Deutsche Erstausstrahlung: 15.1.2006
(Premiere Film)
Episodenführer
1. Der gestohlene Adler (The Stolen Eagle) Nach jahrelangem Kampf erringt Julius Caesar mit seinen Legionen den
Sieg über Gallien. Doch sein Triumph wird getrübt durch die Nachricht
vom Tod seiner Tochter. Damit sind die Blutsbande zwischen ihrem
Ehemann Pompejus, einem einflussreichen Feldherrn, und Julius Caesar
gelöst. Als nun auch noch Caesars Standarte, ein goldener Adler, von
Aufständischen gestohlen wird, erhalten der Offizier Lucius Vorenus und
der einfache Legionär Titus Pullo den Auftrag, das Feldzeichen
zurückzuerobern. In Rom erwirbt Caesars Nichte Atia von ihrem
Liebhaber, dem Pferdehändler Timon, einen prachtvollen weißen Hengst,
den ihr Sohn Octavius Caesar persönlich als Geschenk überbringen soll.
Unterdessen kehrt Brutus von einem Besuch in Caesars Lager zurück. Er
überbringt Briefe an seine Mutter Servilia, Caesars Geliebte, und an
Atia. Caesar bittet seine Nichte, eine neue Frau für Pompejus zu
finden. Daraufhin zwingt Atia ihre Tochter Octavia ihren Mann Glabius
zu verlassen, um für den alternden Feldherrn frei zu sein. Als
Caesar nun im Senat der unrechtmäßigen Kriegsführung beschuldigt wird,
legt Pompejus zwar sein Veto ein, doch als er von Brutus über Caesars
vermeintliche Schwäche erfährt, fühlt er sich dem einstigen Verbündeten
nicht mehr verpflichtet. Er heiratet Cornelia, die Tochter von Scipio,
einem entschiedenen Gegner Caesars. Währenddessen stoßen Vorenus
und Pullo auf Straßenräuber, die Octavius überfallen und gefangen
genommen hatten. Sie töten die Räuber und erkennen erst jetzt, welchen
hochrangigen Gefangenen sie da befreien. Doch die beiden Männer haben
noch mehr Glück: Sie finden die in einem Karren versteckte Standarte
Caesars. Und sie töten den Sklaven des Pompejus, der im Auftrag seines
Herrn mit den Räubern gemeinsame Sache gemacht hatte. Im Triumph
kehren Vorenus, Pullo und Octavius in das Lager Caesars zurück, der nun
entschlossen ist, nach Ravenna vorzurücken, um seinen ehemaligen
Verbündeten Pompejus unter Druck zu setzen.
2 - Wie Titus Pullo die Republik stürzte (How Titus Pullo Brought Down the Republic) ulius Caesar schickt Marc Anton mit einigen Truppen nach Rom, wo der
junge Heißsporn mittels Bestechung zum Volkstribun gewählt wird. Als
Lucius Vorenus und Titus Pullo den jungen Octavius nach Hause
begeleiten, schließt Atia ihren Sohn glücklich in die Arme. Ihr gefällt
die Freundschaft des jungen Mannes zu den beiden einfachen Soldaten. Während
Pullo die Bordelle Roms besucht, kehrt Vorenus nach Hause zurück.
Überrascht erfährt er, dass seine knapp vierzehnjährige Tochter
inzwischen einen Sohn zur Welt gebracht haben soll. Beim Würfelspiel
gerät Pullo in Streit mit Anhängern des Pompejus und kommt knapp mit
dem Leben davon. Er findet Unterschlupf bei Vorenus, wo er gesund
gepflegt wird. Unterdessen erläutert Marc Anton Pompejus und
einigen Senatoren Caesars Verhandlungsposition: Er verlange das
Kommando über eine Provinz und die damit verbundene Immunität.
Anderenfalls drohe ein Bürgerkrieg. Pompejus drängt Cicero, im
Senat eine Mehrheit gegen Caesar zu schaffen. Zwar wird Marc Anton als
Volkstribun sein Veto einlegen, der alte Feldherr hofft aber dennoch,
Caesar noch zu einer Einigung bringen zu können. Doch die Senatssitzung
endet in einem Tumult, Marc Antons Veto wird nicht mehr gehört. Auf
dem Weg zum Senat müssen am nächsten Tag einige Legionäre, darunter
Vorenus und Pullo, Marc Anton den Weg durch die auf dem Forum
versammelten Pompejus-Anhänger bahnen. Unter ihnen erkennt Pullo einen
Falschspieler und tötet den Mann. Mit knapper Not entkommen Marc Anton
und seine Männer dem wütenden Pöbel und fliehen nach Ravenna. Dort
entschließt sich Caesar - inzwischen zum Verräter erklärt - nach Rom
vorzurücken. Mit seinen Truppen überquert er den Rubicon.
3 - Eine Eule im Dornbusch (An Owl In A Thornbush) Die Nachricht, dass Caesars 13. Legion nur noch zwei Tagesmärsche von
Rom entfernt ist, versetzt die Stadt in Schrecken. Pompejus hat Caesars
Truppen nur unerfahrene Rekruten entgegenzusetzen und entschließt sich
zu einem taktischen Rückzug. Gemeinsam mit Cato, Cicero und Scipio will
er die Stadt verlassen und gibt Order, den Staatsschatz in Sicherheit
zu bringen. Rechtlich gilt Caesars Vorrücken als Verbrechen.
Misslingt sein Vorhaben, erwartet seine Soldaten der Tod. Dennoch geht
Niobe auf die Avancen von Evander, dem Vater des kleinen Lucius, nicht
ein. Sie wartet auf Vorenus’ Rückkehr. Obgleich Vorenus weiß, dass sein
Leben schon bald verwirkt sein könnte, bittet er seinen Freund Pullo um
Rat, wie er Niobes Liebe gewinnen könnte. Während Caesars Nichte
Atia nun allen Umständen zum Trotz ein Fest für Servilia und deren Sohn
Brutus gibt, umstellt ein wütender Mob ihr Haus. Die Situation scheint
lebensbedrohlich, und um nicht dem Pöbel in die Hände zu fallen,
treffen die Anwesenden Vorkehrungen, um sich selbst das Leben zu
nehmen. Plötzlich ebbt jedoch der Lärm vor dem Haus ab: Pompejus ist
aus Rom geflohen, die Menge hat sich zerstreut. Brutus entscheidet
sich, Pompejus zu folgen. Seine Mutter Servilia jedoch, die seit Jahren
auf die Rückkehr ihres Liebhabers Caesar gewartet hat, bleibt in der
Stadt. Atias Tochter Octavia trifft sich weiterhin mit ihrem
Ex-Mann Glabius, sodass Atia ihn ermorden lässt. Als seine Leiche vor
ihrem Haus deponiert wird, schöpft Octavia Verdacht, wer hinter der Tat
stecken könnte - doch Atia leugnet. Unterdessen rücken Caesars
Späher unter dem Kommando von Vorenus vor. Sie begegnen einem
Ochsengespann und erfahren von Pompejus’ Flucht. Der misstrauische
Vorenus erkennt in den angeblichen Bauern Pompejus’ Soldaten. Nur einem
von ihnen gelingt es zu fliehen. Alle anderen finden den Tod. Treu
seiner Order, lässt Vorenus den Ochsenkarren samt der von Pompejus’
Soldaten entführten Sklavin Eirene zurück und schlägt Caesars
Proklamation an die Tore des Senats. Er hält seinen Dienst für beendet
und kehrt als Zivilist zu seiner Frau Niobe zurück, der er verspricht,
von nun an ein besserer Ehemann zu sein. Pullo jedoch zieht es
zurück zur hübschen Sklavin Eirene. Als er den Ochsenkarren genauer
inspiziert, entdeckt er den versteckten Staatsschatz.
4 - Stehlen von Saturn (Stealing From Saturn) Als Pompejus erfährt, dass Caesars Späher den Staatsschatz an sich
genommen haben, beauftragt er seinen Sohn Quintus, das Gold ausfindig
zu machen. Während Atia ihren Onkel Caesar und alle
einflussreichen Personen, die Rom nicht verlassen haben, zu einem
Festmahl einlädt, richtet auch Vorenus ein Fest aus, das den Beginn
seiner Tätigkeit als Geschäftsmann markieren soll. Dabei gerät Niobe in
Streit mit ihrer Schwester Lyde, die Niobes Verhältnis mit ihrem Mann
Evander zu verraten droht. Schließlich zerbricht Lyde ein Götterbildnis
und das Fest findet ein vorzeitiges Ende. Als Quintus mit seinen
Männern von dem ahnungslosen Vorenus die Herausgabe des Staatsschatzes
verlangt, taucht Pullo auf. Quintus’ Leute werden getötet oder in die
Flucht geschlagen, Quintus selbst gefangen genommen und zu Caesar
gebracht. Caesar schickt Quintus mit einem Waffenstillstandsangebot
zurück zu dessen Vater Pompejus und lässt den von Pullo versteckten
Staatsschatz ausgraben. Caesar erleidet einen epileptischen
Anfall, bei dem Octavius zugegen ist - Atias Köchin Demeter jedoch
missversteht die Situation und vermutet, Caesar habe ein Verhältnis mit
seinem Großneffen. Caesar verlässt das Fest mit seiner Frau Calpurnia,
doch er kehrt noch nicht nach Hause zurück: Er verbringt die Nacht mit
seiner Geliebten Servilia. Am nächsten Morgen ertappt Pullo
Niobe bei einem vertraulichen Gespräch mit ihrem Schwager Evander.
Währenddessen verkündet der von Caesar bestochene Augur, dass Caesars
Vorgehen das Wohlgefallen der Götter gefunden habe.
5 - Der Rammbock hat die Mauer berührt (The Ram has touched the Wall) Pompejus nimmt Caesars Waffenstillstandsangebot an, lehnt aber ein
Treffen ab. Unterdessen vergibt Caesar allen, die sich von Pompejus
abwenden, und macht sie sich mit Bestechungszahlungen gefügig. Trotz
der Einwände seiner Frau Niobe treibt Vorenus die Heirat seiner älteren
Tochter Vorena mit Crito, dem vermeintlichen Vater des kleinen Lucius,
voran. Vorenus und Pullo machen die Sklavin Irene ausfindig und Vorenus
kauft die Frau für seinen Freund. Sie soll Niobe zur Hand gehen, doch
diese fürchtet, die junge Frau könne ihr Verhältnis mit Schwager
Evander aufdecken. Vorenus’ Einstieg ins Geschäftsleben
misslingt: Mit Ausnahme des kleinen Rubio sind alle aus Gallien
mitgebrachten Sklaven gestorben. Evander bietet ihm eine Tätigkeit als
Schuldeneintreiber an, doch Vorenus weigert sich, einen Schuldner zu
töten. Er wird wieder Soldat. Als Marc Anton Atia von Caesars
Affäre mit Servilia erzählt, die den Feldherrn davon abhält, Pompejus
zu verfolgen, lässt sie obszöne Sprüche an Hauswände malen.
Notgedrungen gibt Caesar nach. Servilia erkennt, wer hinter der Intrige
steckt und verflucht sowohl Caesar als auch dessen Nichte Atia. Indessen
unterweist Pullo Octavius in der Kunst des Schwertkampfes. Doch der
junge Adelige muss auch das Töten lernen. Gemeinsam stellen sie
Evander. Als dieser sein Verhältnis mit Niobe leugnet, fordert Octavius
Pullo auf, den Mann zu foltern. Als Evander schließlich gesteht, tötet
Octavius ihn, doch die beiden beschließen, ihr Geheimnis zu bewahren.
6 - Egeria (Egeria) Zwei Monate später sorgen sich Niobe und Lyde immer noch um den
verschwundenen Evander. Als Pullo ihre Sorge nicht mehr ertragen kann,
behauptet er schließlich, Evander sei wegen seiner Spielschulden
erschlagen worden. Lyde verlässt ihre Schwester im Streit und Niobe
verführt Vorenus, um ihre Trauer über den toten Geliebten zu überwinden. Damit ihr Sohn endlich seine Jungfräulichkeit verliert, beauftragt Atia Pullo, mit Octavius ein Bordell zu besuchen. Unterdessen
macht Marc Anton Servilius zum Konsul, Caesar wird Co-Konsul. Servilius
setzt die von Caesar gewünschten Gesetzesänderungen durch, die beim
einfachen Volk Anklang finden. In Griechenland geht Pompejus
einer Schlacht mit Caesar aus dem Weg und sammelt seine Legionen, bis
er Caesar zahlenmäßig schließlich weit überlegen ist. Dieser fordert
Marc Anton auf, ihn in Griechenland zu unterstützen. Doch Marc
Anton zögert. Ein Friedensverhältnis mit Pompejus würde ihm nach der
erwarteten Niederlage Caesars eine einflussreiche Position sichern. Als
nun jedoch Atia aufgrund der gleichen strategischen Überlegungen eine
Ehe mit Marc Anton erwägt, trifft Marc Anton seine Entscheidung: Er
bricht mit der 13. Legion nach Griechenland auf. Auch Vorenus und Pullo
ziehen mit ihm in den Kampf. Um ihre Position im Falle einer
Niederlage Caesars zu festigen, lässt Atia ihre Tochter Octavia
kostbare Geschenke überbringen. Servilia und Octavia schließen
Freundschaft. Währenddessen erleidet die 13. Legion vor der griechischen Küste Schiffbruch.
7 - Pharsalus (Pharsalus) Auf dem Weg nach Griechenland hat die 13. Legion Schiffbruch erlitten.
Pullo und Vorenus retten sich auf eine Sandbank. Als Vorenus
beobachtet, wie die aufgedunsene Leiche eines Kameraden an der
Wasseroberfläche treibt, kommt ihm die rettende Idee: Sie vertäuen die
Leichen zu einem Floß und paddeln aufs Meer. Während Niobe und
Lyde sich versöhnen, fürchtet Atia nach der zu erwartenden Niederlage
Caesars um die Sicherheit ihrer Familie. Octavia soll Servilia in ihrem
Namen um Unterstützung bitten. Servilia gewährt ihnen Hilfe und erringt
Octavias Zuneigung. Zwischen den beiden Frauen keimt eine zarte Liebe
auf. Es kommt zur Schlacht zwischen Pompejus und Caesar, aus der
Caesar trotz der zahlenmäßigen Unterlegenheit seines Heers als Sieger
hervorgeht. Cicero und Brutus stellen sich Caesar, der ihnen großzügig
vergibt. Cato und Scipio brechen alleine auf nach Afrika, während
Pompejus sich mit seiner Familie und einigen Sklaven unter falscher
Identität nach Ägypten einschiffen will, wo er auf die Hilfe des jungen
Ptolemäus hofft. An der Küste trifft Pompejus auf Vorenus und
Pullo, die zu Tode erschöpft das rettende Ufer erreicht haben. Unter
der Obhut von Pompejus’ Sklave Lysandros erholen sich die beiden Männer
rasch. Doch als Lysandros ihnen vorschlägt, Pompejus auszurauben, tötet
Vorenus den Griechen. Anstatt Pompejus festzunehmen, lässt Vorenus
den gebrochenen alten Mann mit seiner Familie zurück. Caesar vergibt
Vorenus, der offenbar ein Günstling der Götter ist.
8 - Caesarion (Caesarion) Auf der Jagd nach Pompejus haben Caesar und seine Truppen Ägypten
erreicht. Das Land am Nil wird beherrscht von Ptolemäus XII., einem
zwölfjährigen Jungen und willenlosen Werkzeug in den Händen seines
Kämmerers Pothinus und seines Erziehers Theodotus. Der entsetzte
Caesar erfährt vom gewaltsamen Tod des Pompejus. Er verlangt die
Auslieferung des Mörders und die Rückzahlung der von Rom gewährten
Kredite. Vor allem verlangt er eine Versöhnung zwischen Ptolemäus und
dessen Schwester Kleopatra, da ein Bürgerkrieg das Ende der ägyptischen
Getreidelieferungen an Rom bedeuten könnte. Vorenus und Pullo,
die ausgeschickt wurden, die Prinzessin nach Alexandria zu bringen,
kommen gerade noch rechtzeitig, um einen Mordanschlag auf Kleopatra zu
verhindern. Unterwegs verlangt die opiumabhängige Prinzessin
Liebesdienste von Vorenus. Dieser lehnt ab und schickt an seiner Stelle
Pullo, der der Ägypterin nur allzu gern zu Diensten ist. Lucius
Septimus bezahlt für den Mord an Pompejus mit seinem Leben. Auch die
Drahtzieher Pothinus und Theodotus müssen sterben. Während Kleopatra
Caesar verführt, hält die 13. Legion einem wütenden Mob stand, der den
Palast belagert. In Rom erwarten Cicero und Brutus den baldigen
Untergang Caesars. Sie fürchten den Zorn Marc Antons, sollte dieser
Caesars Nachfolger werden. Tatsächlich hat dieser Nachrichten, die die
beiden Männer nur bedingt freuen: Caesar hat die Belagerung Alexandrias
durchbrochen und ist nun unumschränkter Herrscher Ägyptens.
Währenddessen präsentiert Caesar seinen Truppen den Sohn, den Kleopatra ihm geboren hat: Caesarion.
9 - Utica (Utica) Cato und Scipio sind bei Utica vernichtend geschlagen worden. Cato
stürzt sich in sein Schwert, und auch Scipio nimmt sich das Leben. In
Rom will Caesar als Diktator die Republik erneuern. Octavius schlägt
ihm vor, öffentliche Posten neu zu besetzen. Ihn selbst will Caesar
trotz seiner Jugend als Pontifex einsetzen. Während Brutus sich
ungeachtet seiner schmählichen Kapitulation mit der neuen Situation
arrangiert, wird seine Mutter Servilia, die von Caesar verstoßene
Geliebte, zur erbitterten Feindin des neuen Herrschers von Rom. Octavia
soll für Servilia Genaueres über Caesars schreckliches Leiden in
Erfahrung bringen. Doch ihr Bruder Octavius verrät ihr nur den Mord an
Evander, Niobes Schwager und heimlichem Geliebten. Servilia erklärt
Octavia nun, dass Atia ihren Mann Glabius töten ließ. Während
Vorenus’ Abwesenheit hat Niobe gemeinsam mit ihrer Schwester Lyde
erfolgreich eine Fleischerei geführt, in der Vorenus und Pullo nun
mitarbeiten. Als Vorenus mit einem von Erastes’ Männern in Streit
gerät, verlangt Erastes eine öffentliche Entschuldigung und droht,
Vorenus zu töten und seine Frau und Töchter zu vergewaltigen. Doch als
Erastes vor Vorenus’ Haus auftaucht, ist ihm der Weg versperrt: Caesar
persönlich stattet dem ehemaligen Soldaten einen Besuch ab und bietet
ihm den Posten eines Magistrats an. Pullos Herz gehört der Sklavin Irene.
Betrunken gesteht er ihr eines Abends, dass auch er das Kind von Sklaven ist. Von
Servilia unter Druck gesetzt, verführt Octavia ihren Bruder Octavius.
Doch der junge Mann bewahrt sein Geheimnis. Stattdessen erfährt die
empörte Atia von dem Inzest ihrer Kinder. Sie wird von Octavia
beschuldigt, ihren Mann Glabius getötet zu haben, doch Atia leugnet.
Bald darauf greifen Timon und seine Männer Servilia auf offener Straße
an. Sie töten ihre Sklaven, schneiden ihr Haar ab und reißen ihr die
Kleider vom Leib.
10 - Triumph (Triumph)
Der Senat ernennt Caesar für zehn Jahre zum Imperator und überträgt ihm
damit die absolute Macht. Dass auch ihr Sohn Brutus für Caesar stimmt,
verbittert Servilia. Sie erholt sich nur langsam und lehnt Atias
scheinheiliges Angebot, an ihrer Seite Caesars Triumphzug zu folgen, ab. Atias
Tochter Octavia hat sich in einen Tempel der Kybele zurückgezogen, doch
Octavius kauft seine Schwester frei und holt sie nach Hause zurück, um
das Ansehen der Familie zu wahren. Caesar lässt sich mit einem
prunkvollen Triumphzug feiern und wird von Octavius in dessen
Eigenschaft als Priester als lebendiges Abbild des Gottes Jupiter
gesalbt. Vercingetorix, der Anführer der Gallier, wird öffentlich
hingerichtet. Unterdessen gewährt Servilia mit Pompejus’ Sohn
Quintus und dessen Freund Cassius zwei erklärten Feinden Caesars
Unterschlupf in ihrem Haus. Unter dem Namen ihres Sohnes veröffentlicht
sie eine Streitschrift zur Verteidigung der Republik, die bald in ganz
Rom bekannt wird. Caesar glaubt Brutus, als dieser ihm versichert,
nichts mit dem Pamphlet zu tun zu haben. In der Zwischenzeit
bereitet Caesars Sklave Posca Vorenus auf sein neues Amt als Magistrat
vor. Für Pullo ist jedoch kein Platz in dieser neuen Zeit. Während
Vorenus seine einstigen Überzeugungen über Bord geworfen hat und dank
Caesar unaufhaltsam aufsteigt, findet Pullo keine neue Aufgabe. Als
Zivilist ist es ihm nicht einmal gestattet, gemeinsam mit der 13.
Legion am Triumphzug teilzunehmen. Er überredet Vorenus, die Sklavin
Irene freizulassen, damit er sie heiraten und mit ihr ein neues Leben
auf dem Land beginnen kann. Doch Irene hat insgeheim bereits einen
anderen Sklaven zum Mann genommen. Im Zorn erschlägt Pullo den Sklaven
und wird von Vorenus davongejagt. Er ist nun ganz auf sich gestellt,
als Erastes Fulmen ihm anbietet, für ihn zu arbeiten.
11 - Die Beute (The Spoils) Vorenus empfängt Bittsteller in seinem Haus, unter ihnen auch Mascius,
ein ehemaliger Kamerad. Mascius fordert Land für sich und seine Freunde
als Anerkennung für den unter Caesar geleisteten Militärdienst. Vorenus
gelingt es, ihm in Caesars Auftrag Land außerhalb Italiens anzubieten,
doch keiner von beiden ist zufrieden mit dem Handel und Vorenus
erkennt, dass er für das politische Taktieren nicht geboren ist. Unterdessen
arbeitet Pullo als Auftragsmörder für Erastes. Als er einen Mann tötet,
wird er dabei beobachtet und in den Kerker geworfen. Octavius hat
Mitleid mit dem Soldaten, doch Caesar lehnt es ab, sich für Pullo
einzusetzen. Zu leicht würde der Eindruck entstehen, Caesar habe den
Mord an einem politischen Gegner in Auftrag gegeben. Vorenus
folgt Caesars Argumentation, doch Octavius engagiert über Timon einen
Anwalt, der aber wenig ausrichten kann. Pullo wird zum Tod in der Arena
verurteilt. Erst als die Gladiatoren die 13. Legion beleidigen, kämpft
Pullo und tötet sie alle; dann sinkt er erschöpft zu Boden. Als ein
letzter Gladiator die Arena betritt, hält es Vorenus nicht mehr auf
seinem Platz: Er drängt in die Arena und rettet seinen Freund. Atia
warnt Caesar vor Brutus, der auf Wandzeichnungen als Mörder Caesars
dargestellt wird. Als Caesar ihm nun die Statthalterschaft über
Mazedonien anbietet, erkennt Brutus, dass Caesar ihm nicht mehr
vertraut und ihn fernhalten will. Er lehnt das Angebot ab. Während
Posca nun Erastes für den Auftragsmord zahlt, beschließt Brutus,
gemeinsam mit Cassius gegen Caesar vorzugehen.
12 - Die Kalenden des Februar (Kalends of February) Vorenus lässt Pullo in seinem Haus gesund pflegen. Eines Nachts steht
Irene mit einem Messer in der Hand am Bett des Wehrlosen, doch Niobe
kommt hinzu und verhindert das Schlimmste. Pullo und Vorenus
haben einige Popularität gewonnen. Um die Gunst des Volkes nicht zu
verlieren, ernennt Caesar, inzwischen Diktator auf Lebenszeit, Vorenus
zum Senator. Damit erregt er den Zorn der Patrizier, vor allem von
Brutus, Cicero und Cassius. Sie schmieden ein Mordkomplott, für dessen
Gelingen Servilia den Beistand ihrer Ahnen erfleht. Caesars
Ehefrau Calpurnia wird von düsteren Vorahnungen gequält und auch der
Diktator erkennt, dass die Zahl seiner Gegner wächst. Um Caesars
persönliche Sicherheit zu erhöhen, soll der neu ernannte Senator nicht
von seiner Seite weichen. Doch Servilia weiß ein sicheres
Mittel, um Vorenus fortzulocken: Ihre Sklavin Eleni enthüllt Vorenus
das Geheimnis von Niobes Fehltritt. Schutzlos ist Caesar nun seinen
Mördern ausgeliefert, die ihn mit zahlreichen Messerstichen
niederstrecken. Brutus selbst hält sich im Hintergrund, erst auf
Drängen seiner Freunde führt er den tödlichen Hieb aus. Marc Anton
kommt zu spät, um noch eingreifen zu können. Gleichzeitig hat
Servilia Atia zu sich eingeladen. Sie erzählt der Ahnungslosen und
ihrem Sohn Octavius von dem Mord an Caesar. Und sie kündigt an, dass
sie grausame Rache an Atia nehmen werde, ganz egal, wo diese Zuflucht
suchen wird. Vorenus kehrt zu Niobe zurück, die zugibt, ein
Verhältnis mit Evander unterhalten zu haben, da sie Vorenus für tot
hielt. Gedankenverloren greift Vorenus nach einem Messer. Um ihren Mann
nicht zum Mörder zu machen, stürzt Niobe sich in die Tiefe.