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Unter Schamanen versteht man Menschen, die im Dienste ihrer Gemeinschaft stehen, Kranke heilen, ungeborene Seelen dazu bringen sich zu inkarnieren, aber auch mit paranormaler Gewalt gegen die Feinde ihrer Sch�tzlinge (das sind der Stamm, oder die Familie, die Freunde) vorzugehen. Im Gegensatz zu dem Begriff "Hexen", der bei uns negativ besetzt ist, haftet dem Begriff "Schamane/in", nichts negatives an. Dabei ist der Unterschied eigentlich nicht vorhanden.
Unter Hexe, oder Hexer versteht jeder etwas anderes. Aufgrund christlicher Ansichten wurden Hexen als Gehilfen des Teufels, der eine ganz und gar christliche Erfindung ist, angesehen und verbrannt, um angeblich ihr Seelenheil zu retten. Auf solche "Helfer" verzichtet jeder gerne. In Wahrheit waren die "Hexen"-Verfolger psychisch kranke Menschen, die mit ihrer sexuellen Neigung zu Frauen, die den "frommen" Leuten ja verboten war, nicht zurecht kamen. Diese Verfolgungen gingen so weit, dass selbst Katzen, die gar nicht anders konnten, als unschuldig zu sein, von solchen kranken Bestien verfolgt und ermordet wurden. Denn die Katze ist ein Wesen, dass Nachts sehen kann, selbstbewusst ist und dass man daher nicht dressieren kann, das oft Gefahr zu wittern scheint und manchmal auch noch schwarz ist. Den abergl�ubischen Menschen des Mittelalters waren diese Tiere daher suspekt.
Hunde hingegen sind den Hexenverfolgern kein teuflisches Zeichen, weil Hunde sich brav unterordnen. Hunde bilden Hierarchien, was "Mann" gut findet, weil es ihm bekannt vor kommt. |
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Hunde nehmen aber auch in primitiven Kulturen oft eine wichtige Position ein. Sie beteiligen sich an der Jagdt, oder dienen als Schlittenhunde, warnen die Bewohner der Siedlung vor Feinden und greifen fremde Eindringlinge an. Hunde wurden in Europa lange vor den Katzen, die hier nicht heimisch waren, gehalten. |
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In der Natur nahen Gesellschaft war die Frau meistens dem Mann gleich gestellt, weil sie einen wichtigen Anteil an der Arbeit leistete und somit unverzichtbar war. Bei den Eskimos gab es Ehe zwischen einem Mann und einer Frau, aber auch Polygamie, beiderlei Geschlechts. |
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In der mittelalterlichen Gesellschaft, aber auch schon in Rom und bei den Germanen, gab es die Vorstellung von der Hexe, vor der man sich in Acht nehmen muss. Die Frau war dem Mann nicht mehr gleich gestellt. Sie wurde als Besitz betrachtet und hatte viel weniger Rechte. Daher geniessen sie auch weniger Schutz.
Besonders einsame Frauen, die niemanden mehr haben geraten in primitiven Gesellschaften, wie der mittelalterlichen in Europa, oder heute wie z.B: die in Nigeria und Saudi Arabien, in den Verdacht, Hexe zu sein. Oft spielt dabei Gier, oder die Rache abgewiesener Verehrer eine Rolle. Weil eine Frau ohne Mann als frei und damit dem "Mann" gleichwertig erscheint, andererseits aber schutzlos jedem Angreifer ausgeliefert ist, wird sie leicht zum Opfer eines hysterischen Mobs. Sie erscheint wie eine Katze, die ihrer eigenen Wege geht und Entscheidungen selbst trifft. Im Gegensatz zu dem Begriff "Schamane", der mit Schutz der Menschen und der eigenen Gesellschaft verbunden ist, verbindet man mit dem Begriff "Hexe" heute die Vorstellung einer Frau die paranormale Macht besitzt und diese frei nach eigenem Willen anwendet, weil sie ihre Entscheidungen selbst treffen kann. Sie borgt ihre Macht dem zahlenden Kunden - egal ob diese Macht sich positiv, oder negativ darstellt.Man unterscheidet heute auch zwischen "weissen" und "schwarzen" Hexen, weil man versucht, zwischen einer "guten" und einer "destruktiven" Macht zu unterscheiden.Was nur in der Theorie geht, weil es manchmal auch einer destruktiven Macht bedarf, etwas gutes zu bewahren.
In Wahrheit waren Hexen nichts weiter als Schamaninen, die aus der Mode kamen. Doch auch hier gilt, dass "Zauberinnen", oder "Zauberer", die ausserhalb des Stammes leben als Gefahr betrachtet werden.
Bei Schamanen werden solche Unterschiede nicht gemacht. Es gilt vor allem das Gesetz, der eigenen Gruppe Schutz zu bieten. Das geschieht auf einer materiellen Ebene, die jedem bekannt ist und auf der immateriellen Ebene der Schamanin, bzw. des Schamanen. Schamanen versuchen mit ihren immateriellen Mitteln sich gegen Feinde des Stammes zu wehren. |
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