Wie alle kam:
Meine Biographie
Ich bin 46 Jahre alt, männlich, heterosexuell, seit 24 Jahren verheiratet, Drei Kinder im Alter zwischen 8 und 14 Jahren.
Ich lebe in einer Kleinstadt in Oberbayern, ca. 1/2 Autobahnstunde von München entfernt.
Ich war mein Leben lang von Nylonstrümpfen begeistert. Ich liebte immer dieses Gefühl des weichen Materials. Meine Eltern erzählen mir, daß ich als Kind zu Fasching gern als Mädchen gehen wollte.
Ich kann mich auch erinnern, daß die hohen Schuhe meiner Nachbarin mich immer wieder faszinierten und ich immer wieder davon träumte, auch einmal solche Schuhe zu tragen.
Ja, mit 15 hatte ich meine erste eigene Strumpfhose gekauft, war toll, leider hat sie nicht sehr lange gehalten.
Immer wieder habe ich Schuhe meiner Schwester angezogen und auch einmal oder zweimal sogar eine Unterhose von ihr probiert. Die Schuhe waren relativ langweilig, Absatzhöhe maximal 1 cm, aber trotzdem hat es mir sehr gefallen. Einmal bin ich sogar im Winter abends nach draußen gegangen. Da aber die Schuhe nicht besondert feminin waren, fiel es kaum auf.
Dann war es diesbezüglich einige Zeit recht ruhig um mich.
Ich habe relativ jung geheiratet. Meine Frau trägt natürlich Strumpfhosen, leider hat sie Kleidergröße 36 bis 38, ich habe Größe 44. Sie ist in sexuellen Dingen sehr konservativ, deshalb bin ich überzeugt, daß sie es niemals verstehen würde, daß ich auf Damenkleider, Schuhe, Strumpfhosen stehe. So genieße ich es mit einigen Seitenblicken, meine Frau in Strumpfhosen zu sehen. Natürlich habe ich einmal zu Fasching von ihr eine Strumpfhose getragen und ihr gesagt, daß es ein angenehmes Gefühl ist, mehr war leider nicht.
Ein anderes Mal, aus guter Laune heraus habe ich an einem verregneten Sonntag ihre Strumpfhosen und einen Knielangen Rock mit Gummizug angezogen und sie war verstört:" Warum ziehst du das jetzt an?- komisch". Naja, ich habe es dann nie wieder vor Ihren Augen probiert.
Für mich ist es immer eine Freude, im Bad zu stehen und ihre Strumpfhosen liegen da. Je nachdem in welcher Wohnung wir gelebt hatten, gab es immer wieder die eine oder andere Gelegenheit, ganz schnell zum Beispiel Morgens, beim Anziehen, die Strumpfhosen anzuziehen, 20 Sekunden zu genießen und dann schnell wieder auszuziehen, um dann meine eigene Kleidung anzuziehen, dies habe ich wohl in unserer 20-jährigen Ehe wohl 15 Jahre gemacht.
Oft nahm ich auch die Strumpfhosen mit Laufmaschen, die sie weggeworfen hatte, aus dem Abfalll, wusch sie sorgfältig und trug diese dann heimlich, bis die Laufmasche so groß war, daß es wirklich keine Freude mehr war.
Später bekamen wir einen Metro-Ausweis. Da ich den Einkauf bei der Metro übernommen hatte, fing ich hier an, endlich wieder eigene Strumpfhosen zu kaufen. Es war jedesmal wieder eine Überwindung, weil ich doch so sehr scheu bin. Mit der Zeit hatte ich keinerlei Probleme und eine ordentliche Sammlung in der Wohnung versteckt.
Es war bei der Metro perfekt. Mit dem vollen Wagen dreizehnmal an der Damenstrumpfabteilung "uninteressiert" vorbeigegangen, bis ich aus den Augenwinkeln die richtige Regalreihe und die richtigen Strumpfhosen gefunden hatte. Ganz am Schluß des Einkaufes in einen ruhigen Moment in der Abteilung dann ganz hastig die Packungen in den Wagen gelegt. An der Kasse war dann alles kein Problem mehr.
Seit einigen Jahren kaufen wir nicht mehr bei der Metro ein und mein Strumpfhosenbestand wurde rapide kleiner.
Ich bin beruflich viel mit dem Zug unterwegs. Das Schönste bei diesen Geschäftsreisen ist, daß ich 10 Minuten nach Abfahrt des Zuges in der Toilette verschwinde um dann eine Damenstrumpfhose unter meiner Anzughose anzuziehen. Immer wieder überkam mir der Gedanke, ob wohl noch einer dieser Männer in diesem Zug auch eine Strumpfhose trägt ? Eigentlich glaubte ich schon daran, aber ganz sicher war ich mir nie. Warscheinlich bin ich doch der einzigste Mann, der sowas macht.
Bei den Kunden sitze ich dann mit dem schönen Gefühl auf der Haut und achte peinlich darauf, daß mein Hosenbein nicht allzusehr nach oben rutscht.
Im August 1996 kam das Internet in mein Leben. Nach vielem herumsurfen tippte ich einmal in Yahoo das Wort "Transvestit" ein und ich war überrascht, welche neue Welt sich für mich auftat. Plötzlich sah ich, daß viele Tausende von Männern ähnlich denken wie ich, die eigentlich gar nicht pervers sind, sondern nur Spaß an femininer Kleidung haben. Ich entdeckte die tollen Seiten von Claudia, Agnes, Andrea und Julia und natürlich die Seiten der Crossdresser und Transvestiten auf der ganzen Welt. Dieser Spaß hat mich einige hundert DM Telefonkosten gekostet, die Telekom hat in den letzten Monaten ganz schön von mir profitiert.
Seither hat sich mein Leben stark verändert.
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