Schon gelesen - news vom Tage - 12.1.03
 
 
"Blairs Labour-Partei macht ihrem Premier Druck
 Doch in der Labour-Partei des Premierministers Blair gibt es nach übereinstimmenden
 Berichten britischer Sonntagszeitungen großen Widerstand gegen einen Irak-Krieg.
 Mehrere Minister hätten Blair gewarnt, dass er seine Strategie unbedingt besser
 "verkaufen" müsse, berichtete der "Sunday Telegraph". Sonst drohe ihm eine Rebellion
 von Abgeordneten und Parteimitgliedern. 

 Große Bedenken gegen einen Krieg
 Umfragen des "Sunday Telegraph" und des "Independent on Sunday" unter
 Wahlkreis-Vorsitzenden der Labour-Partei ergaben, dass dort große Bedenken gegen
 einen Krieg vorherrschen, vor allem ohne Unterstützung der Vereinten Nationen. Donald
 Anderson, der Vorsitzende des außenpolitischen Ausschusses im britischen
 Unterhaus, sagte: "In einer Demokratie braucht man für jeden Krieg öffentliche
 Unterstützung, und Tatsache ist, dass die Öffentlichkeit noch nicht davon überzeugt ist."

Quelle

und



 
 
"Viele Häftlinge unschuldig in der Todeszelle 
 Vor rund drei Jahren war in Illinois eine Studie über das Rechtssystem in Auftrag
 gegeben worden, nachdem Ermittlungen ergeben hatten, dass 13 Häftlinge unschuldig
 in der Todeszelle gesessen hatten. Seit Wiedereinführung der Todesstrafe 1976 bis
 Ende 2002 wurden in den USA 820 Menschen hingerichtet, allein 71 im vergangenen
 Jahr. Derzeit sitzen in den USA etwa 3700 Frauen und Männer in der Todeszelle. 
Studie der Uni Maryland: Todesstrafe ist rassistisch 
 Ehrlichs Vorgänger, der Demokrat Parris Glendening, hatte im Mai 2002 die Aussetzung
 des Vollzuges angeordnet. Grund war das Ergebnis einer Untersuchung der Uni
 Maryland über die Ungleichbehandlung bei Todesstrafe. Schwarze Amerikaner, die
 einen Weißen umgebracht haben, werden weit häufiger als andere Straftäter zum Tode
 verurteilt." 
Quelle

 
 
Todesstrafe, 
im Strafrecht zahlreicher Länder verankerte schwerste Kriminalstrafe, die in der Hinrichtung des Verurteilten besteht. 

Sie wird bei schweren Verbrechen - vor allem auch im militärischen oder politischen Bereich - verhängt. 
Ausgehend vom Umgang mit menschlichem Leben zur Zeit des Nationalsozialismus, 
in der 16 000 Menschen hingerichtet wurden, wurde die Todesstrafe in der Bundesrepublik 

1949 durch Artikel 102 des Grundgesetzes
abgeschafft . 

In der DDR war es juristisch bis 1987 möglich, sie zu vollstrecken. 
In der Schweiz ist die Todesstrafe militärstrafrechtlich immer noch existent. 
Doch gibt es auch hier Bestrebungen, sie abzuschaffen. 

Die Ausübung der Todesstrafe in einigen Bundesstaten der USA (Erhängen, Erschießen, Gaskammer, Todesspritze, elektrischer Stuhl), wo sie nach ihrer Abschaffung 1972 in verschiedenen Bundesstaaten wieder eingeführt wurde, 
oder im Iran (Steinigen), hat, begleitet von aktuellen Tendenzen (Terrorismus, Zunahme der Gewaltkriminalität etc.), 

immer wieder zu öffentlichen Diskussionen über ihre Berechtigung geführt. 

Argumente ihrer Befürworter sind dabei zumeist Sicherungs- und Abschreckungsgedanken, 
während ihre Gegner gerade dies bezweifeln und moralische Bedenken 
(Menschenwürde, Gefahr von Fehlurteilen, Einschätzung der Verbrechenssituation etc.) geltend machen. 

Auch wird mit der Todesstrafe dem Verurteilten die Möglichkeit einer Resozialisierung unumstößlich genommen. 
Weltweit sind die UN und Amnesty International um eine Ächtung der Todesstrafe bemüht. 

Das sechste Zusatzabkommen der Menschenrechtskonvention vom 28. April 1983 
verpflichtet die Unterzeichnerstaaten (unter ihnen die Bundesrepublik), von der Todesstrafe in Friedenszeiten abzusehen.
 
 

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Ich persönlich auch nicht!

witzig -der angegeben Link existiert -zweisparachig
und
FUN-Statistik
Für das Design allerdings schon!
Und natürlich für die Auswahl der Inhalte!
(Didaktische Reduktion)
 

[fri2003]

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