Selbsthilfegruppe
der Amalgam- und Zahnmaterialgeschädigten Kronach
Jahresbericht 2004
Das Jahr 2004 stand wiederum im Zeichen der Bemühungen, Betroffene und Interessierte in ihrer Selbstkompetenz zu stärken. Diese Selbstkompetenz ist gerade bei Menschen, die Probleme mit Zahnmaterialien haben, von größter Bedeutung. Nicht selten treffen sie nämlich auf Zahnärzte und Ärzte, die mit dieser Problematik wenig vertraut sind.
Der erste Referent des Jahres war Heilpraktiker Prof. (Uni Peking), Dr. h. c. (Hf TCM Nanking) Dietmar G. Kummer aus Kulmbach. Er führte in die Traditionelle Chinesische Medizin ein und zeigte deren Behandlungsmöglichkeiten bei Erkrankungen der Mundhöhle auf.
Die meisten der in unserer
Selbsthilfegruppe betreuten Personen müssen alternative Wege gehen, wenn sie
Heilung oder wenigstens eine Linderung ihrer Symptomatik suchen und finden
wollen. Rudi Bernklau, Fachtherapeut aus Coburg, machte mit der
Kinesiologie als Testverfahren für Diagnose, Therapie und Selbsthilfe vertraut.
Vertieft wurde das Wissen der Teilnehmer in einem zusätzlichen ganztägigen
Seminar. Alle Teilnehmer konnten ganz individuell erfahren, welche Wirkung
Nahrungsmittel, Medikamente oder Nahrungsergänzungsmittel haben. Nicht
vernachlässigt werden darf der Einfluss von Psyche und Energetik, der den
Körper heilen oder krank machen kann.
Es gehört zu den Erfahrungswerten mit dieser Art von Erkrankung, dass ein Patient, der gesundheitliche Probleme mit Zahnmetallen entwickelt, auf eine metallfreie Zahnversorgung angewiesen ist. Dr. med. dent H. J. Ficker- Dietz, Zahnarzt aus Nürnberg zeigte mit seiner Kollegin Frau Dr. Elisabeth Hannig aus Ebersdorf/Cbg und dem Zahntechnikermeister Stühler aus Nürnberg Möglichkeiten und Grenzen einer solchen Versorgung auf.
Eine differenzierte Sichtweise
internistischer Probleme war das Ergebnis des Referates, das Dr. rer. nat.
Gerhard Steidl, Diplomchemiker aus Erlangen hielt. Er verglich den Menschen mit
einem Planeten, der ein heimliches oder auch unheimliches Innenleben in Form
von Bakterien, Pilzen, Viren, Parasiten und Tumorzellen hat. Ozonide aus
natürlichen Pflanzenölen gegen pathogene Bakterien, Pilze und Viren sind ein
von ihm entwickelter Behandlungsansatz, der gerade für Menschen mit
Schwermetallbelastungen eine wirkungsvolle Alternative darstellt.
Psychotherapeut Günther Lippler aus Fürth ging der Frage nach dem Zusammenhang zwischen Zahnschädigungen und Psyche nach. Diese Fragestellung ist gerade für von uns betreute Patienten wichtig, weil sie sich bei Beschwerden unklarer Genese gar nicht so selten auf der Psycho-Schiene wieder finden.
Frau Claire Funke, Kommunikationstrainerin aus Kronach, machte sensibel für die Wirkmechanismen, die jede Kommunikation bestimmen. Auf Patienten-Seite wurde vor allem die Rolle der Ichstärke beleuchtet. Offene Kommunikation und versöhnliches Miteinander von Arzt und Patient wird in vielen Fällen der Kompromiss sein, der sich aus medizinisch notwendigen und sinnvollen Möglichkeiten ergibt. K
Nicht zuletzt gaben zwei weitere Referentinnen wertvolle Tipps für jeden Patienten, der selbstkompetent seine Gesundheit in die Hand nehmen will. Gesundheitsingenieurin Jaroslava Bayer aus Kronach brachte den Zuhörern nahe, dass der Weg zur optimalen Gesundheit immer über eine effektive Körperreinigung gehen muss. Frau Loretta Steinhäuser aus Küps/Johannisthal zeigte den Zuhörern, dass das immer „Schneller“, immer „Höher“ und immer „Mehr“ Körper, Geist und Seele nicht immer unbedingt gut tut. Wickel und Auflagen mit Substanzen aus der Naturheilkunde können zu Wohlfühlen, Auftanken und Entspannen führen und akute Beschwerden ganz ohne Nebenwirkungen lindern. K