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Der Kommissar

D 1969-1976
 

97 Episoden

Kategorie: Krimi

Deutsche Erstausstrahlung: 3.1.1969 ZDF

 

[... Der Kommissar] ist ruhig, wirkt sehr "beamtenhaft" und pflegt einen nahezu väterlichen Umgang sowohl mit Assistenten wie mit Tatverdächtigen. Seine Stärken liegen nicht im schnellen Umgang mit der Waffe, sondern in guter Beobachtungsgabe und scharfem Verstand. Der Mord selbst wird im Grunde zur Nebensache, denn die Beziehungen zwischen Täter und Opfer werden in den Mittelpunkt der Ermittlungen gerückt. Das Beleuchten der psychologischen Hintergründe ist nun ein zentraler Bestandteil der Tataufklärung. Neu ist auch die Erfindung des Ermittlerteams, das uns in heutigen Produktionen so vertraut geworden ist. Es gibt ihn, den "Chef", der durch seine unaufdringliche Autorität die Hierarchie anführt und es gibt die Helfer, die fast unauffällig zu einem runden Bild beitragen.
Kennzeichnend für die Serie sind auch die jeweiligen Settings, in denen die Geschichten angesiedelt sind. So wird beispielsweise im Münchner Hippie-Milieu recherchiert, und damit werden Drogendelikte und Sexualverbrechen plötzlich ein Thema. Ein Krimi, der sehr aktuell Themen seiner Zeit aufgreift und den moralisch rechten Weg auf spannende Weise vermittelt [...]
Text: Sonja Dreher
Quelle: ZDF

Episodenführer

        

 

 

1. Toter Herr im Regen

Dr. h. c. Steiner, ein 50-jähriger Geschäftsmann mit überdurchschnittlicher Intelligenz, aber auch skrupellosem Charakter, wird tot aufgefunden. Er ist ermordet worden. Kommissar Keller enthüllt das Charakterbild und die Lebensumstände Dr. Steiners, der seine Firma mit großem Erfolg führte. Dabei stellt er fest, dass Steiner viele Feinde hatte. Selbst die Mitglieder seiner Familie gehörten dazu. Der Verdacht Kellers konzentriert sich auf den 23-jährigen Stiefsohn Robert, dessen Gemütsverfassung genau im Gegensatz zu der seines Stiefvaters steht, so dass harte Konflikte nicht ausbleiben konnten. Da der Kommissar dem Stiefsohn die Täterschaft nicht nachweisen kann, verbündet er sich mit dem jungen Mann und bringt ihn in langen Gesprächen dazu, den Hintergrund zu erhellen.

Textquelle: 3sat - Erstausstrahlung: 3.1.1969 ZDF
 

2. Das Messer im Geldschrank

In einem Nachtlokal entdeckt die Putzfrau am Morgen eine Tote. Es ist eines der Animiermädchen, das erstochen wurde. Es gelingt dem Kommissar, sich mit einem der Barmädchen, Marion, anzufreunden. Sie hat Vertrauen zu dem Beamten, der sich ihr als Gast des Hauses nähert. Bald erkennt sie, dass der Kommissar sich nicht mit eindeutigen Wünschen an sie heranmacht, und sie beginnt, Keller aus ihrem privaten und beruflichen Leben zu erzählen. Die Einblicke, die er dabei gewinnt, lassen den Fall in gänzlich anderem Licht erscheinen.

Textquelle: 3sat - Erstausstrahlung: 17.1.1969 ZDF
 

3. Ratten der Großstadt

Kriminalkommissar Keller steht vor einem Rätsel: Der Wirt einer verrufenen Kneipe ist erschlagen worden. Unter Verdacht stehen sämtliche Stammkunden, arbeitslose Landstreicher, Vorbestrafte und dem Alkohol verfallene Gelegenheitsarbeiter. Endlich findet sich ein Hinweis auf den geistig behinderten Mozart. Doch Keller ist nicht von dessen Schuld überzeugt. Deshalb nimmt er den Vorschlag seines Assistenten Grabert an, der sich als entlassener Sträfling das Vertrauen der Verdächtigen erschleichen will. Grabert ist überzeugt, die richtige Spur gefunden zu haben. Da erlebt er eine böse Überraschung.

Textquelle: 3sat - Erstausstrahlung: 31.1.1969 ZDF
 

4. Die Tote im Dornbusch

An der Autobahn ist eine Leiche entdeckt worden. Es handelt sich um Irmgard Panofsky, Wirtin eines Autobahnrestaurants. Es gibt viele Verdächtige, denn Irmgard Panofsky hatte in ihrem Lokal auch zwielichtige Kundschaft und mit vielen Männern war sie mehr als nur befreundet. Kommissar Keller beschränkt sich zunächst auf eine routinemäßige Behandlung des Falls. Dann wird auf der Ladefläche eines Lastwagens ein Schuh der Wirtin gefunden.

Textquelle: 3sat - Erstausstrahlung: 21.2.1969 ZDF
 

5. Ein Mädchen meldet sich nicht mehr

Besorgt fährt Schuldirektor Stein an den Studienort seiner Tochter, denn die gewohnten Briefe sind ausgeblieben. Er macht eine grauenhafte Entdeckung: Gerda ist ermordet worden. Die Kriminalpolizei tappt im Dunkeln, bis ein anonymer Anrufer einen geheimnisvollen Tipp gibt: "Fragen Sie nach Tanieff!" Eine fieberhafte Suche setzt ein.

Textquelle: 3sat - Erstausstrahlung: 14.3.1969 ZDF
 

6. Die Pistole im Park

Kommissar Keller bekommt ungewöhnlichen Besuch: Alfons Wegener, ein reicher Finanzmanager, bittet um Polizeischutz. In seinem Park wurde auf ihn geschossen. Außerdem hat man versucht, ihn zu erpressen. Dem Kommissar ist der Fall zunächst unsympathisch. Bereits am nächsten Tag aber muss er aktiv werden, weil Wegeners Gärtner erschossen im Park aufgefunden wurde. Doch nun will Wegener plötzlich keinen Kontakt mehr mit der Polizei haben – der Fall beginnt Kommissar Keller zu interessieren.

Textquelle: 3sat - Erstausstrahlung: 21.3.1969 ZDF
 

7. Keiner hörte den Schuss

Auf einem Parkplatz wird ein Toter gefunden. Er ist erschossen worden, aber niemand hat den Schuss gehört: Maschinen einer Baustelle haben das Geräusch des Schusses übertönt. Die Kriminalpolizei vermutet Raubmord, denn der Tote war Angestellter eines Juweliers und sollte an diesem Tag Rohdiamanten im Wert von einer halben Million Mark zu einer Schleiferei bringen. Wer wusste von diesem Transport? Mühsam tastet sich Keller durch das Dickicht widersprüchlicher Aussagen.

Textquelle: 3sat - Erstausstrahlung: 18.4.1969 ZDF
 

8. Der Tod fährt 1. Klasse

Im Nachtschnellzug nach München sitzt ein junges Mädchen im Minirock, den Kopf unter dem Mantel vergraben. Erst in München, als das Mädchen nicht aussteigt, enthüllt sich die schreckliche Wahrheit: Es ist tot. Kommissar Keller steht scheinbar vor einem leichten Fall. Noch auf dem Bahnhofsgelände wird ein junger Mann gefasst, der unumwunden zugibt, der Mörder zu sein. Dennoch lässt Keller ihn bald frei, denn einiges will nicht zusammenpassen.

Textquelle: 3sat - Erstausstrahlung: 2.5.1969 ZDF
 

9. Geld von toten Kassierern

Immer wieder gelingt es einem unbekannten Gangster, kleine Bankfilialen auszurauben. Seine Methode bleibt stets die gleiche: Mit verblüffender Ortskenntnis dringt er nachts in die Gebäude ein und zwingt das dort wohnende Personal mit vorgehaltener Pistole, den Tresor zu öffnen. Kommissar Keller sucht verzweifelt nach einer Spur, aber erst als ein Mord geschieht, kann er handeln.

Textquelle: 3sat - Erstausstrahlung: 16.5.1969 ZDF
 

10. Schrei vor dem Fenster

In der Wohnung der Sängerin Irene Pauli ist ein Schuss gefallen. Der Hausmeister will der Sache nachgehen. An der Wohnungstür erscheint der Sohn der Sängerin mit einer Pistole in der Hand und flüchtet. Der entsetzte Hausmeister entdeckt, dass der Ehemann von Frau Pauli erschossen wurde. Eine groß angelegte Fahndung beginnt, man jagt den jungen Mann durch die nächtliche Stadt. Sein Verhalten lässt keinen Zweifel an seiner Schuld aufkommen, aber verschiedene Aussagen machen Kommissar Keller skeptisch.

Textquelle: 3sat - Erstausstrahlung: 6.6.1969 ZDF
 

11. Die Schrecklichen

In einem Bach im Englischen Garten wird ein toter Mann gefunden. Die Obduktion ergibt, dass er vollständig betrunken gewesen sein muss. Kommissar Keller vermutet, dass der Mann ertränkt und anschließend beraubt wurde. Keller lässt seine Assistenten nach dem Lokal suchen, in dem sich das Opfer des Raubs betrunken hatte. Heines findet das Lokal, aber er findet auch einander widersprechende Zeugen und einige Rentner, die offenbar mehr von der Sache wissen, als sie zugeben. Ihr Verhalten ist so merkwürdig, dass Kommissar Keller sie überwachen lässt.

Textquelle: 3sat - Erstausstrahlung: 11.7.1969 ZDF
 

12. Die Waggonspringer

Im Waggon eines soeben eingetroffenen Güterzugs im Münchner Hauptbahnhof wird ein Toter gefunden. Als die Polizei eintrifft, ist der Tote verschwunden und wird später auf einer Müllkippe wiedergefunden. Er gehörte zu einer Bande von „Waggonspringern“, die Züge mit wertvoller Fracht auf freier Strecke erklimmen und während der Fahrt ausrauben.

Textquelle: 3sat - Erstausstrahlung: 7.11.1969 ZDF
 

13. Auf dem Stundenplan: Mord

Als der Berufsschullehrer Dr. Erich Dommel nach dem Unterricht sein Arbeitszimmer aufsucht, findet er eine seiner Schülerinnen ermordet in seinem Schreibtischsessel. Einige mit ins Zimmer drängende Schüler alarmieren die Polizei. Sie verdächtigen Dr. Dommel, der der Schülerin nicht gleichgültig gegenüberstand, des Mordes an Inge. Auch die Kollegen sind von der Schuld Dr. Dommels überzeugt. Kommissar Keller bleibt skeptisch gegenüber diesen Anschuldigungen.

Textquelle: 3sat - Erstausstrahlung: 28.11.1969 ZDF
 

14. Das Ungeheuer

In einem Waldstück findet ein Liebespaar ein ermordetes Mädchen. Außerdem sieht das Paar einen Mann, der in einer nahe gelegenen Wohnsiedlung verschwindet. Die Kripo beginnt sofort mit Nachforschungen in der Wohngegend. Das Ergebnis der Verhöre besteht aber nur aus Klatsch, Beschuldigungen und Nachbarschaftsneid. Trotzdem entdeckt Kommissar Keller einige Indizien, die zur Gewissheit werden lassen, dass der Mörder hier zu suchen ist.

Textquelle: 3sat - Erstausstrahlung: 19.12.1969 ZDF
 

15. Der Papierblumenmörder

In den Isarauen wird ein junges Mädchen erschossen. Passanten kommen Sekunden zu spät und können den Schützen nicht mehr erreichen. Bei dem Versuch zu helfen verwischen sie sämtliche Spuren. Die Kriminalpolizei erfährt nur durch Zufall, dass das getötete Mädchen vor einiger Zeit aus einem Erziehungsheim ausgebrochen ist und in Münchner Hippiekreisen verkehrte. Harry Klein erhält die Aufgabe, in diesem Milieu den Mörder zu suchen. In Verdacht gerät allerdings ein angesehener Mann, der dem verwahrlosten Mädchen nicht nur Blumen geschenkt hatte.

Textquelle: 3sat - Erstausstrahlung: 16.1.1970 ZDF
 

16. Tod einer Zeugin

Die Mordkommission ist in ein Mietshaus gerufen worden: Ein junger Mann und der Hausmeister haben Schüsse in der Wohnung eines Mädchens gehört. Kommissar Keller stellt einen Mord fest. Das Mädchen hatte, wie sich bald herausstellt, ein beachtliches Bankkonto. Aber warum hat man sie ermordet? Die Vernehmung eines jungen Mannes lässt auf Erpressung deuten, die man dem Verdächtigen auch nachweisen kann. Doch für den Zeitpunkt des Mordes hat er ein perfektes Alibi.

Textquelle: 3sat - Erstausstrahlung: 6.2.1970 ZDF
 

17. Parkplatz-Hyänen

Die Kriminalpolizei wird an die Autobahn gerufen: Ein Autofahrer wurde auf einem einsam gelegenen Parkplatz niedergeschossen und ausgeraubt. Doch dem Verletzten gelang es noch, sich das Kennzeichen des Wagens zu merken, mit dem die Täter flüchteten. Diese Spur führt Kommissar Keller in eine berüchtigte Wohnsiedlung – und zu Familie Boszilke. Trotz scharfer Verhöre, vieler Verdachtsmomente und einer Verhaftung ist der Fall nicht leicht zu lösen.

Textquelle: 3sat - Erstausstrahlung: 27.2.1970 ZDF
 

18. Dr. Meinhardts trauriges Ende

Im Garten seiner Villa wird Doktor Meinhardt tot aufgefunden: Die Indizien weisen darauf hin, dass er aus dem Fenster gestürzt wurde. Der Kreis der Verdächtigen ist für die Kriminalpolizei sehr eng zu fassen, denn am gleichen Abend hatte Doktor Meinhardt Besuch, und nur unter diesen Gästen und ihren Bekannten kann der Mörder zu finden sein. Der Verdacht richtet sich auf eine Gruppe junger Leute, die von dem Geschäftsmann in großzügiger Weise beschenkt und unterstützt worden war.

Textquelle: 3sat - Erstausstrahlung: 13.3.1970 ZDF
 

19. In letzter Minute

Kommissar Keller wird durch den Anruf eines Zuchthausdirektors alarmiert: Der Totschläger Kossitz soll entlassen werden. Diese Nachricht ist so wichtig, weil Kossitz bei seiner Verurteilung geschworen hatte, sich an den Hauptbelastungszeugen zu rächen: an seiner Frau und an seinem besten Freund. Für Kommissar Keller beginnt ein Wettrennen mit der Zeit.

Textquelle: 3sat - Erstausstrahlung: 3.4.1970 ZDF
 

20. Messer im Rücken

In einer Vorortstraße wird ein Taxifahrer von einem Mann angehalten. Als der Taxifahrer die Tür hinter dem Fahrgast zumachen will, sieht er, dass der Mann im Sterben liegt: Ein Messer steckt in seinem Rücken. Kommissar Keller steht vor einem Rätsel. Doch die Bilder, die ein Pressefotograf vom Tatort und den Umstehenden macht, bringen ihn auf die richtige Spur. Auf diesen Fotos ist ein Detail festgehalten, das den Mörder schließlich überführt.

Textquelle: 3sat - Erstausstrahlung: 24.4.1970 ZDF
 

21. ... wie die Wölfe

Frau Kluge, eine allein lebende alte Frau, gewinnt im Lotto unverhofft 3.000 Mark. Einen Tag später wird sie in ihrem armseligen Altbauzimmer ermordet aufgefunden. Ihre Augen scheinen noch immer jenen Besucher anzustarren, der der Täter war. Wahrscheinlich war es eine Person aus der Nachbarschaft, der Frau Kluge vertrauensselig die Tür geöffnet hatte. Kommissar Keller kommt in diesem Fall nicht weiter. Alle Nachbarn haben ein Motiv, denn Geld – wie alle schließlich kleinlaut zugeben – wollte jeder von ihr.

Textquelle: 3sat - Erstausstrahlung: 15.5.1970 ZDF
 

22. Tod eines Klavierspielers

Am helllichten Tag wird in einer Pension ein Mann erschossen. Kommissar Keller findet bald eine heiße Spur: Sie führt in die Kneipe, in der der Verstorbene als Pianist gearbeitet hatte. Keller weiß, dass er unter den Stammgästen aus der Halbwelt den Mörder suchen muss, aber alle Nachforschungen bleiben ergebnislos. Durch Zufall gerät die Kripo auf die richtige Spur: Der Ermordete war nicht nur ein ausgezeichneter Klavierspieler.

Textquelle: 3sat - Erstausstrahlung: 5.6.1970 ZDF
 

23. Tödlicher Irrtum

Nachts klopft ein Mann im Pfarrhaus an und behauptet, eine gewisse Frau Dönhoff ermordet zu haben. Der Pfarrer ruft dort an – und hat die „Tote“ am Apparat. Dann findet die Polizei im Haus Dönhoff tatsächlich eine Leiche.

Textquelle: 3sat - Erstausstrahlung: 26.6.1970 ZDF
 

24. Eine Kugel für den Kommissar

Vor seiner Haustür werden aus einem Auto drei Schüsse auf den Kommissar abgegeben. Er kommt mit einem Streifschuss glimpflich davon, doch ein Anruf kündigt ein neues Attentat auf ihn an. Wahrscheinlich ist es der Racheakt eines Verbrechers, den er ins Gefängnis gebracht hat. Frau Keller kann in einem solchen Fall nicht tatenlos zusehen. Sie entschließt sich, etwas auf eigene Faust zu unternehmen, ohne Wissen ihres Mannes. Über einen Dieb, der sich in der Unterwelt auskennt, versucht sie, an den Mann heranzukommen, der sich an dem Kommissar rächen will.

Textquelle: 3sat - Erstausstrahlung: 18.9.1970 ZDF
 

25. Der Mord an Frau Klett

Ein Lumpensammler findet in einem verwahrlosten Hof die Leiche einer Frau. Sie ist ermordet worden. Um auf die Spur des Täters zu kommen, muss Kommissar Keller das soziale Milieu der Frau erforschen. Dabei stellt er fest, dass die Ermordete mit allen Mitteln versucht hatte, ihr durch finanzielle Schwierigkeiten aus dem Gleis geratenes Familienleben wieder ins Lot zu bringen.

Textquelle: 3sat - Erstausstrahlung: 9.10.1970 ZDF
 

26. Die kleine Schubelik

Der Milchmann will die Rechnung servieren – zu spät! Schubelik, Gelegenheitsarbeiter und Bewohner einer Laube am Rande der Stadt, liegt tot auf seinem Bett. Zwar deutet kein sichtbares Zeichen auf die Anwendung von Gewalt, doch dem Kommissar fällt einiges auf: Ein Fest ging dem Tod voran. Anwesend waren ein Freund des Toten und „die kleine Schubelik“, die minderjährige Tochter. Wer kommt als Täter in Frage? Kommissar Keller erfährt bei seinen Nachforschungen, dass noch jemand an diesem Abend die Laube betreten hat.

Textquelle: 3sat - Erstausstrahlung: 30.10.1970 ZDF
 

27. Anonymer Anruf

Durch einen raffiniert ausgeklügelten Plan wird Kurt Gersdorf in das Haus seines reichen Onkels gelockt. Er erwartet eine Eifersuchtsszene, aber stattdessen fallen Schüsse. Gersdorf wird neben der Leiche seines Onkels gefunden und sofort des Mordes verdächtigt. Für Kommissar Keller liegt der Fall nicht so eindeutig. Er glaubt den Beteuerungen des Verdächtigen, aber deshalb muss er den wahren Mörder finden. Seine Fragen bringen ihn auf die richtige Spur, obwohl es sich als schwierig erweist, unter Eifersüchteleien, gekränkter Ehre, Egoismus und Neid das richtige Motiv herauszufinden.

Textquelle: 3sat - Erstausstrahlung: 20.11.1970 ZDF
 

28. Drei Tote reisen nach Wien

Schreiner Bessmer, Buchhändler Sasse und Großkaufmann Roth gelten als angesehene Bürger in der Stadt. Die Spritztouren, die die drei Freunde einige Male im Jahr unternehmen, sind dann auch nicht mehr als die harmlosen Kapriolen von Biedermännern, die das kleine Abenteuer suchen, weg von Alltag und Ehe. Die letzte "Vergnügungsfahrt nach Wien" scheint allerdings weniger harmlos. Die telefonische, anonyme Morddrohung eines Mannes aus Wien gegen die drei Freunde ist jedenfalls kein Scherz, wie sich bald darauf zeigt. Auf offener Straße treffen den Schreiner Bessmer tödliche Schüsse, die aus einem Auto mit einem Wiener Nummernschild abgegeben werden.
Der Kommissar muss den Mörder finden, bevor auch die Morddrohungen gegen die beiden anderen Männer wahr gemacht werden. Was geschah in Wien?

Textquelle: 3sat - Erstausstrahlung: 18.12.1970 ZDF
 

29. Der Moormörder

Spaziergänger finden in einem abseits gelegenen Moor die Leiche einer Frau. Die Untersuchungen der Polizei ergeben, dass die Frau ermordet wurde. Obwohl es sich als schwierig erweist, eine Spur zu finden, gelingt es der Kripo, die Tote zu identifizieren, ihre letzten Tage zu rekonstruieren und den Zeitpunkt und die Umstände des Mordes zu klären. Schon glaubt Kommissar Keller, den Mörder in der Falle zu haben, da geschieht ein zweiter Mord unter ähnlichen Umständen.

Textquelle: 3sat - Erstausstrahlung: 8.1.1971 ZDF
 

30. Besuch bei Alberti

Firmeninhaber Alberti benimmt sich kurz nach Feierabend etwas merkwürdig gegenüber seinem Angestellten Sidessen, der Überstunden macht, weil seine Frau ihn später als gewöhnlich vom Büro abholt. So wird er beinahe Zeuge eines Mordes, kann aber den mutmaßlichen Mörder stellen. Die Kripo wird geholt, und Kommissar Keller rekonstruiert das Geschehen der letzten Minuten. Er erfährt eine Menge überraschender Dinge, die ihm schließlich das Gefühl geben, einem Phantom nachzujagen.

Textquelle: 3sat - Erstausstrahlung: 29.1.1971 ZDF
 

31. Ende eines Tanzvergnügens

Ein junger Mann wird vor seiner Wohnungstür kurz nach Mitternacht tot von seiner Schwester aufgefunden. Er ist erschlagen worden. Schnell stellt die Kripo fest, dass er zuvor bei einer Tanzveranstaltung war. Es ist leicht herauszubekommen, mit wem er den Abend verbrachte, aber weitere Nachforschungen erweisen sich als nahezu unmöglich, denn alle Beteiligten können sich plötzlich nicht mehr erinnern. Kommissar Keller hält Eifersucht für das Tatmotiv, aber niemand möchte in den Verdacht geraten, dem jungen Mann die Bekanntschaft mit einem reizvollen Mädchen geneidet zu haben.

Textquelle: 3sat - Erstausstrahlung: 26.2.1971 ZDF
 

32. Die Anhalterin

Auf einer Eisenbahnstrecke wird ein Mädchen kurz vor dem Herannahen eines Zuges tot aufgefunden. Die Kripo stellt fest, dass sie ermordet wurde, jedoch ein Selbstmord vorgetäuscht werden sollte. Die Nachforschungen von Kommissar Keller ergeben, dass das Mädchen immer um die gleiche Zeit mit dem Fahrer einer ganz bestimmten Spedition ins Wochenende fuhr.

Textquelle: 3sat - Erstausstrahlung: 19.3.1971 ZDF
 

33. Lagankes Verwandte

Nachts um halb zwei muss der Angestellte Schöndorf noch einmal seinen Hund auf die Straße lassen. Dort hört er hinter der Tür des im gleichen Haus gelegenen Juweliergeschäftes verdächtige Geräusche. Er alarmiert den Eigentümer Laganke, der sofort versucht, den Einbrecher zu stellen. Sekunden später fallen tödliche Schüsse. Für die Kriminalpolizei scheint der Fall zuerst recht einfach zu sein, denn der Mörder war offensichtlich mit den Örtlichkeiten sehr vertraut und muss außerdem die Schlüssel zum Geschäft gehabt haben. Also befragt man die Verwandten des ermordeten Juweliers. Es ergeben sich schwerwiegende Verdachtsmomente, aber plötzlich macht man Kommissar
Keller gegenüber eine Aussage, die alle bisherigen Ergebnisse fragwürdig werden lässt.

Textquelle: 3sat - Erstausstrahlung: 16.4.1971 ZDF
 

34. Der Tote von Zimmer 17

Im Zimmer 17 eines mondänen Hotels wird ein Gast ermordet aufgefunden. Die sofort alarmierte Polizei stellt fest, dass der Getötete nicht zu den sympathischsten Zeitgenossen gehörte: Er schikanierte das Personal und war allgemein unbeliebt. Für Kommissar Keller stellt sich die Frage, ob der Mörder im Kreis des Hotelpersonals zu suchen ist.

Textquelle: 3sat - Erstausstrahlung: 7.5.1971 ZDF
 

35. Lisa Bassenges Mörder

Wie gewöhnlich winkt Lisa ihrem Geliebten, dem Lokführer Leo Bader, vom Fenster ihrer an der Bahn gelegenen Wohnung zu, als er nach Beendigung seiner Tour nach Hause kommt. Wenig später findet er Lisa in ihrer Wohnung erwürgt auf. Da hinter Lisa, der hübschen, aufreizenden Kellnerin des Bahnhofcafés, alle Männer her waren, liegt das Motiv der Eifersucht nahe. Kommissar Keller hat die Aufgabe, den Täter aus einem großen Kreis Verdächtiger herauszufinden. Hier kann nur der Zufall helfen. Keller versucht, den Mörder zu einer Unvorsichtigkeit zu provozieren.

Textquelle: 3sat - Erstausstrahlung: 28.5.1971 ZDF
 

36. Tod eines Ladenbesitzers

Der Kleinhändler Heinze ist, kurz nachdem er sein Geschäft abgeschlossen hat, ermordet worden. Für Kommissar Keller und seine Mannschaft scheint der Fall klar zu sein: Raubmord scheidet aus, also bleibt persönliche Rache als Tatmotiv. Unter dem Kreis der in Frage kommenden Personen befinden sich alte Freunde, Rentner und Kriegsbeschädigte. Wer von ihnen lügt?

Textquelle: 3sat - Erstausstrahlung: 18.6.1971 ZDF
 

37. Dire andere Seite der Straße

Auf einer Straße ist ein Mann erschossen worden. Zunächst sieht der Fall für Kommissar Keller und seine Assistenten sehr klar aus. Aber schon bei einer ersten Untersuchung stellt sich heraus, dass niemand etwas gesehen haben will: Kommissar Keller findet keine Zeugen. Gutes Zureden, scharfe Verhöre – es gelingt nicht, die Mauer des Schweigens zu durchbrechen. Erst eine neue Gewalttat gibt Kommissar Keller einen Hinweis; jetzt kann er die Falle stellen, in der sich der Mörder fangen wird.

Textquelle: 3sat - Erstausstrahlung: 10.9.1971 ZDF
 

38. Grauroter Morgen

Ein drogensüchtiges Mädchen zieht seine Eltern mit in den quälenden Kreislauf von Entziehung, Rückfall, erneuter Entziehung und erneuten Rückfällen. Es entstehen menschliche Probleme, die in einem Mord münden und die Frage nach der Schuld einer egoistischen und vor allen Dingen verständnislosen Umwelt anlasten.

Textquelle: 3sat - Erstausstrahlung: 1.10.1971 ZDF
 

39. Als die Blumen Trauer trugen

Ein junges Mädchen ist an den Komplikationen einer Abtreibung gestorben. Eine direkte Schuld lässt sich zwar nachweisen, aber wer trägt die moralische Verantwortung für das tragische Geschehen? Kommissar Keller weiß, dass er nicht nur kriminalistische Fragen zu beantworten hat, sondern auch menschliche Probleme lösen muss. Diesen Schwierigkeiten wäre er gewachsen, wenn nicht ein unerwarteter Mord die Ereignisse weiter verwirren würde.

Textquelle: 3sat - Erstausstrahlung: 22.10.1971 ZDF
 

40. Der Tod des Herrn Kurusch

Der alte Kurusch kassiert jeden Monat seine Mietgelder in bar und trägt über 12.000 DM mit sich herum. Das weiß jedes Kind in der Umgebung. Das weiß auch derjenige, der sich entschlossen hat, Herrn Kurusch zu überfallen – aber aus dem Raubüberfall wird ein Mord.

Textquelle: 3sat - Erstausstrahlung: 12.11.1971 ZDF
 

41. Kellner Windeck

In einem Brunnen wird die Leiche eines jungen Mannes gefunden. Er ist ermordet worden. Kommissar Keller und seine Leute können ihn schnell identifizieren: Es ist der Kellner Windeck, ein liebenswerter, aufmerksamer Mann, der die Frauen schätzte. Mehrere Ehen waren durch seine Liebenswürdigkeit bedroht. Einer der betroffenen Ehemänner könnte der Mörder sein.

Textquelle: 3sat - Erstausstrahlung: 26.11.1971 ZDF
 

42. Ein rätselhafter Mord

Auf offener Straße ist ein Student hinterrücks erschossen worden. Die Untersuchungen der Kriminalpolizei am Tatort ergeben, dass der tödliche Schuss nur aus einem ganz bestimmten Haus gekommen sein kann. Kommissar
Keller und seine Assistenten nehmen sofort sämtliche Bewohner des Hauses ins Verhör. Sie geraten in einen Sumpf von Verdächtigungen und Lügen. Nur mit Mühe gelingt es dem Team, die Mauer der Feindseligkeiten zu
durchbrechen.

Textquelle: 3sat - Erstausstrahlung: 17.12.1971 ZDF
 

43. Traum eines Wahnsinnigen

In einer Psychiatrischen Klinik ist ein Mord geschehen, auf den – fast unter den Augen der herbeigerufenen Polizei – ein zweiter Mord folgt. Nur ein entflohener Mann kommt als Täter in Frage. In fieberhafter Eile untersucht Keller dessen Vorleben. Dabei macht er eine entsetzliche Entdeckung: Das Leben von weiteren Menschen ist in Gefahr. Es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit.

Textquelle: 3sat - Erstausstrahlung: 28.1.1972 ZDF
 

44. Die Tote im Park

Ein Callgirl ist ermordet worden. Für Kommissar Keller und seine Assistenten stellt sich die fast unlösbare Aufgabe, aus dem großen Bekanntenkreis der Ermordeten den möglichen Täter herauszufinden. Die umfangreichen Untersuchungen lassen den Kreis der Verdächtigen sehr schnell zusammenschrumpfen.

Textquelle: 3sat - Erstausstrahlung: 18.2.1972 ZDF
 

45. Schwester Ignatia

Die Gemeindeschwester Ignatia hat einen aufopferungsvollen Beruf, der sie vorwiegend in die Elendsquartiere ihres Bezirkes führt. Eines Tages wird sie in einen Mordfall verwickelt. Sie müsste eigentlich die flüchtenden Täter gesehen haben. Aber vergeblich versucht Kommissar Keller, die nötigen Auskünfte von der Schwester zu erhalten.

Textquelle: 3sat - Erstausstrahlung: 10.3.1972 ZDF
 

46. Überlegungen eines Mörders

Wenige Sekunden bevor der Fabrikant Hubert Taveller seine Villa betritt, wird auf seine Frau ein Mordanschlag verübt. Der Täter bleibt unerkannt. Da die alarmierte Kriminalpolizei einen weiteren Mordversuch erwartet, lässt Kommissar Keller das Haus und seine Bewohner überwachen. Diese Vorsichtsmaßnahme kann den zweiten Mord jedoch nicht verhindern. Erst jetzt erkennen die Beamten den teuflischen Plan, der hinter dem Geschehen steht.

Textquelle: 3sat - Erstausstrahlung: 24.3.1972 ZDF
 

47. Tod eines Schulmädchens

Beim Verlassen einer Spielautomatenhalle wird ein mit einer Armeejacke bekleidetes Schulmädchen durch einen Schuss aus dem Hinterhalt ermordet. Der Schütze kann unerkannt entkommen. Kommissar Keller sucht im Freundeskreis des toten Mädchens nach Anhaltspunkten, denn er findet kein Motiv für diesen scheinbar sinnlosen Mord. Erst die Konfrontation von Lehrern und Mitschülern zeigt ihm den Weg zur Lösung des Falles.

Textquelle: 3sat - Erstausstrahlung: 21.4.1972 ZDF
 

48. Toter gesucht

Kommissar Keller hat einen außergewöhnlichen Fall zu lösen: Ein junger Mann aus seiner Nachbarschaft hat sich so merkwürdig benommen, dass man ihn verdächtigt, mit einem Verbrechen in Zusammenhang zu stehen. Aber "wo kein Toter ist, ist auch kein Mörder", sagt Kommissar Keller. Deshalb versucht er, durch psychologisch geschicktes Vorgehen diesen Fall überhaupt erst zu einem Fall zu machen. Sein Plan gelingt, aber er muss einige Überraschungen erleben.

Textquelle: 3sat - Erstausstrahlung: 12.5.1972 ZDF
 

49. Ein Amoklauf

Ein Mörder ist aus dem Gefängnis ausgebrochen. Großalarm für die Polizei, denn der Ausbrecher konnte sich eine Schusswaffe besorgen. In fieberhafter Eile lässt Kommissar Keller alle Personen im Bekanntenkreis des Entflohenen warnen, denn es ist für ihn absolut sicher, dass der Mann sich rächen will. Also muss die Polizei ihn finden, bevor weiteres Unheil geschieht. Bei diesem Wettlauf auf Leben und Tod gewinnt die Kripo Erkenntnisse, die auch der Vorgeschichte dieses Falles eine Wende geben.

Textquelle: 3sat - Erstausstrahlung: 2.6.1972 ZDF
 

50. Der Tennisplatz

Der Obdachlose Hugo Bechtold wird erschossen in einem Auto aufgefunden. Kommissar Keller stellt fest, dass sich an den Schuhen des Ermordeten rötliche Spuren eines Tennisplatzes befinden. Es gelingt ihm, den Platz ausfindig zu machen und einen Freund von Bechtold zur Mithilfe zu überreden.

Textquelle: 3sat - Erstausstrahlung: 30.6.1972 ZDF
 

51. Fluchtwege

Ein junges Mädchen, das aus zerrütteten Familienverhältnissen stammt, flüchtet aus einem Erziehungsheim. Zunächst sieht der Fall so aus, als wäre er nur eine Routinesache für die Landpolizei. Durch einen Mordfall jedoch muss Kommissar Keller sich einschalten. Bei seinen Nachforschungen trifft er auf einen Industriellen, der in der Indizienkette eine wichtige Rolle zu spielen scheint. Menschliche Konflikte erschweren dem Kommissar und seinen Mitarbeitern die Suche nach dem Mörder erheblich.

Textquelle: 3sat - Erstausstrahlung: 6.10.1972 ZDF
 

52. Das Ende eines Humoristen

Erwin Waldermann ist Alleinunterhalter. Er tritt auf Betriebsfeiern und Dorffesten auf, um das Publikum mit seinen Witzen in Stimmung zu bringen. Ein harmloser, freundlicher Mensch, der mit sich und der Umwelt in Frieden zu leben scheint. Plötzlich wird seine Tochter tot in einer Parkanlage gefunden. Die Kriminalpolizei stellt Untersuchungen an. Dabei enthüllt sich Schritt für Schritt eine tragische Entwicklung, wie sie Kommissar Keller in noch keinem seiner Fälle begegnet ist.

Textquelle: 3sat - Erstausstrahlung: 3.11.1972 ZDF
 

53. Mykonos

An einem abseits gelegenen Treffpunkt wird, scheinbar sinnlos, ein junger Mann ermordet. Kommissar Keller kommt sehr schnell dahinter, dass Rauschgift im Spiel ist. Es beginnt eine fieberhafte und gefährliche Suche nach den Hintermännern dieser Mordtat. Die Polizei hat eine besondere Trumpfkarte: eine Zeugin, von der die Gangster nichts wissen können. Doch Kommissar Keller muss sich fragen, wie lange er diesen Sachverhalt verschleiern kann, denn schließlich sind seine Gegner zu allem fähig.

Textquelle: 3sat - Erstausstrahlung: 24.11.1972 ZDF
 

54. Blinde Spiele

An einem Badestrand am Starnberger See treibt in einem Ruderboot ein Ermordeter. Erst nach langwierigem Suchen gelingt es Kommissar Keller, die Identität des Toten zu klären. Er stammt aus Kreisen, die man zur High-Society zählen kann. Entsprechend reserviert steht man hier den Nachforschungen der Polizei gegenüber, vor allem, weil einige Angelegenheiten unbedingt vor der Öffentlichkeit verborgen bleiben sollen.

Textquelle: 3sat - Erstausstrahlung: 22.12.1972 ZDF
 

55. Rudek

Rudek, ein gutsituierter Geschäftsmann in fortgeschrittenem Alter, lässt sich zu einem Abstecher in eine fremde Wohnung mit garantiert intimen Vergnügungsmöglichkeiten überreden. Dabei muss er jedoch eine Entdeckung machen, die eine Katastrophe für ihn und sein Privatleben bedeutet. Herr Rudek hofft, einen Skandal vermeiden zu können, bis er durch die Kripo erfährt, dass in dem bewussten Etablissement ein Mord geschehen ist, und er zum Kreis der Verdächtigen gehört.

Textquelle: 3sat - Erstausstrahlung: 12.1.1973 ZDF
 

56. Tod eines Hippiemädchens

Im Wartehäuschen einer Straßenbahnhaltestelle wird ein Hippiemädchen gefunden: Es ist wenige Stunden vorher erstickt worden. Die Kripo kann schnell Identität und Bekanntenkreis klären, denn sie hatte in einer Kommune gelebt. Dann aber beginnen die Schwierigkeiten. Es lässt sich kein Motiv für diesen Mord finden, dafür aber eine merkwürdige Verbindung zu gesellschaftlichen Kreisen, die normalerweise keinen Umgang mit ausgeflippten Jugendlichen haben. Schritt für Schritt untersucht Kommissar Keller diese Beziehungen.

Textquelle: 3sat - Erstausstrahlung: 2.2.1973 ZDF
 

57. Das Komplott

Zwei Stunden nach Dienstschluss ruft der reiche Unternehmer Bachmann seinen jungen Mitarbeiter Steintaler, der noch in seinem Büro arbeitet, per Telefon zu sich. Ohne zu zögern macht sich Steintaler auf den Weg und findet seinen Chef, mit dem er gerade eben noch gesprochen hat, erschossen vor. Der Tresor steht offen und ist ausgeraubt. Steintaler alarmiert unverzüglich die Kriminalpolizei. Kommissar Keller stellt fest, dass Steintaler für den Weg zu Bachmanns Zimmer genau 54 Sekunden benötigt hat. In dieser Zeit muss der Mörder seine Spuren verwischt haben und geflohen sein. Das erscheint fast unmöglich.

Textquelle: 3sat - Erstausstrahlung: 23.2.1973 ZDF
 

58. Schwarzes Dreieck

Herr Alsberg wird tot in seiner Badewanne aufgefunden. Alles deutet auf einen Unfall hin, denn niemand konnte zur fraglichen Zeit die Wohnung betreten. Seine Frau war in der Kirche, und ihre Schlüssel lagen bei unverdächtigen Nachbarn. Erst einige Hinweise, die sich bei Routineverhören ergeben, lassen Kommissar Keller stutzig werden: Er vermutet einen Mord, den er aber nicht beweisen kann. Ein Zufall führt die Kripo schließlich auf die richtige Spur, und nun beginnt ein Wettrennen mit der Zeit, denn man muss nicht nur Beweise sichern, sondern noch schlimmeres Geschehen verhüten.

Textquelle: 3sat - Erstausstrahlung: 16.3.1973 ZDF
 

59. Der Tod von Karin W.

Auf offener Straße wird ein junges Mädchen zusammengeschossen, scheinbar sinnlos und ohne Motiv. In mühseliger Kleinarbeit muss Kommissar Keller ein Psychogramm des Opfers erstellen, um einen möglichen Täterkreis zu ermitteln. Keller stößt auf Personen, die Probleme haben. Wie sich herausstellt, handelt es sich beim Mordmotiv nicht um niedere Beweggründe, sondern um menschliche Schwierigkeiten und Leidenschaften, die sich bis zum Mord steigern.

Textquelle: 3sat - Erstausstrahlung: 6.4.1973 ZDF
 

60. Die Nacht, in der Basseck starb

Zwischen drei und vier Uhr nachts wird der Barbesitzer Basseck in seiner Wohnung erschossen. Für die Kriminalpolizei erscheint dieser Mord beinahe alltäglich. Im Zuge der Ermittlungen stellt sich heraus, dass es diesmal nicht um einen Racheakt aus geschäftlichen Gründen oder um eine Abrechnung unter dunklen „Ehrenmännern“ geht, sondern um menschliche Probleme, die immer wieder am Rande des Halbwelt-Geschehens auftreten.

Textquelle: 3sat - Erstausstrahlung: 27.4.1973 ZDF
 

61. Der Geigenspieler

Diesmal geht es um einen Mord, der beinahe perfekt zu nennen ist und den Täter nicht preisgibt, weil kein Zeuge vorhanden ist. Trotz einer äußerst schwierigen Spurensuche gelingt es Kommissar Keller, dank seiner logischen Kombinationsgabe, den Mörder soweit zu bringen, dass dieser dem Geständnis seiner Tat nicht mehr ausweichen kann.

Textquelle: 3sat - Erstausstrahlung: 18.5.1973 ZDF
 

62. Ein Funken in der Kälte

Eine Prostituierte wird auf offener Straße ermordet. Sämtliche Beteiligten sind bekannt, aber trotzdem macht dieser Fall Schwierigkeiten: Es regiert die Angst, und niemand ist bereit, vor der Kripo auszusagen. Die Untersuchungen scheinen im Sand zu verlaufen, bis Kommissar Keller einen rettenden Einfall hat. Er sieht zu, wie sich die Ereignisse zuspitzen, denn er weiß, dass der Mörder die Nerven verlieren muss.

Textquelle: 3sat - Erstausstrahlung: 8.6.1973 ZDF
 

63. Sonderbare Vorfälle im Hause von Professor S.

Diesmal muss die Mordkommission einen besonders schwierigen Fall klären: Es gibt kein Motiv und deshalb auch keinen Hinweis auf den Täter. Aber etwas macht Kommissar Keller stutzig: Der Psychiater Professor Steger weigert sich allzu hartnäckig, Auskunft über seine Patienten zu geben. Nach Ansicht der Kripo hat das nichts mehr mit der ärztlichen Schweigepflicht zu tun. Erst einige besondere Vorfälle locken den Professor aus seiner Reserve. Dadurch bekommt Kommissar Keller den Schlüssel zur Lösung des Falles in die Hand.

Textquelle: 3sat - Erstausstrahlung: 21.9.1973 ZDF
 

64. Ein Mädchen nachts auf der Straße

Der Hausmeister eines Wohnblocks findet, durch einen anonymen Anruf
alarmiert, in einem Luxusappartement die Leiche eines jungen Mädchens, das ermordet worden ist. Die Kripo steht vor einem Rätsel, denn nichts deutet darauf hin, dass das Mädchen Feinde oder Neider hatte.

Textquelle: 3sat - Erstausstrahlung: 5.10.1973 ZDF
 

65. Sommerpension

Im Wald wird ein Toter gefunden, die Kripo stellt Mord fest. Aber weder Tathergang noch ein Motiv lassen sich rekonstruieren. Der Kommissar und seine Mitarbeiter befragen die Bevölkerung in der Umgebung und stoßen dabei auf eine heruntergekommene Sommerpension, deren Besitzerin sich durch Vermietung an Leute im Rentenalter über Wasser hält. Da alte Leute Zeit haben und oft genau beobachten, will Keller hier einhaken, stellt aber fest, dass man ihm nur bis zu einem gewissen Grad die Wahrheit sagt, anderes hingegen verschweigt.

Textquelle: 3sat - Erstausstrahlung: 2.11.1973 ZDF
 

66. Herr und Frau Brandes

Das Ehepaar Brandes hat sich auf einen einsam gelegenen Bauernhof zurückgezogen. Ihr Sohn ist infolge einer Hirnhautentzündung in seiner Entwicklung stark zurückgeblieben. Eine eigens engagierte Kinderpflegerin soll alle täglichen Aufregungen von ihm fernhalten. Das gelingt aber nur bis zu dem Tag, an dem die Mordkommission erscheint, weil ganz in der Nähe ein junger Mann erschossen wurde. Das Ehepaar Brandes ist nicht bereit, private Probleme mit Kommissar Keller zu erörtern. Erst ein scheinbar banaler Hinweis klärt den Kommissar über die Hintergründe des Falls auf.

Textquelle: 3sat - Erstausstrahlung: 30.11.1973 ZDF
 

67. Tod eines Buchhändlers

In den frühen Morgenstunden wird in den Isar-Auen ein Ertrunkener gefunden. Zuerst glaubt die Polizei an einen Unfall, denn der Mann muss sinnlos betrunken gewesen sein. Bald aber ergeben sich Anhaltspunkte, die auf einen Mord hinweisen. Keine leichte Aufgabe für Kommissar Keller, denn er kann kein Motiv erkennen und alle Bekannten und Verwandten schweigen sich aus. Nur mühsam gelingt es, diese Mauer des Schweigens zu durchbrechen.

Textquelle: 3sat - Erstausstrahlung: 28.12.1973 ZDF
 

68. Domanns Mörder

Zufällig treffen sich Herr Faber und sein Sohn Ulrich vor ihrer Haustür. Sie gehen gemeinsam ins Haus. Dabei machen sie eine entsetzliche Entdeckung. Mitten im Wohnzimmer liegt ein Mann, der offensichtlich umgebracht wurde. Keines der übrigen Familienmitglieder befindet sich im Haus, aber der Mord muss vor wenigen Minuten geschehen sein. Vater und Sohn überlegen, was passiert sein könnte, und beschließen, die Sache zu vertuschen.

Textquelle: 3sat - Erstausstrahlung: 11.1.1974 ZDF
 

69. Ein Anteil am Leben

In ihrer verkommenen Wohnung wird die leichtlebige Bedienung eines Münchner Bierlokals ermordet aufgefunden. Für Kommissar Keller scheint der Fall klar: Als Täter kommt nur in Frage, wer abends im Bierkeller von der bewussten Dame bedient wurde und sie zu später Stunde nach Hause brachte. Die Kriminalpolizei stößt auf einen Stammtisch von reputierlichen Bürgern. Keiner von ihnen will etwas gesehen oder gehört haben. Außerdem stellt sich für die Kripo die Frage, wieso ausgerechnet die Aufwartefrau Anna Bergmann, die von Zeit zu Zeit in der Wohnung der Ermordeten übernachtet, auf einmal über so viel Geld verfügt.

Textquelle: 3sat - Erstausstrahlung: 8.2.1974 ZDF
 

70. Die Nacht mit Lansky

Einmal im Monat lädt Robert Heines seinen Chef und seine Kollegen zu sich nach Hause ein. Normalerweise unterhält man sich über alles Mögliche, diesmal aber wird das Zusammentreffen dienstlich: Frau Lansky, die Nachbarin von Heines, bittet um Hilfe, weil ihr Mann in einem Zustand nach Hause gekommen ist, der Schlimmes befürchten lässt.

Textquelle: 3sat - Erstausstrahlung: 22.2.1974 ZDF
 

71. Spur von kleinen Füßen

Ein Rangierarbeiter wird zufällig Zeuge, wie von einer Brücke ein Gegenstand in einen langsam vorbeifahrenden Eisenbahnzug geworfen wird. Die alarmierte Polizei findet die Leiche eines jungen Mädchens mit auffallend zierlichen Füßen. Da keinerlei Papiere oder andere Identitätshinweise gefunden werden, bleibt Kommissar Keller nur der Weg an die Öffentlichkeit. Die Presseberichte haben Erfolg, es melden sich Zeugen. Station für Station kann die Kripo die letzten Monate im Leben der jungen Eva Thamm verfolgen, bis zu dem Augenblick, in dem sie ihrem Mörder begegnete.

Textquelle: 3sat - Erstausstrahlung: 22.3.1974 ZDF
 

72. Drei Brüder

Mit lauten Hilferufen flüchtet der Spirituosenhändler Egert aus seinem Laden. Ein nächtlicher Einbrecher hat ihm auf den Schädel geschlagen. Bevor Egert das Bewusstsein verliert, kann er noch stammeln: "Es war Jork!" Die Funkstreife, die sofort in die Wohnung Jorks fährt, erlebt eine Überraschung: Es gibt drei Brüder dieses Namens, und keiner von ihnen will mit dem Überfall etwas zu tun haben. Da Egert inzwischen seinen Verletzungen erlegen ist, wird die Mordkommission eingeschaltet.

Textquelle: 3sat - Erstausstrahlung: 26.4.1974 ZDF
 

73. Tod eines Landstreichers

Unterhalb einer kleinen Brücke wird die Leiche eines alten Landstreichers gefunden. Äußere Verletzungen und eine Schädelfraktur weisen darauf hin, dass der Mann nicht an dieser Stelle gestorben sein kann. Kommissar Keller lässt seine Assistenten im nahe gelegenen Ort Nachforschungen anstellen – ergebnislos. Fast gleichzeitig aber meldet die Landpolizei in einem Routinebericht von vier Landstreichern, die wenige Kilometer von der Fundstelle entfernt überprüft wurden. Sie sind der Polizei später noch einmal aufgefallen, aber da fehlte der alte Kitsch.

Textquelle: 3sat - Erstausstrahlung: 24.5.1974 ZDF
 

74. Mit den Augen eines Mörders

Bauarbeiter finden frühmorgens die Leiche eines Schulmädchens, das erwürgt worden ist. Für die Mordkommission ist dies ein undurchsichtiger Fall, denn ein Motiv ist nicht erkennbar. In mühsamer Kleinarbeit muss nun rekonstruiert werden, wie das Mädchen seine letzten Stunden verbracht hat. Dabei stößt Kommissar Keller sehr bald auf eine Zeitlücke, die nicht geklärt werden kann. Mitschüler, Lehrer, Eltern, Nachbarn – alle werden befragt, aber niemand kann eine Erklärung geben. Das bestärkt den Verdacht der Kripo, dass einer der Zeugen gelogen haben muss.

Textquelle: 3sat - Erstausstrahlung: 28.6.1974 ZDF
 

75. Im Jagdhaus

Im feudalen Jagdhaus der Industriellenfamilie Schenk außerhalb von München wird Paul Schenk, der Firmenchef, ermordet aufgefunden. Kommissar Keller steht vor der Aufgabe, aus den anwesenden Familienmitgliedern den Täter herauszufinden. Seine Arbeit wird dadurch erschwert, dass sich alle ausgesprochen verdächtig benehmen, offensichtlich auch Alibis miteinander abgesprochen haben und auf keinen Fall gewillt sind, sich eine Blöße zu geben. Doch als sich die Angelegenheit als fast unlösbar herausstellt, erlebt Kommissar Keller eine Überraschung.

Textquelle: 3sat - Erstausstrahlung: 12.7.1974 ZDF
 

76. Sein letzter Coup

Mitten in der Nacht werden die Beamten eines Münchner Polizeireviers in Alarmzustand versetzt: Genau vor ihrem Eingang haben Unbekannte einen Toten abgelegt. Der Mann, ein der Kripo bekannter Informant, ist kurz zuvor ermordet worden. Kommissar Keller vermutet einen Racheakt der Unterwelt. Damit liegt er richtig. Wie sich wenig später herausstellt, wird gemunkelt, dass ein ganz großes Ding in Vorbereitung ist.

Textquelle: 3sat - Erstausstrahlung: 26.7.1974 ZDF
 

77. Ohne "auf Wiedersehen" zu sagen

Im Englischen Garten wird die Leiche der jungen Inge Hansen entdeckt. Sie war vor einigen Wochen mit ihrer Freundin Franziska Danner von zu Hause ausgerissen, um in München ihr „Glück zu machen“. Kommissar Keller ahnt, dass nun auch Franziska, falls sie überhaupt noch lebt, in großer Gefahr schwebt. Zusammen mit Franziskas verzweifeltem Vater beginnt die Suche nach dem Mädchen.

Textquelle: 3sat - Erstausstrahlung: 9.8.1974 ZDF
 

78. Schwierigkeiten eines Außenseiters

Der Ladenbesitzer Helmut Domrose wird mitten in der Nacht durch verdächtige Geräusche aus seinem Geschäft geweckt. Als er mit seinem Revolver die Treppe heruntereilt, wird er rücklings erschlagen. Alarmiert von Frau Domrose, treffen wenig später Kommissar Keller und sein Team am Tatort ein. Tatverdächtig ist Theo Klinger, ein in der gesamten Nachbarschaft wegen seiner Unhöflichkeit, Brutalität und Arbeitsscheu gefürchteter junger Mann. Obwohl sämtliche Verdachtsmomente dafür sprechen, dass Theo Klinger den Mord begangen hat, hat der Kommissar an dieser glatten Lösung einige Zweifel ...

Textquelle: 3sat - Erstausstrahlung: 30.8.1974 ZDF
 

79. Jähes Ende einer interessanten Beziehung

Als Alexander Strassner sein Haus verlässt, um im städtischen Gemeindesaal ein Konzert zu besuchen, wird er vor der Haustür von drei Schüssen tödlich getroffen. Sein Freund Erich Lobach, mit dem Strassner seit Monaten zusammenwohnt, hat keine Erklärung, wer den Mord begangen haben könnte. Erst als Kommissar Keller ihm mitteilt, dass man bei Alexander ein kleines Päckchen mit zwei Verlobungsringen gefunden habe, ist Lobach zu der Aussage bereit, dass Alexander seit einiger Zeit mit einer Studienrätin befreundet war. Schon bald erfährt Kommissar Keller, dass irgendetwas an dieser Beziehung nicht stimmen konnte.

Textquelle: 3sat - Erstausstrahlung: 27.9.1974 ZDF
 

80. Der Segelbootmord

Gerhard Reger, ein Münchner Geschäftsmann, hat zum zweiten Mal geheiratet – ein junges Mädchen mit Namen Alexa. Alle haben sich mit dieser Ehe abgefunden, sogar Regers erste Frau Magda. Nur Hans, der Sohn, kann es nicht begreifen, dass seine Eltern ab jetzt nicht mehr zusammenleben. Eines Tages besucht Herr Reger seinen Sohn im Internat am Starnberger See. Während es zwischen Vater und Sohn zu einer Aussprache kommt, unternimmt Alexa eine Segelbootfahrt auf dem nahen Gewässer. Wenig später ist das Segelboot gekentert und Alexa tot. Was für Kommissar Keller und sein Team zunächst wie ein Unfall aussieht, stellt sich im Lauf der Ermittlungen als fast perfektes Verbrechen heraus.

Textquelle: 3sat - Erstausstrahlung: 25.10.1974 ZDF
 

81. Der Liebespaarmörder

Alle Männer, die Anita König kennen, sind von ihrer Schönheit, ihrem Charme, ihrer Anmut angetan. Und da Anita in einem Tanzcafé arbeitet, ist die Zahl ihrer Verehrer groß. Doch alle Anträge weist sie weit von sich, denn seit einiger Zeit ist sie mit einem jungen Mann befreundet. Als die beiden eines Abends in den nahen Wald fahren, werden sie von einem Unbekannten überfallen. Anitas Freund wird tödlich verletzt. Für Kommissar Keller steht fest, dass der Mörder unter den zahlreichen Verehrern Anitas zu finden ist. Doch bald schon merkt Keller, dass sich die Nachforschungen viel schwieriger gestalten, als angenommen.

Textquelle: 3sat - Erstausstrahlung: 29.11.1974 ZDF
 

82. Traumbilder

Kommissar Keller wird über Autotelefon in eine dunkle Seitenstraße beordert: Ein junger Mann behauptet, verfolgt zu werden. Als Keller dort ankommt, fallen Schüsse. Der junge Mann bricht tödlich getroffen zusammen, der Kommissar wird schwer verletzt. Trotz seiner Verwundung macht sich der Kommissar vom Krankenbett aus an die Lösung des Falls.

Textquelle: 3sat - Erstausstrahlung: 27.12.1974 ZDF
 

83. Das goldene Pflaster

- Erstausstrahlung: 10.1.1975 ZDF
 

84. Am Rande der Ereignisse

Die Hotelsekretärin Erna Gutmann war die Letzte, die Dr. Zorn lebend sah. Nachdem er ihr einen merkwürdigen Brief diktiert hatte, wurde er von einem Unbekannten durch die geschlossene Zimmertür erschossen. Wenig später meldet sich der Täter telefonisch bei Frau Gutmann. Neben der Aufklärungsarbeit muss Kommissar Keller nun Frau Gutmann beschützen, denn der kaltblütige Mörder würde vor einem weiteren Mord sicher nicht zurückschrecken. Erst viel später erkennt der Kommissar, dass es gar nicht so sehr der Mord ist, der ihn betroffen macht, sondern vielmehr die tragischen Ereignisse am Rande.

- Erstausstrahlung: 31.1.1975 ZDF
 

85. Warum es ein Fehler war, Beckmann zu erschießen

Wie an jedem Tag sind die Geldtransport-Fahrer Metzler und Beckmann in München unterwegs, als sie mitten im belebten Verkehr von einer Funkstreife angehalten werden. Die Polizisten teilen ihnen mit, dass ein Überfall auf den Wagen geplant ist. Während Metzler in den Streifenwagen umsteigt, klettert einer der Beamten zu Beckmann. Wenig später wird Beckmann tot aufgefunden, das Geld ist geraubt. "Eine unglaubliche Geschichte!" ist die erste Reaktion von Kommissar Keller, als die Meldung von dem dreisten Überfall bei ihm eingeht. Noch unglaublicher wird die Sache, als sich Keller und seine Mitarbeiter an die Aufklärung des schwierigen Falles machen.

Textquelle: 3sat - Erstausstrahlung: 14.2.1975 ZDF
 

86. Ein Mord auf dem Lande

er Gastwirt Alfons Tolke ist einer der reichsten Männer eines kleinen Dorfes, und das gibt ihm – so meint er – das Recht, mit den Bewohnern umzuspringen, wie es ihm beliebt. Die meisten sind auf irgendeine Art von ihm abhängig. Besonders haben jedoch seine Kinder und der Kellner Hans Beck unter ihm zu leiden, denn wenn Tolke betrunken ist, schlägt er sie bis zur Besinnungslosigkeit. So wundert sich im Dorf eigentlich niemand, als Tolke eines Morgens erschlagen aufgefunden wird. Für den Kommissar ist klar, dass Hans Beck oder eines der Kinder der Mörder ist. Es macht jedoch große Schwierigkeiten, die Gruppe der vier aufzubrechen – bis sich plötzlich die Ereignisse überschlagen und eine überraschende Wendung nehmen.

Textquelle: 3sat - Erstausstrahlung: 14.3.1975 ZDF
 

87. Der Mord an Doktor Winter

Es gibt kaum jemanden, der große Trauer empfindet, als Studienrat Dr. Winter eines Tages erschossen in einem Straßengraben aufgefunden wird. Bei seinen Kollegen war er nicht beliebt, die Schüler hielten ihn für ein vertrotteltes Unikum. So ist es für den Kommissar schwer, den Kreis der Verdächtigen einzuschränken. Erst als der einzige Freund des Toten, ein Pfarrer, dem Kommissar Einzelheiten aus dem von Tragik überschatteten Leben des alten Lehrers berichtet, weiß Kommissar Keller, wo er mit seinen Nachforschungen einzusetzen hat.

Textquelle: 3sat - Erstausstrahlung: 25.4.1975 ZDF
 

88. Die Kusine

Der Mord an dem Werbegrafiker Heinz Brenner ist für Kommissar Keller und sein Team zunächst eine reine Routineangelegenheit. Als dann jedoch die Freunde des Ermordeten ihre Aussagen machen und einhellig angeben, dass ein junges Mädchen zuletzt mit Heinz Brenner zusammen gesehen wurde, erscheint der Fall dem Kommissar reichlich mysteriös. Mit großem Einsatz versucht man herauszubekommen, wer dieses junge Mädchen ist. Aber alle Spuren verlaufen im Sande. Da geschieht ein zweiter Mord, und wieder soll das junge Mädchen daran beteiligt gewesen sein...

Textquelle: 3sat - Erstausstrahlung: 23.5.1975 ZDF
 

89. Sturz aus großer Höhe

Als Kommissar Keller den toten Mann sieht, der durch einen Sturz von der Fassade eines Hochhauses ums Leben gekommen ist, hat er keine Zweifel, dass ein tollkühner Einbrecher in Ausübung seiner Tätigkeit verunglückt ist. Als er jedoch erfährt, dass der Einbrecher in eine leere Wohnung einsteigen wollte, aus der es gar nichts zu holen gab, kommt ihm dieser Fall merkwürdig vor. Er macht sich mit seinem Team an die Arbeit.

Textquelle: 3sat - Erstausstrahlung: 20.6.1975 ZDF
 

90. Noch zehn Minuten zu leben

Im Hause des Industriellen Lenhard findet eine Party statt. Zahlreiche Gäste sind eingeladen, nur der Gastgeber ist durch ein Telefongespräch mit New York in seinem Büro aufgehalten worden. Schließlich trifft er doch ein und eilt unverzüglich nach oben, um sich umzuziehen. Wenige Sekunden später wird die frohe Partygesellschaft durch einen Schuss und einen Schrei aufgeschreckt: Lenhard ist erschossen worden.
Zunächst haben Kommissar Keller und sein Team keinen Zweifel, dass ein fremder Einbrecher der Täter ist, alle Anzeichen deuten darauf hin. Doch dann findet Kommissar Keller einen Hinweis, der ihn an einen vorsätzlichen Mord glauben lässt.

Textquelle: 3sat - Erstausstrahlung: 25.7.1975 ZDF
 

91. Der Tod des Apothekers

Gegen zwei Uhr nachts eilt ein junger Mann in ein Polizeirevier und berichtet, sein Onkel, der Apotheker Ernst Lahuser, sei vor ein paar Stunden mit 400.000 Mark von zu Hause aufgebrochen, um seine Frau, die vor ein paar Tagen entführt worden sei, freizukaufen. Der Dienst habende Beamte hält das für eine unglaubliche Geschichte. Als er in der Apotheke anruft, ist Frau Lahuser zu Hause. Von einer Entführung weiß sie nichts. Wenig später wird der Mordkommission gemeldet, dass Herr Lahuser tot aufgefunden worden sei.

Textquelle: 3sat - Erstausstrahlung: 5.9.1975 ZDF
 

92. Fährt der Zug nach Italien?

Als zwei Bahnpolizisten auf dem Münchner Hauptbahnhof ein völlig verschüchtertes und verwahrlostes Kind aufgreifen, scheint es sich zunächst um einen Ausreißer zu handeln. Doch dann erschrecken die Beamten: Der Körper des Kindes zeigt Spuren von brutalen Schlägen. Als die Beamten das widerstrebende Kind zu Hause abliefern wollen, finden sie in der Wohnung die Leiche seines Vaters. Kommissar Keller, der in den Fall eingeschaltet wird, ahnt, dass nur das Kind ihn auf die Spur des Mörders bringen kann...

Textquelle: 3sat - Erstausstrahlung: 26.9.1975 ZDF
 

93. Ein Playboy segnet das Zeitliche

Der Playboy Mandy Schulz sorgt ständig für Aufsehen: Jedes Mädchen, das er für einige Zeit zu sich nimmt, jeder mehr oder minder geschmackvolle Auftritt, jede Summe, die er Abend für Abend ausgibt, wird von eifrigen Reportern notiert. Da man Mandys Extravaganz kennt, nimmt niemand es so recht ernst, dass ein unbekannter Anrufer ihn seit einigen Tagen mit Mord bedroht, und alle sind mehr erstaunt als erschrocken, als Mandy erschossen wird. Während sich die Reporter noch um seine Leiche drängen, beginnt Kommissar Keller mit der Aufklärung des Verbrechens.

Textquelle: 3sat - Erstausstrahlung: 24.10.1975 ZDF
 

94. Mord nach der Uhr

Auf den ersten Blick scheint es, dass die schöne Anita von einem Einbrecher erdrosselt wurde, der in dem mondänen Haus der Fabrikbesitzerin Frau Reese nach Wertgegenständen suchte. Doch am Verhalten der Familie Reese bemerkt der Kommissar schnell, dass dieser Mord andere Motive haben muss als die Habgier eines Unbekannten. Bald schon findet er heraus, dass die gesamte Familie Reese einzig für ihr Werk lebt und arbeitet – nur Anita schien sich für den Familienbetrieb nicht besonders zu interessieren. Hier glaubt der Kommissar mit seinen Nachforschungen einsetzen zu können. Doch da die Familie Reese wie Pech und Schwefel zusammenhält, weiß er nicht recht, wie er den wahren Täter überführen kann...

Textquelle: 3sat - Erstausstrahlung: 21.11.1975 ZDF
 

95. Eine Grenzüberschreitung

Schon mehrere Tage lang hat die Entführung des Jungen Ralf Ramin Polizei, Bevölkerung und Presse in Aufregung versetzt, als Ralf völlig unversehrt wieder auftaucht. Bei den ersten Nachfragen nennt er den Namen eines seiner Entführer: Toni Kerk, der Sohn des Hausmeisters der Familie Ramin. Als die Polizei Toni festnehmen will, findet sie den Jungen ermordet vor der Tür liegend. Für Kommissar Keller und seine Leute steht fest, dass Entführer und Mörder im engsten Freundeskreis Toni Kerks gesucht werden müssen.

Textquelle: 3sat - Erstausstrahlung: 19.12.1975 ZDF
 

96. Der Held des Tages

Als Bankfilialleiter Weise mitten in der Nacht von drei maskierten Gangstern aufgefordert wird, den Schlüssel zum Tresor herauszugeben, hat er nur die Sorge, dass sein kleiner Sohn Hans nicht erwacht und in Gefahr gerät. Als es jedoch wenig später vor der Bankfiliale zu einer Schießerei kommt, bei der ein Polizist getötet wird, erfährt Herr Weise zu seiner Bestürzung, dass es Hans war, der die Polizei alarmiert hat. Für Kommissar Keller ist klar, dass der kleine Hans zumindest einen der Verbrecher gesehen haben muss. Doch der bestreitet, jemanden erkannt zu haben.

Textquelle: 3sat - Erstausstrahlung: 2.1.1976 ZDF
 

97. Tod im Transit

Reisebüroinhaber Eckert meldet sein Auto als gestohlen. Wenig später findet die Polizei im Kofferraum die Leiche eines jungen Mannes. Herr Eckert bestreitet entsetzt, von dem Toten etwas zu wissen. Aber nicht nur das äußerst nervöse Verhalten des Mannes kommt dem Kommissar verdächtig vor; auch andere Hotelgäste erregen sein Misstrauen. Ehe sich Keller und seine Mitarbeiter versehen, stecken sie in einer dramatischen und lebensgefährlichen Geschichte.

- Erstausstrahlung: 30.6.1976 ZDF

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