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Die Zukunft des Deutschen Weltbürgers

2007-04-11

Mensch

Im Zusammenhang mit der Globalisierung scheint sich nun zunehmend zu offenbaren, dass das Bewusstsein für die Notwendigkeit lebenslanger individueller Bildungsinitiative, sowohl institutionell als auch individuell, immer noch mangelhaft, und daher sozial schädlich bzw. unverträglich ausgeprägt zu sein scheint. Die gegenwärtige Politik ist zu einseitig von leistungsorientierten Beurteilungen ökonomischer Daten und sozialer Indikatoren vereinnahmt. Zu sehr tritt in dieser Gesellschaft die Sorge um die frühkindliche Entwicklung hinter die Bedürfnisse ihrer Eltern zurück. Zu gering ist die Schätzung der Arbeit der Kinder in Schule, zu desinteressiert das Bildungssystem an der Entfaltung ihrer Kreativität. Zu sehr erscheint die Bildung wie eine Kolonisierung des Menschen um abhängige Arbeitssklaven für ein einfältiges System der Ausbeutung zu schaffen. Zu gering die Achtung gegenüber dem Bürger als eigentliche tragende Säule der Gesellschaft.

Heimat

Erst die erfahrbare verbindliche Fürsorglichkeit und Empathie um die Lebensschicksale der Bürger – und damit die Achtung gegenüber dem Einzelnen und seinem individuellen Wohlergehen – im Sinne der Einzigartigkeit und Unwiederbringlichkeit seines gegenwärtigen Lebens – als dem eigentlich übergeordneten Sinn der sozialen Gemeinschaft – erheben ein Land von einem einfachen Staat in den Rang einer echten Nation und damit einer liebenswerten und der Liebe würdigen Heimat im Sinne einer sich entwickelnden lebendigen gutartig empfundenen aber auch des Schutzes bedürftigen Wesenheit.

Nation

Sich mit der Nation identifizieren zu können, setzt darüber hinaus voraus, dass der politische Status Deutschlands der Befähigung Deutschlands entspricht, den vitalen Interessen der Menschen Vorschub leisten zu können, sich kontinuierlich dieser Herausforderung zu stellen und sich ihr wahrhaftig diszipliniert unterzuordnen, um sich darin mit anderen Nationen messend, einen Rang von der Völkergemeinschaft, als eines ihrer würdigen Mitglieder, zusprechen zu lassen und sich dadurch in diesem Sinne behaupten zu können.

Zivilisation

Gefühle der Verbundenheit und des Stolzes mit der Heimat, setzen soziale und lebensperspektivische Orientiertheit, Sicherheit und Selbstbewusstheit voraus, aber auch das Gefühl von der Kraft des kollektiven Willens einer Nation beflügelt zu sein, innerhalb einer Völkergemeinschaft, auf eine gemeinsame Perspektive einer Menschheit konstruktiv zuzuarbeiten, geprägt von der Würde des Reichtums innerer und äußerer Mannigfaltigkeit, um das Urvertrauen aus sich selbst - als Teil des Ganzen - schöpfen zu können, und sich patriotisch für die Vitalität der Lebensgrundlagen, dem Schutz der Umwelt, und damit der Zukunft des Lebens und auf ihr basierenden Zivilisation als Ganzem auf dem Planeten Erde – dem einzigen erreichbaren und unserer Handhabung zugänglichen Garten des Überlebens – einsetzen zu wollen.

 

© Tobias Waehneldt – alle Rechte vorbehalten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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