Teil 6

Als die drei im Haus der Griswolds ankamen, herrschte dort ein einziges Chaos. Die gesamte Verwandtschaft stand mal wieder im Wohnzimmer, um sich gegenseitig Beschimpfungen an den Kopf zu werfen. Doch sie alle gehörten einfach dazu, um es, wie Clarki zu sagen, das wa-wa-wa-wahnsinnigste Weihnachtsfest zu feiern, seit Bing Crosby mit diesem verdammten Danny Kaye zusammen gesteppt hat. Zum einen waren da natürlich Clarks hübsche Frau Ellen, und die zwei Kinder Audrey und Rusty, die sich ständig an den Kragen gingen. Doch das größte Übel waren die ganzen Omas, Opas, Onkel und Tanten der Familie Griswold. Allen voran Oma Frances, die Mutter von Ellen. Sie hatte in der rechten Hand ein Glas Martini und in der anderen eine Kippe. Und nach Remys und Lauras Meinung hatte sie, bis auf ihre roten Haare, erstaunliche Ähnlichkeit mit Mildred. Diese hatte das Getuschel der beiden gehört und ihnen einen bösen Blick zugeworfen. Danach wagte keiner der beiden mehr, noch ein weiteres Wort über diese sagenhafte Ähnlichkeit zu verlieren. Zudem war da noch Frances Ehemann Art, der von Clarkis Weihnachtsbeleuchtung eh nicht sonderlich begeistert gewesen war. Seiner Ansicht nach hatte sich Clarki zwar viel Mühe damit gegeben, aber das täten Waschmaschinen auch. Natürlich waren auch Clarkis Eltern anwesend: Seine Mutter Nora und sein Vater Clark Wilhelm Griswold, Sr. 

Nora beschimpfte gerade Ellens Mutter Frances, dass diese sich immer ihren Damenbart rasiere und daraufhin wurde sie selbst von Frances beschuldigt, nur angefaultes Gemüse zu kaufen. Und so regierte jedes Jahr das Chaos im Hause der Griswolds. Vor allem, weil dann auch noch die, sagen wir etwas verwirrten, Tante Bethany und Onkel Lewis waren, die Clarki und seiner Frau den letzten Nerv rauben.

So ein Weihnachtsfest wollt ihr nicht haben? Schlimmer geht’s doch nicht mehr? Glaubt ihr das wirklich? Dann lernt erstmal Cousin Eddie und seine Familie später kennen…

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