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Das Leben
des Kuck
Kuck ("Der Peter lässt mich nicht mitspielen") Geboren wurde Christian Kuck an
einem warmen Sommertag im Jahr 1897.
„Der Peter läßt mich nicht mitspielen, der Peter ist ein Arschloch“. Aufgewachsen in Breslau, Danzig und Stettin, machte Christian Kuck ein Einser - Abitur am Sophien - Gymnasium in Berlin. Im Anschluß studierte er in allen größeren europäischen Metropolen, sowie in Alexandria, New York und Peking. Er schloß sein Studium 1928 mit einem Doktortitel in Physik, Medizin, Jurisdiktion, Philosophie und Byzantinistik ab. Schon während seines Studiums veröffentlichte er mehrere philosophische Abhandlungen in den Zeitschriften „Caliga“ und „Fagitatio“, die viel beachtet und teilweise Eingang in den Kanon der philosophischen Schriften fanden. Im Anschluß an sein Studium gönnte sich Kuck eine zweijährige Schaffenspause und arbeitete als Straßenarbeiter in Australien und Sibirien.
Kuck ( während seiner zweijährigen Schaffenspause in Sibirien ) Gerüchten zu Folge soll er
am Bau der Panamerika Strasse beteiligt gewesen sein. 1930 kehrte Kuck
nach Berlin zurück und veröffentlichte seine erste größere
Philosophische Abhandlung „Vom Sein und Wesen des minimalistischen Gedankens“.
Dieses Werk brachte ihm 1932 die Doktorwürde an der Philosophische
Fakultät der Humboldt- Universität in Berlin ein. 1934 emigrierte
Kuck auf Grund der Nationalsozialisten
nach New York. 1933 waren seine Werke „Vom Sein...“ und „ Die allmähliche
Auslegung der minimalistischen Geste während einer Pantomime am Alexanderplatz
in der Nachmittagssonne“ während der Bücherverbrennung der Nationalsozialisten
den Flammen zum Opfer gefallen. In New York besuchte er den „Deutschen
Stammtisch“ und traf dort mit anderen deutschen Exilanten zusammen. Das
Leben in New York begann schnell, Kuck zu langweilen, wie er immer wieder
in Briefen an seine zahlreichen Geliebten in Deutschland und Finnland zum
Ausdruck brachte. An seine langjährige Geliebte Kröjb
Bardasdottir schrieb er im Januar 1935: „Dieser
stinkende Moloch langweilt mich zutiefst. Wünschte Du wärest
hier(...)“.
So begann er im Sommer 1935 seinen „großen Trip“ durch die Vereinigten Staaten, der mehrere Jahre dauern sollte und ihn in fast alle größeren Städte der USA führte. Er traf auf seiner Reise mit vielen Schriftstellern und Philosophen zusammen, in Florida betrank er sich mehrere Tage mit Hemingway und erzählte ihm von seiner großen Leidenschaft, dem Hochseeangeln. Kuck wurde für seine Fabulierfreude bekannt, und für seine Lügengeschichten, die so manchen Amerikaner am eigenen Verstand zweifeln ließen. Nicht belegt ist ein Treffen mit dem jungen Charles Bukowski 1940, obwohl manche Passagen aus Bukowskis Werk fast wörtlich an Kucks „Der Alkohol und die Frauen oder Wieso ich ständig pleite bin“ erinnern. Die nächsten Jahre des „großen Trips“ liegen im Dunkeln, sind doch fast keine schriftlichen Aufzeichnungen, auch keine Briefe, erhalten. Auch in seinem Reisebericht „Da lang und wieder her oder der Große Trip“, erschienen 1972, schweigt sich Kuck eher über diese Zeit aus. Unbelegten Gerüchten zu Folge arbeitete Kuck als Agent für den CIA in Deutschland und war maßgeblich am Attentat auf Hitler vom 20 Juli beteiligt. Ebenso wenig belegt ist der Einsatz als Agent im Kalten Krieg. Das erste belegte Lebenszeichen Kucks haben wir im Jahr 1968, als er seine Gedanken zu den Studentenunruhen und der nötigen Neuordnung der Gesellschaft in seinem viel zitierten Artikel „Ho- Ho- Holalala“ in der Zeitschrift „Aegritudo“ veröffentlicht. Kuck wird erneut zum viel gelesenen Philosophen, und auch sein Folgewerk „Mein Gott geht mir der Strauss auf den S...“ wird zu einem oft diskutierten Werk der neueren Philosophie. Der mittlerweile 80- jährige Kuck hält seit 1977 wieder Vorträge an den bedeutendsten deutschen Universitäten in Ost- und Westdeutschland. Erstaunen erweckte Kuck, als er 1982 auf einem Konzert in Hamburg in vertraulichem Tonfall mit Blixa Bargeld und FM Einheit plauderte. Von der neuen elektonischen Musik begeistert, versuchte Kuck sich ebenfalls als Musiker.
Unvergessen ist sein Auftritt im Hamburger „Grünspan“ 1985 vor dreiundzwanzig zahlenden Gästen, nach dem nach Aussagen einiger zu Tränen gerührter Besucher „Musik nicht mehr dasselbe“ ist. Im Anschluß zog sich dieses letzte deutsche Universalgenie in das Privatleben zurück. Er hatte nur noch spärliche öffentliche Auftritte, bemerkenswert sind hier seine Rede zur Deutschen Einheit vor dem Bundestag und natürlich sein Hundertster Geburtstag, den er mir den größten deutschen Schriftstellern und Künstlern beging. Kuck lebt seit dem zurückgezogen auf seinem Gutshof im Emsland und arbeitet nach eigenen Angaben an einer Neufassung von Dantes „göttlicher Komödie“. |