Schrecksekunden f�r einen Jogger im Wenger Moor bei Neumarkt in Salzburg: Der 61-J�hrige wurde am Mittwoch von einem M�usebussard attackiert. Er trug dabei blutige Kratzer am Kopf davon. Es war nicht seine erste Bekanntschaft mit dem Greifvogel.
Dreimal pro Woche dreht der Bootsverleiher seine Laufrunde entlang des Wallerbaches: "Den Bussard beobachte ich schon seit einem Jahr", erz�hlt Josef Lichtenberger. "Er ist immer wieder mal im tiefen Gleitflug dahergekommen." Teilweise so, "dass die Haare gewachelt haben..."

An einen Angriff dachte er nicht. Mittwochvormittag packte der M�usebussard aber zu: "Ich habe pl�tzlich einen gewaltigen Schlag von hinten gesp�rt und war ganz blutig am Kopf", konnte es Lichtenberger zuerst gar nicht fassen, was passiert war. Er hatte beim Laufen nur kurz eine Pause eingelegt, um Schwertlilien zu fotografieren und d�rfte sich dem Horst gen�hert haben.

Der Vogel zog mit seinen Krallen richtige Striemen �ber die Kopfhaut des 61-j�hrigen Sportlers. Ob er seine Laufstrecke durch das Moorgebiet jetzt �ndert? "So schnell lasse ich mich nicht einsch�chtern. Aber ich werde bestimmt vorsichtiger sein", sagt er und will damit vor allem auch Spazierg�nger mit Kindern warnen.
Am 22.5.2008 auf http://www.krone.at
Rettung in letzter Minute: Eine der Hexerei bezichtigte Frau soll sich in Papua-Neuguinea aus eigener Kraft aus einer Galgenschlinge befreit - und dabei ein Kind zur Welt gebracht haben.

Sydney - Die Bewohner des Dorfes Kilip im westlichen Hochland von Papua Neuguinea verd�chtigten die Frau und ihren Ehemann, einen Nachbarn durch schwarze Magie get�tet zu haben. Sie schworen Rache, rissen Nolan und Paul Yekum vor gut zwei Wochen nachts aus dem Schlaf, schleppten die beiden zum Ortsausgang - und h�ngten sie mit einer Schlinge um den Hals an einem Baum auf. Das berichten Lokalzeitungen in der Hauptstadt Port Moresb."Wir konnten die Schlingen l�sen, unsere F��e auf den Boden bekommen und uns dann befreien", sagte Paul Yekum der Zeitung "Nation". "Meine Frau war im 7. Monat schwanger und brachte das Baby zur Welt, w�hrend sie sich befreite." Weder er noch seine Frau praktizierten Zauberei und sie w�ssten auch nicht, woran der Nachbar gestorben sei.

Das Paar fl�chtete und versteckte sich zun�chst bei Verwandten, bevor es zur Polizei ging. Mutter und Kind seien in ein Krankenhaus gebracht worden und wohlauf, berichtete die Zeitung.

Der Glaube an schwarze Magie ist in Papua-Neuguinea weit verbreitet. Verbrennungen und Lynchmorde - vor allem von Frauen, denen man unterstellt, Hexen zu sein - sind keine Seltenheit.

han/dpa/Reuters
In einem Dorf nahe der westkenianischen Stadt Kisii sind elf Frauen als angebliche Hexen bei lebendigem Leib verbrannt worden. Die Namen der Frauen seien offenbar in einem Exorzismus-Buch der �rtlichen Grundschule aufgef�hrt gewesen, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch im britischen Rundfunksenders BBC. Die Dorfbewohner h�tten die Frauen aus ihren H�tten gezerrt und verbrannt. Auch H�user seien angez�ndet worden.

Dorfbewohner haben Verst�ndnis
Die Polizei hat mit der Suche nach den T�tern begonnen, aber bisher noch niemanden festgenommen. Dorfbewohner zeigten Verst�ndnis f�r die Lynchjustiz: Da Hexerei vom Gesetz nicht bestraft werde, m�ssten sich die Menschen auf diese Weise "sch�tzen". Hexenglaube ist in der Region weit verbreitet und Verbrennungen angeblicher Hexen kommen immer wieder vor. Es ist allerdings selten, dass so viele Menschen gleichzeitig Opfer des Aberglaubens werden.
http://nachrichten.t-online.de/c/15/11/44/44/15114444.html
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