Poetry

Stille

Stille, kein Blatt rauscht im Wind
Keine Stimme durchbricht den Raum
Die Welt umgeben
von wundersch�nem Saum

Kein Wort
Kein Laut erreicht mich im Chaos
Meine Seele
Von Dunkelheit erf�llt

Die Zeit bleibt stehen
Kein Blatt rauscht im Wind
Niemand l�sst mich gehen

Ein Abhang, wirkt bedrohlich
Schlender entlang
Leichtf��ig und doch matt
Nicht ein aufmerksames Auge achtet auf mich

Einladend wirkt der Grund
Atemberaubend der Fall
Selbstsicher verzieht sich mein Mund

Die Tiefe lockt
Fassade

Was man sieht ist eine Wand
Aufgebaut aus den kleinen Dingen,
Welche Leben zu ihr bringen

Ueber Jahre veraendern sie sich
Und waehrend manche Stellen zu broeckeln beginnen,
So sind es die Lichtstrahlen, die durch die zarten Risse scheinen,
In welche du dich verliebst

Doch vergroessern sich die Risse,
So kommt eine neue Welt zum Vorschein
Die Angst vor dem Unbekannten ist es,
Die dich verschreckt

Doch weist dein Herz den Mut das Unbekannte zu erklimmen,
Gewinnt die Neugier Ueberhand,
So laesst sich diese Welt entdecken,
Obwohl doch so unbekannt

Was du findest sind die schillernsten Farben,
Emotionen weckend und riskant,
Da ihre Schoenheit das Auge blenden,
Worauf das Schwarze Einzug nimmt

Zu nichte ist die suesse Melodie,
Erklungen hat in deinem Ohr,
Vor deinem Auge verschwinden die Farben
Und finden sich in einem Nebel aus Dunkelheit wieder

Der tiefste Abgrund hat sich aufgetan,
Benommenheit sich eingestellt,
Sie laesst das Blut gefrieren,
so dass sich jegliche Gefuehle in einem Meer aus Salz verlieren

Und wenn die Kaelte uebermannt,
Der Pfad sich ganz von selbst verliert
Das Herz wie Glas zerspringt und niemals mehr der Lichtstrahl
Verzaubert hat dich einst, zu deiner Seele dringt

Doch ein roter Strom auf dunkler Erde
Weist den Weg ins Licht
Und ist der Wille stark genug,
Er fuer den Ursprung aller Schoenheit spricht

Niemals das Licht verlieren,
Das ist es was man Liebe nennt

(c) Serena


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