1. Mannschaft 2007/08

Aufstellung

Brett Spieler Aktuelle DWZ
1 Dieter Hofene 1899
2 Volkmar Kohkemper 1817
3 Martin Hanewinkel 1830
4 Thomas Wältermann 1791
5 Winfried Hanewinkel 1786
6 Werner Hofene 1698
7 Wolfgang Henke 1762
8 Thomas Bleier 1592

Mannschaftsführer:    Volkmar Kohkemper

9. Runde

SF Beelen 4,5 3,5 Indische Dame Münster II
Dieter Hofene (1899) 0 1 Thomas Glotzbach (1810)
Volkmar Kohkemper (1817) 0 1 Gerd Knierim (1719)
Martin Hanewinkel (1830) 0,5 0,5 Werner Kerkhoff (1678)
Winfried Hanewinkel (1786) 1 0 Ulf Brambrink (1674)
Werner Hofene (1698) 0,5 0,5 Jörg Ennen (1654)
Wolfgang Henke (1762) 1 0 Hans-Dieter Janocha (1603)
Thomas Bleier (1592) 0,5 0,5 Alwin Bexten (1505)
Josef Hofene (1688) 1 0 Martin Krimphove (1442)

Der alles entscheidende Elfmeter schien schon so gut wie verschossen, der Ball auf allerbestem Wege in Richtung Eckfahne. Unterwegs sorgten jedoch gleich mehrere Maulwurfshügel dafür, daß der Ball quasi wieder auf den rechten Weg kam und letzten Endes überaus glücklich zum Siegtreffer im Tor landete.

Ein Sieg - nicht mehr und nicht weniger - musste aus der letzten Saisonbegegnung gegen die Indische Dame herausspringen, um die letzten Zweifel am Aufstieg in die Verbandsklasse zu beseitigen. Schon bald stellte sich jedoch heraus, dass uns an diesem Tage gegen einen hochmotivierten Tabellenletzten die spielerischen Mittel dazu fehlen würden. Die Zwischenbilanz nach zweistündiger Spieldauer fiel vernichtend für uns aus, über eine 2:6-Niederlage hätten wir uns zu diesem Zeitpunkt keineswegs beklagen dürfen. Josef Hofene hatte am 8. Brett schon in der Eröffnungsphase gesündigt und einen Bauern eingebüßt. Mit einem verzweifelten Figurenopfer hatte er versucht, das Ruder noch einmal herumzureißen, doch zunächst ohne Erfolg. Erst als alles schon mit Josefs baldiger Aufgabe rechnete, ließ sich sein Gegner doch noch zu einem krassen Patzer hinreißen, der ein baldiges Aus zur Folge hatte. Der erste schwache Silberstreif am Horizont war erkennbar, doch die Gesamtlage gab keineswegs Anlaß zur Entwarnung.

Als nächste war die Partie von Werner Hofene vorbei, die einzige an diesem Tag, in der es ruhig und ohne spektakuläre Vorkommnisse zuging. Bald darauf musste allerdings Dieter Hofene seinem Gegner zum Sieg gratulieren. Er hatte seinen Gegner regelrecht zu einem Läuferopfer auf g6 provoziert in der Annahme, das Opfer widerlegen zu können, doch im Anschluß hatte sein Kontrahent die schlagenderen Argumente vorzuweisen. Die Gesamtlage war weiterhin äußerst prekär, zumal sich Wolfgang Henke inzwischen in einem üblen Turmendspiel mit einem Minusbauern befand. Allerdings wurde sein Gegner nun geradezu vom Teufel geritten und machte innerhalb weniger Züge ein gewonnenes zu einem völlig verlorenem Endspiel.

Dennoch sanken unsere Aussichten von Minute zu Minute, da Volkmar Kohkemper inzwischen eine unserer wenigen brauchbaren Stellungen in Zeitnot aus der Hand gegeben und verloren hatte. Zwar konnte Winfried Hanewinkel mit der einzigen wirklich überzeugenden Beelener Partie des Tages noch einmal eine 3,5:2,5-Führung herstellen, doch wo sollte der noch notwendige letzte Zähler herkommen? Thomas Bleier hatte inzwischen in einem Turm-Läufer-Endspiel zwei Bauern weniger und Martin Hanewinkel im Endspiel Dame + Läufer gegen zwei Türme auch so gut wie verloren.

Was eigentlich keiner mehr für möglich gehalten hatte, traf dann in der Nachspielzeit tatsächlich noch ein. Thomas Bleiers Gegner patzte unachtsam eine Qualität ein, und gab die Partie dann trotz immer noch vorhander Chancen remis - wohl auch im Vertrauen auf die letzte noch laufende Partie am 3. Brett. Hier hatte der Münsteraner inzwischen seine Figuren jedoch so ungünstig aufgebaut, dass er lediglich noch die Wahl zwischen einem Dauerschach und der Abwicklung in ein totremisiges Bauernendspiel hatte.

Womit wir eine derartige Anhäufung glücklichster Umstände verdient haben? Genau wissen wir dies auch nicht, aber nachdem wir in den letzten Jahren gleich mehrfach den Aufstieg nur aufgrund eines schlechteren Brettpunktverhältnisses verpasst hatten, waren wir diesmal ganz einfach wohl mal dran.

8. Runde

SK Münster VI 3,5 4,5 SF Beelen
Bernd Jahnke (1868) 0 1 Dieter Hofene (1899)
Siegfried Stuchlik (1872) 0,5 0,5 Volkmar Kohkemper (1817)
Wolf-Dieter Raschke (1691) 0 1 Martin Hanewinkel (1830)
Fritz Zörn (1683) 1 0 Thomas Wältermann (1791)
Dr. Johannes Arndt (1727) 0 1 Werner Hofene (1698)
Michael Bernemann (1717) 1 0 Wolfgang Henke (1762)
Dr. Wolfgang Thomas (1767) 0,5 0,5 Ralf Merkentrup (1716)
Ernst-Theo Goebel (1537) 0,5 0,5 Rudolf Radinger (1614)

Nichts für zartbesaitete Gemüter! Gegen den SK Münster VI konnte unsere Erste den so dringend benötigten doppelten Punktgewinn einfahren, der allerdings fast sechs Stunden lang am seidenen Faden hing.

Eine Hiobsbotschaft hatte das Team erst kurz vor Spielbeginn erreicht, denn Winfried Hanewinkel musste seinen Einsatz absagen und war somit neben Thomas Bleier der zweite Ausfall aus der Stammbesetzung. Dennoch gelang ein für das Nervenkostüm wohltuend guter Start. Werner Hofene gab eine weitere Kostprobe seiner derzeit frappierenden Angriffstärke und überrannte die gegnerische Königsstellung mit einigen gezielten Schlägen. Volkmar Kohkemper steuerte ein wertvolles Remis gegen den zahlenmäßig stärksten Gegner bei, und Martin Hanewinkel stellte mit einer gelungenen Königsattacke gar einen Zwei-Punkte-Vorsprung her.

Danach allerdings kamen die Gastgeber immer besser ins Spiel. Wolfgang Henke merkte man seine fehlende Spielpraxis deutlich an, so daß er die Niederlage auf Dauer nicht vermeiden konnte. Zum Glück konnten Ralf Merkentrup und Rudolf Radinger ihre zwischenzeitlich schwierigen Stellungen verteidigen und sich jeweils einen halben Punkt gutschreiben lassen.

Mit einem knappen 3,5:2,5-Vorsprung für Beelen ging es somit in die Nachspielzeit, doch da sich Dieter Hofene in der Zeitnotphase trotz einer Mehrqualität arge Probleme eingehandelt hatte und auch Thomas Wältermann bestenfalls auf ein Remis hoffen durfte, schienen unsere Aktien auf den Gesamtsieg zu schwinden. Erst recht, als Thomas Wältermann dann auch noch unachtsam eine Qualität einstellte, und somit die Gastgeber zum Ausgleich kamen. Doch das Match erfuhr noch einmal eine Wendung: am Spitzenbrett verlor "Django" Jahnke mehr und mehr die klare Linie, so daß Dieter Hofene letztlich etwas glücklich den entscheidenden Zähler holen konnte.

7. Runde

SF Beelen 4 4 SF Telgte IV
Dieter Hofene (1899) 0 1 Matthias Stephan (1624)
Volkmar Kohkemper (1817) 1 0 Matthias Gerke (1670)
Martin Hanewinkel (1830) 1 0 Patrick Knicknie (1690)
Thomas Wältermann (1791) 0,5 0,5 Günter Schomaker (1747)
Winfried Hanewinkel (1786) 0,5 0,5 Dieter Rex (1682)
Werner Hofene (1698) 1 0 Dr. Klemens Üekötter (1689)
Thomas Bleier (1592) 0 1 Wolfgang Voigtländer (1745)
Rudolf Radinger (1614) 0 1 Thomas Börding (1604)

Die Bezirksliga-Saison 2007/08 entwickelt sich immer mehr zu einem echten Drama. Zwei Runden vor Saisonende sieht es nach einem verdammt engen Photofinish zwischen vier Teams aus, die nur hauchdünn voneinander getrennt liegen.

Die Nerven liegen blank, was auch in unserem Match gegen Telgte nicht zu übersehen war. Besonders extrem ging es in der Zeitnotphase zu: am 8. Brett hätte Rudolf Radinger kurz vor der Zeitkontrolle wahrscheinlich einen Turm gewinnen können, griff aber fehl und verlor stattdessen eine Figur und als Zugabe noch die Dame. In der Nachspielzeit mühten sich beim Stande von 3:3 Winfried Hanewinkel und Dieter Rex in einem völlig ausgeglichenen Springerendspiel, während sich Thomas Wältermann und Günter Schomaker standhaft weigerten, die gegnerischen Fehler zu bestrafen. Keiner wollte den vollen Punkt, und so wurde das 4:4-Remis besiegelt.

Rückblende: etwa zwei Stunden vorher deutete nichts auf einen so knappen Partieausgang hin. Volkmar Kohkemper, Martin Hanewinkel und Werner Hofene hatten bei einer Niederlage von Thomas Bleier für eine klare 3:1-Führung gesorgt. Dieter Hofene schien am Spitzenbrett dank einer erdrückenden positionellen Übermacht ein Kürze für das vorentscheidende 4:1 sorgen zu können, als er von allen guten Geistern verlassen einzügig eine Figur einstellte und die Telgter damit wieder ins Spiel zurückbrachte.

6. Runde

SF Greven 3,5 4,5 SF Beelen
Hans-Ludwig Volk (1847) 0 1 Dieter Hofene (1899)
Robert Schäfertöns (1789) 0,5 0,5 Volkmar Kohkemper (1817)
Ralf Mohring (1671) 0 1 Martin Hanewinkel (1830)
Dieter Küstermann (1713) 1 0 Thomas Wältermann (1791)
Peter Dolscheid (1624) 0,5 0,5 Winfried Hanewinkel (1786)
Michael Krupka (1626) 1 0 Werner Hofene (1698)
Andreas Töws (1611) 0,5 0,5 Wolfgang Henke (1762)
Dieter Klopp (1418) 0 1 Ralf Merkentrup (1716)

Wie erwartet kam in Greven ein schweres Stück Arbeit auf unsere Erste zu. Und die Aufgabe wurde keineswegs leichter, als Thomas Wältermann schon früh Schiffbruch erlitt. Unachtsam patzte er einen Bauern ein, und sein Bestreben, diesen mit einem Trick zurückzuholen, endete nach einem Figurenverlust im Desaster.

Danach tat sich lange Zeit erstmal wenig, wenn auch gerade die Weißpartien sowie Ralf Merkentrups Aufbau durchaus Anlaß zu Hoffnung gaben. Am 7. Brett gab es dann eine Punkteteilung. Beide Spieler trauten ihrer Stellung offenbar nicht recht, der Grevener hatte sich zu einem zweifelhaften Figurenopfer hinreißen lassen, doch Wolfgang Henke befürchtete Probleme gegen die zentrale Bauernwalze des Gegners.

Dann endlich gab es die ersten greifbaren Gewinnsignale. Ralf Merkentrup konnte die gegnerische Dame verspeisen, Martin Hanewinkel im Leichtfigurenendspiel seine starken Bauern zur Geltung bringen und Dieter Hofene den ziellos auf dem Brett umher irrenden gegnerischen König erlegen. Da inzwischen auch Winfried Hanewinkel über eine Mehrqualität verfügte, schien der Gesamtsieg schon beinahe sicher, doch in Zeitnot griff Winfried arg daneben und stellte sein Mehrmaterial wieder ein. Überdies konnte auch Werner Hofene in Zeitnot seine Probleme nicht mehr lösen und verlor die Dame.

Nach der Zeitkontrolle waren die Gewichte auf beiden Seiten gleichmäßig verteilt. Volkmar Kohkemper hatte im Turmendspiel ebenso einen Bauern weniger wie Winfried Hanewinkels Gegner im Schwerfigurenendspiel. Winfrieds Vorteile waren sicherlich greifbarer als der Nachteil für Volkmar, doch schließlich gab es an beiden Brettern eine Punkteteilung.

5. Runde

SF Beelen 3 5 SC Sendenhorst II
Dieter Hofene (1899) 0 1 Stefan Janz (1773)
Volkmar Kohkemper (1817) 1 0 Martin Jesolowitz (1733)
Martin Hanewinkel (1830) 0 1 Wilhelm Hürter (1803)
Thomas Wältermann (1791) 0,5 0,5 Christian Nickel (1745)
Winfried Hanewinkel (1786) 0 1 Mathias Michalek (1614)
Werner Hofene (1698) 0 1 Olaf Westphal (1607)
Wolfgang Henke (1762) 0,5 0,5 Ralf Westhues (1647)
Thomas Bleier (1592) 1 0 Jonas Hunkemöller (1438)

"Same procedure as every year" - immer wenn es die Erste sich der Bezirksliga-Spitze so richtig gemütlich gemacht hat, schlägt der Fehlerteufel zu. Wie schon in den vergangenen drei Jahren verspielte die Erste auch diesmal wieder um den Jahreswechsel ihre komfortable Tabellenführung. Nach der ernüchternden 3:5-Niederlage gegen Sendenhorst II ist man zunächst wieder auf den 2. Rang abgerutscht.

Das glückliche Händchen in kritischen Situation, das im bisherigen Saisonverlauf ein treuer Begleiter gewesen war - gegen Sendenhorst war nicht viel davon zu sehen. In einem jederzeit knappen Mannschaftskampf fielen alle Entscheidungen erst in der vierten Spielstunde, die ersten drei jedoch zu unseren Ungunsten. Winfried und Martin Hanewinkel kamen dabei von Beginn an schlecht aus den Startblöcken und konnten das Blatt letztendlich auch nicht mehr wenden. Am Spitzenbrett jedoch sah es zunächst verheißungsvoll für Dieter Hofene aus. Er konnte einen gegnerischen Läufer aus dem Spielgeschehen ausschließen und seine Figuren aussichtsreich vor dem gegnerischen König aufmarschieren lassen. Allmählich verloren seine Aktionen aber die klare Linie, und als sein wichtigster Bauer verloren ging, entschloß er sich zu einem Verzweiflungsopfer, das aber nicht durchschlug.

Der 0:3-Zwischenstand war zwar Anlaß zur Besorgnis, aber noch nicht zur Verzweiflung. Alle fünf noch laufenden Partien sahen zu diesem Zeitpunkt sehr positiv aus, wenn auch in einigen Fällen die Bedenkzeit knapp zu werden drohte. Als nächster ließ dann Thomas Wältermann einigen wichtigen halben Zähler unterwegs liegen. Er wickelte in ein gewonnenes Bauernendspiel ab, verschenkte dann aber das spielentscheidende Tempo und mußte mit Remis vorlieb nehmen. Volkmar Kohkemper nährte die Beelener Hoffnungen mit einer glänzenden Königsattacke und verkürzte den Rückstand. Auch Thomas Bleier hatte sich inzwischen trotz Zeitnot zwei verbundene Freibauern verschafft, die die Partie schnell entschieden.

Damit sah die Gesamtlage schon wieder etwas freundlicher aus, doch just in diesem Augenblick fiel die endgültige Entscheidung für die Gäste. Werner Hofene, der im Prinzip eine Partie auf ein Tor gespielt hatte, war die Bedenkzeit sehr knapp geworden. Er übersah gleich mehrere Gewinnzüge, stellte stattdessen im 37. Zug eine Figur ein und überschritt im 40. Zug die Bedenkzeit. Der ebenfalls in schwerer Zeitnot steckende Wolfgang Henke vereinbarte daraufhin trotz einiger Vorteile eine Punkteteilung. 

4. Runde

SK Westbevern II 4 4 SF Beelen
Matthias Kleinwächter (1924) 0,5 0,5 Dieter Hofene (1899)
Thomas Berning (1816) 1 0 Volkmar Kohkemper (1817)
Matthias Weskamp (1757) 0,5 0,5 Martin Hanewinkel (1830)
Berthold Löckmann (1735) 0,5 0,5 Thomas Wältermann (1791)
Horst Höggemann (1615) 0,5 0,5 Winfried Hanewinkel (1786)
Renate Haves (1584) 0 1 Werner Hofene (1698)
Joachim Teriete (1563) 0,5 0,5 Wolfgang Henke (1762)
Andreas Schepers (1495) 0,5 0,5 Thomas Bleier (1592)

Die Gemütslage nach dem Match war deutlich zwiegespalten. Mit dem angestrebten 4:4-Unentschieden hatte man zwar das angestrebte Minimalziel beim unmittelbaren Verfolger aus Westbevern erreicht. Dabei hatte man aber offensichtlich nicht am oberen Limit gespielt.

Es war keine ganz große Schach-Offenbarung, die den wenigen Kiebitzen im Turmzimmer der Ostbeveraner Loburg geboten wurde. Es begann mit einigen Punkteteilungen, im weiteren Spielverlauf folgten weitere Punkteteilungen, die dann zum Schluß mit abermaligen Punkteteilungen garniert wurden. Dabei hatte man insbesondere bei Martin und Winfried Hanewinkel zwischenzeitlich das Gefühl gehabt, es sei mehr drin gewesen.

Gut, daß wenigstens Werner Hofene seinen hundertprozentigen Score dieser Saison weiter ausbauen konnte. Schade hingegen, daß Volkmar Kohkemper sich ein unangenehmes Turmendspiel aufzwingen ließ, das er auf Dauer nicht halten konnte.

3. Runde

SF Beelen 5 3 SC Hiltrup
Dieter Hofene (1899) 0,5 0,5 Christian Meier (1769)
Martin Hanewinkel (1830) 0 1 Tobias Stopka (1770)
Thomas Wältermann (1791) 0,5 0,5 Stefan Voigt (1781)
Winfried Hanewinkel (1786) 0,5 0,5 Thorben Lindhauer (1707)
Werner Hofene (1698) 1 0 Günter Köpplinger (1663)
Wolfgang Henke (1762) 1 0 Christian Buchholz (1529)
Thomas Bleier (1592) 0,5 0,5 Andre Wenning (1479)
Markus Hofene (1627) 1 0 Thomas Altmann (1510)

Der 5:3-Erfolg im Spitzenduell gegen den SC Hiltrup war ein hartes Stück Arbeit. Anders als im Vorjahr, als eine Hiltruper Rumpf-Acht in Beelen schwer unter die Räder kam, hinterließen die Gäste diesmal einen starken Eindruck, obwohl wiederum drei Stammkräfte nicht mit nach Beelen gekommen waren.

Der gesamte Kampf ließ sich äußerst zäh an. Die drei ersten beendeten Partien endeten allesamt mit einer Punkteteilung. Dieter Hofene, Thomas Wältermann und Thomas Bleier hatten allerdings jeweils die schwarzen Steine geführt und auch nicht unbedingt gut gestanden, insofern durfte man bis dahin durchaus zufrieden sein.

Eingangs der vierten Spielstunde gelang dann eine deutliche Weichenstellung. Innerhalb kurzer Zeit konnten Wolfgang Henke und Werner Hofene das Resultat auf 3,5:1,5 schrauben. In beiden Partien entstand die entscheidende taktische Möglichkeit praktisch aus dem Nichts, doch sowohl Wolfgang als auch Werner packten entschlossen zu. 

Die Zwei-Punkte-Führung bot nur eine trügerische Sicherheit, denn in der Zeitnotphase stiegen die Hiltruper Aktien wieder. Martin Hanewinkel versuchte mit einem Figurenopfer die Initiative an sich zu reißen, doch nach ungenauen Fortsetzungen stand er plötzlich mit einem entscheidenden Minusturm da. Auch Winfried Hanewinkel mußte sich nach der Zeitkontrolle mit einem Bauern weniger verteidigen.

Zum Glück hatte Markus Hofene in einem Ungleiche-Läufer-Endspiel mit Mehrbauern die Remisofferte seines Gegners ausgeschlagen und verwertete seine Vorteile in der Schlußphase sehr souverän. Damit war die Entscheidung gefallen, so daß nun auch Winfrieds Partie remis gegeben wurde.

2. Runde

Schach Nienberge II 0,5 7,5 SF Beelen
Heinrich Mantler (1752) 0 1 Dieter Hofene (1899)
Werner Vanoni (1712) 0 1 Volkmar Kohkemper (1817)
Ralf Schmidt (1589) 0 1 Martin Hanewinkel (1830)
Siegmar Scharlow (1719) 0,5 0,5 Thomas Wältermann (1791)
Rolf Jörgensmann (1698) 0 1 Winfried Hanewinkel (1786)
Norbert Temmen (1663) 0 1 Werner Hofene (1698)
Dr. Laszlo Henninger (1667) 0 1 Wolfgang Henke (1762)
Michael Wissen (1560) 0 1 Thomas Bleier (1592)

Mit nicht eben wenig Respekt hatte man die Reise nach Nienberge angetreten. Die Gastgeber hatten im letzten Jahr eine gute Rolle in der Bezirksliga gespielt und auch diesmal ihre Auftaktbegegnung gewonnen. Nicht einmal die kühnsten Optimisten hätten vorausgesagt, daß der Kampf dann so einseitig werden würde.

Die durch zwei Spielerausfälle etwas gehandicapten Nienberge konnten nur in der Partie von Thomas Wältermann eine frühe Punkteteilung erreichen. Danach ging es an vielen Brettern relativ gradlinig bergab. Volkmar Kohkemper, Thomas Bleier und Werner Hofene gewannen noch vor der Zeitkontrolle, Martin Hanewinkel etwas später. In den drei übrigen Partien mussten Winfried Hanewinkel, Dieter Hofene und Wolfgang Henke lange für den vollen Punkt knechten. Hanewinkel und Hofene punkteten im Endspiel, nachdem Letzterer nach zwei schnellen Bauerngewinnen schon früh wie der sichere Sieger aussah, dann aber ein wenig den Faden verlor. Henke machte es in extremer Zeitnot wieder einmal unnötig spannend, stand in einer hektischen Schlußphase für Augenblicke auch mal schlecht.

Alles in allem sollte uns dieser Sieg zu denken geben, denn: eigentlich kann es jetzt nur noch schlechter werden.

1. Runde

SF Beelen 5,5 2,5 SK Lüdinghausen
Dieter Hofene (1899) 0 1 Josef Beutelhoff (2050)
Volkmar Kohkemper (1817) 0,5 0,5 Christoph Koke (1742)
Martin Hanewinkel (1830) 1 0 Ralf Heider (1677)
Thomas Wältermann (1791) 1 0 Werner Smyra (1734)
Winfried Hanewinkel (1786) 1 0 Erwin Fischbauer (1732)
Werner Hofene (1698) 1 0 Hans-Joachim Kijak (1742)
Wolfgang Henke (1762) 1 0 Michael Droste (1625)
Thomas Bleier (1592) 0 1 Jörg Kornmann (1508)

Unser Saisonauftaktmatch wurde zu einer sehr hart umkämpften Angelegenheit. Nach der ersten Zeitkontrolle waren gleich vier Partien noch nicht beendet. Im Gegenteil: erst nach fünfeinhalb Stunden war der Verbandsklassenabsteiger aus Lüdinghausen endgültig bezwungen.

Nach dem unter dem Strich so deutlich scheinenden Gesamtsieg hatte es lange Zeit nicht ausgesehen. Lediglich Martin Hanewinkel und Wolfgang Henke machten mit ihren Gegnern wenig Federlesens und gewannen auf die schnelle Tour. Ebenso deutlich blieb allerdings auch Thomas Bleiers Partieanlage auf der Strecke. Weil Thomas Wältermann in einem verworrenen Königsgambit die bessere Übersicht behielt, stand es zum Zeitpunkt der ersten Zeitkontrolle 3:1.

Winfried Hanewinkel hatte zuvor einen gegnerischen Einschlag übersehen und konnte nur mühsam im Spiel bleiben. Sein Gegner konnte jedoch mit einem zeitweiligen Mehrbauern nichts anfangen und wickelte in ein ungünstiges Turmendspiel ab. Pech für ihn, daß Winfried sich gerade in solchen Endspielen pudelwohl fühlt und den Punkt routiniert nach Hause schaukelte. Ein Turmendspiel hatte sich auch auf Volkmar Kohkempers Brett ergeben, doch hier blieben alle Versuche, einen Mehrbauern zu verwerten vergeblich - der Punkt wurde geteilt. Werner Hofene hatte für einen geopferten Springer gleich drei Bauern aufzuweisen. Zudem fand der freigelegte König seines Gegners kein ruhiges Plätzchen mehr und musste letztlich kapitulieren. Für Dieter Hofene begann die Saison nach der Sommerpause gleich mit einem Kaltstart von 0 auf 100, musste er doch gleich gegen den einzigen Zweitausender der Liga antreten. Er versuchte es mit einer komplizierten Gambiteröffnungen, bekam den Bauern jedoch trotz vieler taktischer Verwicklungen bis ins tiefe Endspiel hinein nicht zurück.

Spielplan

1. Runde     01. September 2007
SC Sendenhorst II 3,5 4,5 Indische Dame Münster II
SF Greven 2,5 5,5 SK Westbevern II
SF Telgte II 2,5 5,5 SC Hiltrup
SK Münster VI 3 5 Schach Nienberge II
SF Beelen 5,5 2,5 SK Lüdinghausen
2. Runde     27. Oktober 2007
Indische Dame Münster II 1,5 6,5 SK Lüdinghausen
Schach Nienberge II 0,5 7,5 SF Beelen
SC Hiltrup 5,5 2,5 SK Münster VI
SK Westbevern II 4 4 SF Telgte II
SC Sendenhorst II 4 4 SF Greven
3. Runde     10. November 2007
SF Greven 4,5 3,5 Indische Dame Münster II
SF Telgte II 3 5 SC Sendenhorst II
SK Münster VI 2,5 5,5 SK Westbevern II
SF Beelen 5 3 SC Hiltrup
SK Lüdinghausen 3 5 Schach Nienberge II
4. Runde     01. Dezember 2007
Indische Dame Münster II 3,5 4,5 Schach Nienberge II
SC Hiltrup 4 4 SK Lüdinghausen
SK Westbevern II 4 4 SF Beelen
SC Sendenhorst II 4 4 SK Münster VI
SF Greven 4 4 SF Telgte II
5. Runde     19. Januar 2008
SF Telgte II 2 6 Indische Dame Münster II
SK Münster VI 4 4 SF Greven
SF Beelen 3 5 SC Sendenhorst II
SK Lüdinghausen 5,5 2,5 SK Westbevern II
Schach Nienberge II 6 2 SC Hiltrup
6. Runde     23. Februar 2008
Indische Dame Münster II 2,5 5,5 SC Hiltrup
SK Westbevern II 3,5 4,5 Schach Nienberge II
SC Sendenhorst II 4,5 3,5 SK Lüdinghausen
SF Greven 3,5 4,5 SF Beelen
SF Telgte II 4,5 3,5 SK Münster VI
7. Runde     15. März 2008
SK Münster VI 4,5 3,5 Indische Dame Münster II
SF Beelen 4 4 SF Telgte II
SK Lüdinghausen 3,5 4,5 SF Greven
Schach Nienberge II 2 6 SC Sendenhorst II
SC Hiltrup 6 2 SK Westbevern II
8. Runde     19. April 2008
Indische Dame Münster II 2,5 5,5 SK Westbevern II
SC Sendenhorst II 4 4 SC Hiltrup
SF Greven 3 5 Schach Nienberge II
SF Telgte II 2,5 5,5 SK Lüdinghausen
SK Münster VI 3,5 4,5 SF Beelen
9. Runde     24. Mai 2008
SF Beelen 4,5 3,5 Indische Dame Münster II
SK Lüdinghausen 6 2 SK Münster VI
Schach Nienberge II 6,5 1,5 SF Telgte II
SC Hiltrup 2,5 5,5 SF Greven
SK Westbevern II 3,5 4,5 SC Sendenhorst II

Tabelle

Pl. Verein 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 MP BP
1 SF Beelen   7,5 3 5 5,5 4,5 4 4 4,5 4,5 14 42,5
2 Schach Nienberge II 0,5   2 6 5 5 4,5 6,5 4,5 5 14 39,0
3 SC Sendenhorst II 5 6   4 4,5 4 4,5 5 3,5 4 13 40,5
4 SC Hiltrup 3 2 4   4 2,5 6 5,5 5,5 5,5 10 38,0
5 SK Lüdinghausen 2,5 3 3,5 4   3,5 5,5 5,5 6,5 6 9 40,0
6 SF Greven 3,5 3 4 5,5 4,5   2,5 4 4,5 4 9 35,5
7 SK Westbevern II 4 3,5 3,5 2 2,5 5,5   4 5,5 5,5 8 36,0
8 SF Telgte II 4 1,5 3 2,5 2,5 4 4   2 4,5 5 28,0
9 Indische Dame Münster II 3,5 3,5 4,5 2,5 1,5 3,5 2,5 6   3,5 4 31,0
10 SK Münster VI 3,5 3 4 2,5 2 4 2,5 3,5 4,5   4 29,5

Inoffizielle DWZ-Auswertung

Spieler alte DWZ gegn. Schn. Punkte/Partien Gew.-Erwart. Performance neue DWZ Differenz
Dieter Hofene 1899 1824 4,0/9 5,40 1775 1869 -30
Volkmar Kohkemper 1817 1757 4,5/8 4,64 1803 1814 -3
Martin Hanewinkel 1830 1703 6,0/9 6,03 1827 1829 -1
Thomas Wältermann 1791 1732 3,5/8 4,64 1677 1763 -28
Winfried Hanewinkel 1786 1668 5,0/8 5,28 1758 1779 -7
Werner Hofene 1698 1662 6,5/9 4,95 1836 1737 +39
Wolfgang Henke 1762 1610 5,5/8 5,60 1716 1760 -2
Thomas Bleier 1592 1533 3,5/7 4,06 1528 1576 -16
Ralf Merkentrup 1716 1593 1,5/2 1,34 1780 1721 +5
Markus Hofene 1627 1510 1,0/1 0,66 1880 1638 +11
Rudolf Radinger 1614 1571 0,5/2 1,12 1366 1593 -21
Josef Hofene 1688 1442 1,0/1 0,81 1840 1694 +6
Hosted by www.Geocities.ws

1