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Kapitel 8
Countryclub


 

Nachdem mein K�rper hatte was er so immens begehrte und ich die Z�hne zusammenbiss, mir mein eigenes Problem innerlich eingestand und doch noch irgendwie ein echt wirkendes L�cheln gepaart mit einem 'Danke' hervor gebracht hatte, betrachtete ich mir meinen 'G�nner' mal genauer.
Conrad Miles. Welch Zufall. War das doch ausgerechnet der Mann, dem besagter Countryclub geh�rte und der als Anf�hrer jener geheimnisvollen, kriminellen Organisation galt.
Miles wirkte �u�erst sympathisch, f�r einen Norm, wie ich zugeben musste. Sein Gebahren war nat�rlich und er schien gerade heraus zu sagen was er dachte. So war er unter anderem von meinem Auftreten, den Abend zuvor, begeistert. Offensichtlich liebte er den Luxus ebenso wie eine gute Party und was ihm noch fehlte war jemand der die Party hoch brachte, wenn die Stimmung unten war. Ich willigte ein mich von Brad in den Countryclub mitnehmen zu lassen und mir den Laden mal genauer anzusehen.
Das war es. Ich war einfach nur gut!
Das sollte mir mal jemand nachmachen, sich so schnell Zugang zu einem derart abgegrenzten Bereich zu verschaffen. Ich gratulierte mir innerlich selbst.
So lange Brad beim Training war nutzte ich die Zeit um mit Ozelot und Li zu telefonieren. Meine k�nstliche ID war fertig gestellt und zu meiner �berraschung hatten die Beiden auch einmal einen kleinen Teil ihres Verstandes benutzt, denn Ozelot besa� nun auch eine gef�lschte ID, die ihn als G�rtner auswies. So wollte er sich selbst Zugang zum Gel�nde des Countryclubs verschaffen. Immerhin wussten wir das eine gr��ere G�rtnerfirma dort �ber die Gr�nanlagen wachte.
Ozelot war recht besorgt um mich, immerhin h�rte er seit 2 Tagen das erste Wort wieder von mir und er redete ein kleines Weilchen gut zu. Nachdem ich das teure Vidphone an meinem Handgelenk zugeklappt hatte lehnte ich mich gegen das Polster des Luxuri�sen Sessels in der Kabine. Irgendwie mochte ich Ozelot. Er war zwar ein Zwerg, aber seine ruhige, �berlegte Art gefiel mir. Ganz anders als Li, die ich eher als Klotz am Bein empfand. Na gut, immerhin hatte sie es geschafft die gef�lschten ID's herzustellen. Zu mehr schien sie jedoch nicht zu gebrauchen.
Brad war unsagbar stolz darauf das Miles sein 'Liebchen' mit in den Club geladen hatte, beschenkte mich mit noch mehr sch�nen Dingen die ich mochte und bekam als Ausgleich guten Sex von mir.
Der n�chste Tag wurde der Tag der Wahrheit. Ich atmete innerlich erleichtert auf das die ID ihrer �berpr�fung stand hielt und passierte, in Brads Porsche sitzend, die Grenze zum Countryclub.
Das Gel�nde war sehr weitr�umig gegliedert. Ein prachtvolles Haupthaus, mit kleineren Nebengeb�uden, ein Pool, eine riesige Golfanlage, Tennispl�tze und alles was das Herz begehrte. Kurzum ein Ort der mir gefiel.
Miles begr��te uns beide pers�nlich und Brads Brust schwoll an vor stolz. Ganz offensichtlich war Miles eine sehr hohe Respektsperson f�r ihn. Ich nahm es da weniger genau. Zumal er mir schon auf der Yacht das Du angeboten hatte.
Nun jedoch verstand ich Brad und dessen Wunsch Kleidung und desgleichen mit zu nehmen. Dies war kein Ausflug f�r ein paar Stunden, wir wurden gebeten �ber Nacht zu bleiben. Miles war �u�erst gro�z�gig mit allem und ich durfte mich frei bewegen.
Gutes Essen, Massagen, ein ausgedehntes Golfspiel und anregende Unterhaltung, die meinem Niveau entsprach, schafften in mir ein rundumes Gef�hl der Zufriedenheit. Und f�r einen Augenblick war ich versucht dem nachzugeben, den Auftrag schlicht zu vergessen und einfach das zu bleiben was ich gerade war. Brad verg�tterte mich und auch wenn ich hier von Norms umgeben war, so war dies doch eine Umgebung die ich als angemessen f�r mich empfand.
Den kommenden Morgen �ber war ich alleine, doch das st�rte mich nicht. Miles hatte mir erlaubt seine Bibliothek zu benutzen und mit einem Buch bewaffnet begab ich mich hinaus in den Garten, w�hlte ein leicht schattiges Pl�tzchen und begann zu lesen, als sich pl�tzlich eine massige Gestalt vor mir aufbaute. Ozelot.
Ich grinste unwillk�rlich und legte den Kopf leicht schief. In seiner G�rtneruniform wirkte er ungewohnt brav. Ozelot schien �u�erst froh dar�ber mich abseits der Anderen mal antreffen zu k�nnen. In knappen Worten berichtete er davon den l�ndlichen Bereich, sowie die Nebenh�user bereits nach Hinweisen auf kriminelle Machenschafte Conrad Miles' durchsucht zu haben. Jedoch vergebens. Wenn es etwas gab konnte es also nur im Hauptgeb�ude zu finden sein und dazu hatte er keinen Zugang.
Ich versicherte Ozelot das ich mich umsehen w�rde und blickte ihm nach, wie er �ber das Gras hinweg davon stapfte. Die Realit�t hatte mich wieder und die Lust am Lesen war mir vergangen.
Nur kurze Zeit sp�ter begann ich mich unauff�llig ein klein wenig im Haus umzusehen, jedoch ohne Erfolg.
Nach dem Mittagessen nahm Conrad Miles mich im Salon, bei einem Glas Wein, mal auf die Seite. Er begann mir zu erkl�ren f�r was die Insignien des Countryclubs eigentlich st�nden. 'Macht � Einflu� � Kontrolle'. Genau dies, meinte er, fand er in mir wieder. Ich entspr�che genau dem Idealbild eines Vertreters dieser Eigenschaften, das er h�tte.
Miles redete lange auf mich ein, doch war er niemals aufdringlich, oder gar unverst�ndlich. Ich kann nicht genau sagen woran es lag, aber seine Art zu reden faszinierte mich und seine Worte klangen schl�ssig. Er erz�hlte mir von seiner Organisation, die nach diesen Zielen strebte. Tats�chlich waren alle Mitglieder dieses Countryclubs �u�erst erfolgreich in so ziemlich allem was sie anpackten. Es war beinahe schon unheimlich.
Doch Miles erz�hlte noch mehr. Er redete von einer Intiation die morgen Nacht stattfinden w�rde. Das bedeutet das er neue Mitglieder in seine Organisation aufnahm und ich sollte dazu geh�ren.
�berrascht und erfreut gleicherma�en von diesem Angebot sagte ich, ohne zu �berlegen, zu. Miles wirkte �u�erst zufrieden und auch Brad war ganz au�er sich vor Freude, als er davon erfuhr.
Zun�chst jedoch sollte ich mich einem Willenstest unterziehen. Das sei eine art karmatischer Reinigung, erkl�rte Miles mir. Die Vorstellung das jemand an mein Karma gehen k�nnte fand ich weniger angenehm, aber ich hatte zugesagt, es gab kein zur�ck mehr.

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