Aktuelle Informationen zu den Catweasel-Tools und Treibern
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0. Hinweise
1. šbersicht
2. Installationshinweise
3. Problemebehebung
4. Bedienungshinweise


0. Hinweise
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Neue  Informationen,  die  erst  in  der letzten Version hinzugefgt   |
wurden, sind, wie  dieser  Absatz,  am  Rand  durch  das Zeichen '|'   |
gekennzeichnet.                                                        |

Eine Beschreibung der Žnderungen im Vergleich  zur  letzten  Version
stehen in der Datei VERSION.TXT.


1. šbersicht
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Die Treiber und Tools  sind  fr  den  Betrieb unter MS-DOS (TM) und
MS-Windows  (TM)  ausgelegt. Alle Programme wurden erfolgreich unter
verschiedenen Versionen von MS-DOS (TM) und unter  Windows  95  (TM)
getestet.  Die Programme setzen einen Intel 486 oder h”her und einen
Coprozessor voraus. Der Coprozessor ist  auáer  beim Intel 486 SX in
jedem Intel 486, Intel Pentium,  Intel Pentium Pro und Intel Pentium
II, sowie in praktisch allen kompatiblen Prozessoren  im  Prozessor-
kern enthalten.

Auf der Installationsdiskette befinden sich die folgenden Dateien:

README.TXT      - Diese Datei; bitte unbedingt lesen
VERSION.TXT     - Beschreibung der  unterschiedlichen  Software-Ver-
                  sionen
CATPARAM.TXT    - Definitionsdatei fr Standard-Einstellungen
RTM.EXE         - Runtime-Manager
DPMI16BI.OVL    - Hilfsdatei fr Runtime-Manager
CATSHELL.EXE    - Kommandoprozessor,  der  unter   reinem   DOS  fr
                  schnellere Ladezeiten der Catweasel-Befehle sorgt.
CATINFO.EXE     - Programm, welches Informationen ber Catweasel und
                  Treiber ausgibt
CATDIR.EXE      - Ersatz fr den DIR-Befehl, speziell fr Catweasel-
                  Laufwerke
CATCOPY.EXE     - Ersatz fr den COPY-Befehl
CATIMAGE.EXE    - Programm, welches ein  komplettes  Image  (Backup)
                  einer Diskette erzeugt
CATBASE.EXE     - Basistreiber fr den Catweasel

Die folgenden Dateien sind nur eventuell vorhanden:

BC450RTL.DLL    - DLL mit Hilsfunktionen
CATDLL.DLL      - DLL mit Catweasel-Funktionen

In der aktuellen Version  werden  folgende  Diskettenformate  unter-
sttzt:

- CBM 1541, 5.25" einseitig 170 KB
- CBM 1571, 5.25" einseitig 170 KB
- CBM 1571, 5.25" doppelseitig 341 KB
- CBM 1581, 3.5" doppelseitig 800 KB
- Amiga, 3.5", doppelseitig 880 KB
- Amiga, 3.5", doppelseitig 1760 KB
- Amiga, 5.25", doppelseitig 880 KB
- Amiga, 5.25", doppelseitig 1760 KB
- Atari ST, 3.5", doppelseitig 720 KB
- Atari ST, 3.5", doppelseitig 800 KB
- Atari ST, 3.5", doppelseitig 1440 KB
- IBM PC, 3.5", doppelseitig 720 KB
- IBM PC, 3.5", doppelseitig 1440 KB
- IBM PC, 5.25", doppelseitig 360 KB
- IBM PC, 5.25", doppelseitig 720 KB
- IBM PC, 5.25", doppelseitig 800 KB
- IBM PC, 5.25", doppelseitig 1200 KB
- Catweasel-Extra, 3.5", doppelseitig 1160 KB
- Catweasel-Extra, 3.5", doppelseitig 2380 KB
- Apple Macintosh, 3.5", einseitig 400 KB                              |
- Apple Macintosh, 3.5", doppelseitig 720 KB                           |
- Apple Macintosh, 3.5", doppelseitig 800 KB                           |
- Apple Macintosh, 3.5", doppelseitig 1440 KB                          |
- Apple IIe, 5.25", einseitig 140 KB                                   |

Diese Dateisysteme werden untersttzt:

- CBM 1541 (DOS 2A)
- CBM 1571 (DOS 2A), einseitig & doppelseitig
- Amiga OFS
- Amiga OFS localized
- Amiga FFS
- Amiga FFS localized
- PC FAT12
- PC FAT16
- PC VFAT12
- PC VFAT16


2. Installationshinweise
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In  der  aktuellen  Version  liegt  dem  Paket  leider   noch   kein
Installationsprogramm   bei,   so  daá  die  Installation  von  Hand
durchgefhrt werden muá. Diese  ist  aber  recht einfach, so daá sie
auch von weniger  erfahrenen  Anwendern  durchgefhrt  werden  kann.
Falls  Sie  sich  eine  solche  Installation  nicht  zutrauen,  oder
Verst„ndnisschwierigkeiten  haben,  ziehen  Sie bitte einen Fachmann
hinzu.

Die Installation besteht aus mehreren Schritten. Zuerst muá auf  der
Festplatte ein eigenes  Verzeichnis  fr die Catweasel-Dateien ange-
legt  werden,  in  das  diese  dann  kopiert werden. Dies kann unter
MS-DOS (TM) beispielsweise durch diese Befehlsfolge geschehen:

md c:\catwsl
xcopy a:\*.* c:\catwsl

Dabei steht  a:  fr  das  Laufwerk,  in  dem die Catweasel-Treiber-
diskette liegt. Im  n„chsten  Schritt  muá  die  Datei  AUTOEXEC.BAT
angepaát  werden.  Hierzu ”ffnen Sie die Datei mit einem Texteditor,
zum Beispiel durch Eingabe von:

edit c:\autoexec.bat

Wenn  Sie  ein  Boot-Men  verwenden,  enth„lt  auch   diese   Datei
verschiedene  Abschnitte. Diese Abschnitte entsprechen jeweils einem
Menpunkt. Ein solcher Abschnitt wird beispielsweise durch

:Windows

eingeleitet. Fhren Sie einfach  die  folgenden Anweisungen fr alle
Abschnitte aus, in denen Sie den Catweasel  verwenden  wollen.  Wenn
Sie kein Bootmen verwenden, brauchen Sie dies nicht beachten.

Nehmen Sie nun die folgende Zeile in die Datei auf:

C:\CATWSL\CATBASE.EXE /p320

Dabei gibt die Zahl hinter /p die Basisadresse des  Controllers  an.
Diese  Adresse  ist  normalerweise  auf  320  voreingestellt. Andere
Adressen k”nnen Sie mit Hilfe der Jumper  auf  der  Controller-Karte
w„hlen. Eine Auflistung aller Adressen befindet sich in Kapitel 3.

Falls  es  keine  Hardware-Konflikte  gibt,  wird  der  Treiber beim
Systemstart die  Adressen  aller  Controller  im  System  und einige
andere Informationen ausgeben.

In der Datei gibt es normalerweise  eine  Zeile, die in etwa so aus-
sieht:

PATH = C:\DOS;C:\WINDOWS

Falls diese Zeile bereits sehr lang ist (mehr als 200 Zeichen), oder
es mehrere Zeilen dieser Art gibt, sollten Sie ihr System von  einem
Fachmann  untersuchen  lassen,  denn es ist sehr wahrscheinlich, daá
Sie einige "Installations-Leichen"  auf  der  Festplatte haben, d.h.
daá es  Rckst„nde  von  anderen  Programmen  gibt,  die  eigentlich
bereits  gel”scht  sein  sollten.  In  einem solchen Fall kann nicht
dafr garantiert werden, daá die n„chste Žnderung keine Auswirkungen
auf die Funktionsf„higkeit einiger Programme hat.

Fgen Sie vorne in die erste Zeile den Namen des Verzeichnisses ein,
in  welches Sie die Dateien der Installationsdiskette kopiert haben.
Dies bedeutet in unserem Beispiel, daá die Zeile nun so aussieht:

PATH = C:\CATWSL;C:\DOS;C:\WINDOWS

Wenn Sie alle Žnderungen durchgefhrt und die Datei wieder gesichert
haben, k”nnen Sie das System neu starten. W„hrend des Startes sollte
sich die Treiber mit einer Meldung zu erkennen geben, so daá Sie den
Erfolg   der  Operation  feststellen  k”nnen.  N„here  Informationen
bekommen Sie durch  das  Programm  CATINFO,  welches im bern„chsten
Kapitel beschrieben wird.


3. Problembehebung
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3.1. Basis-Treiber

Der  Basis-Treiber  sucht   den   Catweasel-Controller  nur  an  den
angegebenen Basisadressen. Falls diese Adresse  nicht  bekannt  ist,
gibt es die M”glichkeit ber den Parameter /pauto nach dem Catweasel
suchen  zu  lassen.  Der  Treiber  sucht dann alle Adressen nach dem
Controller ab,  was  allerdings  zu  Problemen  mit anderer Hardware
fhren kann. Aus diesem Grund sollte  der  Treiber  nur  mit  dieser
Option gestartet werden, um die Adresse einmalig zu ermitteln.

WARNUNG:  Der  Treiber  sucht  bei Angabe der Option /pauto oder bei
Angabe einer falschen Basisadresse nach einer Hardware, die er nicht
finden kann. Hierdurch  kann  es  zu  Problemen mit anderer Hardware
kommen. Systemabstrze und schlimmeres,  auch  Datenverlust,  k”nnen
nicht  ausgeschlossen  werden.  In  unseren  Tests sind jedoch keine
ernsten Schwierigkeiten  aufgetreten,  so  daá  wir uns entschlossen
haben, diese  Funktion  fr  den  Anwender  frei  zu  lassen.  Bitte
beachten Sie, daá die Verwendung auf eigene Gefahr geschieht und die
Funktionsf„higkeit   des  Treibers  nur  bei  Angabe  der  korrekten
Basisadresse zugesichert wird.

Der Treiber untersttzt maximal 4 Controller und 8 Laufwerke, so daá
ein weiterer Controller nicht von dem Treiber akzeptiert wird.

Auf dem Controller befinden sich  einige  Jumper,  daá  sind  kleine
Stecker,  die  auf einer Pin-Leiste stecken. Mit Hilfe dieser Jumper
k”nnen Sie die  Basisadresse  des  Controllers  einstellen, wobei es
insgesamt  acht  verschiedene  Adressen   gibt.   Die   eingestellte
Basisadresse   muá  unbedingt  frei  sein,  damit  der  Treiber  den
Catweasel finden und ansteuern kann.  Falls also die Erkennung nicht
funktioniert, ist  es  sehr  wahrscheinlich,  daá  die  eingestellte
Adresse  bereits  durch eine andere Karte belegt ist. In diesem Fall
„ndern Sie bitte die Einstellungen auf dem Catweasel-Controller.

Die Adresse, die bei einer gegebenen Jumperstellung eingestellt ist,
k”nnen Sie der folgenden Tabelle  entnehmen,  in  der  auch  etwaige
Konflikte mit bekannten Karten anderer Hersteller aufgefhrt sind.

>>>> ACHTUNG: Die folgende Tabelle enth„lt Fehler.

  Jumper-  | Adreá-  | m”gliche Konflikte mit Karten dieses Typs
  stellung | bereich |
 ----------+---------+---------------------------------------------
    :::    | 300-307 | Ethernet-Karten verschiedener Hersteller
           |         |
    ::X    | 220-227 | Soundblaster (TM) und kompatible Soundkarten
           |         |
    :X:    | 240-247 | Soundblaster (TM) und kompatible Soundkarten
           |         |
    :XX    | 388-38f | Soundblaster (TM) und kompatible Soundkarten
           |         |
    X::    | 280-287 | Ethernet-Karten verschiedener Hersteller
           |         |
    X:X    | 2c0-2c7 | Ethernet-Karten verschiedener Hersteller
           |         |
    XX:    | 360-367 |
           |         |
    XXX    | 320-327 | Ethernet-Karten verschiedener Hersteller
           |         |

Voreingestellt ist der Bereich 320-327, der bei vielen PCs frei ist.

Falls der Treiber den Controller nicht erkennt, aber vermutlich kein
Konflikt mit anderen Karten vorliegt,  kann eventuell auch ein Soft-
warekonflikt  vorliegen.  In  diesem  Fall  verhindert  ein  anderer
Treiber den Zugriff auf die Hardware. Dieser Fall kann zum  Beispiel
beim  Einsatz von Speichermanagern anderer Hersteller auftreten. Wir
empfehlen daher, den von  Microsoft  (TM)  mitgelieferten  Speicher-
manager einzusetzen.

Um etwaige Probleme einzukreisen, sollten Sie ein m”glichst sauberes
System  aufbauen,  d.h.  alle  unn”tigen Treiber auskommentieren und
alle unwichtigen Steckkarten aus  dem System entfernen. Bitte lassen
Sie entsprechende Arbeiten unbedingt von einem Fachmann durchfhren.

Durch  die  Option  /p  (z.B.  /p240) mssen Sie dem Basis-
treiber eine Adresse bergeben,  die dieser dann exklusiv verwendet.
Falls Sie mehrere Catweasel im  System  haben,  k”nnen  Sie  mehrere
Adressen angeben.

ACHTUNG:  Der  Basistreiber  kann  auch in einer DOS-Box von Windows
(TM) oder von  Windows  95  (TM)  gestartet werden. Innerhalb dieser
DOS-Box k”nnen dann alle Catweasel-Programme  verwendet  werden.  Um
Konflikte  mit der Hardware-Emulation von Windows zu vermeiden, wird
empfohlen, in der DOS-Box immer die korrekte Basisadresse anzugeben.
Der Treiber darf  nicht  in  zwei  DOS-Boxen gleichzeitig eingesetzt
werden, wenn dabei  der  gleiche  Catweasel-Controller  angesprochen
wird.


3.2 Tools

Auf einigen Systemen kann  es  zu einer Fehlermeldung "Cannot enable
A20" oder einer „hnlichen Meldung kommen. In diesem Fall sollten Sie
einen   Speichermanager,   wie  EMM386  installieren.  Entsprechende
Hinweise finden Sie in der Dokumentation zu Ihrem Betriebssystem.

Die  Tools  laufen allesamt im Protected-Mode, d.h. sie setzen einen
Intel  486  (TM)  oder  h”heren Prozessor voraus. Auáerdem verwenden
diese  Programme  eventuell   (je   nach  Version)  zwei  sogenannte
dynamische Link-Libraries (DLLs), die die Ladezeit unter reinem  DOS
erh”hen.  Der  Vorteil  dieser  Methode  ist  der, daá die Programme
relativ klein  sind.  Leider  kommt  es  aber  unter  reinem  DOS zu
deutlich l„ngeren Ladezeiten, so daá nach dem Aufruf eines Tools ein
kleiner  Moment   vergeht,   bis   die   ersten   Bildschirmausgaben
erscheinen.  Wenn  Sie  die Programme in einer DOS-Box unter Windows
(TM) oder Windows 95  (TM)  einsetzen,  oder die CatShell verwenden,
entstehen diese l„ngeren Ladezeiten nicht.


4. Bedienungshinweise
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Die Tools zum Catweasel sind allesamt fr  die  Kommandozeile,  also
fr  MS-DOS  (TM)  ausgelegt.  Ihre Verwendung ist fr Anwender, die
sich mit DOS-Befehlen  auskennen,  sehr  einfach.  Im folgenden Text
werden daher entsprechende Kenntnisse  vorausgesetzt  und  es  folgt
eine  kurze  Beschreibung  der  Parameter,  die  die einzelnen Tools
erwarten.

Alle Tools verstehen einige  besondere  Parameter, die zur Steuerung
der Software in Fehlersituationen dienen. Diese Parameter lauten:

  /rotationtime=t
    t gibt  die  Umdrehungsgeschwindigkeit  in Millisekunden an,
    fr die die Software den Controller programmieren soll.

    Der  Catweasel  kann  in   weiten  Bereichen  an  die  reale
    Geschwindigkeit    des    Laufwerkes    angepaát     werden.
    Normalerweise sollte die Geschwindigkeit von 3.5"-Laufwerken
    bei  300  U/min,  dies  enspricht  200  ms,  liegen, w„hrend
    5.25"-Laufwerke mit 360 U/min,  respektive 166 ms, schneller
    drehen. Die Software versucht, die richtige  Geschwindigkeit
    zu messen und sich daran anzupassen.

    In  einigen F„llen funktioniert diese Messung nicht korrekt.
    In  diesem  Fall   kann   man  manchmal  bessere  Ergebnisse
    erreichen, wenn man  der  Catweasel-Software  mitteilt,  wie
    schnell  das  Laufwerk wirklich dreht. Eine andere Anwendung
    dieses Parameters ist die  Anpassung an schlechte Disketten.
    Es kann n„mlich vorkommen, daá eine Diskette  mit  einem  zu
    langsam  bzw.  zu  schnell  drehenden  Laufwerk  beschrieben
    wurde.  Solche  Disketten  k”nnen  dann  ggf.  nicht korrekt
    gelesen werden. Indem man  dann der Catweasel-Software einen
    leicht erh”hten bzw. leicht verminderten Wert mitteilt, kann
    es sein, daá die Diskette besser  gelesen  werden  kann.  Es
    empfiehlt sich, den Wert im Bereich von 156 bis 176 bzw. 188
    bis 212 zu verstellen.

    Anmerkung:  Zu  langsam  drehende  Diskettenlaufwerke  wurde
    frher  gerne verwendet, um Disketten mit einem Kopierschutz
    zu  versehen.   Die   Disketten   konnten   mit  mehr  Daten
    beschrieben  werden,  da  eine  Umdrehung  l„nger   dauerte.
    Normale  Laufwerke  konnten  diese  Disketten  zwar meistens
    lesen, aber nie schreiben.

  /rotationtime[i]=t
    Dieser   Parameter   entspricht   dem   letzten   Parameter,
    allerdings  bezieht  sich  die Angabe nur auf ein bestimmtes
    Laufwerk i.  Dadurch  ist  es  m”glich,  fr  jedes Laufwerk
    getrennt die Geschwindigkeit anzupassen.

  /retries=n
    Mit  diesem  Parameter  kann  eingestellt  werden,  nach wie
    vielen  Leseversuchen   die   Software   aufgibt,  und  eine
    Fehlermeldung fr den gesuchten  Sektor  zurckliefert.  Der
    Vorgabewert  ist  10, teilweise hilft es aber bei schlechten
    Disketten, diesen Wert deutlich zu erh”hen.

  /calibrateretries=n
    Wie der letzte Paramter bestimmt auch dieser  Parameter  das
    Verhalten  bei  Lesefehlern. n gibt hier an, nach wie vielen
    Versuchen die  Software  eine  Neukalibrierung des Laufwerks
    durchfhrt. Die Kalibrierung  ist  recht  zeitaufwendig  und
    bringt  in  der  Regel wenig. Standardm„áig wird sie dennoch
    nach 8 Lesefehlern (beim  selben  Sektor) angewendet. Wenn n
    grӇer ist,  als  der  Parameter  fr  /retries,  dann  wird
    berhaupt nicht kalibriert.

  /dirsortorder=o
    Mit diesem Parameter kann  eine  Standard-Sortierreihenfolge
    fr  Catdir  eingestellt  werden.  Dabei  bezeichnet  o  die
    Sortierreihenfolge.  Diese  Reihenfolge  kann  auch ber den
    Parameter /o  von  Catdir  festgelegt werden. Voreingestellt
    ist die Reihenfolge "gn". Folgende Werte  k”nnen  kombiniert
    werden:

       '-'  -  invertiert   die  Sortierreihenfolge  fr  den
               n„chsten Parameter
       'r'  -  invertiert  die  Sortierreihenfolge  fr  alle
               folgenden Parameter
       'a'  -  sortiert nach dem Namen (alphabetisch)
       'd'  -  sortiert nach dem Datum der letzten Žnderung
       'e'  -  sortiert nach der Extension
       'g'  -  trennt Verzeichnisse von Dateien
       'n'  -  sortiert nach Namen (alphanumerisch)
       's'  -  sortiert nach GrӇe
       'u'  -  unsortiert

  /imageextension=e
    e bezeichnet  eine  Dateiextension,  welche  automatisch von
    Catimage an alle Dateien angeh„ngt wird, die keine Extension
    haben.

  /imageextension[f]=e
    Dieser  Parameter  entspricht  dem  letzten  Parameter.  Der
    Unterschied  besteht  nur  darin,  daá  hier  ber  f   eine
    zus„tzliche  Spezifizierung  des  Diskettenformates  m”glich
    ist.  Catimage  w„hlt  immer  die  Extension aus, die zu dem
    aktuellen  Diskettenformat   paát.   Wenn   keine  spezielle
    Extension  gefunden   wird,   wird   die   Default-Extension
    verwendet,  die  mit  dem letzten Parameter definiert werden
    kann. Die Namen der  Diskettenformate  zeigen alle Tools an,
    sobald sie auf eine Diskette  zugreifen.  Da  diese  Formate
    Leerzeichen  enthalten,  Leerzeichen  aber  nicht  ber  die
    Kommandozeile  bergeben werden drfen, mssen diese Zeichen
    durch den Unterstrich '_'  ersetzt  werden. Im Moment werden
    die folgenden Namen erkannt:

      "Extra, 4760 KB"
      "Extra, 2380 KB"
      "Extra, 1160 KB"

      "Amiga, 1760 KB"
      "Amiga, 880 KB"

      "IBM, 1440 KB"
      "IBM, 1200 KB"
      "IBM, 800 KB"
      "IBM, 720 KB"

      "CBM 1581, 800 KB"

      "CBM 1541, 170 KB"

      "CBM 1571, 341 KB"

  /blocksize=n
     Die  Tools  k”nnen  alle  auf  Diskettenlaufwerke,  die  am
     Catweasel    oder    am    normalen     Diskettencontroller
     angeschlossen  sind,  zugreifen.  Auáerdem sind sie dazu in
     der Lage, mit  simulierten Diskettenlaufwerken zu arbeiten.
     Solche simulierten Laufwerke sind Diskettenimages, die  als
     normale  Dateien  angesprochen  werden. Da die Dateisysteme
     blockorientiert  arbeiten,  ben”tigen  sie  die  Angabe der
     BlockgrӇe. Normalerweise kann die  BlockgrӇe  anhand  der
     Formatierung   ermittelt   werden.  Da  Imagedateien  keine
     Formatierungsinformationen enthalten, muá diese Information
     fr simulierte Laufwerke  vom  Benutzer geliefert werden. n
     bezeichnet nun die BlockgrӇe, die die Tools fr simulierte
     Disketten annehmen. Voreingestellt ist der  Wert  512,  der
     auf  modernen Systemen verwendet wird. šblich sind noch die
     Werte   256   (8-Bit-Computer)    und    128   (sehr   alte
     8-Bit-Computer).

  /blocksize[e]=n
    Dieser   Parameter   entspricht   dem   letzten   Parameter,
    allerdings kann  hier  noch  eine  bestimmte  Dateiextension
    angegeben  werden. Die Tools werten den Namen der Datei aus,
    welche als virtuelles Laufwerk dient. šber die Extension des
    Dateinamens wird dann  die  BlockgrӇe  festgelegt. Nur wenn
    keine passende Extension gefunden wird,  greifen  die  Tools
    auf  den  Default-Wert  zurck, der mit dem letzten Paramter
    beeinfluát werden kann.

  /ignoreformatviolations=b                                            |
    Mit diesem Paramter wird das  Verhalten  der  Tools  in  dem       |
    Fall,  daá  die  Diskette  nicht  genau  den Spezifikationen       |
    entspricht,  festgelegt.  In  der  Regel  ist  eine  strenge       |
    Auslegung der Spezifikation nicht  notwendig, es kann jedoch       |
    in einigen F„llen bei fehlerhaften Disketten sinnvoll  sein,       |
    die Spezifikation exakt einzuhalten. Da sich aber nicht alle       |
    Betriebssysteme oder  Diskettencontroller  an  die  Spezifi-       |
    kationen  halten,  k”nnen  die Tools so konfiguriert werden,       |
    daá sie diese Verst”áe ignorieren.                                 |

Alle Parameter k”nnen in  einer  Datei catparam.txt abgelegt werden.
Diese  Datei  wird  von   allen   Tools   ausgewertet,   bevor   die
Kommandozeile  untersucht  wird. Die Datei muá im selben Verzeichnis
liegen, wie das Tool  selber.  In  der  Datei muá jeder Parameter in
einer eigenen Zeile  stehen.  Kommentare  k”nnen  eingefgt  werden,
indem  der  Zeile ein Semikolon vorangestellt wird. Es ist sinnvoll,
in  dieser   Datei   die   Geschwindigkeiten  aller  angeschlossenen
Laufwerke  vorzugeben,  da  diese  dann  automatisch  immer  korrekt
gesetzt werden. Wenn dann  besonders  schwierige  Disketten  gelesen
werden  sollen,  kann durch Angabe der Paramter in der Kommandozeile
eine Anpassung erfolgen.


4.1. CATSHELL

Das Programm CATSHELL startet den von  Ihnen  verwendeten  Kommando-
interpreter.  Dabei  werden  aber alle Catweasel-Befehle vorbereitet
und der Kontakt  zum  Basistreiber  hergestellt. Dadurch werden alle
weiteren Befehle deutlich schneller  aufgerufen,  als  unter  reinem
MS-DOS  (TM).  Unter  Windows (TM) oder Windows 95 (TM) bringt diese
Methode  keinen  Zeitvorteil,   da  diese  Betriebssysteme  deutlich
schnellere Laderoutinen einsetzen.


4.2. CATINFO

Das  Programm  CATINFO  dient  dazu,  die Versionen der Treiber, der
Catweasel-DLL und  einige  Hardware-Informationen  anzuzeigen.  Eine
Ausgabe dieses Programm sieht beispielsweise so aus:

CatInfo, V 1.05. (C) 1997 by Tobias Haustein.

Catweasel-DLL:
  - Version . : 1.05
    Name .... : catdll.dll
    Copyright : Copyright (C) 1996, 1997 by Tobias Haustein, Aachen. All
                rights reserved.

Catweasel-Basistreiber:
  - Version . : 1.05
    Name .... : catbase.exe
    Copyright : Copyright 1996, 1997 by Tobias Haustein, Aachen. All rights
                reserved.

Catweasel-Controller:
  - Nummer ........... : 0
    Laufwerke ........ : 2
    Basisadresse ..... : 0240
    SpeichergrӇe .... : 128 KB
    Version .......... : 1.00

Laufwerke:
  - Nummer ........... : 0
    Eingestellte ID .. : 0
    Controller-Nummer  : 0
    Geschwindigkeit... : 169 ms / 355 upm

  - Nummer ........... : 1
    Eingestellte ID .. : 1
    Controller-Nummer  : 0
    Geschwindigkeit... : 202 ms / 297 upm

Das Programm erwartet keine Parameter.


4.3. CATDIR

Mit Hilfe von CATDIR kann man Verzeichnisse von Disketten lesen, die
in einem Catweasel-Laufwerk oder  in einem anderen Diskettenlaufwerk
liegen. Dabei setzt das Programm die eigenen Implementationen  aller
untersttzten Dateisysteme ein, so daá auch unter reinem MS-DOS (TM)
lange Dateinamen von VFAT-Disketten angezeigt werden.

Die Syntax des Programmes ist folgende:

catdir [pfad]

Dabei  gibt    einen  optionalen  Pfad  an,  der  dem Programm
mitteilt, welches Laufwerk und  welches Unterverzeichnis er absuchen
soll. Als Laufwerksbezeichner stehen dabei die von MS-DOS  bekannten
Bezeichner  a:  und  b: fr die ersten beiden Diskettenlaufwerke und
die Bezeichner 0: bis 9: fr bis zu  zehn  Catweasel-Laufwerke,  zur
Verfgung.  Die  Laufwerke  werden  dabei fortlaufend numeriert, der
Controller, an dem  ein  Laufwerk  angeschlossen  ist, wird also vom
Treiber versteckt.

Eine alternative M”glichkeit, die Laufwerke zu spezifizieren besteht
darin, statt des Laufwerksbuchstabens eine  genaue  Beschreibung  zu
verwenden.   Im   Moment  k”nnen  die  folgenden  Pfadbeschreibungen
verwendet werden:

  catweasel/:  -  bezeichnet das Catweasel-Laufwerk, erlaubt
                    ist  jede ganze Zahl zwischen 0 und der Anzahl
                    der Catweasel-Laufwerke minus eins.

  bios/:       -  bezeichnet die Nummer des BIOS-Laufwerkes.
                    0 und 1  stehen  fr  die Diskettenlaufwerke a
                    und b.

  file/:   -   ist  ein  Dateiname,  der  eine Datei
                    beschreibt,   die   als   virtuelles  Laufwerk
                    verwendet wird.

Der Pfad darf Wildcards, also Joker-Zeichen, enthalten. Diese mssen
aber  in der Syntax des jeweiligen Dateisystems angegeben werden. So
untersttzt das FAT-Dateisystem die  Joker  '?' und '*', w„hrend das
OFS-Dateisystem die wesentlich  leistungsf„higeren  Joker des Amiga-
Betriebssystems verwendet.

šber die Option /o kann die Sortierreihenfolge der Ausgabe definiert
werden. Die genaue Syntax dieser  Option  ist im Abschnitt 4.1 unter
dem Parameter /dirsortorder aufgefhrt. Der Parameter  /s  veranlaát
catdir  dazu,  rekursiv  in alle Verzeichnisse zu wechseln und deren
Inhalt anzuzeigen.


4.4. CATCOPY

Der  CATCOPY-Befehl  dient dazu, Dateien von Catweasel-Disketten auf
die Festplatte zu kopieren.  Der Befehl erwartet Pfadbeschreibungen,
wie sie bereits beim CATDIR-Befehl beschrieben  wurden.  Die  Syntax
lautet:

catcopy quelle [ziel]

Wenn der Pfad fr das Ziel ausgelassen wird, kopiert der Befehl  die
Datei(en)  in  das  aktuelle  Verzeichnis. Wenn dieser Befehl in der
DOS-Box von Windows 95  (TM)  eingesetzt  wird, untersttzt er lange
Dateinamen fr die Zieldatei(en).


4.5. CATIMAGE

Dieser  Befehl  ist dafr zust„ndig, ein Image von einer Diskette zu
erstellen.  Ein  Image  ist  eine Datei, die den gesamten Disketten-
inhalt enth„lt, wobei die  gleiche  Struktur  in der Datei enthalten
ist, die auch auf der Diskette war. Solche Images k”nnen mit einigen
Emulatoren verwendet  werden.  Beispielsweise  verlangt  der  Amiga-
Emulator  UAE  die  Disketten als Image mit der Endung .adf, w„hrend
einige C64-Emulatoren die Endung .d64 erwarten.

Die Syntax ist die folgende:

catimage quelle ziel

Dabei gibt  wieder  das  Laufwerk, diesmal aber ohne weitere
Pfadbeschreibung und  den Pfad und  Dateinamen  der  Zieldatei
auf der Festplatte an. Wenn dieser Befehl in der DOS-Box von Windows
95  (TM)  eingesetzt  wird,  untersttzt er lange Dateinamen fr die
Zieldatei(en).


(C) 1996, 1997 Tobias Haustein, Aachen. Alle Rechte vorbehalten.




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