Aktuelle Informationen zu den Catweasel-Tools und Treibern
----------------------------------------------------------
0. Hinweise
1. šbersicht
2. Installationshinweise
3. Problemebehebung
4. Bedienungshinweise
0. Hinweise
-----------
Neue Informationen, die erst in der letzten Version hinzugefgt |
wurden, sind, wie dieser Absatz, am Rand durch das Zeichen '|' |
gekennzeichnet. |
Eine Beschreibung der Žnderungen im Vergleich zur letzten Version
stehen in der Datei VERSION.TXT.
1. šbersicht
------------
Die Treiber und Tools sind fr den Betrieb unter MS-DOS (TM) und
MS-Windows (TM) ausgelegt. Alle Programme wurden erfolgreich unter
verschiedenen Versionen von MS-DOS (TM) und unter Windows 95 (TM)
getestet. Die Programme setzen einen Intel 486 oder h”her und einen
Coprozessor voraus. Der Coprozessor ist auáer beim Intel 486 SX in
jedem Intel 486, Intel Pentium, Intel Pentium Pro und Intel Pentium
II, sowie in praktisch allen kompatiblen Prozessoren im Prozessor-
kern enthalten.
Auf der Installationsdiskette befinden sich die folgenden Dateien:
README.TXT - Diese Datei; bitte unbedingt lesen
VERSION.TXT - Beschreibung der unterschiedlichen Software-Ver-
sionen
CATPARAM.TXT - Definitionsdatei fr Standard-Einstellungen
RTM.EXE - Runtime-Manager
DPMI16BI.OVL - Hilfsdatei fr Runtime-Manager
CATSHELL.EXE - Kommandoprozessor, der unter reinem DOS fr
schnellere Ladezeiten der Catweasel-Befehle sorgt.
CATINFO.EXE - Programm, welches Informationen ber Catweasel und
Treiber ausgibt
CATDIR.EXE - Ersatz fr den DIR-Befehl, speziell fr Catweasel-
Laufwerke
CATCOPY.EXE - Ersatz fr den COPY-Befehl
CATIMAGE.EXE - Programm, welches ein komplettes Image (Backup)
einer Diskette erzeugt
CATBASE.EXE - Basistreiber fr den Catweasel
Die folgenden Dateien sind nur eventuell vorhanden:
BC450RTL.DLL - DLL mit Hilsfunktionen
CATDLL.DLL - DLL mit Catweasel-Funktionen
In der aktuellen Version werden folgende Diskettenformate unter-
sttzt:
- CBM 1541, 5.25" einseitig 170 KB
- CBM 1571, 5.25" einseitig 170 KB
- CBM 1571, 5.25" doppelseitig 341 KB
- CBM 1581, 3.5" doppelseitig 800 KB
- Amiga, 3.5", doppelseitig 880 KB
- Amiga, 3.5", doppelseitig 1760 KB
- Amiga, 5.25", doppelseitig 880 KB
- Amiga, 5.25", doppelseitig 1760 KB
- Atari ST, 3.5", doppelseitig 720 KB
- Atari ST, 3.5", doppelseitig 800 KB
- Atari ST, 3.5", doppelseitig 1440 KB
- IBM PC, 3.5", doppelseitig 720 KB
- IBM PC, 3.5", doppelseitig 1440 KB
- IBM PC, 5.25", doppelseitig 360 KB
- IBM PC, 5.25", doppelseitig 720 KB
- IBM PC, 5.25", doppelseitig 800 KB
- IBM PC, 5.25", doppelseitig 1200 KB
- Catweasel-Extra, 3.5", doppelseitig 1160 KB
- Catweasel-Extra, 3.5", doppelseitig 2380 KB
- Apple Macintosh, 3.5", einseitig 400 KB |
- Apple Macintosh, 3.5", doppelseitig 720 KB |
- Apple Macintosh, 3.5", doppelseitig 800 KB |
- Apple Macintosh, 3.5", doppelseitig 1440 KB |
- Apple IIe, 5.25", einseitig 140 KB |
Diese Dateisysteme werden untersttzt:
- CBM 1541 (DOS 2A)
- CBM 1571 (DOS 2A), einseitig & doppelseitig
- Amiga OFS
- Amiga OFS localized
- Amiga FFS
- Amiga FFS localized
- PC FAT12
- PC FAT16
- PC VFAT12
- PC VFAT16
2. Installationshinweise
------------------------
In der aktuellen Version liegt dem Paket leider noch kein
Installationsprogramm bei, so daá die Installation von Hand
durchgefhrt werden muá. Diese ist aber recht einfach, so daá sie
auch von weniger erfahrenen Anwendern durchgefhrt werden kann.
Falls Sie sich eine solche Installation nicht zutrauen, oder
Verst„ndnisschwierigkeiten haben, ziehen Sie bitte einen Fachmann
hinzu.
Die Installation besteht aus mehreren Schritten. Zuerst muá auf der
Festplatte ein eigenes Verzeichnis fr die Catweasel-Dateien ange-
legt werden, in das diese dann kopiert werden. Dies kann unter
MS-DOS (TM) beispielsweise durch diese Befehlsfolge geschehen:
md c:\catwsl
xcopy a:\*.* c:\catwsl
Dabei steht a: fr das Laufwerk, in dem die Catweasel-Treiber-
diskette liegt. Im n„chsten Schritt muá die Datei AUTOEXEC.BAT
angepaát werden. Hierzu ”ffnen Sie die Datei mit einem Texteditor,
zum Beispiel durch Eingabe von:
edit c:\autoexec.bat
Wenn Sie ein Boot-Men verwenden, enth„lt auch diese Datei
verschiedene Abschnitte. Diese Abschnitte entsprechen jeweils einem
Menpunkt. Ein solcher Abschnitt wird beispielsweise durch
:Windows
eingeleitet. Fhren Sie einfach die folgenden Anweisungen fr alle
Abschnitte aus, in denen Sie den Catweasel verwenden wollen. Wenn
Sie kein Bootmen verwenden, brauchen Sie dies nicht beachten.
Nehmen Sie nun die folgende Zeile in die Datei auf:
C:\CATWSL\CATBASE.EXE /p320
Dabei gibt die Zahl hinter /p die Basisadresse des Controllers an.
Diese Adresse ist normalerweise auf 320 voreingestellt. Andere
Adressen k”nnen Sie mit Hilfe der Jumper auf der Controller-Karte
w„hlen. Eine Auflistung aller Adressen befindet sich in Kapitel 3.
Falls es keine Hardware-Konflikte gibt, wird der Treiber beim
Systemstart die Adressen aller Controller im System und einige
andere Informationen ausgeben.
In der Datei gibt es normalerweise eine Zeile, die in etwa so aus-
sieht:
PATH = C:\DOS;C:\WINDOWS
Falls diese Zeile bereits sehr lang ist (mehr als 200 Zeichen), oder
es mehrere Zeilen dieser Art gibt, sollten Sie ihr System von einem
Fachmann untersuchen lassen, denn es ist sehr wahrscheinlich, daá
Sie einige "Installations-Leichen" auf der Festplatte haben, d.h.
daá es Rckst„nde von anderen Programmen gibt, die eigentlich
bereits gel”scht sein sollten. In einem solchen Fall kann nicht
dafr garantiert werden, daá die n„chste Žnderung keine Auswirkungen
auf die Funktionsf„higkeit einiger Programme hat.
Fgen Sie vorne in die erste Zeile den Namen des Verzeichnisses ein,
in welches Sie die Dateien der Installationsdiskette kopiert haben.
Dies bedeutet in unserem Beispiel, daá die Zeile nun so aussieht:
PATH = C:\CATWSL;C:\DOS;C:\WINDOWS
Wenn Sie alle Žnderungen durchgefhrt und die Datei wieder gesichert
haben, k”nnen Sie das System neu starten. W„hrend des Startes sollte
sich die Treiber mit einer Meldung zu erkennen geben, so daá Sie den
Erfolg der Operation feststellen k”nnen. N„here Informationen
bekommen Sie durch das Programm CATINFO, welches im bern„chsten
Kapitel beschrieben wird.
3. Problembehebung
------------------
3.1. Basis-Treiber
Der Basis-Treiber sucht den Catweasel-Controller nur an den
angegebenen Basisadressen. Falls diese Adresse nicht bekannt ist,
gibt es die M”glichkeit ber den Parameter /pauto nach dem Catweasel
suchen zu lassen. Der Treiber sucht dann alle Adressen nach dem
Controller ab, was allerdings zu Problemen mit anderer Hardware
fhren kann. Aus diesem Grund sollte der Treiber nur mit dieser
Option gestartet werden, um die Adresse einmalig zu ermitteln.
WARNUNG: Der Treiber sucht bei Angabe der Option /pauto oder bei
Angabe einer falschen Basisadresse nach einer Hardware, die er nicht
finden kann. Hierdurch kann es zu Problemen mit anderer Hardware
kommen. Systemabstrze und schlimmeres, auch Datenverlust, k”nnen
nicht ausgeschlossen werden. In unseren Tests sind jedoch keine
ernsten Schwierigkeiten aufgetreten, so daá wir uns entschlossen
haben, diese Funktion fr den Anwender frei zu lassen. Bitte
beachten Sie, daá die Verwendung auf eigene Gefahr geschieht und die
Funktionsf„higkeit des Treibers nur bei Angabe der korrekten
Basisadresse zugesichert wird.
Der Treiber untersttzt maximal 4 Controller und 8 Laufwerke, so daá
ein weiterer Controller nicht von dem Treiber akzeptiert wird.
Auf dem Controller befinden sich einige Jumper, daá sind kleine
Stecker, die auf einer Pin-Leiste stecken. Mit Hilfe dieser Jumper
k”nnen Sie die Basisadresse des Controllers einstellen, wobei es
insgesamt acht verschiedene Adressen gibt. Die eingestellte
Basisadresse muá unbedingt frei sein, damit der Treiber den
Catweasel finden und ansteuern kann. Falls also die Erkennung nicht
funktioniert, ist es sehr wahrscheinlich, daá die eingestellte
Adresse bereits durch eine andere Karte belegt ist. In diesem Fall
„ndern Sie bitte die Einstellungen auf dem Catweasel-Controller.
Die Adresse, die bei einer gegebenen Jumperstellung eingestellt ist,
k”nnen Sie der folgenden Tabelle entnehmen, in der auch etwaige
Konflikte mit bekannten Karten anderer Hersteller aufgefhrt sind.
>>>> ACHTUNG: Die folgende Tabelle enth„lt Fehler.
Jumper- | Adreá- | m”gliche Konflikte mit Karten dieses Typs
stellung | bereich |
----------+---------+---------------------------------------------
::: | 300-307 | Ethernet-Karten verschiedener Hersteller
| |
::X | 220-227 | Soundblaster (TM) und kompatible Soundkarten
| |
:X: | 240-247 | Soundblaster (TM) und kompatible Soundkarten
| |
:XX | 388-38f | Soundblaster (TM) und kompatible Soundkarten
| |
X:: | 280-287 | Ethernet-Karten verschiedener Hersteller
| |
X:X | 2c0-2c7 | Ethernet-Karten verschiedener Hersteller
| |
XX: | 360-367 |
| |
XXX | 320-327 | Ethernet-Karten verschiedener Hersteller
| |
Voreingestellt ist der Bereich 320-327, der bei vielen PCs frei ist.
Falls der Treiber den Controller nicht erkennt, aber vermutlich kein
Konflikt mit anderen Karten vorliegt, kann eventuell auch ein Soft-
warekonflikt vorliegen. In diesem Fall verhindert ein anderer
Treiber den Zugriff auf die Hardware. Dieser Fall kann zum Beispiel
beim Einsatz von Speichermanagern anderer Hersteller auftreten. Wir
empfehlen daher, den von Microsoft (TM) mitgelieferten Speicher-
manager einzusetzen.
Um etwaige Probleme einzukreisen, sollten Sie ein m”glichst sauberes
System aufbauen, d.h. alle unn”tigen Treiber auskommentieren und
alle unwichtigen Steckkarten aus dem System entfernen. Bitte lassen
Sie entsprechende Arbeiten unbedingt von einem Fachmann durchfhren.
Durch die Option /p (z.B. /p240) mssen Sie dem Basis-
treiber eine Adresse bergeben, die dieser dann exklusiv verwendet.
Falls Sie mehrere Catweasel im System haben, k”nnen Sie mehrere
Adressen angeben.
ACHTUNG: Der Basistreiber kann auch in einer DOS-Box von Windows
(TM) oder von Windows 95 (TM) gestartet werden. Innerhalb dieser
DOS-Box k”nnen dann alle Catweasel-Programme verwendet werden. Um
Konflikte mit der Hardware-Emulation von Windows zu vermeiden, wird
empfohlen, in der DOS-Box immer die korrekte Basisadresse anzugeben.
Der Treiber darf nicht in zwei DOS-Boxen gleichzeitig eingesetzt
werden, wenn dabei der gleiche Catweasel-Controller angesprochen
wird.
3.2 Tools
Auf einigen Systemen kann es zu einer Fehlermeldung "Cannot enable
A20" oder einer „hnlichen Meldung kommen. In diesem Fall sollten Sie
einen Speichermanager, wie EMM386 installieren. Entsprechende
Hinweise finden Sie in der Dokumentation zu Ihrem Betriebssystem.
Die Tools laufen allesamt im Protected-Mode, d.h. sie setzen einen
Intel 486 (TM) oder h”heren Prozessor voraus. Auáerdem verwenden
diese Programme eventuell (je nach Version) zwei sogenannte
dynamische Link-Libraries (DLLs), die die Ladezeit unter reinem DOS
erh”hen. Der Vorteil dieser Methode ist der, daá die Programme
relativ klein sind. Leider kommt es aber unter reinem DOS zu
deutlich l„ngeren Ladezeiten, so daá nach dem Aufruf eines Tools ein
kleiner Moment vergeht, bis die ersten Bildschirmausgaben
erscheinen. Wenn Sie die Programme in einer DOS-Box unter Windows
(TM) oder Windows 95 (TM) einsetzen, oder die CatShell verwenden,
entstehen diese l„ngeren Ladezeiten nicht.
4. Bedienungshinweise
---------------------
Die Tools zum Catweasel sind allesamt fr die Kommandozeile, also
fr MS-DOS (TM) ausgelegt. Ihre Verwendung ist fr Anwender, die
sich mit DOS-Befehlen auskennen, sehr einfach. Im folgenden Text
werden daher entsprechende Kenntnisse vorausgesetzt und es folgt
eine kurze Beschreibung der Parameter, die die einzelnen Tools
erwarten.
Alle Tools verstehen einige besondere Parameter, die zur Steuerung
der Software in Fehlersituationen dienen. Diese Parameter lauten:
/rotationtime=t
t gibt die Umdrehungsgeschwindigkeit in Millisekunden an,
fr die die Software den Controller programmieren soll.
Der Catweasel kann in weiten Bereichen an die reale
Geschwindigkeit des Laufwerkes angepaát werden.
Normalerweise sollte die Geschwindigkeit von 3.5"-Laufwerken
bei 300 U/min, dies enspricht 200 ms, liegen, w„hrend
5.25"-Laufwerke mit 360 U/min, respektive 166 ms, schneller
drehen. Die Software versucht, die richtige Geschwindigkeit
zu messen und sich daran anzupassen.
In einigen F„llen funktioniert diese Messung nicht korrekt.
In diesem Fall kann man manchmal bessere Ergebnisse
erreichen, wenn man der Catweasel-Software mitteilt, wie
schnell das Laufwerk wirklich dreht. Eine andere Anwendung
dieses Parameters ist die Anpassung an schlechte Disketten.
Es kann n„mlich vorkommen, daá eine Diskette mit einem zu
langsam bzw. zu schnell drehenden Laufwerk beschrieben
wurde. Solche Disketten k”nnen dann ggf. nicht korrekt
gelesen werden. Indem man dann der Catweasel-Software einen
leicht erh”hten bzw. leicht verminderten Wert mitteilt, kann
es sein, daá die Diskette besser gelesen werden kann. Es
empfiehlt sich, den Wert im Bereich von 156 bis 176 bzw. 188
bis 212 zu verstellen.
Anmerkung: Zu langsam drehende Diskettenlaufwerke wurde
frher gerne verwendet, um Disketten mit einem Kopierschutz
zu versehen. Die Disketten konnten mit mehr Daten
beschrieben werden, da eine Umdrehung l„nger dauerte.
Normale Laufwerke konnten diese Disketten zwar meistens
lesen, aber nie schreiben.
/rotationtime[i]=t
Dieser Parameter entspricht dem letzten Parameter,
allerdings bezieht sich die Angabe nur auf ein bestimmtes
Laufwerk i. Dadurch ist es m”glich, fr jedes Laufwerk
getrennt die Geschwindigkeit anzupassen.
/retries=n
Mit diesem Parameter kann eingestellt werden, nach wie
vielen Leseversuchen die Software aufgibt, und eine
Fehlermeldung fr den gesuchten Sektor zurckliefert. Der
Vorgabewert ist 10, teilweise hilft es aber bei schlechten
Disketten, diesen Wert deutlich zu erh”hen.
/calibrateretries=n
Wie der letzte Paramter bestimmt auch dieser Parameter das
Verhalten bei Lesefehlern. n gibt hier an, nach wie vielen
Versuchen die Software eine Neukalibrierung des Laufwerks
durchfhrt. Die Kalibrierung ist recht zeitaufwendig und
bringt in der Regel wenig. Standardm„áig wird sie dennoch
nach 8 Lesefehlern (beim selben Sektor) angewendet. Wenn n
grӇer ist, als der Parameter fr /retries, dann wird
berhaupt nicht kalibriert.
/dirsortorder=o
Mit diesem Parameter kann eine Standard-Sortierreihenfolge
fr Catdir eingestellt werden. Dabei bezeichnet o die
Sortierreihenfolge. Diese Reihenfolge kann auch ber den
Parameter /o von Catdir festgelegt werden. Voreingestellt
ist die Reihenfolge "gn". Folgende Werte k”nnen kombiniert
werden:
'-' - invertiert die Sortierreihenfolge fr den
n„chsten Parameter
'r' - invertiert die Sortierreihenfolge fr alle
folgenden Parameter
'a' - sortiert nach dem Namen (alphabetisch)
'd' - sortiert nach dem Datum der letzten Žnderung
'e' - sortiert nach der Extension
'g' - trennt Verzeichnisse von Dateien
'n' - sortiert nach Namen (alphanumerisch)
's' - sortiert nach GrӇe
'u' - unsortiert
/imageextension=e
e bezeichnet eine Dateiextension, welche automatisch von
Catimage an alle Dateien angeh„ngt wird, die keine Extension
haben.
/imageextension[f]=e
Dieser Parameter entspricht dem letzten Parameter. Der
Unterschied besteht nur darin, daá hier ber f eine
zus„tzliche Spezifizierung des Diskettenformates m”glich
ist. Catimage w„hlt immer die Extension aus, die zu dem
aktuellen Diskettenformat paát. Wenn keine spezielle
Extension gefunden wird, wird die Default-Extension
verwendet, die mit dem letzten Parameter definiert werden
kann. Die Namen der Diskettenformate zeigen alle Tools an,
sobald sie auf eine Diskette zugreifen. Da diese Formate
Leerzeichen enthalten, Leerzeichen aber nicht ber die
Kommandozeile bergeben werden drfen, mssen diese Zeichen
durch den Unterstrich '_' ersetzt werden. Im Moment werden
die folgenden Namen erkannt:
"Extra, 4760 KB"
"Extra, 2380 KB"
"Extra, 1160 KB"
"Amiga, 1760 KB"
"Amiga, 880 KB"
"IBM, 1440 KB"
"IBM, 1200 KB"
"IBM, 800 KB"
"IBM, 720 KB"
"CBM 1581, 800 KB"
"CBM 1541, 170 KB"
"CBM 1571, 341 KB"
/blocksize=n
Die Tools k”nnen alle auf Diskettenlaufwerke, die am
Catweasel oder am normalen Diskettencontroller
angeschlossen sind, zugreifen. Auáerdem sind sie dazu in
der Lage, mit simulierten Diskettenlaufwerken zu arbeiten.
Solche simulierten Laufwerke sind Diskettenimages, die als
normale Dateien angesprochen werden. Da die Dateisysteme
blockorientiert arbeiten, ben”tigen sie die Angabe der
BlockgrӇe. Normalerweise kann die BlockgrӇe anhand der
Formatierung ermittelt werden. Da Imagedateien keine
Formatierungsinformationen enthalten, muá diese Information
fr simulierte Laufwerke vom Benutzer geliefert werden. n
bezeichnet nun die BlockgrӇe, die die Tools fr simulierte
Disketten annehmen. Voreingestellt ist der Wert 512, der
auf modernen Systemen verwendet wird. šblich sind noch die
Werte 256 (8-Bit-Computer) und 128 (sehr alte
8-Bit-Computer).
/blocksize[e]=n
Dieser Parameter entspricht dem letzten Parameter,
allerdings kann hier noch eine bestimmte Dateiextension
angegeben werden. Die Tools werten den Namen der Datei aus,
welche als virtuelles Laufwerk dient. šber die Extension des
Dateinamens wird dann die BlockgrӇe festgelegt. Nur wenn
keine passende Extension gefunden wird, greifen die Tools
auf den Default-Wert zurck, der mit dem letzten Paramter
beeinfluát werden kann.
/ignoreformatviolations=b |
Mit diesem Paramter wird das Verhalten der Tools in dem |
Fall, daá die Diskette nicht genau den Spezifikationen |
entspricht, festgelegt. In der Regel ist eine strenge |
Auslegung der Spezifikation nicht notwendig, es kann jedoch |
in einigen F„llen bei fehlerhaften Disketten sinnvoll sein, |
die Spezifikation exakt einzuhalten. Da sich aber nicht alle |
Betriebssysteme oder Diskettencontroller an die Spezifi- |
kationen halten, k”nnen die Tools so konfiguriert werden, |
daá sie diese Verst”áe ignorieren. |
Alle Parameter k”nnen in einer Datei catparam.txt abgelegt werden.
Diese Datei wird von allen Tools ausgewertet, bevor die
Kommandozeile untersucht wird. Die Datei muá im selben Verzeichnis
liegen, wie das Tool selber. In der Datei muá jeder Parameter in
einer eigenen Zeile stehen. Kommentare k”nnen eingefgt werden,
indem der Zeile ein Semikolon vorangestellt wird. Es ist sinnvoll,
in dieser Datei die Geschwindigkeiten aller angeschlossenen
Laufwerke vorzugeben, da diese dann automatisch immer korrekt
gesetzt werden. Wenn dann besonders schwierige Disketten gelesen
werden sollen, kann durch Angabe der Paramter in der Kommandozeile
eine Anpassung erfolgen.
4.1. CATSHELL
Das Programm CATSHELL startet den von Ihnen verwendeten Kommando-
interpreter. Dabei werden aber alle Catweasel-Befehle vorbereitet
und der Kontakt zum Basistreiber hergestellt. Dadurch werden alle
weiteren Befehle deutlich schneller aufgerufen, als unter reinem
MS-DOS (TM). Unter Windows (TM) oder Windows 95 (TM) bringt diese
Methode keinen Zeitvorteil, da diese Betriebssysteme deutlich
schnellere Laderoutinen einsetzen.
4.2. CATINFO
Das Programm CATINFO dient dazu, die Versionen der Treiber, der
Catweasel-DLL und einige Hardware-Informationen anzuzeigen. Eine
Ausgabe dieses Programm sieht beispielsweise so aus:
CatInfo, V 1.05. (C) 1997 by Tobias Haustein.
Catweasel-DLL:
- Version . : 1.05
Name .... : catdll.dll
Copyright : Copyright (C) 1996, 1997 by Tobias Haustein, Aachen. All
rights reserved.
Catweasel-Basistreiber:
- Version . : 1.05
Name .... : catbase.exe
Copyright : Copyright 1996, 1997 by Tobias Haustein, Aachen. All rights
reserved.
Catweasel-Controller:
- Nummer ........... : 0
Laufwerke ........ : 2
Basisadresse ..... : 0240
SpeichergrӇe .... : 128 KB
Version .......... : 1.00
Laufwerke:
- Nummer ........... : 0
Eingestellte ID .. : 0
Controller-Nummer : 0
Geschwindigkeit... : 169 ms / 355 upm
- Nummer ........... : 1
Eingestellte ID .. : 1
Controller-Nummer : 0
Geschwindigkeit... : 202 ms / 297 upm
Das Programm erwartet keine Parameter.
4.3. CATDIR
Mit Hilfe von CATDIR kann man Verzeichnisse von Disketten lesen, die
in einem Catweasel-Laufwerk oder in einem anderen Diskettenlaufwerk
liegen. Dabei setzt das Programm die eigenen Implementationen aller
untersttzten Dateisysteme ein, so daá auch unter reinem MS-DOS (TM)
lange Dateinamen von VFAT-Disketten angezeigt werden.
Die Syntax des Programmes ist folgende:
catdir [pfad]
Dabei gibt einen optionalen Pfad an, der dem Programm
mitteilt, welches Laufwerk und welches Unterverzeichnis er absuchen
soll. Als Laufwerksbezeichner stehen dabei die von MS-DOS bekannten
Bezeichner a: und b: fr die ersten beiden Diskettenlaufwerke und
die Bezeichner 0: bis 9: fr bis zu zehn Catweasel-Laufwerke, zur
Verfgung. Die Laufwerke werden dabei fortlaufend numeriert, der
Controller, an dem ein Laufwerk angeschlossen ist, wird also vom
Treiber versteckt.
Eine alternative M”glichkeit, die Laufwerke zu spezifizieren besteht
darin, statt des Laufwerksbuchstabens eine genaue Beschreibung zu
verwenden. Im Moment k”nnen die folgenden Pfadbeschreibungen
verwendet werden:
catweasel/: - bezeichnet das Catweasel-Laufwerk, erlaubt
ist jede ganze Zahl zwischen 0 und der Anzahl
der Catweasel-Laufwerke minus eins.
bios/: - bezeichnet die Nummer des BIOS-Laufwerkes.
0 und 1 stehen fr die Diskettenlaufwerke a
und b.
file/: - ist ein Dateiname, der eine Datei
beschreibt, die als virtuelles Laufwerk
verwendet wird.
Der Pfad darf Wildcards, also Joker-Zeichen, enthalten. Diese mssen
aber in der Syntax des jeweiligen Dateisystems angegeben werden. So
untersttzt das FAT-Dateisystem die Joker '?' und '*', w„hrend das
OFS-Dateisystem die wesentlich leistungsf„higeren Joker des Amiga-
Betriebssystems verwendet.
šber die Option /o kann die Sortierreihenfolge der Ausgabe definiert
werden. Die genaue Syntax dieser Option ist im Abschnitt 4.1 unter
dem Parameter /dirsortorder aufgefhrt. Der Parameter /s veranlaát
catdir dazu, rekursiv in alle Verzeichnisse zu wechseln und deren
Inhalt anzuzeigen.
4.4. CATCOPY
Der CATCOPY-Befehl dient dazu, Dateien von Catweasel-Disketten auf
die Festplatte zu kopieren. Der Befehl erwartet Pfadbeschreibungen,
wie sie bereits beim CATDIR-Befehl beschrieben wurden. Die Syntax
lautet:
catcopy quelle [ziel]
Wenn der Pfad fr das Ziel ausgelassen wird, kopiert der Befehl die
Datei(en) in das aktuelle Verzeichnis. Wenn dieser Befehl in der
DOS-Box von Windows 95 (TM) eingesetzt wird, untersttzt er lange
Dateinamen fr die Zieldatei(en).
4.5. CATIMAGE
Dieser Befehl ist dafr zust„ndig, ein Image von einer Diskette zu
erstellen. Ein Image ist eine Datei, die den gesamten Disketten-
inhalt enth„lt, wobei die gleiche Struktur in der Datei enthalten
ist, die auch auf der Diskette war. Solche Images k”nnen mit einigen
Emulatoren verwendet werden. Beispielsweise verlangt der Amiga-
Emulator UAE die Disketten als Image mit der Endung .adf, w„hrend
einige C64-Emulatoren die Endung .d64 erwarten.
Die Syntax ist die folgende:
catimage quelle ziel
Dabei gibt wieder das Laufwerk, diesmal aber ohne weitere
Pfadbeschreibung und den Pfad und Dateinamen der Zieldatei
auf der Festplatte an. Wenn dieser Befehl in der DOS-Box von Windows
95 (TM) eingesetzt wird, untersttzt er lange Dateinamen fr die
Zieldatei(en).
(C) 1996, 1997 Tobias Haustein, Aachen. Alle Rechte vorbehalten.