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Kapitel 23
Auf immer und ewig


 

Pike F�r eine Nacht kam ich bei Pike unter. Er war es auch der mir neue Waffen besorgte. Dummerweise h�rte er am n�chsten Tag Darell, der mich suchte, im Deathrow davon sprechen das ich den Verstand verloren h�tte und mit Vampiren zusammen hing. Pike verpfiff mich nicht an Darell, aber er bat mich zu gehen und mich erst wieder bei ihm zu melden wenn die Sache gekl�rt war. Das Ganze schien ihm definitiv ein zu hei�es Eisen zu sein.
Lie�en mich diese Verr�ckten denn niemals zur Ruhe kommen? Wer hatte hier eigentlich den Verstand verloren? Sie mussten weg. Mussten f�r immer aus meinem Leben verschwinden. In einer anderen Undergroundbar sprach ich den Barkeeper an das ich ein zuverl�ssiges Team zur Beseitigung einiger Leute br�uchte. Er versprach mir sich darum zu k�mmern. Derweil lag es an mir Photos f�r diese Leute zu schie�en. Sie sollten ja auch wissen wen genau sie in kaltes Fleisch zu verwandeln hatten.
Darell auf dem Grundst�ck seines Hauses zu fotografieren stellte kein gro�es Problem dar. Lediglich meine H�nde zitterten, so intensiv kochte Hass und Verachtung in mir auf. Tom und auch Martina erwischte ich auf der Stra�e vor Martinas Wohnung. Ja auch Martina w�rde sterben m�ssen f�r das was sie getan hatte. Sie hatten mir das Wichtigste genommen, nun sollten sie daf�r mit ihrem Leben bezahlen.
Um weitere Credsticks mit Geld zu holen musste ich erneut in meine Wohnung. Ich fand sie auf Hinweise durchsucht vor. Ver�rgert begann ich nach meinem Geld zu schauen, als mich erneut etwas am Hals traf. Kurz nur zuckte ich zusammen, dann wurde es schwarz um mich herum.
Martina Als ich erwachte starrten Tom, wie auch Martina mich an. Feindselig blickte ich von meiner gefesselten Position aus zur�ck. Sie befragten mich zu den Bildern auf meiner Kamera. Ich schwieg. Tom meinte das man mich eigentlich sofort t�ten solle, doch Martina wollte dies nicht. Beide bekamen es nun mit der Angst zu tun ich h�tte ein M�rderkommando auf sie angesetzt. Ich tat nichts um ihnen diesen Glauben irgendwie zu nehmen. Verunsichert wollten sie Informationen einholen gehen. Sie mussten genau wissen wo ich war und mit wem ich gesprochen hatte. Dazu mussten sie zu Lonny, dem Baarkeeper des Deathrow fahren. Nur er kannte gen�gend Leute die vielleicht etwas wussten.
Ungerne lie�en sie mich alleine. Doch um auf Nummer sicher zu gehen schoss mir Martina noch einmal einen Narcojectpfeil in die Haut. Ich verlor das Bewusstsein.
Als ich erwachte ging es mir sehr schlecht. Das Bet�ubungsmittel verursachte Kreislaufprobleme bei mir. Es war bereits dunkel und ich wollte zusehen das ich wegkam. Wer wei� wann die Beiden wieder hier auftauchten. M�hsam qu�lte ich mich aus den Fesseln und scheuerte mir dabei die Handgelenke blutig. Ich schaffte es. Krampfhaft zog ich mich taumelnd Schritt f�r Schritt an der Wand entlang, um vorw�rts zu kommen, als pl�tzlich zwei kr�ftige H�nde unter meine Arme griffen und mich st�tzten.
Lyn Dunkle Augen sahen z�rtlich besorgt zu mir herab. Lyn!
Ich konnte es kaum glauben. Er war da. Er lebte. Musste irgendwie der Flammenh�lle entkommen sein. Sofort zog er mich fest an sich und ich f�hlte seinen K�rper erbeben. Ihm ging es nicht anders als mir. �Unser Flugzeug wartet Venka. Wir k�nnen jetzt gehen und nach Europa fliegen. Dort sind wir f�r immer vereint.�
Ja das wollte ich. Ich wollte mehr denn je mit Lyn gehen, alles einfach zur�ck lassen und vergessen. Alles schien bedeutungslos, nur er war mir wichtig. Lyn half mir in den Hausflur hinaus und wir bewegten uns langsam die Treppe hinunter. Noch immer machte mir die Bet�ubung zu schaffen, aber Lyn hielt mich sicher. Er war da um auf mich auf zu passen.
Pl�tzlich krachte ein Schuss und Lyn zuckte kurz zusammen. Unten am Treppenabsatz lauerten Martina und Tom und zielten auf ihn. Ich begann zu schreien. Begann zu rufen das sie uns in Ruhe lassen sollten, das wir gehen w�rden und keinem sollte etwas geschehen. Doch sie h�rten nicht.
Lyn sp�rte wie schwach ich war und schob sich besch�tzend vor mich. Das Letzte was er wollte war das mir etwas geschah. Ich zog meine Waffe, redete weiter. Vielleicht schaffte ich es ja beschw�rend zu Martina durch zu dringen. Doch vergebens. Tom setzte nun auch auf mich an und damit verlor sich Lyn's Selbstbeherrschung vollkommen. W�tend st�rzte er sich auf Tom und verwundete ihn schwer. W�hrend ich Martina mit Sch�ssen zu besch�ftigen suchte, damit sie von Lyn fern blieb. Ich wollte ihn nicht noch ein mal verlieren.
Lyn k�mpfte wie der Teufel pers�nlich, doch er stoppte abrupt, als Tom eine ganz spezielle Kugel auf ihn abfeuerte. Lyn's Schmerzensschrei hallte durch das Treppenhaus. Tom schoss noch einmal. Verzweifelt warf ich mich dazwischen und auf Lyn hinauf. Dieser lag schwer schluckend am Boden und zuckte krampfhaft. Was waren des f�r Kugeln? Wieso konnten sie Lyn so verletzen, w�hrend die Anderen nur wenig Wirkung zeigten?
�Lasst ihn in Ruhe! Verdammt lasst ihn doch. Ich liebe ihn!� Schrie ich den N�herkommenden entgegen. Tom reichte Martina eine kleine Schachtel und ich sah sie seltsam leuchtende Munition durchladen. Geschosse mit einem fl�ssigen Kern aus purem Silber. Es gab nichts effektiveres gegen Vampire.
Venka Lyn qu�lte sich, aber vielleicht konnte er es schaffen. Vielleicht wenn ich ihm Blut gab. Mit der Klinge des Katanas schlitzte ich mir den Arm auf. Lie� ihm mein warmes Blut auf die Lippen tropfen. Lyn riss noch einmal die dunklen Augen auf. Ich sah wie sehr er litt und weinte weil ich nicht mehr tun konnte f�r ihn.
Da ert�nte ein Schuss direkt neben mir. Traf Lyn's Kopf und ich h�rte mich selbst panisch aufschreien. Lyn starb. Kein Blut der Welt konnte ihm noch helfen. Sein K�rper verging direkt unter meinen H�nden, die ihn greifen und festhalten wollten. Lyn starb endg�ltig und ich musste es hilflos mitansehen.
Bilder schossen mir durch den Kopf. Wir zwei als Kinder, die nur Unsinn im Kopf hatten. Meine Eltern die ihn f�r zu unerzogen hielten. Seine Stimme wie er mich liebevoll kleiner Prinz nannte und mir frech grinsend in die Seite stupste. Es waren nur Sekundenbruchteile, aber ich sah so viel vor mir was wir gemeinsam erlebt hatten. Unser erster, vorsichtiger Kuss, bis hin zu seinem Schwur gerade eben ...
Langsam erhob ich mich. Martina und Tom beobachteten mich genau, doch ich realisierte sie gar nicht. Meine Gedanken waren mit einem Male ganz klar.
Wir hatten uns einen Schwur gegeben. �Auf immer und ewig ..�
Der Schuss knallte, Martina schrie. Die Hand rutschte von meiner Schl�fe, die Waffe fiel klimpernd zu Boden.

 

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