Feste
Imbolc/ Brigid/ Lichtmess - 01./02. Februar
Ostara/ Frühlingstagundnachtgleiche - 20./21.März
Beltane/ Beltaine/ Blumenfest/ Walpurgisnacht - 30.April/ 01.Mai
Litha/ Sommersonnenwende/ Mitsommer - 21./22.Juni
Lughnasad/ Lammas/ Lammasfest - 01./02. August
Mabon/ Herbsttagundnachtgleiche - 20./21.September
Samhain/ Totenfest/ Allerheiligen - 31.Oktober/ 01.November
Yule/ Julfest/ Wintersommerwende/ Mitwinter - 20./21.Dezember
20./21. Dezember
Element
Erde
Gottheit
Brigid, Dagda, Frigg, Odin, Vidar
Symbole
Mistelzweig
Geweihte Speisen
Bitterkräuter, Fisch, Geflügel, Minzen, Wacholdermet, weißer Kuchen, Weißwein
Kräuter
Benediktinerkraut, Esche, Eiche, Immergrün, Kamille, Kiefer, Lebensbaum, Lorbeeren, Mistel, Moos, Pinienzapfen, Rosmarin, Stechpalme, Wacholder, Weihrauch, Zeder
Dekoration
Äpfel, Efeu, kleine Kuchen, Mistel, Stechpalme, Tannenzweige und -zapfen
Räucherwerk
Rosmarin, Pinie, Zeder
Kerze
Rot, Gold, grün, Silber, weiß
Tod und Geburt der Sonne. Löschen der Lichter und entfachen des neuen Feuers.
Das Julfest beginnt in der längsten Nacht des Jahres und dauert 12 Nächte.
Die Göttin verwandelt sich nun und wird sich bis zum nächsten Fest am 1. Februar in die Jungfrau Brigid transformieren.
21. Dezember – 3. Januar
Es heißt was man in diesen "heiligen" Nächten träumt wird wahr werden.
01./02. Februar
Element
Luft
Gottheit
Brigid
Symbole
Lichter und Wasser
Geweihte Speisen
eingemachte und getrocknete Nahrungsmittel
Kräuter
Angelika, Basilikum, Benzoe, Brombeere, Engelwurz, Heidekraut, Huflattich, Lorbeer, Myrrhe, Rainfarn, Schöllkraut, Schwertlilie, Veilchen
Dekoration
Hasenpfote; ein Zweig immergrün; eine kleine Figur, die den jungfräulichen Aspekt der Göttin verkörpert
Räucherwerk
Basilikum, Myrrhe
20./21. März
Element
Feuer
Gottheit
Aurora, Eostre, Freyja, Ostara, Taliesin
Symbole
Kleeblätter, Knospen, Blüten, Samenkörner, Hase, rotbemalte Eier, Lamm
Geweihte Speisen
Fisch, Eier, Ahornsirup
Kräuter
Angelika, Basilikum, Benzoe, Bittersüß, Eiche, Erdbeere, Geißblatt, Heidekraut, Irina, Jasmin, kriechendes Fingerkraut, Lorbeer, Löwenzahn, Rainfarn, Rose, Schöllkraut, Schwertlilie, Veilchen
Dekoration
Hartgekochte Eier (mit magischen Symbolen bemalt), ein Hasenpfotenamulett, eine Schüssel mit grünen und gelben Bonbons
Räucherwerk
afrikanisches Veilchen, Erdbeere, Ginster, Jasmin, Lavendel, Narzisse, Rose, Salbei
Kerze
Grün, gelb, Gold
Das letzte Winterfest der Kelten: Die Austreibung des Winters. Bei den Germanen, die im Gegensatz zu den Kelten über vier Jahreszeiten verfügten, war dieser Tag der offizielle Frühlingsanfang.
Alles erwacht aus seinem Winterschlaf, die Bäume treiben Knospen und Blumen blühen auf den nun wieder grünen Wiesen. Vereinzelt sind Hasen zu sehen, die sich freuen den kalten Winter überlebt zu haben. Alles blüht und gedeiht. Der Hase steht für Fruchtbarkeit, weil er sich so zahlreich vermehrt. Das Lamm wird als das Erstgeborene des Jahres gefeiert. Der Winter ist vorbei, die Kälte und der Tod haben ein Ende; nun ist die Zeit der Freude gekommen.
Die Jungfräuliche Jägerin streift durch Wald und Wiesen; Ihr seidenes Gewand flattert im Frühlingswind. Sie ist die Unbeschwerte und läd ein mit ihr das Erwachen des Lebens zu feiern.
Das heutige Osterfest der Christen ist vom Brauchtum her nichts anderes als Ostara. Die Eier, die für die Kinder versteckt werden, stehen für die Fruchtbarkeit der Göttin. Und auch der Hase (s.o.) kommt nicht von ungefähr.
Ostara ist ein Fest der Freude und des Einklangs mit der Natur. Am schönsten ist es, wenn man im Kreise der Familie oder mit Freunden feiern kann, damit die Schönheit dieses Festes ganz zum Ausdruck kommt.
Früher wurde an Ostara auf das Morgenrot gewartet, das den Triumpf des Sommers über den Winter darstellte.
30. April /01. Mai
Element
Erde
Gottheit
Belenos, Blodeuwedd, Cernunnos, Diana, Flora, Karnaya
Symbole
Maibaum, gelbe Narzisse, leuchtende Farben, Maibaum
Geweihte Speisen
Kuchen, Plätzchen, Süßigkeiten, Süßspeisen
Kräuter
Angelika, (Eber-)Esche, Efeu, Flieder, Gänseblümchen, Gänsefingerkraut, Klee, Knabenkraut, Mandel, Mädesüß, Ringelblume, Rose, Sumpfdotterblume, Tollkirsche, Weihrauch, Weißdorn, Waldmeister
Dekoration
ein kleiner Maibaum, eine kleine Kerze in Phallusform, eine Kette aus Gänseblümchen, Ringelblumen oder Schlüsselblumen
Räucherwerk
Flieder, Rose, Weihrauch
Kerze
Dunkelgrün
Das Fest der Liebe.
Die Vereinigung der Großen Mutter mit dem Gehörnten. Auf diese Weise wurden in früherer Zeit die Felder gesegnet. Eine Frau verkörperte die Göttin und ein Mann den Gott. Wenn beide Eltern königlicher Herkunft waren, so wurde das Kind als Nachfolger bestimmt und der Mann an das Land gebunden, zu dem die Frau gehörte.
Es ist die Zeugung des jungen Hirschs, der heranreifen wird um den Hirschkönig einst herauszufordern. Beltane ist somit die Geburt der Sonne schlechthin.
21./22. Juni
Element
Wasser
Symbole
Blumen, Blätter, Eiche, Eisenkraut, Met
Geweihte Speisen
Früchte, Bier, Met, frisches Gemüse
Kräuter
Beifuss, Eisenkraut, Hanf, Holunder, Kamille, Kiefer, Johanniskraut, Lavendel, Mädesüß, Mistel, Pinie, Rittersporn, Rose, Thymian
Dekoration
Liebesamulette, Sommerblumen, Muscheln, Früchte des Sommers
Räucherwerk
Limone, Pinie, Rose, Weihrauch
Kerze
blau, gelb, grün
Längster Tag des Jahres, die Sonne hat den höchsten Punkt ihrer Kraft erreicht.
01./02. August
Element
Feuer
Gottheit
Lugh
Symbole
Sonne, Getreide
Geweihte Speisen
Fisch, Geflügel, Getreidebrot, goldener Wein, Kuchen, Löwenzahn
Kräuter
Akazienblüten, Alpenveilchen, Beeren, Bockshornklee, Eichenblätter, Hafer, Heidekraut, Mistel, roter Eibisch, Sonnenblume, Weizen, Weihrauch
Dekoration
Kornpuppen, Puppen aus Maiskolben geschnitzt
Räucherwerk
Aloe, Rose, Sandelholz
Kerze
holdgelb, orange
Das erste Erntedankfest der Kelten
Das Fest ist Lugh geweiht.
20./21. September
Element
Luft
Gottheit
Mabon, Bran, Branwen
Symbole
Obst, Wein, Weizen
Geweihte Speisen
Fisch, Gemüsesuppe, Kuchen, Kürbis, Rotwein
Kräuter
Astern, Benzoe, Disteln, Eicheln, Eichenblätter, Farne, Geißblatt, Gemüse, Myrrhe, Passionsblume, Ringelblume, Rose, Salbei
Dekoration
Eicheln, Herbstblätter, Zapfen; eine kleine Figur, die den Mutteraspekt der Göttin symbolisiert; Obst
Räucherwerk
Benzoe, Salbei
Kerze
Orange, dunkelrot, indigo, braun
Zweites Erntedankfest.
Beginn der dunklen Jahreszeit, Sieg der Mondgöttin über den Sonnengott
31. Oktober/01. November
Element
Wasser
Gottheit
Ceridwen, Dagda, Frigg, Hekate, Hellia, Morrigan
Symbole
Engelwurz und Knoblauch als Schutzpflanzen
Geweihte Speisen
Äpfel, rotes Fleisch, Rotwein, Kürbis, Wurzelgemüse
Kräuter
Alraune, Apfelbaum und Äpfel, Besenginster, bittersüßer Nachtschatten, Eiche und Eicheln, Erdrauch, Farne, Flachs, Hasel, Heidekraut, kleinblütige Königskerze, Kürbis, Lebensbaum, Mais, Salbei, Stoppelrübe, Stroh, Tollkirsche, Wermut
Dekoration
Kürbisse, Hagebutten, kleine Schädel, Herbstlaub
Räucherwerk
Apfelholzfeuer, Minze, Muskat, Salbei, Wermut
Kerze
Schwarz
Das Fest zur Einladung der Toten, deren Geister in dieser Nacht die lebenden Angehörigen besuchen und mit ihnen Kontakt aufnehmen (meist unbewusst).
Samhain ist der Beginn des keltischen Jahreskreises, wenn die Natur ‚stirbt’ und der Winter mit seiner Finsternis folgt.
Es ist der Höhepunkt der Herrschaft der Mondgöttin, die mit ihrem Kessel Tod und Wiedergeburt symbolisiert.