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Kapitel 6
Level up


 

Ich erwachte erst allm�hlich. Mit der Hand schob ich mir einige Str�hnen langen Haares nach hinten, aus dem Gesicht, hielt dann inne und betrachtete meine Hand. Meine Hand?
Da war sie, meine Hand. Lie� sich bewegen und ... Nein, das war nicht meine Hand!
Hand Ein entsetzter Aufschrei rief sofort zwei Schwestern herbei, wovon die Eine sich sogleich darum bem�hte mich nach hinten in das Kissen zur�ck zu dr�cken.
Angespannt atmend lie� ich mir erkl�ren das ich mich in der Schattenklinik Lifecores befand. Mein fehlender Arm war durch einen K�nstlichen ersetzt worden. Einen Arm zu klonen h�tte zu lange gedauert und w�re zudem zu kostenintensiv geworden. F�r so wertvoll hielten sie mich offensichtlich nicht.
Der Kunstarm war mit synthetischer Haut �berzogen, die sich kaum von echter unterschied. Sie war warm und weich und meinem restlichen K�rper angepasst. Einerseits war ich froh dar�ber, aber andererseits b�umte sich die Magie in mir enorm dagegen auf.
Das Metall verseuchte meinen K�rper und st�rte den karmatischen Fluss. Aber war hatte ich f�r eine andere Wahl. So lange ich mir das klonen eines Armes nicht leisten konnte musste ich eben damit zurecht kommen.
Bedanken f�r die Behandlung konnte ich mich bei Darell, der mich und meine Maschine irgendwo unterwegs von der Stra�e holte und mir damit das Leben rettete.
Ich musste noch eine kleine Weile in der Schattenklinik verweilen. Da ich die Behandlung nicht bezahlen konnte stand schnell fest das sie irgendwann mit einem Auftrag auf mich zu k�men.
Mit Hilfe von Katze gesundete ich schnell und konnte alsbald zu Darell und Nastassja zur�ck in die Wohnung. Ozelot und Li ging es soweit auch ganz gut. Nicht das ich nach ihrem Befinden gefragt h�tte ...
Der n�chste Run sollte und auch von unserem Schieber, Franky vermittelt werden. Ein Johnson hatte vor uns im Planet Hollywood, in Santa Monica zu treffen. Der Auftrag galt schon vorne weg als heikel und die Bezahlung als verdammt gut.
Nach einem ausgedehnten Einkaufsbummel f�hlte ich mich auch gut genug gekleidet f�r dieses Treffen. Etwas das ich nicht unbedingt von meinen zwei 'Teamkameraden' behaupten konnte.
Der Laden war nobel. Die Getr�nke excuisit und, ich muss zugeben, alles ganz nach meinem Geschmack. Unser Johnson spendierte uns was immer wir haben wollten, kam aber auch sogleich zur Sache.
Johnson Es ging um einen Infiltrationsauftrag. Laut seinen Informationen diente der Countryclub eines B�rsen- und Grundst�cksspekulanten als Basis f�r kriminelle Machenschaften.
Wir wurden nun dazu angeheuert das Herz dieses Plack Op-Centers zu zerst�ren, indem wir dort Daten vernichteten und Schl�sselpersonen ausschalteten. Dieser Job klang ganz nach meinem Geschmack.
Beim Planen der Sache musste ich jedoch feststellen das Ozelot und ich mal wieder irgendwie alleine da standen. Li verweigerte sich wo sie nur konnte. Gewalt machte ihr Angst und �berhaupt schien die ganze Welt au�erhalb ihrer Matrix b�se zu sein.
Ozelot musste mal wieder zwischen uns schlichten, als sie ausflippte. Dabei lag es doch auf der Hand das sie als Frau diejenige war die sich an irgendein Mitglied aus dem Countryclub heranzumachen hatte, um irgendwie Zugang zu diesem Club zu bekommen.
Ihre absolute Verweigerung uns auch nur in irgendeiner Art und Weise mal n�tzlich zu sein nervte mich extrem. Und so hatte ich kaum mehr als einige abf�llige Worte f�r die kleine Normschlampe �brig.
Letztlich blieb es nat�rlich wieder einmal an mir h�ngen den Kopf hin zu halten. Ich war ein ausgezeichneter Schauspieler und so fiel es mir alles andere als schwer 'Brad Collins' kennen zu lernen.
Der sechsundzwanzigj�hrige war ein recht anerkannter homsexueller Boxer, Countryclubmitglied, und wenn man mal ein wenig Geld in gewisse Personen investierte, so erfuhr man auch recht schnell so einiges �ber seine Gewohnheiten.
Er neigte dazu in einem Laden, der sich 'Underground' nannte, tanzen zu gehen. Mit der richtigen Kleidung, einem interessierten Blick und einer fl�chtigen Ber�hrung beim tanzen, kam es recht schnell dazu das ich einen, von ihm bezahlten, Drink in der Hand hielt und er mich fragte wie ich eigentlich hei�e.
Freim�tig erz�hlte ich ihm das ich ein Modell sei und f�r eine recht versierte Agentur in Tir Taingire arbeitete. Brad besa� den Intelligenzquotienten einer Kaulquappe und so glaubte er jedes Wort dessen was ich ihm erz�hlte.
Derweil arbeitet Li, unter Druck gesetzt von Ozelot und mir, eifrigst an ihren Programmen, um mir eine gef�lschte Identit�t zu verschaffen. Denn w�rde ich mein Ziel erreichen und von Brad mit in den Countryclub genommen werden, so stand fest das die eine Identit�tskntrolle vornehmen lssen w�rden.
Brad selbst war absolut begeistert von mir. Er empfand mich als faszinierend, wohingegen er mich langweilte wie es auch eine braune Fu�matte getan h�tte. Voller Eifer lie� er mich in seinen roten Porsche einsteigen. Ein Gef�hrt das mir durchaus zusagte. Ich liebte den Luxus und genau dieser empfing mich auch in der Wohnung des Boxers.
Ich war angenehm �berrascht �ber die geschmackvolle Einrichtung. Das hatte mit Sicherheit jemand anderes f�r ihn ausgesucht.
Schnell erhielt ich ein paar Happen zu essen, einen Drink und gratis ein paar Pillen dazu. Letzteres befand sich ohne meines Wissens im Drink und sorgte daf�r das mir ein wenig seltsam zumute wurde.
Mit einem Mal stand Brad vollkommen nackt vor mir, Eine Line wei�en Pulvers auf seinem harten Glied und ein Widersprechen wurde, dank der Pillen, unm�glich...
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