| Dieses Buch enthält drei alchimistische Rezepte: |
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Borbarads Hauch Hylailer Feuer Thaumaturgentusche |
| Borbarads Hauch a) | INHALT |
Gekürzte Abschrift aus "Borbarads Testament":
"...zur Praeparatio die Pseudopalma trucidator zu feinem Brei comprimieren und dann den Brei in einem stählernen Kessel mit dem Orazal-Kleber commovieren bis alles gut vermengt ist. Sodann verschließe den Kessel und stelle ihn an einen warmen Ort. Von Zeit zu Zeit - zu Stunden des Je-Chrizlayk-Ura - moviere den Brei aufs Neue, denn so compostiert er besser und schneller. Es ist perfekt, wenn nur noch klarer, grüner Schleim im Kessel ist. Im eiligen Falle acceleriert ein MUNENEVBA den Vorgang. An Tagen des Arjunoor nimm einen bleiernen Topf und commoviere darin Sulphur und Bitumen. Gib den Onyx mit den Glyphen des Agrimoth dazu und koche das Gemisch vorsichtig unter dem Niobarahut, so daß dir nichts entfleucht! Derweil sprich einen WEICHES ERSTARRE! auf die Mandragorawurzel, schneide sie in sieben mal sieben Stücke und gib diese zusammen mit der Asche zum grünen Schleim. Moviere den Brei und forme um jedes Stück der Wurzel eine runde Pastille. Nun laß zu jeder Stunde sieben Pastillen durch den Hut in den Topf fallen, aber nicht alle auf einmal, sondern gleichmäßig über die Stunde verteilt! Wenn du alles recht gemacht hast, wird das Gebräu nun weiß und klar! Fülle es schnell in ein luftdichtes Gefäß (behalte dabei aber den Onyx im Topf) und verschließe gut. Das nun ist die Quelle für "Borbarads Hauch", welcher Feuer erstickt und magischen Wesen Verderben bringt. Gut verschlossen hält es sich wohl für 3 Jahre ohne hart zu werden."
| Zutaten: | Probenmodifikationb): | Kosten (ca.): |
|---|---|---|
| 10 Unzen Asche eines magiebegabten Wesens c) | 70 D | |
| 1 Unze Orazal-Kleber / 10 Unzen Knochenleim | - / +2 | 15 D / 2 S |
| 1 Arm einer Würgedattel / 1 Büschel Schlinggras | - / +2 | 20 D / 5 D |
| 20 Unzen Erdpech | 1 D | |
| 10 Unzen Schwefel | 8 D | |
| 1 Onyx mit dem Zeichen von Agrimoth / Hesinde (25 Karat+) | - / +1 | (13 D) |
| 1 Alraune + WEICHES ERSTARRE oder AEROGELO | 8 S+ | |
| Alchimie-Probe + 8 | S +8 bis +13 | S 85 D bis 115 D |
M: das Gebräu entwickelt Gase, die beim Alchimisten eine "Teerlunge" (Krankheit der 5. Stufe) verursachen. Während der Krankheit leidet er unter Kurzatmigkeit (Raumangst +1, Lebensenergie -2W6, permanent bis zur Heilung der Krankheit). Der eingesetzte Onyx zerbröselt.
A: es entsteht ein gut sublimierender farbloser Lack. Das entstehende Gas stinkt nach verfaulten Eiern und tut sonst nichts sinnvolles.
B: desgleichen, jedoch ist das Gas jetzt fast geruchlos und erfüllt einen Raum bis zu 50 Raumschritt Größe mit "Borbarads Hauch". In diesem Raum wird jedes nichtmagische Feuer durch schwarz gerinnende Luft erstickt. Magische Feuer lösen zwar den Gerinnungsvorgang aus, werden aber dadurch nicht gelöscht. Wenn der Raum geschlossen ist und nur gelegentlich belüftet wird, reicht der Lack für W20+13 Wochen.
C: genauso, aber der Gerinnungsvorgang setzt sich spinnenfingerartig in den Raum fort und droht damit Lebewesen in unmittelbarer Nähe zu einem Feuer (1-2 Schritt) zu ersticken. Ein Betroffener muß eine um 2 Punkte erleichterte Ausweichenprobe ablegen, um dem zu entgehen, ansonsten erleidet er für die Dauer von 1W-2 KR W6 SP/KR.
D: Selbiges mit größerer Reichweite (2-3 Schritt), schneller (Ausweichen ±0) und besser (2W-2 KR, W6 SP/KR).
E: wie D für Feuer und wie C für Magie als Auslöser für die Gerinnung. Ein magiebegabtes Wesen kann deshalb auch nicht ausweichen, sondern nur schnellstmöglich den Raum verlassen, um dem sicheren Erstickungstod zu entgehen d).
F: wie D für Feuer und Magie. Diese Mischung läßt die Luft so dicht gerinnen, daß damit ein Dämon exorziert werden kann.
Anmerkungen:
"Borbarads Hauch" ist eine farblose Flüssigkeit, welche man auf den Boden oder die Wände streichen kann, und die an der Luft schnell erhärtet. Danach geht der Lack langsam in den gasförmigen Zustand über (sublimiert). Die so geschwängerte Luft "gerinnt", wenn sie in Kontakt mit Feuer oder magischen Oberflächen gerät. Der Gerinnungsvorgang kann sich mehrere Schritt weit in den Raum hinein fortsetzen. Die entstehenden schwarzen, klebrigen Fäden setzen sich schnell auf Oberflächen fest, auch im Mund, in der Luftröhre und der Lunge etwaig anwesender Lebewesen, weshalb akute Erstickungsgefahr drohen kann. Dieser Vorgang läuft so lange ab, bis der Auslöser verschwunden ist (Feuer erstickt) oder vollständig von der Luft abgeschlossen wurde, also ganz und gar mit der geronnenen Luft bedeckt ist. Die geronnene Luft wird schon nach etwa einer Minute wieder gasförmig und läßt nur eine Spur Asche zurück.
Anwendungsgebiete für "Borbarads Hauch" können sein: 1. Schutz von wertvollen, brennbaren Gegenständen (wie Büchern), vorzugsweise mit Produkten der Qualität B-D. Hier ergibt sich evt. ein Problem mit der Beleuchtung. 2. Schutz bestimmter Räume vor magischen Wesen oder z.B. vor Unsichtbaren. Dämonen und Geister müssen allerdings keine Angst vor dem Ersticken haben, die Wahrnehmung dieser Wesen dürfte jedoch empfindlich gestört werden. 3. Luft, die mit der Qualitätsstufe F behandelt wurde, gerinnt mit so hoher magischer Dichte, daß sie einen magischen Gegenstand oder ein magisches Wesen vollständig von der Umgebung abschließen kann. Im Falle eines Dämons bedeutet das eine hermetische Absiegelung von der derischen Umwelt und damit die Zerstörung des Beschwörungszaubers, der den Dämon auf Dere hält. Dies führt zur sofortigen Austreibung! Wurde der Dämon jedoch nicht beschworen (manche gehörnte Dämonen können auch aus eigener Kraft in die dritte Sphäre kommen), so hat dies auch keinen exorzistischen Effekt. Siehe auch: "Die Seelen der Magier" (Seite 24) und "Krieg der Magier" (Seite 48).
Die Probenmodifikation bezieht sich auf das fertige Rezept, d.h. die zusätzlichen Aufschläge für das Ersetzen der ursprünglichen Ingredienzen wird nach dem erfolgreichen Ablegen der Alchimie-Probe nicht mehr halbiert!
Ein verbrannter Mensch ergibt in etwa 100 Unzen Asche.
Wie entgeht man "Borbarads Hauch"? Wenn man als unglücklicher Magiebegabter in einen Raum mit "Borbarads Hauch"(E-F) geraten ist, aus dem es kein Entrinnen gibt, bleiben einem z.B. folgende Möglichkeiten: 1. Man atmet durch eine mindestens zwei Schritt lange Röhre ein und durch die verkleisterte Nase aus (sehr anstrengend und mangels Röhre meist undurchführbar). 2. Man spricht einen AEROFUGO (auch nicht sehr gesund, aber fürs erste ist "Borbarads Hauch" verschwunden und es dauert etwas bis wieder genug sublimiert ist). 3. Man verbraucht schnellstens seine gesamte Astralenergie und entledigt sich aller magischen Gegenstände (einfach und effektiv, die "Reststrahlung", die ein Magiebegabter behält, reicht nicht aus um den Gerinnungsprozeß auszulösen). 4. Tarnung: ein AURARCANIA DELEATUR verhüllt die Magienatur! (DAS Mittel der Wahl, der AURARCANIA sollte aber mindestens eine +12 von Hellsichtzaubern fordern, was 6 ASP kostet).
| Hylailer Feuer a) | INHALT |
"Zuvorderst gib den Sulphur und das Vitriohl in einen bronzenen Tiegel und verrühr gut. Sodann thu Schwefel, Vitriohl, Quecksilber & Naphtha in die Retort und mach gut heisz. Derweil zerreib den Opal im Mörser, bis er nicht mehr rot sondern weisz ist und lasz thunlichst kein Tageslicht darauf fallen! Nimm die Hälft vom Braunöl und löse den Pulver vom Opal darin, die andere Hälft gibst du zum Naphtha noch bevor es springt. Den gelösten Opal gib in ein irden Gefesz, welches das Feuer später fassen soll. Dreh das Gefesz, bis alles innen vom Opal berührt wurde. Wenn das Naphtha springt, so lasz die Tropfen in das Gefesz fallen. Pasz jetzt gut auf, dasz das Naphtha in der Retort nicht zu heisz wird und das Öl im Gefesz noch nicht zu kalt! Wenn der Strom versiegt, nimm behertzt einen Kienspan und entzünd das Feuer im Gefesz. Da siehst du ob du wohlgetan hast, je höher und heller die Flamme, desto besser! Nun thu fix einen Pfropfen darauf und erstick das Feuer, so dasz keine gute Luft im Gefesz bleibt. Gut verschlossen hält sich das Feuer wohl ewig, doch wenn es freigelassen wird, mag es in kurtzer Zeit alles zu Asche verbrennen und grosze Vernichtung bringen."
| Zutaten: | Probenmodifikation: | Kosten (ca.): |
| 80 Unzen Naphtha b) / 80 Unzen Lampenöl | - / +2 | 2 D / 4 S |
| 1 Unze Schwefel | 8 S | |
| 10 Unzen Brabaker Vitriol | 15 S | |
| 1 Skrupel Feueropal / 5 Skrupel Pyrop (ein Granat) | - / +1 | 15 D / 8 D |
| 10 Unzen Rauchendes Braunöl | 3 D | |
| 1 Unze Quecksilber / 5 Unzen Zinnober | - / +2 | 19 S / 15 S |
| Alchimie-Probe +4 | S +4 bis +9 | S 15 D bis 24 D |
M: das Gebräu explodiert in der Retorte, verursacht 4W+4 TP (analog dem IGNISPHAERO zu behandeln) und zerstört dabei einen Großteil der alchimistischen Gerätschaften. Das brennende Öl wird im Labor verspritzt und entzündet dabei womöglich andere brennbare Materialien.
A: aus der Retorte können etwa 40 Unzen schwer entflammbares Brandöl (etwa wie Petroleum) gewonnen werden. Dieses ist - einmal entzündet - mit Wasser nicht mehr zu löschen (es brennt aber trotzdem nicht unter Wasser!).
B: desgleichen, jedoch ist das Brandöl leicht entflammbar und brennt auch bei normalen Temperaturen auf nicht brennbaren Oberflächen (etwa wie Benzin).
C: die gewonnene Menge steigt auf 60 Unzen.
D: die erste Qualitätskategorie die den Namen "Hylailer Feuer" verdient: das gewonnene Öl haftet an Oberflächen wie Pech und verursacht viele brennende Spritzer, die das Feuer auf eine etwa doppelt so große Fläche verteilen.
E: die gewonnene Menge steigt auf 80 Unzen, außerdem neigt das Öl an der Luft zur spontanen Selbstentzündung (50% Wahrscheinlichkeit pro SR).
F: die Wahrscheinlichkeit zur Selbstentzündung an der Luft steigt dramatisch (50% pro KR), das Feuer brennt heißer und das Öl spritzt stärker und weiter. Ein Treffer mit einem Brandgeschoß dieser Kategorie zählt wie der Treffer zweier normaler Brandgeschosse.
Anmerkungen:
Hylailer Feuer wird vor allem für Brandgeschosse in der Seekriegsführung verwendet. Ein 400 Unzen Brandgeschoß für schwere Rotzen und Böcke besteht aus einer hohlen Tonkugel mit Zündschnur (die meisten Geschosse entzünden sich nämlich nicht von selbst). Der Inhalt der zerbrechlichen Kugel besteht aus etwa 40 Unzen Hylailer Feuer.

Die Qualitätsstufen A-C können bestenfalls als "Brandöl" (1 Stein für 16 D+) verkauft werden, obwohl die Zutaten für normales Brandöl wesentlich billiger sind. D-F erzielen dagegen einen Preis von 36 D+ pro Stein. Ein Brandgeschoß kostet laut "Die Seefahrt des Schwarzen Auges" 5 Dukaten (500 Dukaten für 1 Quader Munition mit Stückgewicht 400 Unzen). Dieser Preis ist, schon angesichts der Kosten für normales Brandöl, viel zu niedrig (so wie die Preise für Geschütze um den Faktor 10 zu hoch sind)! Wenn Massenproduktion vorliegt, liegt ein realistischer Preis bei 40 D pro Stück, also 4000 D für einen Quader Munition.
Naphtha (Erdöl) gibt es normalerweise überall dort wo es auch Erdpech (Bitumen, Asphalt) gibt, das teilweise zum Abdichten von Schiffen und zur Herstellung von Fackeln verwendet wird. Auf manchen Zyklopeninseln, in der Gegend von Selem, sowie in der Khom existieren mehrere "Teerpfützen". Am breiten Rand dieser Pfützen kann man den mit Sand verunreinigten Asphalt abbauen, während man an das Naphtha nur herankommt indem man in der Mitte der Pfütze durch die oberen Teerschichten hindurch sticht. Da es in Aventurien keine Petrochemie gibt und nicht nach Erdöl gebohrt wird, kann nur auf diese natürlichen Quellen zugegriffen werden. Naphtha ist deshalb relativ teuer (Preise pro Stein Gewicht):
| Naphtha (gereinigt) | 1 D+ |
| Erdpech (sandig, unsauber) für Fackeln und zum Kalfatern | 5 S |
| Erdpech (gereinigt) für alchimistische Zwecke | 18 S+ |
| Steinöl (Petroleum), ein Destillationsprodukt von Naphtha | 15 D |
Compendium Salamandris:
Für Hylailer Feuer und magisches Brandöl gibt es jetzt auch offizielle Rezepte, die durchaus mit dem obigen verträglich sind. Das hier genannte Rezept erzeugt ein Produkt, das in seiner Wirkung etwa zwischen dem offiziellen Hylailer Feuer und dem magischen Brandöl liegt.
Die Horasische und Seekönigliche Rezeptur ergibt ein schwer zu löschendes Öl, das aber stets mit Feuer gezündet werden muß, sich also nicht selbst an der Luft entzündet. Das Al'Anfaner Rezept erzeugt dagegen ein selbstentzündliches Öl, ist zudem magisch und kann Dämonen verletzen!
In Kürze seien hier die wichtigsten Daten für die beiden Rezepte genannt:
Hylailer Feuer: Preis der Zutaten etwa 10 Dukaten pro Stein Produkt, Alchimieprobe +6.
Magisches Brandöl: Preis der Zutaten etwa 50 Dukaten pro Stein Produkt, Alchimieprobe +10 oder +15 (ohne AEROFUGO).
| Thaumaturgentusche | INHALT |
"Man nehme ein ehern Tiegel, mit Mondsilber inducieret. Darein gebe man: ein Alraun, in fünf Stükk geschnitten, das Marboblei, zu feinen Spänen zerfeilet & den Bleiglanz, zu feinem Grieß gemörsert. Alsdann heitze man dem Tiegel unter dem vollen Lichte der Mada tüchtig ein, bis daß die Alraun zu Asche zerfallet und das Blei glühet. Dabei gebe man das Salz hinzu und zerreibe mit dem Stößel. Das Ganze muß nun schnell mit dem Vitriol gelöst werden, solange es noch heiß ist. Dann gebe man den Hirschhorngeist dazu und Tusche von beliebiger Farbe. Nochmals gut verrieben, erhält man so eine Tusche, welche es erlaubt, Zauberzeichen leichter und mit weniger Aufwand der KRAFT zu skizzieren."
| Zutaten: | Probenmodifikation: | Kosten (ca.): |
| 2 Skrupel Arkanium + 8 Skrupel Bleiglanz / 2 Skrupel Mindorium + 8 Skrupel Zinnober | - / +2 | 4 D + 1 H / 4 S + 1 S |
| 2 Alraunen | 16 S | |
| 5 Skrupel Steinsalz | 1 K | |
| 5 Skrupel Brabaker Vitriol | 3 H | |
| 10 Skrupel Hirschhornspiritus, auch Salmiakgeist | 6 H | |
| 2 Unzen beliebig farbige oder normale Tusche | 2 bis 4 S | |
| Alchimie-Probe +3 | S +3 bis +5 | S 24 S bis 61 S |
M: die Tusche klumpt, patzt und ist auch sonst völlig unbrauchbar. Fiel mindestens eine 20 in der Alchimieprobe, so verätzt sich der Alchimist durch heißes, spritzendes Vitriol (2W SP).
A: das Ergebnis ist völlig "normale" Tusche, nur teurer.
B: die Tusche ist besonders empfänglich für thaumaturgische Zauber. Jeder SIGILLUS / APPLICATUS / ARCANOVI, der auf damit geschriebene Schriftzeichen gesprochen wird, ist um einen Punkt erleichtert.
C: thaumaturgische Zauber sind um 2 Punkte erleichtert.
D: thaumaturgische Zauber sind um 3 Punkte erleichtert, wirkende Zauber um einen Punkt.
E:. thaumaturgische Zauber sind um 4 Punkte erleichtert, wirkende Zauber um 2 Punkte. Außerdem schillert die Tusche und bricht das Licht in wunderschöner Weise, ähnlich den Flügeln eines Schmetterlings.
F: wie E, jedoch wird bei eventuell anfallenden permanenten Kosten ein permanenter Astralpunkt eingespart.
Anmerkungen:
Thaumaturgentusche kann bei der Herstellung von magischen Schriftrollen und besonderen Siegeln Verwendung finden. Mit speziellen magischen Zeichen ist eine längere Fixierung eines Zaubers mittels des APPLICATUS möglich (siehe auch die Anmerkungen zu diesem Zauber im Codex Cantiones):
| Wirkungsdauer | Probe | Kosten |
|---|---|---|
| a) bis zum Sonnenaufgang | ±0 | 3W6 |
| b) bis zum Neumond | +3 | 5W6 |
| c) bis zur Sommersonnenwende | +7 | 7W6 |
Diese Erweiterungen der Wirkungsdauer sind allerdings nur durch die Verwendung spezieller Zeichen möglich, die je nach Verwendungszweck, Auslöser und wirkenden Zaubern verschieden sind. Auch für den "normalen" APPLICATUS (a) können Zauberzeichen verwendet werden. Mit einer Magiekundeprobe -2/+3/+7 (für a/b/c)) weist der Zauberer sein theoretisches Wissen nach und mit einer Zeichnenprobe -2/+0/+1 sein handwerkliches Können.
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Dies sind die Worte von Narephis Umalion
Dieses Siegel appliziert an eine Tuere oder ein Tor verbrennt jeden der es wagt die Tuere oder das Tor zu oeffnen oder es wagt Hand an das Siegel zu legen |
Dies ist ein Beispiel für ein Zaubersiegel. Es ist mit Thaumaturgentusche auf Papier gezeichnet und wird an einer Tür fixiert. Dann werden ein APPLICATUS +3 für 5W6 ASP und ein deftiger IGNIFAXIUS auf das Siegel gesprochen. Öffnet nun jemand die Tür oder versucht das Papier zu entfernen oder zu zerstören, so wird auf denjenigen der IGNIFAXIUS geworfen. Beim nächsten Neumond löst sich der IGNIFAXIUS von selbst und verbrennt das Papier.