Kapitel 3
Begierde
Mein neues Leben war hart und bitter.
Mein Gesicht verheilte, jedoch blieb eine lange Narbe auf der linken
Wange zur�ck.
Der Doc empfahl mir eine T�ttowierung und dar�ber nachdenkend kam ich zu dem
Entschlu� das sein Vorschlag ausgezeichnet war.
Jedoch ging ich noch etwas weiter, ich lie� mir einen gro�en Teil der
linken Gesichtsh�lfte mit einem Tribalmuster verzieren und erkannte mich
hinterher im Spiegel kaum selber wieder.
Ein fremder Elf sah mir da entgegen.
Ein k�hles Gesicht mit scharfen Akzenten, die deutlich von einem Tattoo
betont wurden.
Es lie� mich k�lter und h�rter wirken, nicht so weich und jugendlich, wie
noch zuvor.
Ich gefiel mir.
Das jedoch sollte nicht das Einzigste an Ver�nderungen sein.
Wollte ich hier �berleben, so musste ich trainieren.
Magie wie auch meinen K�rper.
Nur so konnte ich es auf Dauer schaffen mich von dieser kleinen
chinesischen Schlampe zu l�sen und auf eigenen F��en zu stehen.
Noch duldete mich Li, nach meiner Genesung, aber sie lie� mich sp�ren
wie sehr sie mich hasste.
Eine Begegnung im Kampfclub sollte mich in eine neue Richtung f�hren.
Sein Name war Darell. Er war mit Sicherheit der kr�ftigste Elf den ich je
zuvor gesehen hatte, aber er verstand etwas vom Leben, war unabh�ngig
und gewillt mich zu unterrichten.
Wir verstanden uns auf Anhieb so gut das er mich einlud mit zu ihm und seiner
Freundin in die gro�e Wohnung zu ziehen.
Ich willigte sofort ein.
Darells Freundin war eine junge Norm, namens Nastassja.
F�r eine Norm war sie ganz nett und ich mochte sie eigendlich.
In jedem Fall gab mir der Kontakt zu den Beiden wieder etwas Auftrieb.
Ich kaufte mir einige Kleidungsst�cke, die mein neues Immage untermalen
sollten und lernte von Darell das es oftmals ges�nder war sich weniger
gebildet zu geben als man war.
Vielleicht sagte er dies aber auch nur weil er weniger gebildet war, als ich.
Nicht das mich das st�rte, daf�r verstand er sich bestens um alles andere,
Dinge die derzeit wichtiger waren, als lyrisches Denken.
Ab sofort verbrachten wir sehr viel Zeit miteinander.
Zu viel, wie Nastassja, irgendwann mal leise zu ihm meinte.
Ich sch�tze sie hatte mich durchschaut. Bemerkt wie ich Darell beobachtete,
wie ich kleine Gelegenheiten nutzte ihn zu ber�hren.
Darell war mit Sicherheit der unelfishste Elf der mir jemals begegnet war, aber
ich kam nicht dagegen an mehr als nur eine gewisse Faszination zu empfinden.
Wenn ich des Nachts in meinem Zimmer lag und Nastassja, sowie ihn in
keuchender Umarmung h�rte, mein Herz dann schneller schlug und ich mich
statt ihrer in seine Arme sehnte ...
Einmal erhob ich mich in der Nacht, um das Badezimmer aufzusuchen, wollte
an ihrer Schlafzimmert�r vorbei und bemerkte erstaunt das sie einen Spalt
offen stand.
Noch nie zuvor hatten sie vergessen ihre T�r zu schlie�en und ich konnte dem
Drang nicht wiederstehen, musste die T�r noch ein ganz kleines mehr aufschieben
und vorsichtig hineinsp�hen.
Verschwitzt sah ich Nastassja auf Darells Scho� sitzen und sich rythmisch
darauf bewegen, w�hrend er ihre kleinen, festen Br�ste massierte und genoss
wie sie ihn ritt.
Unf�hig mich zu bewegen saugten sich meine Blicke an den beiden fest.
Ich f�hlte meine M�nnlichkeit hart gegen die Hose pochen, spannte mich
extrem an und versuchte mein keuchendes Atmen zu unterdr�cken.
Nur kurz nach Darells erleichtertem Aufseufzen ergoss es sich hei� in
meine Hose und mit Gewalt riss ich mich los, um mich wenig sp�ter gedanklich
fluchend zu reingen.
Der n�chste Morgen erwischte mich eiskalt.
Gedankenversunken kam ich gerade aus dem Badezimmer, als pl�tzlich eine kr�ftige
Hand neben mir gegen den T�rrahmen knallte.
Darells K�rper baute sich sonnengebr�unt und durchtrainiert vor mir auf.
Auf seinen Z�gen ein L�cheln das mich nerv�s werden lies.
"Hat dir gefallen was du gesehen hast, letzte Nacht?"
Leugnen hatte keinen Sinn, er musste mich bemerkt haben. Scheinbar war ich
nicht vorsichtig genug. "Ich w�rde l�gen t�t ich verneinen." Brachte ich irgendwie hervor.
Darell nickte zufrieden. "Tassja und ich haben dar�ber geredet. Wenn du magst kannst du
das n�chste Mal mitmachen."
Ungl�ubg starrte ich ihn an. war das sein Ernst, oder versuchte er mich zu veralbern?
"Aber eines noch." Fuhr Darell unger�hrt fort und legte seine Hand dabei
freundchaftlich auf meine Schulter. "Wir lassen unsere Schlafzimmert�r offen. Dann
kannst du jederzeit zu uns kommen. Ist sie aber mal zu, dann wollen wir alleine sein. Klar?"
"Geht klar." Darell grinste. "Ich hab doch gesehen wie du Tassja immer anguckst.
So, nun lass mich aber mal ins Bad, ich wollte noch duschen bevor ich was esse."
Ich lie� ihn hindurch und noch w�hrend ich, an der Wand lehnend, dem Rauschen des Wassers in
der Dusche lauschte schossen mir zig Gedanken und Bilder durch den Kopf.
Nastassja war mir vollkommen gleichg�ltig. Die Frau interessierte mich in etwa
genau so viel wie der Toaster in der K�che.
Aber wenn Darell vermuetete ich h�tte es auf sie abgesehen, dann war seine
Einladung die perfekte Gelegenheit um an ihn heran zu kommen.
Mein Grinsen wurde breiter und nun mehr als gut gelaunt stie� ich mich von der k�hlen
Wand ab, gr�sste Nastassja freundlich und begab mich in mein Zimmer, um mir die Haare
zu flechten.
Nach dem Fr�hst�ck w�rden wir trainieren gehen und ich hasste es wenn sie mir
wirr ins Gesicht hingen.