::part 1::
Von F�llen und Bekanntschaften


�Bleib stehen du bl�des Vieh! Halt! Bbbbrrr! Stopp!� rief Gimli seinem Pferd zu, doch die Stute, ein kastanienbraunes, kleines, st�mmiges Tier, wollte einfach nicht stehenbleiben. Nichts half, weder ein kr�ftiges Ziehen an den Z�gel, noch ein verzweifelter Ruf. Gimli konnte sich nicht mehr halten und rutsche auf die Seite. Dort hing er dann, wie ein nasser Sack, an dem wild dahin galoppierenden Tier, das durch die ungewohnte Sitzhaltung seines Reiters nur noch mehr in Panik geriet. Und so kam, was kommen musste, als Lescada einen Haken schlug, um einem Baumstamm auszuweichen, schlug Gimli mit einem lauten Rums unsanft auf dem Boden auf. �Zum Donnerdrummel mit diesen bescheuerten Viehchern�, dachte der Zwerg als er das Gras aus dem Mund spuckte.

�Na, wo wolltest du denn auf einmal so schnell hin? Hast du es so eilig nach Hause zu kommen?�, h�rte Gimli eine Stimme hinter sich sagen, die M�he hatte nicht die Beherrschung zu verlieren und in schallendes Gel�chter auszubrechen. �Hahaha! Sehr witzig Herr Elb�, antwortete der Zwerg und rollte sich dabei langsam auf den R�cken. Bei diesem Anblick, eines auf dem R�cken liegenden Gimlis, der ihn an einen zappelnden Maik�fer erinnerte, und �ber und �ber mit Gras und Dreck beschmiert war, konnte Legolas sich nicht mehr beherrschen und prustete los vor lachen. �Jaja lach nur du bl�der Elb, aber auch dir wird das Lachen eines Tages vergehen!� �Entschuldige Gimli, ... aber ..., es war einfach zu komisch wie du ...!�, Legolas brachte keinen Ton mehr heraus und hatte M�he vor lachen nicht selbst vom Pferd zu fallen. �Wenn die Mienen von Moria noch bewohnt w�ren, h�tten sie bei deinem Sturz bestimmt lauthals �Gl�ck auf Kamerad!� gerufen!� Gimli zog eine Grimasse und w�hrend sein Freund bem�ht war mit dem Lachen aufzuh�ren, rappelte sich er wieder auf. �Wenn du fertig bist �ber mich zu lachen, k�nnen wir ja weiterreiten!� meinte der Zwerg etwas verstimmt. �Es war doch nicht so gemeint aber es sah einfach zu komisch aus, wie du da auf dem R�cken gelegen hast.� �Ist ja schon gut. Hilf mir lieber dieses verr�ckte Tier einzufangen.� Legolas stieg ab und ging ganz ruhig auf Lescada zu, packte sie am Z�gel und f�hrte sie zu Gimli zur�ck. �Soll ich dir beim Aufsteigen helfen?�, fragte er freundlich, doch Gimli nahm ihm die Z�gel aus der Hand und stolzierte hoch erhobenen Hauptes davon. Er zerrte die Stute an einen Stein, von dem aus er aufzusteigen versuchte. Nachdem etliche Versuche gescheitert waren, entschied Legolas sich dazu ihm zu helfen. Mit einem Schwung bef�rderte er den Zwergen aufs Pferd. �Sonst stehst du morgen fr�h immer noch da.� meinte er mit einem verschmitzten Grinsen im Gesicht. Dann ging er zu seinem eigenen Pferd, Tirion ein gro�er silberner Hengst mit wachen Augen und m�chtigem Hals, und schwang sich leicht auf dessen R�cken. In einem gem�tlichen und gem��igtem Tempo setzten sie ihren Weg gen D�sterwald fort.

*~*

�Hat es dir geschmeckt?� fragte Entiliel ihre Stiefschwester. �Ja, es war richtig gut und ich bin sowas von satt,� gab T�rakalwen zur�ck �Sollen wir noch etwas rasten oder m�chtest du gleich weiterreiten Lily?� �Ich glaube wir warten noch, auch um die Pferde zu schonen, es war auch ein weiter Weg f�r sie.�

Die beiden Elbinnen legten sich nebeneinander ins Gras und schauten in den Himmel. �Was glaubst du, wie der Prinz aussieht T�ra?� �Ich wei� nicht Lily. Und ehrlich gesagt, frage ich mich, wieso Mutter auf die Heirat zwischen dir und ihm so erpicht ist!� �Das wei� ich leider auch nicht T�ra. Aber ich wei�, dass ich keinen heiraten werde, den ich nicht liebe! Da kann sie sich auf den Kopf stellen!� �Spielst du auf die Geschichte mit dem Grafen von Krolock an Lily?� �Ja, aber jetzt lass und nicht mehr davon reden T�ra! Siehst du die Wolke da oben, die die aussieht wie ein Schiff?� �Ja ich seh� sie Lily.� �Wie gerne w�rde ich einmal das Meer sehen und ...� �Pst h�rst du das?� T�ra richtete sich kerzengerade auf, war das nicht Hufgetrappel, das sie da gerade geh�rt hatte?! �Ja ich habe es auch geh�rte T�ra und ich sehe zwei Reiter. Sie sind eine halbe Stunde von uns entfernt.� �Meinst du es sind Feinde?� fragte T�ra ihre Schwester besorgt. �Nein, das glaube ich nicht, denn der eine von ihnen ist ein Elb und der andere ist ein Zwerg!�, antwortete Lily ihrer Stiefschwester, leicht verwundert dar�ber, was eine Elb und ein Zwerg zusammen zu tun hatten. �Sollen wir auf sie warten, vielleicht k�nnen sie uns den schnellsten Weg nach D�sterwald erkl�ren!" �Keine schlechte Idee.� Die beiden Elbinnen legten sich wieder hin und warteten auf die beiden Reiter.

Als sie sp�rten, dass die beiden in wenigen Augenblicken bei ihnen sein w�rden, stellten sie sich hin und schauten in die Richtung aus der die Reiter kamen. F�nf Minuten sp�ter waren die beiden angekommen und die beiden Schwestern staunten nicht schlecht, als die beiden vor ihnen standen. �Zwerge sehen wirklich etwas seltsam aus.�, dachte T�ra bei sich. Die beiden stiegen von ihren Pferden und verneigten sich kurz. �Alae, ich bin Entiliel und dies ist meine Stiefschwester T�rakalwen.� begr��te Lily die Fremden freundlich. �Alae, erfreut Ihre Bekanntschaft zu machen My Ladies!� antwortete Legolas freundlich, schaute beide an und schenkte jeder von ihnen sein sch�nstes L�cheln, wobei ihm der verz�ckte Blick von T�ra nicht entging. �Tag� brummte Gimli kurz und schaut die beiden etwas griesgr�mig und m�rrisch an. �Was machen zwei Damen wie Sie ganz allein in der Wildnis?� erkundigte sich Legolas. �Meine Schwester und ich sind auf dem Weg nach D�sterwald. Vielleicht k�nnen uns die beiden Herren den schnellsten Weg dorthin erkl�ren?� bat Lily freundlich. �So ein Zufall, mein Freund und ich sind ebenfalls auf dem Weg nach D�sterwald. Es w�re uns eine Ehre, wenn die beiden Damen uns begleiten w�rden!� erwiderte Legolas. �Ihre Einladung nehmen wir gerne an. Wir holen nur noch schnell unsere Sachen.� Lily nahm ihre Schwester am Arm und beide begannen ihre Sachen einzusammeln und die Pferde zu holen.

�Hast du gesehen wie dieses Elbenm�dchen, diese T�ra-Dingsbums, dich angeschaut hat?� meinte Gimli, der die ganze Zeit ruhig gewesen war zu Legolas. �Allerdings habe ich das gesehen.� �Glaubst du man kann denen trauen?� �Warum nicht? Oder hast du etwa Angst?� �Ich?! Gimli, Gloins Sohn und Angst vor ein paar Elbenweibern?! Das ich nicht lache ha!� emp�rte sich Gimli. �Dann ist�s ja gut.�

�Wir w�ren dann soweit zum Aufbruch.�, sagte Lily als sie fertig waren, ihre Sachen und ihre Pferde geholt hatten. Legolas half Gimli wieder auf Lescada und stieg dann selbst auf. �Bevor wir losreiten, die beiden Herren haben sich uns noch gar nicht vorgestellt.� bemerkte Lily. �Oh verzeiht My Ladies. Dies ist Gimli, Gloins Sohn, vom Einsamen Berg und ich bin Legolas von D�sterwald.� gab Legolas mit einem entschuldigenden L�cheln zur�ck. Als T�ra und Lily den Namen und die Herkunft von Legolas h�rten, schauten sie ihn verdutz an. �Wenn Ihr fertig seid mit Eurer Klotzerei, k�nnen wir vielleicht heute noch losreiten.� maulte Gimli. �Entschuldigt bitte die Umgangsformen meines Freundes, er hat einen schlechten Tag.�, versuchte Legolas zu schlichten. �Von Zwergen kann man ja nichts anderes erwarten.�, meinte Lily spitz. Gimli wollte etwas sagen doch Legolas bedeutete ihm mit einem kaum merklichen Kopfsch�tteln still zu sein. �Wenn die Damen dann soweit w�ren k�nnen wir uns auf den Weg mach.�, sagte Legolas freundlich. �Wir k�nnen.�, gaben T�ra und Lily zur Antwort.

Langsam setzte sich die kleine Gruppe in Bewegung. Wenn nichts Unerwartetes passieren w�rde, w�rden sie D�sterwald in ein bis zwei Tagen erreichen.



- Ende Kapitel 1 -



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W�RTERBUCH

T�rakalwen � May Entiliel � Grizzabella

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Ich wei�, es ist kurz, langweilig und einfach nur schlecht. Aber ich versuche mich zu bessern und es spannender zu machen!!! Gro�es Indianerehrenwort! Also dr�ckt noch mal ein Auge zu * mal lieb guck *

Und fragt mich um Gottes Willen nicht, wie ich auf diese bescheuerten Namen gekommen bin. Ich glaube das liegt an dem leichten Sonnenstich den ich mir gestern auf unserem Sommerfest geholt habe. Ich meine, nicht das ich sonst anders w�re, wollte es einfach mal nur gesagt haben * g * 1
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