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Naturheilpraxis für Ganzheitsmedizin
Naturheilverfahren - Umweltmedizin - Psychotherapie

Klaus J. Benner, Heilpraktiker

42275 Wuppertal - Berliner Str. 113
Telefon: 0202 /  66 66 15 - Telefax: 0202 / 29 85 67


 
Selbstbehandlung und Hausmedizin

 
i Wasseranwendungen, Wickel, Aromaöle, Bachblüten und Akupressur

Das Gesundheitssystem ist zunehmend überlastet, die hohen Kosten führten zu unumgänglichen Einschränkungen. Zuzahlungen für manche Behandlungen oder Medikamente für Bagatellbehandlungen, die selbst bezahlt werden müssen sind nur einige dieser Konsequenzen. Außerdem haben das zunehmende Umweltbewusstsein und das erhöhte Wissen um die Wirkung von Chemikalien auf den Körper die Sensibilität gegenüber Arzneimitteln und ihren Nebenwirkungen gesteigert. All diese Tendenzen zusammen bewirken, dass der Einzelne wieder stärker bereit ist, die Verantwortung für seine Gesundheit selbst zu übernehmen. Dabei erinnert man sich an die altbewährten Hausmittel, die die Beschwerden lindern können.
 

Die Heilkräfte der Natur nutzen

Heute ist das Bewusstsein dafür gewachsen, dass eine gesundheitliche Störung und die dafür eingesetzten Mittel im richtigen Verhältnis stehen sollten. Starke chemisch-synthetische Medikamente haben häufig unerwünschte Nebenwirkungen. Zur Besserung alltäglicher Unpässlichkeiten genügt aber häufig schon die richtige Teemischung oder eine heilende Kräuterauflage. Die Natur bietet eine Vielzahl an pflanzlichen Heilmitteln für beinahe alle Beschwerden, die den großen Vorteil haben, dass sie so gut wie keine Nebenwirkungen haben. Zusätzlich gibt es noch viele andere Möglichkeiten, sich ganz ohne Arzneimittel selbst zu helfen, zum Beispiel mit Wasseranwendungen, Wickeln, Aromaölen, Bachblüten oder auch Akupressur. Diese Anwendungen eignen sich außerdem nicht nur bei aktuellen Beschwerden, sondern sie helfen bei regelmäßiger Anwendung, die Gesundheit zu unterstützen und den Allgemeinzustand zu kräftigen.
 

Grenzen der Hausmedizin

Es gibt eine Vielzahl von erprobten Hausrezepten, die bei vielen akuten und chronischen Alltagserkrankungen lindernd oder heilend wirken. Sie können jedoch keineswegs dauerhaft den Gang zum Heilpraktiker oder Arzt ersetzen, damit eine Krankheit nicht verschleppt wird, die später nur noch mit stark wirkenden Medikamenten bekämpft werden kann. Wenn sich Symptome verstärken oder nach drei bis vier Tagen keine Besserung eintritt, sollten Sie unbedingt einen Mediziner aufsuchen. Wer gleichzeitig Medikamente einnimmt und Hausrezepte anwendet sollte den Heilpraktiker oder Arzt darüber informieren, denn die Wirkungen könnten sich gegenseitig beeinflussen. Bei allen Hausmitteln, die auf Kräutern basieren sollte bedacht werden, dass die Inhaltsstoffe ebenso wie andere Arzneimittel heilend wirken, d.h. dass zu viel auch schaden kann.
 
 
 

Anwendungsformen der Hausmedizin

Teezubereitungen (Phytotherapie), eine Einführung.

Aromatherapie, eine Einführung.

Bachblüten, eine Einführung.

Akupressur, eine Einführung.

Wickel, eine Einführung.

Wasseranwendungen (Hydrotherapie), eine Einführung.
 

Auf meinen Seiten erhalten Sie zu einigen Anwendungsformen der Hausmedizin und zur Selbstbehandlung ausführlichere Informationen.
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Es kann keinerlei Haftung für Ansprüche übernommen werden, die aus dieser Internet-Veröffentlichung erwachsen könnten.

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Teezubereitung 

Traditionell werden viele Erkrankungen mit Teezubereitungen behandelt. Dies ist wohl die älteste Form der Phytotherapie überhaupt und zudem denkbar leicht in der Anwendung.
 

Zubereitungsarten

Jeder Tee entfaltet seine Wirkungen durch bestimmte Zubereitungsarten, denn nur so sind die gewünschten Eigenschaften der Kräuter gewährleistet. Man unterscheidet zwischen Aufguss, Auszug und Abkochungen. Beim Aufguss werden die gewünschten Tee-Kräuter mit kochendem Wasser übergossen, bedeckt und nach 5-15 Minuten abgesiebt. Die Zubereitung durch Abkochen erfolgt, indem man die Kräuter mit kaltem Wasser ansetzt und bedeckt 3-15 Minuten aufkocht, danach werden sie abgesiebt. Ein Auszug wird hergestellt, indem man Kräuter in kaltem Wasser ansetzt und bis zu 8 Stunden unter gelegentlichem Umrühren ziehen lässt und danach absiebt. Je nach Pflanzenart sollte die geeignete Zubereitungsart gewählt werden.

Geeignete Tees bei Husten und Erkältungen: Purpursalbei und Thymian werden bei Halsschmerzen in gleicher Menge für einen Tee verwendet, ca. 10 Minuten ziehen lassen und abseihen. Beim ersten Anzeichen einer Erkältung sollten je 1Teelöffel Pfefferminze, Holunderblüten, Kamille und eine Prise Lavendel pro Tasse verwendet werden. Einen Hauch Ingwer, 1Teelöffel Honig und eine Scheibe Zitrone zugeben und einen Aufguss zubereiten. Bei Husten nimmt man frische oder getrocknete Blätter und Blüten von Ysop und bereitet einen Teeaufguss. Dieser sollte mit Honig gesüßt werden, da er etwas bitter schmeckt.
Bei Verdauungsbeschwerden eignen sich folgende Tees: Fenchelsamen helfen bei Verdauungsbeschwerden und Blähungen, dafür die Fenchelsamen zerstoßen und in einem Emailtopf 10 Minuten köcheln lassen. Ein wohlschmeckender Verdauungstee wird aus gleichen Teilen Pfefferminze und Zitronenmelisse hergestellt. 
Tees bei Schlafstörungen: Ein Schlaftee wird aus gleichen Teilen Linden- und Holunderblüten hergestellt, für zusätzliche Entspannung sorgt eine Prise Lavendel. Ein Gute-Nacht-Tee aus Baldrianwurzeln wird zubereitet, indem man die getrockneten Wurzeln raspelt und 20 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lässt. Abkühlen lassen, abseihen, wieder erhitzen und trinken.
Bei Kopfschmerzen, Nervosität und Depressionen haben sich folgende Mischungen bewährt: Rosmarin wirkt stärkend und erfrischend, bei Nervosität gibt man noch ein paar Zehrkrautblätter hinzu. 
Johanniskraut ist das bewährte Mittel gegen Depressionen und Verstimmungen, dazu die frischen oder getrockneten Blüten und Blätter verwenden und einen Aufguss zubereiten. Die Zitronenmelisse wirkt ebenfalls stimmungsaufhellend bei Nervosität und depressiven Verstimmungen.

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Aromatherapie

Grundlagen

Die Aromatherapie stützt sich auf die therapeutische Wirkungen der ätherischen Öle. Jede Aromapflanze liefert eine charakteristische Reihe von ätherischen Ölen. Jede Pflanzenart speichert ihre ätherischen Öle in unterschiedlichen Teilen: in Wurzeln, Blättern, Rinde, Knospen, Blüten, Frucht oder Samen. Für eine effektive Extraktion der ätherischen Öle müssen spezielle Verfahren angewendet werden. Nicht alle Methoden zur Gewinnung ergeben ätherische Öle, die zur medizinischen Verwendung geeignet sind. Nur die durch Auspressen und Wasserdampfdestillation gewonnenen ätherischen Öle sind heilkräftig. Öle, die durch eine Extraktion mit Hilfe von Lösungsmitteln gewonnen wurden, sind nur für die Parfum- und Kosmetikherstellung verwendbar. Sie werden nicht zu therapeutischen Zwecken eingesetzt, da sich im Endprodukt noch Reste des Lösungsmittels befinden. Um therapeutisch zufrieden stellende Ergebnisse zu erzielen, sollten nur bekannte und sowohl in botanischer, pflanzenheilkundlicher als auch in chemischer Hinsicht genau definierte ätherische Öle verwendet werden.

Wirkungen der ätherischen Öle

Die Essenzen erzeugen Veränderungen der normalen Körperfunktionen und sollen eine durch Krankheit, Anspannung oder andere Belastungen verlorene Harmonie wieder herstellen. Je nach Menge des verabreichten ätherischen Öls lässt sich die Stärke der Wirkung abwandeln, um sie den individuellen Bedürfnissen des Anwenders anzupassen. Beim Inhalieren wandern die ätherischen Öle beispielsweise durch die Nasenhöhlen und regen den Riechnerv an, der den Reiz in verschiedene Bereiche des Gehirns leitet. Von dort aus beeinflussen sie das Nerven- und Hormonsystem. Wenn z.B. der Schläfenlappen stimuliert wird, werden Gedächtnis, Konzentration und Lernfähigkeit beeinflusst. Gelangen die Reize in den Thalamus, wirken sie auf Gefühle ein. Wenn der Hypothalamus angeregt wird, wirkt dieser auf die Hypophyse, eine Drüse, die ihrerseits wieder den Hormonhaushalt im Körper beeinflusst. Diese Wirkungen können eine bestimmte Aktivität anregen, hemmen, reizen oder harmonisieren. Die Aromatherapie hat Auswirkungen auf das Immunsystem, Nervensystem, Atemsystem, Verdauungssystem, die Haut, Muskeln und Gelenke und auf die Gefühle.

 
Rosmarin................anregend und kreislaufstabilisierend
Minze........................kühlend und krampflösend
Kamille.....................nervenberuhigend und entkrampfend
Rose.........................befreiend und beruhigend
Lavendel.................entkrampfend und entspannend
Zypresse.................stärkend und aufrichtend
Mandarine...............regenerierend und stabilisierend
Neroli........................kräftigend und ausgleichend
Bergamotte.............anregend und optimistisch
Citronelle.................aufmunternd und erfrischend
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Bachblütentherapie
 

Die Bachblütentherapie wird als ganzheitliche Methode zur Harmonisierung der Persönlichkeit, Anregung der Selbstheilungskräfte und spirituellen Entfaltung bezeichnet. Das Ziel der Therapie ist die Selbsterkenntnis und seelische Weiterentwicklung, die jeder Krankheit den Boden entziehen soll. Die Ursache von Krankheit wird in unharmonischen Zuständen wie etwa Charakterschwächen gesehen. 

Mit Hilfe der Blütenessenzen versucht man, sie aufzulösen beziehungsweise ihr positives Potenzial zu befreien. Krankheiten werden als Botschaften der Seele begriffen, die sich durch den Körper ausdrückt und auf diese Art auf Fehler in der Lebensgestaltung hinweist. Die verwendeten Blütenessenzen sollen auf der feinstofflichen Ebene wirken, gewissermaßen als Botschaften oder Informationen der Seele der Pflanze an die Seele oder das Energiefeld des Menschen. 
 
 

"Krankheit wird sich mit den zur Zeit angewandten materialistischen Methoden niemals wirklich heilen oder ausmerzen lassen, weil ihr Ursprung nicht im Materiellen liegt. Denn das, was wir als Krankheit bezeichnen, ist nur das körperliche Endresultat des anhaltenden Wirkens tiefer liegender Kräfte."
Edward Bach
Dr. Edward Bach (1886-1936)

Begründet wurde die Bachblütentherapie 1930 durch den britischen Arzt Edward Bach. Auf der Suche nach einer natürlicheren Heilmethode als der Schulmedizin kam er intuitiv auf 38 wildwachsende Blumen, Büsche und Bäume sowie die Heilkraft von Quellen. Er schrieb ihnen die Fähigkeit zu, durch ihre hohe energetische Schwingung die menschliche Schwingung zu erhöhen und das Bewusstsein für Botschaften des höheren Selbst zu öffnen. Denn erst durch eine Veränderung der Lebenseinstellung und ein Leben im Einklang mit der Seele werde Heilung möglich, war Edward Bach überzeugt.

Korrespondierend mit den 38 Bachblüten listete Bach 38 negative seelische Zustände als Krankheitsauslöser auf. Jeder einzelne davon äußert sich in klar definierbaren Gemütsverfassungen und Beschwerden, die jeweils mit Hilfe der zugeordneten Blütenessenz in ihr positives Gegenteil verkehrt und damit kuriert werden sollen. Um die Essenz der Pflanzen aus ihrem materiellen Körper zu lösen, entwickelte Bach die "Sonnenmethode" und die "Kochmethode". 

Blüten, die im Spätfrühling und Sommer blühen, werden an sonnigen Morgen gepflückt und in Quellwasser gelegt. Durch das Sonnenlicht soll die Essenz der Blüten auf das Wasser übergehen, das danach mit Alkohol haltbar gemacht wird. Die Kochmethode wird für Blüten verwendet, die bereits früh im Jahr blühen, wenn die Sonne noch nicht ihre volle Kraft entfaltet hat. Sie werden ausgekocht, gefiltert und ebenfalls mit Alkohol präpariert. Noch heute sammelt man die Original-Bachblüten an den von Bach genannten Fundorten.
 

Die 38 Bachblüten

1. Agrimony (Odermenning): 
Schlüsselsymptome: innere Unruhe, Beklemmungen, vorgespiegelte Fröhlichkeit und Sorglosigkeit
Potenzial: Ausgeglichenheit, Optimismus, Objektivität und Urteilsfähigkeit

2. Aspen (Espe): 
Schlüsselsymptome: undefinierbare Ängste, düstere Vorahnungen, geheime Furcht
Potenzial: Intuition, Sensibilität, angstlose Wahrnehmungsfähigkeit

3. Beech (Rotbuche): 
Schlüsselsymptome: Engstirnigkeit, Intoleranz, Arroganz, Kritiksucht
Potenzial: Verständnis, Toleranz, Unterscheidungsvermögen, geistiger Scharfblick

4. Centaury (Tausendgüldenkraut): 
Schlüsselsymptome: Unterwerfung, Fremdbezogenheit, Passivität, Willensschwäche
Potenzial: innere Unabhängigkeit, Fähigkeit ja und nein zu sagen, sich abzugrenzen und zu integrieren

5. Cerato (Bleiwurz): 
Schlüsselsymptome: mangelndes Vertrauen in die eigene Intuition, ständige Suche nach Ratschlägen
Potenzial: Vertrauen in die Intuition, Entscheidungsfähigkeit

6. Cherry Plum (Kirschpflaume): 
Schlüsselsymptome: Angst, den Verstand zu verlieren, Temperamentsausbrüche, Verzweiflung
Potenzial: Ruhe und Gelassenheit, Offenheit, Mut, Kraft, Selbstkontrolle

7. Chestnut Bud (Rosskastanienknospe): 
Schlüsselsymptome: Wiederholung der immer gleichen Fehler, fehlende Lernfähigkeit
Potenzial: gute Beobachtungsgabe, Lernen durch eigene und fremde Erfahrungen

8. Chicory (Wegwarte): 
Schlüsselsymptome: Herrschsucht, Manipulation, Selbstmitleid, Egoismus
Potenzial: selbstlose Liebe, Mütterlichkeit, Wärme, Feingefühl, Geborgenheit in sich selbst

9. Clematis (Weiße Waldrebe): 
Schlüsselsymptome: Flucht in Tagträume, Unaufmerksamkeit, fehlendes Interesse, Unbewusstheit
Potenzial: Interesse an der Gegenwart, Realitätssinn, schöpferische, künstlerische Inspiration

10. Crab Apple (Holzapfel): 
Schlüsselsymptome: Gefühl von Unreinheit, Perfektionismus, übertriebene Schamhaftigkeit
Potenzial: Fähigkeit zur Transformation, Großzügigkeit, Sinn für Zusammenhänge

11. Elm (Ulme): 
Schlüsselsymptome: Gefühl der Unfähigkeit, erdrückendes Verantwortungsgefühl
Potenzial: Selbstvertrauen, innere Sicherheit, gesundes Verantwortungsbewusstsein

12. Gentian (Herbst-Enzian): 
Schlüsselsymptome: Selbstzweifel, Pessimismus, Unsicherheit, schnelle Entmutigung
Potenzial: Zuversicht, Konfliktfähigkeit, Gottvertrauen

13. Gorse (Stechginster): 
Schlüsselsymptome: Hoffnungslosigkeit, Resignation, innere Müdigkeit
Potenzial: Hoffnung, Zuversicht

14. Heather (Heidekraut): 
Schlüsselsymptome: Selbstbezogenheit, Sucht nach Publikum, Geschwätzigkeit, Bedürftigkeit
Potenzial: Einfühlungsvermögen, Kommunikationsfreudigkeit, Interesse an anderen Menschen

15. Holly (Stechpalme): 
Schlüsselsymptome: Misstrauen, Eifersucht, Hass, Neid
Potenzial: bedingungslose Liebe, Vertrauen, Großzügigkeit, innere Harmonie

16. Honeysuckle (Geißblatt): 
Schlüsselsymptome: Flucht in die Vergangenheit, Nostalgie, kein Bezug zur Gegenwart
Potenzial: Leben im Hier und Jetzt, Loslösung von der Vergangenheit, Veränderungsbereitschaft

17. Hornbeam (Hainbuche): 
Schlüsselsymptome: mentale und körperliche Erschöpfung, Müdigkeit
Potenzial: Antriebskraft, Durchhaltevermögen, lebhafter Geist

18. Impatiens (Drüsentragendes Springkraut): 
Schlüsselsymptome: Ungeduld, Gereiztheit, überschießende Reaktionen
Potenzial: Geduld, Gelassenheit, Verständnis, Mitgefühl

19. Larch (Lärche): 
Schlüsselsymptome: Mangel an Selbstvertrauen, Minderwertigkeitsgefühl, Erwartung von Fehlschlägen
Potenzial: Selbstwertgefühl, Selbstvertrauen, Beständigkeit

20. Mimulus (Gefleckte Gauklerblume): 
Schlüsselsymptome: bewusste Ängste, Angst vor der Welt, Furchtsamkeit, Scheu
Potenzial: Mut, Vertrauen, Tapferkeit, bereit, sich dem Leben zu stellen

21. Mustard (Ackersenf): 
Schlüsselsymptome: Schwermut, grundlose Melancholie, Depression
Potenzial: Lebensfreude, Ausgeglichenheit, Heiterkeit, Stabilität, Klarheit

22. Oak (Eiche): 
Schlüsselsymptome: übergroßes Pflichtgefühl, verbissene Beharrlichkeit, neigt zu Überarbeitung
Potenzial: Ausdauer, Stärke, Vernunft, Zuverlässigkeit

23. Olive (Ölbaum): 
Schlüsselsymptome: totale Erschöpfung, extreme Ermüdung von Körper und Geist
Potenzial: Vitalität, Lebenskraft auch bei Belastungen, innerer Friede, Energiereserven

24. Pine (Kiefer): 
Schlüsselsymptome: Selbstvorwürfe, Schuldgefühle, übertriebene Reue, Mutlosigkeit
Potenzial: Verantwortungsgefühl, Fähigkeit zu vergeben, auch sich selbst, Verständnis

25. Red Chestnut (Rotblühende Kastanie): 
Schlüsselsymptome: übersteigerte Sorge und Angst um andere
Potenzial: ruhige Sicherheit, Positivität

26. Rock Rose (Gelbes Sonnenröschen): 
Schlüsselsymptome: Panik, extreme Angstzustände, Terror
Potenzial: Heldenmut, Stärke in Krisensituationen

27. Rock Water (Wasser aus Heilquellen): 
Schlüsselsymptome: strenge Moral, Starre, Beharrlichkeit, Selbstkasteiung
Potenzial: Anpassungsfähigkeit, Idealismus, Disziplin, Beständigkeit

28. Scleranthus (Einjähriger Knäuel): 
Schlüsselsymptome: Sprunghaftigkeit, Unschlüssigkeit, Unausgeglichenheit, Stimmungsschwankungen
Potenzial: Entschlossenheit, Konzentrationsfähigkeit, Ausgeglichenheit, Flexibilität, Vielseitigkeit

29. Star of Bethlehem (Goldiger Milchstern): 
Schlüsselsymptome: leiden unter Schockerlebnissen auf allen Ebenen
Potenzial: schnelle Erholungsfähigkeit, Selbstschutz, innere Kraft

30. Sweet Chestnut (Edelkastanie): 
Schlüsselsymptome: tiefe Verzweiflung, Beklemmung, Untröstlichkeit, an den Grenzen der Belastbarkeit
Potenzial: Fähigkeit der Wandlung, Vertrauen in die Notwendigkeit der Erfahrungen, Glaube

31. Vervain (Eisenkraut): 
Schlüsselsymptome: Fanatismus, Übereifer, Anspannung, Verbitterung
Potenzial: ansteckender Idealismus, Begeisterungsfähigkeit

32. Vine (Weinrebe): 
Schlüsselsymptome: Tyrannei, Machthunger, Autoritätsansprüche
Potenzial: natürliche Autorität, Führungsqualitäten, Willensstärke

33. Walnut (Walnuss): 
Schlüsselsymptome: Beeinflussbarkeit, Verunsicherung in Phasen des Neubeginns, Wankelmut
Potenzial: Pioniergeist, Beständigkeit, Mut zum Neubeginn, innere Unabhängigkeit
 

34. Water Violet (Sumpfwasserfeder): 
Schlüsselsymptome: Isoliertheit, Stolz, Herablassung, Einsamkeit
Potenzial: Liebenswürdigkeit, Souveränität, Demut, Weisheit
Sumpfwasserfeder (Water Violet)

35. White Chestnut (Weißblühende Rosskastanie): 
Schlüsselsymptome: unaufhörlich kreisende Gedanken, zermürbender innerer Dialog
Potenzial: Gelassenheit im Denken, Ruhe, innerer Frieden

36. Wild Oat (Waldtrespe): 
Schlüsselsymptome: Unzufriedenheit, Zweifel an Zielen, Unentschiedenheit
Potenzial: Klarheit in puncto Lebensziel und Bestimmung, Selbstverwirklichung, Identifikation

37. Wild Rose (Heckenrose): 
Schlüsselsymptome: Apathie, innere Kapitulation
Potenzial: Lebenslust, Freude am Gestalten

38. Willow (Gelbe Weide): 
Schlüsselsymptome: Destruktivität, Negativität, Groll, Verbitterung, Ausgeliefertheit
Potenzial: Positivität, Eigenverantwortung 

39. Rescue Remedy (Notfalltropfen):
Zusammensetzung: Cherry Plum, Clematis, Impatiens, Rock Rose, Star of Bethlehem
Anwendung: in Schocksituationen, bei Verletzungen, Unfällen, akuten Schmerzen, Ohnmacht, 
Erschöpfung, vor ärztlichen Eingriffen, rund um eine Geburt, in Krisensituationen, bei Stress
 

Behandlung 

Die Bachblütentherapie soll einerseits Krankheiten vorbeugen helfen, andererseits die Selbstheilungskräfte anregen. Die erforderliche Zusammensetzung der Blütenmischung wird nach einem Erstgespräch mit Hilfe eines Fragebogens bestimmt, der die Einschätzung der psychischen Befindlichkeit und Lebenssituation erleichtert. Darüber hinaus werden sensitive Diagnosetechniken angewendet, wie etwa Pendeln, Bachblütenkarten oder Vertrauen auf die Intuition. Diese Techniken sollten nach Empfehlung des englischen Bach-Centers allerdings nur ergänzend zur Gesprächsdiagnose durchgeführt werden und sie nicht ersetzen.

Für die Herstellung von Bachblütenmischungen sind 20- oder 30-ml-Flaschen mit Pipette gebräuchlich, die zu 3/4 mit Wasser und 1/4 mit Alkohol gefüllt werden. Mit dieser Mischung werden die ausgewählten Bachblüten aus den "stockbottles" - den Vorratsflaschen mit den konzentrierten Blütenessenzen - vermengt. Es sollten maximal secchs bis sieben verschiedene Blüten zusammengemischt werden, um nicht einen zu intensiven und vielschichtigen inneren Prozess auszulösen. Die Tropfenmischung wird auf oder unter die Zunge geträufelt. Wie bei der Homöopathie kommt es auch bei der Bachblütentherapie manchmal zu Erstreaktionen, die wie eine vorübergehende Verschlechterung der Situation empfunden werden können. Sie werden als ein Zeichen dafür betrachtet, dass ein Veränderungsprozess in Gang gesetzt wurde. 
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Bach Original Bottles
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Der Inhalt eines Fläschchens reicht etwa einen Monat lang, danach wird die Mischung meist verändert. Je chronischer ein Zustand ist, desto länger kann die Behandlung dauern. Sie schwankt meist zwischen einem und 20 Monat(en). Notfalltropfen sind für den kurzfristigen Gebrauch in Akutsituationen gedacht, in denen rasche Wirkung gefragt ist. Kinder reagieren meist schneller auf die Bachblütentherapie als Erwachsene.
Die Tinkturen wurden von Richard Bach auch zur äußerlichen Anwendung als Umschläge empfohlen. Darüber hinaus werden sie auch für Salben, als Badezusatz oder für Massagen verwendet.
 

Anwendungsgebiete 

Für manche Menschen ist die Bachblütentherapie eine Unterstützung ihres Selbsterkenntnisprozesses. Sie wird häufig vorbeugend oder bei psychosomatischen Beschwerden eingesetzt. Als eine Art psychische Reinigungstherapie soll sie über den Umweg der seelisch-geistigen Ebene auch auf den Körper wirken. Darüber hinaus wird die Bachblütentherapie zur Stimmungsverbesserung und in psychischen Ausnahmesituationen eingesetzt.

Bachblüten werden manchmal auch Tieren eingeflößt - zum Beispiel Notfalltropfen gegen Silvesterpanik bei Hunden - und sogar Pflanzen verabreicht, etwa nach dem Umtopfen. 
 

Wirkweise und Wirksamkeit

Skeptiker lassen bestenfalls den Placebo-Effekt als Erklärung einer möglichen Wirkung der Bachblüten gelten und vermissen wissenschaftliche Heilnachweise. Die Blütenessenzen haben zwar keine bekannten Nebenwirkungen, alkoholabhängige Menschen sollten zur Haltbarmachung jedoch besser Obstessig verwenden oder die Bachblüten ausschließlich mit Wasser mischen. Das gilt auch, wenn die Tropfen Kindern oder kleinen Tieren verabreicht werden sollen. Die Tropfenmischung wird in diesen Fällen mit Wasser verdünnt eingenommen, statt sie auf die Zunge zu träufeln. 
 

Risiken und Gefahren 

Bei körperlichen Erkrankungen kann die Bachblütentherapie eine andere medizinische Behandlung nicht ersetzen, sondern nur ergänzen. Wer sich in lebensgefährlichen Situationen wie Unfällen, bei Erstickungs- oder Herzanfällen ausschließlich auf die Wirkung von Notfalltropfen verlässt, geht ein lebensgefährliches Risiko ein.

Bei der Blütentherapie können vereinzelt Unverträglichkeiten und Allergien auftreten.

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Akupressur

Unter Akupressur versteht man die gezielte Massage spezieller Punkte, die auf der Körperoberfläche liegen. Akupressur ist eng verwandt mit der Akupunktur, die im 1. und 2. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung in China entwickelt wurde. Beide Methoden basieren auf den gleichen Grundlagen und Vorstellungen der traditionellen fernöstlichen Medizin, wonach alle Krankheiten oder Beschwerden auf einer Störung des Energieflusses (Qi) basieren. Diese Energie bewegt sich in einem Netz von Energiebahnen, den Meridianen, die im Körper und auf der Körperoberfläche verlaufen. Alle in der Akupressur verwendeten Behandlungspunkte stellen Zugangswege zu den Energiebahnen dar. Durch ihre Stimulation von außen, können Energieblockaden gelöst oder überschüssige Energie abgeleitet werden. So wird das körperliche und seelische Gleichgewicht wieder hergestellt und Beschwerden beseitigt.

Ideal zur Selbstbehandlung
Die Akupressur ist eine typische Maßnahme zur Selbstbehandlung, denn sie erfordert keine Hilfsmittel, lässt sich leicht erlernen und überall schnell, einfach und nebenwirkungsfrei anwenden.

Richtig akupressieren
Alle Akupressurpunkte können mit der Fingerkuppe massiert werden. Man unterscheidet zwischen Drücken, Punktieren, Schieben, Teilen und Vereinigen. Dabei werden die Finger in entsprechender Form auf dem Massagepunkt bewegt. Der Massagedruck richtet sich nach der Lage der Punkte. Punkte im Bereich von Muskeln können kräftig massiert werden, während Punkte im Gesicht oder auf knöchernen Körperteilen vorsichtig behandelt werden sollen.

Wann hilft Akupressur?
Das Hauptanwendungsgebiet ist die Behandlung leichter und mittelschwerer Schmerzen, wie Kopfschmerzen, Nacken- und Schulterschmerzen. Auch Schlaflosigkeit, Nervosität, Übelkeit, Verstopfung und Menstruationsstörungen lassen sich durch Akupressur sehr gut behandeln. Wie bei jeder anderen Form der Selbsthilfe sollte zuvor sichergestellt sein, dass keine schwerwiegende Erkrankung für die Beschwerden verantwortlich ist.

Wann die wichtigsten Punkte wirken
Ein Punkt, der sehr gut gegen Übelkeit, Brechreiz und Schluckauf wirkt, liegt an der Innenseite des Handgelenks zwischen den zwei tastbaren Hauptsehnen zweieinhalb Querfinger vom Handgelenk entfernt. Massieren Sie den Punkt mit dem Zeigefinger ca. 60 s vom Körper in Richtung Hand. Ein hilfreicher Punkt gegen allgemeine Schmerzen, Kopfschmerzen, Zahnschmerzen und Erkältungskrankheiten liegt am Fuß zwischen dem zweiten und dritten Zeh einen halben Querfinger entfernt von der Zwischenzehhaut. Dieser Punkt wird mit dem Nagel des Daumens oder Zeigefingers für 30-60 Sekunden vom Körper in Richtung Fuß massiert.
 
 

Weiterführende Literatur:

Soforthilfe mit Akupressur von Hermine Tenk
4. Auflage
1998, 60 Seiten, viele erklärende Abbildungen, Format: 19 x 13 cm, kartoniert
ISBN 3-85175-708-4, Euro 8,70 

Die Autorin hat in kurzer und prägnanter Form eine Übersicht der wichtigsten Notfälle und deren Behandlung durch Akupressur, also ohne Gerät und Medikament, gegeben. Mit dieser Methode der Traditionellen Chinesischen Medizin lässt sich jede akute Notsituation "in den Griff" bekommen, wie Nasenbluten, Lumbago, Kopfschmerzen, Kreislaufkollaps, Zahnschmerzen, akuter Durchfall, Koliken, Wadenkrämpfe, akute Harnverhaltung usw. 
In klaren Skizzen werden Erklärungen zu jeder Maßnahme gegeben. 
 

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Wickel, Packungen und Auflagen

Wickel
Die fast unzähligen verschiedenen Formen des Wickels sind nichts anderes als eine Art von Wasseranwendung auf dem ganzen Körper oder auf einzelnen Stellen. Das Anlegen eines Wickels geschieht fast immer nach dem gleichen Prinzip. Man braucht drei verschiedene Tücher: ein großes, saugfähiges Leintuch als nasses Tuch, ein etwas größeres Zwischentuch und ein noch etwas größeres Flanelltuch oder eine Wolldecke. Für alle Wickel gilt, dass sie so stramm wie möglich angelegt werden, ohne jedoch einzuengen oder gar einzuschnüren.

Der Halswickel beispielsweise wirkt heilend auf alle Entzündungen der Halsorgane und beeinflusst positiv die Durchblutung der Schleimhaut im Hals, im Kehlkopf und in der Nase. Er ist damit ein gutes Mittel gegen Schnupfen. Der Halswickel wird immer nur kalt angewendet. Der Wadenwickel wirkt fiebersenkend während einer Infektionskrankheit, dafür wird er alle 5 Minuten erneuert und der Vorgang 2-3 Mal wiederholt. Ein guter Zusatz im Wasser ist Essig, der die fiebersenkende Wirkung noch unterstützt. Bei Anwendung von länger als 20 Minuten wirkt der Wadenwickel beruhigend und entzündungshemmend. Er ist so ein gutes Mittel gegen Einschlafstörungen, hohen Blutdruck, Unruhe und Kopfschmerzen. 

Der Leibwickel reicht von den Achselhöhlen bis über den Bauch und wirkt entkrampfend und entgiftend auf die Bauchorgane und hilft vor allem bei Erkrankungen des Oberbauches, Gallenbeschwerden, Verstopfung, Durchfall und Darmentzündungen. Ein guter Zusatz ist hierbei das Kümmelöl, es unterstützt die krampflösende Wirkung.

Auflagen und Kompressen
Wärme in jeder Form ist wohl das einfachste und erfolgreichste Hausmittel. Auflagen und Kompressen gehören zu den Maßnahmen, die gezielt bestimmten Körperteilen Hilfe verschaffen. Sie werden oft mit verschiedenen Zusätzen, wie Heilerde, Kartoffelbrei oder Kräutern verabreicht. All diese feuchten Wärmeanwendungen sind ideal bei heftigen Schmerzen, wie etwa Kreuzschmerzen oder Hexenschuss.

Die Kartoffelauflage, bei der die mit den Schalen gekochten Kartoffeln zu einem Brei zerdrückt werden und in einem Leinentuch auf den erkrankten Körperteil aufgelegt werden, hilft bei Schulter-, Nacken- und Rückenschmerzen, Arthrosen, Husten und Bronchitis. Die Auflage bleibt jeweils so lange liegen, wie sie als warm empfunden wird. Auflagen mit Heilerde wirken vor allem bei Wirbelsäulenschmerzzuständen, Muskelverspannungen und Hexenschuss (Lumbago). Dafür wird die Heilerde mit warmem Wasser zu einem Brei verrührt und in einem Tuch auf die entsprechende Körperstelle aufgelegt.
 

Kompressen sind die einfachere Variante der Auflagen, dabei wird einfach ein Frotteetuch in heißes Wasser getaucht und ausgewrungen, das feucht-heiße Tuch wird vorsichtig auf die schmerzende Stelle gelegt und immer wieder abgenommen, bis die Hitze erträglich wird. Dann wird das zweite Tuch als Wärmeschutz darüber gelegt und das ganze gut zugedeckt. Die Kompresse kann bei Bedarf 2-3 Mal erneuert werden. Ideal ist es die Kompresse mit einer Kräuteranwendung zu kombinieren, indem beispielsweise Arnika oder Kamille ins Wasser zugegeben wird.

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Wasseranwendung 

Die Anwendung von Wasser in Form von Bädern, Güssen, Inhalationen und Wickeln wird auch als Hydrotherapie bezeichnet. Schon die ältesten Kulturen kannten dieses natürliche Heilmittel; an seiner Wirksamkeit hat sich bis heute nichts geändert. Besonders bekannt wurde die wohltuende Wirkung des Wassers durch den Pfarrer Sebastian Kneipp (1821-1897), der auch als Wasserheiler von Wörishofen bezeichnet wurde. Die Anwendung des Wassers spürt man nicht nur auf der Hautoberfläche. Die Durchblutung des gesamten Körperteils der gebadet wird, wird verstärkt. Da die Hautnerven in Verbindung mit den Nerven stehen, die die inneren Organe versorgen, werden auch diese positiv beeinflusst. Bei kalten Wasseranwendungen dagegen ziehen sich die oberflächlichen Blutgefäße dann blitzschnell zusammen. Nach der Anwendung kommt es reflexartig zu einer Steigerung der Durchblutung und einem damit verbundenen Wärmegefühl.

Bäder
Ein warmes Bad ist nicht nur Vergnügen oder dient der Körperhygiene, sondern kann bei vielen Beschwerden heilend wirken. Man unterscheidet zwischen verschiedenen Anwendungsformen: Teil- und Vollbäder können als kalte, warme, wechselwarme oder temperaturansteigende Bäder durchgeführt werden.

Das kalte Armbad ist ein wahrer Muntermacher und bringt gestresste Manager oder erschöpfte Hausfrauen schnell wieder in Schwung. Fußbäder sind echte Allround-Hausmittel: Sie fördern die Durchblutung des gesamten Körpers und stabilisieren nebenbei noch den Kreislauf, außerdem wirken sie wohltuend entspannend. Das Wechselfußbad wirkt insbesondere bei Kreislaufstörungen, chronischen Erkältungskrankheiten, Kopfschmerzen, Einschlafstörungen und kalten Füßen. Am besten wirken die Anwendungen, wenn hinterher eine Ruhepause eingelegt wird, z.B. gut zugedeckt in einem Liegestuhl oder im Bett. 

Bevor Sie mit den Anwendungen beginnen, beachten Sie bitte, dass Bäder nicht für jeden geeignet sind. Wenn Sie unter einem zu hohen oder zu niedrigen Blutdruck leiden oder einen Herzinfarkt hatten, sollten Sie zunächst mit Ihrem Arzt sprechen, ob Bäder für Sie erlaubt sind.

Güsse - die Muntermacher
Um die Blutgefäße zu trainieren und eine angenehme Wärmeentwicklung in schmerzhaft verspannten Muskeln zu erreichen sind Güsse unschlagbar, allerdings auch etwas gewöhnungsbedürftig. Denn das Wasser sollte dabei nur eine Temperatur von etwa 15°C haben. Wichtig ist, dass der Wasserstrahl ohne Druck auf den Körper gerichtet wird, so dass das Wasser wie ein Mantel am betreffenden Körperteil herunter fließen kann. 
Ein Gesichtsguss erfrischt bei geistiger und körperlicher Ermüdung, hilft bei Migräne und Zahnschmerzen, außerdem kann er auch als Schönheitsmittel dienen, weil er die Hautgefäße stark aktiviert. Der Knieguss dient zur Kräftigung der Konstitution und des Urogenitaltraktes, zur Linderung von Entzündungen der Haut und der Venen und hilft bei Krampfadern. Nach dem Guss wird das Wasser nur mit den Händen abgestreift, anschließend wärmt man sich in bequemer Kleidung auf.

Wechselduschen
Die Wechselduschanwendungen sind fast Alleskönner unter den Wasseranwendungen – kein Wunder, dass viele Menschen auf sie schwören. Wechselduschen beleben und regen den Kreislauf und Stoffwechsel an, heben müde Morgenstimmung und niedrigen Blutdruck, beruhigen aber auch die Nerven und regulieren depressive Verstimmungen, Abgeschlagenheit oder Einschlafstörungen.

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