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DISILLUSION (März 2002) |
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Der deutsche Metal Underground hat wieder so einiges zu bieten. Nach den Bonnern AARDVARKS, den schwäbischen MY DEEPEST INNER oder meinen Brothers in Metal INNER GROTESQUE zeigt jetzt die Leipziger Ausnahmeband DISILLUSION was sie so auf dem Kasten haben... |
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Hi Andi, könntest du uns zuerst bitte etwas zur Geschichte von DISILLUSION erzählen, da ihr als Undergroundband ja noch nicht so sehr bekannt seit! Ihr habt euch ja schon im Jahre 1994 gegründet, richtig? Wie kannst du es dir dann erklären, dass ihr bis heute eigentlich relativ unbekannt geblieben seit? |
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Ich beginne von hinten ... denn, wie und wer DISILLUSION derzeit sind, hat nicht unbedingt etwas mit der Vergangenheit der Kapelle zu tun. Wir, d.h. der Rajk Barthel (g) Jens Maluschka (dr) und Andy Schmidt (g, voc) legten 2001 sozusagen einen kompletten Neustart hin und ließen, die mehr oder minder tote Band DISILLUSION wieder auferstehen – gänzlich neu, ohne an irgendeinem Punkt die Vergangenheit anzuschließen. Insofern gestaltet sich die Beantwortung der Fragen nach der Vergangenheit der Band immer als schwierig, da, wie gesagt, viel wichtiger ist, welche Personen jetzt DISILLUSION sind. |
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Dennoch – hier kommt die Vergangenheit. ... 1994 begannen meine Wenigkeit und derer 3 andere, Metal zu spielen. Die Kapelle wurde DISILLUSION getauft, man versuchte ein vorsichtiges Konzept zur erschaffen, bzw. einen Rahmen zu finden, in welchem wir uns bewegten, als Personen, textlich, und am Ende natürlich auch musikalisch. Die Grunge-Hemden wurden durch schulterlanges Metal- Haar ersetzt und wir begannen Bands wie eben PANTERA, MACHINE HEAD, TESTAMENT und später auch MESHUGGAH nachzueifern, nahmen 2 Demos auf ("Subspace Insanity" 1996 und "Red" 1997), wobei letzteres zumindest im regionalen Untergrund kleine Beifallsstürme auslöste. Vom "Red" Demo ist immer noch "Swallowed" live dabei – ein Song, der live schlichtweg ein Kracher ist – auf ihn zu verzichten wäre falscher Stolz. Dieser Song und die ersten Konzepte von Spannungsfeldern zwischen Melancholie und Aggression sind aber im Grunde die einzigen Dinge, die die Jahre überdauert hatten. Denn, gerade nach den RED Aufnahmen, als sich DISILLUSION gerade etwas aus dem Dickicht drittklassiger Demobands heraus gekämpft hatten, war auch schon Schluss. Bis heute sind die Motive noch nicht völlig geklärt – vielleicht hatten die beiden Aussteiger Angst vor der eigenen Courage. Man weiß es nicht. Es folgten 2 Jahre der Plansuche, denn da war keiner. Einiges habe ich versucht, hier eine Jam-Session, da ein Gespräch, im Grunde wir mir aber klar, dass ich nach neuen Mitstreitern für DISILLUSION suchte. So schrieb einige neue Songs Zuhause am Computer, und traf irgendwann 2000 den Rajk. Nach wahnsinnig vielen Turbulenzen, Versuchen, Line-Up Wechseln und wieder den Gedanken daran, dem Schicksal ins Auge zu schauen, kam Jens daher (unüberhörbar ein genialer Drummer) und dann ging es endlich los. Das war gerade im Dezember 2000 und wir begannen gemeinsam an neuen Stücken, am Konzept zu arbeiten. Offensichtlich mit großen Erfolg – denn keine 8 Monate später stand ein komplett neues Live Set, wir bauten ein Studio auf und gingen daran, 4 Songs auf die "Three Neuron Kings" EP zu packen. |
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Wie kam es eigentlich zu den verschiedenen Stilwechseln über die Jahre hinweg vom modernen Thrash a la PANTERA oder MACHINE HEAD über vertrackte MESHUGGAH ähnliche Mucke bis hin zum eigenständigen melodischen Death Metal?
Wenn DISILLUSION über all die Jahre trotz der unterschiedlichen Besetzungen eine Gemeinsamkeit hatte, dann ist es folgende: Zu jeder Zeit bestand die Band aus Musikern, die jeder Art "guter", aufrichtiger, tiefer, filigrane, emotionaler Musik offen gegenüberstand. Da gab es nie ein System, ich das sich die Musik der Band pressen ließ, immer wurde auf sich selbst gehört, unorthodoxe Dinge versucht, so dass selbst RED von 1997 eigentlich an keinem Punkt nach den oben aufgezählten Kapellen klingt. D.h., jede Aufnahme, die DISILLUSION getätigt haben war immer eine Momentaufnahme der jeweiligen Schaffensperiode und kein Kopie eines in Stein geschlagenen Kodex. Um es klarer auszudrücken – DISILLUSION haben schon immer versucht, auf eigenen Beinen zu stehen, und es sind verdammt viele Beine (*g). Und wenn sich eine Band ständig mit neuen Einflüssen und der Lust, diese einzubinden, auseinandersetzt, dann ist Entwicklung quasi ein Muss. Die Entwicklung ist nicht planbar, an keinem Punkt vorhersehbar – rückwirkend lassen sich sicher Zusammenhänge erkennen. Es klingt wohl völlig ausgelatscht, doch Stagnation ist mir widerwärtig. Nun, das heißt natürlich nicht, dass DISILLUSION sich beim Songschreiben ständig verzetteln und in Streit auseinandergehen – gänzlich im Gegenteil: es geht um Vertrauen in die Ideen des Anderen und der gemeinsamem Arbeit an dem, was am Ende wahrscheinlich völlig anders wird, als anfangs gedacht . So entstehen wieder neue Ideen. |
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Und, vielleicht ist es tatsächlich so, dass wir uns außerordentlich oft die Frage stellen "Das klingt doch wie ... ?! " , am Ende beschäftigen wir uns aber nicht mehr mit der eigenen Musik, als mit Musik an sich, von anderen eben ... Danke natürlich für das "...bis hin zum eigenständigen melodischen Death Metal..." Ja, denn wenn eine Musik eigenständig ist, bedeutet es, sie steht und besteht für sich, was das höchste Qualitätsmerkmal darstellt. Und da wir letztendlich Musik aus einem dringenden Bedürfnis nach Selbsterfüllung und Sinngebung heraus erschaffen, zeigt es uns dann auch , den richtigen Weg eingeschlagen zu haben.
Was kannst du uns über die Songs und speziell den Texten auf "Three Neuron Kings" erzählen, die mir sehr anspruchsvoll zu sein scheinen? Was hat eigentlich der Titel zu bedeuten? Bezieht er sich dabei auf eure Band (ihr seit ja auch ein Trio)? |
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"In vengeful Embrace", "The long Way down to Eden" und "Three Neuron Kings" sind nur wenige Wochen vor den Voraufnahmen im July 2001 entstanden und spiegeln den bis dahin aktuellen Stand von DISILLUSION ohne Frage wieder, was auch heißt, dass wir eine ganze Ecke stolz sind auf diese Songs. Sie sind im Grunde immer noch frisch und wir müssen uns nicht künstlich bemühen, die Gefühle, die wir beim Schreiben der Songs hatten, wiederzuerlangen – die sind noch da als wären die Songs gestern entstanden, und wir feiern sie im Proberaum (*g). Bei "Expired" liegen die Dinge etwas anders, da dieser wohl eher einer der Sorte Studiosong ist. Er entstand ausschließlich am Computer und wurde erst Monate nach Entstehen das erste Mal mit wirklichen Instrumenten gespielt. Im Grunde glaube ich, dass "Expired" eigentlich der komplexeste Song auf "Three Neuron Kings" ist, auch, wenn es nicht offensichtlich ist. Die meisten technischen Raffinessen lassen sich bei den anderen Songs schnell erkennen – bei "Expired" laufen diese Extras ganz weit hinten in Form der Synthies, des Drummings. Übrigens gilt noch zu sagen (und das klingt wohl völlig unglaubhaft), wollen wir nicht ursächlich komplexe Musik schreiben, das passiert eher von allein, denn selbst da, wo wir uns zusammen reißen wollen, gehen die Pferde wieder durch. Das ist wohl die größte Erfahrung, die wir aus den Aufnahmen zu "Three Neuron Kings" gezogen haben. Gleich vorweg, alle neuen Stücke sind wesentlich mehr auf den Punkt komponiert, und das wird kaum zu überhören sein. |
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Die Texte
Die Texte sind ein sehr wichtiger, sogar integraler Bestandteil unserer Musik, d.h. Musik und Text bilden eine Einheit, die Worte sind auf die jeweilige Atmosphäre abgestimmt und umgekehrt, und verstärken gegenseitig ihren Effekt... Anfänglich gibt es meist schon einen Songtitel und einen groben Plan oder gar ein Konzept, aber die genauen Worte werden dann erst fixiert, wenn der Song schon so gut wie fertig ist. Da wir an jedem Punkt versuchen, emotionale Musik zu schreiben (wobei auch Coolness *g* emotional ist...), sind am Ende auch die Texte schwer beladen. Zumeist ist da ein Protagonist, mein Alter Ego sozusagen, der sich durch seine Unzulänglichkeiten zu manövrieren versucht, auf schmerzhafte, ernüchternde Situationen trifft, und immer weiter stolpert bis letztendlich kein Halt mehr da ist und er fällt und dadurch an Gewissheit gewinnt ... so ungefähr. Für "Three Neuron Kings" jedoch kann man nicht von einem Textkonzept an sich sprechen – Verbindungen in den Texten sind eher zufällig. Man sollte sie eben lesen – auf unserer Webseite gibt es seit kurzem auch die deutschen Übersetzungen zum klareren Verständnis www.disillusion.de |
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"Three Neuron Kings" bezieht sich natürlich nicht auf uns drei . Wir waren uns dummerweise ziemlich sicher, dass einige das vermuten würden, ging aber nicht anders, denn allen war klar, dass das einfach der passendste Titel für die Platte ist, nicht zuletzt, da er die Gedanken der Band recht gut wiedergibt. Die drei Könige stehen exemplarisch für eine unüberschaubare Anzahl von Gedanken, Sichtweisen auf die Dinge, Entscheidungsmöglichkeiten, die jeder von uns tagtäglich vor sich hat. Für eine entscheidet man sich – mehr oder weniger spontan , dieser Gedanke gewinnt also für einen winzigen Moment die Oberhand über alle anderen, gewinnt sozusagen den Kampf, der nie zu Ende sein wird. Drei sind es einfach deswegen, weil dadurch ein schönes Spannungsdreieck begründet wird , in diesem Falle durch den Stürmischen, den alten Weisen und den sozusagen hinterlistigen Beobachter, den Aasgeier, den Abstauber ohne eigenes Credo, wenn man so will. Nun, der Held der Minigeschichte wird sich also an einem Lagerfeuer bewusst, dass so seine Gedankenwelt abläuft und funktioniert , im Kopf eben - und deswegen Neuronen, und nicht, weil wir sooooooo klug sind *g.
Ihr habt ja schon viele Hochs und Tiefs in eurer Bandgeschichte mitgemacht, vor allem um das Jahr 1998 rum, wie man auch in eurer Bandbio auf eurer Homepage nachlesen kann. Möchtest du uns etwas dazu erzählen? |
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Ich bin insgesamt einfach außerordentlich glücklich, nicht verzagt zu haben und jetzt mit Rajk und Jens so wundervoll zusammenarbeiten zu können und dann noch den Zuspruch von Fans und Presse zu bekommen. Da erinnere ich mich lieber selten an die "LEERE ZEIT" . Man kann es natürlich auch positiv sehen: genau 1998 hatte ich wahnsinnig viel Zeit mir zu überlegen, was ich denn machen will - aus mir, der Musik und dem Schreibtischjob, der mich nach dem Studium erwartet hätte – kurzum: genau damals war es, dass ich mich entschloss, all den Kram an den Nagel zu hängen und alles daranzusetzen, dass DISILLUSION irgendwann mal das wird, was ich mir immer erträumt habe. Und dahin sind wir zu dritt jetzt auf den besten Wege. Das ist halt wieder so ein Punkt, warum die Vergangenheit wenig Rolle spielt... |
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Was würdest du sagen, war bisher das schönste Erlebnis, das du mit DISILLUSION hattest? Erzähl doch mal!
Habe ich zwar gerade schon ein bisserl, aber lieber noch mal: das mit Abstand schönste Erlebnis, ist das Gefühl, dass andere, die Dich nicht kennen und Du sie auch nicht, Deine Platte abfeiern und später in Gesprächen berichten, was sie beim Hören empfunden haben. Da das eben dann auch noch unsere Gefühle beim Schreiben der Songs waren, ist das ein Gefühl unermesslicher Freude. Ehrlich mal.
Wo würdest du den Hauptunterschied zwischen euren alten Releases und "Three Neuron Kings" sehen?
"Three Neuron Kings" ist auf jeden Fall reifer (wie soll es auch anders sein?), filigraner, vielleicht sogar noch eine Ecke ehrlicher, emotionaler, ernsthafter. Die Platte ist auch eine besser gelungene Umsetzung der Gedanken und Gefühle der Musiker dahinter. Nach den Jahren am Instrument und dem x-ten Song, den man geschrieben hat, funktioniert das wohl auch schlichtweg einfacher. Trotzdem gilt natürlich "Three Neuron Kings" auch für das, was ich zur Vergangenheit sagte: egal, wie sehr wir stolz sind auf diese vier Songs, sie sind irgendwie auch schon passé, und das Augenmerk liegt auf dem Jetzt und dem, was da kommen soll... Und das Ganze wird ein Album, gleich noch ein Konzeptalbum oben drauf, mit dem Titel "A Vision stroke my Pantheon". Daran arbeiten wir seit einigen wenigen Monaten. Unten mehr...
Rajk: Nun hat es der Andy mir überlassen, die restlichen Fragen zu beantworten, also: |
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Von welchen Bands werdet ihr beeinflusst? Mir scheint es, dass ihr aus ziemlich vielen Bereichen beeinflusst werdet.
Das ist richtig, letztendlich wird man ja durch alles beeinflusst, was man erlebt, hört und fühlt. Da wir mit wachen Sinnen durchs Leben gehen, kommt da sehr viel zueinander. Wenn ich überhaupt konkrete Bands anführen soll, dann wären da an erster Stelle SOILWORK, OPETH, EMPEROR, ANATHEMA zu nennen.
Wie geht mit Kritik um sowohl positiv als auch negativ? Kriegt ihr Höhenflüge, seid ihr beleidigt oder nehmt ihr die Sache ernst und bleibt auf dem Boden? |
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Kritik ist uns immer willkommen, besonders wenn sie positiv ist *g*. Im Ernst: Die bislang ausnahmslos hervorragenden Reaktionen auf "Three Neuron Kings", seitens der Untergrund Presse und der Fans sind wirklich sehr ermutigend, und bestärken uns auf unserem Weg. Natürlich sind wir auch ein wenig stolz, vor allem da es ja nicht unbedingt zu erwarten war, das "Three Neuron Kings" derartig abgefeiert wird. Ich glaube nicht, dass wir dadurch jetzt abgehoben sind....., aber da fragst Du besser in unserem Umfeld mal nach. Besonders die sehr schmeichelhaften Vergleiche mit unseren Vorbildern, die von einigen Kritikern ins Feld geführt werden, wissen wir sehr wohl für uns einzuordnen. Negative Kritik ist sogar noch willkommener, solange sie fundiert ist, da man daraus nur lernen kann, solche nehmen wir gern an und ziehen unsere Schlüsse daraus. Anders ist das bei Aussagen, die auf mangelnde Beschäftigung mit unserem Material, oder auf ein grundsätzlich anderes Musikverständnis zurückzuführen sind. Schließlich machen wir eine Musik, die und nun mal nicht jedermanns Sache ist.
Was wäre euch lieber wenn´s mal zum Plattenvertrag käme: ein vertriebsstarkes, aber unpersönliches großes Label oder ein kleines zuvorkommendes Undergroundlabel, dass sich voll für euch einsetzt?
Ohne Frage, natürlich letzteres !! Wir sind auf der Suche nach wirklichen Partnern im Business Bereich, das heißt Leute, die unser Konzept verstehen, unsere Musik mögen, sich voll reinknien. Es wäre traumhaft, denn aus solch einer Zusammenarbeit würde mit Sicherheit Großartiges entstehen !! |
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Was sind deine momentan und deine Alltime Top 10?
8. Death – Sound of Perserverance, Individual Thougt Patterns, Symbolic 9. Primordial – Spirit The Earth Aflame 10. Pestilence - Spheres
Rajk´s momentane Top 5:
1 ) SOILWORK - Natural Born Chaos 2 ) ENSLAVED - Monumension 3 ) EMPEROR - Empirial Live Ceremony 4 ) MY DYING BRIDE - The Dreadful Hours 5 ) GREEN CARNATION - Light of Day, Day of Darkness
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Andy´s Alltime: (ohne Reihenfolge!)
Alle Opeth Platten Anathema –The silent Enigma, Eternity und Alternative 4 Machine Head – Burn My Eyes , Soundgarden – Superunknown, Ulver – The Marriage of Heaven and Hell’ , Paradise Lost –Draconian Times Samael –Passage Darkane – Rusted Angel Soilwork – The Chainheart Machine Pantera – Far beyond Driven; Emperor – IX Equilibrium, Promotheus
Andy´s momentane Top 5:
1 ) PRIMORDIAL - Spirit The Earth Aflame 2 ) SOILWORK - Natural Born Chaos 3 ) MY DYING BRIDE - The Dreadful Hours 4 ) DREAM THEATER - Six Degrees of Inner Turbulence 5 ) RACHMANINOFF - Die Toteninsel |
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Wie würdest du den momentan Metal Underground in Deutschland beschreiben?
Da ist viel los, würde ich mal sagen: Angefangen von einer Vielzahl von Bands, von denen einige verdammt geniale Mugge machen, z.B. ASTERIUS, oder FALL OF SERENITY um nur mal 2 Namen zu nennen, über die unüberschaubare Fülle von Fanzines und Internet Metal Magazinen, die von echten Fans und begeisterten Metal –Hörern, ohne kommerziellen Hintergedanken aus Freude an der Sache gemacht werden, bis hin zu den vielen Konzerten und Festivals. Man könnte jedes WE zu mind. 2 Metal Konzerten gehen.........(wenn man die etablierten Konzerthäuser dazurechnet). |
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Was kann man in Zukunft von euch erwarten?
Wir stecken momentan gerade in der Endphase unserer Tourvorbereitungen: Denn vom 28.3. bis 6.4. werden wir zusammen mit den Astral Space Metallern von ASTERIUS auf unsere erste Tour durch Deutschland gehen. Die genauen Daten gibt’s unter www.disillusion.de. Danach verbunkern wir uns mal wieder im Salvation Rec. Studio (www.salvation-recording.de) , um einen neuen Song für den LEGACY- Sampler (Juni Ausgabe) einzuspielen. Gemischt und gemastert wird der dann übrigens im Kohlekellerstudio, wo auch schon Bands, wie z.B. Agathodaimon ihre Alben einprügelten.Unser Hauptaugenmerk liegt jedoch auf dem Songwriting für unser erstes "full length" Album. Mit " A VISION STROKE MY PANTHEON" haben wir den Titeltrack schon weitestgehend fertiggestellt. Er ist mit über 14 min. der längste Song, den DISILLUSION je gemacht haben und vereinigt alles, was unsere Musik auszeichnet auf einem ganz neuem Niveau. Das bedeutet zum Beispiel, vertrackte - aber dennoch rockende Gitarrenriffs mit filigranen Melodielinien, zutiefst emotionale Parts, hymnische Refrains........... Wie die Länge des Songs schon vermuten lässt, lassen wir dabei den verschieden Aspekten unser Musik mehr Raum um sich zu entwickeln und um besser zu wirken, was das Ganze u.a. auch leichter zugänglich macht.....Seid gespannt !!
Any last Words or Greetingz
Vielen Dank an unsere Fans und das schreibende Volk für die uns bislang zuteilgewordene Aufmerksamkeit !!!! An Alle : Hört Three Neuron Kings, besucht unsere Website und unsere Konzerte !! |
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Band-Homepage |
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| Andy - Vox/Guitars | Rajk - Guitars | Jens - Drums |
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Diskografie |
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2001
Three Neuron Kings (Eigenproduktion) |
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