Teil 9
Doch keine 10 Minuten später, als Laura schon fast eingeschlafen war, krachte es fürchterlich. Dann ein Hilfeschrei: „Lauraaaaaaaaa!“.
Sie knipste sofort das Licht wieder an, und sah rüber zu Remy. Doch sie konnte ihn nur noch halb sehen, denn sein gesamter Oberkörper steckte in dem Klappbett fest, das sich selbstständig gemacht hatte und nun wieder vollständig zusammengeklappt war – dazwischen Mr. Steele. Seine Beine zappelten. „Lauraaaaa“, schrie er wieder und sie eilte sofort zu ihm, um ihn zu befreien.
Ein Griff und schon war Remy aus seiner misslichen Lage befreit.
„Ich kann da nicht drauf schlafen“, jammerte er, „hinterher klappt sich das Mistding noch mal ein.“
Doch Laura blieb hart. „Ach was, Mr. Steele. Das passiert nicht noch mal, nur nicht so rumhampeln.“, beruhigte sie ihn und dann legte sie sich wieder in ihr Bett und machte das Licht aus. Ein schlechtes Gewissen hatte sie ja schon deswegen. Aber Remy hatte sich ja nicht weiter wehgetan.
Morgen würden sie weitersehen.