SHAKEN NOT STEELED
Teil 001
Ein neuer Klient saß völlig verstört in Remington Steeles Büro. Der Mann war etwas übergewichtig und hatte rötliche Haare. Remington schätzte sein Alter auf Mitte 50.
„Sehen Sie, Mr. Steele, die Sache ist die: Ich besitze mehrere Nagellackfabriken über die ganze Welt verstreut. Und der Manager des Werks 007 in San Diego ist spurlos verschwunden. Er sollte mich hier in Beverly Hills treffen. Er ist auch in seinem Hotel angekommen, denn er hat mich von dort aus angerufen. Aber er ist nicht zu unserem Termin erschienen und in seinem Hotelzimmer antwortet niemand. Bereits seit vier Tagen nicht. Bitte, Mr. Steele, Sie müssen ihn finden.“
„Aber selbstverständlich, Mr. Goldfinger. Ich werde Ihren Fall persönlich übernehmen“, antwortete Remy.
Der Mann war sichtbar erleichtert: „Vielen Dank, Mr. Steele. Ach, übrigens: Sein Name ist Bond … James Bond.“
Remy begleitete den Mann zur Tür mit den Worten: „Seien Sie versichert, dass die Remington Steele Detektei alles in ihrer Macht Stehende tun wird, um Ihren Fall so schnell und diskret wie möglich zu lösen.“ Dabei lächelte er sehr gewinnend und schnalzte mit den Zähnen. Der Mann verabschiedete sich und verließ die Agentur.
„Mildred, diesen Auftrag werde ich allein übernehmen. Richten Sie Miss Holt doch bitte aus, sie soll sich um mich keine Sorgen machen.“ Dann griff er nach seinem Mantel und ging.
Teil 002
Remy fuhr zum Beverly Hills Hotel, um mit seinen Nachforschungen dort zu beginnen. Als er an die Rezeption trat, kam ein blonder Tourist mit zerknautschter Boxervisage rein. Er trug ein buntes Hawaiihemd, beigefarbene Bermudashorts und eine Sonnenbrille. In der rechten Hand hielt er eine Schwimmweste. Er schien also auch noch Nichtschwimmer zu sein. Er ging geradewegs auf die Rezeption zu.
Der Tourist übersah jedoch die Frau, die ihm mit ihren 3 angeleinten Hunden entgegenkam. Er verhedderte sich in den Hundeleinen und stolperte. Dabei riss er Remy mit zu Boden. „Ich bitte vielmals um Entschuldigung. Das ist mir äußerst peinlich.“, stammelte er mit einem starken schwedischen Akzent und half Remy beim Aufstehen. Während dieser seinen Anzug wieder gerade zog, seine Krawatte zurecht rückte und dachte: „Eine umwerfende Persönlichkeit!“ sagte er aber stattdessen: „Macht nichts! Das kann jedem passieren.“ Jetzt bemerkte Remy auch, dass dem Mann zwei Zähne fehlten und er offensichtlich zu lange in der Sonne gelegen hatte, denn Gesicht, Arme und Beine waren hummerrot von seinem starken Sonnenbrand.
Die Empfangsdame wandte sich an den Möchtegern-Magnum: „Ah, Mr. Danielsson, ich habe hier einen Brief für Sie.“ Sie überreichte ihm den Umschlag, auf dem Remy den Namen „Craig Gustaf Danielsson“ las.
„Vielen Dank“, murmelte dieser und schickte sich an, so unauffällig wie möglich zu verschwinden. Er wollte noch schnell mit in den Lift huschen, knallte jedoch voll in die sich bereits schließende Aufzugtür.
Remy schüttelte den Kopf und dachte: „Armer Kerl! Der braucht unbedingt Nachhilfe im Pannen vermeiden.“
Teil 003
Remington wandte sich daraufhin an die Empfangsdame:
„Guten Tag. Mein Name ist Steele. Mr. Bond erwartet mich in seinem Zimmer, aber ich habe seine Zimmernummer vergessen. Wären Sie bitte so freundlich, mir diese zu verraten?“ fragte er, indem er seinen ganzen Charme spielen ließ.
„Natürlich, Mr. Steele. Das ist Nummer 1247, im 12. Stock. Aber sein Schlüssel ist hier, also kann er nicht oben sein.“
„Das macht nichts. Ich warte auf ihn. Trotzdem vielen Dank, Miss… ähm…“
„Moneypenny.“
„Ja, vielen Dank, Miss Moneypenny.“ sagte Remy und tat so, als wolle er es sich in einem der Clubsessel in der Hotellobby gemütlich machen. Jedoch, als die Empfangsdame ihm nicht mehr nachschaute, stieg er in den Aufzug zum 12. Stock.
Dort angekommen, öffnete er die Zimmertür mit einem kleinen Draht. Der Raum schien unbenutzt zu sein. Remy durchsuchte den Schrank und alle Schubläden, aber er konnte nichts finden. Merkwürdig! Hier stand auch nirgends ein Koffer oder eine Tasche. Aber da auf dem Boden lag etwas. Eine Streichholzkiste mit der Adresse von einem Casino. „Ein spielfreudiger Bursche, dieser Bond“, dachte Remy und fuhr zurück ins Büro.
Teil 004
Remy stürmte in Lauras Büro: „Verehrte Miss Holt, würden Sie mir heute abend die Ehre erweisen, mit mir auszugehen?“ fragte er mit einem verführerischen Lächeln im Gesicht.
„Was ist denn los?“
„Ich habe einen neuen Fall und bräuchte deine angenehme Gesellschaft, um einer Spur nachzugehen.“
„Na gut, wo gehen wir denn hin?“
„Ins Beverly Hills Casino. Da ist übrigens Abendgarderobe angesagt.“
„Ja, ja. Schon gut. Du brauchst mir nicht immer wieder unter die Nase zu reiben, dass ich mal den Fisch mit ´nem Messer gegessen habe.“, stöhnte Laura.
Woraufhin Remy nur blöd grinste.
Teil 005
„Und wonach suchen wir jetzt?“ fragte Laura Remy, als sie vor dem Casino aus der Limousine stiegen.
„Nach James Bond.“
„Ha ha. Dein Sarkasmus kann manchmal echt nerven.“
„Nein, ich meine es ernst.“, erwiderte Remy und erzählte ihr von ihrem neuen Fall.
„Also glaubst du, diesen Bond hier zu finden?“ fragte Laura.
„Entweder ihn oder einen Hinweis, wo er sich aufhält.“
„Weißt du was? Du könntest recht haben. Also gehen wir rein.“
Die beiden setzten sich an einen Roulettetisch und beobachteten die Szenerie.
Ein Kellner kam auf Remy zu, stellte ihm ein Glas hin und sagte: „Bitte sehr, Mr. Steele. Ihr Wodka Martini, geschüttelt, nicht gerührt.“
„Danke, aber ich habe keinen bestellt“, gab Remy verwundert zurück.
„Ja, natürlich. Der geht auf´s Haus.“, erwiderte der Kellner freundlich.
„Ah! Danke!“ sagte Remy.
Der Kellner verschwand.
Unauffällig flüsterte Laura Remy ins Ohr: „Trink das nicht! Da könnte Gift drin sein.“
Remy flüsterte zurück: „Ich würde nicht mal im Traum daran denken, Laura. Du kennst mich doch.“
„Eben!“
Während die beiden weiterspielten und noch immer nicht recht wussten, wie´s weitergehen sollte, kam ein großer, schwerer Kerl mit dunklen Haaren und Blechzähnen auf Remington zu: „Verzeihung, Mr. Steele, ein wichtiger Telefonanruf für Sie.“
Remy blieb nichts anderes übrig, als aufzustehen und mitzugehen. Mit einem kurzen Kopfnicken signalisierte er Laura, dass sie verschwinden sollte. Sie konnte ihm hier nicht helfen, und er wollte sie nicht unnötig in Gefahr bringen.
Teil 006
Der Kleiderschrank mit dem Alu-Gebiss führte Remy zum Büro des Casinodirektors, Mr. E.S. Blofeld. Dieser saß an seinem Schreibtisch und streichelte die weiße Katze, die auf seinem Schoß lag. Der Mann hatte eine riesige Narbe vom Auge zum Kinn auf seiner rechten Wange. „Ah, Mr. Steele. Wie schön, Sie endlich persönlich kennen zu lernen.“, begrüßte er Remy höflich. Dann wandte er sich an den Kleiderschrank: „Vielen Dank, Mr. Beißer, Sie können jetzt gehen. Ich lasse Sie rufen, wenn ich Sie brauche.“
„Sehr wohl, Mr. Blofeld!“, knurrte dieser und verließ das Büro.
„Setzen Sie sich doch, Mr. Steele! Ich will es kurz machen: Ich weiß, warum Sie hier sind. Sie suchen James Bond. Aber ich kann Ihnen nur eins raten: Lassen Sie die Finger davon. Das ist eine Nummer zu groß für Sie.“
„Und warum sollte ich die Finger davon lassen, wie Sie das nennen?“
„Sagen wir, ich bin sehr besorgt um Ihre Gesundheit.“
„Is´ nich´ wahr.“
„Sehen Sie, Mr. Steele, Sie sind mir etwas zu neugierig. Und wie Sie vermutlich wissen: Die Neugier ist der Katze Tod.“
„Damit müssen Sie sich ja auskennen“, meinte Remy mit einem verstohlenen Blick auf Blofelds weiße Katze.
Letzterer jedoch fand das gar nicht komisch. „Hiermit beende ich unser Gespräch. Und noch mal: Lassen Sie die Finger davon. Ich habe Sie gewarnt. Als Freund. Gute Nacht, Mr. Steele.“
Remington verließ wortlos das Büro und fuhr in einem Taxi zu Lauras Wohnung.
Teil 007
Laura öffnete Remy die Tür und ließ ihn rein.
„Ich bin heilfroh, dich zu sehen“, sagte sie.
„Keine Angst, Laura, ich bin nicht zusammengeschlagen worden.“ In kurzen Worten erklärte er Laura, was vorgefallen war.
„Wir müssen unbedingt mehr über diesen James Bond herausfinden“, sagte Laura. „Was hat dir dieser Mr. Goldfinger sonst noch erzählt?“
„Eigentlich nur, dass dieser Bond nicht zu ihrem vereinbarten Termin erschienen ist und… warte mal!“ Remy starrte gebannt auf den eingeschalteten Fernseher, in dem gerade die 23-Uhr-Nachrichten liefen:
„Vor einer Stunde wurde im Beverly Hills Hotel die Leiche eines noch unidentifizierten Mannes gefunden. Die Polizei geht von einem Gewaltverbrechen aus.“ Es wurde ein Bild der Leiche gezeigt. Der Mann war mit einem Eispickel erstochen worden. Glatter Stoß ins Herz. Der Mörder hatte ganze Arbeit geleistet.
„Laura, das ist er! Das ist James Bond!“ rief Remy aus.
„Bist du sicher?“ fragte Laura skeptisch.
„Ja doch! Mr. Goldfinger hat mir dieses Foto von ihm gegeben. Das da ist der Mann. Zweifellos.“
Der Mann auf dem Foto hatte hellbraune Haare und blaue Augen -- ungefähr so wie Roger Moore --, genau wie der Tote im Fernsehen.
„Damit hätten wir ihn gefunden“, meinte Laura sarkastisch. „Wir müssen unbedingt diesen Mr. Goldfinger anrufen und ihm Bescheid geben. Damit er zur Polizei gehen kann, um die Leiche zu identifizieren.“
Sie beschlossen jedoch, damit bis zum nächsten Morgen zu warten.
Teil 008
Am nächsten Morgen in der Detektei.
Remy hatte gerade Mr. Goldfinger über den Tod dessen Mitarbeiters informiert.
Da kam Mildred mit einem Paket in der Hand in Remys Büro: „Chef, das ist gerade für Sie abgegeben worden.“
„Nanu, ich hab doch gar nichts bestellt“, wunderte sich Remy.
Aus dem Päckchen kam ein verdächtiges Ticken. Remy nahm das Paket, lief aus dem Büro in den Flur, wo er es in den sich gerade öffnenden Lift warf. Er schrie noch „In Deckung!“ und legte sich dann selbst auf den Boden. 30 Sekunden später explodierte das Paket tatsächlich. „Damit sind wir für die Verwaltung als Mieter gestorben“, meinte Remy anschließend zu Laura, die sich unter Mildreds Schreibtisch versteckt hatte. „Och, nicht schon wieder“, war das Einzige, was ihr dazu einfiel.
„Meine Güte, Chef. Wer kann denn so sauer auf Sie sein?“ fragte Mildred mehr als verwirrt.
„Wenn ich das wüsste, hätte ich den Mörder von James Bond identifiziert.“, gab Remy ironisch zurück.
Teil 009
Laura und Remy blieben nach Feierabend noch im Büro. Laura hatte ihnen zum Abendessen etwas vom Chinesen besorgt. Während die beiden aßen, überlegte sie weiter: „Wer außer diesem Mr. Blofeld weiß sonst noch, dass du James Bond gesucht hast?“
„Na ja. Eigentlich nur noch Mr. Goldfinger. Aber wieso sollte der mich anheuern, um jemanden zu suchen, den er selbst umgebracht hat?“ wunderte sich Remy.
„Einfach um den Verdacht von sich abzulenken.“ folgerte Laura.
„Und selbst wenn… Warum sollte er wollen, dass die Leiche gefunden wird?“
„Das weiß ich auch nicht. Eventuell auch, um Spuren zu verwischen.“
„Das Ganze macht keinen Sinn. Wir haben alles überprüft. Dieser Bond hatte ne weiße Weste. Kein Betrug, keine Unterschlagungen, kein Mord. Der Mann war so langweilig, dass mir beim besten Willen kein Mordmotiv einfallen will.“
„Dann müssen wir eben noch tiefer graben. Raubmord kann´s auch nicht gewesen sein, denn es wurde nichts gestohlen.“
„Vielleicht sollten wir mal mit der Empfangsdame vom Hotel sprechen. Sie könnte etwas gesehen haben.“
„Na schön. Ich glaub zwar nicht, dass das viel bringt, aber ein Versuch kann nie schaden.“ meinte Laura.
Teil 0010
Am nächsten Tag fuhren Laura und Remy zu Miss Moneypennys Wohnung.
„Guten Tag. Mein Name ist Remington Steele und das hier ist meine reizende Assistentin, Miss Laura Holt. Wir sind Privatdetektive. Verzeihen Sie bitte die Störung, Miss Moneypenny, aber wir möchten uns gerne mit Ihnen unterhalten.“ sagte Remy so charmant, wie er nur konnte.
Die Frau zögerte. Sie war nicht sehr begeistert von dem Besuch. Sie ließ die beiden schließlich ein mit den Worten: „Na gut, wenn´s sein muss. Aber ich habe nicht viel Zeit. In einer halben Stunde fängt meine Schicht im Hotel an.“
„Kein Problem. Wir fassen uns kurz. Zunächst mal: Kannten Sie diesen Mr. James Bond näher?“
„Das wäre zuviel gesagt. Nein, er war nur ein Stammkunde des Hotels. Ich nehme an, er hatte geschäftlich hier zu tun.“
„Wie kommen Sie darauf?“ fragte Laura.
„Na ja, ich bin seit 14 Jahren in der Rezeption tätig und die Erfahrung… Sie wissen schon…“ antwortete die Frau verlegen.
„Ah ja, ich verstehe“, entgegnete Laura. „Ist Ihnen etwas Besonderes aufgefallen? Hat der Mann sich seltsam benommen?“
„Oh, nein. Er war wie immer.“
„Was genau meinen Sie mit `wie immer´, Miss Moneypenny?“ forschte Remy weiter.
„Nun, er war immer ausgesucht höflich und extrem charmant. Er hatte Stil und guten Geschmack. Er trug Maßanzüge, war immer korrekt frisiert, hat die besten Weine und Speisen bestellt. Wenn Sie mir die Bemerkung erlauben, Mr. Steele, er war ein bisschen wie Sie.“
Remy musste ein Grinsen unterdrücken. Laura warf ihm einen kritischen Blick zu.
„Wenn Sie mich nun bitte entschuldigen würden. Ich muss los. Ich will nicht zu spät kommen.“
„Selbstverständlich, Miss Moneypenny. Sie haben uns sehr geholfen.“ entgegnete Remy.
„Wirklich?“
„Ja, das haben Sie“, erwiderte Laura, die zwar nicht wusste, was Remy damit gemeint hatte, aber vielleicht hatte er ja einen seiner berühmten Geistesblitze gehabt.
Die beiden verabschiedeten sich und fuhren zu Remys Wohnung.
Teil 0011
In Remys Wohnung angekommen, erklärte dieser Laura: „Ich hab die Lösung. Basic Instinct, Sharon Stone, Michael Douglas, Carolco International, 1992.“
„Aha. Und das bedeutet?“ wollte Laura wissen.
„Miss Moneypenny war´s. Sie hat sich in diesen James Bond verliebt, aber er hat ihre Liebe nicht erwidert. Als er diesmal im Hotel war, wollte sie einen neuen Versuch unternehmen, ihn zu becircen, aber er wies sie – wie immer – zurück. Sie flippte aus. Sie war besessen von ihm. Und in ihrem Zorn schnappte sie sich den Eispickel aus der Bar und erstach ihn kaltblütig. Dann schloss sie die Zimmertür zu und nahm den Schlüssel mit nach unten.“
„Ja, genau. So war es, Mr. Steele.“ Miss Moneypenny stand in Remys Wohnungstür. Sie richtete ihre kleine Beretta-Handfeuerwaffe auf ihn. „Schade, dass ich Sie nun auch umbringen muss. Ich hätte mich glatt in Sie verlieben können.“
Teil 0012
„Remington“, rief Laura.
Remy lag auf der Couch in seinem Wohnzimmer, tief und fest schlafend. Sein Fernseher war eingeschaltet. Es lief gerade der Abspann von „007 – Lizenz zum Töten“.
„Remington“, rief Laura, diesmal etwas lauter.
„Hmmm?“ brummelte Remy und blinzelte Laura aus verschlafenen Augen an. „Was gibt´s?“ fragte er schlaftrunken.
„Du hattest sicher einen Alptraum. Du hast was gequasselt von wegen Miss Moneypenny habe James Bond umgebracht. War wohl doch keine so gute Idee, dir die 007-DVD-Collection zu schenken.“ meinte Laura nachdenklich.
Remy lächelte Laura an und sagte bloß: „Laura, wenn du Miss Moneypenny wärst und ich James Bond, weißt du, was ich dann tun würde?“
„Keine Ahnung“, antwortete Laura verwirrt.
„Ich würde dich heiraten, dich festhalten und nie wieder loslassen“, erwiderte Remy, drehte sich um und fiel in einen tiefen, traumlosen Schlaf.
© 24.03.2006 by MajorPetrofsky