Dieter Pausch – Heiler und Geopathologe aus Weiden

Zu Gast am 02.04.2008 im BRK-Seniorenheim – Empfehlung von SHG Ansbach - Herr Pausch umriss kurz seine beiden Tätigkeitsbereiche Geopathologie und Heilen:

 

1.     Geopathologie:          Als bekannt wird vorausgesetzt, dass jemand gesundheitliche  Probleme bekommt, wenn er über einen langen

            Zeitraum sich an einem Platz aufhält. In der Regel sind das Schlaf- und Arbeitsplätze. Wie sich diese Probleme

äußern,  ist von Person zu Person verschieden. Störungen der Immunabwehr und Konzentrationsstörungen werden

von Ratsuchenden am häufigsten berichtet.

Das Geschehen versuchte der Referent am Beispiel der aus dem All zurückkehrenden Astronauten zu erläutern, bei

denen sich in der Regel Schwierigkeiten des Bewegungsapparates zeigen. Sie befanden sich während ihres

Raumfluges außerhalb des geomagnetischen Feldes, das auch für Erdanziehung und Gleichgewicht sorgt.

           Geopathologen erklären Störungen damit, dass sich auf einer Störstelle bildlich gesprochen der Körperakku

entleert.  Die Zellspannung, die normalerweise ca. 80 mV beträgt, sinkt in solcher Umgebung auf Werte zwischen

20 und 50 mV ab. Gefährlich wird es dann, wenn die Zellspannung sich Richtung 0 entwickelt. Zellen ohne eigene

Energie werden Krebszellen.  Ist der Akku also leer, entsteht Krebs. Das geomagnetische Feld ist gerade an

Plätzen, an denen wir uns überdurchschnittlich lang aufhalten, nötig für die Aufladung unserer Zellen.

 

2.     Heiler:                        Der spirituelle Heiler hat Zugang zu Engeln, zu Lichtwesen, mit denen er in Kontakt tritt, zu denen er spricht. Wer es

zulässt, dem helfen diese Lichtwesen heilen. Das setzt voraus, dass der Patient sagt: „ Ich will geheilt werden, ich

will gesund werden.“ Allerdings wird vor Sätzen gewarnt wie „Mach, dass ich gesund bin!“ So ein Satz ist so

unmöglich wie der Satz „Mach, dass ich satt bin!“ Eine andere Person kann schließlich nicht für mich essen.

 

Damit war Herr Pausch bei seinem heutigen Hauptthema angelangt, dem spirituellen Heilen. Er bezeichnete jedes Leid, jede Krankheit als Symptom einer geistigen Ursache. Es gibt seiner Meinung nach für eine körperliche Krankheit keine einzige Ursache, die nicht auch eine

geistige Komponente hat.

Allerdings lassen sich Selbstheilungskräfte nicht künstlich aktivieren. Lächelnd bemerkte der Referent, das sei unmöglich. Nach der

Aufforderung ans Publikum, doch neugierig zu sein und Fragen zu stellen, meldeten sich Zuhörer zu Wort.

 

1. Frage: Wie nehmen Sie Kontakt auf zu den Engeln oder Lichtwesen?

   

Antwort:         

Natürlich gibt es bei spirituellen Heilern auch Plazebos und Scharlatane. Das ist wie viele CDs oder DVDs. Vier Minuten sind gut,

der Rest ist Müll. Zur Veranschaulichung verwies er auf einen chirurgischen Versuch an Patienten, deren Meniskus operiert werden sollte. Ein

Operateur operierte die eine Hälfte der Patienten, die Patienten der anderen Hälfte erhielten nur einen Schnitt, durften aber per Video zusehen, was alles bei der Meniskus-OP der Patienten aus der ersten Gruppe geschah. Die Meniskus-Probleme beider Gruppen heilten gleich gut aus, obwohl die zweite Gruppe keine OP erhalten hatte. Der Plazebo-Schnitt und das Zusehen reichten aus für die Heilung.  Wenn beide Gruppen ausheilten, ist eigentlich die OP unnütz, sie hat keinen Wert. (An dieser Stelle dachte ich an das Buch  „Lexikon der Medizinirrtümer, erschienen im Piper-Verlag, neuerdings preisgünstig auch bei Weltbild)

 

Daraus leitete der Referent einen für die meisten unangenehmen Schluss ab: Wir müssten nur gesund werden wollen. Allein unser Wille und Glaube zählen. Wir bestimmen über unser Leben und entscheiden, was passiert. Die Hilfe von oben bezeichnete er als sehr wirkungsvoll. Die Kräfte der Lichtwesen erfuhr er als unwahrscheinlich gebündelt, wenn sie der Patient willentlich annimmt.

Leider erscheint vielen heute die Krankheit aus Ausweg aus Unbill, vor Mobbing am Arbeitsplatz, vor schlechten Arbeitsbedingungen, vor Störungen zwischenmenschlicher Beziehungen in Familie oder/und Betrieb. Nicht in solch ein Umfeld gehen zu müssen oder damit das Mitleid anderer erheischen wollen, ist oft der Hintergrund solcher unbewussten Entscheidungen für eine Krankheit. Irgendwann wird dieser Selbstbetrug zur chronischen Krankheit und führt zu oft furchtbaren Leiden.

 

Sein eigenes Lebensschicksal ersparte ihm solches Leid nicht. Nach einem Sturz vom Dach stand er zur OP bei Dr. Atzmannsberg vom Klinikum Nürnberg Süd an. Einen Tag nach der OP wurde er entlassen, weil keine Bewegungseinschränkungen gefunden wurden. Er konnte aber nicht gehen. Erneut wurde aufgeschnitten, dennoch blieben die Probleme.

 

Er wollte aber leben ohne Einschränkungen. Nach diesem Entschluss traf er die richtigen Menschen, beschritt er den spirituellen Weg in einer kleinen Gruppe Gleich-gesinnter. Dann kam der Tag der Heilung. Er saß im Zimmer und schaute unwillkürlich auf den Türstopper, den er sinnbildlich auf seine Blockade bezog. Die Blockade löste sich. Seitdem hat das Knie wieder 95 % seiner ursprünglichen Beweglichkeit.

Nur eine kleine Bewegungseinschränkung blieb zurück.

 

2. Frage: Wie schaut der Heilungsablauf bei Ihnen aus?

 

Antwort:

Meist kommt er zu den Leuten, um ungesunde Stellen im Haus zu finden. Dann fördert er im Gespräch die Bereitschaft der Leute gesund zu werden.  Wer ihn um Hilfe fragt, bekommt einen Engel zugeteilt. Das sind Engel einer  neuen Generation, einer neuen Zeit mit neuen

ungeahnten Möglichkeiten. Leider gibt es auch Gruppen, die mit anderen Kräften zu arbeiten beginnen.

 

Mit Hilfe der Engel neutralisiert er auch E-Smog. Die Ansbacher SHG-Leiterin Goldfinger hat keine Schmerzen mehr seit seiner Behandlung. Sie hatte endlose Kieferschmerzen, obwohl sie alle Zähne gezogen bekam.

 

Selbst Schizophrenie ist spirituell heilbar, wie er am Beispiel einer Frau aus dem Altmühltal erklärte, die von Frau Rothacker aus der Nervenklinik geholt wurde. Er begann mit ihrer Hilfe nach den Ursachen ihrer Erkrankung zu suchen. Die Ursachen wurden mit Hilfe der Engel beseitigt. Und die Frau gilt seither als geheilt.

 

Allein der Wille zur Gesundung ist oft viel zu kraftraubend, weil uns der Verstand viel vorgaukelt. Es muss eine Entscheidung des Herzens, des Glaubens sein. Frau Rothacker, die auch zu Besuch in unserer Gruppe war, erzählte von sich, dass sie zwei Engel hinter sich habe. Fragt sie beide um Rat, um eine Idee zur Hilfe, zur Heilung, dann kommt Minuten später in irgendeinem anderen Zusammenhang die Schlüsselidee. Diese erste Idee muss unbedingt ausgeführt werden.

Viele Leute halten das Gebot nicht ein: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!“

Im Aktivsein für andere Menschen finden wir die eigene Heilung. Dabei kommt alles spontan auf sie zu. Diese neuen Engel können durch Herrn Pausch aktiviert werden.

 

Den ersten Schritt müssen wir aber selber gehen.

 

3. Frage: Kann man die Engel auch selbst ohne Mittler holen?

 

Antwort: 

Wer den ersten Schritt selbst ging, um ins Gleichgewicht zu kommen,  Schritte auch auf andere zugeht, der hat Zugang zu diesen Engeln. Aus

der Kraft, die wir anderen schenken, wächst die Kraft für das eigene Wohlbefinden. Ein Ausflug ins Reich der diabolischen Mächte folgte. Traditionell werden wir nämlich so erzogen, dass wir funktionieren wie ein Uhrwerk. Mächte, die uns kontrollierbar halten wollen, bezeichnete der Referent als diabolisch.

Der biblische Hinweis „Bittet um etwas und es wird euch gegeben werden“ ist auch für Frau Rothacker die Lösung gewesen. Sie deligiert alles an Engel, hat nichts mehr am Schreibtisch liegen und Zeit für Telefonate über zahlreiche rechtliche Fragen.

 

Aus der Zuhörerschaft erzählte eine Frau von ihrem Erlebnis mit der unvorhergesehenen Hilfe durch Engel. Sie wollte rückwärts aus einer Engstelle mit dem Auto herausfahren und war von der Angst blockiert, dass sie mit dem Auto irgendwo anstoßen könnte. Sie blieb stehen, schickte einen Hilferuf an die Engel und hatte urplötzlich das Gefühl einer erleichternden Weite, das ihr die schwierige Situation auch mit dem Auto meistern half. Aber die Schmerzen in ihren Beinen müsse sie auch mit den Engeln in den Griff bekommen.

Der Referent bestritt dieses zwanghafte Muss mit dem Satz „Müssen tun sie gar nichts!“ Zeit und Raum sind grenzenlos, aber gekrümmt. Engel kennen weder Zeit noch Raum. Direkt an die anfragende Dame gewandt, fuhr er fort: „Sie können ihren Weg nicht gehen. Deshalb können Sie nicht gehen. Das ist eine Karma-Geschichte. Was fürchten Sie denn? – die Schmerzen, die Barriere?

(Die Frau begann zu weinen.)

„Wenn Sie möchten, kann ich jetzt einen Engel durch Sie durchgehen lassen. Dabei lassen Sie bitte die Barriere los. Der Engel wird sie mitnehmen. Ans Publikum gewandt, fuhr er fort. Wir halten an Schmerzen fest, an Krankheiten, weil wir Pflege und Geborgenheit brauchen, weil wir aus unserer Einsamkeit herauskommen wollen. Fragen wie „Warum passiert das immer mir?“ deuten auf karmische langwierige Daseinsprobleme, die uns vielleicht schon in die Wiege gelegt wurden.

Floskeln wie „Ich will, du musst oder du darfst nicht“ sollten wir aus unserem Wortschatz streichen. Sie erregen Widerstand und verzehren unsere Kraft und Energie.

Lieber sollten wir um Hilfe bitten. – Nebenbei in Richtung der Frau, zu der gerade ein Engel unterwegs war: „Lassen Sie bitte los! Der Engel zieht gerade hin und her. Sprechen Sie ihre Bitte um Mitnahme der Barriere nochmals aus! (Frau weint.) Ein kleiner Rückfall ist möglich. Beobachten Sie sich genau, was nun passiert!“

Ans Publikum gewandt erklärte Herr Pausch, dass wir gerne Sätze und Dinge zurückziehen, ungeschehen machen wollen, an Mangelzuständen unbewusst fest-halten wollen. Dabei ist es einfach, die Bitte zu wiederholen, der Engel möge die Blockade mitnehmen. Sogar jede zusätzlich formulierte Bitte erleichtert und beschleunigt das Geschehen.

 

Aus dem Auditorium fällt der Hinweis, dass körperliches Leid durch seelisches Leid bei weitem übertroffen würde.

 

Der Referent sieht aber keinen Unterschied. Er hält alles generell für möglich. Nur wir entscheiden uns meist auf Sachzwang-Ebene und oft nicht mit dem Verstand. Bei den Engeln oben gibt es weder Zwänge noch Raum- und Zeitbegrenzung. Engel machen bildlich gesprochen nur einen Fingerschnipp, völlig egal wobei. Die Heilung eines langwierigen Leidens wird zum Augenzwinkern.

 

Sog. Karma-Ablösungen funktionieren ohnehin nur ohne Zeit. Wörtlich: „Da gehen  wir aus der Zeit heraus.“

 

4. Frage: Wie soll das aber geschehen, wenn chronische Krankheiten wie Morbus Crohn oder Asthma als unheilbar gelten?

 

Die neue Zeit braucht das – gemeint sind wohl die chronischen Krankheiten – nicht mehr. Das dauert viel zu lange. Engel machen wie gesagt nur einen Fingerschnipp. Wir leben in einer neuen Zeit. Unsere Suche richtet sich traditionell nach Wissen, Geld, Liebe, Fortschritt und Entwicklung. Der göttliche Funke in uns sucht nach neuer Erkenntnis, nach Erfahrungsmöglichkeiten. So gedacht, gibt es keine Fehler mehr, sondern nur noch Erfahrungsmängel oder Lerndefizite.

 

Auch schmerzvolle Erfahrungen wie der Tod eines Kindes gehören zum Leben. In seiner Nachbarschaft ertrank das Kind eines Religionslehrers in einem Gartenteich, das durch eine Zaunlücke auf das Nachbargrundstück gelangt war. Werden solche schmerzvollen Erfahrungen verdrängt, kommt es zum Karma. Erfahrungen müssen sein. Verdrängen wir sie oder schieben wir sie auf, werden sie karmisch.

 

Jede Erfahrung ist ein Mosaikstein im großen Bild, das wir selbst sind. Fehlt in dieser 3-D-Lebensschau ein Steinchen, dann erkennen wir unser eigenes Bild nicht wieder.

 

An alle gewandt: Mach endlich diese Erfahrung, dann wirst du es los!

 

Aus seinem eigenen karmischen Bereich erzählte er, er sei um das Jahr 1000 ein ca. 6jähriger Maya-König gewesen. In ihm habe sich das damalige Verhalten, bei Handgreiflichkeiten abzubrechen, karmisch verfestigt, obwohl die Gewalt in ihm gekocht habe. Die Zulassung von Handgreiflichkeiten würde im Exzess der 1000 Jahre alten Übertritte enden.

 

Die Frage nach der Familienaufstellung stand im Raum. Als psychiatrische Heilmethode holt sie auch längst vergangene Exzesse und Negativbotschaften ans Tageslicht, um ihnen die dämonische Kraft nehmen und den Patienten heilen zu können. Der Referent bezeichnete die Familienaufstellung als Methode der alten Art. Dabei würden auch Erfahrungen, die wir nicht machen, vor uns hergeschoben. Aber

jedes Mosaiksteinchen unseres gesamten Persönlichkeitsbildes sei nötig.

 

Die von ihm bevorzugte Karmaablösung löst viele Dinge. So sei es bei der Ansbacher  SHG-Vorsitzenden gelungen, positive Wirkungen auf das Umfeld freizusetzen und Familienkonflikte zu entschärfen.

 

Neu ins Feld führte Herr Pausch den aus dem Bereich des Theaters entliehenen Begriff „Rolle“. Jeder von uns spielt eine durch seine Herkunftsfamilie und seine eigenen Erfahrungen geprägte Rolle. Wir spielen sie normalerweise so, dass wir die bestmöglichen Voraussetzungen haben, die nötigen Erfahrungen zu sammeln. Wir legen ein eigenes Drehbuch fest auch aus Erfahrungen, die wir nicht sammeln möchten. Unsere Erwartungshaltung im Blick auf die bestmöglichen und zu vermeidenden Erfahrungen prägt unser Handeln. Aber alles ist miteinander verflochten. Der geniale Plan von oben führt uns immer wieder zu den vergessenen oder ausgesparten Erfahrungen. So rennen wir immer wieder gegen die gleichen Mauern.

 

Die Karmaauflösung entfernt das Drehbuch, das uns sagt, welche Reaktionen kommen müssen. Schrittchenweise wird der Patient zu immer höherer Erkenntnis geführt. So kommt es vor, dass manchem vorkommt, als dürfe er zum ersten Mal wirklich leben, momentan unwichtige Dinge verlagern, andere für wichtiger erachten, - und das alles ohne schlechtes Gewissen (= Drehbuch).

 

Der freie Wille liegt bei derart Betroffenen bildlich wie in einem Regal. Er kann nicht gelebt werden. Nach einer Karmaablösung fühlt man sich sauber, trocken, erleidet keine Unfälle mehr, durchleidet keine Krankheiten wie Grippe, sondern erlebt sie nur noch als unterschwellige Symptome.

 

Ähnlich wie beim freien Willen verhält es sich mit unserem Wissen. Oft steckt es in  einer Schublade und wir nutzen nur 10 % davon. Der ebenfalls als Geopathologe und Alternativheiler tätige Herr Hellmut Volk fragte danach, ob der Referent auch Menschen als Mittler (Medium) zur

Kontaktaufnahme mit den Engeln verwendet. Klar gab Herr Pausch zu verstehen, dass er so etwas nicht will, weil sonst leicht menschlicher Schabernack möglich werde. Er könne sich vorstellen, dass Etliches aus dem Ruder laufen  würde, dass auch falsche Kanäle geöffnet werden könnten, dass sich egoistische Wesen einschalten und mit verdienen wollten.

 

Er will die Engel ohne Mittler bitten, sieht sich selbst als Engel in der Gestalt des helfenden Mittlers. Der biblische Engelbegriff war eigentlich so gedacht. Ein helfen-der Mitmensch wird von uns ja auch gelegentlich als Engel tituliert.

 

Auf die Frage aus dem Publikum nach der Mittlerfunktion der Engel auch zu Jesus hin und einer etwaigen himmlischen Hierarchie antwortete der Referent, dass da keine Hierarchien sind. Alle sind gleich, so wie wir Gotteskinder sind, sind Engel Gottesfunken. Engel können einfach mehr als wir, weil sie gottähnlich absolut ohne Raum und Zeit sind. Wir leben und denken in Raum und Zeit, bleiben in der subjektiven Wertung unseres Bewusstseins gefangen. Doch einmal kommt das Gericht mit der vollen Erkenntnis der Absolutheit Gottes, auch für dämonische Menschen.

 

Auch sie spielen das gleiche Spiel in ihrer Rolle. Sie gehören dazu, sind nur phasenverschoben zu uns, leben aber auch in uns, durch uns, mit uns. Er selber glaubt an Gnome, Wichtel, Kobolde. Doch die neue Zeit kann sie als Hindernisse nicht brauchen. Solche Wesen sind nicht böse. Sie leben halt ihr Leben, verstecken Schlüssel, lassen sie wieder auftauchen. Es sind keine bösen Engel. Wir spielen alle unsere Rolle, die Dämonen auch.

 

Verstorbene spielen in unserem Leben als sehr verwandte Seelen eine besondere Rolle. Wir haben viele Leben mit ihnen verbracht. Sie sind eine Art Helfer. Allerdings kommen einige bei ihrem Ableben nicht weg, ihre Seele hängt fest. So etwas geschieht  bei plötzlichem Tod oder bei Gedanken im Sterben, man müsse noch etwas erledigen. Da kann es schon passieren, dass eine solche Seele sagt: „Das ist meine Wohnung. Geh du weg!“ Sie kann den neuen Bewohnern die Bleibe verwehren. In solchen Fällen gibt der Heiler Hilfestellung, dass solche Seelen nicht in der Zwischenwelt  bleiben.

 

Unsere Gedankenwelt sollte sich niemals damit befassen, dass uns jemand etwas antut. Ich habe es nur zugelassen, dass mir das angetan wird. Alles ist ein großes Spiel, das Spiel des Lebens. Wir sind die Rolle, die wir spielen. Wir wissen  nichts von anderen, wir spielen nur die Rolle, wer´s weiß, ist klug. (nach Arthur Schnitzler).

 

Auch sollte nie gedacht werden: Was ist besser? Für eine Heilung förderlicher sind Gedanken wie „Ich möchte nie mehr eine Entzündung haben. Ich möchte diese Erkrankung nie mehr so ernst nehmen.“

 

Auch ist es Kraftvergeudung, gegen Wörter anzukämpfen oder Befehle zu akzeptieren. Wer seine Kraft verschwendet, den hat man leichter unter Kontrolle. Der unter den Zuhörern befindliche alternative Heiler H. Volk ergänzte um seine eigene Erfahrung, die ihn die negativ besetzten, Kraft vergeudenden Wörter „aber, es, man, nicht, wenn, muss“ strikt vermeiden lassen.

 

Zustimmend und ergänzend fügte der Referent hinzu, weil hinter diesen Erkenntnissen unglaubliche Macht stecke:

Das, was ihr denkt, das bekommt ihr.

Denkt ihr in Problemen, bekommt ihr sie.

Denkt ihr in Krankheiten, bekommt ihr sie.

Denkt ihr in Lösungen und Hilfen, dann erhaltet ihr sie auch.

 

Aus den leuchtenden Augen eines kleinen Kindes strahlen uns pure Liebe und Offenheit entgegen ohne jegliche Hintergedanken. Darin steckt höchster Energiegewinn. Aus allen negativen Dingen sollte man sich heraushalten. Schöne Erinnerungen, Bilder der Entspannung und Freude gilt es aus den verstaubten Kisten herauszuholen. Fotos solcher hilfreicher positiver Erinnerungen, Personen, Dinge sollten in der Wohnung überall verteilt werden (z. B. die leuchtenden Kinderaugen). Alles, was zu nachdenklicher Stille in Richtung Liebe, Lösung, Hilfe führt, soll helfen, ist enorm wichtig für die Pflege des eigenen Selbst. Nur mit solch stillen Erinnerungen gelingt auch die Entwöhnung von alten, oft krank machenden Gewohnheiten.

 

Hilfreiche Menschen mit besonderen Fähigkeiten gab es immer und gibt es immer noch. Allerdings kann man mit solchen Leuten auch dämonische Macht ausüben. Wachsamkeit ist also immer angebracht, ob wirklich in Richtung Liebe, Lösung und Hilfe gedacht wird oder nur in Scheinlösungen, vorgegaukelter Liebe und Hilfe mit Hintergedanken.

 

Nach soviel Tiefgang widmete sich der Referent dem beklagenswerten Zustand unserer Landes, den er als Ergebnis der Wiedervereinigung sieht. 1990 wurde nach den 4-plus-2-Verhandlungen der Artikel 23 GG ersatzlos gestrichen. Damit war die alte BRD erloschen und das alte verkleinerte Deutsche Reich wiederhergestellt. Fünf Wochen danach wurde die BRD in Frankfurt ins Handelsregister eingetragen als eine Art BRD GmbH. Das GG gibt es offenbar nicht mehr, sondern nur noch in Form allgemeiner Geschäftsbedingungen. Richter signieren keine Urteile mehr persönlich.

Die maschinelle Unterschrift ersetzt die persönliche. 2006 verklagte ein Türke die BRD wegen fortgesetzter Menschenrechtsverletzung, weil wir seit 1990 ohne Rechte und ohne Staat leben. Wenn dieses Gebilde uns Steuern abverlangt, dann zu Un-recht. Einführungsgesetze für eine Strafprozessordnung, eine Zivilprozessordnung und eine Gerichtsverfassungsordnung sind seiner Meinung nach längst überfällig.

Auch Vererbung gibt es für den Referenten nicht (ob er damit Genetik oder Erbschaft meinte, wird leider aus dem Skript nicht deutlich). Herr Volk ergänzte, dass nur der Standort geerbt werde.

 

Zum Abschluss seines eigentlichen Heiler-Vortrages zog der Referent nochmals eine Art Resümee:

Auch für ein 30 Jahre währendes Asthma gibt es Lösungen, Heilungschancen. Oft lässt uns der vermeintliche Vorteil aus einer Krankheit das Leiden festhalten. Die Entscheidung muss aber im Kopf fallen als Sehnsucht nach dem Loslassen der Krankheit. Auch das gegenseitige Schuld-Zuschieben unter Eheleuten ist ein häufig zu beobachtendes Festhalte-Problem. Es war und ist aber keiner schuld. Es ist mein kranker Fuß, mein Asthma etc.

 

Sätze wie „Wenn ich einmal reich wär, dann …“ führen generell zu keiner Aktion. Da geschieht nichts, weil das bedingende Wenn schon falsch ist. Wer nur irgendeine winzige Aktion setzt, der kommt eher vorwärts als der Träumer und der am Ist-Zustand festhaltende Gewohnheits-mensch.

 

Seine Erfahrung zeigt, dass alles, was uns krank macht, wir uns selber geben. Die innere Stimme, die erste unverfälschte Stimme muss wieder gehört werden, die uns aus den krank machenden Gedankenstrudeln herausholt. Wer in seiner Wohnung Wohlfühlzonen schafft und irgendetwas verändert, wenn es brennt oder weh tut, der hat die besten Chancen für eine Heilung.

 

Mit der Anregung zu einer Intensivschulung in einer spirituellen Heilgruppe, die er gerne auch in Kronach leiten würde, beschloss Her Pausch seinen Vortrag gegen 22:15 Uhr. Die SHG-Leitung wird zum nächsten Treff einen Teilnahmezettel aus-legen.  Angemeldet haben sich schon im Verlaufe des Abends Frau Köcher und Frau Püls aus Weismain, telefonisch unlängst Frau Jara Bayer. Über den Treffpunkt dieser spirituellen Heilgruppe soll noch nachgedacht werden. Angedacht ist die Praxis von Frau Püls in Weismain, damit Herr Pausch nicht so weit anreisen muss, aber auch ein Treffen in Kronach wäre sicher möglich.

  

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für die Selbsthilfegruppe der Amalgam- und Zahnmaterialgeschädigten Kronach                                                               © Brigitte Hauck

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