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Ich habe den weg des grössten Widerstandes
gewählt und meinen G-Lader selbst revidiert.
Nachdem ich 2 verschiedene Anleitungen gelesen habe, dachte ich es sei nun ein
Kinderspiel. Tja, es kam wie es kommen musste.....
Schon ganz Anfang fing es an: es fehlten die passenden Werkzeuge. Da ich in
einem grossen Geschäft arbeite mit grosser Werkstatt habe ich dort Hilfe
bekommen. Das Grundzerlegen war kein Problem. Hintere Schale weg,
Ausgleichgewicht raus, Verdränger raus und nun kamen die
Probleme.
Welle warm machen und herausschlagen (der Ölspritzring ist auf die Welle
gepresst! Da hilft nur gezielt angewandte Gewalt!) Ist dies mal geschafft,
müssen die Simmerringe herausgenommen werden, was nicht immer sehr einfach
ist.
Das Lager im Verdränger ist durch leichtes erwärmen einfach zu
entfernen.
Alle anderen Lager müssen mit Abziehern herausgezogen werden. Das erwärmen
nicht vergessen!
Nach dem erwärmen des Gehäuses neue Lager einsetzen und Segering und Simmerringe
einsetzen. Ist dies geschafft, kommt die Nebenwelle dran. Sie muss komplett nach
innen gepresst werden. Am besten mit einer Öldruckpresse. Lager warm machen und
von der Welle abnehmen (viel Geduld und Hirn gefragt!) Neue Lager drauf und
alles zusammen wieder in das warme Gehäuse Pressen. Nun durch erhitzen des
vorderen Gehäuses die Hauptwelle aufsetzen, Verdränger drauf, Ausgleichsgewicht
drauf und alles zusammenschraube. Den Ölspritzring nicht vergessen von aussen
wieder auf die Welle zu pressen! (Den Ring stark erwärmen und mit einem
passenden Rohr wieder auf die Welle drücken)
Das ganze klingt wohl etwas einfach, ist aber extrem schwierig und man muss
andauernd darauf achten, dass das Aluminium-Gussgehäuse nicht kaputt geht. Speziellen
dank an Hartmut Eckert ("Hardi"), Garage J.Senn AG Döttingen und
g-laderseite.de
Der fertige G-Lader

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