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Sachinformation "Pocken"

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Sachinformation "Diplomatie"

 

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Sachinformation Milliarden

 
 

 
 
 
Pocken
akute, äußerst ansteckende, oft tödliche Viruserkrankung, die allerdings völlig ausgerottet zu sein scheint. 

Nach einer Inkubationszeit (Zeitspanne zwischen Ansteckung und Ausbruch der Krankheit) von zwölf Tagen äußert sich die erste Krankheitsphase durch hohes Fieber, Abgeschlagenheit und Toxizität. 

Drei bis vier Tage später zeigt sich Ausschlag - im typischen Fall an Handflächen und Fußsohlen. Während der folgenden sechs bis zehn Tage entwickeln sich aus dem Ausschlag Pusteln. 

Ein Wiederaufflackern des Fiebers und der Toxizität sind Anzeichen für den Beginn des zweiten Stadiums. In dieser Krankheitsphase können die Pusteln durch Bakterien infiziert werden (Sekundärinfektion). 
Mit beginnender Genesung verkrusten die Pusteln und hinterlassen häufig Narben. Fieber und Toxizität gehen zurück. 

Der Tod tritt häufig infolge Infizierung von Lunge, Herz oder Gehirn ein. 

Ein Pockenpatient ist ab dem dritten Tag der Ansteckung und während der gesamten aktiven Erkrankungsphase infektiös. 
 
Im Jahr 1967 startete die Weltgesundheitsorganisation (World Health Organization, WHO) der Vereinten Nationen eine weltweite Impfkampagne gegen Pocken. Zu dieser Zeit trat die Krankheit mit einer Häufigkeit von zehn bis 15 Millionen Fällen jährlich auf, über zwei Millionen davon verliefen tödlich. 

Mitte 1975, als ganz Indien für pockenfrei erklärt wurde, gab es nur mehr wenige Fälle in zwei Ländern: Bangladesh und Äthiopien. 

Als 1979 zwei Jahre lang kein Pockenfall bekannt geworden war, erklärte die WHO die Welt für pockenfrei. 

Sie gab die Empfehlung aus, Schutzimpfungen gegen diese Krankheit einzustellen und Pockenviren, die noch in Labors aufbewahrt wurden, zu zerstören. 

Diesem Ersuchen wurde durch den Todesfall einer jungen Engländerin Nachdruck verliehen, die sich 1979 in einem Labor bei der Arbeit mit diesem Virus infiziert hatte. 

Gegenwärtig existieren nur noch in den USA, in Großbritannien, Russland und China Laborvorräte an Pockenviren.

"Pocken," Microsoft® Encarta® Enzyklopädie 2000. © 1993-1999 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.


 
 
Bestimmt nicht alles über "Diplomatie"
Der auswärtige Dienst 
Heute besetzen fast alle Nationen den auswärtigen Dienst mit Karrierebeamten, 
die auf der Basis von strengen Auswahlprüfungen ausgesucht werden. 

Früher wurde das diplomatische Personal nach politischen Gesichtspunkten eingestellt; oft kam dieses aus reichen Familien, die sich die beträchtlichen Kosten eines Diplomatenlebens leisten konnten, so dass dies die Staatskasse nicht belastete.

In den fünfziger Jahren des 19. Jahrhunderts führten Frankreich und Großbritannien für die Stellen des diplomatischen Dienstes Auswahlprüfungen ein; doch niedrige Gehälter begrenzten die Zahl der Personen, die es sich leisten konnten, in den auswärtigen Dienst einzutreten. 
In Großbritannien mussten alle Anwärter ein persönliches Mindesteinkommen für wenigstens die ersten beiden Jahre nachweisen. 

Seit dem 2. Weltkrieg sind Gehälter und Spesenbewilligungen gestiegen, so dass Personen aller Vermögensverhältnisse in den diplomatischen Dienst eintreten können. 

Unbedingte Voraussetzung für den Eintritt in den auswärtigen Dienst sind flüssige Sprachkenntnisse in wenigstens zwei Fremdsprachen.

"Diplomatie," Microsoft® Encarta® Enzyklopädie 2000. © 1993-1999 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.


 
Bestimmt nicht alles über Milliarden

 
GEOLOGISCHE ZEITBESTIMMUNG 
Sie umfasst die gesamte Geschichte der Erde, die vor etwa 4,6 Milliarden Jahren beginnt. Deshalb nimmt sie größenmäßig den zweiten Platz nach der astronomischen Zeitrechnung ein. Letztere umfasst das Alter des Universums (siehe Kosmologie). Die Geologen des letzten Jahrhunderts hatten nur spärliche Zeugnisse, mit deren Hilfe sie das Alter der Erde und die auf ihr vorkommenden Stoffe zu bestimmen versuchten.

"Zeitrechnung," Microsoft® Encarta® Enzyklopädie 2000. © 1993-1999 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.

Volkswagen AG
Auf dem westeuropäischen Markt erzielte VW 1998 den größten Absatz. Auch in Deutschland belegte der Konzern mit 19 Prozent Marktanteil Platz eins. Der Konzern steigerte seinen Umsatz 1998 um 18,5 Prozent auf 134 Milliarden DM, der Gewinn nach Steuern wuchs um 65 Prozent auf die Rekordmarke von 2,2 Milliarden DM. Im gleichen Jahr einigten sich die Bayerische Motoren Werke AG und die Volkswagen AG im Streit um die britische Automobilmarke Rolls-Royce: BMW soll demnach ab 2003 Luxusautos der Marke Rolls-Royce bauen und VW Autos der Marke Bentley produzieren.

"Volkswagen AG," Microsoft® Encarta® Enzyklopädie 2000. © 1993-1999 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.

Überstunden
In Deutschland wurden 1997 statistisch 1,8 Milliarden Überstunden geleistet, das entspricht etwa 59 Stunden Mehrarbeit pro Arbeitnehmer im Jahr.

"Überstunden," Microsoft® Encarta® Enzyklopädie 2000. © 1993-1999 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.

Staudamm
Für Dämme, die eine Überschwemmung verhindern sollen, ist das Dammvolumen die entscheidende Größe.
Der Stausee, der durch den Dammbau entsteht, kann mitunter sehr groß werden. Ein Beispiel ist der Karibasee, ein Wasserreservoir hinter dem 125 Meter hohen Kariba-Damm am Sambesi. Der Damm zwischen Zimbabwe und Sambia wurde 1960 fertiggestellt. Der See selbst ist 282 Kilometer lang, 5 180 Quadratkilometer groß und fasst ein Volumen von über 180 Milliarden Kubikmeter Wasser.

"Staudamm," Microsoft® Encarta® Enzyklopädie 2000. © 1993-1999 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.

Die Ausgaben für die Sozialhilfe betrugen nach den im August 1998 veröffentlichten neuesten Angaben des Statistischen Bundesamtes 1997 in Deutschland rund 44,5 Milliarden DM (1995: 52 Milliarden DM). Am Jahresende 1997 erhielten 2,9 Millionen Menschen laufende Hilfe zum Lebensunterhalt (8,7 Prozent mehr als im Vorjahr). Von den Sozialhilfeausgaben entfielen 1997 20,2 Milliarden DM (+3,8 Prozent) auf die Finanzierung der Hilfe zum Lebensunterhalt und 24,2 Milliarden DM (-20,3 Prozent) auf Maßnahmen der Hilfe in besonderen Lebenslagen, wobei 6,8 Milliarden DM auf die Leistungen für Pflegebedürftige entfielen (-51,3 Prozent). Sozialhilfeempfänger im früheren Bundesgebiet benötigten 38,9 Milliarden DM, Sozialhilfeempfänger in den neuen Ländern und Ostberlin 5,5 Milliarden DM. Damit sind die Sozialhilfeausgaben im Osten stärker gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen (-15,4 Prozent) als im Westen der Bundesrepublik (-10,2 Prozent).

"Sozialhilfe," Microsoft® Encarta® Enzyklopädie 2000. © 1993-1999 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.

Wirtschaftlich gesehen hat sich die Herstellung pornographischer Erzeugnisse und sexueller Hilfsmittel längst zu einer bedeutenden Branche entwickelt, die auf ein geschätztes jährliches Umsatzvolumen von ein bis zwei Milliarden DM kommt, wobei die Nähe des Marktes zur Illegalität eine hohe Dunkelziffer bedingt. Eine wachsende Bedeutung kommt pornographischen Angeboten im grundsätzlich nur schwer kontrollierbaren Internet zu.

"Pornographie," Microsoft® Encarta® Enzyklopädie 2000. © 1993-1999 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.

Diese Systeme haben eine typisch niedrige Ertragsrate mit Getreideernten, die von 0,5 bis einer Tonne pro Hektar reichen. Die ärmsten Länder haben gewöhnlich einen größeren Anteil dieser landwirtschaftlichen Systeme. Mitte der neunziger Jahre wurden 30 bis 35 Prozent der Erdbevölkerung, das sind 1,9 bis 2,1 Milliarden Menschen, von dieser dritten und weitgehend vergessenen Landwirtschaftsform ernährt. Gleichwohl sind diese Völker gegenwärtig von der Entwicklungspolitik ausgeschlossen, die sich allein auf die Länder mit großem landwirtschaftlichem Potential konzentriert.
AUSWIRKUNGEN EINER NACHHALTIGEN LANDWIRTSCHAFT 
Trotz der vergangenen Verbesserungen in der Nahrungsproduktion stehen die schwierigsten Herausforderungen noch bevor. Die Weltbevölkerung wird Schätzungen zu Folge im nächsten Jahrzehnt möglicherweise auf 8 bis 13 Milliarden Menschen anwachsen.

"Nachhaltige Entwicklung," Microsoft® Encarta® Enzyklopädie 2000. © 1993-1999 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.

Kriegsanleihe
vom Staat zur Kriegsführung aufgenommene langfristige Anleihe. Das Deutsche Reich finanzierte die Kosten des 1. Weltkrieges weitgehend über die Einnahmen aus neun direkt von der Bevölkerung gezeichneten Kriegsanleihen, die insgesamt rund 97 Milliarden Mark erbrachten, während 10 Milliarden Mark aus zusätzlichen Steuern und 57 Milliarden Mark aus anderen Finanzierungsquellen stammten. Nach dem Krieg übernahm der Staat die Kriegsanleihen als Staatsschuld im Verhältnis 1:40. Im 2. Weltkrieg griff die Reichsregierung zu anderen Formen der direkten und indirekten Inanspruchnahme der Bevölkerung zur Finanzierung des Krieges.

"Kriegsanleihe," Microsoft® Encarta® Enzyklopädie 2000. © 1993-1999 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.

Afrika, wo es bereits in den siebziger und achtziger Jahren zu großen Hungersnöten kam, könnte auch in den kommenden Jahrzehnten der am stärksten vom Hunger betroffene Kontinent sein. Zu den Ursachen für diese Katastrophen zählen Trockenheit, Desertifikation, arme Böden sowie zahlreiche Umstände, die die Einführung moderner landwirtschaftlicher Methoden bisher verhindern. Hinzu kommt ein schnelles Bevölkerungswachstum sowie die mangelnde Aufmerksamkeit mancher Regierungen für die Probleme in der Nahrungsmittelproduktion. Die Hungersnöte in Afrika waren in den letzten Jahren jeweils dort am schlimmsten, wo Krieg oder Unruhen herrschten, wie etwa im Tschad, im Süden des Sudans, in Äthiopien, Moçambique und Somalia.
Anfang der neunziger Jahre wurde weltweit mehr Nahrung produziert, als für die Versorgung der 5,3 Milliarden Menschen auf der Erde nötig gewesen wäre.

"Hungersnot," Microsoft® Encarta® Enzyklopädie 2000. © 1993-1999 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.

Gehirn
Teil des Zentralnervensystems (siehe Nervensystem), der bei Wirbeltieren im Schädel liegt.
Beim Menschen ist das Gehirn eine etwa 1,3 Kilogramm schwere Masse aus rosa-grauem Gewebe. Es besteht aus ungefähr zehn Milliarden Nervenzellen, die untereinander verknüpft sind und gemeinsam alle geistigen Funktionen steuern. Neben den Nervenzellen (Neuronen) enthält das Gehirn auch Stützzellen (Gliazellen), Blutgefäße und Organe, die Substanzen ausscheiden (siehe Neurophysiologie). Das Gehirn ist die Steuerzentrale für Bewegungen, Schlaf, Hunger, Durst und praktisch alle anderen Lebensfunktionen, ohne die der Organismus nicht existieren kann. Hier entstehen alle menschlichen Gefühle wie Liebe, Hass, Angst, Freude und Trauer. Außerdem empfängt und interpretiert das Gehirn die unzähligen Signale, die es über die Nerven von anderen Körperteilen und aus der Umgebung erhält.

"Gehirn," Microsoft® Encarta® Enzyklopädie 2000. © 1993-1999 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.

Der Weltverbrauch an fossilen Brennstoffen entspricht acht Milliarden Tonnen Öl pro Jahr, und er wird bis 2020 voraussichtlich auf 14 Milliarden Tonnen ansteigen. Der größte Teil des Mehrverbrauchs entsteht in den technisch und industriell hoch entwickelten Ländern sowie im Gefolge einer forcierten Industrialisierung einstiger Entwicklungsländer. China verbraucht eine Milliarde Tonnen Kohle pro Jahr und erwartet innerhalb von fünf Jahren eine Steigerung auf 1,5 Milliarden Tonnen, da seine Wirtschaft jährlich um mehr als zehn Prozent wächst. Im Durchschnitt kann für Entwicklungsländer angenommen werden, dass der Energieverbrauch um 1,5 Prozent steigt, wenn die Wirtschaft um ein Prozent wächst. Die schnell wachsende Bevölkerung in diesen Ländern verstärkt das Problem zusätzlich. Zahlen der Vereinten Nationen geben die Weltbevölkerung Mitte der neunziger Jahre mit gut fünf Milliarden an. 2040 wird sie voraussichtlich zehn Milliarden betragen, von denen acht Milliarden in Entwicklungsländern leben werden, deren Wirtschaften schnell wachsen, so dass ihr Energiebedarf steil ansteigen wird.

"Energieeinsparung," Microsoft® Encarta® Enzyklopädie 2000. © 1993-1999 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.

Mikrokapseldruck
Bei dieser Technik wird ein Papier verwendet, das mit Milliarden mikroskopisch kleiner Kapseln imprägniert ist, die einen flüssigen Farbstoff auf Photopolymerbasis enthalten. Das Papier wird einem von der Vorlage reflektierten Licht ausgesetzt. Dabei erhärten sich die Farbstoffe in den Kapseln im Verhältnis zur empfangenen Lichtmenge. Das belichtete Papier wird danach über Stahlwalzen gegen ein Empfängerpapier gepresst, wodurch unterschiedliche Anteile ungehärteten Farbstoffes auf das Papier gelangen und dort ein Bild formen. Das Verfahren eignet sich für kleine Mengen von Farbvervielfältigungen in hoher Qualität.

"Drucktechniken," Microsoft® Encarta® Enzyklopädie 2000. © 1993-1999 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.

Doch der medizinische Durchbruch geht noch immer an etwa 90 Prozent der deutschen Helicobacter-Opfer spurlos vorüber: Ihre Ärzte kurieren nur an den Symptomen herum, statt das Übel an der Wurzel zu bekämpfen. Statt Antibiotika verordnen sie gegen das Brennen im Magen nach wie vor Säurehemmer - für die Pharmaindustrie seit Jahrzehnten ein hartnäckig verteidigtes Milliardengeschäft.

"DER SPIEGEL: Impfung gegen Magengeschwüre," Microsoft® Encarta® Enzyklopädie 2000. © 1993-1999 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.

Actinium
chemisches Zeichen Ac, radioaktives Element (Ordnungszahl 89), das in der dritten Nebengruppe des Periodensystems steht. Actinium wird in zahlreichen Fachbüchern als erstes Glied der Actinoide aufgelistet, obwohl sein chemisches Verhalten eher denen des Lanthans ähnelt. Das Metall verdankt seinen Namen der Eigenschaft, im reinen Zustand zu leuchten (griechisch aktinoeis: strahlend); Actinium sendet u. a. intensive Gammastrahlung aus. Den ersten Nachweis für die Existenz dieses Elements gelang 1899 dem französischen Chemiker André Louis Debierne bei der Untersuchung von Pechblenderückständen. Folglich kommt das Metall in Uranerzen vor, wobei auf zwei Teile Actinium zehn Milliarden Teile Uran kommen.

"Actinium," Microsoft® Encarta® Enzyklopädie 2000. © 1993-1999 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.

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