Kapitel 4
Geschmack von Sahne
Vom Fr�hst�ck mal abgesehen sollte der Tag einen ungew�hnlicheren Verlauf nehmen als sonst.
Der Grund war ein Auftrag den unser neues 'Team' erhielt.
Ich war wenig begeistert mit Li eine Art Team zu bilden, doch seit meinem letzten Auffenthalt in der Villa, in der sie lebte, hatte sich einiges getan.
Li's Bruder hatte die Macht an sich gerissen und sie war nun selbst zu einer Gejagten geworden.
W�re ihr Ozelot nicht so ergeben w�r die kleine Normschlampe schon l�ngst elendig auf der Stra�e verreckt.
Jedoch Not schwei�t, oft mehr oder weniger freiwillig, zusammen und irgendwie musste ich Darell ja auch meine Miete zahlen. Dieser war es auch der zwischen uns vermittelte, denn immer noch gab Madame mir irgendwie die Schuld f�r ihren pers�nlichen Schlamassel.
Letztlich war mir alles egal, das Geld alleine z�hlte. Und so fanden wir drei uns mit dem Auftrag wieder des Nachts bei Seretech einzusteigen um Forschungsdaten bez�glich der Entwicklung eines Muskelstabilisators zu stehlen.
Was ich schnell begriff war das die Daten sich auf einer Festplatte befinden sollten.
Ich hatte keine Ahnung von diesem Elektronikkrims, darum sollte sich Li k�mmern, immerhin war sie die Computerfachkraft unter uns.
Gl�cklicherweise verlief der Run recht unspektakul�r.
Ich gestehe das mir das Herz in jeder Sekunde bis zum Halse schlug. Aber ich war bereit anzuwenden was ich gelernt hatte und skrupellos genug zu t�ten was sich mir in den Weg stellte.
Norms derer gab es so viele. Letztlich tat man der Welt einen Gefallen wenn man einige von ihnen ausl�schte.
Ozelot, obgleich Zwerg, gefiel mir, an ihm nahm ich mir ein Beispiel. Souver�n und professionell.
Sicherlich w�re es zu viel behauptet w�rde ich sagen ihm sei keinerlei Nervosit�t anzumerken, aber seine ruhige Art ging auf mich �ber und tat mir gut.
Li hingegen bekam einen halben Panikanfall als sie anstatt von einer Festplate gleich vier vorfand.
Sie wusste nicht auf welcher die Daten waren und da es schnell gehen musste zischte ich ihr nur zu das sie alle Festplatten mitnehmen solle...
Schon wenige Stunden sp�ter betrat ich lautlos und mit einem wunderbar gef�llten Credstick in der Tasche, Darell und Nastassjas Wohnung.
Einladend stand die Schlafzimmert�r der beiden offen und ich h�rte leises Rascheln von Bettw�sche.
Der Adrenalinpegel meines Blutes war sicherlich immer noch sehr hoch, aber er erreichte astronomische H�hen, als ich mich St�ck f�r St�ck meiner Kleidung entledigte und meinen Fu� in dieses Zimmer setzte.
Wie es schien hatten die Beiden bereits auf mich gewartet, denn auffordernd zog mich Nastassja in die Mitte und schon sp�rte ich ihre H�nde an meinem K�rper.
Doch Nastassjas Ber�hrungen lie�en mich kalt. Was mich viel mehr erregte war die ungewohnte und vor allem nackte N�he zu Darell.
Sicherlich liebkoste ich auch ihren K�rper, aber das war eher um den Schein zu wahren, denn ziemlich schnell bekam er meine Zunge an einem Ort zu sp�ren, der ihn m�chtig aufseufzen lie�.
Und entgegen meinen Erwartungen legte er auch Hand an mich.
Was mich etwas verwunderte war die Selbstverst�ndlichkeit mit der Darell mich ber�hrte, so als h�tte er schon zuvor Erfahrungen mit einem Mann gemacht.
F�r mich war es in jedem Fall das Allererste Mal das ich so ber�hrt wurde und ich f�hlte mich wie im siebten Himmel!
Den Geschmack seiner Sahne auf den Lippen beobachtete ich ersch�pft Darells Vereinigung mit Nastassja, die wohl eindeutig etwas zu kurz gekommen war, so sehr hatte ich ihn vereinnahmt, und schlief schlie�lich auf dem etwas schaukelnden Bett ein.