C. G. Jung meint, schlechte  Menschen sehen im Traum oft helle Lichtgestalten. Menschen haben einen "Schatten", die dunkle Seite der Seele. Ein Mensch, der besonders gut ist, hat daher einen grossen Schatten. Deshalb erlebt er im Traum oft dunkle Gestalten.

Wenn seine Behauptung stimmt, ist es also ein besseres Zeichen, wenn im Traum ganz normale Menschen dominieren.

Ebenso hat der Mann als Entsprechnung die Anima und die Frau den Animus. Wir sind sowohl Mann, als auch Frau.
Im Schamanismus nehmen dunkle Gestalten einen breiten Raum ein. Das Jenseits ist ein Ort der dunklen Schatten. Die Reise dorthin ist mit Gefahren verbunden, denn die Toten sind nicht alle gute Menschen. In manchen schamanischen Kulturen muss der Schamane eine Maske tragen, damit er von den Toten nicht erkannt wird und Verwandte versuchen ihn festzuhalten. Dem Wesen nach ist dieses Jenseits freudlos, aber dem Leben entsprechend.
Wiedergeburt ist in manchen schamanischen Vorstellungen bekannt. Meistens werden aber nur die Schamanen wiedergeboren. Dann kann nur jemand, der ein Schamane, oder eine Schamanin war, auch wieder Schamane werden.
Viele schamanische Kulutren glauben an einen Lebensbaum im Jenseits. Auf ihm befinden sich die Seelen der Ungeborenen. Weigern sie sich zu inkarnieren, reist der Schamane ins Jenseits und holt sie ins Leben.
Das bedeutet, dass es egal ist, ob man als Mann, oder als Frau geboren wird. Was wir im jeweiligen Leben zeigen ist ein Teil unseres Wesens.
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