen sie mich fangen, mich zum Tode f�hren?�, fragte er sie l�chelnd. �Denn ich will bleiben, will nicht gehen!� Er richtete sich auf und breitete die Arme zu einem Kreuz aus. �Komm Tod, denn T�ra will es so!�
T�ra lachte ihn an. �Nun denn mein Herz, noch ist�s nicht Tag, so lass uns reden.�, sagte Legolas und beugte sich wieder zu ihr hinunter. Er begann ihren Hals und ihre Schultern mit K�ssen zu bedecken. �Doch es Tag.�, antwortete T�ra, redlich bem�ht, das Betttuch von ihnen herunter zu schaffen. �Fort, fort von hier. Heller und heller wird es!�, fuhr sie fort und dr�ckte ihn sanft von sich weg. Legolas richtete sich auf und zog sie zu sich hoch. Er gab ihr einen innigen Kuss und fl�sterte �Heller und heller, dunkler und dunkler unsere Leiden.�, sagte er und sah ihr noch einmal tief in die Augen, bevor er zum Balkon ging und sich auf den Weg nach unten machen wollte. T�ra ging ihm, in das Betttuch geh�llt, nach und gab ihm zum Abschied einen letzten Kuss. Legolas schenkte ihr sein strahlendstes L�cheln und sah ihr noch einmal tief in die Augen. Sein Herz wurde schwer, irgendetwas w�rde in absehbarer Zukunft geschehen, das konnte er f�hlen �Mein Herz ist bang und ahnt ein Verh�ngnis, das noch verborgen liegt.�, dachte er und klettere an den Ranken hinab auf seinen Balkon.
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Kaum hatte Legolas seine Gem�cher betreten, als es auch schon an der T�r klopfte. �Herein!�, rief er. Ein wutschnaubender Gimli betrat das Zimmer und sah alles andere als gut gelaunt aus. �Na endlich, ich klopfe schon seit einer Ewigkeit an die T�r. Auch wenn du so lange Zeit hast, um mich rein zu bitten, ich habe sie nicht. Und wie siehst du �berhaupt aus?! Jetzt mach dass du fertig wirst, ich habe einen B�renhunger. Beeil� dich und k�mm� dir nicht stundenlang die Haare!�, herrschte Gimli seinen Freund an. Legolas sah den Zwergen aus gro�en Augen der Verwunderung an, doch bevor er auch nur ann�hernd zu einer Erkl�rung ansetzen konnte, schob ihn Gimli ins Badezimmer und knallte die T�r hinter ihm zu.
Was war denn das gerade gewesen? Wie gebannt starrte Legolas auf die T�r und konnte es nicht begreifen. �Was ist blo� mit diesem Zwergen los?�, dachte er kopfsch�ttelnd und begann sich frisch zu machen.
Dabei dachte er �ber die vergangene Nacht nach. Das T�ra die Richtige sei, daran hatte er keinen Zweifel, doch sollte er es jetzt schon seinen Eltern sagen? Sein Vater w�rde sich bestimmt freuen, dass er endlich jemanden gefunden hatte. Dachte Thranduil doch schon lange dar�ber nach, den Thron an seinen Sohn abzugeben. Aber Legolas hatte keine Lust sich dar�ber weiter Gedanken zu machen und so beeilte er sich, um Gimli nicht zu lange warten zu lassen.
Nach einer Ewigkeit, wie dem Zwerg schien, kam Legolas endlich aus dem Bad. �Na endlich, ich falle gleich um vor Hunger!�, sagte Gimli, packte Legolas am Arm und zog ihn hinter sich her. �Du bist ja noch schlimmer als Pippin!�, bemerkte Legolas, doch der Zwerg reagierte nicht auf seine Anspielung und ging schnurstracks weiter in Richtung des gro�en Saals, in dem sie am Abend zuvor gespeist hatten. Leicht irritiert durch sein Verhalten folgte Legolas seinem Freund ohne weiteren Widerstand zu leisten oder Fragen zu stellen. �Na endlich.�, st�hnte Gimli, als er die T�ren zum gro�en Saal sah. Lie� Legolas� �rmel los und st�rmte davon. ��Tschuldigung!�, rief Gimli, als er Ergl�niel und Vedurion anrempelte, die bereits auf die beiden gewartet hatten um gemeinsam mit ihnen zu fr�hst�cken. Leicht verwirrt sahen die beiden Geschwister ihm nach.
�Und da sagt der immer, ich sei seltsam.�, sagte Legolas als er mit einem fr�hlichen L�cheln auf die beiden zu ging. �Guten Morgen.�, sagte Ergl�niel und k�sste ihren Bruder auf die Stirn. �Herr Gimli scheint einen hobbitm��igen Appetit zu haben.�, lachte Vedurion und knuffte seinen Bruder in die Seite. �Allerdings. So habe ich ihn noch nie erlebt. Normaler weise ist er morgens eher griesgr�mig und verstimmt. Wobei,... sehr gut gelaunt sieht er ja nicht gerade aus.�, gab Legolas zur�ck und sah immer noch verbl�fft aus. �Wer wei� was Guten heute Nacht widerfahren ist.�, lachte Vedurion, �Aber jetzt lasst uns gehen, auch ich habe Hunger. Au�erdem m�chte ich wissen, wen Mutter und Vater alles zu dem Fest einladen.� Ergl�niel und Legolas willigten ein und folgten ihrem Bruder in den gro�en Saal. Bevor sich die T�r hinter Legolas schloss, drehte er sich noch ein mal um und schaute nach, ob T�ra und Lily kamen. Doch von beiden war nichts zu sehen.
Im Saal sa�en schon alle auf ihren Pl�tzen und die drei setzen sich auf die freien St�hle neben ihren Eltern und begr��ten diese kurz, bevor auch sie sich etwas zu essen nahmen. Gimli hatte schon kr�ftig zugelangt und kaute gen�sslich auf einem St�ck Wei�brot mit Honig herum. �Das ... schmeckt ... wirklich sehr ... gut.�, schmatzte er zu Legolas, der ihn aus gro�en Augen anstarrte. �Was ist? Willst du ... nicht ... essen?!�, fragte Gimli. �Doch, nur ... So kenne ich dich ja gar nicht Gimli.�, antwortet Legolas. �Wie? Was soll ...�, wollte Gimli wissen, doch weiter kam er nicht, denn er verschluckte sich an einem Brotkr�mel und begann laut zu husten. Legolas klopft ihm auf den R�cken, doch Gimli wollte und wollte nicht auf h�ren zu husten. Als er schlie�lich wieder mit hoch rotem Kopf zu Atem kam, sah er verlegen auf den Boden und beschloss sein Mahl langsam zu beenden. Legolas konnte sich ein leises Lachen nicht verkneifen.
�Wer wurde jetzt eigentlich alles zu dem Fest eingeladen Mutter?�; wollte Vedurion begierig wissen. �Nun,� antwortete die K�nigin. �Wir haben die Liste fertig und wollten sie nach dem Fr�hst�ck mit Legolas besprechen. Aber da ihr schon alle da seit, k�nnen wir das auch gleich hier tun. Es wurden schon Boten mit Einladungen zu allen Gef�hrten der Ringgemeinschaft geschickt. Von denen wir auch schon teilweise Antwort zur�ck erhalten haben. So haben Gandalf, Aragorn und Arwen, und Herr Frodo Beutlin bereits zugesagt, dass sie kommen werden. Des weiteren werden Herr Elrond und seine S�hne, Bilbo Beutlin, Celeborn und Galadriel, auch wenn Galadriel�s Anwesenheit euren Vater nicht sehr begeistern wird, K�nig �omer von Rohan, Herr Faramir und Frau �owyn kommen, um nur die wichtigsten zu nennen. Au�erdem werden wir Herrn Gimli�s Verwandte vom Einsamen Berg einladen, um endlich die alte Fehde zu begraben�, fuhr sie fort und wandt sich bei ihrem letzten Satz mit einem freundlichen L�cheln an Gimli, der sehr erfreut war �ber diese Geste. �Wir hoffen du bist mit damit einverstanden?�, fragte Thranduil seinen Sohn. Legolas nickt nur kurz, war er mit seinen Gedanken doch ganz woanders. �Gut, dann k�nnen wir ja mit den Vorbereitungen beginnen. Aber eine Sache m�chten deine Mutter und ich noch gerne mit dir besprechen und zwar alleine.�, fuhr der K�nig fort. Legolas wunderte sich, was seine Eltern denn noch mit ihm zu besprechen hatten, aber es konnte sicher nur mit dem Fest zu tun haben.
Als alle ihr Mahl beendet hatten verlie�en sie den Saal und lie�en das K�nigspaar und Legolas allein zur�ck. Ergl�niel beschloss Gimli noch etwas von D�sterwald zu zeigen und so machten sich die beiden auf in den Garten. W�hrend Vedurion suchend durch die G�nge des Palastes eilte.
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Als auch der letzte gegangen war und sich die T�ren des gro�en Saals geschlossen hatten, sah Legolas seine Eltern fragend an und wollte wissen, was denn nun sei. �Nun, es geht um die beiden Elbinnen, die mit Herrn Gimli und dir angekommen sind.�, begann sein Vater. �Was ist mit ihnen?�, fragte Legolas erstaunt. �Wir kennen die beiden, das hei�t wir kennen die Mutter von dieser Entiliel. Lass uns ganz vorne beginnen.�, erkl�rte Alcfalasien ihrem Sohn. �Es ist schon lange her. Lange vor deiner Geburt und lange bevor dein Vater mich kennenlernt, verliebte sich eine Dienerin in ihn. Diese Dienerin war Celenauriel, die Mutter von Entiliel und Stiefmutter von T�rakalwen. Auch dein Vater mochte sie, doch es schickte sich nicht, dass der damalige Prinz und Thronerbe von D�sterwald einer Dienerin den Hof macht. Dennoch verbrachte dein Vater jede freie Minute mit ihr, bis er mich kennenlernt. Ich war erst vor kurzem mit meinen Eltern von Bruchtal hierher gezogen und als dein Vater und ich uns das erste mal trafen, war es Liebe auf den ersten Blick. Er verlie� Celenauriel, die damals meine beste Freundin war, und erkl�rte ihr, dass er jemanden gefunden h�tte, mit dem er die Ewigkeit teilen m�chte. Auch ich erz�hlte ihr, dass ich jemanden gefunden h�tte, mit dem ich mir vorstellen konnte, die Ewigkeit zu teilen. Als Celenauriel herausfand, dass es dein Vater war, distanzierte sie sich immer mehr von mir und wurde merkw�rdig. Zerfressen von Eifersucht schloss sie sich Sauron an. Als dein Vater das herausfand, verbannte er sie aus D�sterwald. Aus Wut schwor sie deinem Vater und seiner Familie Rache.�, beendete Alcfalasien ihre Geschichte. �Was willst du mir damit sagen Mutter?�, fragte Legolas erstaunt, dem diese Geschichte neu war, hatte er doch nicht gewusst, dass sein Vater eine Geliebte hatte. �Was wir dir damit sagen wollen ist, dass die beiden, T�ra und Lily, nicht ohne Grund hier in D�sterwald sind und dass sie ihn schnellst m�glich wieder verlassen sollten.�, antwortet Thranduil und verlie� mit diesen Worten den Saal. �Sei vorsichtig so lange die beiden hier sind.�, sagte Alcfalasien, k�sste ihren Sohn auf die Stirn und verlie� ebenfalls den Saal.
Legolas blieb noch eine Weile sitzen und dachte �ber das nach, was seine Mutter ihm erz�hlt hatte. Konnte das wirklich sein? Waren T�ra und Lily nur aus dem Grund nach D�sterwald gekommen, um sich f�r ihre Mutter an seiner Familie zu r�chen? Er musste es wissen und so machte er sich auf den Weg T�ra zu suchen.
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Lange war Vedurion durch die G�nge des Palastes gelaufen und hatte Nach Entiliel Ausschau gehalten und nach endlosem Suchen fand er sie. Sie sa� allein auf einer der gro�en Terrassen und schien mit den Gedanken ganz wo anders zu sein.
�St�rt es Euch, wenn ich Euch etwas Gesellschaft leiste?�, schreckte eine Stimme Lily aus ihren Gedanken auf. Sie wandt sich um und sah in das freundlich l�chelnde Gesicht Vedurion�s. �Aber nein, setzt Euch.�, erwiderte sie und bat ihn mit einer Geste Platz zu nehmen. �Freut Ihr Euch schon auf das Fest? Ihr werdet doch daran teilnehmen?�, begann Vedurion das Gespr�ch. �Ja, meine Schwester und ich werden an dem Fest teilnehmen.�, erwiderte Lily und sah dabei sehr bek�mmert aus. �Stimmt etwas nicht mit Euch?�, erkundigte sich Vedurion, �Ihr seht irgendwie bek�mmert aus.� Lily wandt ihr Gesicht ab. Sie konnte ihm doch nicht sagen, warum sie uns T�ra hier waren. Aber auf der anderen Seite? Vielleicht sollte sie es ihm doch erz�hlen und sie k�nnten den Plan verhindern. Lily entschloss sich dazu es ihm zu sagen. Was sollte auch schon gro�artig passieren?
�Ich ... ich muss Euch etwas sagen.�, begann sie und erz�hlte Vedurion die ganze Geschichte, weshalb sie und T�ra nach D�sterwald gekommen waren. Vedurion h�rte aufmerksam zu. Als sie geendet hatte ergriff er ihre Hand und stand auf. �Wir m�ssen es meinem Vater sagen.�, sagte Vedurion und zog sie hinter sich her zu seinem Vater.
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�Stimmt das?�, mit diesen Worten platzte Legolas in T�ra�s Zimmer. T�ra sah ihn verbl�fft an, wusste sie doch nicht von was er sprach. �Von was redest du Legolas?�, fragte sie ihn und hauchte einen Kuss auf seinen Mund. �Meine Mutter hat mir gesagt, dass ihr die Kinder einer Verbannten seid. Stimmt das?�, fragte Legolas sie, nahm seine H�nde in die ihren und setzte sich zusammen mit ihr aufs Bett. �Ja. Das stimmt. Meine Stiefmutter ist eine Verbannte.�, hauchte T�ra verlegen. �Dann hat mir meine Mutter da noch etwas gesagt.�, und Legolas erz�hlte T�ra alles �ber das Gespr�ch, dass er mit seinen Eltern gef�hrt hatte.
T�ra lie� den Blick zu Boden gleiten. �Ja, es stimmt. Deine Eltern haben Recht. Lily und ich sind mit einem Auftrag nach D�sterwald gekommen.�, sie holte tief Luft und begann Legolas von dem ganzen Plan ihrer Stiefmutter zu erz�hlen.
�Meine Mutter schickte uns nach D�sterwald, um hier alles auszukundschaften, da sie einen Rachefeldzug gegen deinen Vater geplant hat. Aber wie genau der jetzt aussieht wei� ich leider auch nicht. Ich wei� nur, dass sie sich mit dem Grafen von Krolock verb�ndet hat und dass Lily dich heiraten sollte. Das geh�rt wohl irgendwie zu ihrem Plan dazu. Sie plant wohl zusammen mit dem Grafen einen �berfall, bei dem es Gefangene geben wird. Aber wie gesagt, ich wei� keine Einzelheiten. Aber da gibt es noch etwas. Meine Stiefmutter hat bestimmt schon erfahren, dass nicht Lily sondern ich dich mag und das wird ihr gar nicht in den Kram passen.� �Was glaubst du, wann sie eingreifen wird?�, fragte Legolas. �Nun, ich denke dass sie schon von den Feierlichkeiten erfahren hat, die dir zu Ehren stattfinden sollen. F�r sie w�re das ein g�nstiger Augenblick. Aber andererseits sind da zu viele Leute. Ich habe keinen blassen Schimmer, wann sie ihren Plan in die Tat umsetzen wird.�, antwortete ihm T�ra und sah betreten zu Boden. Legolas atmete tief ein und �berlegte kurz, dann stand er entschlossen auf, nahm T�ra bei der Hand und ging mit ihr zu seinem Vater.
Er klopfte kurz an und betrat die Gem�cher seines Vaters. Verdutzt blieb erstehen, als er Vedurion und Lily sah, auch Gimli, seine Mutter und seine Schwester waren da. Thranduil winkte die beiden heran und bedeutete ihnen Platz zu nehmen. �Vater wir...�, weiter kam Legolas nicht, denn sein Vater schnitt ihm das Wort ab. �Ich wei� weshalb ihr hier seid. Vedurion und Lily haben mir bereits alles erz�hlt. Ich wei� �ber das Vorhaben von Celenauriel bescheid. Allerdings wissen wir nicht genau was sie vor hat. Wir m�ssen also besonders achtsam und vorsichtig sein.�, sagte Thranduil. �Wir d�rfen uns nichts anmerken lassen. Die Vorbereitungen f�r die Feierlichkeiten werden wie geplant weiterlaufen. Celenauriel soll sich in Sicherheit wiegen. Benehmt euch so normal wie irgend m�glich.�, fuhr Thranduil fort und entlie� sie mit diesen Worten. Gimli und die beiden Geschwisterpaare verlie�en die Gem�cher, und Alcfalasien und Thranduil blieben allein zur�ck.
Puh! Also das war bis jetzt die schwerste Geburt, da ich zur Zeit an einem Anfall von Ideenlosigkeit leide und mich auch irgendwie die Muse verlassen hat. Ich hoffe, dass euch das Kapitel trotzdem noch einigerma�en gef�llt.
Mmmmh R�hreier mit Speck und Bohnen, das erinnert mich doch an wen *g* Oder Julchen?! OK diese Kapitel entstand schon davor aber...
Ich verspreche, das n�chst wird wieder besser und fr�hlicher.