::part 2::
R�tsel in der Nacht



Globluk sa� an ihrem Zeremonientisch hinter dem Palantir und starrte in die gl�serne Kugel.

Wen hatten ihre T�chter da getroffen und warum begleiteten sie diese Fremden? Das konnte doch nur T�rakalwen�s Idee gewesen sein um Entiliel von der Heirat abzuhalten und somit ihren Plan zu Nichte machen w�rde.

Wenn doch nur endlich dieser Taugenichts von Spion zur�ck k�me und ihr berichten w�rde, was sich da zugetragen hat. Aber dieser faule Kerl lie� mal wieder eine halbe Ewigkeit auf sich warten. Sie h�tte ihn besser im Feuer des Schicksalsberges verenden lassen, anstatt ihn aus den Flammen zu retten. Damals war sie noch der Meinung gewesen, dass er ihr irgendwann von gro�em Nutzen sein k�nnte, aber da hatte sie sich wohl gr�ndlichst get�uscht. Meistens sa� er den ganzen Tag in seinem modrigen Verlie� und hing Gedanken an l�ngst vergangene Zeiten nach. �Zum Teufel mit ihm!�, dachte Globluk und schrie nach ihrem getreuen Spionraben Abraxas. Sie musste wissen, wer diese Fremden waren, koste es was es wolle!

�Flieg mein Liebling und bring mir die Nachricht, die zu �berbringen mir dieser Taugenichts nicht in der Lage ist. Suche Lily und T�ra, pass auf dass alles nach Plan l�uft!� befahl sie ihm und Abraxas machte sich auf den Weg die Schwestern zu finden.

*~*

�Wir sollten unser Nachtlager aufschlagen bevor es zu D�mmern beginnt.�, meinte Legolas zu Gimli gewandt. �Ja, und wenn sich die D�mlichkeiten etwas beeilen w�rden, w�rde das auch schnell passieren!�, antwortete der Zwerg halb zu Legolas, halb zu T�ra und Lily gewandt. Legolas sch�ttelte den Kopf. Warum konnte dieser Zwerg nicht netter zu den beiden sein? War es denn so schwer?

�Dieser Zwerg nervt mich, gleich verknote ich ihm seine knubbeligen Beine und verwandle ihn in einen Holzstumpf.�, meinte Lily �rgerlich. �Nein lass ihn. Ich find ihn irgendwie ganz ulkig. Stell dir mal vor, du h�ttest eine solch dicke Nase und so krumme Beine, da w�rst du auch griesgr�mig.�, lachte T�ra ihrer Schwester zu. �Du hast Recht. Sag mal, was h�lst du eigentlich von dem Prinzen, du scheinst ihn ganz nett zu finden?!� �Ja ich finde ihn nett na und!�, gab T�ra etwas bissig zur Antwort. �Entschuldige, das war nicht so gemeint, du brauchst nicht gleich sauer zu werden. Also ich f�r meinen Teil finde ihn nicht so toll.� �Sch�n f�r dich. Ich bin nicht sauer und jetzt Schluss damit!� Lily hielt es f�r besser ihre Schwestern nicht weiter mit solchen Fragen zu l�chern, wusste sie doch zu T�ra etwas angespanntem Verh�ltnis zu M�nner.

Als die vier ein W�ldchen erreichten, stiegen sie von den Pferden ab. Legolas nahm Tirion Sattel und Zaumzeug ab und lies ihn frei herumlaufe, alle anderen banden ihre Pferde an einem Baum an. �Gimli und ich werden uns etwas umsehen, wartet solange hier auf uns, wir sind gleich zur�ck.�, entschied Legolas.

W�hrend Legolas und Gimli in den Wald gingen, begannen Lily und T�ra damit Holz f�r ein Feuer zu sammeln. Nach einiger Zeit kehrten der Elb und der Zwerg zur�ck und verk�ndeten, sie h�tten nicht weit von hier eine Lichtung gefunden auf der sie �bernachten k�nnten. Die drei nahmen ihre Pferde wieder am Z�gel und f�hrten sie durch den Wald auf die Lichtung. W�hrend Gimli das gesammelte Holz stapelte und versuchte ein Feuer zu entfachen, gingen T�ra und Legolas zu den Pferden um den mitgebrachten Proviant der Elbinnen aus den Satteltaschen zu nehmen.

�Am besten nehmen wir die ganze Satteltasche mit, sonst m�ssen wir alles so schleppen.�, schlug Legolas vor. T�ra nickte und ging zu ihrem Pferd um die Satteltasche herunter zunehmen, doch diese fiel ihr aus den H�nden und landete auf dem Boden. Sie b�ckte sich um die Tasche aufzuheben. Legolas b�ckte sich ebenfalls nach der Tasche und als beide danach griffen, ber�hrten sich ihre H�nde. T�ra err�tetet; seine Hand war so warm und weich, am liebsten h�tte T�ra sie ergriffen und nie mehr losgelassen, doch das konnte sie nicht tun. Schnell hauchte sei ein fl�chtiges �Danke!�, stand auf und lief zu ihrer Schwester. Legolas blieb verbl�fft stehen und sah ihr nach. Hatte er etwas falsch gemacht oder warum rannte sie vor ihm weg? Langsam und verwirrt ging auch er zu den anderen zur�ck.

�Was ist passiert?�, fragte Lily ihre Schwester, als diese mit hochrotem Kopf und verkl�rtem Blick zur�ckgelaufen kam. �Nichts!� war ihre knappe Antwort auf die Frage, wandt sich ab und ging in die andere Richtung. Lily hielt es f�r besser ihr nicht zu folgen und keine weiteren Fragen zu stellen, denn sie kannte ihre Schwester und war sich sicher, dass diese ihr nicht sagen w�rde, was geschehen war, wenn sie nicht von selbst anfangen w�rde zu erz�hlen, also begn�gte sie sich mit der Anwort und wandt sich wieder Gimli und seinem verzweifelten Versuch Feuer zu machen zu.

�Wird das heute nach was mit dem Feuer Herr Zwerg?�, fragte Lily mit einem leicht ironischen Unterton, doch es reichte schon um den Zwergen zur Wei�glut zu bringen. �Wenn Ihr es besser k�nnte, dann macht es doch, und steht nicht dumm in der Gegend herum und haltet Maulaffenfeil!�, platze es aus Gimli hervor. �Wie gesagt, man wei� ja von Zwergen, dass sie nicht gerade freundlich sind, aber Ihr, Ihr seid der Gipfel der Unfreundlichkeit!�, giftete die Elbin zur�ck. �Was ist denn hier los?�, erkundigte sich Legolas der dem Gezeter eine ganze Weile, mit einem am�sierten L�cheln, zugesehen hatte. �Nichts!�, schrien ihn Lily und Gimli wie aus einem Mund an. �Und warum streitet ihr euch dann?� Gimli und Lily schauten sich an. Hatten sie �ber das ganze Hin und Her doch vergessen wor�ber sie sich eigentlich stritten. Beide fingen an zu grinsen und brachen dann schlie�lich in schallendes Gel�chter aus. �Warum streiten wir eigentlich Herr Zwerg!�, fragte Lily immer noch lachend. �Ich bin mir nicht sicher!�, antwortete Gimli sich die Lachtr�nen wegwischend. �Gut, dann k�nnen wir ja endlich zu Abendessen.�, f�gte Legolas hinzu. Die beiden Streith�hne hatten gar nicht bemerkt, wie er das Feuer entfacht und das Essen bereitet hatte. Auch T�ra gesellte sich wieder zu ihnen.

Die vier setzten sich um das Feuer herum und begannen ihre Mahlzeit. �Woher kommt ihr eigentlich?�, erkundigte sich Gimli. �Aus Gondor.�, antwortete Lily. �Und woher genau, ich meine Gondor ist gro�?!� �Aus einem kleinen Dorf in der N�he von Ereskil.� �Ich wu�te gar nicht, dass in Ereskil Elben leben. Was wollt ihr eigentlich in D�sterwald?�, erkundigte sich Legolas dessen Interesse durch den Namen des Dorfes geweckt worden war. Lebten in diesem Dorf denn nicht die Ausgesto�enen?! Die, die im Ringkrieg zu Sauron �bergelaufen waren? Oder t�uschte er sich da? Er musste sich t�uschen, denn Entiliel und T�rakalwen waren Elben und er konnte sich beim besten Willen nicht vorstellen, dass sie zu den Anh�ngern Saurons z�hlten! �Hast du geh�rt Legolas?�, riss ihn Gimli aus seinen Gedanken. ��h nicht ganz.� �Die Damen m�chten wissen, wie lange es noch dauert bis wir D�sterwald erreichen.� �Wenn wir z�gig weiterreiten und nichts Unvorhergesehenes geschieht, m�ssten wir in zwei Tagen dort sein.�, meinte Legolas, schaute zum Himmel empor und betrachtete die Sterne. �Ein Gewitter zeiht auf.�, bemerkte er gedankenverloren. �Jetzt geht das wieder los.�, sagte Gimli entnervt halb zu sich, �Versteh� einer diesen Elben. Meinst du wir sollten Wachen aufstellen?� �Sicherer w�re es, es gibt immer noch zahlreiche Orks und anderes Getier.�, gab der Elb zur�ck. �In Ordnung dann �bernehme ich die erste Wache und du die zweite.� �Wir k�nnen auch einen Teil der Wache �bernehmen!�, sagte T�ra etwas emp�rt dar�ber, dass sie anscheinend erst gar nicht gefragt wurden. �Nein My Ladies ruht Euch nur aus, Blondi und ich werden die Wachen �bernehmen.�, versuchte Gimli Legolas zu necken doch dieser ging nicht darauf ein und meinte nur, dass sie zu Bett gehen sollten. W�hrend die anderen zu ihren etwas entfernten Schlafpl�tzen gingen, blieb Gimli allein am Feuer zur�ck und hielt Wache. Doch nach und nach �bermannte ihn die M�digkeit und er begann einzud�sen. Doch immer wieder schrak er aus seinem Nickerchen hoch, weil er meinte ein Ger�usch geh�rt zu haben, blickte sich um und als er nichts sah verfiel er wieder in seinen D�mmerschlaf.

Mitten in der Nacht schrak Gimli hoch, als sich eine Hand auf seine Schulter legte und diese sanft dr�ckte. Der Zwerg fuhr herum. Erschrocken sah er in das Gesicht seines Freundes, der ein leichtes Grinsen nicht verbergen konnte. �Leg� dich hin, ich mach weiter.�, sagte Legolas freundlich und Gimli war heilfroh, dass er nun endlich den Schlaf der Gerechten schlafen konnte ohne dauernd hochzuschrecken. Der Zwerg ging zu seinem Lager, legte sich hin und fiel in einen unruhigen Schlaf. Immer wieder schrak er hoch, blickte sich um, nur um festzustellen, dass Legolas immer noch wachend am Feuer sa� und alles friedlich war. Doch Gimli wurde dieses ungute Gef�hl nicht los, dass diese Nacht noch etwas passieren w�rde. Aber vielleicht t�uschte er sich.

Legolas sa� unbeweglich am Feuer und starrte in die Dunkelheit hinaus. Doch was war das? Hatte er da nicht in der Dunkelheit etwas leuchten sehen? Er sch�ttelte verwirrt den Kopf. Nein, das konnte nicht sein. Oder doch nicht? Denn da war dieses Leuchten wieder. Der Elb richtete sich kerzengerade auf und sah angespannt in die Dunkelheit.

Als Gimli wieder aus seinem unruhigen Schlaf erwachte, sah er Legolas unbeweglich am Feuer stehen und in die Dunkelheit hinaus blicken. Der Zwerg stand auf und ging zu seinem Freund ans Feuer. �Was ist denn?�, erkundigte er sich. �Ssssccch. Siehst du die Lichter dort dr�ben in dem Geb�sch? Die sind schon eine ganze Weile da und sie beobachten uns.� �Sie beobachten uns? Du meinst es sind Augen?�, fragte Gimli erstaunt. �Ja es sind Augen, aber zu wem sie geh�ren kann ich nicht sagen, er oder sie sitzt die ganze Zeit in dem Busch und kommt nicht heraus. Aber irgendwie erinnern mich diese Augen an jemanden.� �An wen?� �Denk einmal nach, wo hast du solche Augen schon einmal gesehen?� �Du glaubst doch nicht dass es ... Nein, das kann nicht sein... Er kann nicht �berlebt haben!�, stellte Gimli fest. �Und wenn doch? Was wenn er �berlebt hat?� �Wie sollte er das angestellt haben? Einen solchen Sturz �berlebt niemand, selbst er nicht! Und dann war da schlie�lich noch das Feuer. Wenn er bei dem Sturz nicht umgekommen ist, dann m�sste er in den Flammen verbrannt sein. Nein, er kann nicht �berlebt haben, das ist unm�glich!� �Was wenn er gar nicht ins Feuer gefallen ist und ihn jemand aufgefangen hat?! Was immerhin m�glich sein k�nnte. Er k�nnte manchem von gro�em Nutzen sein, vorallem wenn er ...�, gab Legolas seinem Freund zu bedenken. �Du meinst wenn er... nein, das kann nicht sein!�, unterbrach ihn Gimli und sch�ttelte den Kopf. �Aber heute Nacht k�nnen wir eh nichts gegen ihn ausrichten, wenn er es ist. Lass und weiter Wache halten und beobachten. Wir werden sehen, was der Tag uns bringt. Ich bin mir sicher, dass er uns Klarheit �ber unseren n�chtlichen Besucher verschaffen wird.�, schlug Legolas vor. Die beiden setzten sich ans Feuer und behielten das Geb�sch im Auge. Aber die Augen verschwanden die ganze Nacht nicht, sie starrten ohne zu blinzeln zu ihnen hin�ber. Legolas war sich sicher, dass er es war!

*~*

Morgen w�rde er zu seiner Herrin zur�ckkehren und ihr Bericht erstatten. Aber heute Nacht wollte er hierbleiben und beobachten. Morgen fr�h, vor der Morgend�mmerung, w�rde er aufbrechen. Die Schwestern mussten heil in D�sterwald ankommen. Aber warum hatten dieser vermaledeite Elb und dieser h�ssliche Zwerg auftauchen m�ssen? Warum mussten es ausgerechnet diese beiden sein, die er doch zutiefst hasste und verabscheute? Hatten sie damals nicht diesem kleinen garstigen Hobbit geholfen? Wie er sie hasste! Wie gerne w�re er zu diesem Abschaum her�ber gegangen; h�tte sie im Schlaf erw�rgt. Aber nein, er sollte nur darauf achten, dass der Plan seiner Herrin nicht durchkreuzt wurde. So blieb er in seinem Versteck und wie befohlen beobachtet er. Vielleicht w�rde sich noch eine M�glichkeit ergeben sich an den beiden zu r�chen. Vielleicht w�rden sie ihn zu diesem widerw�rtigen Hobbit f�hren und er konnte sie alle erw�rgen. Bei diesem Gedanken verengten sich seine Augen zu kleinen Schlitzen und ein diabolisches Grinsen trat auf sein Gesicht. Ja, dieser Gedanke gefiel ihm. Vor allem, wenn er an den fetten Hobbit dachte, der doch so garstig zu ihm gewesen war und ihm dieses h�ssliche und brennende Seil um den Hals gelegt hatte. Hatte er nicht auch die sch�nen Kaninchen versaut, indem er sie gekocht hatte?! Bei dem Gedanken daran sch�ttelte er sich. Aber auch er w�rde seine Rache bekommen.



- Ende Kapitel 2 -



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W�RTERBUCH

Globluk � Gewitterziege (gek�rzte Form)

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Ich hoffe dass dieses Kapitel etwas besser ist als das erste. Ich wei� ihr denkt eh, die ist bescheuert. Wie kann man sich solchen Schund ausdenken.

Wobei ich zugeben muss, dass mich bei der Namensvergabe der Streit mit meiner Mutter ziemlich beeinflusst hat * ob man�s wohl merkt lol * Gewitterziege * wohl kaum lol *

Naja auf jeden Fall w�rde ich mich �ber Reviews freuen. 1
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