Hosted by www.Geocities.ws

 


Kapitel 12
Special Agents


 

'Kommen Sie um 22 Uhr ins Moonlight.' 'Wie erkenne ich Sie?' 'Ich erkenne Sie.'
So begann der Auftakt zu unserer n�chsten Mission.
Im Moonlight angekommen war ich sichtlich �berrascht als ich unseren Johnson sah. Johnson Es war der Mann der uns zu den Verhandlungen mit den Arabern engagiert hatte. Er stellte sich uns nun als Special Agent des Secret Service vor. Ich war ganz sch�n erschrocken, lie� es mir jedoch hoffentlich nur wenig anmerken.
Er kam sogleich zur Sache. Einer ihrer Auslandsagenten, Special Agent James Booth, wurde vom afrikanischen Milit�r in einem Lager au�erhalb Luanda's gefangen gehalten.
Unsere Aufgabe sollte es sein ihn lebend und unversehrt nach England zur�ckzubringen.
Mit einem Privatflugzeug, das uns Sylvan vermittelte, flogen wir nach Luanda und quartierten uns in einem unauff�lligen, kleinen Hotel ein.
Jerome in seiner Maschine Jerome, der Pilot der kleinen Maschine, hatte mir eingesch�rft ihm mindestens zwei Stunden vor Abflug Bescheid zu geben, da er dann erst noch die Maschine auftanken, Starterlaubnis einholen und alles bereit machen m�sse.
In der ersten Nacht fuhren wir mit einem geklauten Fahrzeug bis auf 2 Kilometer an das Milit�rlager heran, schlichen uns noch einen Kilometer weiter und gingen auf Beobachtungsposten.
Widow machte sich astral auf den Weg James Booth zu suchen.
Au�erhalb war das Gel�nde durch billigen Maschendrahtzaun gesichert. An den Eckpunkten und teils auch zwischendrin befanden sich Wacht�rme mit jeweils zwei Wachen. Patroullierend liefen innerhalb des Lagers stets zwei Wachen an einer Seite des Zaunes entlang.
Innerhalb befanden sich zahlreiche Baracken. Einige dienten der Versorgung, eines den Offizieren, aber die Meisten als Schlaf- und Wohnpl�tze der gemeinen Soldaten. Wenn wir hier nicht v�llig lautlos und ungesehen vorgingen gab es so gut wie keine Chance zu entkommen.
Widow entdeckte unsere Zielperson im Keller der Offiziersbaracke. Der Mann sa� auf einem Stuhl gefesselt und war offensichtlich sehr geschw�cht und krank.
In dieser Nacht lag ich noch lange wach und �berlegte wie wir es anstellen k�nnten.
Den n�chsten Tag verbrachten wir mit intensiver Vorbereitung und Planung und Nachts um 1 Uhr ging es los.
Ich gab Jerome, dem Piloten, das verabredete Zeichen und er begann das Flugzeug startklar zu machen.
Dann fuhren wie wieder so nah wie es die Vorsicht erlaubte an das Gel�nde heran und schlichen den Rest durch die Dunkelheit.
Wachtürme Auf den Wacht�rmen lie�en die M�nner routinem��ig ihre Scheinwerfer kreisen und innen im Lager liefen wieder die n�chtlichen Patrouillen.
Auf mein Signal hin ging es los. Rasch an den Zaun heran und ein Loch gegraben das uns easy hindurch lie�. Das w�rde von den Wachen in der Dunkelheit schwerer zu entdecken sein, als ein durchgeknipster Zaun.
Relativ m�helos �ffnete ich mit dem Magschlossknacker das Offiziersgeb�ude und wir verschwanden gerade noch rechtzeitig vor herannahen der inneren Patrouillen im Inneren des Hauses.
Drinnen war es ruhig, alles schlief. Durch Widow wussten wir wo wir lang mussten und wo wir besonders leise zu sein hatten.
Unser Magschlossknacker bewies das er die 100.000 Nuyen wert war, die wir daf�r gemeinsam bezahlt hatten, und �ffnete uns auch die T�r zu dem Gefangenen.
James Booth sah ziemlich krank aus und wirkte bewusstlos. Bane warf ihn sich �ber die Schulter und ich �ffnete die Au�ent�r ein kleines St�ck, wartete die Wachen ab und gab dann Zeichen.
Nacheinander dirigierte ich meine Leute zum Zaun und vom Gel�nde runter, ich war der Letzte der ging.
Wir befanden uns bereits auf halbem Wege zum Auto, da streifte der Lichtkegel eines Scheinwerfers uns.
Die ersten bangen Sekunden glaubte ich es sei noch einmal gut gegangen, doch zu fr�h gefreut, das Licht pendelte sofort auf uns zur�ck und Alarm wurde innerhalb des Lagers ausgerufen.
Pl�tzlich schlugen Sch�sse neben mir in den Fu�boden. Bane fluchte getroffen auf und br�llte mir zu ich solle auf die Scheinwerfer zielen. Welch witzloses Unterfangen mit einem Katana auf dem R�cken und der Narcoject im Halfter... Ich war auf v�llige Lautlosigkeit vorbereitet gewesen.
Ich rannte los. Wenn ich schnell genug beim Auto war konnte ich die Anderen einsammeln und mit etwas Gl�ck w�rden wir es zum Flughafen schaffen.
Bane rief schon wieder, doch ich musste ihn ignorieren. Neben mir sah ich Trevor und Susanne kurz stehen bleiben und auf unsere Verfolger schie�en, die sich aus dem Lager, hinter uns hermachten.
Endlich beim Auto angekommen, klemmte ich mich sogleich hinter das Steuer, dr�ckte auf Gas und fuhr ein scharfes Wendemaneuver. Nun kam ich meinem Team und den Feinden entgegen.
Bane humpelte und war, mit der Last auf seinem R�cken, der Langsamste.
Meine Leute aufgesammelt nahm ich wieder eine scharfe Kurve und holte aus der Kiste raus was der aufheulende Motor so hergab.
Zwei Milit�rfahrzeuge folgten mir dicht auf. Kugeln zersprengten Hinter- und Vorderscheiben. Susanne und Bane bluteten und ich betete alleine das die Karre durchhalten m�ge und fuhr mehrere waghalsige Maneuver.
Es funktionierte. Der Hintere der zwei Wagen geriet ins Schlingern und blieb zur�ck. Das andere Milit�rfahrzeug h�ngte ich innerhalb der Ortschaft ab.
Auf dem Flughafen bewegten wir uns schlie�lich so unauff�llig wie m�glich auf die Sportmaschine zu. Jerome erwartete uns bereits.
Nach dem Start blieb nur noch die Angst aus der Luft geschossen zu werden, doch bange Zeit verstrich und nichts geschah. Daf�r dankte ich meinem Sch�pfer.
James Booth In der Luft spritzte Widow dem Agenten einige Pr�parate um ihn zu kr�ftigen und er kam dann auch kurze Zeit sp�ter zu sich.
Blass und �ber seine Folterungen erz�hlend schaffte Booth es uns allen s�mtliche Powerriegel abzukn�pfen und innerhalb einer erstaunlichen Geschwindigkeit zu verdr�cken.
Widow war w�hrenddessen damit besch�ftigt Susanne zu verbinden und holte Bane, der sich auf den Mittelgang legen musste, ein, oder zwei Kugeln aus dem R�cken.
Erst als ich sah wie sie ihm zufriedenen Gesichts den Verband anlegte, die Morgensonne r�tlich am Firmament erschien, und die Welt in ihre golden schimmernde Umarmung empfing, fiel die Anspannung von mir ab und ich schlief hungrig ein.
Sonnenaufgang vom Flugzeug aus Als ich erwachte hielt mir Widow l�chelnd einige knisternde S��igkeiten vor die Nase.
Ich hatte die Zwischenlandung komplett verschlafen.
Vielleicht schenkte Widow mir S��igkeiten weil sie ahnte das ich Hungrig war, oder ich hatte mal wieder im Schlaf geredet. Ich fragte nicht und sie sagte nichts....
Erst kurz vor der Landung in London kapierte Booth, der die ganze Zeit �ber von 'Empfehlungen' sprach, das wir keine Agenten des Secret Service waren.
Seine �berraschung dar�ber w�hrte nur Sekunden. Ich sah in seinen Augen das es ihm fast leid tat sich nicht offiziell revanchieren zu k�nnen.
So wie wir in sein Leben hineingetreten waren, so w�rden wir auch wieder daraus verschwinden.
Zuhause wurde ich erwartet. Sylvan half mir aus den Sachen, gab mir zu Essen und stieg mit mir zusammen in die hei�e Badewanne.
Leise erz�hlte ich ihm von allem. Sicherlich waren meine Erz�hlungen etwas wirr und unstrukturiert, aber Sylvan nickte immer nur verstehend, w�hrend er mich massierte und anschlie�end seinen Liebeszoll forderte...


 


 

1