Gedanken/Gedichte:
           Der Weg        (Seren Silberdorn)

 
   Im Halblicht
   die goldenen Felder durchwandert

   Die W�lder die mir einst Heimat waren
   verlassen
   
   Vorbei
    an den silbernen Wassern

   Am Horizont
   die nebelverhangenen Berge
   dem Himmel entgegenwetternd

   Die Distanz zu ihnen
   nicht vorstellbar
   schon gar nicht begreifbar

   und doch beherrschen sie
   mit unab�nderlichem Gleichmut

   Meinen Weg

   den ich mit eben jenem Gleichmut
   gegen jede Begreifbarkeit


   gehe

   zu gehen habe
          Fern              (Seren Silberdorn)

Dort wo keine Wesen leben
und Stille unser Sein regiert
wird es f�r mich Frieden geben
bevor das Gift mein Herz ber�hrt

Dort wo Winde eisig wehen
und Meere niemalsendend scheinen
bleiben Taten ungeschehen
bleibt die Seele die des Reinen

Dort wo N�chte �berdauern
und Tag und Licht zur Neige gehen
sehe ich nicht die dunklen Mauern
die in meinem Kopf entstehen

Den Blick gerichtet in die Ferne
schweifend geht er unbestimmt
fern ist auch der Glanz der Sterne
als Dunkelheit den Schmerz mir nimmt
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