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Kapitel 7
Erkenntnis


 

Der kommende Morgen brachte eine Welt aus Schmerz und �belkeit mit sich.
Angewidert l�ste ich mich aus der z�rtlichen Umklammerung Brads, im Bett, und taumelte in Richtung Badezimmer. Ich sah schlimm aus. Zumindest f�r meine eigenen Verh�ltnisse. Str�hnig hing mir das silberblonde Haar ins Gesicht, ich wirkte verschwitzt und mir tat wirklich alles weh.
Die hei�e Dusche war eine Wohltat, brachte mir jedoch auch die Erkenntnis wo genau es mich am meisten schmerzte. Mit angewidertem Gesicht strich ich �ber die samtig weiche Haut meines Hinterns.
Dieser Norm hatte mich unter Drogen gesetzt und dazu gebracht sein M�dchen zu spielen. Ein W�rgen brach aus meiner Kehle hervor und hart musste ich schlucken. Ich hatte zuvor bereits Darell so intim gesp�rt. Aber dieser Halbaffe da im Bett war gerade zu widerlich. Dieser Job verlangte mir mehr ab als gut f�r mich war.
Angezogen und zurecht gemacht begab ich mich in die K�che. Die Fassung hatte ich wieder gefunden. Mein Stolz verhinderte das ich mich zu lange mit solchen Dingen befasste. Ich wusste nur am Ende dieses Auftrages w�rde Brad als schwanzloser irgendwo ganz j�mmerlich ausbluten....
Erst in der K�che registrierte ich das das Zittern meiner H�nde nicht nachlassen wollte. Es lag auch nicht an dem was Brad mit mir getan hatte, ich verstand es selber nicht. Mit einem Mal griff stand er neben mir, griff nach meiner Hand und k�sste sie.
Diesen Ausdruck in seinen Augen hatte ich zuvor schon bei zahlreichen Elfenm�dchen gesehen, f�r die ich mich niemals interessierte. �Du bist wundervoll.� Seine Worte lie�en mich kalt, aber sie erf�llten mich dennoch mit einer gewissen Selbstzufriedenheit. Sie bedeuteten das ich �berzeugend war und meinem Ziel n�her kam.
Brad gab mir zwei Tabletten, bevor er unter die Dusche stieg. Er meinte sie w�rden gegen das Zittern helfen. Ich nahm sie und sie wirkten tats�chlich ausgezeichnet.
Was ich ziemlich schnell bemerkte war Brads Stolz auf mich. Der Normtrottel glaubte tats�chlich ich h�tte mich gar in ihn verliebt. Da er nicht wollte das ich nach Hause fuhr, schob er mich kurzerhand in seinen Porsche und brachte mich zur Luxus-Einkaufsmeile schlechthin.
Brads Geld und mein Sinn f�r absolute Unbescheidenheit, versorgte mich binnen von 2 Stunden mit Kleidung und Accecoires die mir gefielen. Wozu ein Silberarmband wenn man eines aus Platin haben konnte...
Geld macht bekanntlich anziehend und ja, ich muss zugeben das ich ihn beim Dinner, in dem teuren Nobelrestaurant, auch ungleich sympathischer fand, als noch am Morgen. Die Feier auf der Yacht eines Freundes, zu der er mich mitnahm, sollte den Tag perfekt machen.
Die Stimmung war ausgelassen und die Leute liebten mich. Ich redete viel. Trank viel zu viel und bekam st�ndig irgendwelche kleinen Pfeifchen und dergleichen vor die Nase gehalten, an denen ich, unter den Blicken der Anderen, ziehen musste. Brad und ich hatten hei�en Sex in einer der Kabinen und ich erinnere mich daran ihn ziemlich zerkratzt zu haben.
Der n�chste Tag, oder besser gesagt, Abend begann jedoch weniger angenehm. Mir dr�hnte der Sch�del. Das Bett war leer. Stattdessen fand ich einen Zettel von Brad vor das er zum Training m�sse, mich liebte und ich sollte mir zum Fr�hst�ck bestellen was immer ich haben wollte. Ich wollte eine Toilette, in die ich den Geschmack aus Magens�ure und irgendwelchen Dingen, die ich gestern zu mir genommen hatte, hineinspucken konnte.
Frisch geduscht begab ich mich an Deck. Doch es ging mir nach wie vor hundeelend. Mein Magen krampfte sich st�ndig zusammen, ich hatte das Gef�hl an Atemnot zu leiden und ich schwitzte obwohl mir kalt war.
Conrad Miles setzte sich schlie�lich zu mir und hielt mir eines der Pfeifchen vor die Lippen, an denen ich auch die vergangene Nacht gezogen hatte. Ich erinnerte mich dumpf mich lange mit ihm �ber irgendwelche Gitarrenakkorde unterhalten zu haben. Das fand ich an sich schon bedenklich, hielt ich doch niemals in meinem Leben jemals eine Gitarre in den H�nden. Geschweige denn das ich auch nur einen einzigen Akkord kannte. Gestern jedoch kam mir das was ich sagte irgendwie durchaus sinnvoll vor...
An der Begehrlichkeit mit der meine Finger nach diesem Pfeifchen griffen, wurde mir klar das ich ein gro�es Problem hatte. Was immer das auch f�r eine Jetsetdroge war, sie schien hochgradig s�chtig zu machen. Eigentlich wollte ich es nicht. Mein ganzer Verstand schrie dagegen an, aber mein K�rper reagierte und unter dem forschenden Blick von Conrad Miles zog ich an diesem Pfeifchen, f�hlte W�rme durch meine Glieder krauchen, schloss kurz die Augen und lehnte mich entspannt zur�ck.
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