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Der Name ist Programm -
Attackieren soll der mit einem 3.0-Liter-ST-220-Motor von Ford ausgerüstete
Roadster alle anderen Sportwagenmodelle, vom Lotus bis zum Lamborghini.
Flach und kompakt wie er ist, könnte man meinen, der Attack hätte
italienische Ahnen. Tatsächlich aber wird der K1 in der Slowakei produziert,
fünf Kilometer außerhalb vom Volkswagen-Werk. Den letzten Schliff bekommt er
bei der Firma "Attack Automobile" in München.
Der aggressive, scharf geschnittene Frontteil mit großem Lufteinlass, zwei
nach oben schwankende Türen und ein bulliges breites Heck kennzeichnen den "Oben-Ohne-Entwurf".
Es fehlen noch Steckscheiben und das Softtop, das Regen bis Tempo 120 km/h
abhalten soll, welche aber optional erhältlich sind. Ein Hardtop soll kurze
Zeit später folgen. Doch ein echter Roadster-Fan braucht solchen unnötigen
Schnickschnack sowieso nicht. Roadstertypisch ist auch die Ausstattung:
Spartanisch und Funktionell. Sitzschalen aus Carbon mit spärlicher
Lederpolsterung. Selbst die Türen sind mit Carbon ausgekleidet. Die
Instrumenteneinheit kommt neu mit weißen Zifferblättern.
Alle Attack haben OZ-Leichtmetallräder, die 226-PS-Version in 18 Zoll. Auf
ABS,
ASR,
ESP,
Servohilfen und
Airbags müssen die
Käufer verzichten.
Im
Prototyp arbeitet zurzeit ein 2.0-Liter Honda-Aggregat. Doch bald soll sich
auch der 3.0-Liter-V6-Motor von Ford beweisen. Schon vollends ausgefeilt ist
dagegen die Aerodynamik. Der Unterboden ist komplett aus "Honey Comp", ein
aus der Raumfahrttechnik bekannter und in der Formel 1 verwendeter Stoff.
Das extrem gewichtsreduzierende und hitzebeständige Material ermöglicht
einen geschlossenen Unterboden. Ein geschlossener Unterboden wiederum
ermöglicht einen größeren Anpressdruck. Kompromisslos sportlich klebt der
Attack förmlich auf dem Asphalt.
Erster Fahreindruck von dem noch mit einem Honda-Motor bestückten und nicht
abgestimmten Prototyp: Der Mittelmotor-Renner könnte wirklich Spaß machen.
Beeindruckend besonders die ultrakurzen Schaltwege, die es auch im
Serienauto geben soll. Anstrengend wird's für den linken Fuß: Kein Platz zum
Ausruhen, daher immer auf dem Kupplungspedal geparkt.
Dennoch müssen sich Kaufinteressierte noch eine Weile gedulden. Erstens ist
die Jahresproduktion von 120 Fahrzeugen schon ausverkauft, und zweitens
besitzt der Attack noch keine Straßenzulassung für Deutschland. In
Zusammenarbeit mit Ford werden aber schon die ersten Serienmodelle getestet.
Wenn alles nach Plan verläuft, rollt der K1 Attack im März 2004 zu den
deutschen Händlern. Der Preis soll bei annähernd 50.000,- EUR liegen.
Fahrwerte
und Höchstgeschwindigkeit sind noch nicht definitiv. Einige Eckdaten sind
aber scheinbar schon vorhanden:
Hubraum 2967cm3, V6, längs vor der Hinterachse • 4 Ventile je Zylinder •
Leistung 166 kW (226 PS) bei 6150/min • maximales
Drehmoment 285 Nm bei 4900/min • Hinterradantrieb •
Sechsgangschaltung • rundum Dreiecklenker • rundum innenbelüftete
Scheibenbremsen • Reifen 225/40 ZR 18 vorn, 245/35 ZR 18 hinten • Räder 8 J
18 • Länge/Breite/Höhe 4070/1802/1120 mm • Leergewicht ca. 870 kg •
Tankinhalt ca. 45 l • Beschleunigung 0–100 km/h rund 4,5 s •
Höchstgeschwindigkeit etwa 280 km/h •
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