1. FIEBERKRAMPF - Hilferuf (von 1995)

von webmaster

Als ein Vater von zwei an Fieberkrampf leidenden Kindern, suche ich Unterstützung bei Eltern, Großeltern, Kindergärten, Ärzten, Krankenschwestern und Elektronik- und Thermometerherstellern.

Ca. 2 bis 5% aller Kinder (Weltweit !!! d. h. mehrere 10 Millionen Menschen) haben einen oder mehrere Fieberkrämpfe.

Nach unserer Erfahrung kommt ein Fieberkrampf meist bei einem schnellen Körpertemperaturanstieg (siehe unten z. B. 1,7Grad; pro 1 1/2h). Man muß dann herausfinden, wann ein solcher Anstieg vorliegt und muß besonders darauf achten, daß
kein Fieber entsteht. Wenn dann in der Umgebung Fieber auftritt oder das Kind Situationen ausgesetzt war, bei denen zu erwarten ist, daß es Fieber bekommen könnte, kann man nur regelmäßig in sehr kurzen Abständen Fieber messen. Bei schnellem Anstieg muß man sofort Maßnahmen gegen das Fieber einleiten (Umschläge; Zäpfchen).

Man bekommt aber trotzdem nicht immer mit, wann ein solcher Fieberanstieg "im Anmarsch" ist (z. B. in der Nacht). Viele Ärzte verfolgen deshalb das Ziel, die Krampfschwelle durch regelmäßige Medikamenteneinnahme (früh und Abends über
Jahre) zu verschieben. Diese Medikamente hatten bei einem unserer Kinder nach einiger Zeit extreme Nebenwirkungen. Es kamen Migräne - ähnliche Zustände (sehr starke Kopfschmerzen, Erbrechen), gegen die wir Eltern nichts unternehmen konnten. Nach Absetzen der Medikamente waren die Kopfschmerzen und das Brechen weg.

Ich bilde mir auch ein, daß die Anzahl der Leberflecke besonders hoch ist.

Unsere Erkenntnis: Langzeit-Nebenwirkungen sind noch zu wenig erforscht!

Mein Ziel bestand deshalb darin, eine Möglichkeit zu finden, ohne ständiges Fiebermessen einen Temperaturanstieg mitzubekommen. Das ist durch ein einfache aber wirkungsvolle Erweiterung eines elektronischen Fieberthermometers möglich.
Das Fieberthermometer mußte durch ständige Positionierung am Körper und Messung in regelmäßigen Abständen den Temperaturanstieg ermitteln und erzeugt bei Überschreitung eines vorgebbaren Grenzwertes Signale erzeugen. Nach langer
ausführlicher Suche fanden wir auf ein internationalen Medizintechnikmesse einen

Hersteller eines solchen Thermometers. Die Firma hieß TIUS ELCON LTD; Präsident Simon Dotan; P.O.Box; 1155 HOD-HASHARON; 45102 Israel; Tel. damals 972-3-936 6912. Das Thermometer konnte nicht in Deutschland gekauft werden. Über Umwege konnte es aber doch besorgt werden.

Das Thermometer namens "MEMOTHERM 10" kann Messungen in kurzen Abständen (1/4 h) vornehmen und dann abrufbar speichern. Leider piepst es nur bei einer zu hohen Absoluttemperatur. Da aber bei unseren Kindern auch Krämpfe bei 38 Grad Celsius aufgetreten sind, war das nicht ausreichend. Weiterhin verrutschte das an die Kleidung angeklammerte Thermometer während des Schlafes. Dadurch hatte es keinen Kontakt mit dem Körper. Letztlich zerbrach auch noch der Bügel.

Da aber sowieso das Piepsen bei zu schnellem Anstieg fehlte, war es nicht das Richtige für uns. Zunächst meldete ich ein Patent "Piepsen bei großem Anstieg" (siehe unten) an und bezahlte dann keine Gebühr. Dadurch wurde das Patent für jedermann frei. Das Patent kann jetzt gebührenfrei genutzt werden. Dann suchte ich einen Hersteller. Von dem Präsidenten von TIUS ELCON wurde mir geschrieben, daß in Thermometern dieser Firma so etwas vorgesehen sei. Als ich weiterrecherchieren wollte, gab es die Firma TIUS ELCON plötzlich nicht mehr. Bei einem Telefongespräch wurde mir gesagt, daß Lizenzen von einer amerikanischen Firma genommen worden seien. Leider konnte ich nicht mehr erfahren.

Originalgröße 55*35*25mm

Diese Zeilen wurden 1991 geschrieben. Inzwischen ist es 2005 und es gibt ähnliche Thermometer.


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Zuletzt bearbeitet: am 10.12.2005 von webmaster

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